Netzteil und USV für digitale Katzenklappe

OP #6757537
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Hallo zusammen,

vorab: ich bin ein Laie, was Elektronik betrifft.

Mein Vorhaben:
Ich habe eine Katzenklappe, die meiner gechipten Katze das Raus- und 
Reingehen erlaubt und das auch noch per App ans Handy übermittelt.
Die Spannungsversorgung erfolgt über vier 1,5V AA-Batterien bzw. -Akkus.
Diese sind nach ca. einer Woche leer und der dauernde Wechsel ist 
nervig.

Ich würde nun gerne ein Netzteil anschließen, das im Normalfall die 
Stromversorgung übernimmt, aber im Falle eines Stromausfalls sollten die 
Akkus geladen sein und dafür sorgen, dass meine Katze nicht aus- oder 
eingesperrt wird.

Ich habe die angehängte Zeichnung gefunden und könnte mir vorstellen, 
dass das so gehen kann.
Liege ich da richtig? Oder würden so die Akkus nicht mitgeladen?
Und wenn ja, wie muss das Netzteil (und die Dioden) dimensioniert sein, 
damit es sowohl die Spannungsversorgung als auch das Laden der Akkus 
übernimmt?

Ich bin sehr dankbar und gespannt auf eure fachliche Meinung.
Danke und Grüße, Franz
Angehängte Dateien:
Gast #6757579
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Franz K. schrieb:
> Ich habe die angehängte Zeichnung gefunden und könnte mir vorstellen,
> dass das so gehen kann.

Das geht, wenn das Netzteil mehr Volt liefert, als die Batterien.

> Oder würden so die Akkus nicht mitgeladen?

Da wird nichts geladen, dafür wiederum brauchst du einen Laderegler. Das 
ist in dieser Konstellation mit NiMh aber problematisch.

Nimm doch lieber einen handelsüblichen LiIo Akku + Lader. Dazu brauchst 
du dann auch keine Dioden.

5V Betzteil -> LiIo Lader -> LiIo Akku -> Deine Elektronik.

Also hängt der Akku direkt am Laderegler und versorgt gleichzeitig deine 
Elektronik. Solange der Ladestrom höher ist als der durchschnittliche 
Verbrauch (wovon ich mal ausgehe) klappt das.
Gast #6757618
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Der Aufbau setzt natürlich voraus, dass die Spannung des Lithium Akkus 
ausreicht. Sonst brauchst du noch einen Hochsetz-steller (Step-Up 
Converter) und der wird eine gewisse Ruhestromaufnahme haben.
Gast #6757643
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Franz K. schrieb:
> Wenn der Lithium-Akku 6V hat sollte das doch reichen?

Ja schon, aber es gibt keine Lithium Akkus mit 6V (glaube ich 
jedenfalls).

Und NiMH Akkus kann man nur mit ziemlich großem Aufwand im Gerät laden 
ohne dass sie dabei sehr schnell verschleißen. Das macht heute keiner 
mehr, da bekommst du kaum noch brauchbare Module zum kaufen. Heute sind 
LiIo Akkus angesagt.

NiMh Rundzellen findet man nur noch als Ersatz für Einwegbatterien, die 
werden dann aber zum Laden heraus genommen.
Gast #6757671
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Klar, du kannst gerne einen Bleiakku mit passendem Ladegerät verwenden.

Pass nur auf, dass er bei Netzausfall nicht tief entladen wird, weil er 
davon kaputt ginge. Das gilt übrigens auch für LiIo. Dagegen gibt es 
Schutzschaltungen, falls nicht bereits vorhanden.

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