Hilfe bei Bauteilerkennung

OP #7017543
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Guten Morgen zusammen

Ich werde auf der Suche nach dem eingerahmten Bauteil einfach nicht 
fündig.
Den Aufdruck 0µ1M D3 hab ich gegoogelt, ohne Ergebnis.
Es gibt hier im Forum schon einen ähnlichen Beitrag, allerdings von 2008 
(Beitrag "Keramik Y Kondensator") allerdings ohne Ergebnis.
Persönlich tippe ich auf einen Kondensator, allerdings fände ich es 
komisch, da alle anderen verbauten Kondensatoren eine Normbezeichnung 
haben.

Vielen Dank schon mal für jegliche Hilfe und noch einen angenehmen Tag.

MfG
Groo
Angehängte Dateien:
OP #7017596
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Bitte um Entschuldigung.
Das Bauteil auf dem Bild ist ein anderes als das, das defekt ist.
Bei dem defekten ist ein Kontakt abgebrochen bzw "weggeplatzt".
Als es dann ausgebaut wurde, ist der Lack abgegangen, die Beschriftung 
war allerdings die gleiche wie auf dem das oben angehängt ist.

Ich hoffe, die Unklarheiten konnten hiermit beseitigt werden :)

MfG
Groo
Gast #7017640
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Johannes B. schrieb:
> Ich hoffe, die Unklarheiten konnten hiermit beseitigt werden :)

Naja, nicht ganz.
Was ging denn an der Schaltung nicht mehr?
Ein solcher Kondensator wird an der Stelle als Abblockkondensator 
verwendet, ein Puffer für die Versorgung des ICs. In den allerwenigsten 
Fällen wird das Fehlen eines der vielen verbauten Block-Cs zu einem 
Totalausfall der Schaltung führen, höchstens zu gelegentlichen 
Fehlfunktionen. Deshalb meine Frage.
Denn wenn bei ausgelötetem defekten Kondensator gar nichts mehr geht, 
besteht noch ein anderes Problem in der Schaltung.
OP #7017713
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Die Platine ist aus dem Display einer unserer Fräsen.
Dort werden je Achse (3 Stück) die Werte in 6 Stellen ausgegeben, 3 vor, 
3 nach dem Komma.
Bei einer Achse funktionierte eine Stelle nicht mehr, auch als der 
LCD-Würfel getauscht wurde. Bei genauerem Betrachten stellten wir o.g. 
defektes Bauteil fest.
Das Display und die Maschine sind BJ 1978. Ich denke das nach 44 Jahren 
gerne mal was kaputt gehen darf.

Danke für den Hinweis, wir werden die Spannungen vor dem Einbauen mal 
messen und vergleichen.

Das größte Problem an der Sache ist, dass der Hersteller keine 
Schaltpläne veröffentlicht und eine Reparatur bzw Austausch zu teuer 
wird.
OP #7018017
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H. H. schrieb:
> Johannes B. schrieb:
>> Bei einer Achse funktionierte eine Stelle nicht mehr, auch als der
>> LCD-Würfel getauscht wurde.
>
> Dann wird der Treiber (SN75469N) defekt sein. Kann man durch ULN2004
> ersetzen.
>
>
> Merkwürdig ist aber, dass da Displays mit gemeinsamer Anode verbaut
> sind.

Das übersteigt leider meine Kenntnisse :/
Kann man das messen?
Ich kann Ihnen sagen dass der defekte Kondensator zu Masse des SN75469N 
führt

Vielen Dank
Gast #7018141
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H. H. schrieb:
> Schau ins Datenblatt des MK50395.
Wie kann man auf dem Bild nur erkennen, dass da MK50395 auf dem IC 
steht? 😀

Und wenn in der vorliegenden Schaltung die in Bild2 angedeuteten 
Inverter am Display-Common nicht vorhanden ist? Dann passt es doch auch 
wieder...
Gast #7018159
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Christian M. schrieb:
> Lötstellen lötet man nach, mit frischem bleihaltigen Lötzinn,
> anguggen täuscht leider oftmals. Damals gingen auch gern die
> Durchkontaktierungen defekt. Hatte mal so eine Platine da musste fast
> jeder Durchsteiger nachgearbeitet werden. Die sah aber nicht so toll aus
> wie deine.

Verdächtige Lötstellen sollte man niemals einfach "nachloeten" sondern 
immer zuerst altes loetzinn entfernen.. Lötstellen reinigen. Dann neu 
machen. (Kann ich aus jahrelanger Berufserfahrung empfehlen)

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