Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Selbstabschaltung ohne Mikrocontroller


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von Manfred K. (manfredkremer)


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Ich möchst gerne für eine einfache Schaltung erreichen, daß sie sich 
selbst nach (z.B.) 15 Minuten abschaltet. Ich hatte auch schon Ideen mit 
einem NE555 und einem IRLZ44N.

Aber ehe ich das Rad neu erfinde, möchst ich fragen, ob es da schon eine 
bekannte Lösung gibt. Einen Mikrocontroller möchte eich eigentlich nicht 
verwenden, da er ansonsten nicht erforderlich ist.

von hinz (Gast)


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cd4536b

von Name: (Gast)


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Manfred K. schrieb:
> Ich möchst gerne für eine einfache Schaltung erreichen, daß sie
> sich
> selbst nach (z.B.) 15 Minuten abschaltet. Ich hatte auch schon Ideen mit
> einem NE555 und einem IRLZ44N.
>
> Aber ehe ich das Rad neu erfinde, möchst ich fragen, ob es da schon eine
> bekannte Lösung gibt. Einen Mikrocontroller möchte eich eigentlich nicht
> verwenden, da er ansonsten nicht erforderlich ist.

RC und Komparator. Damit lässt sich eine Zeitbasis im 15s-Bereich noch 
gut realisieren.
100µF und 100k sind 10s Zeitkonstante.

von MaWin (Gast)


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Name: schrieb:
> Damit lässt sich eine Zeitbasis im 15s-Bereich noch gut realisieren

Er möchte aber 15 Minuten.

von hinz (Gast)


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MaWin schrieb:
> Er möchte aber 15 Minuten.

Es läuft letzten Endes immer auf irgend ein RC Glied hinaus, egal ob mit 
Darlington-Transistor, Komparator, CD4536, oder NE555.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich machte mal eine Kamerabeleuchtungsabschaltung mit dem CD14060B für 
eine alte HP Scopecamera weil man so leicht vergaß die Beleuchtung 
abzuschalten. Funktionierte also digital.

Wenn der gewählte Zähler nach Erreichen der Ausschaltzeit auf High ging 
blockierte der über eine Diode den Oszillator und schaltete die 
Beleuchtung wieder aus. Durch Betätigung des Hauptschalters konnte man 
die Schaltung wieder für den nächsten Zyklus zurücksetzen.

: Bearbeitet durch User
von Mehmet K. (mkmk)


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TPL5110 bzw. TPL5111.
1.8V - 5.5V
100ms - 7200s

von Nostalgiker (Gast)


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geht auch mit Operationsverstärker

von MaWin (Gast)


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Nostalgiker schrieb:
> geht auch mit Operationsverstärker

Und WAS für nostalgisches Zeugs. Das gibt es nicht mal mehr im Museum.

von Jobst Q. (joquis)


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Wenn es nicht nur ein Timer, sondern eine wirkliche Selbstabschaltung 
sein soll, die nach dem Abschalten keinen Strom mehr zieht, brauchst du 
entweder ein Relais, das nach der Zeit abfällt oder einen Thyristor bzw 
eine Thyristorersatzschaltung aus 2 Transistoren. Gestartet wird mit 
einem Taster.

von Klaus R. (klara)


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Manfred K. schrieb:
> Aber ehe ich das Rad neu erfinde, möchst ich fragen, ob es da schon eine
> bekannte Lösung gibt.

https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpl5110.pdf

Der Timer kann auch im One-ShotMode betrieben werden.

https://learn.adafruit.com/adafruit-tpl5110-power-timer-breakout/downloads
Adafruit bietet auch ein Breakout an.
mfg klaus

von Günni (Gast)


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In Toastern habe ich als Timer den cmos-Baustein 4541 (MCM14541)gesehen. 
Beim Niederdrücken des Hebels für den Toast, wird der Baustein mit 
Spannung versorgt und hält den Hebel mit einem Magneten unten, bis die 
eingestellte Bräunungszeit abgelaufen ist. Die Schaltung kann man so 
abwandeln, dass ein Taster zum Einschalten genommen wird und ein Relais 
die Funktion des Haltemagneten übernimmt (Schließerkontakt parallel zum 
Taster). Wer solch eine alte Toastersteuerplatine aus einem defekten 
Toaster hat, kann diese einfach umbauen.

von A. S. (achs)


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Jobst Q. schrieb:
> brauchst du entweder ein Relais, das nach der Zeit abfällt oder einen
> Thyristor bzw eine Thyristorersatzschaltung aus 2 Transistoren.
> Gestartet wird mit einem Taster.

Der TO hat nichts zur Schaltung gesagt (5V, 230V~, 1A oder uA), von 
daher kann Relais ok sein.

Es geht aber auch ein Highside mosfettreiber, der die Selbsthaltung 
macht bei 0uA im auszustand.

von Manfred (Gast)


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Nostalgiker schrieb:
> geht auch mit Operationsverstärker

Der Operationsverstärker tut absolut nichts zur Zeit, das macht der 
Timerbaustein SAB0529, leitet diese aus der Netzfrequenz ab.

Ich kenne den Stein, habe aber Zweifel, ob der aktuell noch gekauft 
werden kann.

Die Frage "nach (z.B.) 15 Minuten" lässt viel Interpretationsraum. Ich 
habe seit Jahren eine Steuerung mit 3 Minuten, wo es mir egal ist, ob 
diese nun nach zwei oder erst vier Minuten kommt, das macht ein FET mit 
einem C+R am Gate und einem Relais. Das bekäme ich auch für längere 
Zeiten hin - wenn denn erhebliche Toleranzen zulässig sind.

Wenn man mit erheblich großen Toleranzen nicht leben kann, braucht es 
eine stabile Zeitbasis und Teiler - da ist der Aufwand so, dass man doch 
eher zum µC greifen sollte.

von Bruno F. (hdt)


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Manfred K. schrieb:
> Ich möchst gerne für eine einfache Schaltung erreichen, daß sie sich
> selbst nach (z.B.) 15 Minuten abschaltet. Ich hatte auch schon Ideen mit
> einem NE555 und einem IRLZ44N.
>
> Aber ehe ich das Rad neu erfinde, möchst ich fragen, ob es da schon eine
> bekannte Lösung gibt. Einen Mikrocontroller möchte eich eigentlich nicht
> verwenden, da er ansonsten nicht erforderlich ist.

Manfred
Bist Du noch da und interessiert?
Ich habe einige Schaltungen für diesen Zweck selbst entwickelt. NE555 
oder der CMOS-Type sind die einfachste Methode, wenn es nicht auf 
Toleranzen von einigen Sekunden ankommt.

Damit kann man auch ein Klein-Relais direkt schalten.

Auch für Batterie geeignet. Start erfolgt mit einem Taster. Nach Ablauf 
der Zeit schaltet sich das Ganze total ab, hat also auch keinen 
Ruhestromverbrauch.

von Zeitreisender (Gast)


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Hallo Bruno,
Veröffentliche doch bitte Dein Projekt - könnte ich mir gut als 
Sicherheitsabschaltung / zweite Sicherheit einer uC Schaltung vorstellen
Danke!

von Teo D. (teoderix)


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Bruno F. schrieb:
> Bist Du noch da und interessiert?
> Ich habe einige Schaltungen für diesen Zweck selbst entwickelt. NE555
> oder der CMOS-Type sind die einfachste Methode, wenn es nicht auf
> Toleranzen von einigen Sekunden ankommt.

Nicht hübsch gezeichnet und auch nicht ganz regelkonform, aber tut seit 
Jahren täglich ein halbes Dutzend mal.
Kleines Manko, der Elko braucht ne knappe Sekunde um sich zu entladen.
(Die Diode vor der LED? KA, was ich damit wollte. :)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Nostalgiker (Gast)


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Manfred schrieb:
> Der Operationsverstärker tut absolut nichts zur Zeit, das macht der
> Timerbaustein SAB0529, leitet diese aus der Netzfrequenz ab.

Dann schau doch einmal genau hin

von Nils (Gast)


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Wie genau soll es denn sein, und hast Du ein Problem damit, wenn die 
Zeit je nach Temperatur um ein paar Sekunden schwankt?

von Bruno F. (hdt)



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Zeitreisender schrieb:
> Hallo Bruno,
> Veröffentliche doch bitte Dein Projekt - könnte ich mir gut als
> Sicherheitsabschaltung / zweite Sicherheit einer uC Schaltung vorstellen
> Danke!

Mache ich gern.

Der Reset-Taster kann entfallen.

Ansonsten: Totale Selbstabschaltung nach Ablauf der Timerzeit.

von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> Mache ich gern.

Müsste der linke Relaiskontakt nicht an den Eingang des 7812 
angeschlossen werden? Und warum Vin = 5-15V, wenn das auf einen 
12V-Regler geht?
Abgesehen davon: die 78xx wollen auch einige 100nF am Vin nach GND 
haben.

von Teo D. (teoderix)


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HildeK schrieb:
> Abgesehen davon: die 78xx wollen auch einige 100nF am Vin nach GND
> haben.

Zum hundertsten Nein. Denn DEN 78xx gibt es nicht. Also Dabla gugen!

von MaWin (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Kleines Manko, der Elko braucht ne knappe Sekunde um sich zu entladen.
> (Die Diode vor der LED? KA, was ich damit wollte. :)

Wahrscheinlich sollte die Diode da weg und stattdessen in Gegenrichtung 
über den 1500k Widerstand - zum Entladen des Elkos bei Abschalten der 
Versorgungsspannung.

von Teo D. (teoderix)


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MaWin schrieb:
> Wahrscheinlich sollte die Diode da weg und stattdessen in Gegenrichtung
> über den 1500k Widerstand - zum Entladen des Elkos bei Abschalten der
> Versorgungsspannung.

Nö, das funst NICHT! Wie auch?

von HildeK (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Zum hundertsten Nein. Denn DEN 78xx gibt es nicht. Also Dabla gugen!

Dann zeig mir mal ein Datenblatt von einem 78xx, wo der explizit nicht 
eingezeichnet oder erwähnt ist. Bestenfalls steht noch drin: "Cin is 
required if the regulator is located far from the power supply filter".

Wenn, wie gezeichnet, die Eingangsspannung über irgendwelche Klemmen, 
Schalter und Relaiskontakte kommen, dann ist das "far from the power 
supply filter"!

von Teo D. (teoderix)


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HildeK schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Zum hundertsten Nein. Denn DEN 78xx gibt es nicht. Also Dabla gugen!
>
> Dann zeig mir mal ein Datenblatt von einem 78xx, wo der explizit nicht
> eingezeichnet oder erwähnt ist. Bestenfalls steht noch drin: "Cin is
> required if the regulator is located far from the power supply filter".

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwiHzK2FvIfwAhXY_rsIHTAzDBUQFjABegQIAhAD&url=https%3A%2F%2Fwww.st.com%2Fresource%2Fen%2Fdatasheet%2Fl78.pdf&usg=AOvVaw0L7cc0_wWEocAIvbEOmE50

von HildeK (Gast)


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Teo D. schrieb:
> ...
Ja, und da ist er doch drin, C1 - mit dem von mir erwähnten Hinweis 
unter (2).
Wo ist also dein Problem mit dem was ich schrieb?

von Bruno F. (hdt)



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HildeK schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> Mache ich gern.
>
> Müsste der linke Relaiskontakt nicht an den Eingang des 7812
> angeschlossen werden? Und warum Vin = 5-15V, wenn das auf einen
> 12V-Regler geht?
> Abgesehen davon: die 78xx wollen auch einige 100nF am Vin nach GND
> haben.

HildeK
Ich mußte jetzt auch erst nochmal nachsehen. Ich hab versehentlich "die 
Option" des Schaltplans gezeigt, die zusätzlich den µ78L12 beinhaltet.
Den kann man total weglassen, der gehört auch nicht zur Grundschaltung.

Somit ist das dann auch leichter zu überschauen. (der linke Kontakt ist 
schon richtig angeschlossen, denn er soll nach dem Start und Anziehen 
des Relais den Start-Taster überbrücken)

Dass der Anwender sich das passende Relais für den Bereich von 5 - 15 
Volt auswählt, wäre nicht erwähnenswert, meinte ich.

: Bearbeitet durch User
von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> HildeK
> Ich mußte jetzt auch erst nochmal nachsehen. Ich hab versehentlich "die
> Option" des Schaltplans gezeigt, die zusätzlich den µ78L12 beinhaltet.
> Den kann man total weglassen, der gehört auch nicht zur Grundschaltung.

Ja, so ist es ok.
Ein Nachteil bleibt: durch Relais und auch den 555 hast du relativ viel 
Stromaufnahme im aktiven Zustand; für Netzteilbetrieb ist es ok, für 
Batteriebetrieb (wo man eher so eine Schaltung als sinnvoll erachtet) 
wäre mir das zu viel für diese Funktion.
Klar, hängt natürlich davon ab, ob man die potentialfreien Kontakte 
haben will oder muss - das geht nur mit Relais.

Trotzdem: gerade für minutenlange Zeiten würde ich immer einen kleinen 
µC bevorzugen; die Zeiten sind genauer, große Cs sind überflüssig und, 
falls notwendig, ein Relais ist auch mit kleinem Aufwand ansteuerbar. 
Mit deiner Dimensionierung bist du bei max. 1-2 Minuten (wenn ich es 
richtig überschlage), nicht aber bei 15 Minuten.
Dies ist zwar dann nicht völlig stromlos im AUS-Zustand, aber ein tief 
schlafender µC liegt weit unter der Selbstentladerate einer Batterie.

Schade, dass der TO den µC ausgeschlossen hat; ich halte das für falsch.

von Bruno F. (hdt)


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HildeK schrieb:

> Mit deiner Dimensionierung bist du bei max. 1-2 Minuten (wenn ich es
> richtig überschlage), nicht aber bei 15 Minuten.

Ich hatte die Schaltung auch damals nicht für 15 Minuten angepasst.

> Schade, dass der TO den µC ausgeschlossen hat; ich halte das für falsch.

Könntest Du ein Projekt mit µC konkret nennen oder selbst auf die Beine 
stellen? Ich bin sicher, dass es das längst gibt, nur muß man es erst 
finden.

Problem ist immer, dass man leicht viele findet, mit denen man darüber 
reden kann. Aber keinen, der es macht.

von Toxic (Gast)


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Manfred K. schrieb:
> Ich möchst gerne für eine einfache Schaltung erreichen, daß sie
> sich
> selbst nach (z.B.) 15 Minuten abschaltet. Ich hatte auch schon Ideen mit
> einem NE555 und einem IRLZ44N.

Vielleicht ist das was fuer dich:
Ebay-Artikel Nr. 311621246968

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Toxic schrieb:
> Vielleicht ist das was fuer dich:
> Ebay-Artikel Nr. 311621246968

Dessen chinenglische Beschreibung hat es aber in sich. Da schau ich doch 
lieber erstmal, ob ich nicht noch irgend etwas anderes zu tun habe.

von MaWin (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Nö, das funst NICHT! Wie auch?

Denke lieber noch zwei mal nach, vor allem bevor du Grossbuchstaben 
verwendest.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Dessen chinenglische Beschreibung hat es aber in sich.
Da ist ein Anschlußplan. Was braucht man mehr? Die Gesetzmäßigkeit 
bezüglich der Verzögerung des R probiert man halt aus.

Bruno F. schrieb:
>> Schade, dass der TO den µC ausgeschlossen hat; ich halte das für falsch.
>
> Könntest Du ein Projekt mit µC konkret nennen oder selbst auf die Beine
> stellen? Ich bin sicher, dass es das längst gibt, nur muß man es erst
> finden.
Machen: Ein Tiny 10 mit einigen Zeilen Code. Das geht schneller als im 
Internet suchen und kopieren. Anschließend weißt Du dann auch wie das 
geht.
Info: Das ist hier ein Mikrocontroller- und kein Maker- Forum.

> Aber keinen, der es macht.
Guckst Du in den Spiegel.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas B. schrieb:
> Was braucht mna mehr?

Zum Beispiel eine Erklärung, wie man da die gewünschte Zeit einstellt.

von Toxic (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Toxic schrieb:
>> Vielleicht ist das was fuer dich:
>> Ebay-Artikel Nr. 311621246968
>
> Dessen chinenglische Beschreibung hat es aber in sich. Da schau ich doch
> lieber erstmal, ob ich nicht noch irgend etwas anderes zu tun habe.

Ebay-Artikel Nr. 152836767849

siehe Tabelle auf der Webseite.

von Bruno F. (hdt)


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Andreas B. schrieb:

> Bruno F. schrieb:
>>> Schade, dass der TO den µC ausgeschlossen hat; ich halte das für falsch.
>>
>> Könntest Du ein Projekt mit µC konkret nennen oder selbst auf die Beine
>> stellen? Ich bin sicher, dass es das längst gibt, nur muß man es erst
>> finden.
> Machen: Ein Tiny 10 mit einigen Zeilen Code. Das geht schneller als im
> Internet suchen und kopieren. Anschließend weißt Du dann auch wie das
> geht.
> Info: Das ist hier ein Mikrocontroller- und kein Maker- Forum.
>
>> Aber keinen, der es macht.
> Guckst Du in den Spiegel.

Ja, das meine ich ja. "machen" und nicht labern.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Toxic schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 152836767849
> siehe Tabelle auf der Webseite.

ich sehe keine Tabelle, aber ein paar Aufzählungspunkte die einen 
Darstellungsfehler vermuten lassen.

Kannst du mal bitte einen Screenshot von der Tabelle machen? Danke

von Andreas B. (bitverdreher)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Was braucht mna mehr?
>
> Zum Beispiel eine Erklärung, wie man da die gewünschte Zeit einstellt.
3 verschiedene Widerstände anlöten und dann hast Du die Gesetzmäßigkeit.

Bruno F. schrieb:
> Ja, das meine ich ja. "machen" und nicht labern.
Du verwechselst da was: Das ist nicht mein Projekt.
Warum soll ich für andere, mir unbekannten Leute die Arbeit machen, auch 
wenn es nur 15min sind? Zumal der TO ja noch nicht einmal angegeben hat 
für welche Spannung und Strom er das braucht.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas B. schrieb:
> 3 verschiedene Widerstände anlöten und dann hast Du die Gesetzmäßigkeit.

Welche Widerstände an welchen Anschlüssen bewirken denn welche Zeit?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Welche Widerstände an welchen Anschlüssen bewirken denn welche Zeit?
AUSPROBIEREN! Ist das so schwer?
Der Anschlußbelegung (auch des R) ist auf den Bild.
Heute stehst Du aber wirklich auf der Leitung.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas B. schrieb:
> Heute stehst Du aber wirklich auf der Leitung.

Liegt wohl daran, dass ich von Händlern erwarte, ihre Produkte 
ordentlich zu dokumentieren oder wenigstens auf die Doku zu verweisen.

von Toxic (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Kannst du mal bitte einen Screenshot von der Tabelle machen? Danke

Siehe Anhang...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Toxic schrieb:
> Siehe Anhang...

Dankeschön. Damit kann man etwas anfangen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Liegt wohl daran, dass ich von Händlern erwarte, ihre Produkte
> ordentlich zu dokumentieren oder wenigstens auf die Doku zu verweisen.
Na, ja bei einem 1,21€ China Modul erwarte ich da nicht allzuviel. Das 
Ding wurde vermutlich für irgend ein Gerät produziert und eine Palette 
davon ist vom LKW gefallen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Dieses China Modul ist nicht retriggerbar, soweit ich die Beschreibung 
verstehe.

Falls man es retriggerbar haben will fällt mir dazu der CD4060 ein, 
damit habe ich mal eine Eieruhr gebaut. Reset wäre dann das Startsignal 
und wenn der gewünschte Ausgang auf High geht, kann sich der Zähler ggf 
selbst durch eine Diode anhalten.

In etwa so: https://i.stack.imgur.com/16FAf.jpg

Wobei die Diode entfällt, wenn sich das ganze Gerät dabei eh abschaltet.

: Bearbeitet durch User
von Toxic (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Liegt wohl daran, dass ich von Händlern erwarte, ihre Produkte
>> ordentlich zu dokumentieren oder wenigstens auf die Doku zu verweisen.
> Na, ja bei einem 1,21€ China Modul erwarte ich da nicht allzuviel. Das
> Ding wurde vermutlich für irgend ein Gerät produziert und eine Palette
> davon ist vom LKW gefallen.

Das Ding wird tonnenweise auf Ebay verkauft.Wer auf die Schnelle ein 
simples Timerchen braucht ist damit gut bedient.
Was den Preis angeht: 10(!) Module fuer 1.21€
Da kann man nix falsch machen....

von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> Könntest Du ein Projekt mit µC konkret nennen oder selbst auf die Beine
> stellen? Ich bin sicher, dass es das längst gibt, nur muß man es erst
> finden.

Klar, ich hab eines hier.
Ist in SW etwas aufwändiger, weil man damit neben einer Funktion 
'Treppenlichtautomat' auch nach Ablauf einer 1. Zeit einen Puls mit 
einer 2. Zeit ausgeben kann (Futterautomat). Dafür ist die HW einfachst.
Wenn letzteres nicht gebraucht wird, kann man abspecken oder einfach so 
lassen und den PB3 auf GND legen anstatt ein Poti zu verwenden. 
Schaltplan ist als ASCII-Skizze im C-File.
Nach drücken einer Taste an PB2 läuft die Zeit los (alternativ auch 
nachtriggerbar) und danach geht der Tiny in Tiefschlaf bis zum nächsten 
Ereignis.

Da mit dem Watchdogtimer gearbeitet wird, sind die Zeiten logischerweise 
nicht besonders genau, aber stabiler als mit dem 555 mit 1Meg und 1000µF 
sind sie schon.
Selbst wenn das Argument kommt "der Tiny ist dreimals so teuer als ein 
555" sollte man für lange Zeiten auch den Preis für einen 1000µ-Elko 
berücksichtigen.

von Bruno F. (hdt)


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Toxic schrieb:

> Das Ding wird tonnenweise auf Ebay verkauft.Wer auf die Schnelle ein
> simples Timerchen braucht ist damit gut bedient.
> Was den Preis angeht: 10(!) Module fuer 1.21€
> Da kann man nix falsch machen....

Ich hab mir vor Monaten eine Handvoll davon besorgt Es gab auch 
umfangreiche Beschreibungen mit einer Zeit-Tabelle für 2 verschedene 
Modis, die man einstellen kann, für längere und kürzere Zeiten. Hab mich 
tagelang damit beschäftigt. Das ist absolut untauglich. War jedenfalls 
mein Eindruck.

von Nils (Gast)


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Euch ist klar, das der Fragensteller und Thread starter sich nicht mehr 
hat blicken lassen, ja?

von Toxic (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> Das ist absolut untauglich. War jedenfalls
> mein Eindruck.

Du must das schon etwas genauer darlegen,z.B. so:
"Alles verdrahtet wie angegeben(was ja nun wirklich nicht schwer 
ist),Timer gestartet und keinerlei Reaktion"

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nils schrieb:
> Euch ist klar, das der Fragensteller und Thread starter sich nicht mehr
> hat blicken lassen, ja?
Ja ;-). Die gewünschte Spannug und der Strom sind auch weiterhin 
unbekannt. Das ist vermutlich auch die meiste Arbeit dabei: Wie 
schalten?

von Toxic (Gast)


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Nils schrieb:
> Euch ist klar, das der Fragensteller und Thread starter sich nicht mehr
> hat blicken lassen, ja?

Der benoetigt noch Zeit um all die Postings hier abzuarbeiten.

von Bruno F. (hdt)



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Toxic schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> Das ist absolut untauglich. War jedenfalls
>> mein Eindruck.
>
> Du must das schon etwas genauer darlegen,z.B. so:
> "Alles verdrahtet wie angegeben(was ja nun wirklich nicht schwer
> ist),Timer gestartet und keinerlei Reaktion"


Ja, Du hast Recht, das war eine ziemlich vage Aussage.
Aber es ist schon länger her. Ich hab damals Informationen dazu 
gesammelt. Im Dezember 2018 war es. Ich habe bei meinen 
Sicherheitskopien noch was gefunden. Wer sich dafür interessiert, kann 
damit vielleicht was anfangen.
Das Modul war auch bekannt unter der Bezeichnung "C500". Ich hab einige 
Tage am Steckboard experimentiert. Hab es dann aufgegeben.

von Bruno F. (hdt)


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HildeK schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> Könntest Du ein Projekt mit µC konkret nennen oder selbst auf die Beine
>> stellen? Ich bin sicher, dass es das längst gibt, nur muß man es erst
>> finden.
>
> Klar, ich hab eines hier.
> Ist in SW etwas aufwändiger, weil man damit neben einer Funktion
> 'Treppenlichtautomat' auch nach Ablauf einer 1. Zeit einen Puls mit
> einer 2. Zeit ausgeben kann (Futterautomat). Dafür ist die HW einfachst.
> Wenn letzteres nicht gebraucht wird, kann man abspecken oder einfach so
> lassen und den PB3 auf GND legen anstatt ein Poti zu verwenden.
> Schaltplan ist als ASCII-Skizze im C-File.
> Nach drücken einer Taste an PB2 läuft die Zeit los (alternativ auch
> nachtriggerbar) und danach geht der Tiny in Tiefschlaf bis zum nächsten
> Ereignis.
>
> Da mit dem Watchdogtimer gearbeitet wird, sind die Zeiten logischerweise
> nicht besonders genau, aber stabiler als mit dem 555 mit 1Meg und 1000µF
> sind sie schon.
> Selbst wenn das Argument kommt "der Tiny ist dreimals so teuer als ein
> 555" sollte man für lange Zeiten auch den Preis für einen 1000µ-Elko
> berücksichtigen.

HildeK
Sind das diese hier:
https://www.heise.de/ct/artikel/Erste-Schritte-mit-den-Mikrocontrollern-ATtiny84-und-85-4399393.html

von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> HildeK
> Sind das diese hier:

Ja, das geht aber mit vielen. Man muss aber im Einzelfall danach 
schauen, ob es einen ADC gibt und in dem Fall habe ich auch den 
WD-Interrupt verwendet. Den gibt es leider nicht bei jedem (z.B. nicht 
bei dem Tiny26).
Für solche Aufgaben bevorzuge ich einen der Typen Tiny25/45/85 mit acht 
Pins. Vermutlich geht genauso der Tiny13. Und vermutlich auch mit den 
neueren 6-Pinnern.
Die gibt es ja auch in SMD und dann bekommt man das fast auf die Größe 
deines eBay-Moduls.

von Conny (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> Toxic schrieb:
>> Bruno F. schrieb:
>>> Das ist absolut untauglich. War jedenfalls
>>> mein Eindruck.
>>
>> Du must das schon etwas genauer darlegen,z.B. so:
>> "Alles verdrahtet wie angegeben(was ja nun wirklich nicht schwer
>> ist),Timer gestartet und keinerlei Reaktion"
>
>
> Ja, Du hast Recht, das war eine ziemlich vage Aussage.
> Aber es ist schon länger her. Ich hab damals Informationen dazu
> gesammelt. Im Dezember 2018 war es. Ich habe bei meinen
> Sicherheitskopien noch was gefunden. Wer sich dafür interessiert, kann
> damit vielleicht was anfangen.
> Das Modul war auch bekannt unter der Bezeichnung "C500". Ich hab einige
> Tage am Steckboard experimentiert. Hab es dann aufgegeben.

Das "C005" Modul (nicht C500) habe ich mir auch bestellt aber noch nicht 
erhalten. Deshalb habe ich noch keine Erfahrung damit gesammelt, aber 
wer sich dafür interessiert, hier gibt es noch ein paar Infos dazu:

http://westsideelectronics.com/delay-timer-ic/

von Zeitreisender (Gast)


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Danke für den Schaltplan - und Respekt für die ordentliche 
Dokumentation!

von Teo D. (teoderix)


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MaWin schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Nö, das funst NICHT! Wie auch?
>
> Denke lieber noch zwei mal nach, vor allem bevor du Grossbuchstaben
> verwendest.

Na wenn Du das sagst......
OK, man könnte damit die Ladung des Kondensators, durch den VCC 
Anschlusses des 555er schicken, anstatt sie in THRS (illegalerweise) 
versickern zu lassen.

NaJa, ein blindes Huhn im Wald, läuft halt schon mal vor den Baum. Was 
willste machen. ;D

von Jobst Q. (joquis)


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hinz schrieb:
> Es läuft letzten Endes immer auf irgend ein RC Glied hinaus, egal ob mit
> Darlington-Transistor, Komparator, CD4536, oder NE555.

Wenn man einen Zähler wie den 4060 verwendet, kommt man aber mit viel 
kleineren Kondensatoren und Widerständen aus. Für so lange Schaltzeiten 
ein deutlicher Vorteil.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Jobst Q. schrieb:
> Wenn man einen Zähler wie den 4060 verwendet,
Es gibt nichts kleineres und einfacheres als einen Tiny4-10 und ein C 
100nF zwischen Vcc und GND (dürfte sogar noch kleiner, auf jeden Fall 
universeller, als o.g. Modul sein).
Da ja offensichtlich Bedarf an so etwas besteht (wenn auch nicht mehr 
beim TO ;-) ), hier mal eine zusammengeschrumpfte SW, die diesen Timer 
enthält.
PB1 ist der Ausgang, an PB2 kommt ein Taster gegen GND:
1
.include "tn10def.inc"
2
3
.org 0
4
rjmp RESET        ; Reset Handler
5
rjmp INT0         ; IRQ0 Handler
6
rjmp PCINT0       ; PCINT0 Handler
7
rjmp TIM0_CAPT    ; Timer0 Capture Handler
8
rjmp TIM0_OVF     ; Timer0 Overflow Handler
9
rjmp TIM0_COMPA   ; Timer0 Compare A Handler
10
rjmp TIM0_COMPB   ; Timer0 Compare B Handler
11
rjmp ANA_COMP     ; Analog Comparator Handler
12
rjmp WDT          ; Watchdog Interrupt Handler
13
rjmp VLM          ; Voltage Level Monitor Handler
14
rjmp ADCCH        ; ADC Conversion Handle
15
16
17
; defines + equ
18
;-----------------------------------------------------------------------------
19
20
.def rISR            = r16
21
.def rTemp           = r17
22
.def rTemp2          = r18
23
.def rADCvalue       = r19
24
.def rTimerL         = r20
25
.def rTimerH         = r21
26
.def rSecondsL       = r22
27
.def rSecondsH       = r23
28
29
.equ TIMER           = 980 ; for 1s ticks
30
.equ DELAYvalue      = 15  ; in seconds
31
32
33
;-----------------------------------------------------------------------------
34
; SRAM stored values
35
;
36
.equ sDelay1L        = SRAM_START
37
.equ sDelay1H        = SRAM_START+1
38
39
; IRQs
40
;-----------------------------------------------------------------------------
41
TIM0_OVF:                  ; 1000 Hz
42
   in   rISR, sreg
43
   dec  rTimerL
44
   brne END_OVF
45
   tst  rTimerH
46
   breq TIMLAPSED
47
   dec  rTimerH
48
   rjmp END_OVF
49
50
TIMLAPSED:
51
   ldi  rTimerL, low(TIMER)
52
   ldi  rTimerH, high(TIMER)
53
54
   inc  rSecondsL
55
   brne END_OVF
56
   inc  rSecondsH
57
58
END_OVF:
59
   out  sreg, rISR
60
   reti
61
62
;-----------------------------------------------------------------------------
63
64
; not used IRQs
65
ADCCH:
66
TIM0_CAPT:
67
TIM0_COMPA:
68
TIM0_COMPB:
69
ANA_COMP:
70
   reti
71
;-----------------------------------------------------------------------------
72
73
; Start, Power On, Reset
74
RESET:
75
WDT:
76
VLM:
77
78
; wait for Vcc>4.5V
79
   ldi rTemp, (1<<VLM2)
80
   out VLMCSR, rTemp
81
wait_vlm:
82
   in  rTemp, VLMCSR
83
   andi rTemp, (1<<VLMF)
84
   brne wait_vlm
85
86
; initialize SP
87
   cli
88
   ldi rTemp, HIGH(RAMEND)
89
   out SPH, rTemp
90
   ldi rTemp, LOW(RAMEND)
91
   out SPL, rTemp
92
93
; initialyze I/O
94
   ldi rTemp, (1<<PB1)
95
   out DDRB, rTemp
96
   ldi rTemp,  (1<<PUEB0) | (1<<PUEB2)
97
   out PUEB, rTemp                       ; Input and pullup for the input pins
98
99
; Set clock down
100
   ldi rTemp, 0xD8
101
   out CCP, rTemp                        ; Configuration Change Protection Register
102
   ldi rTemp, (1<<CLKPS0) | (1<<CLKPS2)  ; Clk / 32 -> Clock 250 kHz
103
   out CLKPSR, rTemp
104
105
; load delay default values
106
   ldi rTemp, low(DELAYvalue)
107
   sts sDelay1L, rTemp
108
   ldi rTemp, high(DELAYvalue)
109
   sts sDelay1H, rTemp
110
111
; initialize fast PWM
112
   ldi rTemp, (1<<WGM00)
113
   out TCCR0A, rTemp
114
   ldi rTemp,  (1<<WGM02) | (1<<CS00)  ; mode 4, CTC, prescaler 1 (Fast PWM, 8-bit)
115
   out TCCR0B, rTemp
116
117
;  load timer
118
   ldi rTimerL, low(TIMER)
119
   ldi rTimerH, high(TIMER)
120
121
;  set TIM0_OVF IRQ
122
   ldi rTemp, (1<<TOIE0)
123
   out TIMSK0, rTemp
124
125
;-------------------- Main loop ---------------------------------------------------
126
mainloop:
127
   sbic PINB, PB2
128
   rjmp Running           ; Input = 1
129
130
StartTimer:  
131
   sbi  PORTB, PB1        ; turn on
132
   cli
133
   clr  rSecondsL
134
   clr  rSecondsH
135
   sei
136
137
Running:
138
; check for delay
139
   lds  rTemp, sDelay1L
140
   cp   rSecondsL, rTemp
141
   brne endmainloop
142
   lds  rTemp, sDelay1H
143
   cp   rSecondsH, rTemp
144
   brne endmainloop
145
   cbi  PORTB, PB1         ; turn off
146
   cli
147
148
endmainloop:
149
   rjmp mainloop

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Jobst Q. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Es läuft letzten Endes immer auf irgend ein RC Glied hinaus, egal ob mit
>> Darlington-Transistor, Komparator, CD4536, oder NE555.
>
> Wenn man einen Zähler wie den 4060 verwendet, kommt man aber mit viel
> kleineren Kondensatoren und Widerständen aus. Für so lange Schaltzeiten
> ein deutlicher Vorteil.

Andreas B. schrieb:
> Es gibt nichts kleineres und einfacheres als einen Tiny4-10 und ein C
> 100nF zwischen Vcc und GND (dürfte sogar noch kleiner, auf jeden Fall
> universeller, als o.g. Modul sein).

Jetzt werde ich gemein sein und einwenden, daß ein Tiny Typ uC ja schön 
und gut ist, aber versorgungsmäßig weniger flexibel ist. Der 4060 
funktioniert immerhin ab 3V bis 18V ohne eine geregelte 
Spannungsversorgung zu benötigen. Warum ich das jetzt sage? Naja, im 
Fall der HP Camera mit 6V Batterieversorgung war es angenehm keinen 
Spannungsregler einbauen zu müssen und den Querstrom zu sparen. (Ich 
weiß, MCP1703...). Damals um 1980 gab es ja noch keine solchen Regler 
oder Tiny uC.

Wollte jetzt wirklich nicht rechthaberisch wirken, aber es war einfach 
zu schön, es hier hineinzuwerfen;-)

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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.Gerhard O. schrieb:
> Damals um 1980 gab es ja noch keine solchen Regler
> oder Tiny uC.
Eben. ;-)
Daher macht man das heute (Zur Erinnerung: 2021) auch so und nicht mit 
einem NE555 o.ä.
Bei obiger Schaltung mit OP fiel mir noch eine Möglichkeit des 
vorletzten Jahrhunderts ein: Einen dünnen Draht seitlich mittig durch 
eine Kerze zu stecken. Kerze anzünden und irgendwann ist der Draht dann 
durchgebrannt und unterbricht den Verbraucher. Funktioniert auch. So 
ganz ohne Batterie. ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Andreas B. schrieb:
> Daher macht man das heute (Zur Erinnerung: 2021) auch so und nicht mit
> einem NE555 o.ä.

Da fällt mir ein Stein von Herzen, daß Polaroid Film "out" ist und ich 
mich nicht mehr bemühen muß;-)

Heute würde ich es ohne zu zögern mit irgendeinen uC machen. Aber die 
Notwendigkeit für dieses Projekt hat sich mittlerweile verflüchtigt.

Eigentlich schade um die schöne HP-Camera. Man müsste eine digitale 
Camera einbauen. Beim alten HP141T Sichtgerät würde es sich fast lohnen.

Die Beleuchtung war übrigens bei manchen CRTs vorgesehen den Phosphor 
der CRT zu aktivieren und nachleuchten zu lassen, damit die 
Gratikullinien besser erkennbar sind.

Die damaligen Polaroidbilder waren von sehr guter Schärfe und Geometrie.

Aber heute schreiben wir 2021 und nicht mehr 1969;-)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Gerhard O. schrieb:
> Eigentlich schade um die schöne HP-Camera. Man müsste eine digitale
> Camera einbauen. Beim alten HP141T Sichtgerät würde es sich fast lohnen.
Lohnt nicht:
https://www.amazon.com/HP-Sprocket-Portable-sticky-backed-2FB96A/dp/B075GB1DCV
Das neue Polaroid.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred K. schrieb:
> selbst nach (z.B.) 15 Minuten abschaltet.

Das wäre eine übliche Schaltung:
https://www.electroschematics.com/long-duration-timer/

Probiere es mal damit:
https://circuits-diy.com/long-duration-adjustable-timer-using-555-ic/

Allerdings ist letztere schön einfach mit einem 555, aber es stoert der 
Effekt dielektrischer Absorption oder dielektrischer Relaxation.

Stromsparsamer geht es, wenn man den Trick der Schaltung verwendet in 
Verbindung mit einem TL064 (vierfach OP) und vier solche Stufen in Reihe 
mit einer Verzögerung von 3-4 Minuten schaltet.

von Tempo M. (Gast)


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Der TO hat zwar das Interesse verloren, aber das hält die Opas nicht 
davon ab, ihr altes Zeug aus dem letzten Jahrtausend hier weiterhin 
feilzubieten
.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Andreas B. (bitverdreher)


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Fiel mir gerade auf. In diese Zeile

Andreas B. schrieb:
> .equ DELAYvalue      = 15  ; in seconds

gehört natürlich 900 (es waren ja 15min, nicht s).
Maximal sind 65535 möglich, das sind ca. 18h. Für längere Zeiten müßte 
man den Zähler auf 24 oder 64 Bit vergrößern.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Bruno F. schrieb:
> Hab mich tagelang damit beschäftigt.
> Das ist absolut untauglich. War jedenfalls mein Eindruck.

Warum sagst du "untauglich", gab es Probleme?

Nils schrieb:
> Euch ist klar, das der Fragensteller und Thread starter
> sich nicht mehr hat blicken lassen, ja?

Egal, wir sind hier nicht bei Stack Overflow, sondern in einem 
Diskussionsforum.

: Bearbeitet durch User
von Bruno F. (hdt)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> Hab mich tagelang damit beschäftigt.
>> Das ist absolut untauglich. War jedenfalls mein Eindruck.
>
> Warum sagst du "untauglich", gab es Probleme?
>


Stefan
Der Schreibfehler "C500" (statt C005)ist bei mir ganz am Anfang (Dez. 
2018) entstanden, da gab es auch nicht so viele Informationen.

Ich war von dem Teil begeistert. Hab die Zeiten-Tabelle auch selbst 
erstellt nach dem, was ich im Web von Anbietern dazu fand. Ich hab ganze 
Tage am Steckboard experimentiert und mußte feststellen, dass dieses 
"Ding" nicht zuverlässig arbeitet. Ein Protokoll darüber habe ich nicht 
geführt.

Grob gesagt: Die Ergebnisse waren "nicht reproduzierbar" im Sinne der 
Angaben, die ich gefunden hatte. Einiges ist sicherlich den 
Unwägbarkeiten beim Aufbau auf dem Steckboard zuzuschreiben. Ich gebe 
auch nicht so schnell auf und schmeiße das gleich hin. Damit hab ich 
schon einige Tage zugebracht.

Mein Urteil war: "unbrauchbar"

Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Ich vermute, dieses Modul C005 stammt aus einer Massenproduktion, die 
gar nicht dem jetzigen Ziel diente, sondern ist einfach "übrig 
geblieben" und wird nun auf den Markt geworfen.

Ich mußte damals eine andere Lösung suchen. Die Abbildung zeigt meinen 
Timer mit dem CD4521. Die Jumper gestatten 30 Sek., 1 Minute, 2 Minuten, 
4 Minuten, 8 Minuten, 16 und 32 Minuten. (bei Interesse gibt es auch den 
Schaltplan)

: Bearbeitet durch User
von Bruno F. (hdt)


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HildeK schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> HildeK
>> Sind das diese hier:
>
> Ja, das geht aber mit vielen. Man muss aber im Einzelfall danach
> schauen, ob es einen ADC gibt und in dem Fall habe ich auch den
> WD-Interrupt verwendet. Den gibt es leider nicht bei jedem (z.B. nicht
> bei dem Tiny26).
> Für solche Aufgaben bevorzuge ich einen der Typen Tiny25/45/85 mit acht
> Pins. Vermutlich geht genauso der Tiny13. Und vermutlich auch mit den
> neueren 6-Pinnern.
> Die gibt es ja auch in SMD und dann bekommt man das fast auf die Größe
> deines eBay-Moduls.

HildeK
SMD mal ganz beiseite, das ist nichts für den Bastler-Nachbau.

Ist es möglich, mehrere ATtiny 85 "gleichzeitig" zu programmieren?
Die Abbildung soll nur zeigen, wie man die Einzelplatinchen uber 
"Abbrechstege" verbinden könnte. Über diese Bruchstellen sollten dann 
auch die Datenleitungen gehen, ausgehend von einem gemeinsamen 
Anschluss. Am einfachsten mit einer Stiftleiste für Spannung und Daten. 
So könnte man dann 100 Stück auf einer Platine unterbringen und 
gleichzeitig in einem Vorgang programmieren. Oder?

Entschuldige meine naiven Fragen.

von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> HildeK
> SMD mal ganz beiseite, das ist nichts für den Bastler-Nachbau.
So würde ich das nicht sagen. 1.27mm Raster mit TSOP ist eigentlich noch 
kein Problem. Interessant wird es bei einem 'Tausendfüßler' mit 0.5mm 
Raster 😀
> Ist es möglich, mehrere ATtiny 85 "gleichzeitig" zu programmieren?
Weiß ich nicht, könnte sein. Parallel wahrscheinlich nicht, seriell in 
einer Daisy-Chain evtl. schon - mit einem speziellen Programmiergerät.
Da weiß sicher noch jemand anderes mehr dazu.

von Teo D. (teoderix)


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Bruno F. schrieb:
> HildeK
> SMD mal ganz beiseite, das ist nichts für den Bastler-Nachbau.

Ich behaute mal, das hier die meisten in SMD machen!

von Andreas B. (bitverdreher)


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Bruno F. schrieb:
> Ich vermute, dieses Modul C005 stammt aus einer Massenproduktion, die
> gar nicht dem jetzigen Ziel diente, sondern ist einfach "übrig
> geblieben" und wird nun auf den Markt geworfen.
Das ist zu 100% so. Ansonsten hätte man da Steckerleisten in 2.54mm 
Raster draufgemacht.

Teo D. schrieb:
> Ich behaute mal, das hier die meisten in SMD machen!
Wenn ich mir die obigen Vorschläge zu den Timern so ansehe, bin ich mir 
da nicht so sicher.

von Bruno F. (hdt)


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HildeK schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> HildeK
>> SMD mal ganz beiseite, das ist nichts für den Bastler-Nachbau.
> So würde ich das nicht sagen. 1.27mm Raster mit TSOP ist eigentlich noch
> kein Problem. Interessant wird es bei einem 'Tausendfüßler' mit 0.5mm
> Raster 😀
>> Ist es möglich, mehrere ATtiny 85 "gleichzeitig" zu programmieren?
> Weiß ich nicht, könnte sein. Parallel wahrscheinlich nicht, seriell in
> einer Daisy-Chain evtl. schon - mit einem speziellen Programmiergerät.
> Da weiß sicher noch jemand anderes mehr dazu.

HildeK
Ich betreibe seit nun bald 20 Jahren eine Bastler-Webseite, vormals in 
Verbindung mit "wer-kennt-wen", und nach dessen Untergang (kaputt 
gemacht von dummen Managern) mit einer Gruppe bei Facebook. Und ich 
versuche auch absolute Laien zum Selbstbau von Elektronik zu bringen. 
Das sind auch Leute, die noch nie einen Lötkolben in der Hand hatten. 
Für die ist Rastermaß 2,54 schon eine echte Herausforderung. Auch meine 
Augen werden nicht besser, ich bin schon ziemlich alt. :-)

Mikrocontroller und das Programmieren kann man erst recht nicht 
vermitteln.

Entweder haben die Leute von allein dorthin gefunden und finden dort 
auch ihre Bestätigung, weil sie damit umgehen können, oder es scheitert 
mit 99,99 Prozent Garantie.

Die Frage ist also "überspitzt": Will man versuchen 0,01 Prozent zu 
überzeugen, dass es "einfach sei"? Oder will man versuchen die Masse zu 
erreichen? Und das geht nur, wenn alle Teile bei den großen und kleinen 
Elektronik-Versendern wie Conrad, Völkner und Reichelt erhältlich sind.

Ein vorprogrammierter ATtiny 85 oder dergleichen muß also sein. Und den 
würden in meiner Bastlergruppe sicherlich einige mit Kenntis an andere 
ohne Kenntnisse liefern können. So kann das funktionieren.

Ich kann nach Vorgabe eine Platine machen.

von Bruno F. (hdt)


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Andreas B. schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> Ich vermute, dieses Modul C005 stammt aus einer Massenproduktion, die
>> gar nicht dem jetzigen Ziel diente, sondern ist einfach "übrig
>> geblieben" und wird nun auf den Markt geworfen.
> Das ist zu 100% so. Ansonsten hätte man da Steckerleisten in 2.54mm
> Raster draufgemacht.
>
> Teo D. schrieb:
>> Ich behaute mal, das hier die meisten in SMD machen!
> Wenn ich mir die obigen Vorschläge zu den Timern so ansehe, bin ich mir
> da nicht so sicher.

Da kann ich nur zustimmen. Am Anfang ist in der Regel das Steckboard die 
Basis. Und mit Adaptern werden SMD-ICs auch fürs Steckboard 
hergerichtet. Wenn das funktioniert, kann man es in SMD machen. Was bei 
reinen Bastler-Projekten aber wenig Sinn macht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Bruno F. schrieb:
> Was bei
> reinen Bastler-Projekten aber wenig Sinn macht.
Das sehe ich wiederum völlig anders. Ich habe schon min. 15 Jahre nichts 
mehr in THT gemacht.
Ich probiere mal Dinge auf dem Steckbrett aus, aber dann kommt es auf 
eine ordentliche  Platine. Und zwar schön klein und in SMD. Das kostet 
ja nichts mehr in China.
Ich habe eher den Eindruck daß die meisten Bastler Probleme damit haben, 
mit der Zeit zu gehen. Das sieht man hier ja eindrucksvoll an den ganzen 
555 Vorschlägen.

von Bruno F. (hdt)


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Andreas B. schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> Was bei
>> reinen Bastler-Projekten aber wenig Sinn macht.
> Das sehe ich wiederum völlig anders. Ich habe schon min. 15 Jahre nichts
> mehr in THT gemacht.
> Ich probiere mal Dinge auf dem Steckbrett aus, aber dann kommt es auf
> eine ordentliche  Platine. Und zwar schön klein und in SMD. Das kostet
> ja nichts mehr in China.
> Ich habe eher den Eindruck daß die meisten Bastler Probleme damit haben,
> mit der Zeit zu gehen. Das sieht man hier ja eindrucksvoll an den ganzen
> 555 Vorschlägen.

Andreas B.
Du vergißt völlig, was der Thread-Eröffner zum Ziel hatte.
Das ist niemand, der seit Jahren in SMD arbeitet.

Die Frage ist also: Will man helfen oder will man nur seine persönliche 
Meinung sagen?

Mich wundert das überhaupt nicht, dass der Thread-Eröffner sich nicht 
mehr meldete.

Der NE555 und seine CMOS-Typen sind nicht so einfach in eine Schublade 
"veraltet" zu stecken. Und es gibt auch Bastler, die haben relativ 
einfache Bedürfnisse.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Bruno F. schrieb:
> Die Frage ist also: Will man helfen oder will man nur seine persönliche
> Meinung sagen?
Man hilft am besten, indem man auch mal auf die aktuelle Situation 
hinweist. Mikrocontroller gibt es für Bastler seit min 20 Jahren. Und 
bevor man sich so ein Bauteilegrab mit 555 oder gar OPs hinstellt, 
sollte man vielleicht mal über den Tellerrand gucken und sich aktuelle 
Bauteile anschauen.
Die Lösung mit den Tiny10 beinhaltet 2 Bauteile (Tiny und 
Abblockkondensator). Und jetzt vergleiche das mal mit den ganzen 
Vorschlägen da oben. Bis jetzt wurde hier auch noch jeden dabei geholfen 
in die uC Programmierung einzusteigen. (Mal davon abgesehen, daß hier in 
diesem Thread bereits 2 Programme dazu geliefert wurden)
Zur Erinnerung: Wir haben nicht nur das Jahr 2021, sondern das ist auch 
noch ein uC Forum. Es mag ja viele Fälle geben, wo man analoge 
Elektronik bevorzugt, aber ein Timer gehört ganz bestimmt nicht dazu.
Einen Tiny895 gibt es übrigens auch in THT, wenn es denn unbedingt sein 
muß.
Und nochmal: Der TO wollte eine einfache Schaltung und hat eine uC 
Lösung nur deshalb ausgeschlossen weil sie nicht erforderlich wäre. 
Offensichtlich ist er der irrigen Auffassung daß es mit analogen 
Bauteilen billiger einfacher oder sonst was wäre. Von SMD oder nicht hat 
er ebenfalls nicht gesprochen.

Bruno F. schrieb:
> So könnte man dann 100 Stück auf einer Platine unterbringen und
> gleichzeitig in einem Vorgang programmieren. Oder?
>
> Entschuldige meine naiven Fragen.
Das geht so nicht, aber reden wir hier von Bastlern oder von 
Produktionsstätten?

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Bruno F. schrieb:
> Andreas B.
> Du vergißt völlig, was der Thread-Eröffner zum Ziel hatte.
> Das ist niemand, der seit Jahren in SMD arbeitet.

Wow, nette Reise. Vom Bastler zum unbedarften Anfänger und nu muss sogar 
der TO herhalten..... Politiker?! ;D

von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> Und ich
> versuche auch absolute Laien zum Selbstbau von Elektronik zu bringen.
> Das sind auch Leute, die noch nie einen Lötkolben in der Hand hatten.
Ja, für blutige Anfänger mag das nichts sein. Bisher war davon aber 
nicht die Rede. Erst recht ging ich nicht davon aus nach deiner Frage 
nach dem gleichzeitigen programmieren von 100 Stück. Klar, Löten muss 
man lernen, programmieren auch. So wie alles andere im Leben. Und zum 
besser sehen gibt es Lupen, Mikroskope oder einfach eine Lesebrille vom 
Aldi. Mir geht es nicht anders ...
Und es muss ja nicht SMD sein, war nur der Vergleich zu dem eBay-Modul. 
Die Tinyx5 gibt es auch in THT. Ich nehme die meistens auch, zusammen 
mit einer Fassung. Dann spare ich mir eine Buchse für die 
Programmierpins; ein Projekt ist ja selten mal ganz fertig 😀.
Ich habe leider die Vorzüge von µCs auch erst mit Mitte 50 erkannt und 
löse solche Aufgaben nicht mehr ohne.

Andreas B. schrieb:
> Die Lösung mit den Tiny10 beinhaltet 2 Bauteile (Tiny und
> Abblockkondensator).
Drei. Ein Poti wäre nützlich zum Einstellen der Zeiten.
Der Hauptnachteil einer µC-Lösung ist meist, dass man 3-5V braucht und 
daher oft noch einen Spannungsregler. Dafür sind sie aber auch gut mit 
drei Alkali-Manganzellen betreibbar.

von Andreas B. (bitverdreher)


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HildeK schrieb:
> Drei. Ein Poti wäre nützlich zum Einstellen der Zeiten.
Oha, jetzt steigen also doch die Ansprüche. ;-)
(Ich weiß, Du bist nicht der TO)

von --- (Gast)


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Zwar steht im Betreff deutlich: Ohne µC. Aber:

Manfred K. schrieb:
> Einen Mikrocontroller möchte ich eigentlich nicht
> verwenden, da er ansonsten nicht erforderlich ist.

Auf eigentlich kann eigentlich auch ein aber folgen.


Vielleicht ist der (oft nötige) Spannungsregler ja sogar schon
da? Wir haben ihn nur wg. fehlendem Schaltplan des eigentlichen
Vorhabens nicht entdeckt? (Das würde auch die Fragen nach dem
"was soll wie (ab-)geschaltet werden" (+ Versorgung) klären.)

@Manfred, bist Du noch da?

von Bruno F. (hdt)


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HildeK schrieb:
xxx


Ich hatte Dich hinsichtlich Deines Engagements für Dein Projekt falsch 
eingeschätzt. Ist aber nicht Dein Fehler, sondern meiner.

von Conny (Gast)


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HildeK schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Die Lösung mit den Tiny10 beinhaltet 2 Bauteile (Tiny und
>> Abblockkondensator).
> Drei. Ein Poti wäre nützlich zum Einstellen der Zeiten.
> Der Hauptnachteil einer µC-Lösung ist meist, dass man 3-5V braucht und
> daher oft noch einen Spannungsregler. Dafür sind sie aber auch gut mit
> drei Alkali-Manganzellen betreibbar.

Und damit wären wir praktisch wieder beim 'C005' Modul, welches unter 
dem schwarzen Klecks sicherlich auch einen kleinen billigen uC enthält. 
Nur daß der halt fix und fertig programmiert ist, und man keine 
Sonderlocken damit machen kann.

von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> ... falsch eingeschätzt.
Inwiefern?

Conny schrieb:
> Und damit wären wir praktisch wieder beim 'C005' Modul, welches unter
> dem schwarzen Klecks sicherlich auch einen kleinen billigen uC enthält.

Wahrscheinlich. Irgendjemand hat ihn aber für unbrauchbar erklärt.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Conny schrieb:
> Und damit wären wir praktisch wieder beim 'C005' Modul, welches unter
> dem schwarzen Klecks sicherlich auch einen kleinen billigen uC enthält.
Ob der jetzt 10 cents oder 32 cents wie ein Tiny 10 kostet (übrigens 
billiger als ein Ne555 mit 35 cents bei Mouser ;-) ), dürfte ziemlich 
schnurz sein. Der Tiny10 ist dafür wesentlich flexibler.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Andreas B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Eigentlich schade um die schöne HP-Camera. Man müsste eine digitale
>> Camera einbauen. Beim alten HP141T Sichtgerät würde es sich fast lohnen.
> Lohnt nicht:
> https://www.amazon.com/HP-Sprocket-Portable-sticky-backed-2FB96A/dp/B075GB1DCV
> Das neue Polaroid.

Danke Andreas,

eigentlich will ich ja nicht ausdrucken da ich alle meine Projekt Dokus 
am PC mache und die Bilder direkt einfüge. Mit der kleinen Canon oder 
mit dem Smartyphon geht es ja ganz gut. Nur wäre eine Halterung zwischen 
CRT und Camera angenehm um konsistente Ergebnisse ohne "Zittertatterich" 
Effekte zu bekommen.

von Conny (Gast)


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HildeK schrieb:
> Conny schrieb:
>> Und damit wären wir praktisch wieder beim 'C005' Modul, welches unter
>> dem schwarzen Klecks sicherlich auch einen kleinen billigen uC enthält.
>
> Wahrscheinlich. Irgendjemand hat ihn aber für unbrauchbar erklärt.

Da lasse ich mich überraschen wenn die Module hoffentlich bald bei mir 
ankommen. Vielleicht hatte Bruno auch nur eine schlechte Charge 
bekommen, oder die falsche Erwartungshaltung. Aber vielleicht schliesse 
ich mich nach einem ersten Test auch dieser Meinung an. Schaun wir mal 
:)

In dem von mir verlinkten Blog klang das aber nicht danach. Falls sie so 
funktionieren, wie dort beschrieben, ist es meiner Meinung nach genau 
das was der TO sucht.

von Bruno F. (hdt)


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> Da lasse ich mich überraschen wenn die Module hoffentlich bald bei mir
> ankommen. Vielleicht hatte Bruno auch nur eine schlechte Charge
> bekommen, oder die falsche Erwartungshaltung. Aber vielleicht schliesse
> ich mich nach einem ersten Test auch dieser Meinung an. Schaun wir mal
> :)
>
> In dem von mir verlinkten Blog klang das aber nicht danach. Falls sie so
> funktionieren, wie dort beschrieben, ist es meiner Meinung nach genau
> das was der TO sucht.

Ja, berichte bitte darüber. Interessiert mich doch jetzt auch sehr.
Mir ist inzwischen auch wieder eingefallen, was das Hauptübel war: Es 
gab keine zusammenhängende Beschreibung, nur überall bei den 
verschiedenen Chinesen-Anbietern schlechte Kopien von Kopien. Darum 
hatte ich die Tabelle für mich neu geschrieben. Vielleicht kannst Du sie 
ja brauchen.

von --- (Gast)


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Was dem einen völlig egal ist, ist evtl. dem anderen sein
absolutes Ausschlußkriterium.

Auf die Mini-Fertigmodule bezogen könnte es eine fehlende
(ausreichende) Reproduzierbarkeit geben, die folglich der
Einzelperson nichts ausmachen muß (Anpassung mit Poti und
dann Austausch durch Festwiderstand nach "Wertfindung").

Eine Gruppe mit den Modulen auszustatten könnte hingegen
(an einem Poti für alle = verschwendete Zeit/vielen Potis,
für jeden eines = verschwendetes Geld, verglichen mit den
anderen, praktisch 1:1 = vollst. nachbausicheren Lösungen)
scheitern dann.

@Bruno F. (hdt):

Oder wie allgemeingültig ist nun die erarbeitete Tabelle?
Sind die Module so weit identisch, daß doch anwendbar?

Dann hättest Du doch die mangelhafte(n) Beschreibung(en)
sozusagen berichtigt - und es gäbe kein Problem (mehr)?

(Obwohl ich eine Absicht, lieber_selbst etwas zu bauen,
worauf in jedem Fall Verlaß ist, nachvollziehen könnte.)

von Conny (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> Es gab keine zusammenhängende Beschreibung, nur überall bei den
> verschiedenen Chinesen-Anbietern schlechte Kopien von Kopien. Darum
> hatte ich die Tabelle für mich neu geschrieben. Vielleicht kannst Du sie
> ja brauchen.

Dann schau dir doch mal diesen Link an, dort ist das Teil meiner Meinung 
nach gut beschrieben.

http://westsideelectronics.com/delay-timer-ic/

von Bruno F. (hdt)


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> von von --- (Gast)
> @Bruno F. (hdt):
>
> Oder wie allgemeingültig ist nun die erarbeitete Tabelle?
> Sind die Module so weit identisch, daß doch anwendbar?
>
> Dann hättest Du doch die mangelhafte(n) Beschreibung(en)
> sozusagen berichtigt - und es gäbe kein Problem (mehr)?
>
> (Obwohl ich eine Absicht, lieber_selbst etwas zu bauen,
> worauf in jedem Fall Verlaß ist, nachvollziehen könnte.)

Als ich damit anfing (Dez.2018) gab es die Webseite noch nicht. 
http://westsideelectronics.com/delay-timer-ic/
Die sieht jetzt richtig vertrauenserweckend aus. Also abwarten. Ich kann 
das auch verschmerzen, "geirrt zu haben". Rein intuitiv halte ich das 
Produkt für "schöngeredet". Das hätte sich eigentlich viel weiter 
verbreiten müssen, wenn es was taugt Ich bin gespannt, zu welchem Urteil 
andere kommen.

: Bearbeitet durch User
von Oskar K. (karoso)


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Ginge nicht sowas?:
SCHNEIDER ELECTRIC RE22R2QTMR Time Delay Relay, 0.05 s, 300 h, Zelio 
Time RE22 Series, DPDT, 8 A

von --- (Gast)


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Oskar K. schrieb:
> Ginge nicht sowas?:
> SCHNEIDER ELECTRIC RE22R2QTMR Time Delay Relay, 0.05 s, 300 h, Zelio
> Time RE22 Series, DPDT, 8 A

Vorsicht, bitte nicht nur einzig den Betreff lesen.


Bruno F. schrieb:
> Ich bin gespannt, zu welchem Urteil andere kommen.

Das bin ich auch. €inszwanzich für 10 Stück = attraktiv
für eine Vielzahl potentieller Anwendungen.

Falls so brauchbar wie erhofft, ist bei dem Preis der
Einsatz für ganz diverse Grund- und Komfort-Funktionen
denkbar, auch für zuvor "als verzichtbar erachtete".

von Bruno F. (hdt)


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Hier ist eines von mehreren Videos.

https://www.bing.com/videos/search?q=C005+Timer&docid=608021228642003700&mid=AB505777663587E37EAAAB505777663587E37EAA&view=detail&FORM=VIRE

In der Vorschau werden die Laufzeiten mit 10, 15 und 47k Ohm 
dargestellt.
Leider ist nur 10k direkt von der Tabelle übernommen. Ich habe da anhand 
des Videos 4:77 Sekunden gestoppt. Das passt zur Tabelle und der 
Betriebsspannung von 4,5 Volt.

Ich konnte noch nicht herausfinden, wie man das auf andere 
Widerstandswerte umrechnen kann.


Es gibt ja offensichtlich ein größeres Interesse. Ich selber werde mir 
auch noch einmal ein paar bestellen und experimentieren.

Ich denke, man könnte einen neuen Beitrag dazu eröffnen. "C005 Timer"

von Andreas B. (bitverdreher)


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Bruno F. schrieb:
> Ich konnte noch nicht herausfinden, wie man das auf andere
> Widerstandswerte umrechnen kann.
Das sieht unter 100k recht linear aus.

von Bruno F. (hdt)


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Andreas B. schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> Ich konnte noch nicht herausfinden, wie man das auf andere
>> Widerstandswerte umrechnen kann.
> Das sieht unter 100k recht linear aus.

Danke Andreas!
Ich habe sie jetzt nur noch bei Aliexpress gefunden. Da kosten 10 Stück 
unter 1 USD.

von Bruno F. (hdt)


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Bruno F. schrieb:
> Ich habe sie jetzt nur noch bei Aliexpress gefunden. Da kosten 10 Stück
> unter 1 USD.

Meine C005 sind inzwischen eingetroffen. (nur 10 Tage Lieferzeit von 
China aus) Ich muß sagen, meine erste Bewertung (untauglich) war nicht 
zutreffend. Ich habe beide Varianten ausprobiert. Out gegen Plus und Out 
gegen Minus. Die Timer-Laufzeiten sind ziemlich stabil bei Wiederholung.

Mit Widerstand 100k nach Tabelle Sollwert 32 Sekunden, Istwert 30 
Sekunden
Mit Widerstand 1M nach Tabelle Sollwert 291 Sekunden, Istwert 278 
Sekunden
Die Zeiten sind mit geringen Toleranzen reproduzierbar.

Das müßte man mit einem ATTyni nachbauen. Es wird wohl ein widerstands-
abhängiger Frequenzgenerator mit nachgeschalteter Zählerkaskade sein. 
Das sagt ja auch die Widerstandstabelle mit ihren zuätzlichen 
Frequenzangaben aus. So ein Prokekt mit einem Attyni wäre eine schöne 
Sache.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Bruno F. schrieb:
> So ein Prokekt mit einem Attyni wäre eine schöne
> Sache.

Du mußt oben nur noch den ADC abfragen und den Timer entsprechend 
setzen. Wo ist das Problem?

von HildeK (Gast)


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Bruno F. schrieb:
> So ein Prokekt mit einem Attyni wäre eine schöne
> Sache.

Ich hatte dir doch am 18.4. eines gepostet. Dass es mehr kann, als du 
wolltest, schadet ja nicht. Die Zeiten sind ähnlich ungenau, weil der 
WD-Timer verwendet wird. Bei den meisten Anwendungen (Treppenlicht, 
Eieruhr etc.) ist das meist nicht wirklich wichtig. Andernfalls muss man 
halt mit den Timern arbeiten. Schon der interne Taktgeber ist besser als 
der WD-Timer und noch besser ist ein Quarz (damit schaffst du dann ±10ms 
oder besser bei 15 Minuten).
Statt eines Potis - wie bei mir - kann man ja den einen Teilwiderstand 
festlegen und den zweiten wie bei dem Modul wahlweise einlöten. Ich 
finde jedoch ein Poti eleganter.

von Bruno F. (hdt)


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HildeK schrieb:
> Bruno F. schrieb:
>> So ein Prokekt mit einem Attyni wäre eine schöne
>> Sache.
>
> Ich hatte dir doch am 18.4. eines gepostet. Dass es mehr kann, als du
> wolltest, schadet ja nicht. Die Zeiten sind ähnlich ungenau, weil der
> WD-Timer verwendet wird. Bei den meisten Anwendungen (Treppenlicht,
> Eieruhr etc.) ist das meist nicht wirklich wichtig. Andernfalls muss man
> halt mit den Timern arbeiten. Schon der interne Taktgeber ist besser als
> der WD-Timer und noch besser ist ein Quarz (damit schaffst du dann ±10ms
> oder besser bei 15 Minuten).
> Statt eines Potis - wie bei mir - kann man ja den einen Teilwiderstand
> festlegen und den zweiten wie bei dem Modul wahlweise einlöten. Ich
> finde jedoch ein Poti eleganter.

HildeK
Ich habe Deinen Beitrag leider jetzt erst gesehen. (bei mir funktioniert 
die Benachrichtigung nicht, obwohl ich das Häkchen setze)

Ich suche so etwas als funktionierendes Muster, um damit in die 
Mikrocontrollertechnik einzusteigen. Könntest Du das gegen 
Aufwandsentschädigung liefern? Über eine Kontaktaufnahme würde ich mich 
freuen.

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