Hi, ich möchte in einem Testkastl eine Steuer- bzw. Rückmeldespannung einer +/-10V Ansteuerung anzeigen. Dazu würde ich gerne ein analoges Voltmeter zum Einbauen suchen, mit einem Messbereich von -15...+15V, alternativ auch -10...+10V. Ich finde dazu leider nix, nur 0...15V. Ich würde sehr ungern eine Umschaltung od. ähnliches verbauen. Wenn es im gleichen "Design" auch Messgeräte mit: * 0...30V (od. ähnl.; Ziel: 24V) * 0...2A (od. ähnl.; Ziel: 1,8A) gäbe, wäre ich nochmal glücklicher, aber das wäre dann das i-Tüpfelchen. Evt. hat ja jemand einen Hersteller/Händler für sowas? VG da_user
Irgendeins mit 0 in der Mitte und dann den passenden Vorwiderstand berechnen. Z.B.: https://www.ebay.de/itm/194133742297?chn=ps&mkevt=1&mkcid=28
Analoge Einbauinstrumente mit Mittenanzeige sind selten geworden. https://www.picclickimg.com/d/l400/pict/324576676472_/Weigand-Einbau-Instrument-11-x-35-mm-Mittenanzeige.jpg https://www.reichelt.de/drehspul-messwerk-50-a-60x46-mm-pm-2-50-a--p14742.html?&trstct=pol_14&nbc=1 mit neuer Skalenbeschriftung und Vorwiderstand kann man das zum Voltmeter umfunktionieren. Der Vorwiderstand berechnet sich einfach nach dem Ohmschen Gesetz, 15V : maximale Anzeige z.B. in µA Wenn nur der Betrag der Spannung angezeigt werden darf, reicht auch ein Dreheiseninstrument.
Beitrag "Drehspulmesswerk - Zeiger in die Mitte drehen und Negativ messen?" Beitrag "Frage spez. Zeiger multimeter"
Hallo Sehr wahrscheinlich wird eine elektronische Lösung leichter zu beschaffen und gleichzeitig auch Preiswerter sein. Ich suche jetzt nicht für dich aber gar so exotisch ist deine Anwendung ja nicht - da wird es, eventuell sogar "programmierbare", Fertigmodule geben die nebenbei auch optisch was hermachen - und das durchaus preiswert mit einen richtigen Display (Ein LED Baragraph ist auch schon leicht historisch zu nennen) und manchmal sogar allerlei interessanten Zusatzfunktionen. Echte analog Messwerke sollten eigentlich schon seit >=30 Jahren für alles was neu aufgebaut wird Geschichte sein und dort wo es kein Problem ist (es gibt ja teilweise recht spezielle rechtliche Umstände und eher selten technische Umstände die das verhindern...) wenn defekt durch elektronische Lösungen ersetzt werden - so zumindest meine Meinung (der niemand zustimmen muss und die nicht immer und für jeden zutreffen muss) Praktiker
Matthias S. schrieb: > Ich finde dazu leider nix, Du wirst ja keine Serienproduktion snstreben, dann könntest du dir die auch vom Hersteller konfigurieten lassen, sondern suchst ein Einzelstück das gibt es immer: https://www.ebay.de/itm/164791339267 https://www.ebay.de/itm/184669936508 https://www.ebay.de/itm/164791339267 https://www.ebay.de/itm/184795666548 https://www.ebay.de/itm/203454678968 https://www.ebay.de/itm/194133742297 https://www.ebay.de/itm/154605042499 mit passendem Vorwiderstand und neuer Skala Und komm jetzt nicht, dass es digitale aber für 3 EUR gibt, und das Bezahlen per Überweisung zu umständlich, du willst es lieber im lokalen Ladengeschäft bar kaufen.
Keine 3 € aber 9,95 € wie oben schon geschrieben: PM 2-50µA +- Drehspul-Messwerk, 50 µA, 60x46 mm. Der Deckel lässt sich sicher lösen, um eine selbst gedruckte Skala einzukleben. 15V÷(50×10⁻⁶A)= 300 kOhm https://www.monacor.de/produkte/components/energie-messen-und-selbstbau/selbstbau--/pm-2-50ua/ Innenwiderstand 6,5 kΩ die gehen noch von den 300 k ab, aber das kann man vernachlässigen.
Oh,.. schonmal ein paar interessante Vorschläge,... Praktiker schrieb: > Sehr wahrscheinlich wird eine elektronische Lösung leichter zu > [...] > Zusatzfunktionen. Das soll schon eine analoge Lösung mit Zeigerinstrument werden. Es geht hier darum, auch einen schnell schwankenden Wert zumindest mal einschätzen zu können. Da kommt eine digitale Lösung einfach nicht mit. Digitale Lösung ist definitiv raus. Die Idee ein Amperemeter mit Mittelstellung entsprechend umzurüsten wäre eine Möglichkeit. Gibts da evtl. Tipps, wie man sich so eine Skala in schön neu zeichnet? Soll ja irgendwie doch nach ein bisschen was aussehen... ;-) MaWin schrieb: > Und komm jetzt nicht, dass es digitale aber für 3 EUR gibt, und das > Bezahlen per Überweisung zu umständlich, du willst es lieber im lokalen > Ladengeschäft bar kaufen. ICH persönlich habe kein Problem mit ebay. Ich zahle auch schon noch moderner per PayPal. Das Problem mit ebay hat da eher dann mein Arbeitgeber... Aber nein: eine Serienproduktion ist nicht gewünscht, mir reichen davon zwei Stück: einmal Sollwert, einmal Istwert. Ich bin gerade am grübeln, habe aber gerade wohl so eine Art Hirnblockade: Zumindest der Ist-wert hätte eine Referenz-Null. Also eine Leitung ist immer auf 0V/GND. Dazu hätte ich noch +24V Da müsste ich doch mit einem Spannungsteiler bei einem 0...30V Instrument den Zeiger auf Mittelstellung bei 0V setzen können? Oder habe ich da jetzt gerade einen Hirnkasper?
Nachtrag weil geschrieben während ich getippt habe: Christoph db1uq K. schrieb: > https://www.monacor.de/produkte/components/energie-messen-und-selbstbau/selbstbau--/pm-2-50ua/ > Innenwiderstand 6,5 kΩ die gehen noch von den 300 k ab, aber das kann > man vernachlässigen. "Die Einbaumessinstrumente können zur Beleuchtung mit zwei LEDs mit Vorwiderstand nachgerüstet werden." Schniecke! Edit: Das Datenblatt gibt übrigens nur 1,9k als Innenwiderstand an. Kann man also noch mehr vernachlässigen.
Matthias S. schrieb: > Ich bin gerade am grübeln, habe aber gerade wohl so eine Art > Hirnblockade: > Zumindest der Ist-wert hätte eine Referenz-Null. Also eine Leitung ist > immer auf 0V/GND. Dazu hätte ich noch +24V Da müsste ich doch mit einem > Spannungsteiler bei einem 0...30V Instrument den Zeiger auf > Mittelstellung bei 0V setzen können? > Oder habe ich da jetzt gerade einen Hirnkasper? Mal mal ein Bildchen, wie du dir das denkst; ich kann der Beschreibung nicht folgen ...
Ich sehe gerade, dass ich die falsche Monacor-Seite verlinkt habe. Zum Skalen drucke hier eine Software eines Funkamateurs aus Strassburg http://www.f5bu.fr/galva-prasentation/ etwas merkwürdig zu bedienen, mit einer Art Programmiersprache. Beitrag "Skala für 26-poligen Drehschalter" da hatten wir mal das Thema Skalendruck
HildeK schrieb: > Mal mal ein Bildchen, wie du dir das denkst; ich kann der Beschreibung > nicht folgen ... Siehe Anhang Ist aber relativ, damit müsste ich auch eine Skala neu zeichnen. Christoph db1uq K. schrieb: > Ich sehe gerade, dass ich die falsche Monacor-Seite verlinkt habe. > [...] > da hatten wir mal das Thema Skalendruck Danke!
Matthias S. schrieb: > Gibts da evtl. Tipps, wie man sich so eine Skala in > schön neu zeichnet? Soll ja irgendwie doch nach ein bisschen was > aussehen... ;-) Für's Entwurf verwende ich https://github.com/brathering82/inkscape Ist ein 'plugin' für Inkscape, geschrieben in Python. Steht unter der GNU General Public License v2.0
Matthias S. schrieb: > Siehe Anhang > Ist aber relativ, damit müsste ich auch eine Skala neu zeichnen. Ja, das könnte gehen - siehe Anhang für ein Instrument mit 50µA Vollausschlag. Eine neue Skala brauchst du bei jeder bisher diskutierten Lösung mit einem analogen Instrument - außer du findest eines, das eben die ±15V direkt kann.
Matthias S. schrieb: > Siehe Anhang Die Qualität der Lösung ist davon abhängig, wie stabil die 24V sind und welche Genauigkeit du erwartest. Besonders der 0-Punkt ist "gefährdet".
Dietrich L. schrieb: > Die Qualität der Lösung ist davon abhängig, wie stabil die 24V sind und > welche Genauigkeit du erwartest. Besonders der 0-Punkt ist "gefährdet". Ich denke mal, dass das alles nicht wirklich relevant ist. Wenn der TO, wie er sagt, gern ein Zeigerinstrument hätte um vor allen Tendenzen zu erkennen, dann ist da kein Meßwert besonders "gefährdet". Sollte der Zeiger zu sehr herumwackeln - nicht nur um den Nullpunkt herum - und diese Wackelei gehört nicht zur Beuerteilung des Messwerts, dann kann man mit einer Reihenschaltung von einem Widerstand und einem Elko über das Meßwert direkt den Zeigerausschlag beliebig beruhigen (dämpfen). Ich selbst habe, wie offensichtlich viele Andere hier auch, immer noch ein "uraltes" Zeigermeßgerät mit Spiegelskala in meinem "Gerätepark", weil das für manche Messungen einfach unschlagbar gut ist! Viel Spass und Erfolg, Gruß Rainer
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