Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Versuch eines Audioverstärkers.


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von Martin M. (martin_m178)



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Hallo zusammen! :)

Das hier ist mein allererster Beitrag in diesem Forum, und ich hoffe, 
ich bin hier an der richtigen Stelle. (ggf möge mich ein Admin an die 
richtige Stelle weiterleiten)
Ich habe versucht, einen Audioverstärker zu bauen. Leider werden einige 
Bauteile heiß (ein 386IC ist mir schon abgeraucht) - und ich weiß 
einfach nicht weiter.
Weiter unten habe ich die Schaltpläne und Fotos angehängt; ersteinmal 
das "Setup":
ich habe:
-3,5mm Klinkenausgang vom PC als Signalquelle
-12V 3 A Stromversorgung

-2xLautsprecher mit jeweils 150 Ohm (laut Datenblatt, gemessen 125 Ohm) 
und 1 Watt Leistung.
 (und ja, die beiden Dinger möchte ich verwenden, eigentlich baue ich 
das ganze Projekt um diese beiden herum)

und 2x Lautsprecherboxen von Braun Typ L310 mit jeweils 4 Ohm /20 Watt.

Die beiden ersten Lautsprecher sollen mir als Tischlautsprecher am PC 
dienen, die beiden Boxen sollen "optional zuschaltbar sein", wenn ich 
runderen, lauteren Klanggenuß möchte.
Zusätzlich habe ich ein "Vu-Meter" gebaut, lediglich aus Dioden und 
Elkos. Ich weiß, sowas kann man auch mit einem IC machen, aber ich 
wollte auf eine zusätzliche Stromversorgung verzichten.
Nach einem Testgerät mit einer 386er-Schaltung (siehe unten), bei dem 
ich R+L zu Mono zusammengeleitet hatte, war ich von der Klangqualität 
sehr zufrieden, und dachte: Jetzt baue ich das ganze halt zweimal für 
Stereo.

Mein Mono-Testgerät läuft mit 9V (entweder Netzbetrieb oder Batterie) - 
und so wollte ich urspünglich auch die beiden 386er-Schaltungen mit 9V 
betreiben, in dem ich mit 4x2,2kOhm Widerständen einen Spannungsteiler 
bauen, und die 9V hinter dem ersten Widerstand abgreifen. Ergebnis: Viel 
zu leise. Also habe ich todesmutig die ganzen 12V draufgegeben: 
Funktioniert soweit ganz gut. Erstmal.

Weil ich aber diesen beiden 386er Schaltungen nicht auch noch zusätzlich 
die Braun-Boxen zumuten wollte, habe ich für diese jeweils einen Klasse 
D Verstärker mit einem TL494 gebaut(siehe Bild). Auchs Versuchsgründen 
ob der Klang sich bessert/verschlechtert hab ich jeweils drei 
verschiedene Elkos (470, 1000 u. 3300 uF) verbaut. Diese beiden 
Einzelverstärker sollten eigentlich an der gleichen Stromversorgung 
hängen, und auch das gleiche Audiosignal aus der 3,5mm Buchse erhalten.

Und jetzt fangen die Probleme an: der TL494 für den linken Kanal 
arbeitete normal, IC wurde nur mäßig warm, aber der rechte (im Bild der 
untere) nach 2 Minuten nicht mehr. Erst als ich die End-Elkogruppe 
überbrückt hatte, lief er wieder, aber der Transistor BD139 wurde 
wahnsinnig heiß und fing an zu rauchen, das ich mir den Finger daran 
verbrannt habe. Erst dachte ich, es sei etwas an den Elkos, dann ob der 
Transistor eine "Montagsproduktion" sein könnte, oder ob das Poti am 
TL494 defekt ist, und den Strom nicht richtig teilt. Bei der linken 
Stufe habe ich mit vorsichtigem drehen bei Betrieb eine vernünftige 
Mitte gefunden - bei der rechten rauschte es mal mehr mal weniger.
Ergebnis: ich habe beide 494-Stufen abgeklemmt, und mich erstmal mit den 
386ern "begnügt".

Und hier hab ich nun das Problem: in meinem VU-Meter glimmt gaaanz 
schwach die erste LED des rechten Kanals -  auch wenn kein Ton 
wiedergegeben wird. Irgendwo fließt da Strom, den ich aber nicht höre. 
Außerdem wird der 386 warm - und bei Belastung heiß - er ist mir gestern 
nach mehreren Stundne Betrieb abgeraucht. Der linke Kanal bleibt kalt 
und arbeitet weiter. Habe ich hier auch eine Montagsproduktion?
Ich habe alle Schaltungen immer schön parallel gebaut, und mehrfach 
geprüft, ich kann keine Kurzschlußstellen finden.
Leider besitze ich kein Oszilloskop oder Werkstatt- ich habe einen 
Küchentisch, nen Lötkolben und ein billiges Multimeter.
Hab ich was übersehen? Oder ist mein ganzer Ansatz falsch gewesen? Gibt 
es bessere verläßlichere Alternativen?

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Drossel und Freilaufdioden fehlen in der Endstufe.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Alter... wenn das nicht funktioniert, wen wundert's.

Bitte erstmal lernen, wie man einen sauberen Lochraster-Aufbau 
hinbekommt. Das Layout ist für Audio-Endstufen nicht unerheblich, mit so 
vielen Drahtstücken da drin braucht man sich nicht zu wundern wenn man 
statt einer Audio-Endstufe einen Mittelwellensender bekommt.

von Oliver S. (oliverso)


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Was sagt Murphy dazu? "Verstärker schwingen immer, Oszillatoren nie..."

Oliver

von Mark S. (voltwide)


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Von einem Class-D-Verstärker mit TL494 kann ich nur dringendst abraten. 
Neben zahlreichen Problemen die bei Anfängern schnell graue Haare 
wachsen lassen wird er, so er denn mal funktioniert, keinen besseren 
Klang liefern als der LM386.

von Stefan F. (Gast)


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Diese "Grundschaltung" des Class-D Verstärkers scheint mir zum scheitern 
verurteilt. Warum hast du nicht einfach fertige Module für wenige Euro 
genommen?

von Günter Lenz (Gast)


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von Martin M. schrieb:
>Ich habe versucht, einen Audioverstärker zu bauen. Leider werden einige
>Bauteile heiß (ein 386IC ist mir schon abgeraucht) - und ich weiß
>einfach nicht weiter.

Welche Bauteile werden heiß? Schon mal mit einem HF-Detektor
oder Oszillograf geprüft ob die schaltung schwingt?
Der 470pF in der 1. Schaltung ist doch sinnlos, der ist doch
kurzgeschlossen.
Mit einem LM386 habe ich auch schon ein Verstärker gebaut,
siehe Anhang IC2, der läuft bei mir schon einige Jahre
und ist bei mir noch nicht abgeraucht.

von MaWin (Gast)


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Martin M. schrieb:
> Leider werden einige Bauteile heiß (ein 386IC ist mir schon abgeraucht

Im ersten Schaltplan liegen 470pF zwischen Masse und Masse, der ist also 
schon mal falsch. Und wie rs dann aufhebaut wurde, wissen wir nicht.

Martin M. schrieb:
> Klasse D Verstärker mit einem TL494 gebaut(

Ähm, wo hast du den Unsinn her ? Einfach ganz schnell vergessen. Es gibt 
im Web viele Schaltpläne die schön einfach aussehen und einfach nichts 
taugen.

Martin M. schrieb:
> Braun Typ L310

20W. Nutze 2 x LM1875 wie im 
https://de.aliexpress.com/item/4001207414741.html an einem ausreichenden 
Trafo.

Das ist eine ordentliche Schaltung mit Ausgangsrelais und Vorverstärker. 
Es geht unter Verzicht auch einfacher. Auch TDA2030 geht, ist aber 
schlechter als LM1875.

Vergiss deine Steinzeitchips.

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.30

von Stefan F. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Auch TDA2030 geht ...
> Vergiss deine Steinzeitchips

hüstel, ähem

von Helge (Gast)


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LM386: Bypasskondensator an Pin 7 direkt nach GND, ohne Widerstand. Den 
gestrichelt gezeichneten 330uF-Elko mit kurzen drähten an den Baustein. 
Der muß wenigstens 25V können. Dann gehts auch mit 12V, der Baustein 
kann das gut.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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An den Steinzeit-Chips ist nichts verkehrt. Sie machen was sie sollen 
wenn man sie korrekt beschaltet, ich wüsste nicht wieso neuere ICs jetzt 
so viel besser sein sollten - wenn man von den Class-D-Lösungen mal 
absieht. Wobei da auch viel Mist dabei ist, was ohne LC-Ausgangsfilter 
auskommen will usw.

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

ganz oben die abenteuerliche Beschreibung finde ich schon toll. Dann 
noch die Braun-Boxen zur Erzielung eines runderen Klanges vervollkommnen 
das Experimentier-Erlebnis.

Was fehlt sind Werkstatt und Oszilloskop sowie Signalgenerator. Alte 
Oszilloskope, z.B. von Hameg oder Philips wird es für weniger als 50 
Euro geben, zumal sie an Hochschulen mittlerweile der Entsorgung zum 
Opfer gefallen sein dürften.

MfG

von MaWin (Gast)


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Ben B. schrieb:
> An den Steinzeit-Chips ist nichts verkehrt.

Doch.

Der LM386 neigt zum Schwingen wenn kein sauberes Layout vorliegt, und 
selbst wenn er funktioniert bringt er für die Versorgungsspannung wenig 
Leistung und hohe Verzerrungen, schon wegen des Ausgangskondensators.

Und der TL494 als Class-D Verstarker ist einfach nur Unsinn.

von Martin M. (martin_m178)


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Aaaalso

erstmal vielen Dank für die Antworten, die etwas konstruktive Kritik 
enthalten.
Bei den anderen weiß ich nicht, ob das hier der übliche Ton ist, mit 
denen man Neulingen begegnet. Abschätzige Kommentare ohne was 
konstruktives beizutragen - naja, wers braucht... ich jedenfalls nicht.

Vergessen wir mal die TL494 Geschichte (und auch die Braun Boxen) - denn 
der Klang hat mich selbst auch nicht so überzeugt, da war die LM386 
Schaltung besser.
Und da ich diese ja erfolgreich getestet habe und eben deswegen für mein 
Kernprojekt (2x150Ohm/1Watt) ausgewählt habe: Von wegen "Das kann ja 
nciht funktionieren" - ES FUNKTIONIERT. Nur bei einem Schaltkreis, den 
ich identisch mit dem anderen aufgebaut habe, wird der IC halt warm bzw. 
heiß, beim anderen arbeitet er absolut unauffällig. Bei beiden habe ich 
kein Brummen, keine Verzerrung und auch mein altes Radio hört auf 
Lang/Mittel/Kurzwelle nichts auffälliges. Also so schlimm kann ich nicht 
gelötet haben.
der 470pF liegt nicht einfach zwischen Masse und Masse (das wäre ja 
Unsinn), sondern zwischen zwei Pins, und geht dann auf Masse (siehe 
Schaltplan).

Aber jut, geschenkt. Was wäre denn eure Empfehlung für eine zuverlässige 
Schaltung, mit der ich die beiden Tischlautsprecher betreiben kann?
Ja, im Internet gibt es viele Schaltpläne - aber als Neuling kann ich 
unmöglich riechen, welcher was taugt , und welcher nicht. Ich kann nur 
bauen und testen. Und wenn man dann zusätzlich dann auch die Braun L310 
dazuschalten könnte, das wär halt nett. Ist aber nicht mein Primärziel.

Und gegen eines möchte ich mich verwahren: Das ist keine "abenteuerliche 
Beschreibung", sondern ich habe meine Ausgangsbasis geschildert, mein 
Ziel, das Vorgehen und das Ergebnis. Ich hab mich hier angemeldet, um 
etwas zu lernen, und nicht um mich von oben herab mit süffisanten 
Unterton (auf welcher Frequenz auch immer) auslachen zu lassen.
Also - ich bin neu, wissenhungrig, habe 12V3A, 3,5mm <---> 
2x150Ohm/1Watt.
Was wäre eurer Meinung nach passend für zwischen die < > ?

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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1W an 150Ohm erfordern 12Veff. Also ca +-17Vspitze.
Wie willst Du das mit 12V-Versorgung realisieren?

von Rainer V. (a_zip)


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Hallo, den Ton hier wirst du ertragen müssen oder direkt aufgeben. Also 
honorieren wir mal deinen Mut und versuchen mal das Ganze nicht sofort 
"für zum Scheitern zu erklären". Du hast allerdings schon deshalb 
schlechte Karten, weil dir neben deinem Küchentisch, deinem Lötkolben 
und deinem Multimeter (welches vermutlich nicht True-RMS messen kann) 
wichtige Ausrüstung fehlt. So hast du geschrieben, dass der eine 
Verstärker gut funktioniert, der andere aber irgendwie heiß wird (und 
möglicherweise jetzt schon gestorben ist).  Eine gar nicht so schlechte 
Basis, weil du die beiden Schaltungen Stück für Stück vergleichen 
könntest. Nur, du hast nichts wirkliches zum Vergleichen. OK, du kannst 
die Gleichspannungen an der verschiedenen Bauteilen vergleichen, dass 
ist aber wahrscheinlich nicht genug, denn in Wirklichkeit willst du ja 
eine Wechselspannung verstärken, du solltest also Wechselspannung messen 
können...und dein Drahtverhau ist ganz sicher in jeder Hinsicht 
schlecht. Noch vor 10 Jahren haben unsere Auszubildenden 2 Meter 
Lötösenleiste mit ca. 5cm langen Drähten verlötet. Und wenn die nicht 
wie aus dem Bilderbuch aussahen, dann wurde gnadenlos von vorn 
angefangen! Also überlege jetzt mal, was du machen willst. Deinen 
jetzigen Ansatz wirst du wahrscheinlich so nicht ans Laufen kriegen! 
Sorry...
Gruß Rainer

von MaWin (Gast)


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Martin M. schrieb:
> der 470pF liegt nicht einfach zwischen Masse und Masse (das wäre ja
> Unsinn), sondern zwischen zwei Pins, und geht dann auf Masse (siehe
> Schaltplan).

Ja, wir haben auf deinen Schaltplan geguckt, auf was denn sonst, und der 
470pF liegt dort zwischen Masse und Masse, hältst du uns für doof ? Wie 
du es real verdrahtet hast, wissen wir nicht. Eigentlich motiviert das 
nicht, weiter hilfreich zu antworten, zumal du offenbar zu faul bist, 
den verlinkten Erklärungen zu folgen.

Martin M. schrieb:
> Was wäre eurer Meinung nach passend

TDA8561Q

Du hast nur 12V willst aber aus 150 Ohm das 1 Watt herausholen, brauchst 
also BTL. Es kommen natürlich keine 24W raus, sondern es fliessen nur 
100mA pro Kanal, ein 0.3A Netzteil wurde locker reichen.

Der Chip ist einfach zu verwenden, keine Ausgangselkos, kein I2C 
Digitalkrams, handlich zu löten.

Eventuell verbessert sich der Klang, wenn man dem Lautsprecher einen 10 
Ohm/11W Widerstand parallel schaltet.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wenn das Layout Müll ist schwingt fast jeder Audioverstärker,
bei weitem nicht nur alte ICs.

Der TL494 ist auch kein Class-D-Audio-Verstärker, sondern nur ein 
PWM-Regler. Wenn man den als Audioverstärker verwurstet... dazu sage ich 
nichts. Genau wie zu den Versuchen, einen NE555 als PWM-Regler zu 
verwenden. Sicherlich kriegt man's irgendwie hingebogen, aber es gäbe 
einfachere Wege und geeignetere ICs.

Ich habe früher(tm) viel mit dem TDA1521 herumgespielt. Der war wirklich 
easy in der Handhabung und nach Meinung meiner Mutter hatte er auch 
genug Leistung.

Wenns Class-D sein soll, würde ich mir heute den IRS2092 anschauen, aber 
der stellt etwas mehr Ansprüche an die Betriebsspannung. Ich weiß nicht 
ob man den mit 12V single rail zum Laufen bekommt.

Oder wenns mit einem IC-Verstärker etwas mehr Leistung sein soll, wie 
wäre es mit sowas wie dem TDA1562?

von Dieter (Gast)


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Auch ohne Messgeraetepark lassen sich wilde Schwingungen aufspueren. Ein 
4.7k Widerstand in Reihe mit 100nF, in Reihe mit zwei antiparallelen 
LED, zeigt das recht brauchbar an.

von M.M.M (Gast)


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Martin M. schrieb:
> Aaaalso

Ja, aaalso:

> Bei den anderen weiß ich nicht, ob das hier der übliche Ton ist, mit
> denen man Neulingen begegnet. Abschätzige Kommentare ohne was
> konstruktives beizutragen - naja, wers braucht... ich jedenfalls nicht.

Nunja, schlampiger Schaltplan, Fotos im interessanten Bereich mit zu 
geringen Auflösung und unscharf...

> Und da ich diese ja erfolgreich getestet habe und eben deswegen für mein
> Kernprojekt (2x150Ohm/1Watt) ausgewählt habe: Von wegen "Das kann ja
> nciht funktionieren" - ES FUNKTIONIERT. Nur bei einem Schaltkreis, den
> ich identisch mit dem anderen aufgebaut habe, wird der IC halt warm bzw.

Was ich da sehe, sofern man da was sehen kann, sind die nicht identisch 
zusammengelötet. Laß mich raten, der Amp oben rechts (Foto 
Bestückungsseite) funktioniert nicht.

> der 470pF liegt nicht einfach zwischen Masse und Masse (das wäre ja
> Unsinn), sondern zwischen zwei Pins, und geht dann auf Masse (siehe
> Schaltplan).

Du hast Dir Deinen Schaltplan offensichtlich noch nicht angeschaut.

von michael_ (Gast)


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Danke!
Das ich so etwas noch erleben darf.
So ein Drahtverhau ist mir noch nicht untergekommen.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Martin M. schrieb:
> Das ist keine "abenteuerliche
> Beschreibung", sondern ich habe meine Ausgangsbasis geschildert, mein
> Ziel, das Vorgehen und das Ergebnis.

Hallo Martin,

leider hat Dich der eine Satz von mir hart getroffen. Das war gar nicht 
wirklich so beabsichtigt, sondern kam aus der Erinnerung an meine 
Anfangszeiten heraus. Solche Aufbauten auf Lochraster mache ich auch 
heute noch. Hier im Forum sind einige Fotos zu finden, auch mit dem 
TL494, das das manche der Leser in "helle Begeisterung" versetzte. In 
früheren Zeiten war ich auch ohne Oszilloskop und leider auch ohne 
Multimeter unterwegs. So geschah es dann, daß ich das TDA2003 in 
doppeltem Aufbau für Stereo an einen 24V-Trafo mit Gleichrichter und 
Ladeelko anschloß und sofort beide ICs defekt waren, weil die maximale 
Sannung überschritten war. Bis ich dafür wieder Ersatz hatte, verging 
die Zeit von Sommerferien bis Weihnachten. Und geplatzt oder abgeraucht 
ist mir auch genug an Bauteilen, beim nächsten Audioverstärker gleich 
mal die BDV64 und BDV65, die ja bei mir in Hundertschaften auf Lager 
lagen damals. Nein, ich mußte Monate warten, bis Ersatz da war. Man kann 
nicht vorsichtig genug sein mit den Aufbauten, wichtig ist immer eine 
passende Strombegrenzung in Form einer Elektronik, die das macht oder 
mit Glühbirnen, so dilettantisch das erscheinen mag.

Mir ist mal ein ganz dummes Abenteuer passiert. Ich habe etliche Elkos 
zusammen geschaltet, diese dann geladen und leider einen Kurzschluß 
produziert, von dem ich danach eine halbe Stunde lang Gehörsturz hatte. 
Zum Glück war dieser reversibel. Daraus lernt man.

Und Deinen Lochraster-Aufbau finde ich gar nicht so übel. Für meinen 
Geschmack ist etwas viel Lötzinn dran, aber das ist Ansichtssache. Die 
Masseführung sollte bei Audio immer möglichst sternförmig ausfallen.

Wenn das mit dem TL494 nicht geklappt hat, kann es einmal daran liegen, 
daß die beiden Transistoren nicht schnell genug schalten, da sie ständig 
in die Sättigung hinein geraten, andererseits vom Ausgang keinerlei 
Rückführung zum internen OPV eingebaut war, damit der OPV auf "halbe 
Ausgangsspannung" regeln kann. Vermutlich wurde die PWM nur gesteuert 
und nicht geregelt, so daß der Ausgang entweder am oderen oder unteren 
Ende hängen blieb. Du hast anscheinend mit dem Poti versucht, die Mitte 
zu finden, also war es gesteuert.

Wie wäre es mit einem Aufbau mit einem Auto-Verstärker-IC, "car 
amplifier ic" in die Suchmaschine eingetippt bringt da einiges zu 
Gesicht. Es bleibt immer noch die Frage der Beschaffbarkeit.
z.B. TDA1553    2x22W Brückenverstärker.
TDA1558 gibts bei Reichelt für 4 Euro, braucht nur wenige Cs drumherum.
LM1877 mit 2 Watt wäre etwas schwach
TDA2003 unschlagbar billig, benötigt aber zu hohe Betriebsspannung.
TDA2004 für 2,50 Euro paßt da schon zu den 12 Volt. aber nicht 
verfügbar.
TDA2030 fällt aus wegen zu hoher Betriebsspannung.
TDA7266 geht gerne mit 12V und bringt 2 x 7 Watt für 3 Euro.

Natürlich kannst Du einen NF-Verstärker für 12 Volt auch nur mit 
diskreten Transistoren aufbauen. Wir hatten für Schaltungsbeispiele 
bereits etliche Links heraus gesucht. Ich würde eher die Komplementären 
TIP41 und TIP42 als Ausgangstransistoren verwenden, die halten einiges 
aus und sind nicht teuer. Kühlkörper nicht vergessen, sind leider immer 
ein Kostenfaktor.

mfG

von Rainer V. (a_zip)


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Christian S. schrieb:
> BDV64 und BDV65

...jetzt sach aber nicht "Black Devil" :-)
Gruß Rainer

von H. H. (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Der TL494 ist auch kein Class-D-Audio-Verstärker, sondern nur ein
> PWM-Regler.

Was das gleiche ist...

von Dieter (Gast)


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Kleiner Hinweis zur Fehlersuche waere mit einem Digitalmultimeter alle 
Pins Deiner Vielfuessler zu messen und zu posten.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Es ist Jahrzehnte her, ich habe den TDA 2002 geliebt. Nicht für große 
Leistungen, dafür begnügte er sich mit 12 Volt. Und benötigte wenige 
externe Bauteile. Reichelt hat ihn aber nicht (mehr) im Programm.

michael_ schrieb:
> So ein Drahtverhau ist mir noch nicht untergekommen.

Wir haben alle mal klein angefangen. Und für neue Erkenntnisse und 
Erfahrungen mit dem Lötkolben hat es bei dem TO sicher gesorgt, und das 
meine ich positiv.

von Dieter (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Wir haben alle mal klein angefangen.

Genau!

Suche gleich mal einen Mikroverstaerker mit AC xxx, krumm geschnittener 
Platine, Leiterbahnen mit dem Lackrest vom Radstreichen vor dem Aetzen 
aufgebracht, ...

von Stefan M. (derwisch)


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Hallo Martin M.

Baue die Schaltung mit dem LM386 erstmal mit der minimalen Beschaltung 
auf, und zwar exakt nach Datenblatt (wirklich exakt. Keine Änderungen, 
weil ein Bauteil mit dem geforderten Wert nicht greifbar ist).

Baue alles deutlich kleiner und kompakter auf.
Besonder der LM386 neigt bei falscher Beschaltung und zuviel 
"Drahtverhau" zum Schwingen.
Ein Oszilloskop ist hier kein Luxus (evtl. ausleihen).

Dann, wenn das funktioniert, kann die Schaltung langsam erweitert werden 
(Bass Einstellung etc.).

Vermutlich bist Du Anfänger, so wie wir es alle einmal waren.
Der Schlüssel zum Erfolg ist ein extrem sauberer Aufbau.
Und wenn man das beherrscht sind auch die richtigen Messgeräte sinnvoll 
und irgendwann zwingend nötig.

Mein Tipp:

Baue alles sehr klein (alle Drähte sehr kurz) auf eine "ungeätzte", 
durchgehend kupferkaschierte Platine auf.
Die Kupferfläche wird an GND (Minus) geklemmt.
So hat man unter jedem Bauteil auf dem kürzesten Weg GND Potenzial.
Die Bauteile "fliegen" dann zwar als Drahtgestell über der Massefläche, 
aber so ein Aufbau ist bei Audio oder HF Schaltungen sehr sicher.
Nennt man auch "Manhatten style" oder "Drahtigel-Technik".
Viel Massefläche verhindert Brummschleifen oder Schwingneigung 
(meistens).

Das sieht dann zwar nicht "sauber" aus (wie oben erwähnt), aber es ist 
elektrisch betrachtet sauber.

von michael_ (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> So ein Drahtverhau ist mir noch nicht untergekommen.
>
> Wir haben alle mal klein angefangen. Und für neue Erkenntnisse und
> Erfahrungen mit dem Lötkolben hat es bei dem TO sicher gesorgt, und das
> meine ich positiv.

Deshalb kann man doch die Drähte kurz halten!
Vor allem bei der recht anspruchsvollen Schaltung.

von Stefan F. (Gast)


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michael_ schrieb:
> Deshalb kann man doch die Drähte kurz halten!

Man muss erstmal zu der Erkenntnis kommen, dass das hier eine wichtige 
Rolle spielt.

Meine ersten Endstufen schwingten auch wegen ahnungsloser 
Leitungsführung. Und die Kupferplatte war auch da die erste Lösung (was 
für ein Zufall).

von michael_ (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Man muss erstmal zu der Erkenntnis kommen, dass das hier eine wichtige
> Rolle spielt.

Wenn man einen D-Verstärker mit Schaltreglern aufbauen will, sollte das 
klar sein.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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>> Der TL494 ist auch kein Class-D-Audio-Verstärker,
>> sondern nur ein PWM-Regler.
> Was das gleiche ist...
Äh nee, nicht wirklich.

Sicherlich ist das Modulationsverfahren ähnlich und es mag auch 
Spaßvögel geben, die nach jahrelanger Tüftelei eine Art 
Sigma-Delta-Modulator mit dem TL494 schaffen... aber diese ganzen 
einfachen "Patente" ohne Rückkopplung taugen alle nicht so viel. Da 
gibts wirklich bessere Lösungen wie z.B. den bereits erwähnten IRS2092. 
Selbst wenn man den TL494 nur als PWM-Taktgeber, Komparator und Treiber 
benutzen will, gibts dafür besser geeignete ICs, die z.B. eine 
Gegentakt-FET-Halbbrücke mit nur einem Eingang steuern können.

Es gibt auch seit bestimmt 20 Jahren ICs, die komplette 
Class-D-Endstufen besitzen und nur noch mit etwas Kleinkram und dem 
Ausgangsfilter beschaltet werden müssen. Ich hab z.B. noch ein altes 
TV-Chassis aufgehoben, auf dem zwei TDA7480L sitzen. Die brauchen zwar 
leider +-16V symmetrisch und eine 5V Steuerspannung, machen auch nur 10W 
(10%THD, 7W 1%THD), aber paar externe passive Bauteile dran und schon 
gehts los.

Meine, ich mag den TL494 als Arbeitstier in Netzteilen wirklich sehr, 
aber Class-D-Audio können soooo viele ICs heute besser und einfacher - 
da ist der Einsatz eines TL494 nur noch eine rein sportliche Übung.

von Harald W. (wilhelms)


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H. H. schrieb:

>> Der TL494 ist auch kein Class-D-Audio-Verstärker, sondern nur ein
>> PWM-Regler.
>
> Was das gleiche ist...

Dann stimmt auch die Aussage jeder Audioverstärker ist ein
Operationsverstärker?

von Zeno (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> So hat man unter jedem Bauteil auf dem kürzesten Weg GND Potenzial.
> Die Bauteile "fliegen" dann zwar als Drahtgestell über der Massefläche,
> aber so ein Aufbau ist bei Audio oder HF Schaltungen sehr sicher.

Das gilt so für HF-Schaltungen, da ist kürzestmögliche Masseführung 
essentiell. Bei NF macht man das nicht so, da geht es schön der Reihe 
nach, d.h. die Masseleitung folgt dem Signalfluß vom Eingang zum 
Ausgang. Wenn man das anders macht baut man sich schnell eine 
Erdschleife ein und das Brummen ist vorprogrammiert.

von Stefan F. (Gast)


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Einige Audio-Verstärker neigen zu hochfrequenten Schwingungen weit über 
1 Mhz, wenn das Layout nicht entsprechend "sicher" ist. Der LM386 ist 
einer davon.

von M.M.M (Gast)


Angehängte Dateien:

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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Einige Audio-Verstärker neigen zu hochfrequenten Schwingungen weit über
> 1 Mhz, wenn das Layout nicht entsprechend "sicher" ist. Der LM386 ist
> einer davon.

Bevor er nach Schwingungen sucht, sollte er erst mal die Lötstellen 
überprüfen. Z.B. hat er, so sieht's auf dem Foto aus, in einer Schaltung 
den Eingang (3) auf Masse (4) gelegt. Das da kein Tönchen rauskommen 
kann,ist klar. Wer weiß schon, was er da sonst noch so zurechtgelötet 
hat.

von Martin M. (martin_m178)


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M.M.M schrieb:
> sucht, sollte er erst mal die Lötstellen
> überprüfen. Z.B. hat er, so sieht's auf dem Foto aus, in einer Schaltung
> den Eingang (3) auf Masse (4) gelegt. Das da kein Tönchen rauskommen
> kann,ist klar. Wer weiß schon, was er da sonst noch so zurechtgelötet
> hat.

Ich wollte morgen was zu meinem  Fortschritt schreiben, aber auf den 
Kommentar muß ich heut Abend doch noch eingehen:

1. Kam und kommt ein Ton, nicht nur ein Tönchen raus
2. Mir zu unterstellen, ich würde Eingangssignal und Masse 
zusammenschließen, beleidigt meine Intelligenz.
3. "Wer weiß schon, was er da sonst noch zurechtgelötet hat" - so 
schlecht ein Schaltplan auch sein mag, aber ich löte nur das, was ich 
auch einzeichne. Solche abfälligen und überheblichen Kommentare möge man 
sich bitte getrost sparen.

zu allen anderen Tipps/Hinweisen/Rat- und Nackenschlägen schreib ich 
morgen was.
(sneak preview: die Sektion mit den beiden 386er Schaltungen für die 
beiden Schreibtischboxen funktioniert mitlerweile problemfrei.)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> beleidigt meine Intelligenz
LOL!

Wenns danach geht, beleidigt Dein Lochraster-Drahtverhau meine Augen!

von Joachim B. (jar)


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Martin M. schrieb:
> aber ich löte nur das, was ich
> auch einzeichne

wenn man das sehen könnte wäre es perfekt!

Ben B. schrieb:
> Wenns danach geht, beleidigt Dein Lochraster-Drahtverhau meine Augen!

böse aber nicht unwahr!

lieber TO,
Einige Tipps helfen vielleicht,

weniger (Lötzinn) ist manchmal mehr;

nach der Lötung die Pins die verbunden sein sollen nachmessen (nahe 0 
Ohm) und am Plan abmarkern;

nach der Lötung an einer Lötstelle die NachbarPins die NICHT verbunden 
sein sollen nachmessen (weiter weg von 0 Ohm optimal unendlich oder OL 
overload);

Wenn was nicht funktioniert sieht man an der Abmarkerung 
(Leiterbahn/Verbindung) mit Marker nachzeichen ob man Verbindungen 
vergessen hat 90% sind Fehler wo man glaubt alles gelötet zu haben.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (dieter_dosenkohl)


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Zu geil was du hier ablieferst. Kennst deinen eigenen hingeschmierten 
Schaltplan nicht (470pF zwischen GND und GND), aber die Vermutung dass 
du was anderes gelötet haben könntest als gezeichnet beleidigt deine 
Intelligenz?! Bro nix für ungut, aber dieser Thread hier ist eine 
Beleidigung für dieses Forum.

Mein Tipp: halbwegs sorgfältig arbeiten, halbwegs ordentlich 
dokumentieren und solange du nicht mal merkst dass deine 470pF über 
Masse kurzgeschlossen sind, lass besser das Wort Intelligenz aus dem 
Spiel. Dann wird dir hier auch geholfen. Wenn du nicht folgen kannst 
lass das mit der Technik lieber und mach was mit Singen und Klatschen.

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Man sollte doch Martins Engangement und Diskussionsfreude loben!

mfG

von Stefan F. (Gast)


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Ich kenne einen sehr intelligenten Menschen, der aber zwei linke Hände 
hat (nichts handwerklich auf die Reihe kriegt) und so zerstreut ist, 
dass er mit 30 immer noch von seiner Mutter angetrieben werden muss.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Martin M. schrieb:
> Mir zu unterstellen, ich würde Eingangssignal und Masse
> zusammenschließen, beleidigt meine Intelligenz.
[...]
> Solche abfälligen und überheblichen Kommentare möge man
> sich bitte getrost sparen.

Das war nicht gut. Du kommst selber leider sehr überheblich rüber.
Ich habe viele hilfreiche Beiträge in diesem Forum gelesen, dazu gehört 
der Beitrag von M.M.M auch, der sich die Mühe einer näheren Untersuchung 
auf dem Foto gemacht hat. Ich persönlich finde seinen Hinweis auf einen 
möglichen Kurzschluss des Eingangssignals nach dem (unscharfen) 
Fotoausschnitt jedenfalls nicht abwegig. Deine Reaktion 
("Unterstellung") darauf ist unangemessen und sogar richtig frech.

von Thorsten S. (thosch)


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Tja ...
[Ironie on] Es motiviert die Hilfsbereiten hier im Forum ungemein in 
ihrem Drang zu helfen, wenn der Hilfesuchende nicht etwa in leichter 
Demut als Bittsteller auftritt, sondern mit dem Brustton der Überzeugung 
seine Intelligenz betont und Hinweise auf offensichtliche Fehler (schon 
im Plan!) als Beleidigung auffasst, sowie Aufbaufehler kategorisch 
ausschließt. Hilfsbereite helfen besonders gerne, wenn man als 
Hilfesuchender ihre Kompetenz anzweifelt. [Ironie off]

Nein, so wird das nichts.
Das ist wie die Aufforderung  "Bade mich, aber mach mich nicht nass."

Ob hier der Dunning-Kruger-Effekt den Anfänger dazu bewegt, sich selbst 
auf Augenhöhe mit den Helfenden zu sehen?

von Stefan F. (Gast)


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Thorsten S. schrieb:
> Das ist wie die Aufforderung  "Bade mich, aber mach mich nicht nass."

Schlimmer, es ist wie:

"Bade mich"

gefolgt von:

"Was fällt dir ein, mich nass zu machen, du Arsch! Du bist gefeuert".

von Thorsten S. (thosch)


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Stimmt!
Die Haltung, dabei nicht nass zu werden, ist ja so selbstverständlich, 
daß sie im Voraus gar nicht angekündigt wird, im Nachhinein dafür aber 
übelgenommen wird, nass geworden zu sein.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Es gibt auf jeder Seite immer wieder Personen, die etwas in den falschen 
Hals bekommen. Das trifft zu fuer die TO, wie auch diw Helfenden.

Bitte dies nie vergessen, bevor hier dem Feuer freien Lauf gelassen 
wird.

Schoenstes Beispiel gibt es von einem Herren, der sich auf die dunkle 
Geschichte Deutschlands bezog, die eine Nation lehrte sich zukuenftig 
rechtzeitig mit Haerte zu wehren und nun gegen Ihn veesucht wird gegen 
ihn zu verwenden.

von Rainer V. (a_zip)


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Vermutlich hat den TO schon die Kritik an seiner unterirdischen 
Verdrahtungskunst auf "120" gebracht....und dann auch noch in seiner 
Intelligenz beleidigt zu werden, ist wirklich zu viel!
Rainer

von Martin M. (martin_m178)



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den Grund, warum der eine IC heiß wurde, habe ich gefunden und behoben.

der pF470 hängt ist nicht ohne Grund da, wo er ist.
Im Ursprungsschaltplan war lediglich eine Verbindung drin, die da nicht 
sein sollte, die ich aber geflissentlich nachgezeichnet hatte. 
Vielleicht daher die Verwirrung. Aber die Beschaltung hat ihre 
Richtigkeit so. (siehe Artikel)
Und meine Verdrahtungskunst ist nicht unterirdisch, sondern funktioniert 
einwandfrei, ohne Brummen, Verzerren und Schwingen sondern glasklar im 
Ton.
Wie ich nun die beiden großen Boxen anschließe, überlege ich mir noch.

Was unterirdisch ist, ist der Umgang mit Neulingen und der Tonfall hier.
Ich hätte gerne von freundlichen Menschen etwas gelernt - stattdessen 
habe ich meist herablassende A*****öcher gefunden. Schade. Ich werde 
euch nicht weiter belästigen - ihr dürft euch gerne weiter gegenseitig 
die Eier schaukeln.

(und nochmal zum mitschreiben: ES FUNKTIONIERT NUN EINWANDFREI!)
"Das kann nicht funktionieren"
"kein Wunder, daß da kein Tönchen rauskommt" (kam und kommt aber, selbst 
mit heißen IC)

https://www.circuitbasics.com/build-a-great-sounding-audio-amplifier-with-bass-boost-from-the-lm386/

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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"Bass Boost" mit einem 1W-IC-Verstärker... das haut sicher voll rein!

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Der 470pF Kondensator kann entfallen! Der ist über GND mit sich selbst 
verbunden.

Beitrag #6884482 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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Martin M. schrieb:
> Ich hätte gerne von freundlichen Menschen etwas gelernt

wer hindert dich von Freundlichen zu lernen?

von MaWin (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Der 470pF Kondensator kann entfallen! Der ist über GND mit sich
> selbst verbunden.

Na ja, der Artikel schreibt, er sollte zwischen +In und GND, aber das 
hat Martin wohl nicht gelesen, der Schaltplan ist (offensichtlich) 
falsch.

von Helge (Gast)


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Aufm Steckbrett mit seinen unterirdisch schlechten Kontakten (Webseite) 
ist der 470pF sinnvoll. In einer gelöteten Schaltung ist der 
überflüssig.

von Stefan F. (Gast)


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Martin M. schrieb:
> der pF470 hängt ist nicht ohne Grund da, wo er ist.

Und der Grund ist welcher?

Laut deinem Schaltplan hat er keine Funktion, da beide Anschlüsse auf 
GND Potential liegen.

Martin M. schrieb:
> Was unterirdisch ist, ist der Umgang ...
> ihr dürft euch gerne weiter gegenseitig die Eier schaukeln.

Beruht offenbar auf Gegenseitigkeit.

von Rainer V. (a_zip)


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Wenn man wirklich bös wäre, dann würde man jetzt laut lachen! Aber so 
kann ich nur den Kopf schütteln...es ist und bleibt ohne Sinn und 
Verstand! Und klar ist das Schaltbild falsch, aber der TO hats einfach 
nicht kapiert...ich könnt mich trotzdem beömmeln...und das die 
Verstärker geradezu sagenhaft gut sind, auch wenn sie heiß werden, steht 
ja auch im Artikel! Zitat: "A GREAT SOUNDING LM386 AUDIO AMPLIFIER" 
Warum auch nicht...und klar...mit Bass-Booster...unbedingt :-)
Gruß Rainer

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


Angehängte Dateien:

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MaWin schrieb:
> der Artikel schreibt, er sollte zwischen +In und GND

Dann wird er an dieser Stelle eingesetzt und entwickelt bei voller 
Lautstärke mindestens eine Grenzfrequenz von 34 kHz (Eingangsimpedanz 
des LM386 und Ausgangsimpedanz der Audioquelle nicht mit 
berücksichtigt).

von michael_ (Gast)


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Martin M. schrieb:
> der pF470 hängt ist nicht ohne Grund da, wo er ist.
> Im Ursprungsschaltplan war lediglich eine Verbindung drin, die da nicht
> sein sollte, die ich aber geflissentlich nachgezeichnet hatte.

Eigentlich sollte man sich ans Datenblatt halten.

pdf.datasheetcatalog.com/datasheet/nationalsemiconductor/DS006976.PDF

von michael_ (Gast)


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von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Martin M. schrieb:
> (und nochmal zum mitschreiben: ES FUNKTIONIERT NUN EINWANDFREI!)

Kann man sich jetzt überirdisch mit-freuen oder landet das dann im 
falschen Hals des TO? Wenn ich nur nicht alles hinterfragen müßte...

Ich freu mich mal mit, wenns genehm ist.

mfG

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Martin M. schrieb:
> der pF470 hängt ist nicht ohne Grund da, wo er ist.

Der LM386 wurde und wird heute noch gerne verwendet, weil er einen sehr 
weitenr Versorgungsspannungsbereich hat. Die Verstärker konnten von der 
4,5V Flachbatterie bis 12V-Kfz-Bordnetz verwendet werden.

Der inverse Eingang ist auch empfindlich gegen die HF-Störungen 
(Radioeffekte). Im Datasheet von TI Seite 15 Figure 22 ist der Chip als 
invertierender Verstärker arbeitend gezeichnet. Hier wird dieser als 
nicht-invertierender Verstärker verwendet. Es wurde hier vergessen den 
kleinen Kondensator auch zu ändern im Schaltplan. Im Text steht es aber 
noch richtig.

Für Klangeffekte wurde dieser Eingang manchmal als Rückkopplung 
verwendet. In dem Falle empfiehlt sich so ein Kondensator für beide 
Eingänge.

Aber jeder hat mal klein angefangen. Vielleicht sollte ich Euch einmal 
das fehlerhafte Schaltbild in dem Buch Radiobasteln für Jungen zeigen. 
Das war damals ohne Internet ein Fiasko. Heute gibt es ein Forum aus dem 
Hilfe bezogen werden kann. Keiner von Euch kennt den TO persönlich und 
welche Voraussetzungen bei ihm vorlagen für seine erste Schaltung.

Stellt Euch einmal vor Euer Jugendlicher hat so etwas gebaut und kommt 
zu mir als Nachbarn. Als erstes bekommt er von diesem gesagt, was alles 
falsch ist. Dann kommt Euer Junge traurig zurück und will am liebsten 
alles in die Ecke werfen. Wer von Euch zu mir kommen sollte um sich zu 
bedanken, dass ich Eurem Jungen ganz klar die Meinung gesagt habe, darf 
hier weiter werfen mit seinen Steinen.

von Rainer V. (a_zip)


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Dieter D. schrieb:
> Stellt Euch einmal vor Euer Jugendlicher hat so etwas gebaut und kommt
> zu mir als Nachbarn.

Es ehrt dich ja, dass du so verständnisvoll gegen den TO bist, den du 
übrigens ja auch nicht kennst. Aus meiner Nachhilfezeit weiß ich sehr 
genau, dass junge Menschen, sofern sie freiwillig und aus eigenem 
Antrieb kommen und etwas wissen wollen, hochmotiviert sind und Kritik 
nicht nur ertragen, sondern geradezu herausfordern! Das wird in der 
Regel eine fruchtbare Sache. Es gibt natürlich auch welche, die rasch 
aufgeben, rascher als sie müßten...die kriegst du dann aber kaum noch 
zurück in die Spur. Hier hat sich nun mal wieder Ignoranz und 
unverhüllte Besserwisserei mit großer Kritik-Intoleranz gepaart. Dann 
wird das eben nichts...so einfach kann das sein. Und es wäre bei keinem 
Nachbarskind auf der Welt anders...bei mir jedenfalls...
Gruß Rainer

von Stefan F. (Gast)


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In der Realschule hatten wir eine Technik-AG. Der Lehrer hat immer eine 
Aufgabe vorgegeben, und die Schüler durften sie dann mal einzeln mal in 
Gruppen mit vielen Freiheiten umsetzen.

So sollten wir z.B. mal ein Backofen-Modell bauen (kleiner und nicht so 
heiß). Wichtig war ,dass das Ding eine Temperatur-Regelung bekommt. 
Einer hat es elektronisch gemacht, alle anderen mit Bimetall.

Das spannendste dabei war, die unterschiedlichen Konstruktionen zu 
vergleichen und deren Vor-/Nachteile zu diskutieren. Glaube mir, da hat 
jeder schonungslose Kritik bekommen. Kinder können ja so schonungslos 
ehrlich zueinander sein.

von Thorsten S. (thosch)


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Bezüglich der Kritik an der hier geäußerten Kritik möchte ich einen 
wichtigen Grundsatz zu bedenken geben:
Der Ton macht die Musik.
Und wer als Hilfesuchender mit forderndem Tonfall auftritt und dann auch 
noch jegliche Kritikfähigkeit vermissen läßt, darf sich nun wirklich 
nicht darüber wundern, daß er aus dem Forum nicht mit Nettigkeiten 
überhäuft wird.

Absolut lächerlich ist, wie trotzig, geradezu pseudoreligiös 
fundamentalistisch sich der TO an den fehlehaften Schaltplan von einer 
Bastelseite klammert, anstatt sich nach dem Herstellerdatenblatt zu 
richten.

Aber die Schaltung funktioniert ja supertoll und die Helfenden aus dem 
Forum sind alle furchtbar böse, weil sie es gewagt haben, den heiligen 
Schaltplan zu kritisieren. Und das "beweist" ja dann auch, wie 
ahnungslos die Kritiker sind.
Aua, das tut weh.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Thorsten S. schrieb:
> Aua, das tut weh.

Besonders das mit seiner beleidigten Intelligenz. Da hat sich das Blatt 
bei mir gewendet. Eingebildeter Schnösel und sozial inkompetent.

von Dieter (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Besonders das mit seiner beleidigten Intelligenz.

So schnell geht das bei Dir?

Dadurch, dass häufiger beide Eltern berufstätig sind und es weniger 
Geschwister gibt, wird viel mehr die Medien als Vorbild genommen. Das 
schlägt sich auch in der Ausdrucksweise nieder. Schaue Dir in dem 
Hinblick die Programme für die Kids und Jugendlichen kritisch an. Lasse 
dabei die mit genderistischen Erziehungshintergrund für die Mädels nicht 
aus. DaS ist zwar ein anderes Thema, aber schlägt im Umgang zwischen den 
Forumsteilnehmern immer wieder durch.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Dieter schrieb:
> Dadurch, dass häufiger beide Eltern berufstätig sind und es weniger
> Geschwister gibt, wird viel mehr die Medien als Vorbild genommen.

Prima, dann kann dieses Forum als Elternersatz pädagogisch auf den TO 
einwirken, damit auch er noch spät (hoffentlich) soziale Kompetenz 
erwirbt. Nichts anderes wurde hier getan.

von Dieter D. (dieter_dosenkohl)


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Martin M. schrieb:
>
> der pF470 hängt ist nicht ohne Grund da, wo er ist.

Diggi nix für ungut, aber du meintest oben irgendwas von wegen jemand 
würde deine Intelligenz beleidigen… Du checkst aber nicht mal was ein 
kurzgeschlossener Kondensator bedeutet. Deine „Intelligenz“ kann man 
nicht beleidigen. Das ist rein logisch nicht möglich. Kauf dir bitte ein 
Puzzle und beschäftige dich einfach damit. Mit Strom bringst du dich 
nachher nur um.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Stellt Euch einmal vor Euer Jugendlicher hat so etwas gebaut und
> kommt zu mir als Nachbarn. Als erstes bekommt er von diesem gesagt,
> was alles falsch ist. Dann kommt Euer Junge traurig zurück und will
> am liebsten alles in die Ecke werfen.
Hm weiß nicht, ich war da anders... Bei mir wäre das eher so
eine Reaktion geworden wie wartet's ab, ich mach's trotzdem,
euch zeig ich's noch.

Das war im Sport so und bei meinen Bastelprojekten auch. Ich hab mich 
auch nie mit wenig zufriedengegeben. Gerade bei Endstufen. Die Anfänge 
waren halt die einfach aufzubauenden IC-Endstufen, aber wieso 1 Watt 
wenn man 2x 12W bekommen kann? Klare Sache... Ich habe immer versucht, 
das aufzubauen was für mich so das "finanzielle Maximum" war. Und das 
ging bei komplexeren Endstufen mit 300..500..1000W natürlich auch mal 
schief, ich habe einige Male Endstufentransistoren nachgekauft weil der 
magische Rauch entfleucht war.

Oder bei Netzteilen. Ich habe als Halbstarker damals noch in der 
Elektronik-AG für große Heiterkeit gesorgt, weil mir der verpolte 
Siebelko beim Einschalten wie 'ne Pershing II von der Platine gestartet 
ist... na und?! Daraus lernt man.

Aber man sollte sich dabei Mühe geben und die Dinge von Anfang an so gut 
machen wie möglich. Mit mehr Sorgfalt wäre mir das mit dem Elko z.B. 
nicht passiert, wusste ich halt nicht besser bzw. habe nicht aufgepasst. 
Zum Thema Lochraster war's bei mir so, daß ich damit möglichst nahe an 
geätzte Platinen herankommen wollte - und in den meisten Fällen schaffe 
ich das auch. Nur bei SMD oder sowas wie Computer-Platinen mit ihren 
parallelen Bussen kriegt man das nicht hin bzw. muß frei verdrahten wenn 
man trotzdem Lochraster will.

Um den Bogen zum Sport zurück zu kriegen: War bei einigen Sportkumpels 
nicht anders... wenn man statt Training lieber zockt oder "chillt", 
braucht man sich nicht zu wundern wenn man beim nächsten Wettkampf nur 
in die Matte gestanzt wird.

Also vielleicht einfach mal aus der Kritik lernen, bei dem Aufbau würde 
ich sagen von vorne anfangen, design rules aus dem Datenblatt lesen, 
diese nicht ignorieren und mit einem besseren Versuch zurückkommen. Dazu 
nicht so ein arrogantes Auftreten und dann bin ich für mich gesprochen 
auch gerne bereit, zu helfen. Ich glaube Endstufen haben mit Intelligenz 
nicht so viel zu tun bzw. es ist ihnen im Moment des Entschlusses zum 
Abrauchen egal ob sie von einem Schlauen oder Dummen zusammengelötet 
wurden.

Edit:
Ich muß mal nachsehen ob ich noch irgendwo in meiner Restekist einen 
LM386 zu liegen habe. Dann probiere ich mich selbst mal an einem 
sauberen Lochraster-Aufbau.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Ich muß mal nachsehen ob ich noch irgendwo in meiner Restekist einen
> LM386 zu liegen habe.

Hier ist der spätere große Bruder des Verstärkers verbaut.
https://www.bandmaschinenseite.de/kassettenger%C3%A4te/grundig-cr-485/

Die Endstufe im IC wurde etwas leistungserhöht und eine Kühlfahne geht 
aus dem IC heraus.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hör auf mit sowas. :) Kann mich noch gut an den leidigen A210K erinnern. 
Irgendwann habe ich damit eine Lochraster-Endstufe aufgebaut weil der 
mit seinem Kühlkörper witzig aussieht... hat auch gut funktioniert - 
aber das Ding hat dermaßen gerauscht, daß ich damit nie was ernstes 
angestellt habe. Ich glaube ich habe die Endstufe irgendwann verschenkt 
oder so, weiß nicht mehr wo das Ding ist und will's auch gar nicht 
wissen. :)

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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TDA7050 ist besser, aber sowas wollen die Amis nicht wahrhaben.

von MaWin (Gast)


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Abdul K. schrieb:
> TDA7050 ist besser

Ein klares Nein.

Er ist nicht Mal vergleichbar, weil er ein Kopfhörerverstärker für 3-5V 
ist und gar nicht für hohe Leistung an hoher Spannung taugt.

Der kann keine 4 oder 8 Ohm, sondern nur 32 oder 64.

Allerdings ist er als Kopfhörerverstärker selbst für seine Zeit (weit 
nach dem LM386) unbrauchbar schlecht: 100uV noise hört man im Kopfhörer 
rauschen.


> aber sowas wollen die Amis nicht wahrhaben.

Ich befürchte eher, du willst was nicht wahrhaben

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Jetzt müßte ich ja tatsächlich beide aufbauen und testen. Meinte 
eigentlich den 7052.

: Bearbeitet durch User
von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Martin M. schrieb:
> Ich habe versucht, einen Audioverstärker zu bauen.
Genau so sahen meine Basteleien in den 80ern auch aus. Genau so! :-)
Es geht nichts über selbst gebaute Verstärker und ihren eigenständigen 
Klang. Der Gitarrenverstärker hier war der Beste:
https://web.archive.org/web/20170130163731/http://home.arcor.de/jusuihe/bastelprojekte.html

> Leider werden einige
> Bauteile heiß (ein 386IC ist mir schon abgeraucht)
Woran das im Einzelnen liegt, kann man von hier aus nicht sagen. Der 
LM386 ist aber ein Kandidat für frühes Ableben: In meiner Orgel ist der 
im preAMP verbaut und ich habe den wenigstens 3x ausgetauscht, weil er 
den Dienst verweigerte. Ich habe mich dann dem INA zugewandt:

Was Audioverstärker angeht, gab es mal den legendären 
Current-Dumping-Verstärker aus dem Elektor 301. Ein absolut heißes Teil. 
Wenn er nicht gestorben wäre, gäbe es ihn sicher noch heute.

Viel Spass bei den Basteleien. Da lernt man am Meisten!

von Rainer V. (a_zip)


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Jürgen S. schrieb:
> Current-Dumping-Verstärker aus dem Elektor

Gabs auch bei ELRAD als "NDFL Prinzip". Dort wurde ausdrücklich darauf 
hingewiesen, dass die Toleranzen der 4 Impedanzen (2xR, L, C) 
entscheident sind und nicht einfach zu beherrschen. Habe das selbst nie 
gebaut und untersucht... wäre aber tatsächlich eine Versuch wert. 
Immerhin hat schon der berühmte Quad-Verstärker diese Technik benutzt 
und mit einem beachtlichen Erfolg!
Danke für den Link und Gruß, Rainer

von ich³ (Gast)


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Martin M. schrieb:
> Und meine Verdrahtungskunst ist nicht unterirdisch

ROFL. Für solch ein Gemurkse würde/hätte man bei uns selbst Praktikanten 
zu einem freundlichen Gespräch gebeten, Inhalt im Wesentlichen "bitte 
suchen sie sich ein anderes Fachgebiet".

Lies: Das, was ich da auf den Fotos im ersten Post sehe, ist 
hingerotzter Müll, sowohl fachlich und als auch handwerklich.

Sollten hier im Tread sachdienliche Hinweise dazu gekommen sein (habe 
nur einen Bruchteil gelesen), nimm sie ernst, denn so wird das nichts.

von Mark S. (voltwide)


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Rainer V. schrieb:
> Jürgen S. schrieb:
>> Current-Dumping-Verstärker aus dem Elektor
>
> Gabs auch bei ELRAD als "NDFL Prinzip". Dort wurde ausdrücklich darauf
> hingewiesen, dass die Toleranzen der 4 Impedanzen (2xR, L, C)
> entscheident sind und nicht einfach zu beherrschen. Habe das selbst nie
> gebaut und untersucht... wäre aber tatsächlich eine Versuch wert.
> Immerhin hat schon der berühmte Quad-Verstärker diese Technik benutzt
> und mit einem beachtlichen Erfolg!
> Danke für den Link und Gruß, Rainer
NDFL und current dumping sind zwei völlig unterschiedliche Schuhe!

von Rainer V. (a_zip)


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Mark S. schrieb:
> NDFL und current dumping sind zwei völlig unterschiedliche Schuhe!

Das habe ich jetzt auf die Schnelle nicht erkannt. Aber vielleicht hast 
du recht. Immerhin schmeißt Tante G. zu Current-Dumping doch allerhand 
raus...
Gruß Rainer

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Zeno (Gast)


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Martin M. schrieb:
> der pF470 hängt ist nicht ohne Grund da, wo er ist.
> Im Ursprungsschaltplan war lediglich eine Verbindung drin, die da nicht
> sein sollte, die ich aber geflissentlich nachgezeichnet hatte.
So wie eingezeichnet ist der 470pF C so unnötig wie ein Kropf. Völliger 
Käse - zeugt nur vom fachlichen Niveau des Zeichners und wenn der und 
der der es nach baut nicht und die selbe Person ist, das ist es auch mit 
dessen Fachkenntnis nicht weit her.

Martin M. schrieb:
> Und meine Verdrahtungskunst ist nicht unterirdisch, sondern funktioniert
> einwandfrei, ohne Brummen, Verzerren und Schwingen sondern glasklar im
> Ton.
Doch Dein Drahtverhau ist unterirdisch. Früher haben wir zu so etwas 
gesagt "russisch", aber das ist für Deinen Aufbau noch geschmeichelt, 
denn die machen es besser. Im übrigen hat ein Drahtverhau erst mal 
nichts mit der Funktion zu tun. Auch ein Drahtverhau kann funktionieren 
wie er soll, aber es erzeugt halt Augenkrebs. Was würdest Du wohl sagen, 
wenn Dir irgendeiner so etwas in der Art verkaufen wollte? Richtig Du 
würdest es ihm um die Ohren hauen.

Martin M. schrieb:
> Was unterirdisch ist, ist der Umgang mit Neulingen und der Tonfall hier.
> Ich hätte gerne von freundlichen Menschen etwas gelernt - stattdessen
> habe ich meist herablassende A*****öcher gefunden.
Bezüglich des Tonfalles fasse Dich an Deine eigenen Nase. Deine 
Ausdrucksweise hat hier keiner gebraucht.

von Mark S. (voltwide)


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Rainer V. schrieb:
> Mark S. schrieb:
>> NDFL und current dumping sind zwei völlig unterschiedliche Schuhe!
>
> Das habe ich jetzt auf die Schnelle nicht erkannt. Aber vielleicht hast
> du recht. Immerhin schmeißt Tante G. zu Current-Dumping doch allerhand
> raus...
> Gruß Rainer
Ich weiß was NDFL und current dumping ist auch ohne zu Googeln und habe 
nicht vlt, sondern ganz sicher Recht. Ist Dir das eventuell vlt 
peinlich? Nur so ein ganz kleines bisschen?

: Bearbeitet durch User
von Rainer V. (a_zip)


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Mark S. schrieb:
> Ist Dir das eventuell vlt
> peinlich? Nur so ein ganz kleines bisschen?

Wie du wahrscheinlich schon erkennen konntest, bin ich nicht nur in 
dieser Hinsicht völlig schmerzfrei und auch wenn du hundermal schreist, 
dass du etwas weißt, gilt das für mich erst, wenn auch ich es zu wissen 
glaube! Alles andere ist absoluter Kinderkram und völlig überflüssig...
Gruß Rainer

von michael_ (Gast)


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Ich frage mich ernsthaft, was den TO zu so einem Aufbau verführt hat?
Man ist Neuling.
Und was sieht man da?
Man ist umzingelt von Leiterplatten.

Wie kommt man da auf die Idee, es mit langen Bauelementen Anschschlüssen 
machen zu müssen?
Schon vor mehr als 40 Jahren habe ich sowas gemalt und dann geeätzt.
Oder in Ritztechnik.

von Dieter (Gast)


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michael_ schrieb:
> Ich frage mich ernsthaft, was den TO zu so einem Aufbau verführt hat?
> Man ist Neuling.

Würde mal schreiben, dass es so ist und damit ist alles andere 
hinfällig, weil das kommt erst später.

Beim ersten mal läßt man die Drähte an den Bauteilen lang, so dass diese 
beim Löten keinen Hitzeschaden nehmen. Dann kann man später immer noch 
eine Platine machen und die Teile dort einlöten. Man nennt das 
Elektroschrottvermeidung. Nicht jeder schmeißt das weg und macht mit 
neuen Bauteilen alles neu auf einer geätzten Platine, sondern läßt es 
offen zu vandalisieren und gut ist es.

Dass darauf keiner von Euch in den letzten Tagen gekommen ist, zeugt von 
mangelnden Emphatiefähigkeiten. Im Lockdown scheinen wirklich viele 
soziale Kompetenzen abhanden gekommen zu sein. Drum kappelt Ihr Euch 
hier auch vollkommen unnötig immer wieder.

von Rainer V. (a_zip)


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Dieter schrieb:
> Dass darauf keiner von Euch in den letzten Tagen gekommen ist, zeugt von
> mangelnden Emphatiefähigkeiten.

Jetzt lass das doch mal mit dem Strickkurs...der TO hat sich mit einem 
Problem hier gemeldet und war so gut, sofort ordentliche Bilder 
einzustellen! Nun sind aber einige hier der Meinung, dass einige 
Probleme ganz sicher auch mit dem unterirdischen Aufbau zusammenhängen 
könnten. Insofern ist der TO eben weit davon entfernt, das alles in 
einem Schuhkarton mit zwei lustigen Knöpfen zu verstecken und ansonsten 
seine Musik zu genießen. Kannste das verstehen?!
Gruß Rainer

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