Hallo.
Ich habe folgenden Taster für Hobbyprojekte im Einsatz:
https://www.aliexpress.com/item/32606464296.html
Nun habe ich das Problem, dass ca. 10% aller Taster nach einigen Monaten
nicht mehr zuverlässig kontaktieren. Das äussert sich dadurch, das man
mehrmals Drücken muss, oder dass man das Gerät "toggeln" kann, wenn man
den Taster gedrückt hält und dann mit dem Daumen "kreist".
Auf dem Oszi sieht man dann schön, dass der Taster dauernd den Kontakt
verliert, also OPEN geht.
Ich habe mal einen aufgebrochen um mir das anzuschauen, aber der sieht
absolut sauber aus und ist auch wirklich extrem banal aufgebaut. Eine
Metalplatte drückt sich durch, erzeugt dabei ein Klicklaut und berührt
dann eine leitende Bodenplatte.
Wie gesagt... sauber....
Da muss aber irgendwie eine isolierend wirkende Schicht sein.
Nun habe ich da mal was von minimum current in diversen Datenblättern
gelesen. Bei meinem gibts natürlich kein Datenblatt, aber ich wollte mal
hier fragen, ob man generell immer einen Kerko parallel zum Taster
einbaut und wenn ja, wie man den am besten dimensioniert.
Jan schrieb:> ob man generell immer einen Kerko parallel zum Taster> einbaut
Direkt parallel nein. Erstens unnötig und zweitens eine ziemlich
zuverlässige Möglichkeit Taster zu killen.
Ich habe die Taster auch.
Was ich festgestellt habe ist das sie kein Oxidationsschutz in irgend
einer Form haben. Ich habe einige gehabt da waren die Lötpins schon
"leicht grau" und haben nicht mehr geschimmert. Ein pöses Omen.
Man muss sie also in trockenen Räumen betreiben mit vernünftiger
Luftfeuchtigkeit.
Da ich aber immer mehr als 1 brauche, benutze ich i.d.R. meist
Folien-Membran-Keyboards. Da denke ich das die dichter sein. Vor allen
Dingen kann ich die leichter austauschen, wenn es Stress gibt da ich die
nur an Steckleisten montiere. Und ich spare mir den Aufwand mit der
Beschriftung, in den ich einfach ein ausgedrucktes Etikett drüber klebe.
;) Sieht dann auch noch cool aus.
Kleiner Tipp: Benutze mal ein Ladung Kontaktspray. Dann sollte das
Problem (jedenfalls Zeitweise) weg sein.
Kleiner Nachtrag noch zum Aufbau. Er hängt direkt an einem atmega und
der atmega Pin läuft mit aktiviertem internen Pull-Up. Bei 3V fliessen
so also gut 100uA von atmega -> Taster -> Masse
-----------
"Als Gast kannst du maximal einen Thread oder drei Beitraege pro Stunde
erstellen. Bitte registriere dich, oder versuche es spaeter wieder."
dann versuche ich es später wieder =)
Jan schrieb:> so also gut 100uA von atmega -> Taster -> Masse
Das kann zu wenig sein. Viele Kontakte brauchen einen Strom im unteren
mA Bereich um sich freizubrennen.
Da hier aber keine Daten vorliegen ....
H.Joachim S. schrieb:> Erstens unnötig und zweitens eine ziemlich> zuverlässige Möglichkeit Taster zu killen.
Generell würde ich das so nicht sagen. In diesem Fall würde ich es mal
mit 1nf versuchen.
Jan schrieb:> "Als Gast kannst du maximal einen Thread oder drei Beitraege pro Stunde> erstellen. Bitte registriere dich, oder versuche es spaeter wieder."> dann versuche ich es später wieder =)
😁 So geht's mir auch......
Jan schrieb:> Nun habe ich das Problem, dass ca. 10% aller Taster nach einigen Monaten> nicht mehr zuverlässig kontaktieren.
Das kenne ich.....
Ich hatte auch schon einige Taster geoeffnet:optisch nichts zu
erkennen-liegt also wohl an der Beschichtung/Verarbeitung
In einigen Testprojekten habe ich die schon durch billige Touchsensoren
ersetzt.Damit ist Ruhe eingekehrt....
malsehen schrieb:> xyz schrieb:>> Z.B. Omron BF3.>> +1
+1
Und wenn man die Verhältnismäßigkeit sieht, ca. 30Ct und der Frust mit
Fehlersuche und Korrektur (Bauteil raus/rein).
Also mein Freizeitstundensatz ist mir da zu hoch.
xyz schrieb:> 100 nF sind schon nicht so falsch.
Für den schon oxidierten Kontakt schon. Für später wird das zu viel
sein.
Aber: Probieren geht über studieren.
> Ansonsten einfach die besseren Taster benutzen.> Z.B. Omron BF3.
Da stimme ich Dir allerdings zu.
Jan schrieb:> Nun habe ich da mal was von minimum current in diversen Datenblättern> gelesen.
Da werden um die 2mA empfohlen, damit macht man zumindest nichts falsch.
Bei den popeligen Tastern reicht wahrscheinlich auch schon 1mA.
Obs daran wirklich liegt, kann man ja testen. So nen Wickelkandidaten,
mit 2mA bestromen und einige mahle betätigen. Das sollte ihn wieder
gangbar machen.
Teo D. schrieb:> Jan schrieb:>> Nun habe ich da mal was von minimum current in diversen Datenblättern>> gelesen.>> Da werden um die 2mA empfohlen, damit macht man zumindest nichts falsch.> Bei den popeligen Tastern reicht wahrscheinlich auch schon 1mA.> Obs daran wirklich liegt, kann man ja testen. So nen Wickelkandidaten,> mit 2mA bestromen und einige mahle betätigen. Das sollte ihn wieder> gangbar machen.
Das kann ich bestätigen. Ich verwende die gleichen Schalter schon seit
Jahren und betreibe sie mit 2mA und hatte bis jetzt noch keinerlei
Probleme. Sind besser als die früheren ITT Drucktaster die mir ab und zu
Schwierigkeiten machten.
Ich habe schon viele Schalter und
Taster zerlegt.
Die Unterschiede im Aufbau und
in der 'Raffinesse' waren überraschend.
Vom Knackfrosch zu Sachen mit Federn
war alles dabei.
Schaut mal Eure ausgebauten Maustasten an.
(die Versagenden)
Und jaja die brennen sich frei!
Sind mechanisch einfach &=&DWAßer3
Zensur?
xyz schrieb:> Da lachen die (schlechten) Kontakte ja nur.> 100 nF sind schon nicht so falsch.
Die sicherste Methode, die gute Oberfläche der Kontakte gründlich zu
ruinieren.
Der Entladestrom eines Kerkos frittiert die Kontakte.
Ein Taster braucht zwar einen Mindestsrom, aber nicht im zig
Amperebeteich.
Ein Kondensator dirrkt parallel ist immer falsch. Das machen nur Leite,
die das Prinzip nicht verstanden haben.
> frittiert die Kontakte
Schoen das du sogar den richtigen Terminus dafuer verwendest.
Genauso ist es auch gedacht. Kontakte wollen fritiert werden.
Bei den BF3 reicht aber im allg. ein 10 k als Pullup und
nichts weiter...
xyz schrieb:>> frittiert die Kontakte> Schoen das du sogar den richtigen Terminus dafuer verwendest.> Genauso ist es auch gedacht. Kontakte wollen fritiert werden.
Es gibt einen feinen, aber doch signifikanten Unterschied zwischen
freibrennen und verbrennen. Mit "frittiert" war hier offenbar letzteres
gemeint.
Rolf M. schrieb:> Es gibt einen feinen, aber doch signifikanten Unterschied zwischen> freibrennen und verbrennen. Mit "frittiert" war hier offenbar letzteres> gemeint.
Wobei wir bei der Frittspannung wären…
Guest schrieb:> Wobei wir bei der Frittspannung wären…
Ja, klar, die Wortwahl war etwas ungünstig. Ich vermute stark, dass das
hier nicht so gemeint war.
Uwe D. schrieb:> malsehen schrieb:>> xyz schrieb:>>> Z.B. Omron BF3.>>>> +1>> +1
+1
Wer Billigmüll kauft, wird im Billigmüll umkommen.
Sicher war bei 6 Cent/Stück die Freude riesengroß.
Ist wie beim Saufen, der Kater kommt erst hinterher.
> Es gibt einen feinen, aber doch signifikanten Unterschied
zwischen Herumlabern und einer durch Messungen gestuetzten
Meinung. Ein gedrueckter "Billig"-Taster hat eben nicht
den Widerstand, um dort mehrere Ampere fliessen zu lassen.
Nimm mal einen Taster aus dem 100er Tuetchen fuer 2 Euro
und oszillografiere den fliessenden Strom mit einem DSO
bei einem Tastendruck.
Feinsinnigere Naturen und Gruene Waehler, wuerden wohl noch
ein Ohm in Reihe zum Kondensator schalten.
Jan schrieb:> Nun habe ich das Problem, dass ca. 10% aller Taster nach einigen Monaten> nicht mehr zuverlässig kontaktieren. Das äussert sich dadurch, das man> mehrmals Drücken muss, oder dass man das Gerät "toggeln" kann, wenn man> den Taster gedrückt hält und dann mit dem Daumen "kreist".
Du nutzt die Taster im Schwachlastbereich, richtig? Mach mal Deine
Pullups kleiner.
Taster brauchen je nach Kontaktmaterial einen Mindeststrom ("fretting
current") um richtig zu arbeiten. Der steht im Datenblatt. Bei Gold sind
das 100 µA .. 1 mA, bei anderen Materialien oft 1 - 10 mA. Mit zu
geringem Strom wird die Oxidschicht auf den Kontakten nicht
aufgebrochen, dann braucht es zusätzlich die mechanische Reibung (die
natürlich auch mehr Verschleiß bringt). Für einen Taster unbekannter
Herkunft sind 2 mA ein guter Startwert.
Man kann parallel zum Taster einen Kondensator schalten. Der lädt sich
in den Ruhepausen auf und entlädt sich bei Betätigung schlagartig durch
den Taster. Das gibt einen kurzen Stromimpuls, der die Kontakte
freibläst, so dass danach mit kleinerem Strom weitergearbeitet werden
kann. Der Kondensator darf natürlich nicht zu groß werden, sonst
beschädigt der Stromstoß die Kontakte. Einige 10 - 100 nF passen
meistens, im Zweifel hilft der Applikationsingenieur des
Tasterherstellers weiter.
Was welchem Material besteht der Kontakt?
Nur mit **vergoldete Konakte** lassen sich Ströme im uA Bereich bei 3V
zuverlässig schalten.
Das macht letztenendes den Preis aus.
Heribert T. schrieb:> Wer Billigmüll kauft, wird im Billigmüll umkommen.
Umkommen tut man vielleicht bei teuren Sonnencremes-die billigen tun was
sie sollen:schuetzen,bzw. funktionieren:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/stiftung-warentest-die-billigsten-sonnencremes-sind-die-besten-a-f287bf54-9f0d-4253-b7e6-01e44b6160ce
Nicht alles was billig ist,muss schlecht sein.
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Dass ein Taster einen Mindeststrom von 2mA benoetigt ist mir bisher
entgangen.Zugegebenermassen hatte ich mich bisher nie genauer mit dem
Datenblatt eines simplen Tasters beschaeftigt.Da hat mich dann lediglich
mal der max. Strom interessiert,bevor er Schaden nimmt.
Das bedeutet dann also fuer die Mehrheit der User hier: uC-interne
Pull-Up-Widerstaende sind verboten oder soll ich jetzt auf meine
Miniboards zu jedem Taster wirklich noch einen Kondensator
hinzuklatschen?
Warum der Aufwand von uC-Herstellern hochohmige Pull-ups ueberhaupt zu
integieren?
Wie ist das dann auch bei Smartphones (z.B.) die so extrem auf
geringstenmoeglichen "Stromverbrauch" getrimmt sind:Werden da auch 2mA
durch die Taster gejagt? Ist'ne ehrliche Frage - ich weiss es halt nicht
und interessieren tut mich das schon,sofern es auch wirklich hilft....
Toxic schrieb:> Wie ist das dann auch bei Smartphones (z.B.) die so extrem auf> geringstenmoeglichen "Stromverbrauch" getrimmt sind:Werden da auch 2mA> durch die Taster gejagt? Ist'ne ehrliche Frage - ich weiss es halt nicht> und interessieren tut mich das schon,sofern es auch wirklich hilft....
Meist ist dem Taster ein kleiner Kondensator parallelgeschaltet, der den
Strom im Moment der Betätigung kurzfristig erhöht. Oder man spendiert
das Geld für vergoldete Oberflächen. In jedem Fall stimmt man die
Beschaltung mit dem Tasterhersteller ab und lässt sie sich freigeben,
denn sonst lehnt der später die Haftung ab wenn's doch nicht zuverlässig
funktioniert.
Man findet bei Ali sicher auch Taster die gut und günstig sind, diese
waren es eben nicht. Wenn man das Schaltverhalten mit parallelem C
verbessern kann, dann reicht das doch in vielen Fällen.
Und wenn der Taster das Tor vom Raptorengehege schliessen soll, dann
muss man eben ein paar cent mehr ausgeben.
Toxic schrieb:> Wie ist das dann auch bei Smartphones (z.B.) die so extrem auf> geringstenmoeglichen "Stromverbrauch" getrimmt sind
Die werden die Taster schon so ausgewählt haben, daß sie 2 Jahre halten.
Heute ist das sowieso obsolete, da alles über Touchscreen läuft. Die
hierzu benötigten Taster waren wohl noch zu teuer.
Uwe D. schrieb:> ...da ist es wieder, das "1 mA" mindestens...
naja, bei denen reicht ein Tick weniger:
Schaltstrom min. 0,01 mA
sehe ich im Datenblatt.
Andreas B. schrieb:> Uwe D. schrieb:>> ...da ist es wieder, das "1 mA" mindestens...>> nee, 10uA lt. DB. Es ist tatsächlich ein Goldkontakt.
@Andreas, Johannes: Ja genau, es ist halt sehr oft so, dass das
verlinkte Dokument nicht gelesen wird. (Das war quasi ein Lob für die
Aufmerksamkeit.)
Uwe D. schrieb:> @Andreas, Johannes: Ja genau, es ist halt sehr oft so, dass das> verlinkte Dokument nicht gelesen wird. (Das war quasi ein Lob für die> Aufmerksamkeit.)
Schade nur,dass keine minimal Stromangaben fuer die am meisten
verwendeten Taster angegeben
sind:https://www.reichelt.de/at/de/printtaster-tht-2-45-n-6-x-6-x-9-5-mm-rnd-210-00196-p226417.html?&trstct=pol_11&nbc=1
1€ moechte ich fuer einen Supertaster nicht bezahlen wollen.Dafuer
bekomme ich schon einen 300A-Mosfet.
Meine Billigtaster geben so in der Regel - vereinzelt - nach 2 Jahren
den Geist auf.Danach tausche ich sie einfach.Aergerlich,aber was soll's.
Immerhin bin ich nun durch den Thread hier mit meinem Wissen Einstein
wieder ein bischen naeher gekommen 😂
@Toxic: Wenn der Schalter irgendwo im Gewächshaus o.ä. mechanisch oder
klimatisch bescheiden verbaut ist, dann spielt 1€ per Schalter keine
Rolle. (außer Du magst das Ein/Ausbauen).
Uwe D. schrieb:> @Toxic: Wenn der Schalter irgendwo im Gewächshaus o.ä. mechanisch oder> klimatisch bescheiden verbaut ist, dann spielt 1€ per Schalter keine> Rolle. (außer Du magst das Ein/Ausbauen).
Meine Projekte kommen alle innerhalb meiner Wohnung zum Einsatz.Sie sind
nicht fuer Massenproduktion oder aehnliches gedacht.Mir geht es oftmals
meist nur darum eine Idee in die Realitaet umzusetzen.Danach
verschwinden sie in auf einer Ablage.Aergerlich halt,wenn mal was
vorfuehren moechte und diese Taster just in diesem Moment ihren Dienst
verweigern...
Es wäre interessant einen Original Omron B3F-4055 mit den China Importen
durch Aufmachen und Inspektion zu vergleichen.
Aber bis jetzt hatte ich noch keine Probleme. Ich kaufte meine in einen
lokalen Geschäft in der Stadt. Da steht aber nicht drauf ob sie echte
Omron oder Chinanachahmumgen sind.
Jedenfalls scheint der 2mA Arbeitsstrom zu helfen.
Ich hatte oft schon Probleme auch vor vierzig Jahren mit dieser
bekannten Baureihe:
http://trupathcredit.com/Pushbutton-Switches/384301-quadratische-Kappe-schwarz-Digitaster-DTE6/
Die werden schnell unzuverlässig. Die B3F scheinen besser zu sein.
Wenn man nicht neue Markenware kauft, scheint es etwas Glücksache zu
sein. Naja, für den Hausgebrsuch kann ich damit leben. Original B3F-4055
kosten ja auch nicht die Welt.
Teo D. schrieb:> Hier gibts mal wieder, nur einen wirklich guten Rat:> Macht doch was Ihr wollt und LMAA! :)
Es gab mal ein Projekt das sich so nannte:
Lenkrad Multi Anzeige Automatik
Toxic schrieb:> Warum der Aufwand von uC-Herstellern hochohmige Pull-ups ueberhaupt zu> integieren?
Sie können in Sleep Modi nützlich sein, um definierte Ruhepegel an den
Pins zu erhalten.
In der Tat nutze ich die internen Pull-Ups inzwischen nicht mehr, um
daran Taster/Schalter anzuschließen.
Für Mäuseklaviere (DIP Schalter) und Gummitaster (wie in der TV
Fernbedienung) sind sie allerdings OK.
Uwe D. schrieb:> ...da ist es wieder, das "1 mA" mindestens...
Nicht ganz, im Datenblatt steht 0,01mA. Aber das Prinzip bleibt: Fast
jeder Kontakt braucht einen gewissen Mindest-Strom um langfristig zu
funktionieren.
Es gab mal Relais deren Kontakte mit flüssigem Quecksilber benetzt
waren.
Stefan ⛄ F. schrieb:> In der Tat nutze ich die internen Pull-Ups inzwischen nicht mehr, um> daran Taster/Schalter anzuschließen.
Ich hab damit bisher keine Probleme gehabt und daß bei mir grundsätzlich
keine Kondensatoren an Tasten kommen, dürfte bekannt sein.
Peter D. schrieb:> daß bei mir grundsätzlich> keine Kondensatoren an Tasten kommen, dürfte bekannt sein.
Ich sehe jetzt schon,dass nach diesem Thread bei neu geposteten
Schaltplaenen ein Aufschrei erfolgt,dass nicht nur Kondensatorn an uCs
und anderen ICs fuer die Betriebsspannungen sondern auch an den Tastern
fehlen und dies die Ursache fuer alle Probleme des TOs sind 😁
Aber im Ernst:Kondensatoren kommen fuer mich definitiv auch nicht in
Frage und sollte mal eine meiner Schaltungen den Weg in das Cockpit
einer SpaceX-Rakete machen,dann werde ich halt ausnahmsweise 1€ fuer
einen Taster ausgeben 😉
Der letzte Fall wo bei mir Taster schnell ausfielen war so ein
Uhren-Bausatz. Schon nach 2 Monaten fingen sie an zu prellen wie Hulle.
Ich habe dann 2x 22nF parallel geschaltet, seit dem läuft sie gut. Aber
ich denke, dass die eigentliche Problemursache zu hochohmige Pull-Ups
waren.
Ein anderer Fall war das Bedienfeld meines mein Yamaha Receivers. Da
konnte nicht einfach Kondensatoren/Widerstände ändern weil die Tasten
Teil einer analogem Matrix waren. Dort musste ich die Taster nach 15
Jahren erneuern. 15 Jahre sind OK, finde ich.
Toxic schrieb:> Aber im Ernst:Kondensatoren kommen fuer mich definitiv auch nicht in> Frage und sollte mal eine meiner Schaltungen den Weg in das Cockpit> einer SpaceX-Rakete machen,dann werde ich halt ausnahmsweise 1€ fuer> einen Taster ausgeben 😉
Ich verwende prinzipiell auch keine Kondensatoren an Tastern. Aber wenn
ich 0.1mA drüber laufen lasse und der Taster irgendwann nicht mehr
funktioniert, weiß ich warum und mache keinen Thread dafür auf. ;-)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ein anderer Fall war das Bedienfeld meines mein Yamaha Receivers
Sorry, es war Technics. Der neue ist von Yamaha. Ach egal, tut nichts
zur Sache.
wieso glauben eigentlich alle an ein Elektronisches Problem.
Es ist fast immer ein Elektrisches Problem, oder einfach gesagt, es
bildet sich ein Belag auf den Kontakten und sie leiten nicht mehr.
Man muss sich die Beinchen ansehen. Wenn die nicht poliert aussehen
sondern leicht grau dann taugt das Bauteil nicht mehr.
Ich hab neulich ne Kiste Widerstände mit Draht weggeworfen. Ca. 10 Jahre
alt. Da war das selbe "grau", 2 x mit den 800er Schmiergelpapier drüber
und sie sahen wie neu aus. Getraut habe ich ihn aber trotzdem nicht
mehr. ;(
Alte Schalter und schlechte Lagerung, vielleicht noch 2 Wochen extra im
Suezkanal ;), da kann es schon passieren das die Teile anfällig werden.
Schlaumaier schrieb:> wieso glauben eigentlich alle an ein Elektronisches Problem.> Es ist fast immer ein Elektrisches Problem
Wo ist der Unterschied?
> es bildet sich ein Belag auf den Kontakten und sie leiten nicht mehr.
Ist das nicht eher ein chemisches Problem?
> Man muss sich die Beinchen ansehen. Wenn die nicht poliert aussehen> sondern leicht grau dann taugt das Bauteil nicht mehr.
Quatsch!
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ist das nicht eher ein chemisches Problem?
da hast du recht. Es ist im Endeffekt eine chemische Reaktion.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Quatsch!
Nix Quatsch. Versiffte Teile baue ich nicht ein. Deren Leitfähigkeit
ist nämlich mies. Und das weise ich dir mit meinen einfachen Multimeter
schon nach.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ist das nicht eher ein chemisches Problem?
Darum auch Gold, weil
- guter elektrischer Leiter
- geht keine chemischen Verbindungen ein, oxidiert nicht
Andreas schrieb:> Gerald K. schrieb:>>> Darum auch Gold, weil>>> geht keine chemischen Verbindungen ein, oxidiert nicht>> Falsch!
Genau genommen nicht in der Atmosphäre des TOs.
Toxic schrieb:> 1€ moechte ich fuer einen Supertaster nicht bezahlen wollen.Dafuer> bekomme ich schon einen 300A-Mosfet.
Interessant. Wo muß man denn auf den FET drücken, damit er schaltet?
m.n. schrieb:> Wo muß man denn auf den FET drücken, damit er schaltet?
Kalte Lötstellen;)
Wenn ich "Bastle", dann spare ich nicht bei der Qualität der
Bauelemente, dann das schmällert das Erfolgserlebnis.
Schlaumaier schrieb:> Versiffte Teile baue ich nicht ein. Deren Leitfähigkeit> ist nämlich mies. Und das weise ich dir mit meinen einfachen Multimeter> schon nach.
Wenn man alles nur auf Steckbrettern auf- und umbaut, spielt das auch
tatsächliche eine wichtige Rolle...
Gerald K. schrieb:> Uwe D. schrieb:>> da ist es wieder, das "1 mA" mindestens...>> _Laut Datenblatt_ :>> - Schaltstrom min. 0,01 mA> - Schaltspannung min. DC 0,02 V>> https://www.reichelt.at/index.html?ACTION=7&LA=3&OPEN=0&INDEX=0&FILENAME=C200%2FDS_GER_RACON.pdf
Etwa 100 Zeilen davor stand bereits die Antwort;-)
Uwe D. schrieb:> Andreas B. schrieb:>> Uwe D. schrieb:>>> ...da ist es wieder, das "1 mA" mindestens...>>>> nee, 10uA lt. DB. Es ist tatsächlich ein Goldkontakt.>> @Andreas, Johannes: Ja genau, es ist halt sehr oft so, dass das> verlinkte Dokument nicht gelesen wird. (Das war quasi ein Lob für die> Aufmerksamkeit.)
Gerald K. schrieb:> Darum auch Gold, weil>> - guter elektrischer Leiter> - geht keine chemischen Verbindungen ein, oxidiert nicht
und nimmt trotzdem die Umwelteinflüsse auf, siehe Lenkrad Taster in
meinem FiFo, die goldenen Platinenkontakte musste ich mit dem Q-Tipp
überpolieren, nach nur 3 Jahren! Das Ersatzteil sollte 86,-€ kosten
50,-€ mehr als die Standardbestückung nur weil meine LEDs auf der
Platine blau statt rot sind!
LED Tausch schied auch aus weil das R-Array anders kodiert ist!
Gerald K. schrieb:> Wenn ich "Bastle", dann spare ich nicht bei der Qualität der> Bauelemente, dann das schmällert das Erfolgserlebnis.
Gerade bei einem Bastelprojekt,dass man vielleicht mal fuer ein paar
Wochen in Betrieb hat,sollte ein Billigtaster ausreichen.Fuer ein paar
Monate halten sie ja schon.
m.n. schrieb:> Toxic schrieb:>> 1€ moechte ich fuer einen Supertaster nicht bezahlen wollen.Dafuer>> bekomme ich schon einen 300A-Mosfet.>> Interessant. Wo muß man denn auf den FET drücken, damit er schaltet?
Da braucht man nicht zu druecken.Man beruehrt einfach den lose in der
Luft haengenden Gateanschluss...
Lauter Greenhorns hier..😉
Toxic schrieb:> Gerald K. schrieb:>> Wenn ich "Bastle", dann spare ich nicht bei der Qualität der>> Bauelemente, dann das schmällert das Erfolgserlebnis.>> Gerade bei einem Bastelprojekt,dass man vielleicht mal fuer ein paar> Wochen in Betrieb hat,sollte ein Billigtaster ausreichen.Fuer ein paar> Monate halten sie ja schon.
Was soll denn dieser Schwachsinn? Ich bastele nicht auf dem Steckbrett,
sondern habe ein Ziel: Ein Gerät, welches zuverlässig benutzbar ist und
nicht nach ein paar Monaten ausfällt.
Für mich rede ich da von einem Einzelstück, wo ein paar Euro mehr
Materialkosten problemlos zu tragen sind.
Das hat natürlich irgendwo Grenzen, ich kaufe keine Rafi-Taster für 8
Euro pro Stück, obwohl die richtig gut sind. Ich setze aber auch keinen
China-Wabbelknopf für 20 ct ein, sondern suche einen erträglichen
Kompromiss.
Dass so ein Taster nicht das macht, was er soll, höre ich hier zum
ersten Mal.
In eigenen Anwendungen habe ich die auch nicht mit einem Kondensator
traktiert.
Doch, so einen Ausfall hatte ich mal.
Man glaubt es nicht, aber so ein Scheißding ist im Heckklappentaster vom
MAZDA-2 verbaut. War vollkommen verrostet.
Abhilfe durch einen herumliegenden vandalensicheren Edelstahl Taster :-)
Manfred schrieb:> Was soll denn dieser Schwachsinn?
Bei mir ist es aber so.Ich habe eine Idee und moechte diese in Hardware
und in Software umsetzen.Dabei geht es mir darum ob ich das zuerst fuer
mich nicht realisierbare Projekt vielleicht doch hinbekomme.Dabei kommt
oft das Steckbrett oder auch die Lochrasterplatine zum Einsatz.Was soll
ich danach mit diesem Schrott?
Wenn es funktioniert freue ich mich,dokumentiere es (Dokumentation geht
bei mir ueber alles)und das Projekt wird ad acta gelegt.
Dass dies bei der Mehrheit im Forum anders gesehen wird ist mir klar und
auch verstaendlich.
michael_ schrieb:> Dass so ein Taster nicht das macht, was er soll, höre ich hier zum> ersten Mal.
Ich habe hier einen ca. 10 Jahre alten Wecker, dessen Knacktasten auch
kaum noch ansprechen. Vermutlich muß ich die auch mal wechseln.
Hab hier mal gespannt mitgelesen und wundere mich. Das einzige was ich
mal damals in der FH über Kondensatoren parallel zu Tastern gehört habe
waren 100pF als Funkenlöschkondensator. Konnte ich schon damals nicht
richtig nachvollziehen aber man glaubt dem Prof ja erstmal so gut wie
alles. Zum Glück hatte ich seitdem nie etwas mit Tastern zu tun.
m.n. schrieb:> Toxic schrieb:>> 1€ moechte ich fuer einen Supertaster nicht bezahlen wollen.Dafuer>> bekomme ich schon einen 300A-Mosfet.>> Interessant. Wo muß man denn auf den FET drücken, damit er schaltet?
Auf das Gate. Manchmal funktioniert das.
Rummel Rainer schrieb:> Hab hier mal gespannt mitgelesen und wundere mich. Das einzige was ich> mal damals in der FH über Kondensatoren parallel zu Tastern gehört habe> waren 100pF als Funkenlöschkondensator.
Energietechnik? ;-)
Hier geht es um uA und (Nicht-)Goldkontakte.
Schlaumaier schrieb:> Ich hab neulich ne Kiste Widerstände mit Draht weggeworfen. Ca. 10 Jahre> alt.
Du meinst nur 10 Jahre jung.
Dein Pech. Drahtwiderstände sind das zuverlässigste, was es gibt. Den
Draht kriegst Du nur durch massive Überlast durch.
Ich nehme Drahtwiderstände bei Hochspannung als Strombegrenzung bei
Überschlägen. Schichtwiderstände taugen da nicht, die verdampfen sofort.
Schlaumaier schrieb:> 2 x mit den 800er Schmiergelpapier drüber> und sie sahen wie neu aus.
Aber hoffentlich nur über die Anschlüsse. Ansonsten stimmt der Wert
nicht mehr.
Stark oxidierte Anschlussbeinchen sind natürlich beim Löten hinderlich.
Deswegen reinige ich sie gff. vorher mit einem Silber-Putztuch. Für mein
Hobby ist das praktikabler, als regelmäßig meinen gesamten
Bauteile-Vorrat zu erneuern.
Obwohl ich ab und zu auch mal die ganz alten Kamellen aussortiere. Da
reden wird dann aber eher von >30 Jahre alten Teilen.
Andreas B. schrieb:>> Interessant. Wo muß man denn auf den FET drücken, damit er schaltet?> Auf das Gate. Manchmal funktioniert das.
Damit ist das Problem des TO aber nicht gelöst, weil seine Taster
manchmal ja auch funktionieren. Der geht dann auch "OPEN", wo immer das
auch sein soll.
Oder soll man die >=10 nF Gatekapazität des FETs parallel zum Taster
schalten?
Persönlich bevorzuge ich Taster mit vergoldeten Kontakten oder mit
"Springkontakten" wie sie bei älteren Mäusen verwendet wurden.
Ich kenne nur ältere Mäuse, da die Taster dort sehr, sehr lange halten
und entgegen ihrer Bezeichnung nicht wegspringen ;-)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Obwohl ich ab und zu auch mal die ganz alten Kamellen aussortiere. Da> reden wird dann aber eher von >30 Jahre alten Teilen.
Solange hebst Du die auf? Jedes Jahr Rosenmontag gibt es doch neue ;-)
Mein letzter Arbeitgeber hat bei Taster Schaltungen (aus Prinzip) immer
einen Kerko zur HW-Entprellung genutzt. Die fertigen Produkte wurden in
Produktionsumgebungen verwendet und die Anzahl an defekten Tastern war
annähernd 0, trotz günstigen Tastern.
Andreas B. schrieb:> Energietechnik? ;-)> Hier geht es um uA und (Nicht-)Goldkontakte.
Nein nix Energietechnik. Es ging um stinknormale 3,3V uC-Beschaltungen.
Rummel Rainer schrieb:> Andreas B. schrieb:>> Energietechnik? ;-)>> Hier geht es um uA und (Nicht-)Goldkontakte.>> Nein nix Energietechnik. Es ging um stinknormale 3,3V uC-Beschaltungen.Rummel Rainer schrieb:> Das einzige was ich> mal damals in der FH über Kondensatoren parallel zu Tastern gehört habe> waren 100pF als Funkenlöschkondensator.
Aha, Funkenlöschkondensatoren bei 3.3V. Interessant. ;-)
Nochmal zum Verständnis: Es geht hier um Ströme im uA-Bereich und dafür
ungeeignete Kontakte. Als fix wurde das parallelschalten von
Kondensatoren vorgeschlagen, um die Kontakte freizubrennen. Nicht mehr
und nicht weniger.
Es geht hier also nicht um (das bezieht sich jetzt nicht nur auf Dich):
Funkenlöschung
Korridierter Schmodder
Entprellung
..... und was jetzt sonst noch so kommt
Toxic schrieb:> Was soll ich danach mit diesem Schrott?
Ihn gar nicht erst produzieren ;)
Ich habe ca. ein Dutzend Projekte in der Planung, für die ich
MC-gesteuerte Elektronik brauche. Ich ein anderen Thread habe ich (weil
aktuell) das Steuergerät für meine Blumenkasten-Bewässerung erklärt.
Fakt ist, ich baue die Teile auf einer Steckplatine zusammen, weil mir
dabei immer noch irgend eine Funktion // Idee kommt die dazu kommen
könnte. Dann teste ich es ne Woche mit der Steckplatine. Wenn alles
klappt, wird ne Platine gemacht oder eine fertige gekauft (gibt ja
Steckboard-Platinen zum löten) und das Teil gelötet. Dann in eine
Holz-Kiste o. fertige Dose eingebaut (hab noch kein 3D-Drucker) und dann
macht das Teil sein Job.
So ist es immer. Den NANO sockele ich grundsätzlich, so das ich ihn
ausbauen kann, den Rest (meist Material im Wert von wenigen Euro)
schmeiße ich dann halt weg, wenn klar ist, das ich das Teil nicht mehr
brauche. Dies passiert aber erst nach ca. 5-10 Jahren (solange
Grabbelkiste )
m.n. schrieb:> Persönlich bevorzuge ich Taster mit vergoldeten Kontakten
Wenn man sie denn bezahlen mag.
> oder mit> "Springkontakten" wie sie bei älteren Mäusen verwendet wurden.
Ich weiß, welche Bauart Du meinst, wobei offenbar auch diese
'qualitätsoptimiert' wurden, ich hatte vor Jahren viele
Maustastenausfälle (Microsoft optical mit Omron).
Der oben gezeigte Taster "Tactile Push Button" hat auch eine
Springfunktion, eine bogenförmig vorgespannte Metallplatte, die ab einem
gewissen Betätigungsweg umklappt. Da kommt auch die Bezeichnung "taktil"
her, man merkt beim Betätigen mit dem Finger den Schaltpunkt. Tod der
Dinger sind Schlosserfinger!
Andreas B. schrieb:> Aha, Funkenlöschkondensatoren bei 3.3V. Interessant. ;-)
Ungelogen ich bin kurz davor dem Prof von damals einfach mal ne Mail zu
schreiben. Ich finde es auch absurd aber steht definitiv so in meinen
Unterlagen. Ich hab sogar das Projekt von damals herausgekramt. Ein
Funkwecker. Wir bekamen die 1,0 wohl hauptsächlich wegen der
Funkenlöschkondensatoren. 😂
Schlaumaier schrieb:> Ihn gar nicht erst produzieren ;)
Alles was ich theoretisch in Angriff nehme muss/will ich auch in die
Praxis umsetzen damit ich spaeter definitiv sagen kann: ja das
funktioniert.Hab's selbst aufgebaut und getestet.
Mein letztes Projekt war ein Spotwelder.Von der Theorie her simpel.Das
gilt auch fuer die Software obwohl die viel Zeit in Anspruch nehmen kann
wenn man eine userfreundliche Bedienung erreichen will.
Also Software steht,Pulse werden generiert und nu? Knallt's wenn ich die
MosFets ansteuere?Gibt es Probleme mit Spannungsspitzen in den
Zuleitungen die bei mehreren 100A entstehen?Sind die TVS-Schutzdioden
ausreichend dimensioniert,halten die Leiterbahnen etc....
Um es kurz zu machen : es hat funktioniert und nicht nur einmal sondern
auch hunderte Male danach.Kein Ausfall,kein Bumm...und das Oszi zeigt
mir die Impulse so wie sie sein sollen.
Projekt beendet.
Wenn ich jetzt hier auf dem Forum bei Spotweldern auch meinen Senf dazu
gebe dann deshalb ,weil ich aus eigener Praxiserfahrung mitschwatzen
kann.Das ist mir lieber als zu sagen:"Muesste eigentlich funktionieren"
Toxic schrieb:> Wenn ich jetzt hier auf dem Forum bei Spotweldern auch meinen Senf dazu> gebe dann deshalb ,weil ich aus eigener Praxiserfahrung mitschwatzen> kann.
Hast du völlig Recht. Jeder profitiert von seinen Erfahrungen. Aber das
Problem ist, es gibt zu viele Dinge, als das man sie einfach machen kann
wegen Wissen.
Ich persönlich suche mir eine Sinnvolle Anwendung. Entweder ich erfinde
ein, oder was die Blumengießanlage angeht, ich finde es lustiger,
PREISWERTER und perfekter angepasst als das was ich für teures Geld
kaufen kann.
Meine z.b. hat jede Menge Möglichkeiten. Via Menü einstellbar z.b. ist :
+/- Wert jedes Sensors, Laufdauer jeder Pumpe, mechanischer
(Tastendruck) Start / Stop jeder Pumpe, etc. Das und einiges mehr sind
Dinge die mir beim Entwickeln auf den Steckboard und beim Programmieren
so einfallen.
ABER es muss irgendwo immer Sinn machen. Und mir einen Nutzen bringen.
Ich will hinterher mein Bekannten ein Kasten zeigen und sagen. "Das ist
meine selbst erfundene Blumenkasten-Gießanlage" die dafür sorgt das mein
Schnittlauch auf der Fensterbank genug zu saufen hat. Und dann bekomme
ich immer sehr viel Sprüche wie :"Du machst ein Aufwand" bis zu "Will
ich auch"
Ist nur ein Beispiel.
Schlaumaier schrieb:> Und dann bekomme> ich immer sehr viel Sprüche wie :"Du machst ein Aufwand" bis zu "Will> ich auch"
Ich haette wahrscheinlich gesagt:"Sag mal,hast du nichts besseres zu
tun?"😁
Toxic schrieb:> Ich haette wahrscheinlich gesagt:"Sag mal,hast du nichts besseres zu> tun?"😁
Den Spruch habe ich auch öfters gehört. Meine Antwort lautet dann. "Ich
gehe nicht ins Kino und sehr wenig zu McDoof. Ergo nehme ich die Zeit
und Kostenaufwand, und lebe gesünder."
Soul E. schrieb:> Meist ist dem Taster ein kleiner Kondensator parallelgeschaltet
Schon wieder der Schwachsinn.
Klar, wenn man möglichst kurzlebige Kontakte haben will, kann man das
machen.
Klügere beachten den Maximalstrom, und machen nichts, was die
Kontaktoberflache ruiniert und in eine oxidierte Kraterlandschaft
verwandelt
m.n. schrieb:> Kontakten oder mit "Springkontakten" wie sie bei älteren Mäusen> verwendet wurden.> Ich kenne nur ältere Mäuse, da die Taster dort sehr, sehr lange halten> und entgegen ihrer Bezeichnung nicht wegspringen ;-)
Hmm, die einzigen Taster, die regelmassig ausfallen, sind bei mir die
Maustaster.
Das war schon öfter ein Grund, sich eine neue Maus zu kaufen, oder
Taster umzulöten.
Ansonsten gab es nur mal kontaktunwillige Gummiknöpfe in
Sony-Fernbedienungen.
MaWin schrieb:> Hmm, die einzigen Taster, die regelmassig ausfallen, sind bei mir die> Maustaster.> Das war schon öfter ein Grund, sich eine neue Maus zu kaufen, oder> Taster umzulöten.
Ich weiß nicht, warum: Mir wurden M$-optical auffällig, sowohl privat
als auch in der Firma. Keine Lust mehr, Logitech-Standard um 7 Euro
gekauft und seit Jahren keine Probleme mehr.
> Ansonsten gab es nur mal kontaktunwillige Gummiknöpfe in> Sony-Fernbedienungen.
Ncht nur Sony, auch Receiver und Fernseher anderer Marken.
Was ich nicht begreife, sind die Heizkörperthermostate eqiva-eQ-3, dort
sind drei Tasterchen ähnlich dem Eröffnungsposting verbaut:
Beitrag "Heizkörperventile EHT"
Die werden fast nie betätigt, aber man braucht den mittleren, wenn man
die Batterie wechselt. Es fällt ausschließlich der mittlere Knopf aus,
die anderen beiden funktionieren.
Manfred schrieb:> Es fällt ausschließlich der mittlere Knopf aus,> die anderen beiden funktionieren.
Hast du die Schaltung davon?
Ganz kluge Bastler lesen gerne verschiedene Taster welche über
unterschiedliche Widerstände angebunden sind, oft per einzelnem ADC Pin
ein. "Natürlich" lassen die dabei oft nur sehr geringe Ströme fließen
und bedenken gerade das hier angesprochene Problem nicht. Was in vielen
Geräten dann zu "falschen" Tasteninterpretationen führt. Sieht man
leider auch viel zu oft in diversen Consumerprodukten.
Bei vielen Mäusen ist die Konstruktion der mittleren Maustaste
auch eine Katastrophe. Da sitzt ein Plastestengel links in einem
Encoder der dann rechts einen Taster betätigen soll.
So etwas kann nichts taugen.
Das letzte mal bei einer HP-Notebookmaus gesehen.
Da ist der Stengel nämlich rechts vom Rad einfach abgebrochen.
Was für ein Murks, und das von HP!