Frontplatte fertigen lassen

OP #6961937
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Moin,

ich muss mehr oder weniger regelmäßig Frontplatten fertigen lassen. Da 
geht es teilweise um 1.5mm Alublech, teilweise 2mm. Es sind keine 19" 
Blenden.
Schaeffer ist mir viel zu teuer.

Ich brauche meist Stückzahlen zwischen 10-25 Stück. Die Frontplatten 
haben alle einen Druck. Wie genau der aufgebracht wird, ist mir 
eigentlich egal. Hauptsache er hält und ist möglichst kratzfest 
(Siebdruck fällt damit eigentlich schon fast raus...).

Mein bisheriger Workflow ist etwas sehr umständlich. Ich lasse die 
Frontplatten erst lasern. Muss sie dann noch nachbehandeln (Folie 
abziehen und reinigen). Dann gehts zum Bedrucker, entweder UV Druck oder 
Siebdruck. Letzteres lohnt sich nur bei größeren Stückzahlen wirklich.

Ich hätte aber gerne alles aus einer Hand. Einerseits wegen der 
Qualitätskontrolle. Andererseits weil ich gerne einen zentralen 
Ansprechpartner für die Projekte haben möchte. Die Erfahrung hat 
gezeigt, dass bei jedem Schritt, der mehr zu gehen ist, Dinge schief 
gehen können.

Hat jemand einen heißen Tipp?

Meine Preisvorstellung für z.B.:
2mm Alublech schwarz eloxiert, weißer Aufdruck, ungefähr 15 Durchbrüche 
(alle rund), 420x50mm groß sollte nicht mehr als 10€ kosten bei einer 
Abnahme von 20 Stück.

Habt ihr eine Idee?
Gast #6961956
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1,5 mm und 2 mm Alublech würde ich einfach beim Chinesen als 
Leiterplatten bestellen.

Der macht dir Löcher und Gravuren gerne rein.

Als Beschichtung musst du dich halt mit Lötstopplack begnügen, Die 
Beschriftung kannst du als vergoldetes Kupfer umsetzen.

Klar, so robust wie eine echte eloxierte Frontplatte von Schaeffer wird 
das sicher nicht.
Aber dafür reicht dein Layoutprogramm und du kriegst z.B. bei ALLPCB 20 
Stück mit schwarzem Lötstopp und vergoldetem Kupfer für 50 Dollar.

Bei höheren Ansprüchen tuts das natürlich nicht mehr.
OP #6962079
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Leider ist man beim Fräsen sehr festgefahren was die Schriftarten 
angeht. Auch ein Logo lässt sich nicht gut fräsen. Das käme also nicht 
in Frage.

Von Fahrion habe ich mittlerweile ein Angebot. Ist aber mit knapp 49€ 
netto bei 5 Stk. und 27€ netto bei 10 Stück schon recht hochpreisig.

China kommt nicht in Frage. Ich möchte den Ansprechpartner vor Ort.
#6962084
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Christian R. schrieb:
> China kommt nicht in Frage. Ich möchte den Ansprechpartner vor Ort.

Man kann nicht alles haben. Wenn es unbedingt vor Ort sein muss, musst 
du diesen Luxus eben bezahlen. Warum auch immer man da irgendeinen 
Ansprechpartner haben will. Man liefert die Daten und ist froh wenn man 
sonst keinen Kontakt mit jemand haben muss.
Bist du so ein Typ der alles stundenlang totlabern muss und so jeden von 
der Arbeit abhält? Auch diese Zeit kostet.
OP #6962089
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So ein Blödsinn.

Persönlicher Kontakt ist das Vitamin B wenn es um hohe Qualität geht.

Ich habe schon zu viel negative Erfahrung gesammelt mit Fernost. Und 
dann steht man da mit Ware, die man nicht gebrauchen kann nach zig 
Wochen warten und das Geld ist auch weg. Pech gehabt.

Wenn du es anders machst, bitte. Aber dann belass es bitte dabei.

Mir geht es hier um einen günstigen Anbieter. Und die gibt es auch in 
Deutschland. Man muss aber eben vergleichen. Warum soll ich den erst 
besten nehmen?

Bitte zurück zum Thema. Das muss hier nicht weiter ausgebreitet werden.
#6962106
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Christian R. schrieb:
> So ein Blödsinn.
>
> Persönlicher Kontakt ist das Vitamin B wenn es um hohe Qualität geht.

Aha. Ist der Spruch aus einem Consultant-Seminar?

> Mir geht es hier um einen günstigen Anbieter.

Eben. Du hast dich über die hohen Preise deines bisherigen Angebotes 
beschwert. D.h. für dich steht der Preis im Mittelpunkt. Und nicht die 
Qualität. Und da kommt Fernost ins Spiel.
Wäre für dich Qualität wirklich wichtig würdest du das teure Angebot 
einfach annehmen.

> Und die gibt es auch in
> Deutschland.

Ach so. Warum hast du dann dort nicht schon bestellt. Ich dachte du 
suchst gerade erst. Aber weißt schon es MUSS sie geben?

> Bitte zurück zum Thema. Das muss hier nicht weiter ausgebreitet werden.

Das IST das Thema. Es geht um Lieferanten von Frontplatten.
Gast #6962111
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Christian R. schrieb:
> Hat jemand einen heißen Tipp?

Einen heissen sogar auch noch.

Die Frontplatte wird mit einen PCB-CAD designen z.B. KiCAD. (2 Seiten)
Die  Ausmessungen festlegen ebenso Löcher und Ausbrüche .
Dann auf den Silk-Layer die Beschriftung festlegen. Die Hinterseite 
könnte man mit Kupfer fluten (Kontrastverbesserung). Bestellt und 
gefertigt wird dann beim China-Mann.
(AllPCB oder JLCPCB).
Beim Bestellen dann die den Löstopplack- und die Schrift Farbe 
festlegen.
That's it. Die so gefertigten Schfriftplatten sind perfekt und vor 
alledingen  schweiss-resisten. Die Schrift ist ausreichend scharf. Vom 
Preis her ist das von keinen der bekannten Frontplatten-Apotheken zu 
unterbieten.
Gast #6962120
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Kurze Suche nach deutschen Anbietern im PCB-Bereich hat mir noch 5pcbde 
ausgespuckt.
Costa 420x50 @14AT für 10 Stück 220 Netto, für 20 Stück 265 Netto und 
für 50 Stück 388 Netto.

Kann sein, dass es noch günstigere gibt, aber ich habe keine Lust, 
kostenlos deine Suchaufgabe zu erledigen.

Lasercutten könnte tatsächlich eine Methode sein, das dürfte auch mit 
den bereits angesprochenen Alu-Eloxalplatten gehen.
Alu ausschneiden, Eloxalschicht weggravieren.
Gast #6962127
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Thomas V. schrieb:
> Wer Chinapreise will, muss auch in China bestellen.

Aluminium kostet überall gleich viel auf der Welt, und wer sich eine 
moderne automatische Anlage zum Fräsen und für den Untereloxaldruck per 
Tintenstrahl kauft, kann die ja in China kaufen, obwohl die eher aus 
Italien oder Deutschland stammen.

Der Trick ist es, die Produktion vollautomatisch laufen zu lassen, das 
Einsammeln der Daten für den Nutzen vom WebServer auf den die Kundschaft 
die Zeichnungen hochlädt über das Vereinzeln der Nutzen und 
zeitgerechtem Ausdrucken von Versandetikett und Rechnung.

Dann muss niemand relevant Hand anlegen und die Fertigung kostet 
dasselbe, egal ob Einzelstück oder Massenprodukt. Nur das Porto ist in 
Deutschland ein Standortnachteil.

Aber da hakt es in deutschen Köpfen.
"Das haben wir schon immer so gemacht" führt halt zur Pleite weil der 
Kunde zu den Klügeren abwandert - die in China inzwischen eher mehr 
verdienen als unsere Schnarchnasen.
Gast #6962151
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Christian R. schrieb:
> Leider ist man beim Fräsen sehr festgefahren was die Schriftarten
> angeht. Auch ein Logo lässt sich nicht gut fräsen. Das käme also nicht
> in Frage.

Die Zeiten von Schriftschablonen und Storchenschnabel sind eigentlich 
vorbei. Heutzutage macht man so etwas eher per CNC-Fräse.
Gast #6962280
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Ich würde das selber machen.

Frontplatte zuschneiden lassen kann jeder.

Beschriften mit einen billigen China-Laser und Bohrungen entweder per 
CNC oder aber per Bohrmaske.

Ich denke das nach einer Investition in Maschinen für ca. 600 Euro 
(Computergesteuerter China-Laser-Schneider/Plotter) bei der Menge 
günstiger und Flexibler ist.

Angesteuert wird das Teil meines Freundes mit Corel und ein Plug-In des 
Herstellers.

Und bitte keine Diskussionen über China-Laser ;)
Gast #6962293
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Christian R. schrieb:
> Meine Preisvorstellung ...
> sollte nicht mehr als 10€ kosten

Schon wieder so ein Vogel: Wie kommt man eigentlich auf solche Preise?

Erst die Tage kommt einer, der sein aufgebrochenes Garagentor repariert 
haben will, ich solle mir das mal anschauen. Selber absolut unfähig 
(kann nur Stempel auf Papier machen), weiß aber, dass die Reparatur 
nicht mehr wie 50 Euro kosten darf. Habe ihm empfohlen, sein Garagentor 
selber zu richten, damit könne er die 50 Euro sparen. Was für ein Idiot.

> Schaeffer ist mir viel zu teuer.

Seltsam, denn alles, was ich bisher dort habe fertigen lassen, war so 
preiswert, dass ich die eigene CNC-Fräse erst gar nicht eingeschaltet 
habe. Selbst ein einziges Kettenrad fürs E-Bike aus AW7075 haben die mir 
für sehr schmalen Taler gefertig. Und zwar in Topp Qualität.

Heißer Tipp für den TO: Beschaffe dir selber eine CNC-Maschine, 
Werkzeuge, Messmittel und Material und fertige selber Frontplatten. Dann 
kannst du dich selber unterbieten.
Gast #6962318
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MaWin schrieb:
> Der Trick ist es, die Produktion vollautomatisch laufen zu lassen, das
> Einsammeln der Daten für den Nutzen vom WebServer auf den die Kundschaft
> die Zeichnungen hochlädt über das Vereinzeln der Nutzen und
> zeitgerechtem Ausdrucken von Versandetikett und Rechnung.
>
> Aber da hakt es in deutschen Köpfen.

Ich würde eher sagen, dass deine aufgelegte Schallplatte mal wieder 
hakt. Und zwar immer wieder an der gleichen Stelle. Du solltest mal 'ne 
neue Platte auflegen.

Immer die gleiche, naive und egoistische Forderung: Investiere du 
Millionen, damit ich meinen Kruscht billig bekomme. Sollte die Rechnung 
nicht aufgehen, bist du am Arsch. Mir aber egal, Hauptsache, mein 
Kruscht war billig. Zum Teufel mit solchen Vögeln.
Gast #6962322
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Harry K. schrieb:
> Schon wieder so ein Vogel: Wie kommt man eigentlich auf solche Preise?

Teuer, ne ?

Für 1/2 m2 verarbeitetes Alublech 800 EUR zu kassieren, Porto obenauf.

Aluglattblech kostet keine 60 EUR, da ist die Eloxaltinte mit drin, der 
Rest ist Reingewinn.

Ja, die Anlagen (CNC, Tintenstrahler, Eloxalanlage) kosten Geld, aber um 
so besser ausgelastet sie sind, um so weniger anteilig.

Offenkundig schreckt man in Deutschland Kundschaft lieber ab mit 
Wucherpreisen. So wird das mit der Anlagenauslastung natürlich nichts.
Gast #6962332
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MaWin schrieb:
> Offenkundig schreckt man in Deutschland Kundschaft lieber ab mit
> Wucherpreisen. So wird das mit der Anlagenauslastung natürlich nichts.

Dann will keine Kleinkunden. !!!

Das ist zu viel Arbeit. Nennt man Rüstkosten in der Produktion. Wenn man 
keine Anlagen hat, die ein X-qm großes Alublech so verarbeiten und 
Trennen können das am Ende in einen Durchgang 20 Kunden glücklich sind, 
dann kann man auch für den kleinen Kunden und kleiner Stückzahl keine 
günstigen Angebote machen.

Die großen Platinenersteller machen das nämlich so. Die schieben eine 
X-qm große Platine in die Maschine, die macht da 100 Einzelplatinchen. 
Am Ende trennt die ein Laser und viel kleine nette flinke Chinesinen 
packen die ein.

Ich habe schon Adapterplatinen gekauft die ich selbst Trennen musste. 
Sollbruchstelle. !!!

Und Maschinen die das alles können sich halt nicht preiswert.
#6962370
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Gerald K. schrieb:
> 11 € pro Stück mit 15 Bohrungen, das Gehäuse ist auch nicht billig. Eben
> Kleinststückzahlen.

Der Preis an sich ist schon ok. Ich frage mich nur wer heute so eine FB 
braucht. Versteh mich nicht falsch, meine FireTV FB hat noch weniger 
Tasten. Aber damit kann ich alles ansehen was es so gibt. Mit der FB 
hier nicht. Wirkt doch sehr aus der Zeit gefallen.

Christian R. schrieb:
> Ansonsten würde ich gerne die Firmensuche fortsetzen und alle anderen
> darum bitten, weitere Adressen zu nennen wenn es noch welche gibt.

Tja ja, nur ist das hier ein DISKUSSIONSFORUM und keine Ablage für 
Kontaktadressen.
Also wirst du schon damit leben müssen dass hier zum Thema auch 
diskutiert wird.

Aber mal eine Frage von mir: Ist es üblich auch Frontplatten in 
Kunststoff erstellen zu lassen? Ich brauche nämlich sowas.
#6962411
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Cyblord -. schrieb:
> Versteh mich nicht falsch, meine FireTV FB hat noch weniger
> Tasten

Es ging mir nicht um weniger Tasten, sondern um eine Taste pro 
Programmplatz. Je mehr Tasten umso besser.

Aber zurück zur Frontplatte :

Ich habe diesen Hersteller gewählt, weil es bequem war die Frontplatte 
über Target gemeinsam mit der Leiterplatte zu erstellen und aus Target 
heraus zu bestellen.
Gast #6962452
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Cyblord -. schrieb:
> Ist es üblich auch Frontplatten in Kunststoff erstellen zu lassen? Ich
> brauche nämlich sowas.

Es gibt viele Gehâuse mit Kunststofffrontplatten, Unimas von Bopla etc. 
da kann man auch Konfektionierung beauftragen, also gebohrt, gestanzt, 
beschriftet.

Ist halt für grössere Frontplatten zu instabil, und 5mm PMMA zu teuer.
Gast #6962808
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Cyblord -. schrieb:
> Stolzer Preis für eine Rentner-Fernbedienung. Da wundere ich mich
> natürlich nicht mehr mit welchen Leuten man hier so über Streaming oder
> Online-Handel diskutiert.

Und noch so'n Vogel. Man diskutiert hier offensichtlich nur noch mit 
Billigheimern und Entenklemmern.

@Cyblord: Nach der "Rentner-Fernbedienung" weiß nun jeder, in welche 
Schublade er dich zu stecken hat. Die unterste ist noch zu gut für dich.

@Gerald K.: Saubere Arbeit!
Wie wurde denn die Beschriftung ausgeführt?
Gast #6962876
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Cyblord -. schrieb:
> Ich frage mich nur wer heute so eine FB
> braucht. Versteh mich nicht falsch, meine FireTV FB hat noch weniger
> Tasten. Aber damit kann ich alles ansehen was es so gibt. Mit der FB
> hier nicht.

Da liegst du falsch!
Die ist auf das wesentliche reduziert worden. Das ist genau das was Oma 
und Opa brauchen. Die Meinung "Viel Knöpsche" = kompliziert und Wenig 
Knöpsche = ist einfach" ist auch falsch. Das was der Gerald K. hier 
präsentiert ist durchdacht: Eine Funktion -> eine Taste.

Übrigens mit meiner Methode (wie oben Beschrieben) , hätte mich die 
Frontplatte ca. 1,5 € / Stck  bei JLC gekostet.
Gast #6962878
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Harry K. schrieb:
> Man diskutiert hier offensichtlich nur noch mit
> Billigheimern und Entenklemmern.

Falsch man diskutiert hier über Apothekerpreise !
Bei 10 Projekten kommen da locker mal 100 € "Entklemmer" Geld zusammen. 
Das sind schon mal 2 Festplatten oder ein M.2 Modul.
Gast #6962893
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Frontman schrieb:
> Bei uns nicht nur manchmal.
> Mal Hand aufs Herz, das sieht doch passabel aus!

JA tut es.

Ich habe aber auch schon Alu-Platten genommen und einfach eine Bedruckte 
Folie darauf geklebt. Sah auch gut aus. Und war sogar gut zu reinigen. 
;)

Die Löcher für die Bohrungen habe ich damals von Hand gemacht. 
Heutzutage würde ich die Folie mal eben mit meinen Schneideplotter 
ausschneiden lassen.

Dazu muss ich nur die Folien-Layout 2 x ausdrucken mit anderen Layern. 
Dann ausschneiden auf Etikettenpapier. Das auf das Alu-Blech kleben. Die 
Bohrungen machen, Etikett abziehen (das hält auf Alu soviel lausig), 
Platte reinigen, Folie drauf, fertig.

Das ganze hatte durch die Folie sogar einen coolen Lichtschimmer. Aber 
jeden das seine.

Wenn es schnell und Bunt gehen soll geht es auch ohne Folie. Dann sollte 
man das Papier aber mit einigen Schichten Klarlack beglücken. Das 
verhindert das es ausbleicht und das der Dreck nicht zu reinigen ist.
#6963058
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Frontman schrieb:
> Mal Hand aufs Herz, das sieht doch passabel aus

Sehe ich auch so. Eine Kupferfläche auf der Rückseite wirkt sogar als 
Abschirmung.

Noch ein Grund warum ich Target verwendet habe:

Das "Layout" der Frontplatte ist ein eigener Layer im Layout. Damit ist 
die richtige Positionierung der Tasten und der LED zwischen Leiterplatte 
und Frontplatte gewähleistet.

Für den Taster DTS-644 habe ich im Layout zusätzlich eine zentrische 
Bohrung (0) vorgesehen.

Siehe: https://componiverse.com/app/view/Mn4LcTuXuPADBwrdw

Damit kann die noch unbestückte Leiterplatte als Bohrschablone für die 
Gehäusefront dienen. Dazu wird die leere Leiterplatte im Gehäuseoberteil 
festgeschraubt und die 15 Löcher gebohrt.
(Bohrung für LED fehlt im Bild des Anhanges noch).

Die richtige Positionierung der Tasten zur Front ist wichtig, damit die 
Tasten nicht klemmen.
Daher verwende ich Tasten in THT Ausführung, obwohl ich möglichst viel 
in SMD ausführe. Die Tasten gibt es auch in SMD Ausführung, aber die 
richtige händische Positionierung ist nicht so leicht zu gewährleisten.

Das Frontblech wird in die Vertiefung des Gehäuseoberteils mit einem 
doppelseitigen Klebeband fixiert.

Noch zur Funktionalität für Senioren:

Die Schwierigkeit bei Benutzung von Fernsehfernbedienungen durch 
"Senioren" liegt nicht nur  am Merken von bis zu vierstelligen Nummern, 
sondern in der raschen Eingabe der Ziffernfolgen. Ist diese zu 
langsam, dann schaltet, zumindest mein UPC Kabelreceiver, automatisch 
auf Programmplatz 100.
Angehängte Dateien:
OP #6970483
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Ein kurzes Feedback falls das noch jemanden interessiert.

Ich habe mich am Ende für das Angebot von Fahrion entschieden. Die 
Kommunikation sowie die Musterbilder haben mich überzeugt. Der Preis 
passt auch. Ich bekomme 15 Frontplatten für unter 20€. Das ist fair.

Die Frontplatten werden gestanzt, schwarz eloxiert und werden weiß mit 
Siebdruck gedruckt.

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