Hallo
immer wieder (seit SuSe6) habe ich schon versucht auf Linux umzusteigen,
dabei schon so einige funktionierende Installationen später wieder
zerschossen bis zum "geht nichts mehr".
Bevor ich gänzlich umsteige, somit auch viel Zeit zum Einrichten
investiere, möchte ich sicher gehen, das nicht irgendwann meine Daten
futsch sind oder ich nochmal viel Zeit für eine Neuinstallation
verbringen muss.
Unter Windows verwöhnt durch Backup-Programme wie Macrium Reflect oder
TrueImage oder Norton Ghost, bin ich auf der Suche nach einem
Backup-Programm unter Linux.
Aber nicht so ein Zeugs wie dd oder TimeShift. In meinen Augen ist das
alles fürchterlich unintuitiv, man wuselt sich durch und weis
letztendlich nicht was da eigentlich wo gesichert wird. Und wie man im
Total-Gau seine Platte wieder richtet, also zuvor gesichertes wieder
zurück holt.
Möchte ich auch gar nicht wissen, schon gar nicht studieren. Ja, ich BIN
faul!
Ein Komplett-Backup sollte sich meiner Meinung nach wie folgt abspielen:
Zu sichernde HD auswählen, "Ziel-HD" (mit bootfähiger Partition)
auswählen, starten, Fertigmeldung.
Natürlich alles in einer komprimierten Sicherungsdatei. (Mehrere
wöchentliche Sicherungen auf der Ziel-HD)
Zurücksichern:
Von "Ziel-HD" starten, Sicherungsdatei auswählen, zurückspielen, fertig.
Gibt es so etwas auch für Linux?
Danke für's Lesen!
Icke ®. schrieb:> Acronis Trueimage kann auch Linuxpartitionen sichern. Mußt nur von der> DVD booten.>> https://kb.acronis.com/content/1538
Ist die Software inzwischen zu empfehlen? Vor ca. 10 Jahren ist mir mal
ne Festplatte gestorben und ich habe eine andere verbaut, auf der sich
noch ein Linux Dateisystem befand. Die Acronis Boot CD hat sich
geweigert die Festplatte zu löschen (wurde einfach nicht angezeigt) um
das Backup einzuspielen. Erst nach dem formatieren mit der Windows DVD,
lies sich das Backup mit der Boot CD einspielen. Teilweise unterstützte
die Boot CDs manche Rechner nicht, obwohl diese darauf erstellt wurden.
Mit einer, von der gleichen Acronis Version, aber an einem anderen
Rechner erstellten Boot CD funktionierte es aber doch an den
vermeintlich nicht unterstützten Rechnern.
Image-Backup: CloneZilla von CD oder USB booten. Egal ob man Linux oder
Windows sichert. Ok, Quell- und Zielmedium sollte man nicht verwechseln,
soviel Hirn muss sein.
Muss man aber auch nicht alle 3 Tage machen. Gelegentlich ein Image als
Basis für ein Disaster-Recovery, und zusätzlich die Files täglich per
TimeShift und/oder BackInTime.
(prx) A. K. schrieb:> Image-Backup: CloneZilla von CD oder USB booten. Egal ob man Linux oder> Windows sichert. Ok, Quell- und Zielmedium sollte man nicht verwechseln,> soviel Hirn muss sein.>> Muss man aber auch nicht alle 3 Tage machen. Gelegentlich ein Image als> Basis für ein Disaster-Recovery, und zusätzlich die Files täglich per> TimeShift und/oder BackInTime.
Eine sehr elegante Lösung, die (bei mir) unter Linux hervorragend
funktioniert, ist ein Programm namens rsnapshot.
Rsnapshot macht bei mir stündlich, wöchentlich, monatlich und alle halbe
Jahre ein Backup und speichert die Dateien 1:1 via rsync(1) und ssh(1)
auf einem Remote-System. Der Platzbedarf ist trotzdem halb so wild, weil
die vorhandenen Dateien nicht dupliziert, sondern als Hardlinks auf die
vorhandenen erzeugt werden; das setzt natürlich voraus, daß das
Remote-Dateisystem Hardlinks kann. Zudem kann rsnapshot vor dem
Anfertigen eines Backups ein Skript ausführen, das in meinem Falle
jeweils eine Liste der installierten Pakete (dpkg --get-selections)
sowie Backups aller lokalen Datenbanken erzeugt. Wer will, kann seine
Backup-Disks natürlich mit komprimierten Dateisystemen betreiben, bei
mir ist das allerdings nicht notwendig.
Sowas wie Images und Ähnliches erspare ich mir komplett, das habe ich
mal einige Wochen lang mit meinen Mitarbeitern getestet. Images kosten
nur viel Zeit beim Backup und beim Restore. In beiden Fällen ist die
Maschine unterdessen offline; hinzu kommt, daß ein Image auch die
ungenutzten Bereiche eines Dateisystems oder einer Festplatte sichern
und im Disasterfall wiederherstellen muß. Da ist es deutlich schneller,
ein minimales System aufzusetzen, mit der Paketliste die Pakete neu zu
installieren und die Konfigurationen und Dat(ei)en zurückzuspielen.
Nun, rsnapshot ist allerdings kein Klickibunti-Programm, es soll aber
ein GUI namens "Otto Backup" dafür geben. Kenn ich nicht, brauch ich
nicht, will ich nicht -- bei GUI-Programmen stecken ja eh 90% der
Laufzeit und der Fehler im GUI-Code, und bei Backups lege ich größten
Wert auf Zuverlässigkeit.
Sheeva P. schrieb:> Eine sehr elegante Lösung, die (bei mir) unter Linux hervorragend> funktioniert, ist ein Programm namens rsnapshot.
Verwende ich an anderer Stelle auch. Aber wer auf GUI aus ist, und auf
einfachste Disaster-Recovery, wird allein damit vielleicht nicht
glücklich.
Sheeva P. schrieb:> daß ein Image auch die> ungenutzten Bereiche eines Dateisystems oder einer Festplatte sichern> und im Disasterfall wiederherstellen muß
CloneZilla kopiert nur belegte Blöcke. Ausser bei Disk-Encryption.
Matthias S. schrieb:> Wer sich drauf einlässt, kann auch rsync benutzen. Das kann mit dem> einen oder anderen Shellskript recht intelligent agieren.
rsnapshot ist ein Frontend für rsync, mit inkrementellen Backups und
Versionierung.
Ingolf G. schrieb:> immer wieder (seit SuSe6) habe ich schon versucht auf Linux umzusteigen,> dabei schon so einige funktionierende Installationen später wieder> zerschossen bis zum "geht nichts mehr".
Nicht schlimm, das ist uns allen am Anfang ein paarmal passiert.
Datenverlust ist aber natürlich immer total doof... Wenn ich Dir einen
Rat geben darf: von Michael Kofler gibt es ein kleines Taschenbuch mit
dem Titel "Linux" [1], dessen Lektüre ich Dir gerne allerwärmstens ans
Herz legen möchte. Nicht umsonst gilt "der Kofler" als das Standardwerk
zum Thema Linux, und aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis bin ich
nicht der einzige erfahrene Admin, der regelmäßig eine aktuelle Ausgabe
kauft. Oh, und natürlich liest oder zumindest mal etwas darin
nachschlägt. Das PDF unter [2] ist von 2016, also schon ein wenig
betagt, dürfte für eine umfassende Leseprobe aber sicherlich mehr als
gut genug sein.
Wenn Du Dich für eine Debian-basierte Distribution wie Debian,
[KLX]Ubuntu, Linux Mint oder Ähnliches entscheiden, möchte ich Dir zudem
das Debian Anwender- sowie das Debian Administratorhandbuch empfehlen,
die Du unter [3,4] findest.
Außerdem möchte ich Dich noch auf einige der aus meiner Sicht besten
Quellen für etwas erfahrenere Linux-Benutzer hinweisen. Da wäre zunächst
das hervorragende Wiki der Archlinux-Distribution, das wirklich
großartige und sehr ausführliche Dokumentation zu einer ausufernden
Vielzahl von Linux-Themen hat: [5]. Obendrein gibt es tiefgreifendere,
wenngleich manchmal etwas veraltete Dokumentationen beim Linux
Documentation Project unter [6].
Sei obendrein noch auf einige Aspekte hingewiesen, die erfahrene
Windows-Benutzer häufig... überraschen. So ein Linux-System bringt
nämlich meistens selbst schon eine große Zahl von hervorragenden
Dokumentationen mit, viele andere kannst Du einfach nachinstallieren. Da
gibt es zum Beispiel die "Manual Pages", oft auch nur "Manpage(s)"
genannt, die Du (in der Kommandozeile) mit "man <programmname>" anzeigen
und mit der Taste "q" wieder verlassen kannst. Ähnliches gilt für die
Infopages des GNU-Projekts, die mit "info <programmname>" aufgerufen
werden und gegenüber den Manpages meistens den Vorteil haben, sauber
strukturiert zu sein. Außerdem findest Du unter /usr/share/doc/ die
Distributionsdkumentationen zu allen Paketen, die Du installiert hast --
das ist manchmal etwas mau, kann aber auch eine großartige Fundgrube
sein.
Oh, ach so, bevor ich das vergesse: es gibt noch eine Besonderheit unter
Linux (und anderen UNIXoiden), die erfahrene Windows-Nutzer oft
unterschätzen, nämlich die Fehlermeldungen und das Logging. Beides ist
unter Linux in der Regel äußerst detailliert und ausführlich, viele
Programme geben bei Problemen sogar Hinweise, wie das Problem behoben
werden kann. Also klick' Fehlermeldungen bitte nicht einfach weg, wie es
die meisten Windows-Nutzer gewohnt sind, sondern lies sie und versuch
sie zu verstehen -- oder frag hier oder anderswo nach, wenn Du sie nicht
verstehst. Die Logdateien findest Du unter /var/log/, Genaueres kannst
Du Dir auf modernen Linux-Systemen aber auch mit "journalctl -xe" zeigen
lassen, wenn Du die entsprechenden Berechtigungen hast.
Zuletzt... herzlich willkommen in der Linux-Welt, ich wünsche Dir viel
Freude und Erfolg dabei. Und bitte denk' dran: Linux wäre nicht das
bessere System, wenn es alles so machen würde wie Windows. Insofern
wirst Du Dich womöglich von einigen liebgewonnenen Programmen, Tricks
und Angewohnheiten trennen und Neues lernen müssen, wirst Erfolge und
Mißerfolge erleben, aber: es lohnt sich. Viel Spaß! ;-)
[1] https://kofler.info/buecher/linux/
[2] http://bandido.ch/programming/Linux_2016.pdf
[3] https://debiananwenderhandbuch.de/
[4] https://debian-handbook.info/browse/de-DE/stable/
[5] https://wiki.archlinux.org/
[6] https://tldp.org/
(prx) A. K. schrieb:> Verwende ich an anderer Stelle auch. Aber wer auf GUI aus ist, und auf> einfachste Disaster-Recovery, wird allein damit vielleicht nicht> glücklich.
Nein, vermutlich nicht.
(prx) A. K. schrieb:> CloneZilla kopiert nur belegte Blöcke. Ausser bei Disk-Encryption.
Oh, cool. Das wußte ich gar nicht, lieben Dank für den Hinweis. Klar,
daß das bei verschlüsselten Volumes nicht funktionieren kann... ;-)
(prx) A. K. schrieb:> Matthias S. schrieb:>> Wer sich drauf einlässt, kann auch rsync benutzen. Das kann mit dem>> einen oder anderen Shellskript recht intelligent agieren.>> rsnapshot ist ein Frontend für rsync, mit inkrementellen Backups und> Versionierung.
Jaein. Rsnapshot kann rsync für Sicherungen auf Remote nutzen, aber
lokal geht auch ganz einfach per Kopieren... und Remote auch zum
Beispiel über sshfs.
ich gebs zu, der folgende schmarrn hat nix mit backup zu tun - aber
doch irgendwie entfernt mit dem thema datenverlust/-organisation. und
ist auch nur mein senf. wenn es jemandem nicht gefällt, dann ist das
sein senf und alle sind zufrieden.
was (meiner meinung nach) auch hilft ist, nicht alles in einer partition
zu speichern sondern daten vom betriebssystem zu trennen.
ich habe auf meinem rechner auch /home auf eine eigene partition gepackt
auszug:
1
/dev/sdb2 /home ext4 [...]
2
/dev/sdc1 /mnt/fotos [...]
3
/dev/sdd1 /mnt/daten [...]
4
/dev/sdf1 /mnt/videos [...]
und von $HOME aus gehts dann mit symlinks weiter auf die entsprechenen
Daten Partitionen
1
daniel@evilspeak:~$ ll Daten Pictures Videos
2
lrwxrwxrwx 1 daniel daniel 17 Mar 2 2016 Daten -> /mnt/daten/Daten/
3
lrwxrwxrwx 1 daniel daniel 16 Nov 23 17:54 Pictures -> /mnt/fotos/Fotos
4
lrwxrwxrwx 1 daniel daniel 12 Mar 2 2016 Videos -> /mnt/videos/
zugegeben, das konstrukt ist - hmm - leicht merkwürdig, aber die
grundlagen davon sind mittlerweile fast 20 jahre alt und helfen immer
noch, das gelegentlich notwendige dualboot mit den notwendigen daten zu
versorgen ;-)
Man muss nicht jedesmal Komplettsicherungen machen.
Ich habe System und /home auf verschiednen Partitionen, vom System mache
ich einmal eine sektorbasierte Kopie und nur mal ab und zu, wenn sich
wirklich wesentliches ändert. Ein neuer Kernel etc sind nicht soclhe
Ereignisse, ich mache das nur alle paar Monate mal.
Die /home-Partition sichere ich nicht sektorbasiert sondern dateibasiert
mit tar und bpzip2 (zuerst mit tar, um die Eigenschaften zu erhalten,
dann mit pbzip2 komprimieren. Macht ein kurzes Skript, 1x anklicken,
warten, fertig.
Daniel F. schrieb:> was (meiner meinung nach) auch hilft ist, nicht alles in einer partition> zu speichern sondern daten vom betriebssystem zu trennen.
Und wofür oder wogegen hilft das? Das OS behandelt die gemountete
Partition wie jedes andere File. Partitionen waren früher mal
interessant, als Festplatten klein und das System über mehrere Platten
verteilt war.
Stephan S. schrieb:> Die /home-Partition sichere ich nicht sektorbasiert sondern dateibasiert> mit tar und bpzip2 (zuerst mit tar, um die Eigenschaften zu erhalten,> dann mit pbzip2 komprimieren.
Ob das mal so sinnvoll ist? Wenn irgendwo was schief geht, z.B. Sektor
auf der Festplatte defekt, ist dann vermutlich gleich ein großer Teil
der gezipten /home dahin. Sinnvoller ist sicher, kleinere Einheiten zu
komprimieren und dann zu einem File zusammenzufassen.
MfG
Michael L. schrieb:> Daniel F. schrieb:>>> was (meiner meinung nach) auch hilft ist, nicht alles in einer partition>> zu speichern sondern daten vom betriebssystem zu trennen.>> Und wofür oder wogegen hilft das?
wofür? einfacher(er) datenerhalt bei neuinstallation
wogegen? (weniger) unbeabsichtigter datenverlust bei neuinstallation
wie gesagt - mein senf, wenn das wer anders sieht sein senf. jedem seine
vorlieben, bitte mir auch meine
Michael L. schrieb:> Und wofür oder wogegen hilft das?
Root läuft nicht voll, wenn der Anwender seine Dir zumüllt. Ist
allerdings eher bei Servern interessant.
Hmm, also ich hatte noch nie das Bedürfnis, von einem Linux System eine
Sicherung zu machen. Ist doch ruckzuck neu aufgesetzt. Da brauche ich
selten mehr als einen Sa-Nachmittag dafür (incl. der kompletten SW)
Für ein Rundum sorglos Backup meiner Daten nehme ich BackInTime für das
komplette /home. BackInTime dürfte wohl auch, wie die meiste Linux
Backup SW, auf rsync basieren.
Wie sinnvoll die gesonderte home partition ist wird offensichtlich, wenn
ein zerschossenes system komplett neu aufgesetzt werden muß und man
hierbei die noch intakte home-partition sofort wieder verwenden kann.
Die saubere Trennung von unersetzlichen Privat-Dateien von jederzeit
ersetzbaren Systemdateien ist in der Windows-Welt wohl noch nicht
angekommen.
Ingolf G. schrieb:> Unter Windows verwöhnt durch Backup-Programme wie Macrium Reflect oder> TrueImage oder Norton Ghost, bin ich auf der Suche nach einem> Backup-Programm unter Linux.
Unter Linux existiert nur das zu Beginn genannte CloneZilla.
Ggf. kommt noch Relax-and-Recover infrage, das ist aber kein
DAU-Programm.
Andreas B. schrieb:> BackInTime dürfte wohl auch, wie die meiste Linux Backup SW, auf rsync> basieren.
Ja, es ist sogar dem rsnapshot sehr ähnlich.
Auszug aus https://backintime.readthedocs.io/en/latest/ :
"Back In Time is a simple backup solution for Linux Desktops. It is
based on rsync and uses hard-links to reduce space used for unchanged
files."
Unterschied: BackInTime hat eine GUI, rsnapshot nicht.
Frank M. schrieb:> BackInTime hat eine GUI, rsnapshot nicht.
Mir scheint zumindest die Ubuntu-Welt zweigleisig zu fahren: BackInTime
für den Anwenderkram in Home, Timeshift fürs System. Anleitung fürs
Disaster-Recovery bei Timeshift (nicht von mir getestet):
https://itsfoss.com/backup-restore-linux-timeshift/Ingolf G. schrieb:> Aber nicht so ein Zeugs wie dd oder TimeShift.
So schlimm finde ich Timeshift eigentlich nicht. Aber vielleicht bin als
Endanwender nicht repräsentativ. ;-)
MAcrium Reflect kann ich eher empfehlen.
Läuft von CD/DVD.
Oder besser gleich Windows nutzen, da ist alles Bedienfreundlicher als
unter Linux.
Auch wenn die Nerds immer wieder was anderes behaupten.
Die Berufswelt spricht Linux, jemand der anderes behauptet lebt in
seiner eigenen Linuxblase
Für Server etc, ist Linux aber völlig i.O.
Peter tr. schrieb:> Oder besser gleich Windows nutzen, da ist alles Bedienfreundlicher als> unter Linux.
Na endlich. Ich dachte schon, die Trolle lägen alle röchelnd in der
Intensivstation.
hat nichts mit Trollen zu tun, das ist nun mal eine Tatsache. Windows
ist auch nicht frei von Problemen, aber es ist nun mal alles
Anwenderfreundlicher.
Wie sollten aber mit dieser Nebendiskussion den Faden nicht weiter
stören, das gehört hier nicht ehr
Peter tr. schrieb:> Die Berufswelt spricht Linux, jemand der anderes behauptet lebt in> seiner eigenen Linuxblase
DER war gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wendelsberg
Für dich ist das vermutlich nicht das richtige aber ich bin (seit vielen
Jahren) begeistert von backuppc https://backuppc.github.io/backuppc/ .
Das läuft auf einem kleinen HP Server in meinem Netzwerk und klappert
meine Server und Desktops ab. Einmal eingerichtet macht es geräuschlos
im Hintergrund seinen Job.
> Unter Windows verwöhnt durch Backup-Programme wie Macrium Reflect oder> TrueImage oder Norton Ghost, bin ich auf der Suche nach einem> Backup-Programm unter Linux.> Aber nicht so ein Zeugs wie dd oder TimeShift. In meinen Augen ist das> alles fürchterlich unintuitiv, man wuselt sich durch und weis> letztendlich nicht was da eigentlich wo gesichert wird. Und wie man im> Total-Gau seine Platte wieder richtet, also zuvor gesichertes wieder> zurück holt.> Möchte ich auch gar nicht wissen, schon gar nicht studieren. Ja, ich BIN> faul!
Am Einfachsten wäre, du schreibst dir ein einfaches Script und nutzt
Programme wie rsync darin. Als cronjob täglich/wöchentlich ausgeführt
erspart Dir das die unnötige Arbeit, das Backup manuell durchzuführen.
Dein Script kannst Du ja auch dahingehend anpassen, dass Dir nach jedem
Backup ein Statusbericht als E-Mail gesendet wird (oder als Push-Message
mit zum Beispiel Gotify direkt auf dein Smartphone).
Nochmals Danke für die vielen Tips!
Im Moment sichere ich mit Macrium Reflect, eine externe SSD damit
bootfähig gemacht, mindestens ein mal im Monat angestöpselt und somit
ins Backup-Verzeichnis auf der SSD alles in einem Rutsch gesichert.
rsync und Gotify ... schaue ich mir mal an! :)
Hab ja heute Zeit, die ewig zitierte Erderwärmung scheint ja in
Deutschland nicht zu wirken :-/
Mark S. schrieb:> Wie sinnvoll die gesonderte home partition ist wird offensichtlich, wenn> ein zerschossenes system komplett neu aufgesetzt werden muß und man> hierbei die noch intakte home-partition sofort wieder verwenden kann.
Dann hat man zwar seine Daten, aber ob die Programme samt Konfig wieder
so passen ist ungewisse.
Ich mach einfach alle paar Wochen 1:1-Backups. Die Daten, die sich
zwischenzeitlich ändern, liegen entweder auf dem (Mail-)Server oder sind
recht leicht wieder erstellbar.
Reinhard S. schrieb:> Dann hat man zwar seine Daten, aber ob die Programme samt Konfig wieder> so passen ist ungewisse.
Die Configs für das System liegen unter /etc und die Configs für die
Programme unter /home/<username>, so hat jeder User seine eigenen
Configs.
Wenn Du Dein System neu aufsetzen willst, brauchst Du nur die Programme
zu installieren, dann sind die alten Configs wieder aktiv. Ist sehr
praktisch. Ist auch die Config eines Programmes zerschossen, dann löscht
man einfach die Config dieses Programmes und das Programm startet beim
nächsten Mal mit den Default-Werten.
bingo schrieb:> Ist auch die Config eines Programmes zerschossen, dann löscht> man einfach die Config dieses Programmes und das Programm startet beim> nächsten Mal mit den Default-Werten.
oder man kopiert die Config aus einem älteren Backup in das dazugehörige
Unterverzeichnis in /home/<username>
bingo schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Dann hat man zwar seine Daten, aber ob die Programme samt Konfig wieder>> so passen ist ungewisse.>> Die Configs für das System liegen unter /etc und die Configs für die> Programme unter /home/<username>, so hat jeder User seine eigenen> Configs.
Das war schon klar ;) Mein Punkt war, ob die Konfigs aus dem Backup zur
frisch installierten Programmversion passen. Auch wenn da größere
Versionsunterschiede schon eher unwahrscheinlich sind.
> Wenn Du Dein System neu aufsetzen willst, brauchst Du nur die Programme> zu installieren, dann sind die alten Configs wieder aktiv. Ist sehr> praktisch.
Ich spiel mein Image einfach zurück oder, noch einfacher, tausch einfach
die SSD gegen die Platte, auf die ich mein Backup mach, und das Ding
läuft.
Reinhard S. schrieb:> Das war schon klar ;) Mein Punkt war, ob die Konfigs aus dem Backup zur> frisch installierten Programmversion passen.
Wenn sie es nicht tun, hast Du vorher entweder bei den Backups oder bei
den Aktualisierungen geschludert. Was bei Deiner Art des Backup mit
Images sehr verführerisch ist, denn um ein Image eines Dateisystems zu
erstellen, mußt Du das betreffende Dateisystem ja vorher aushängen
(umount(8)). Sowas kann man natürlich auch automatisieren, aber das ist
vergleichsweise aufwändig und lohnt sich aller Erfahrung nach ziemlich
selten...
Nur_ein_Typ schrieb:> denn um ein Image eines Dateisystems zu> erstellen, mußt Du das betreffende Dateisystem ja vorher aushängen> (umount(8)).
Das ist zumindest der traditionelle Weg. Bei Filesystemen mit
integrierter Snapshot-Fähigkeit geht es auch live. Was in Windows schon
lange genutzt wird, in Linux indes noch nicht weit verbreitet ist.
Michael L. schrieb:> Daniel F. schrieb:>> was (meiner meinung nach) auch hilft ist, nicht alles in einer partition>> zu speichern sondern daten vom betriebssystem zu trennen.>> Und wofür oder wogegen hilft das? Das OS behandelt die gemountete> Partition wie jedes andere File. Partitionen waren früher mal> interessant, als Festplatten klein und das System über mehrere Platten> verteilt war.
Das war und ist noch nützlich, aus verschiedenen Gründen. Zum Beispiel
konnte man einige Dateisysteme read-only mounten und gegen
versehentliche oder absichtliche Manipulationen schützen. Außerdem waren
verschiedene UNIXoide anfällig dagegen, wenn ein Dateisystem
vollgeschrieben wurde. Und im Backup-Kontext kann das heute noch
nützlich sein, indem man das /home-Dateisystem im laufenden Betrieb
aushängen, ein Image davon anfertigen, und /home danach wieder einhängen
kann.
Michael L. schrieb:> Und wofür oder wogegen hilft das?
Gegen die Wutanfälle, die man andernfalls bekommt,
wenn man alternativ mehrere Linux-Installationen
auf demselben Rechner benutzen will. Mit einem
zentralen /home hat man immer Zugriff auf die eigenen
Daten.
> Partitionen waren früher mal interessant, als> Festplatten klein und das System über mehrere Platten> verteilt war.
Finde ich nicht.
Ich verwende seit vielen Jahren zwei Festplatten in
Wechselrahmen in jedem Rechner, eine Datenplatte und
eine Systemplatte -- das ist natürlich nur sinnvoll,
wenn man mehrere Partitionen benutzt. Ich finde das
sehr bequem so.
(prx) A. K. schrieb:> Bei Filesystemen mit integrierter Snapshot-Fähigkeit> geht es auch live. Was in Windows schon lange genutzt> wird, in Linux indes noch nicht weit verbreitet ist.
Stellt sich die Frage nach dem tieferen Grund dafür.
Infolge eines Hinweises hier im Forum experimentiere
ich mit rsnapshot und NILFS. Kurios dabei: NILFS gibt
es ca. seit 2005, aber nahezu niemand scheint es zu
benutzen -- dieser Schluss drängt sich wenigstens auf.
Ich habe im Netz nur ganz wenige positive Berichte
über NILFS gefunden -- und überhaupt keinen negativen.
Offenbar gibt es subjektiv keinen Bedarf. Wieso nicht?
(prx) A. K. schrieb:> Bei Filesystemen mit> integrierter Snapshot-Fähigkeit geht es auch live. Was in Windows schon> lange genutzt wird, in Linux indes noch nicht weit verbreitet ist.
Was wohl vor allem daran liegt, dass das einzige dafür derzeit ernsthaft
in Frage kommende Dateisystem von den OSS-Dschihadies gehasst wird wie
die Pest...
zfs
Ingolf G. schrieb:> Bevor ich gänzlich umsteige, somit auch viel Zeit zum Einrichten> investiere, möchte ich sicher gehen, das nicht irgendwann meine Daten> futsch sind oder ich nochmal viel Zeit für eine Neuinstallation> verbringen muss.
Du denkst zu Windows mäßig.
c-hater schrieb:> von den OSS-Dschihadies gehasst wird wie die Pest...
Wer den Hass wohlverdient im eigenen Foren-Namen trägt, sollte bei
solcher Argumentation etwas aufpassen ;-). Mit Fanatismus hat das
sowieso nicht viel zu tun. Eher damit, dass zwar Google sich einen
ewigen Streit mit Oracle leisten kann, die Linux-Community jedoch schon
von SCO genug geplagt wurde.
OpenSuse verwendet btrfs schon eine Weile routinemässig, und unterstützt
die Snapshot-Feature auch für das System selbst. Retour zum Stand von
Vorgestern ist da auch aus dem Bootvorgang heraus denkbar einfach.
Icke ®. schrieb:> Acronis Trueimage kann auch Linuxpartitionen sichern. Mußt nur von der> DVD booten.>> https://kb.acronis.com/content/1538
Danke sehr hilfreiche Info das ist.
Ich habe seit einige Zeit auf mein Lappi Linux-Mint-20 laufen, ich gebe
zu zum Üben und vielleicht umstieg von Windows wenn man Win-7 keine
Anti-Viren-Updates bekommt von Kaspersky.
Und ich habe noch ein Acronis 2014. Und schlau wie ich war, habe ich
keine Experimente gemacht, und das Mint mit EXT-4 installiert. Werde ich
mal die nächsten Tage mal testen. Voll-Backup = ganze Platte reicht mir
völlig.
Ich habe unter Windows nur 1 x eine einzelne Datei zurück spielen müssen
wegen eines drecks Update was nicht lief. ;) Und diese Technik
funktioniert unter Linux halt nicht. Mir egal.
René F. schrieb:> Teilweise unterstützte> die Boot CDs manche Rechner nicht, obwohl diese darauf erstellt wurden.
Das liegt an Linux. So witzig wie das klingt. Der Grund ist. Der Rechner
auf den das erstellt wurde ist völlig egal. Die "Backup-CD/USB" wird
einfach erstellt und den ein vorgefertigtes LINUX-Image auf den
Datenträger gemacht wird. Wenn das Linux nicht läuft, hat man ein
Problem.
Aus genau diesen Grund, erstelle ich die Backups mit Acronis immer in
4.7 GB Häppchen. Was eine Funktion von Acronis ist. Ich muss alles im
schlimmsten aller Fälle mit einen Lappi unter Windows das Backup auf
DVD's-(RW) brennen und es dann einspeisen. Ist ekelhaft,aber wenigstens
komme ich an die Daten des Backup's ran.
Ich mag keine Super-Dateien und ich mag nur VOLL-Backups. KEINE
INKREMENTELLE.
Wie gesagt, Danke für die Infos ich wusste nicht das mein Arconis das
kann.
Schlaumaier schrieb:> Backups mit Acronis immer in 4.7 GB Häppchen
Die Vorstellung, eine in heute neuen Rechnern nicht unübliche 1 TB Disk
aus einem aus 4,7 GB Häppchen bestehenden Backup wiederherzustellen,
erinnert mich an eine historische Unix-Installation mittels sowas wie 50
Disketten.
Diese Erinnerung wird allerdings nun von der Vorstellung getoppt, in
gewissen Abständen zwecks Backup eine Vorratspackung DVDs durch den
Brenner zu schleusen. Zumal ich den wohl nicht gänzliche falschen
Verdacht habe, dass eine einzelne USB-Disk zuverlässiger ist, als ein
Stapel von 100 DVDs.
Schlaumaier schrieb:> Aus genau diesen Grund, erstelle ich die Backups mit Acronis immer in> 4.7 GB Häppchen.
Mein Beileid.
> Was eine Funktion von Acronis ist. Ich muss alles im> schlimmsten aller Fälle mit einen Lappi unter Windows das Backup auf> DVD's-(RW) brennen und es dann einspeisen. Ist ekelhaft,aber wenigstens> komme ich an die Daten des Backup's ran.
1:1-Backup auf Wechselplatte (oder Wechsel-SSD) und los.
> Ich mag keine Super-Dateien und ich mag nur VOLL-Backups. KEINE> INKREMENTELLE.
Du solltest weniger nach Gefühl sondern mehr nach der Praxis handeln.
Und wenn du willst kannst du eine Platte auch mit vielen kleinen Dateien
zumüllen, aber wozu, wenn man einfach eine 1:1-Kopie haben kann?
Reinhard S. schrieb:> Und wenn du willst kannst du eine Platte auch mit vielen kleinen Dateien> zumüllen, aber wozu, wenn man einfach eine 1:1-Kopie haben kann?
Wenn man CloneZilla auf Filesystem sichern lässt, verwendet es auch
gerne Häppchen. Allerdings nicht aus Rücksicht auf DVDs, sondern weil
man diverse FAT-Versionen nicht mit zu grossen Files belästigen sollte.
Schlaumaier schrieb:> Ich mag keine Super-Dateien und ich mag nur VOLL-Backups. KEINE> INKREMENTELLE.
Bist du schon mal inkrementellen Backups im rsync-Stil (vgl rsnapshot,
rsbackup) begegnet? Der Clou daran ist nämlich, dass jeder einzelne
Stand auf dem Backup-Medium ein vollständiger und jederzeit auch für
andere Systeme lesbarer Filebaum ist, obwohl sämtliche Files nur einmal
pro Fileversion auf der Backup-Disk liegen. Und das auch problemlos mit
Rotation über mehrere Backup-Disks funktioniert.
Gibts in Windows ebenso, nennt sich dort z.B. HardlinkBackup. NTFS kann
das nämlich auch, was die Wenigsten wissen.
Schlaumaier schrieb:> Ich habe unter Windows nur 1 x eine einzelne Datei zurück spielen müssen> wegen eines drecks Update was nicht lief. ;) Und diese Technik> funktioniert unter Linux halt nicht.
Aber ja doch, Du hast nur leider keine Ahnung. ;-)
Reinhard S. schrieb:> Mein Beileid.
Danke
Reinhard S. schrieb:> Und wenn du willst kannst du eine Platte auch mit vielen kleinen Dateien> zumüllen, aber wozu, wenn man einfach eine 1:1-Kopie haben kann?
Weil das der Platte völlig egal ist. Aber ich es schon zig Mal erlebt
habe das mal EINE Datei etwas kaputt war, und das OS die dann als
FILE00**.CHK abgelegt hat.
Wenn mir das bei einer 1 TB Datei passiert wo mein ganzen Backup drin
ist, fluche ich definitiv lauter, als wenn mir das bei einer 4.7 GB
Datei passiert. Sicherheit first. ;)
(prx) A. K. schrieb:> Allerdings nicht aus Rücksicht auf DVDs, sondern weil> man diverse FAT-Versionen nicht mit zu grossen Files belästigen sollte.
Auch ein Argument. Wie schon gesagt, ich muss mir keine Probleme machen
wo keine sind.
(prx) A. K. schrieb:> Bist du schon mal inkrementellen Backups im rsync-Stil (vgl rsnapshot,> rsbackup) begegnet?
Ja vor 25 Jahren via Bandlaufwerk. Ich habe in meinen ganzen Leben noch
nie so viel gearbeitet nur um ein Backup zurück zuspielen.
Sheeva P. schrieb:> Aber ja doch, Du hast nur leider keine Ahnung. ;-)
Nicht mit Arconis 2014 unter Linux. Welche meine Version ist.
Und MEHR habe ich nicht behauptet. Wo bei diese Aussage auch nur die
Aussage den Links oben wieder gibt.
Schlaumaier schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>>> Bist du schon mal inkrementellen Backups im rsync-Stil (vgl rsnapshot,>> rsbackup) begegnet?>> Ja vor 25 Jahren via Bandlaufwerk.
:-))
Schlaumaier schrieb:> Aus genau diesen Grund, erstelle ich die Backups mit Acronis immer in> 4.7 GB Häppchen.
Das geht auch unter jedem Linux mit Bordmitteln.
Stichwort: tar und split
Aber was spricht gegen inkrementelle Backups?
Du kannst auch die Daten verschlüsselt in der Cloud speichern -
Backblaze ist hier zu empfehlen - wenn die Internetverbindung das
hergibt.
Schlaumaier schrieb:> Sheeva P. schrieb:>> Aber ja doch, Du hast nur leider keine Ahnung. ;-)>> Nicht mit Arconis 2014 unter Linux. Welche meine Version ist.> Und MEHR habe ich nicht behauptet.
Dein "Beitrag" war:
Schlaumaier schrieb:
"Ich habe unter Windows nur 1 x eine einzelne Datei zurück spielen
müssen
wegen eines drecks Update was nicht lief. ;) Und diese Technik
funktioniert unter Linux halt nicht. Mir egal."
Meine Aussage zu diesem Abschnitt ist: doch, natürlich funktioniert das
-- und zwar selbstverständlich auch unter Linux. Meine Güte, stell'
Dich doch nicht so dumm, das kann man ja nicht mit ansehen!
Schlaumaier schrieb:> Wenn mir das bei einer 1 TB Datei passiert wo mein ganzen Backup drin> ist, fluche ich definitiv lauter, als wenn mir das bei einer 4.7 GB> Datei passiert. Sicherheit first. ;)Schlaumaier schrieb:> Ja vor 25 Jahren via Bandlaufwerk. Ich habe in meinen ganzen Leben noch> nie so viel gearbeitet nur um ein Backup zurück zuspielen.
Ich glaube du stellst dir das anders vor als die anderen Schreiberlinge
hier. Keiner hier schlägt vor alle Dateien in ein einzelnes Archiv zu
packen. Und mit inkrementellem Backup ist auch nicht gemeint, dass du
dir den aktuellen Stand aus einem Vollbackup und 42 Teilbackups
zusammenbaust.
Auf dem Backuplaufwerk findest du nach Verwendung von
rsync/rsnapshot/usw. deine gewohnte Ordnerstruktur mitsamt den
enthaltenen Dateien. Und das zu verschiedenen Zeitpunkten. Du kannst
also immer auf die Struktur und die Dateien zugreifen wie sie zum
jeweiligen Zeitpunkt aussah(en).
Schlaumaier schrieb:> Ja vor 25 Jahren via Bandlaufwerk. Ich habe in meinen ganzen Leben noch> nie so viel gearbeitet nur um ein Backup zurück zuspielen.
Dann bist Du kein Schlaumaier
Schlaumaier schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Und wenn du willst kannst du eine Platte auch mit vielen kleinen Dateien>> zumüllen, aber wozu, wenn man einfach eine 1:1-Kopie haben kann?>> Weil das der Platte völlig egal ist. Aber ich es schon zig Mal erlebt> habe das mal EINE Datei etwas kaputt war, und das OS die dann als> FILE00**.CHK abgelegt hat.
Das widerum hatte ich bisher nur letztens, als aber die Festplatte
abgenippelt ist.
> Wenn mir das bei einer 1 TB Datei passiert wo mein ganzen Backup drin> ist, fluche ich definitiv lauter, als wenn mir das bei einer 4.7 GB> Datei passiert. Sicherheit first. ;)
Dann nimmst du halt statt dem Backup von letzter Woche das von vorletzer
Woche oder aus dem 2. Lager. Und mit "1:1-Kopie" meine ich halt eine
1:1-Kopie auf eine andere Platte/SSD. Sprich: Festplattentausch und das
System läuft genauso.