Frage symmetrische Spannungsversorgung

Gast #6733371
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Hi
Gerade den Beitrag lesend

Beitrag "0..4V verstärken auf +10..-10V"

frage ich mich wie die Aufgabe mit einem Subtrahierer bewerkstelligt 
werden soll.
Wie ich es verstehe, soll der Bereich 0-4V  auf +-10V abgebildet werden.
Das heisst
0  -> -10V
4V -> +10V
Alle anderen Werte liegen dazwischen.

Ich frage mich diesbezüglich wie die Beschaltung eines Subtrahierers 
aussieht, damit es auch funktioniert.
Der Subtrahierer bildet doch an seinem Eingang die Differenz zweier 
Signale.
Der Ubetrieb des OP wäre +-10V.
Um beispielsweise - 10V zu erhalten, müsste am E2 0V anliegen und am E1 
1V. Mit Verstärkung 10 wären das dann - 10V.
Das funktioniert für 0V aber nicht für 4V. Das wären dann +30V, sprich 
+10V.
Da übersteuert der OP ja schon voll.
Man müsste um dem entgegenzuwirken den E1 immer variieren, aber dann 
macht das Ganze ja keinen Sinn mehr..
Wie macht man das und wie sieht die Schaltung aus?

Vielen Dank für eure Hilfe
Angehängte Dateien:
Gast #6733384
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MadK schrieb:
> Wie macht man das

Wühlhase und Gerald würden 2 OpAmps benötigen, zuerst 2V subtrahieren 
(man braucht also eine weitere Referenzspannung z.B. von 2V) dann um 5 
verstärken (von +2 auf +10 bzw. -2 auf -10), statt der gezeigten und 
berechneten viel einfacheren Schaltung.
Gast #6733385
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Ich frage mich, wo genau Dein Verständnisproblem liegt.

Natürlich kann man OPVs übersteuern (daß der Ausgang clippt,
denn dort kann maximal Versorgung minus Spannungsfall an der
Endstufe (stromabhängig...) ausgegeben werden).

Und genausogut kann man das durch Wahl der richtigen, also
ausreichenden, Versorgungsspannung (und des richtigen OPV)
verhindern.

Das alles hat erst mal nichts mit der OPV-Grundschaltung
zu tun, sondern ist einfach nur allgemein nötig für die
Versorgung und Auswahl von OPVs.

Ok?
Gast #6733397
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Nichtverzweifelter schrieb:
> MadK schrieb:
>
>> Der Subtrahierer bildet doch an seinem Eingang die Differenz zweier
>> Signale.
>
> Was an Deinem Satz ist falsch?

Am Ausgang... 😂

MaWin schrieb:
> MadK schrieb:
>
>> Wie macht man das
>
> Wühlhase und Gerald würden 2 OpAmps benötigen, zuerst 2V subtrahieren
> (man braucht also eine weitere Referenzspannung z.B. von 2V) dann um 5
> verstärken (von +2 auf +10 bzw. -2 auf -10), statt der gezeigten und
> berechneten viel einfacheren Schaltung.

Danke Mawin, ich versuche das mal gleich  selbst, die Schaltung als 
Übung zu entwerfen.
Gast #6733398
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Nichtverzweifelter schrieb:
> MadK schrieb:
>
>> Der Subtrahierer bildet doch an seinem Eingang die Differenz zweier
>> Signale.
>
> Was an Deinem Satz ist falsch?

Am Ausgang... 😂

MaWin schrieb:
> Wühlhase und Gerald würden 2 OpAmps benötigen, zuerst 2V subtrahieren
> (man braucht also eine weitere Referenzspannung z.B. von 2V) dann um 5
> verstärken (von +2 auf +10 bzw. -2 auf -10), statt der gezeigten und
> berechneten viel einfacheren Schaltung.

Danke Mawin, ich versuche das mal gleich  selbst, die Schaltung als 
Übung zu entwerfen.
Gast #6733409
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HildeK schrieb:
> MadK schrieb:
>
>> ich versuche das mal gleich  selbst, die Schaltung als
>> Übung zu entwerfen.
>
> Wenn du das dann hast, dann versuche es mit einem OPA.

Vielen Dank
Was meinst du wenn du das dann hast?
Also ich hätte das jetzt schon mit einem OPA gemacht, es geht ja um 
einen Subtrahierer. 😉
Gast #6733453
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Ich hatte dich vermutlich nicht richtig verstanden - ich dachte, du 
meintest:
> Wühlhase und Gerald würden 2 OpAmps benötigen, zuerst 2V subtrahieren
> (man braucht also eine weitere Referenzspannung z.B. von 2V) dann um 5
> verstärken (von +2 auf +10 bzw. -2 auf -10)

Egal, welche Variante du nimmst, du brauchst die 2V zum subtrahieren und 
die natürlich stabil. R3 könnte bei entsprechend stabiler 
Versorgungsspannung direkt von der positiven Rail abgeleitet werden, mit 
einem Spannungsteiler, der die 2V liefert. Die Parallelschaltung der 
Teilerwiderstände entsprechen dann dem Wert von R3, R4 muss dann 5mal so 
groß sein wie R3.
Nachteil ist die Abhängigkeit von der Versorgungsspannung. Besser wäre 
es, die 2V über eine Spannungsreferenz zu erzeugen.

Je nach Typ des Operationsverstärkers muss dessen symmetrische 
Versorgung natürlich etwas größer oder einiges größer als die ±10V sein.

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