Praktikabel Fluginsekten reduzieren?

Gast #6755795
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Hinterm Garten ist direkt das Feld vom Bauern. Weide, Tiere, Obstbäume, 
Gemüse. Gegen Luftangriffe tagsüber habe ich meinen eigenen Iron Dome: 
Die Grenze ziert ein Wildzaun, der mit durchschnittlich 20-50 Singvögeln 
bestückt ist. Central Command ist mein Vogelfutterhäuschen am Balkon, 
alternativ der Wassernapf daneben. Tagsüber und bei normalen 
Temperaturen ist das schon ganz brauchbar, außer es gibt einen 
Massenangriff wie grad jetzt: Durchgeweichte Felder führen zu einer 
extremen Zunahme der Angriffe. Außerdem ist bei großer Hitze und nachts 
shields down.

Momentan sind die Angreifer wenigstens 3 Sorten Mücken, Bremsen, diverse 
Motten, Fliegen, Drosophila und, soweit die Hornissen die nicht fressen, 
verirrte Wespen.

UV-Stromgriller hilft gegen Motten, lockt aber auch alles andere an. 
Essigtöpfchen tötet drosophila, lockt aber Fliegen und Wespen an. 
Mückenstecker hilft nicht gegen alle Sorten Mücken. Die 
Naturschutzbehörde warnt vor Mosquitos, in Südtirol, ein Berg weiter, 
siedeln die sich schon an. Ich sitze hier einhändig tippend, in der 
anderen Hand die Fliegenklatsche.

Interessante Vorschläge gibts auch hier im Forum schon,
Beitrag "Fliegen (Insekten) automatisch orten und abschießen"
ich hätte aber gern was praktikables, oder wenigstens mit geringem 
Entwicklungsaufwand :-)
#6755817
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Chris K. schrieb:
> und oft nützlichen Insekten

Helge schrieb:
> ich hätte aber gern was praktikables, oder wenigstens mit geringem
> Entwicklungsaufwand :-)

Ganz ehrlich: Split-Klimaanlage und Fenster zu ausser zum Stoßlüften 
morgens und ggf. nochmal abends.

Helge schrieb:
> Mückenstecker

Chemie, du vergiftest dich damit auch langsam selbst.

Helge schrieb:
> in Südtirol, ein Berg weiter,

Dort gibts so saublöde Fliegen, die sehen aus wie normale kleine 
Stubenfliegen und beissen wie Bremsen.
Die haben uns das Abends noch draussen sitzen genaz schön vermießt.
Von welcher Ecke kommst du denn? Aus einem der südlichen Quertäler vom 
Inn oder weiter östlich?
#6755843
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Udo S. schrieb:
> Das Problem von feinmaschigem Fliegengitter ist dass kaum noch Luft
> durchströmt.
> Wenn es nachts noch warm ist und man nur wenig Wind hat kommt da fast
> nichts durch und man bekommt das tagsüber aufgeheizte Haus nicht mehr
> kühl.

Das Problem kenne ich auch. Evtl. einen Ventilator so am Fenster 
positionieren, dass er Wind macht.
Gast #6755845
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Oberland. Paar km weiter gehts übers (in der Eigenwerbung überhöhte) 
Timmelsjoch http://www.dietiwag.org/index.php?id=6240 Das stört die 
Einwanderung der Fliegeviecher (incl. west Nil Fieber) aber nit groß, 
die kommen auch in den Obstkisten mit.

Die star Wars Methode sollte mir möglichst nicht die Gardine anzünden, 
falls irgendwann erhältlich. Also primär gehts um drinnen, aber ich 
reparier Zeugs auch gern draußen am Gartentisch. Leider gibts als 
natürliche Lichtquelle nur die Gartentür, mit Fliegengitter brauche ich 
auch tagsüber Kunstlicht. Das ist Plan C. Aber Plan A und Plan B fehlen 
noch :-)
Gast #6755900
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Udo S. schrieb:
> Das Problem von feinmaschigem Fliegengitter ist dass kaum noch Luft
> durchströmt

Oje oje, wenn du nicht atmen kannst, hast du Corona. Bzw. nimm die FFP2 
Maske nachts ab.

Das wirkliche Problem ist, dass Fliegengitter aus dickerem Draht viel 
Licht abweist, während Fliegengitter aus dünneren Material von Wespen 
etc. durchgebissen wird.
#6755910
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MaWin schrieb:
> Oje oje, wenn du nicht atmen kannst, hast du Corona. Bzw. nimm die FFP2
> Maske nachts ab.

Komm, lass den Blödsinn, falls du der echte MaWin bist. Das ist unter 
deinem Niveau.
Fakt ist das bei der Fluiddynamik der Massenstrom in der 4.Potenz vom 
Querschnitt abhängt. Ob das bei einer "kurzen" Verengung etwas anders 
ist weiss ich jetzt nicht.
Aber ein Fliegengitter verlangsamt den Luftaustausch ergeblich. Das mag 
irrelevant sein, wenn es nachts auf 15°C abkühlt, aber wenn es Tags > 
30°C war und um 11 Abands immer noch 25!C oder mehr hat ist das 
relevant.

Ein Segeltuch ist auch nicht luftdicht und trotzdem funktioniert segeln 
schon seit Jahrtausenden.
Gast #6755957
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Ausser mechanischer Abgrenzung funktioniert nichts dauerhaft.
Bleibt die Kombi Fliegengitter plus Luefter.

Helge schrieb:
> Leider gibts als
> natürliche Lichtquelle nur die Gartentür, mit Fliegengitter brauche ich
> auch tagsüber Kunstlicht.
Gibt auch weisse Fliegengitter, vielleicht dunkeln die nicht so ab.

wendelsberg
(Firma: Funkenflug Industries) #6755987
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> Hinterm Garten ist direkt das Feld vom Bauern.
Ganz einfach: In die nächste Großstadt ziehen. Im Plattenbau 20. Etage 
hat man diese Probleme nicht.

Ich frage mich immer wieder wie dumm manche Menschen sind. Da ziehen sie 
für teuer Geld aufs Land und regen sich dann drüber auf, daß es dort 
Felder und Insekten gibt. Wie bescheuert ist das bitteschön?
Gast #6756186
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MaWin schrieb:
> Helge schrieb:
>> ich hätte aber gern was praktikables
> Fliegengitter.

Ich kann es nicht nachvollziehen, warum man nicht das tut, was in 
anderen Ländern das Normal ist:

Ja, Fliegengitter und - Netze!

Ich habe mir für die wichtigsten Fenster, mit denen ich Durchzug lüfte, 
eigens welche aus Holz gebaut, die ich reinstellen kann. Andere sind 
dauervernetzt, bzw werden mit den 2,- Euro-Dingern aus dem Supermarkt 
vernetzt. Man klebt eine Art Klettband in den Rahmen und steckt das Netz 
mit spannung drauf. Hält locker den ganzen Sommer.

Für die Verandatüre habe ich einen großen Holzrahmen mit Netz, den ich 
reinstellen und festklemmen kann.

Für die Veranda selber ein Zeltgestänge mit Moskitonetz. Das kostete mal 
24,90 in der Bucht und gibt es aktuell sogar für 19,90 zgl Versand. Ein 
älteres dieser Art hängt über meinem Bett im Keller, das ich in den 
Sommermonaten nutze, um es kühl zu haben. Man kann sogar nachts komplett 
offen lassen. Die Mücke muss erst durch das Aussengitter und hängt dann 
am Moskitonetz fest.

Das Moskito ist sehr engmaschig, was funktioniert, weil wegen der 
großen Fläche noch genug Sauerstoffaustausch besteht.

Die kleinen Mücken kommen maximal bis vor das Netz.

Stiche bekomme ich nur mal abends, wenn ich raus gehe und den Garten 
bewässere.
Gast #6756196
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Da der Vermieter eigentlich lieber grün gestrichenen Beton und überhaupt 
keine Tiere haben will, dürften Fledermauskästen schwierig werden - die 
hätte ich wirklich gerne. Vielleicht läßt sich was als Teil des 
Müllschuppens verstecken..

Die arg stechenden Mücken, starkes Jucken und dicke Quaddeln 
verursachend, kommen jetzt, im 4. Hitzejahr in Folge, sehr häufig vor. 
Ziemlich dünne hellgraue Viecher, 5-6mm groß. Hoffentlich sind die für 
fledermäuse überhaupt interessant.
Angehängte Dateien:
Moderator Persönliche Seite #6756212
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wendelsberg schrieb:
> Gibt auch weisse Fliegengitter, vielleicht dunkeln die nicht so ab.

Wir haben hier preiswerte anthrazitfarbene Kunststofffliegengitter (die 
gibt es bei Lidl) - mittlerweile an allen Fenstern. Die nehmen 
(subjektiv) nur wenig Licht und lassen sich gut ein- und aushängen. 
Dasselbe System haben wir als Balkontür.

Bisher (5-6 Jahre) sind die alle dicht, wir haben seitdem Ruhe vor 
Mücken etc.

Durchgebissen hat sich hier auch noch nichts, abgeprallt sind aber schon 
einige Wespen :-}

Unserer Beobachtung nach funktioniert der Luftaustausch auch mit Gitter 
ausreichend gut. Wenn nachts Wind geht, ist der Austausch mehr als 
ausreichend, geht keiner (was bei großer Hitze oft der Fall ist), dann 
hilft ein Ventilator am Fenster im Nebenraum. Das hat hier 2018 in 
einigen Nächten für angenehmen Durchzug gesorgt.
#6756228
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Wenn Du Kaesten installieren moechtest, dann mach dich vorher schlau, 
was die jeweiligen Beduerfnisse der Arten angeht.

Also:
Beschaffenheit des Kastens, Aussen/Innenabmessungen, Installationshoehe, 
eventuell bevorzugte Ausrichtung nach Himmelsrichtung....etc
Da gibt es gegebenenfalls einiges zu beachten, damit so ein kasten 
angenommen wird.

Davor natuerlich erstmal herausfinden, welche Arten denn in Deiner 
Region ueberhaupt in Frage kommen.

Die Tiere koennen recht effektiv gegen Plagegeister sein, wenn ich mich 
ab und an auf ne naechtliche Radtour mache, dann kommt auch immer mein 
Batdetektor mit.
Und wenn ich irgendwo Rast mache, dann schaut es so aus, dass ich dort, 
wo keine oder kaum Fledermaeuse zu entdecken sind, gerne zerstochen 
werde...
Ein paar hundert Meter weiter jedoch, wo anscheinend eine ganze Kolonie 
Fledermaeuse die halbe Nacht herumfliegt, gibt es ueberhaupt keine 
Stiche :)
Gast #6756243
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OK :-) Das hört sich gut an. Hier häufig nachts zu sehen sind größere 
braune Tiere, die in den Dachstühlen der Scheunen schlafen. Ich denke, 
wenn ich unterm Dachüberstand des Müllhäuschens eine Stange befestige 
und drumrum zugfrei paar unauffällige alte Bretter anbringe, vielleicht 
wirds akzeptiert?
#6756246
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Helge schrieb:
> OK :-) Das hört sich gut an. Hier häufig nachts zu sehen sind größere
> braune Tiere, die in den Dachstühlen der Scheunen schlafen. Ich denke,
> wenn ich unterm Dachüberstand des Müllhäuschens eine Stange befestige
> und drumrum zugfrei paar unauffällige alte Bretter anbringe, vielleicht
> wirds akzeptiert?

Du hast echt viel Tagesfreizeit oder?
#6756286
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Vielleicht, wer weiss?

Aber nochmal: Mach Dich schlau, es gibt garantiert so einige Seiten im 
Netz, die sich mit dem Thema befassen.

Jede Tierart hat ihre eigenen Beduerfnisse, daran fuehrt dann kein Weg 
vorbei, wenn man diese foerdern will.

Es ist immer wieder zu erleben, dass Leute 'einfach mal so etwas machen' 
ohne ahnung von der Sache zu haben und sich vorher auch nicht schlau 
gemacht haben.
In diese Kategorie fallen z.B. 95% aller Insektennisthilfen, die 
kaeuflichen allesamt und von den selbstgebastelten...nunja, da wird sich 
leider idR viel von den schlechten Vorbildern abgeschaut ;(

Wenn Du z.B. Florfliegen foerdern moechtest, damit deren Larven Dir die 
Blattlausbekaempfung ersparen, dann brauchst Du einen Kasten mit ganz 
bestimmten Abmessungen und Aufbau.
Der Kasten MUSS dann auch noch aussen rot angestrichen sein und wimre 
freistehend auf einem Pfahl von 3m Hoehe befestigt werden...

Ist nur ein Bespiel das dir eine Vorstellung davon geben soll, dass die 
Details wichtig sind.

Deshalb nochmal: Mach dich ueber die konkrete Artenverbreitung in deiner 
Region schlau und finde heraus, welche Beduerfnisse diese jeweils haben!
Dann kannst Du mit diesem Wissen loslegen.
#6756822
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Statt die ohnehin bereits stark reduzierten Insekten gleich kaputt zu 
machen, sollte man sich über einen guten Schutz nachdenken, zB:
Anti Brumm® Forte enthält den besonders starken Wirkstoff DEET 
(Diethyltoluamid), der als Goldstandard unter den Insektenschutzmitteln 
gilt. Er sorgt dafür, dass Insekten die menschlichen Duftstoffe nicht 
mehr wahrnehmen können.
#6756824
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Rainer D. schrieb:
> Statt die ohnehin bereits stark reduzierten Insekten gleich kaputt
> zu
> machen, sollte man sich über einen guten Schutz nachdenken, zB:
> Anti Brumm® Forte enthält den besonders starken Wirkstoff DEET
> (Diethyltoluamid), der als Goldstandard unter den Insektenschutzmitteln
> gilt. Er sorgt dafür, dass Insekten die menschlichen Duftstoffe nicht
> mehr wahrnehmen können.

Oder man greift gleich zum Platinstandard DDT.
#6756917
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Cyblord -. schrieb:
> Oder man greift gleich zum Platinstandard DDT.
Ist in D nicht mehr zugelassen und dementsprechend schwer zu bekommen. 
Ausserdem macht es wiederum alles platt.
Wer wie ich Anfang der siebziger Jahre als Autofahrer unterwegs war, der 
weiss das nach spätestens 50km die Windschutzscheibe mit Insekten voll 
waren. Das Insektenvolumen hat in den letzten Jahren schon auffällig arg 
gelitten, daher macht es imho Sinn darauf Rücksicht zu nehmen.

Auf AntiBrumm bin ich gekommen nachdem ich in einer Drahtgitterbox mit 
Landroverteilen von der VEBEG einen Karton mit Insektenschutz des brit 
Militärs gefunden hatte. Das Zeugs zum Einreiben enthielt 32% DEET und 
hat genial geholfen. Keine Probleme im Donaudelta, an den polnischen 
Mückenseen in Masuren, keine Probleme mehr in Mittelschweden usw.
AntiBrumm enthält 30% DEET, die Wirksamkeit ist vergleichbar gut mit dem 
militärischen Zeugs. Einzig, mit AntiBrumm eingesprüht wird man bei 
Douglas vermutlich rausgeworfen ;-))
#6757101
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Parathion oder Nikotin ...

Seltsam, da heißt es die Landwirtschaft vernichte Insektenbestände und 
dann kommen die Klagen über Insektenplagen aus den landwirtschaftlichen 
Flächen ... ja was jetzt, Insekten schützen aber nicht hier, dort oder 
da und schon garnicht wenn man auf der Terrasse chillen möchte.

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PS: immer das Autothema, früher konnte man auch noch 180 auf der Bahn 
fahren, heute dank maroder Infrastruktur und Verkehrskollaps im Schnitt 
kaum mehr 100
und dann sollte man sich mal Gedanken machen was man überhaupt schützen 
möchte, die Masse oder die Vielfalt!
Gast #6757204
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Ich hab übers Bett ein Moskitonetz gespannt. Keine Probleme mit den 
Viechern.
Auf der Terasse baue ich kommendes Wochenende auch ein 
Fliegengitterkubus. So können wir Draußen sitzen ohne auch nur ein 
Insekt im Tee...
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6757299
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Andreas schrieb:
> Ich hab übers Bett ein Moskitonetz gespannt. Keine Probleme mit den
> Viechern.
> Auf der Terasse baue ich kommendes Wochenende auch ein
> Fliegengitterkubus. So können wir Draußen sitzen ohne auch nur ein
> Insekt im Tee...

Man muss die Insekten vor den Menschen schützen.
Nur so gehts mit denen wieder aufwärts
Gast #6757389
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Ich werde jedenfalls versuchen, meinen "iron dome" ein 
Fledermäuse-upgrade zu verpassen. Da kann der weinbauer weinen wie er 
will. Irgendwann sind die Gletscher eh alle weggetaut, dann gibts auch 
weniger überflutete felder.
#6757444
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Obwohl es vor meinen Fenstern sehr grün aussieht, habe ich damit keine 
Probleme.
Ich benutze noch nicht mal Fliegengitter, aber bin extrem konsequent bei 
der Trennung von Licht und Luft. Immer wieder sehe ich bei meinen 
Nachbarn, dass sie, besonders am Abend, die Fenster aufreißen und - 
natürlich - das Licht anmachen. Um anschließend über die Mengen an 
"Kampflugzeugen" wettern, die sie selber "eingeladen" haben.
Ich reiße die Fenster auf, wenn ich in die Heia gehe und mache sie 
wieder, nach dem Aufstehen zu. Die nächtliche Kühle hält dabei auch die 
Zimmertemperatur im Zaum, solange man die Wärme, im Laufe des Tages 
draußen lässt. Das spart mir auch die Klimaanlage. Zum Bleistift: 
Tagsüber draußen mehr als 30° - 35° C und in meinen Räumen nur etwas 
über 24°.
Im späteren Herbst hilft dann ein einfaches Moskitonetz über der Heia, 
da dann die Damen (Mücken) zu Besuch kommen.

Interessant ist auch, dass viele mit Sondermüll (Solarleuchten und 
ähnlichem Quatsch) die Viecher erst anlocken um dann darüber zu 
schimpfen. Wie bereits gesagt: Trennen von...

Mechanische Hilfsmittel gibt es ja - der Industrie für Wegwerfartikel 
sei es gedankt - noch und nöcher. Riesenfliegenritter oder -moskitonetze 
für die, die die Tierchen ordentlich anlocken müssen. Sehr effektiv sind 
hierbei auch Schlapptöpfe und unzählige Telefone in allen 
Helligkeitsstufen.
Gast #6757459
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> Auf AntiBrumm bin ich gekommen nachdem ich in einer Drahtgitterbox mit
> Landroverteilen von der VEBEG einen Karton mit Insektenschutz des brit
> Militärs gefunden hatte. Das Zeugs zum Einreiben enthielt 32% DEET und
> hat genial geholfen.

Dieses Repellent ist auch für jedermann erhältlich:
https://off.com/en
#6757471
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Helge schrieb:
> Ich werde jedenfalls versuchen, meinen "iron dome" ein
> Fledermäuse-upgrade zu verpassen.

Gutes Gelingen!

> Da kann der weinbauer weinen wie er
> will.

So ists recht ;)

Uebrigens fiel mir noch ein, dass mir irgendwer vor Jahren mal erzaehlt 
hat, Tomatenpflanzen vor den Fenstern wuerden abschreckend auf Mosquitos 
wirken.
wenn da was dran ist, dann haette es wahrscheinlich mit den aetherischen 
Oelen, die auf der gesamten Oberflaeche so einer Pflanze sind, zu tun.
Das waere evtl. auch nochmal einen Test wert.

Solange es eine rein natuerliche Methode ist, spricht nichts dagegen.
(Firma: Funkenflug Industries) #6757588
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> Oder man greift gleich zum Platinstandard DDT.
Oder die besonders insektenbeklagenden Betroffenen inhalieren etwas vom 
Diamandstandard TCDD oder MIC, Universalstandard 9mm Nitro Express hilft 
auch. Dann haben sie nie wieder Probleme mit Insekten.

Leute zieht in die Stadt und überlasst die schönen Wohnsitze doch den 
Leuten, die mit der Natur vollumfänglich kein Problem haben.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6757738
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MaWin schrieb:
> Mücken werden nicht von Licht angelockt, auch nicht UV-Licht.

Das ist auch nur die halbe Wahrheit. Die Lichtfalle funktioniert bei mir 
in der Wohnung schon seit Jahren mit einer Zeitschaltuhr. Aber nur, wenn 
ich nicht da bin oder sehr spät komme, bzw. wenn Mitternacht schon 
vorbei ist. Nur leider sobald ein potentielles Opfer in der Wohnung ist, 
interessiert die Lichfalle die Mücken in der Nacht überhaupt nicht.
Gast #6765357
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kleines update
'Mein' Bauer ist komplett zerstochen wie noch nie. Ähnliches sagen 
viele, mit denen ich gesprochen habe, im Bereich Inntal zwischen Imst 
und Schwaz. Da scheint sich irgendeine Art breitzumachen, die es bislang 
hier nicht gab. Leute in der Nähe haben Nistplätze für Schwalben, die 
nutzen die hier im Ort aber nicht, nur weiter Flußabwärts gibts ein 
paar.
#6765507
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Helge schrieb:
> 'Mein' Bauer ist komplett zerstochen wie noch nie. Ähnliches sagen
> viele, mit denen ich gesprochen habe

Was halt auch daran liegt dass es wochenlang immer wieder geregnet hat.
Gegenüber den letzten Jahren ist es viel feuchter, also gibt es auch 
mehr Brutmöglichkeiten für die Mistviecher.
Bei uns hat geholfen die vielen künstlichen Pfützen und Wasserbehälter 
zum Gießen trocken zu legen, die meine Schwiegermutter angelegt hatte.
Und die Regenrinne sauber zu machen, so dass da keine Pfützen mehr drin 
stehen.
(Firma: Privat) #6765617
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Was die Fledermäuse betrifft : Der Fledermauskasten
sollte mindesten in 3 Meter Höhe hängen. Und am besten
noch etwas Fledermauskot dranstreichen (gibt es auch in
der Bucht).

Ansonsten hol dir bei DM ein Glas Kokosöl und reibe dich
damit ein. Das riecht auch noch gut. Auch Latschenkiefer
mögen viele Insekten, auch Stechmücken nicht. Da gibt es
ja Produkte gegen Muskelverspannungen etc. Wenn man es
nicht im Gesicht oder Körper mag, wenigsten mit Fußbalsam,
der Latschenkiefer enthält (Allgäuer Latschenkiefer), die
Füße pflegen.

Ich selber wohne abseits vom nächsten Ort. Habe aber nur
einen großen Teich, der solche Insekten anzieht. Ansonsten
habe ich aber gute Erfahrungen mit obiger Methode gemacht.
Gast #6784967
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update

Statt meines Ansiedlungsversuchs (vermutlich zu tief, weil woanders 
gings nicht) gibts einen neuen unabsichtlichen Fledermausspalt unterm 
Dachfirst. Da hat wohl der Wind ein Abschlußstück entfernt.

Man erkennts nur am frischen Kot. Bin gespannt, ob die Mückenplage 
eingedämmt wird. Die nächsten Tage werdens zeigen: Hochwasser, alles 
patschnass, und 1 Woche hohe Temperaturen angesagt.

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