Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Projektvorstellung: Regelbare Spannugsquelle für Elektro-Basteleien


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von Michael W. (michael_w459)


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Hallo zusammen,

ich möchte Euch ein kleines Projekt von mir vorstellen. Ist zwar nur ein 
einfacher Aufbau (Notebook-Netzteil, Spannungsregler vom Chinesen, Box 
und Kleinkram). Aber der Aufbau hat keine Stunde gedauert, die Kosten 
bewegen sich gerade mal um die 25€ und das Ergebnis ist (zumindest für 
mich) hochgradig nützlich.

https://blog.wyraz.de/sonstiges/preiswertes-netzteil-fuer-die-heimwerkstatt/

Viele Grüße,
Michael.

von H. H. (hhinz)


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Du hast für ausreichende Wärmeabfuhr gesorgt?

von Michael W. (michael_w459)


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H. H. schrieb:
> Du hast für ausreichende Wärmeabfuhr gesorgt?

Guter Hinweis, vielen Dank. Ich starte gleich mal nen Dauertest mit 
einigermaßen Last.

von Michael W. (michael_w459)


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Es gibt mehrere einstellbare Schutzmechanismen. Der erste liegt bei 35 
Watt Höchstleistung (Standardeinstellung). Knapp drunter kam nach <15 
Minuten der zweite zum Zuge, eine Temperaturabschaltung bei 80°C. Jetzt 
läuft es bei 18 Watt seit >20 Minuten rel. konstant bei 65°C.

Für meine Zwecke ausreichend und durch die Schutzschaltung auch sicher 
genug. Werde trotzdem noch ein paar Luftlöcher bohren.

Danke nochmal für's Feedback, habe meinen Artikel entsprechend ergänzt.

Edit: Schutzmechanismen:
LUP - Unterspannungsschutz (Eingangsseitig)
OUP - Überspannungsschutz (Volt)
OCP - Überstromschutz (Ampere)
OPP - Maximale Leistung (Watt)
OAP - Ultra-Kapazitäts-Schutzschwelle (Amperestunden)
OHP - Ausschalt-Timer (0-100 h)
OTP - Übertemperaturschutz (80-110 °C)

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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H. H. schrieb:
> Du hast für ausreichende Wärmeabfuhr gesorgt?

Ich würde da ein erheblich größeres Blech an den/anstelle des 
Zwergkühlkörpers befestigen. Was aber in einem geschlossenen Gehäuse nur 
die halbe Miete ist.

Oder, wie man es heute macht, einen kleinen Lüfter direkt unter den 
Kühlkörper nageln.

: Bearbeitet durch User
von HildeK (Gast)


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Michael W. schrieb:
> ich möchte Euch ein kleines Projekt von mir vorstellen.

Ja, gut. Sicher für viele Anwendung prima brauchbar.

Fast noch besser als die Beschreibung beim Ali ist die von Amazon zum 
Modul. U.a. stehen da folgende Sätze, Zitat (Auszug):

"Es verfügt über einen Anti-Reverse-Verbindungsschutz des Eingangs, der 
nicht ausbrennt, sicher zu verwenden. Rückwärts-Bewässerung am Ausgang, 
keine zusätzliche Anti-Reverse-Bewässerungsdiode zum Laden der Batterie 
erforderlich.
Ausgangswillel ist klein und PI-Filter ist erhältlich."

Ich habe kein sinnvolles passendes englisches Wort gefunden für die 
'Bewässerung'. 😀
Und bei Ali ist es immerhin die 'Ausgangswelligkeit' ...

von Rainer V. (a_zip)


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HildeK schrieb:
> Ausgangswillel ist klein und PI-Filter ist erhältlich.

....ja, echt gut. Damit erhebt sich aber die Frage, wie es mit den 
"tatsächlichen" Features dieses Geräts aussieht! Aber der TO testet ja 
schon fleissig...und weiß vermutlich, wie er "Bewässerung" für sich 
interpretiert hat...
Gruß Rainer

von Josef L. (Firma: Volkssternwarte Würzburg e.V.) (joe88349)


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HildeK schrieb:
> Anti-Reverse-Bewässerungsdiode

Die meinen https://de.wikipedia.org/wiki/Suppressordiode - im Englischen 
wohl auch als "anti-backflow diode" oder "Back Flow Current - Blocking 
Diode" bekannt. "Strom" kann Wasser sein oder Elektronen...

von HildeK (Gast)


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Danke, Josef L.!
Ja das wäre eine denkbare Ableitung. Wer weiß, was da eigentlich aus dem 
Chinesischen ins Englische übersetzt herauskam.
Und klar, wenn man bewässert, brennt auch nichts 😀

Rainer V. schrieb:
> Damit erhebt sich aber die Frage, wie es mit den
> "tatsächlichen" Features dieses Geräts aussieht!

Na gut, der Entwickler war ja sicher nicht der Übersetzer. Damit hat das 
Teil schon noch eine Chance ...

von Ali Babas 41ter Räuber (Gast)


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Das gefällt mir weniger:

"Soft Start: Ja (Der Softstart kann fehlschlagen, wenn er mit 
Hochleistungs- und Lastmodul beginnt.)"

Die kriegen kein gesichertes Softstart Feature hin...?

Widersprüchlich (wenn auch wenigstens nicht völlig überzogen
wie sonst meist) ist folgende Beschreibung:

"Produktparameter:
Eingangsspannung: 5,0-30 V.
Ausgangsspannung: 0,5 - 30 V.
Ausgangsstrom: Es kann stabil bei 3 A für eine lange Zeit arbeiten und 
kann 4 A bei verbesserter Wärmeableitung erreichen.
Ausgangsleistung: natürliche Wärmeableitung 35 W; Verstärkt die 
Wärmeableitung 50 W."

Im Step-Down-Modus ist der I_aus der begrenzende Faktor bzgl.
Verlustleistung im Modul - nun gut.

Das ist einfach nur geschätzt aufgrund der Schätzung einer
Schätzung oder so etwas - aber was will man erwarten.

Irgendwie sogar unbrauchbarer völlig überzogene Maximal-
wertmultiplikationen - bei denen der geneigte Anwender
es aber zumindest schon gewöhnt ist, sie hinterfragen bzw.
selbst nachkalkulieren (am besten von unten annähernd zu
testen, wie sehr sich bei div. U_ein/U_aus Kombis bei also
vorsichtig steigendem Laststrom die Temperatur entwickelt)
zu müssen.

Soll nur eine Warnung sein.

von Pete K. (pete77)


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Zugentlastung für das Netzkabel wäre vielleicht noch angebracht. Oder 
mach einen Knoten rein.

von Elliot (Gast)


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Michael W. schrieb:
> ich möchte Euch ein kleines Projekt von mir vorstellen....

Für Projekte gibt es hier extra ein Unterforum mit dem Namen "Projekte 
...". Aber gut, für Jemanden, der es gerade schafft, ein fertiges 
China-Modul in eine Holzkiste zu stecken und 3 Drähte anzuschrauben, ist 
das wohl auch zu viel verlangt.

Viel weiter runter im Niveau geht's eigentlich nicht. Armes Forum...

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Elliot schrieb:
> für Jemanden, der es gerade schafft ...

Warum rummäkeln? Ist zwar jetzt keine Raketentechnik, aber das hier 
vorzustellen und sich (konstruktiver) Kritik auszusetzen ist völlig in 
Ordnung.

Michael W. schrieb:
> ...

Hast Du mal gemessen wie sauber die Ausgangsspannung ist? Rauschen und 
vor allem Ripple und leitungsgebundener Störausstrahlung.

Auch interessant: das Regelverhalten bei abrupten Strom- bzw. 
Laständerungen.

Beitrag #6897924 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Verdunkelter schrieb im Beitrag #6897924:
> Leistungselektronik in einem Holzgehäuse ist richtig doof.

Das stimmt einfach nicht, sondern kommt auf die Umsetzung, den eigenen 
Horizont und die Möglichkeiten an.
Mein erstes selbstgebautes Doppel-LNT mit noch einigem Schnickschnack 
war Anfang der 70er auch in einem selbstgefertigten Sperrholzgehäuse 
untergebracht, mit d-c-fix foliert und mit Reibebuchstaben beschriftet, 
was mit Klarlack fixiert wurde.
Die Füsse von alten Klobrillen, etc.
In den 60ern wurden schon die Gehäuse meiner gut nachgefragten 
Röhrenverstärker so aufgebaut..
Technik aus alten Röhrenradios zusammengebastelt.
Richtig ist, dass man sich da auch um eine passende Belüftung kümmern 
muss.

> Sorry, aber
> du bist ein Bastlswastl und kein echter Elektroniker.

Wenn ich von Deinen Videos ausgehe, bist Du heute dem TE ein paar Monate 
voraus.
Soweit ich von meinem damaligen Grundschulstand ausgehe.

> Hab mir das besorgt und in ein wärmeabführendes Stahlgehäuse verbaut -
> funzt gut:
> https://www.youtube.com/watch?v=m6-DaXJ2KBc

Für so eine Sägearbeit, wie Du im Video zeigst, hätte ich mich schon 
Anfang der 60er im Kindergarten mit den damals mir zur Verfügung 
stehenden wenigen Mitteln geschämt.
Aber heute stellt man sich damit ins "Fernsehen"?
Einfach nur peinlich.

von Ralf X. (ralf0815)


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Mohandes H. schrieb:
> Michael W. schrieb:
>> ...
>
> Hast Du mal gemessen wie sauber die Ausgangsspannung ist? Rauschen und
> vor allem Ripple und leitungsgebundener Störausstrahlung.

Hier stellt sich die grosse Frage, welche Messmöglichkeiten Michael 
überhaupt hat.
Ich denke aber, sein Daten sind besser, als die von Verdunkelter in 
seinem Video. :-)

Beitrag #6898014 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6898026 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6898030 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6898031 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Verdunkelter schrieb im Beitrag #6898014:
> Ralf X. schrieb:
>> Wenn ich von Deinen Videos ausgehe, bist Du heute dem TE ein paar Monate
>> voraus.
>
> Hast etwas leicht falsch verstanden, aber weiter nicht schlimm.
> Das Holzgehäuse ist unbelüftet ein echtes Risiko.

Prinzipiell nicht, solange Du das Risiko nicht benennst.
Für die Schaltung selber oder deren Bauteile ja, für einen Wohnungsbrand 
eher nicht.

> Ich bin nicht der Herr im Video, hab mir nur jenes Teil dort besorgt und
> ein anderes NT als das dort gezeigte umgerüstet.

Also hast Du Dich mit fremden Federn schmücken wollen?
Ok, ist daneben gegangen.
Oder verleugnest Dich bei Kritik lieber..

> Holz war bei gut belüfteten Radios und TV OK, aber voll geschlossene
> Gehäuse sorgen für Wohnungsbrände. In der Nachbarschaft erlebt, Wohnung
> ausgebrannt, Feuerwehr usw... nicht gerade schön ;(

Du zeigst nur erneut, dass Dir vieles an Grundwissen fehlt.
Gut belüftete Holzgehäuse konnten bei eklatanten Elektro/nik-Fehlern nur 
durch die gute Sauerstoffzufuhr zu sich ausbreitenden Bränden sorgen.

Verdunkelter schrieb im Beitrag #6898026:
> Ralf X. schrieb:
>> Hier stellt sich die grosse Frage, welche Messmöglichkeiten Michael
>> überhaupt hat.
>
> Dreijährige spielen mit Holzelektronen.
> Meine waren damals schon aus Messing.
> Erwachsene machen solch einen Achkrach eher nicht.

Was willst Du damit aussagen?
Ich verstehe Deine Antwort nicht.

Verdunkelter schrieb im Beitrag #6898030:
> H. H. schrieb:
>> Du hast für ausreichende Wärmeabfuhr gesorgt?
>
> gut bemerkt, genau das hat er nicht, dem hilft kein Anwalt mehr...

Die Frage von H. H. ist absolut angebracht und berechtigt.
Dein RE ist Blödsinn.

Verdunkelter schrieb im Beitrag #6898031:
> Ralf X. schrieb:
>> Die Füsse von alten Klobrillen, etc.
>
> Witzbold Unhold

Was soll diese Antwort?
In meiner Kindheit in den 60ern sahen die Gummifüsse der 
Klobrillen/Deckel genauso aus, wie noch viele Gerätefüsse anderer 
äusserst hochwertiger Geräte.
Und selbst viele hochwertige neue heutige Geräte haben die fast 
identischen Füsse.
Ok, die aus den 40/50/60ern waren i.d.R. in einem Rotton,danach ist man 
auf Grau und Schwarz umgestiegen.
Und selbst 60 bis 100 oder mehr Jahre später noch in (fast) jedem 
Baumarkt zu bekommmen:
https://www.hornbach.de/shop/Puffer-zu-WC-Sitz-Gummi-4-Stueck/7406908/artikel.html
(willkürlich ergoogelt)

von Helge (Gast)


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Luftlöcher in einem Gerät auf dem Basteltisch haben die unangenehme 
Eigenschaft, daß da irgendwann was leitfähiges reinbröselt :-) Ich find 
eine Seite des Gehäuses aus Alu statt Holz die elegantere Lösung.

von Interessierter mit Unkenntnis (Gast)


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Hallo Michael,

ich finde es ein interessantes Projekt. Ich würde auch gerne so eines 
bauen. Habe ein altes nichbenötigtes Laptopnetzteil bei mir.

Wie hier schon angesprochen wurde, ist das Ausganssignal sauber genug um 
Microcontroller Projekte umzusetzen?

Gruß Interessierter

von Kutte R. (kutte)


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das Rad wird wohl öfter mal neu erfunden. Siehe
Beitrag "Einfaches Labornetzteil mit DPS3003"

von Klettermaxe (Gast)


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Spannung kann man nie genug haben!

von Harald W. (wilhelms)


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Michael W. schrieb:

> ich möchte Euch ein kleines Projekt von mir vorstellen.

Wieso nennst Du das ein "Projekt", wenn nur Fertigteile zusammem
gesteckt oder gelötet werden? Von einem Projekt würde ich nur
reden, wenn auch eine gewisse Entwicklungsarbeit geleistet wird

von ich³ (Gast)


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Fail: Verzinnte Litzen unter Schraube/Mutter.

von ich³ (Gast)


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Ich korrigiere: Fail², weil an den Schraubklemmen des Moduls nicht 
nötig. Da sind schon Bleche vor den Schrauben drin.

Holzgehäuse: Naja...

Insgesamt: Ein paar Fertigteile zusammenspaxen mag pragmatisch sein, 
aber kein "Projekt". Da es schon an grundlegenden handwerklichen 
Fertigkeiten fehlt, ist eine Veröffentlichung des "Projekts" bestenfalls 
ein Witz. Einäugige helfen den Blinden oder so.

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