Raspberry4 Stürzt ab. Kühlkörper?

Gast #7000703
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Guten morgen
Also ich habe für die Haussteuerung mehrere Raspberry(4) eingerichtet.
Leider stürzt einer alle 2-3 Tage ab. Ich habe jetzt die Sd Kate aus 
zwei Rpis umgetauscht genauso wie die Position, Strom und Lan und es 
stürzt immer noch der gleiche (von der Hardware) ab. Daher würde ich 
jetzt mal Betriebssystem und Netzteil ausschließen.
Der eine der Abstürzt hat keine Kühlkörper der andere sitzt in einem Alu 
Gehäuse.
Habe ich da einen Defekten erwischt oder müssen die Dinger gekühlt 
werden?
Ich habe noch einige 3er Rpis laufen und die meisten auch ungekühlt und 
da noch nie Probleme gehabt.
Umgebungstemperatur ist im Kühlen Stall. ~10 Grad. Arbeiten müssen sie 
kaum. also eigentlich nur Daten von BT oder Seriell einsammeln und ins 
Netzwerk senden.
Gast #7000712
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Meinen 4er habe ich mit einem Kühlkörper versehen, bzw das Flirc Gehäuse 
eingesetzt. Ohne ging es gar nicht.

In einem weitere Schritt habe ich auch noch die Maximale CPU Frequenz 
gedrosselt, so dass er langsamer läuft. Für eine Haussteuerung reichen 
evtl weniger MHz.
Mein Backup braucht dann nachts eine halbe Stunde mehr, dafür läuft er 
stabiler.

Wichtig sind auch richtig gute Netzteile.

Meine Erfahrungen.

Ich habe noch zwei PI-400. Die laufen problemlos, weil das Gehäuse 
besser kühlt. Und die sind sogar noch fixer.
Gast #7000715
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Operator S. schrieb:
> Erich schrieb:
>> Der eine der Abstürzt hat keine Kühlkörper der andere sitzt in einem Alu
>> Gehäuse.
>
> Wäre ja noch interessant zu wissen, wie das Gehäuse dessen aussieht, der
> abstürzt.
> War es nicht beim Pi4, bei dem ein Bauteil offen war und wenn Licht
> darauf einfiel, dann ging der nicht mehr?

Nein, dass war ein 2er. Den habe ich mal abstürzen lassen, als ich mit 
der Spiegelreflex Kamera geblitzt habe.
Beitrag #7000860 wurde von einem Moderator gelöscht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7000867
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Erich schrieb:
> oder müssen die Dinger gekühlt werden?
Wird er denn heiß? Hat er eine höhere Stromaufnahme als die anderen?

> Habe ich da einen Defekten erwischt
Kann natürlich auch sein.

drm schrieb:
> und ist auch vom Temperaturbereich für Wohnräume ausgelegt
Wobei "kälter" normalerweise kein Problem darstellt. Und 10°C ist ja nun 
nicht unmenschlich kalt.
>  (siehe  Datenblatt).
Hast da auch mal gekuckt?
Ich finde "Environment: Operating temperature 0–50ºC"

Pepe T. schrieb im Beitrag #7000860:
> Warum sind die dinger eigentlich so teuer ?
Stichworte: Angebot + Nachfrage -> Preis
Gast #7000917
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Erich schrieb:
> Guten morgen
> Also ich habe für die Haussteuerung mehrere Raspberry(4) eingerichtet.
> Leider stürzt einer alle 2-3 Tage ab. Ich habe jetzt die Sd Kate aus
> zwei Rpis umgetauscht genauso wie die Position, Strom und Lan und es
> stürzt immer noch der gleiche (von der Hardware) ab. Daher würde ich
> jetzt mal Betriebssystem und Netzteil ausschließen.
> Der eine der Abstürzt hat keine Kühlkörper der andere sitzt in einem Alu
> Gehäuse.
> Habe ich da einen Defekten erwischt oder müssen die Dinger gekühlt
> werden?
> Ich habe noch einige 3er Rpis laufen und die meisten auch ungekühlt und
> da noch nie Probleme gehabt.
> Umgebungstemperatur ist im Kühlen Stall. ~10 Grad. Arbeiten müssen sie
> kaum. also eigentlich nur Daten von BT oder Seriell einsammeln und ins
> Netzwerk senden.

Ich habe 2 RPI4 ohne Kühler (weder passiv noch aktiv) am laufen (24/7) 
und keine Probleme. Beide sind in normalen Wohnräumen, also +-22°C 
Umgebung.
Abstütze kenne ich keine (Weder mechanisch noch SW).

Ich würde mal die CPU temperatur auslesen und loggen.
Gibt es in /var/log/syslog irgendwelche seltsamen Meldungen?
"Arbeiten müssen die kaum" ist eine mutige Aussage. Wenn die SW schlecht 
programmiert ist, dann können aus kleine Aufgaben große Lasten erzeugen. 
Was sagt denn htop zur CPU-Auslastung?

Wie äussert sich der Abstutz? Ist der RPI "nur" nicht mehr übers 
Netzwerk zu erreichen? Ist er über Konsole und angeschlossenen 
Bildschrim noch erreichbar?

Gruß

Robert
#7001120
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Teo D. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Pepe T. schrieb:
>>> Warum sind die dinger eigentlich so teuer ?
>> Stichworte: Angebot + Nachfrage -> Preis
>
> Nur, das dies erklärt, warum sie so billig sind. :D

Aktuell ist das Angebot im Vergleich zur Nachfrage sehr gering. Das 
spricht eher für einen hohen Preis.

Der Da schrieb:
> Wie äussert sich der Abstutz? Ist der RPI "nur" nicht mehr übers
> Netzwerk zu erreichen? Ist er über Konsole und angeschlossenen
> Bildschrim noch erreichbar?

Und über's Netzwerk zwar vielleicht nicht mehr per ssh, aber noch per 
ping?
#7001198
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Der hat doch alles onboard bei mir läuft oben rechts einen Last und 
Temperaturanzeige, links davon habe ich noch eine Frequenzanzeige 
aktiviert. läuft mit 2 GHz stabil gab schon Firmwares da liefen auch die 
2147 MHz stabil, seit einiger Zeit musste ich reduzieren.

Ich habe ein 2teiliges Kunstoffgehäuse wegen dem WLAN Empfang, in der 
oberen Abdeckung habe ich nen 50mm 12V Lüfter über 5V laufen, da Ding 
hört man nur wenn man mit den Ohr auf 20cm Nahe kommt, also ganz ne 
andere geschichte wie diese 30mm Qualgeister. Als Kühler müsste einer 
mit 28x28 und 15mm Höhe drin sein, da braucht man keine teures Gehäuse. 
Hat alles zusammen also Gehäuse, Kühlkörper und Lüfter keine 10€ 
gekostet.
Angehängte Dateien:
#7001521
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Hast Du beim Netzteiltausch auch das Anschlusskabel mitgetauscht? 
Vielleicht liegt es ja daran.
Du schreibts "Stall". Wie sauber ist Deine Stromversorgung wirklich? Was 
passiert, wenn Du das Gerät woanders platzierst? Gibt es große 
Verbraucher, z.B. Lüfter, die anspringen und die Spannung einbrechen 
lassen?

Schau Dir mal den Befehl "dmesg" an, im Logfile stehen ggfs. Hinweise 
auf Temperatur und Spannung drin.
Gast #7001960
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Update.
Jetzt hat es mir noch eine sd Karte zerstört. Auch von genau dem Rpi. 
Allerdings war die Karte ja vorher in dem anderen der Problemlos läuft. 
Kann aber Zufall gewesen sein. Hatte vor ein paar Wochen schon eine 
exakt gleiche intenso 16gb welche gar nicht mehr erkannt wird. Diese 
jetzt wird erkannt aber nur noch eine Partition die andere ist gone. 
Partitionstabelle oder Partitionen ändern schmeißt io Fehler. Sie wirkt 
wie schreibgeschützt.

Zum Rpi getauscht hatte ich wirklich nur den rpi. Karte, Kabel, Netzteil 
sind an der Position geblieben. Die beiden Rpis arbeiten gut 5 Meter 
voneinander entfernt. In diesem Stall gibt es keine Bösartigen 
Verbraucher.
Ich hab ihn jetzt mit im Wohnraum und werde mal gezielter überwachen und 
auch mal Kühler drauf kleben.

Thomas O. schrieb:
versorgst du andere Verbraucher mit z.B. eine externe Festplatte...
> stürzt er wirklich komplett ab (bleibt hängen)? Oder ist nur nicht mehr
> übers Netzwerk zu erreichen?

Keine anderen Verbraucher. Außer ein usb2Serial und das interne 
Bluetooth.
Das ist eine gute Frage. Ich habe nur ssh zugriff und seine Aufgabe 
besteht darin zeug ins Netzwerk zu senden. Ping war aber auch raus. Ich 
muss zu meiner Schande gestehen ich hatte noch niemals einen Bildschirm 
an einem Raspberry...
(Firma: getcom IT Services) #7004526
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drm schrieb:
> bei ~10°C Umgebungstemperatur kann man auch mal auf Feuchtigkeit prüfen.
>
> Der Raspi ist in keiner Version gegen Umwelteinflüsse geschützt und ist
> auch vom Temperaturbereich für Wohnräume ausgelegt (siehe Datenblatt).

Also ich habe einen RPi 2 als Hühnerhausserver im Hühnerstall laufen. 
Der sitzt zwar in einem Holzkasten mit Tür, aber da wird es auch schon 
mal -10 Grad drin.
Der läuft seit 2016 ohne Absturz.
#7004965
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Es wurde noch fast nichts zu den SD Karten gesagt, außer das „es noch 
eine SD Karte zerstört“ hat. Das lässt mich aufhorchen, wo kommen deine 
SD Karten denn her? Gerade von den üblichen Chinaimporteuren und 
Kistenschiebern bekommt man unsäglichen Rotz. Auch eine Quelle für 
allerlei Probleme.

Habe hier - glaube von Stefan - den Tip bekommen, dass die „Original“ 
Raspberry-SDs keine Probleme bereiten. Darüber hinaus gibt es sicher 
auch eine Menge brauchbares Zeug von den Originalherstellern.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7005010
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SD-Karten werden in Raspberry Pis häufig dann beschädigt, wenn es keine 
ordentliche Stromversorgung gibt, sondern diese bei Schreibzugriffen 
o.ä. einbricht. Im einfachsten Fall beschädigt das nur die 
Dateisystemstruktur, was sich durch Neuformatieren wieder richten ließe, 
aber bei einigen Typen werden wohl auch interne Verwaltungsstrukturen 
beschädigt.

Seit einer unserer Kunden ein von mir entwickeltes Stromversorgungsmodul 
mit Pufferung mittels Supercap einsetzt, gibt es keinerlei Probleme 
mehr. Insbesondere ist dank der Pufferung und entsprechender 
Signalisierung auch genug Zeit (> 10 Sekunden) vorhanden, um den RPi 
sauber herunterzufahren.
#7005059
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hast du noch nen 2ten Raspberry dann kannst du die Karte wieder 
hinbiegen, wenn Sie allerdings schon Schreibgeschutzt ist, das wurde 
dies vom µController der µSD Karte veranlasst damit man noch seinen 
Daten retten kann und die Karte nicht weiter beschrieben wird. Oft gibts 
auch Probleme wenn die Karte fast voll ist denn dann trifft die freien 
Blocke umso stärker.

sudo fdisk -l (Karte rausfinden)
umount /dev/sd... (Karte unmounten)
sudo fsck.ext4 -Dfty -C 0 /dev/sd.... (Struktur, Index,....reparieren)
Gast #7007259
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Andreas S. schrieb:
> Seit einer unserer Kunden ein von mir entwickeltes Stromversorgungsmodul
> mit Pufferung mittels Supercap einsetzt, gibt es keinerlei Probleme
> mehr.

Würde mich interessieren, gäbe es dazu mehr Informationen? Beschreibung? 
Bezugsquellen? Im Idealfall natürlich gerne auch einen Schaltplan (wenn 
kein kommerziell vertriebenes Produkt) ;-)
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7007278
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Ralf S. schrieb:
> Beschreibung?
Das nennt sich "Sekunden-USV" und gibt dem Sytem Zeit, herunterzufahren 
und der µSD, ihre internen Vorgänge zu beenden. Die Karte darf nämlich 
laut Spec nach dem letzten Schreibzugriff noch etliche ms bis in den 
Sekundenbereich aktiv sein und ihr "Housekeeping" erledigen.

Schaltungstechnisch siehe: 
Beitrag "Re: 24V Sekunden-USV mit Kondensator: Optimierung!?"

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