Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ansteuerung eines 7-Digit-Displays


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von Jonas A. (poh)


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Hallo,
ich versuche im Moment folgendes Display mit Hilfe meines Arduinos 
anzusteuern:
https://at.rs-online.com/web/p/led-displays/8305126/

Leider komme ich damit nicht wirklich zurecht. Es fängt bereits bei der 
Verkabelung an. Deshalb wäre mir sehr geholfen, wenn mir jemand 
behilflich sein kann, wie man dieses Display anschließen muss und das 
später auch mit Hilfe der Arduino IDE ansteuern kann.

Vielen Dank bereits im Vorraus.

Grüße

von Jack V. (jackv)


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Mit Verlaub, aber diese Siebensegment-Anzeigen sind doch eines der am 
häufigsten gezeigten Beispiele in der Arduino-Welt.

Liegt hier also vielleicht ein XY-Problem vor, sprich: dein Problem ist 
nicht die Ansteuerung, sondern die Benutzung des Internets?

von Peter D. (peda)


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Auf Seite 4 des Datenblattes ist doch die Pinbelegung abgebildet.
Du brauchst 16 IO-Pins des MCs und 16 Vorwiderstände.
Oder einen Treiber-IC, z.B. MAX7219.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Frage das Internet:
https://www.tinkerhobby.com/arduino-2-digit-7-segment-display-counter/

https://www.instructables.com/2-Digit-Seven-Segment-Display/

Du solltest aber wissen, ob dein Display gemeinsame Anoden oder 
gemeinsame Kathoden hat. Davon hängt die Ansteuerung ab.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Peter D. schrieb:
> Du brauchst 16 IO-Pins des MCs und 16 Vorwiderstände.
Oder 8 Pins, ca. 10 Widerstände und zwei Transistoren. Dann muss man 
allerdings die beiden Anzeigestellen multiplexen
Aber auch dafür gibts jede Menge Videos und Anleitungen.
https://www.google.com/search?q=2+segment+multiplexen+arduino

Jonas A. schrieb:
> Leider komme ich damit nicht wirklich zurecht. Es fängt bereits bei der
> Verkabelung an.
Zeig doch mal, wie weit du bisher gekommen bist. Was hast du versucht 
und wo klemmt es? Ein Schaltplan und ein Foto vom Aufbau wären da 
hilfreich.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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von HildeK (Gast)


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Ich hänge mal eine grobe Skizze an von meiner Realisierung.
- kein Arduino, Mega 8 direkt
- dreistellig, nicht zweistellig
- Multiplexbetrieb
- Anzeige wählbar HEX/DEZ und invertiertes/nichtinvertiertes 
Eingangsignal

Der Mega8 ist hier natürlich maßlos unterfordert, aber er war da und 
hatte die notwendige Anzahl von Pins.

von wendelsberg (Gast)


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Und damit die Konfusion bereits in der Lernphase zu korrigieren: das ist 
ein 7-Segment Display mit 2 Stellen (Digits).

wendelsberg

von michael_ (Gast)


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ATMEL Applikation AVR242.
Die Tasten und zwei Stellen kann man ja weglassen :-)

von HildeK (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Und damit die Konfusion bereits in der Lernphase zu korrigieren: das ist
> ein 7-Segment Display mit 2 Stellen (Digits).

Macht ja nichts. Ich hatte die Zeichnung schon auf dem PC. Eine Stelle 
weglassen ist eine einfache Übung ...
Das Prinzip sollte klar werden. Den Rest wird man schaffen.
Für Common Cathode muss der Transistor ein NPN sein und gegen GND 
schalten.

von Schlaumaier (Gast)


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Ich würde einfach ein PCF8475 (das ist die 16 Bit Variante einen 
PCF8574) nehmen. Alle benötigten Ausgänge mit den passenden Pin des 
Digit verbinden.

Dann eine Funktion schreiben die je nach Wert die passenden Bits setzt.

Das ganze kostet dann die üblichen i2c Leitung und das wars.

Ich denke sogar das gerade wegen solcher Bauteile die Multiplexer 
erfunden wurden. ;)

von wendelsberg (Gast)


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HildeK schrieb:
> Macht ja nichts. Ich hatte die Zeichnung schon auf dem PC. Eine Stelle
> weglassen ist eine einfache Übung ...

Er schreibt im Betreff 7-Digit...
Das ist einfach nur falsch.

wendelsberg

von MaWin (Gast)


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HildeK schrieb:
> Ich hänge mal eine grobe Skizze an von meiner Realisierung.

5k sind sehr hoch als Basiswiderstand, 220R täten es da auch ganz gut, 
so unendlich ist die Stromverstärkung eines PNP auch nicht, wenn auch 
meist höher als das Datenblatt garantiert.

wendelsberg schrieb:
> das ist ein 7-Segment Display mit 2 Stellen (Digits).

Richtig.

von Karl B. (gustav)


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MaWin schrieb:
> wendelsberg schrieb:
>> das ist ein 7-Segment Display mit 2 Stellen (Digits).
>
> Richtig.

Hi,
und kein Multiplexing nötig.
Gemeinsame Anode oder Katode?
Dann entsprechende Verschaltung auswählen. Siehe Bild.
Widerstände pro Diode nicht vergessen. Kommt drauf an, wie hell man es 
haben möchte. 1k sind wohl zum Test nicht ganz falsch.

ciao
gustav

von noiasca (Gast)


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Jonas A. schrieb:
> Leider komme ich damit nicht wirklich zurecht. Es fängt bereits bei der
> Verkabelung an. Deshalb wäre mir sehr geholfen, wenn mir jemand
> behilflich sein kann, wie man dieses Display anschließen muss und das
> später auch mit Hilfe der Arduino IDE ansteuern kann.

gibt es irgend einen zwingenden Grund das selber machen zu müssen?

a) gibt es für die 7 Segment Anzeigen wunderbare Fertigmodule, sowohl 
auf SPI wie auch auf I2C Basis. Die Suchbegriffe dazu wären MAX7219 oder 
HT16K33.

b) auch wenn du deine jetzigen LED-Anzeigen verwenden möchtest, würde 
der Einsatz eines MAX7219 (gibts auch in DIP) oder eines HT16K33 (den 
gibts zumindst auf einem breakout board) die Sache vereinfachen. Keine 
Transistoren, keine Grab an Vorwiderständen...

Für beide ICs gibt es Libraries, wo man schlussendlich nur mehr ein
1
display.print("1234");

bräuchte.

von michael_ (Gast)


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MaWin schrieb:
> HildeK schrieb:
>> Ich hänge mal eine grobe Skizze an von meiner Realisierung.
>
> 5k sind sehr hoch als Basiswiderstand, 220R täten es da auch ganz gut,
> so unendlich ist die Stromverstärkung eines PNP auch nicht, wenn auch
> meist höher als das Datenblatt garantiert.

Ja, ist hoch. 4,7K ist da besser.
Oder sollten sich die ATMEL Leute geirrt haben?

noiasca schrieb:
> gibt es irgend einen zwingenden Grund das selber machen zu müssen?

Natürlich, wenn man lernen will wie es geht.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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noiasca schrieb:
> gibt es irgend einen zwingenden Grund das selber machen zu müssen?
Es schadet nicht. Besonders, wenn es ums "Lernen" geht.

> Für beide ICs gibt es Libraries, wo man schlussendlich nur mehr ein
> display.print("1234");
> bräuchte.
Ja, wozu in der Schule Plus und Minus lernen, wo es doch fertige 
Taschenrechner gibt? Und Jonas wird an diesem simplen Aufbau mit 
Garantie einiges mehr lernen als nur "1234" auf dem Display 
auszugeben.

von HildeK (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Er schreibt im Betreff 7-Digit...
> Das ist einfach nur falsch.

Ja, der Ausdruck war falsch. Im Link ist jedoch ein zweistelliges 
7-Segment-Display hinterlegt.

MaWin schrieb:
> 5k sind sehr hoch als Basiswiderstand, 220R täten es da auch ganz gut,
> so unendlich ist die Stromverstärkung eines PNP auch nicht, wenn auch
> meist höher als das Datenblatt garantiert.

Ja, generell hast du recht. Ich habe nur dokumentiert, was ich 
implementiert hatte (wollte), habe aber tatsächlich 1k drin 😀. Wohl 
nachgearbeitet und nicht nachdokumentiert ...
Aber 220Ω braucht man sicher nicht, 470Ω reichen auch. Ich wollte dem TO 
nur ein Beispiel geben; deinen Einwand sollte er jedoch berücksichtigen.

Ich hatte die Transistoren (BC154), die schon seit gefühlt 50 Jahren in 
der Schachtel liegen, mal einem Verwendungszweck zugeführt und vorher 
mal vermessen: hFE war ausreichend hoch.
Jedenfalls sehe ich keine Helligkeitsunterschiede zwischen der '8' und 
der '1'. Das Teil dient eh nur als Debughilfe am STK500 bei der 
Softwareentwicklung, das sind die Ansprüche nicht professioneller Natur.

michael_ schrieb:
> Ja, ist hoch. 4,7K ist da besser.
😀😀😀

von Martin (Gast)


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von Jörg R. (solar77)


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Martin schrieb:
> https://praktische-elektronik.dr-k.de/Bauelemente/Be-74HC4511.html

Nicht die beste Wahl für Displays mit CA.


Jonas A. schrieb:
> Leider komme ich damit nicht wirklich zurecht. Es fängt bereits bei der
> Verkabelung an.

Das erkläre mal etwas genauer. Und wie kommst Du auf das gewählte 
Display mit CA?

von Martin V. (oldmax)


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Hi
Jonas, Jonas, keine Ahnung von Stromkreisen, aber mit Controllern 
spielen. Da du auf die Antworten nicht reagierst, denke ich mal, du 
willst mal wieder die Community aufmischen, denn selbst wenn man kein 
Datenblatt hat, ist es ein Einfaches, mal eben mit 5Volt und einem 
Widerstand zwischen 220 und 330 Ohm die Pins abzutasten. Wenn's beim 
ersten Mal nicht funktioniert, nochmal mit umgekehrter Polung versuchen. 
Irgendwann hast du dann raus, was die Segmente und was der Gemeinsame 
ist. Also, Hirn einschalten und machen.
Gruß oldmax

von MaWin (Gast)


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michael_ schrieb:
> Oder sollten sich die ATMEL Leute geirrt haben?

Rechne doch nach.

von michael_ (Gast)


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Habe ich, für 10mA komme ich sogar auf 140kOhm.

Hier ATMEL:
http://db.zmitac.aei.polsl.pl/Electronics_Firm_Docs/ATMEL/Atmel/acrobat/doc1231.pdf

von Manfred (Gast)


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michael_ schrieb:
> Habe ich, für 10mA komme ich sogar auf 140kOhm.

Dyskalkulie gapaart mit geistigem Durchfall?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Naja, passt schon noch knapp mit 5k bzw 4k7.

von michael_ (Gast)


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Ist schon reichlich.

Eckdaten:
5V
10mA LED
Mittlere Stromverstärkung in der mittleren Gruppe-B  300.

Rest ist schnöde Rechnerei.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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So viel Irreführung durch die Fragestellung kann doch kaum noch 
überroffen werden.

>Ansteuerung eines 7-Digit-Displays

"Broadcom LED-Anzeige 2-Digit 7-Segment, Rot, Zeichenhöhe 14.2mm 7,69 
mcd 628 nm"


mfG

von Manfred (Gast)


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michael_ schrieb:
> Mittlere Stromverstärkung in der mittleren Gruppe-B  300.

Du hast den Schaltbetrieb eines Transistors nicht begriffen.

von michael_ (Gast)


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Geh schlafen!
Rechne aber vorher nochmal nach.

von HildeK (Gast)


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michael_ schrieb:
> Eckdaten:
> 5V
> 10mA LED
> Mittlere Stromverstärkung in der mittleren Gruppe-B  300.
>
> Rest ist schnöde Rechnerei.

Genau, aber selbst wenn man die Sättigung außer Acht lässt, muss man 
richtig rechnen. Und man muss sicher sein, dass die 300 vom vorliegenden 
Exemplar auch erreicht werden.

Nochmals für die zum genauen Nachvollziehen:
Es ist eine Sieben-Segement-Anzeige, mit Dot sind es 8 LEDs, die 
gleichzeitig leuchten können, also 80mA.
80mA/300 = 270µA Basisstrom min.
An 4.3V (5V-0.7V UBE) würde der max. Widerstand dann 16kΩ haben dürfen. 
Nicht 140kΩ.
Lass den Punkt weg, dann sind es immer noch 70mA, 230µA Ib und 
Rb_max=18k.

Im Schaltbetrieb übersteuert man jedoch. Minimal Faktor 3. Wäre dann 
B=100, ca. 800µA Basisstrom und damit höchstens 5,3 kΩ an der Basis. 
Noch weiter weg von 140kΩ. Und für einen ordentlichen Schaltbetrieb 
nimmt man eher B= 30-50 an, damit wird der Basiswiderstand zu 1.8k ... 
2.7k.

michael_ schrieb:
> Geh schlafen!
> Rechne aber vorher nochmal nach.
Du bist jetzt hoffentlich ausgeschlafen und ich hoffe, du kannst es 
nachvollziehen. Oder probiere es einfach mal aus und messe. Neuer Tag, 
neues Glück!

von Karl B. (gustav)


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Jonas A. schrieb:
> das
> später auch mit Hilfe der Arduino IDE ansteuern kann.

Hi,
welche Art der Ansteuerung möchtest Du auswählen.
Da gibt es die klassischen oldschool TTL BCD zu Siebensegmentdecoder-ICs 
dazwischen.
Dann brauchst Du nur 4 Ports am ATMega plus zwei Ports für jedes Display 
zur Anwahl.
Oder Einzelansteuerung mit 7 bzw. mit Dezimalpunkt 8 Ports plus Anzahl 
der Stellen. Also 10 Ports.
Oder Multiplexing/Charlieplexing.

Dementsprechend die Programmabschnitte auswählen.
Zu Fuß:
Da gibt es auch einzelne Codewandlerprogrammabschnitte
meistens mit Tabellen.
BCD zu Siebensegment
Binär zu Dezimal
etc. pp.
Unter den genannten Stichworten gibt's Fundstellen im Netz.
Viel Spaß

ciao
gustav

von W.S. (Gast)


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Jonas A. schrieb:
> Leider komme ich damit nicht wirklich zurecht. Es fängt bereits bei der
> Verkabelung an. Deshalb wäre mir sehr geholfen, wenn mir jemand
> behilflich sein kann, wie man dieses Display anschließen muss und das
> später auch mit Hilfe der Arduino IDE ansteuern kann.

Tja.. die gesamte Arduino-Welt kann eben eines noch nicht: Für den 
jeweiligen Interessenten das gesamte Basteln übernehmen. Auch das 
Lesen der Produkt-Datenblätter kann sie ihm nicht abnehmen.

Was also erwartest du?

Ich kann dir dadurch behilflich sein, daß ich dir anrate, dich mit 
7-Segment Anzeigen auf LED Basis durch Lesen der zugehörigen 
Datenblätter vertraut zu machen. Dann sollte auch die "Verkabelung" dir 
plötzlich klar sein. LED benötigen eine Strom durch die jeweiligen LED 
(Leuchtdioden). Ist er zu gering, dann sieht man nix, ist er zu groß, 
dann geht die LED kaputt. Im allgemeinen darf man heutzutage pro LED 
einige wenige mA im Durchschnitt ansetzen, da sind die Ports von den 
diversen Arduinos recht schnell überfordert. Also ist wohl ein 
Treiber-Transistor oder ein geeigneter IC erforderlich.

Mein Rat: entwirf dir deine eigene Ansteuerung und poste sie hier zwecks 
Diskussion. Immerzu nur fertig Vorgekautes haben zu wollen, bringt dich 
nicht vorwärts.

W.S.

von Wolfgang (Gast)


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michael_ schrieb:
> Habe ich, für 10mA komme ich sogar auf 140kOhm.

Du kennst aber schon den Unterschied zwischen Linear- und Schaltbetrieb?
Das sollte bei der Ansteuerung tunlichst berücksichtigt werden ;-)

von Manfred (Gast)


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HildeK schrieb:
> Und man muss sicher sein, dass die 300 vom vorliegenden
> Exemplar auch erreicht werden.

Ein Herr h. würde das Bauteil wohl als "Gibtsnichtor" bezeichen. Wir 
können nun das drölfhundertste Palawer zum Schaltbetrieb aufmachen :-(

HildeK schrieb:
> Und für einen ordentlichen Schaltbetrieb
> nimmt man eher B= 30-50 an,

30 ist ein realistischer Wert, wobei uralte Typen zum Teil noch 
niedriger unterwegs waren.

Und damit verstehen wir jetzt, warum weiter vorne MaWin 220 Ohm nehmen 
wollte und Du in Deinem Aufbau 1kOhm anstatt 5k eingesetzt hast.

Mein letzter Aufbau mit 7-Segment Multiplex (16 Stellen) liegt sehr 
lange zurück, da hatte ich deutlich Ärger, mit dem geringen Strom eines 
6532 meine Transistoren sauber auf zu bekommen. Ich hatte dann 
Darlingtons eingesetzt und Ärger mit der Spannungsreserve an 5V bekommen 
... heutzutage wären dort LL-FETs meine Wahl.

> michael_ schrieb:
>> Geh schlafen!
> Du bist jetzt hoffentlich ausgeschlafen und ich hoffe, du kannst es
> nachvollziehen.

Einen derartigen Zusammenhang scheint es bei ihm nicht zu geben.

von HildeK (Gast)


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Manfred schrieb:
> HildeK schrieb:
>
>> Und für einen ordentlichen Schaltbetrieb
>> nimmt man eher B= 30-50 an,
>
> 30 ist ein realistischer Wert, wobei uralte Typen zum Teil noch
> niedriger unterwegs waren.
Mit den C- oder -40-Typen kann man auch B=100 annehmen. Bei den Strömen 
und dem Betrieb von LEDs mit Vorwiderstand kommt es auf 100mV mehr oder 
weniger als CE-Restspannung nicht an. Manchmal muss der CE-Rest aber 
minimal sein, dann muss man eben mit kleinerem B kalkulieren und 
schauen, ob man genügend kräftige Treiber hat. Alternativ hast du ja die 
LL-MOSFETs ins Spiel gebracht.
> Und damit verstehen wir jetzt, warum weiter vorne MaWin 220 Ohm nehmen
> wollte und Du in Deinem Aufbau 1kOhm anstatt 5k eingesetzt hast
Bei der Anwendung ist dann die '8' ein klein wenig dunkler als die '1', 
wenn man 5k oder noch etwas mehr nimmt. Fällt vielleicht nicht mal auf…

Mein Berechnungsbeispiel ging an michael_ mit seiner 140k-Behauptung 
uihm zu zeigen, dass das nicht sein kann. Der äußert sich aber seitdem 
nicht mehr. Vielleicht hat er seinen Fehler erkannt und kann es nicht 
zugeben ;-).

von Thomas O. (kosmos)


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wenn man kein Multiplexing wünscht und nicht viele Pins zur Verfügung 
hat kann man Latches 74HC573 nehmen man übergibt die ersten 8 Bit an 
Latch1, dann gibt man die nächsten 8 bit am gleichen Port aus und läßt 
das Latch2 die Daten übernehmen danach kann man seinen Port wieder für 
andere Sachen benutzes, so benötigt man nur ein paar Steuerleitungen, 
hat dann kein Geflimmer und der µC kann sich komplett anderen Dingen 
widmen.

Hier mal eine sehr allgemeine Erklärung
https://www.mikrocontroller.net/attachment/18129/THEMENBLATT_PORTERWEITERUNG.PDF

von michael_ (Gast)


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HildeK schrieb:
> Mein Berechnungsbeispiel ging an michael_ mit seiner 140k-Behauptung
> uihm zu zeigen, dass das nicht sein kann. Der äußert sich aber seitdem
> nicht mehr. Vielleicht hat er seinen Fehler erkannt und kann es nicht
> zugeben ;-).

Ich habe nur nicht die Zeit, dauernd hier rumzuhängen.
Eigentlich kein Fehler, nur habe ich ein Segment betrachtet.
Und auch die 10mA genannt.
Gut aber, dass wenigstens Einer mal berechnet hat.

Und mit modernen 1mA 7-Segment passt es dann wieder.

HildeK schrieb:
>> 30 ist ein realistischer Wert, wobei uralte Typen zum Teil noch
>> niedriger unterwegs waren.
> Mit den C- oder -40-Typen kann man auch B=100 annehmen.

Die C-Version hat beim BC557 u.ä. eine Verstärkung von 420 - 800.
Bei 7x10mA komme ich bei einer mittleren Verstärkung von 600 auf ca. 
35KOhm.

Mit 4,7KOhm ist man immer auf der sicheren Seite.

von Manfred (Gast)


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michael_ schrieb:
> Die C-Version hat beim BC557 u.ä. eine Verstärkung von 420 - 800.

Manfred schrieb:
> Du hast den Schaltbetrieb eines Transistors nicht begriffen.

von michael_ (Gast)


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Und du begreifst nicht, dass hier dein "Schalterbetrieb" nicht die Bohne 
interessiert.

von MaWin (Gast)


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michael_ schrieb:
> Habe ich, für 10mA komme ich sogar auf 140kOhm.

Krass.

Wo warst du, als andere Leute in der Grundschule lesen und rechnen 
lernten ?

Du hast weder den Bipolartransistor noch den Multiplexbetrieb 
verstanden.

von Jörg R. (solar77)


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michael_ schrieb:
> Und du begreifst nicht, dass hier dein "Schalterbetrieb" nicht die
> Bohne
> interessiert.

Mich schon.

von HildeK (Gast)


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michael_ schrieb:
> Eigentlich kein Fehler, nur habe ich ein Segment betrachtet.

Doch, das wäre genau dein 1. Fehler, das war auch insgeheim meine 
Vermutung. Kann mal vorkommen, deshalb war ich so ausführlich.
1mA pro Segment? Das mag für den statischen Betrieb für eine moderne 
Anzeige passen; hier wird aber 'gemultiplext'; das wären dann schon mal 
ein Faktor n bei n Stellen.

> Die C-Version hat beim BC557 u.ä. eine Verstärkung von 420 - 800.
Ja.
> Bei 7x10mA komme ich bei einer mittleren Verstärkung von 600 auf ca.
> 35KOhm.
Das ist der 2. und 3. Fehler:
- du kannst nicht mit der mittleren Verstärkung rechnen, gerade noch mit 
der minimalen.
- auch die minimale Verstärkung gibt es nur im aktiven Betrieb, in der 
Anwendung soll der Transistor aber gut durchgeschaltet sein, als U_CE < 
0.1...0.2V; die 420 gelten aber nur bei U_CE von z.B. 5V. Will man 
kleine Werte, muss ein Übersteuerungsfaktor eingerechnet werden. Meine 
genannten B=100 wären für den BC557C schon mal das verwendbare Maximum. 
Wie mehrfach genannt: Schalterbetrieb!
Für einen Transistor ist auch die minimale Sättigungsspannung im DB 
angegeben; schau dir da mal die Messrandbedingungen an! Manchmal wird da 
mit B=10...30 gearbeitet.

> Mit 4,7KOhm ist man immer auf der sicheren Seite.
Für den BC557C in der Anwendung ja. Für ein zu verkaufendes Produkt 
würde ich etwa die Hälfte nehmen.

von michael_ (Gast)


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HildeK schrieb:
> Doch, das wäre genau dein 1. Fehler, das war auch insgeheim meine
> Vermutung. Kann mal vorkommen, deshalb war ich so ausführlich.
> 1mA pro Segment? Das mag für den statischen Betrieb für eine moderne
> Anzeige passen; hier wird aber 'gemultiplext'; das wären dann schon mal
> ein Faktor n bei n Stellen.

Na und? Wird als integrierend behandelt.

>> Die C-Version hat beim BC557 u.ä. eine Verstärkung von 420 - 800.
> Ja.
>> Bei 7x10mA komme ich bei einer mittleren Verstärkung von 600 auf ca.
>> 35KOhm.
> Das ist der 2. und 3. Fehler:
> - du kannst nicht mit der mittleren Verstärkung rechnen, gerade noch mit
> der minimalen.

Wieso nicht? Normal liegen die im mittleren bzw. oberen Feld.
Und wenn, das macht dann das Kraut auch nicht fett.

> - auch die minimale Verstärkung gibt es nur im aktiven Betrieb, in der
> Anwendung soll der Transistor aber gut durchgeschaltet sein, als U_CE <
> 0.1...0.2V; die 420 gelten aber nur bei U_CE von z.B. 5V. Will man
> kleine Werte, muss ein Übersteuerungsfaktor eingerechnet werden. Meine
> genannten B=100 wären für den BC557C schon mal das verwendbare Maximum.
> Wie mehrfach genannt: Schalterbetrieb!

Dein minimaler "Schalterbetrieb" interessiert nicht.
Dein Idealismus in Ehren.
Aber ob die Leistung im Transistor oder im Widerstand verbraten wird, 
ist wurscht.
Aber mach nur.

>> Mit 4,7KOhm ist man immer auf der sicheren Seite.
> Für den BC557C in der Anwendung ja. Für ein zu verkaufendes Produkt
> würde ich etwa die Hälfte nehmen.

Ja klar, die Leute von ATMEL sind jämmerläppiche Versager!

von HildeK (Gast)


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michael_ schrieb:
> Na und? Wird als integrierend behandelt.
Ja, das Auge integriert. Aber bei n Stellen ist auch die integrierte 
Helligkeit nur 1/n.

michael_ schrieb:
> Dein minimaler "Schalterbetrieb" interessiert nicht.
Doch, der Transistor wird hier im Schaltbetrieb verwendet. Nichts 
anderes!

> Dein Idealismus in Ehren.
Der endet jetzt.
Ich hab das nur noch geschrieben, falls ein anderer das lesen sollte. Du 
kannst oder willst es nicht verstehen.

> Aber ob die Leistung im Transistor oder im Widerstand verbraten wird,
> ist wurscht.
Ja, ist wurscht, solange die Anzahl der angesteuerten Segmente immer 
gleich wäre. Aber wenn eine '1' leuchtet, ist UCE kleiner und die 
Segmente sind dann heller als wenn eine '8' leuchtet. Da ist dann UCE 
größer, die fehlt am LED-Vorwiderstand, der den Strom einstellt. Weil 
viermal mehr Strom fließen soll, aber nicht kann. Wenn du das so willst 
...

michael_ schrieb:
> Wieso nicht? Normal liegen die im mittleren bzw. oberen Feld.
Jeder misst den T vorher aus, ob es auch so ist? Seriös entwickeln geht 
ganz anders.

michael_ schrieb:
> Ja klar, die Leute von ATMEL sind jämmerläppiche Versager!
Hat niemand behauptet; sie haben aber einige Parameter offen gelassen:
- sie haben 4k7 verwendet, da waren wir uns einig, dass das mit einem 
hoch verstärkenden Transistor geht, um die Sättigung zu erreichen. 
Allerdings: der Transistor wurde nicht genannt.
- sie haben 330Ω als Rv an den Segmenten bei nicht genannter Spannung, 
ich hatte 220Ω bei genannten 5V, also ≈13mA pro Segment. Falls es bei 
denen auf 3.3V ausgelegt wäre, fließen in den Segmenten nur ≈3mA. Dann 
ist auch nur 1/4 IB notwendig.

michael_ schrieb:
> Aber mach nur.
Ja, mach nur. Ich hoffe nur, du hast professionell nichts mit E-Technik 
zu tun.

von Axel R. (axlr)


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man sollte sich eher gedanken machen, die Transistoren nicht eventuell 
als Emitterfolger zu beschalten und garnicht erst in die Sättigung gehen 
zu lassen. Bekommt man die Transistoren nicht schnell genug wieder 
"aus", leuchten die Nachbar-Digits mit. Eingeschaltet bekommt man solch 
einen Transistor natürlich toll, wenn man den im Schalterbetrieb 
ordentlich überfährt. Die UCE_sat ist dann auch schön klein. Wenn man 
hier um mikroampere feilscht, kann man sich aber auch genauso pingelich 
mal bitte die Ein - und Ausschaltzeiten ansehen.
https://bestengineeringprojects.com/wp-content/uploads/2017/12/arduino-based-multiplexing-display.jpg

Übrigens: saudämliche und rechthaberische Diskussion wiedermal, nicht 
schön; gerade wenn man mal eben so als unbeteiligter reinliest. Die 
Kontrahenten werden das garnicht merken...

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Axel R. schrieb:
> man sollte sich eher gedanken machen, die Transistoren nicht eventuell
> als Emitterfolger zu beschalten und garnicht erst in die Sättigung gehen
> zu lassen

Na ja, wenn man genug Spannung hat.

Bei normalen roten/grünen LEDs mit 2.1V Spannungsbedarfan 5V führen 
Emitterfolger zu ca. 1V Verlust, der andere Pin zu 0.8V, bleiben 
5-0.8-1-2.1=1.1V fur den Vorwiderstand.

Bei blauen/weissen LED mit 3.6V Spannungsbedarf aber nur 
5-0.8-1-3.6=negativ  also zu wenig.

Axel R. schrieb:
> Bekommt man die Transistoren nicht schnell genug wieder "aus",

Das ist mit wenigen Mikrosekunden auch bei gesättigten 
Bipolartransistoren bei üblichen Multiplexfrequenzen von 100Hz 
eigentlich nie ein Problem, wer mit 100kHz
multiplext ist selber schuld.

von MaWin (Gast)


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P.S. dein verlinkter Schaltplan ist eine Katastrophe  ohne 
strombegrenzende Vorwiderstände ein klarer Fall wie man es NICHT macht.

von Thomas W. (goaty)


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Liest der Jonas A eigentlich hier noch mit ?

von Martin (Gast)


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Ich denke, die ganze Transistor Diskusion ist eh 100 Nummern zu hoch für 
den TO.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
bei "meiner" Uhr geht es sogar ohne Transistoren. Die weißen 
LED-7-Segmentanzeigen sind so hell, dass ich sogar noch ein rotes 
Farbfilter davor montieren musste.
Arbeit mit Charlieplexing.
Das AVR-Programm findet man hier:
http://jtxp.org/tech/netzuhr.htm
Zitat:
"...Die 8 Kathoden (a,b,c,d,e,f,g und Dezimalpunkt) und die 4 Anoden der 
zusammengefassten Siebensegmentanzeigen werden über 12 Portleitungen des 
Controllers (PB0-PB7 / PD0-PD3) im Multiplexverfahren angesteuert. Die 
Vorwiderstände wurden so dimensioniert, dass die Porttreiber des 
Controllers auch im Fehlerfall, wenn etwa eine Ziffer infolge eines 
Programmabsturzes dauerhaft angesteuert bliebe, nicht zuviel Strom 
abbekommen können. Das bedeutet: Hier brauchen wir also mit Sicherheit 
keine zusätzlichen Schalttransistoren.
Die Anzeigeroutine wird über Interrupt-Timer0 mehr als 2500 mal in der 
Sekunde aufgerufen. Damit erhalten wir auch dann noch eine angenehm 
flimmerfreie Zeitanzeige, wenn die Ziffern im Nachtmodus mit einem 
niedrigen Tastverhältnis von 1/32 angesteuert werden..."
/Zitat

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von HildeK (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Arbeit mit Charlieplexing.

Sicher nicht. Normaler Multiplex.

Karl B. zitierte:
> Hier brauchen wir also mit Sicherheit
> keine zusätzlichen Schalttransistoren.
Bei den hellen weißen LEDs mit 1.5mA pro Segment fließen auch nicht mehr 
als 12mA, wenn alle Segmente an sind. Das geht hier natürlich.

von Karl B. (gustav)


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HildeK schrieb:
> Sicher nicht. Normaler Multiplex.

Hi,
war mir nicht ganz sicher, ob es "normales" Multiplexing ist.
Habe versucht, das Programm zu disassemblieren.
Nicht so einfach, keine Label. Insofern kann ich nicht sicher sagen,
welche Art von Multiplexing es ist.
Ist vielleicht noch ganz was anderes. Vermute mal, genau dann, wenn 
gerade "nichts anderes" im Programm zu tun ist, werden Ports 
angesteuert, und nicht nach vorgefasstem starren Schema. Das wollte ich 
unterscheiden.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von W.S. (Gast)


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Um diese hitzige Diskussion mal abzubrechen, schlage ich vor, daß der TO 
ein paar 74HC164 (oder LS164 etc.) nehmen möge, die man also seriell 
ansteuern kann und deren Ausgänge genug Strom abkönnen, so daß man ohne 
jegliches multiplexen jedes einzelne Segment so einer 7 Segment-Anzeige 
ansteuern kann. Voraussetzung: die Displays müssen entweder nur 1 Stelle 
oder bei 2 Stellen eben alle Segmente separat zugänglich haben.

W.S.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
brauchst wieder das passende Programm dafür.
Ist auch mit 4056 möglich. So machte ich das.
Der Unterschied:
Im Programm Ausgabe auf BCD codieren.
Und:
Ein Bauteil braucht zum Latch Enable ein statisches Signal,
andere evtl. einen definierten Impuls.
Was am Siebensegmentdecoder hinten rauskommt, ist statisch. Die 
LED-Vorwiderstände kann man dann einfach nach deren maximal 
verkraftbarem Dauerstrom berechnen.
Anzeige wird nur refreshed durch das Programm, das die Enable-Impulse 
liefert.
Man kann die vier BCDs auf einen Bus legen.

Wie gesagt, nicht nur ein Weg führt nach Rom.
Aber wenn so wie so ein ATMega im Spiel ist, kann man doch direkt die 
Ausgabe möglichst effizient programmieren. Und Multiplexing ist nun mal
en vogue.
Der TO hat doch schon den AVR.
Wenn er die Anzeige separat betreiben möchte, sähe das evtl. anders aus.
Warum einen Knopf an die Backe nähen, wenn man gar kein Klavier hat, das 
man dranhängen könnte.;-)

ciao
gustav

von Dietrich L. (dietrichl)


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HildeK schrieb:
>> Dein Idealismus in Ehren.
> Der endet jetzt.
> Ich hab das nur noch geschrieben, falls ein anderer das lesen sollte. Du
> kannst oder willst es nicht verstehen.

Sehr lobenswert! Und ja, michael_ ist ein hoffnungloser Fall oder ein 
Bastler, der eine Schaltung mit dem Würfel dimensioniert...

von HildeK (Gast)


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Karl B. schrieb:
> war mir nicht ganz sicher, ob es "normales" Multiplexing ist.
> Habe versucht, das Programm zu disassemblieren.

Das sieht man schon an der Hardware. Bei Charlieplexing sind die LEDs 
anders angeschlossen. Du müsstest auch auf jede LED an beide Pins 
einzeln rankommen, das geht nicht bei CA oder CK-Displays. Siehe auch 
https://en.wikipedia.org/wiki/Charlieplexing

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Karl B. schrieb:
 Insofern kann ich nicht sicher sagen,
> welche Art von Multiplexing es ist.

Das ganz normale, althergebrachte. Mit Charlieplexing würde man für 32 
LEDs nur 6 Portpins benötigen. Mit fertigen mehrstelligen Displays wie 
bei dir geht es sowieso nicht anders.

von Peter D. (peda)


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HildeK schrieb:
> Bei Charlieplexing sind die LEDs
> anders angeschlossen. Du müsstest auch auf jede LED an beide Pins
> einzeln rankommen, das geht nicht bei CA oder CK-Displays.

Das geht schon, siehe MAX6950/MAX6951.

Ich nehme aber auch lieber normales Multiplexing, das macht das Layout 
einfacher. In der Regel sitzt ja die Ansteuerung nicht meterweit 
entfernt, daß es auf die Adernzahl ankommt.

von HildeK (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Das geht schon, siehe MAX6950/MAX6951.

Heißes Teil 😀. Maxim ist immer für Überraschungen gut!
Aber es müssen einzelne Anzeigen sein, bei einem n-stelligen, bei der 
die Segmente bereits intern verbunden sind (wie bei meinem oben) wird es 
nicht gehen. Außer bei welchen, die auf diese Bausteine schon angepasst 
sind.

Etwas freier ist man mit den MAX7219/MAX7221 und braucht nur wenige 
Leitungen mehr.

von Martin V. (oldmax)


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Hi
Eure Diskussion über Widerstände und Transistoren ist wirklich 
lehrreich.
Aber braucht ihr das wirklich? Der TO ist da schon lange raus und sitzt 
wahrscheinlich schon wieder im Sandkasten bei seinen Förmchen.
Gruß oldmax

Beitrag #6802947 wurde von einem Moderator gelöscht.

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