LiPo-IC MCP73831 kennt keine Ladeschlussspannung

#6792326
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Hallo! :)

Habe mit dem LiPo-Lade-IC MCP73731T-2ATI die abgebildete Schaltung 
aufgebaut. Die Strombegrenzung auf 500mA funktioniert. Aber die 
erwartete Ladeschlussspannung von 4,2V gibt es nicht, das IC lädt 
einfach weiter, obwohl der Akku an den Klemmen schon 4,55V hat.

Hat irgendjemand einen Schimmer, woran das liegen kann? Wäre für Tipps 
dankbar!

Viele Grüße
Christoph
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#6792450
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@hhinz
Hab direkt am Chip gemessen, dort 4,55V

@jensig
Mit Akku gemessen. Hab die 4,55V nur für ca. 10 Minuten dran gelassen, 
da geht der Lipo noch nicht kaputt, zumindest sind keine Schäden zu 
sehen.

@firlefanz
Datenblatt hab ich mal dieser Nachricht angehängt. Der Lipo-Lader 
benötigt keinen Controller, arbeitet die Zustandsmaschine intern selber 
ab.

@Bernd K.
Es ist der mit der Endung -2 also für 4,2V. Hab es noch einmal 
überprüft, auch der SMD-Kurzcode mit "KE" sagt, dass es die 4,2V Version 
ist
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Gast #6792911
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Firlefanz schrieb:
> What is it ?

It's an überflüssiger Kommentar. Du kannst das Datenblatt nicht 
verstehen und nervst deshalb mit grobem Unfug.

Egal, was Microchip da für merkwürdige Kommentartexte im Datenblatt hat, 
sieht man am Prinzipschaltbild und der Außenbeschaltung, dass dieses IC 
keine externe Steuerung ermöglicht.

Christoph M. schrieb:
> Habe mit dem LiPo-Lade-IC MCP73731T-2ATI die abgebildete Schaltung
> aufgebaut.

IC genau angucken und mit den Markings des Datenblattes vergleichen, Du 
hast vermutlich einen ..-5 ATI. Da gibt es nichts zu programmieren, 
Spannung und Abschaltung baut der Hersteller fest ein.
#6795594
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Hej Leute,

hab es! Der LM66100 leitet in Sperrrichtung, wenn man /CE nicht an Uaus 
hängt.

Find ich etwas überraschend, denn welchen Sinn macht das 
Standard-Schaltbild im im Datenblatt, bei dem /CE auf Masse hängt? So 
hat ja dann der Chip gar keine Diodenfunktion, d.h. er lässt Strom in 
Sperrrichtung durch. Oder sehe ich das falsch???

Vor allem würde ich den Pin nicht /CE nennen, sondern Komp- oder 
ähnlich!
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Gast #6795626
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Ich sehe LM66100 als geschaltete Diode, die es zulässt, auch gegen 
Reverse Current zu schützen.

Als geschaltete Diode ist das vereinfacht nur ein MOSFET , der leitet 
oder nicht. Die Bodydiode wird nicht kompensiert. Im anderen Fall sehe 
ich das als zwei seriell geschaltete MOSFETs, bei denen die Bodydiode 
gegeneinander geschaltet sind und daher auf keinen Fall in beide 
Richtungen leiten kann.

Erinnert mich an Beitrag "Re: Verpolungs- und Überspannungsschutz mit P-MOSFET"
Gast #6795628
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Christoph M. schrieb:
> Hej Leute,
>
> hab es! Der LM66100 leitet in Sperrrichtung, wenn man /CE nicht an Uaus
> hängt.
>
> Find ich etwas überraschend, denn welchen Sinn macht das
> Standard-Schaltbild im im Datenblatt, bei dem /CE auf Masse hängt? So
> hat ja dann der Chip gar keine Diodenfunktion, d.h. er lässt Strom in
> Sperrrichtung durch. Oder sehe ich das falsch???

Man sollte sich halt nicht nur die Werbung (= erste Seite eines 
Datenblatts) anschauen, sondern auch noch den Rest davon. Speziell das 
Kapitel 8.3 Feature Description, dort wird deine Frage schön erklärt.

Als typische Applikation sieht TI die 'Reverse Polarity Protection'.

> Vor allem würde ich den Pin nicht /CE nennen, sondern Komp- oder
> ähnlich!

Ja, /CE finde ich auch etwas daneben. Zumal laut Blockschaltbild die 
Bodydiode des MOSFET immer leitet, und es damit kein richtiges 'Disable' 
gibt.

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