Welche Werte liefert mir das Arduino

OP #7056504
Lesenswert?

Guten Tag,
ich entschuldige mich, dass ich immer störe.
Ein Drucksensor ist mir einem Arduino angeschlossen und die Frage ist, 
welche Werte werden dann am Arduino Serieller Monitor angezeigt?
Sind diese Werte die Werte in die entsprechende Sensoreinheit oder haben 
diese Werte die Einheit mV?
Wenn die Werte, die mir der Arduino anzeigt, in die Einheit mV sind, wie 
kann ich dann diese Werte in die entsprechende Sensoreinheit umwandeln.?
Gast #7056510
Lesenswert?

Ammar O. schrieb:
> Sind diese Werte die Werte in die entsprechende Sensoreinheit oder haben
> diese Werte die Einheit mV?

Das kommt drauf an, was das Programm auf dem Arduino tut.

> Wenn die Werte, die mir der Arduino anzeigt, in die Einheit mV sind, wie
> kann ich dann diese Werte in die entsprechende Sensoreinheit umwandeln.?

Indem du sie mit der Empfindlichkeit deines Sensors skalierst.
Gast #7056511
Lesenswert?

Ammar O. schrieb:
> Ein Drucksensor ist mir einem Arduino angeschlossen
Es gibt gefühlt 300 verschiedene.

Ammar O. schrieb:
> welche Werte werden dann am Arduino Serieller Monitor angezeigt?
Die welche, der Programmierer vorgesehen hat.

Ammar O. schrieb:
> Sind diese Werte die Werte in die entsprechende Sensoreinheit oder haben
> diese Werte die Einheit mV?
Frage den Programmierer.
Der weiß es, woher sollen wir/ich das wissen.

Ammar O. schrieb:
> Wenn die Werte, die mir der Arduino anzeigt, in die Einheit mV sind, wie
> kann ich dann diese Werte in die entsprechende Sensoreinheit umwandeln.?
Warum wisst du angezeigte Werte Wandeln?
Wandel doch besser die gemessenen Werte.

Das nennt sich übrigens : Programmieren.
#7056512
Lesenswert?

Wie heißt der Drucksensor, gibt er digitale Messwerte aus oder eine 
analoge Spannung?
Der Arduino hat nur einen 10-bit Analog-Digitalwandler. Damit kann er 
Zahlen von 0 bis 1023 ausgeben, genauer geht es nicht. Der Sensor hat 
auch Toleranzen.
Drucksensoren sind immer temperaturabhängig, das kann man teilweise 
kompensieren, wenn man die Temperatur misst und damit einen 
Korrekturwert berechnet.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7056560
Lesenswert?

Ammar O. schrieb:
> Guten Tag, ich entschuldige mich, dass ich immer störe.
Schon wieder ein neuer Thread für das immergleiche Thema? Warum denn? 
Findest du deinen alten Thread nicht mehr?

Hier ist er:
Beitrag "Blutdrucksensor"

Ammar O. schrieb:
> Was mich hindert, ist eine Formel, mit der ich die Werte von mV in psi
> umrechne.!
Wenn wir mal zurück kommen auf den alten Thread, wo
ich schrieb:
> Diese Formel ist ... unnötig, weil dich die Spannung niemals interessiert.
> Nimm besser einen Skalierungsfaktor, der den AD-Wert direkt auf den Druck
> umrechnet.
Was ist daraus geworden? Hast du da mal drüber nachgedacht?

Denn du musst hier keine Spannung in mV umrechnen. Rechne den AD-Wert 
0..1023 direkt in psi um. Den Saklierungsfaktor solltest du aus den 
Datenblättern selber herausfinden. Das ist nämlich die Arbeit, die ein 
Ingenieur zu leisten hat.
Gast #7056572
Lesenswert?

Ammar O. schrieb:
> Gucken Sie bitte auf die letzten Seite , da ist eine Tabelle?
Wenn du deine Brille aufsetzt, siehst du dort einen 060 aber keinen 066





Lothar M. schrieb:
> Ammar O. schrieb:
>> Guten Tag, ich entschuldige mich, dass ich immer störe.
> Schon wieder ein neuer Thread für das immergleiche Thema? Warum denn?
> Findest du deinen alten Thread nicht mehr?

Ich formuliere das mal um:
Unterwürfigkeit ist kein Ersatz für nicht gemachte Hausaufgaben.
Gast #7056585
Lesenswert?

Lothar M. schrieb:
> Ammar O. schrieb:

> Denn du musst hier keine Spannung in mV umrechnen. Rechne den AD-Wert
> 0..1023 direkt in psi um. Den Saklierungsfaktor solltest du aus den
> Datenblättern selber herausfinden. Das ist nämlich die Arbeit, die ein
> Ingenieur zu leisten hat.

Das ist fast egal: Wie Sebastian R. ellenlang dargelegt hat ist die 
Aufloesung dieses Sensors in Verbindung mit einen 10-Bit-AD-Wandler ca. 
22mmHg/Digit. D.h. Du kannst Systole/Diastole kaum unterscheiden.

Gruesse

Th.
Gast #7056659
Lesenswert?

Zeno schrieb:
> Mit der Tabelle im DB kann man sich sehrwohl eine Kennlinie des Sensors
> zusammen bauen.

Welche Tabelle?
Die Tabelle auf S.2 besagt nur, dass es verschiedene Varianten von dem 
Sensor gibt und dass deren individuellen Empfindlichkeiten um einen 
Faktor 2.5 streuen können.

Kurz: Bevor man da Absolutwerte dran schreiben kann, ist erstmal 
Kalibrierung angesagt.
Gast #7056966
Lesenswert?

Wolfgang schrieb:
> Kurz: Bevor man da Absolutwerte dran schreiben kann, ist erstmal
> Kalibrierung angesagt.

Der Sensor ist eine Widerstandsbrücke, die sich mit einem Arduino nicht 
mesen lassen dürfte.

Mit 140..240mV max. Ausgangssignal fängt man am Arduino sowieso nichts 
sinnvolles an, da muß ein Differenzverstärker vor.
Gast #7056988
Lesenswert?

Manfred schrieb:
> Der Sensor ist eine Widerstandsbrücke, die sich mit einem Arduino nicht
> mesen lassen dürfte.

Was hat das mit der Streuung der individuellen Sensorempfindlichkeit zu 
tun?
Ich war davon ausgegangen, dass das Signal noch passend aufbereitet 
wird.
Das ändert aber nichts daran, dass der Sensor kalibriert werden muss, 
bevor man aus dem Ausgangssignal absolute Druckwerte ausrechnen kann.
#7057090
Lesenswert?

Nehmen wir erst mal ein Datenbuch mit Applikationen zu Drucksensoren:
http://bitsavers.informatik.uni-stuttgart.de/components/motorola/_dataBooks/1995_Motorola_Sensor_Device_Data.pdf

Der Drucksensor hier hat laut Tabelle einen Messbereich von 1 bis 60 
psi, liegt in der Übersichtstabelle auf PDF-Seite 8 etwa zwischen den 
unkompensierten MPX12D (45 psi) und MPX700D (100 psi), beide recht grobe 
Sensoren für hohe Druckunterschiede.

Auf Seite 11 ist eine Beispielschaltung für einen Drucksensor mit 
integriertem Verstärker. Ab PDF-Seite 158 sind die Applikationsschriften 
mit Beispielschaltungen, schon auf Seite 149 eine sehr einfache 
Schaltung mit einem Operationsverstärker.
Gast #7057093
Lesenswert?

Wolfgang schrieb:
> Die Tabelle auf S.2 besagt nur, dass es verschiedene Varianten von dem
> Sensor gibt und dass deren individuellen Empfindlichkeiten um einen
> Faktor 2.5 streuen können.
Das lese ich anders. Die Sensoren mit höherer Empfindlichkeit sind mit 
mit * bzw ** gekennzeichnet.  Wo liest Du da verschiedene Typen heraus.

WEnn es so ist wie Du schreibst dann muß der TO halt mal ein paar 
Messreihen machen und die Kennlinien selbst ermitteln. Ds ist aber 
offensichtlich zu viel verlangt. Ist bestimmt so ein neumodischer Maker 
der meint, wenn man einen Arduino irgendwo dran klöppelt dann 
funktioniert das einfach mal so. Die gebratenen Tauben fliegen einem 
nicht von selbst in den Mund, da muß man schon selbst was tun.
Gast #7057149
Lesenswert?

Zeno schrieb:
> Wo liest Du da verschiedene Typen heraus.

In der Tabelle auf S.2 unter Span lese ich die erste Spalte als den 
Messbereich des Typs (entsprechend der Tabelle auf S.7) und dazu ist für 
jeden die Brückenspannung bei 25°C und Speisung mit 5V angegeben (mit 
Statistik min/typ/max über Sensorexemplare)
** ist z.B. die Variante für Barometeranwendung, charakterisiert für den 
Bereich  700mbar bis 1100mbar
Gast #7057398
Lesenswert?

Wolfgang schrieb:
> In der Tabelle auf S.2 unter Span lese ich die erste Spalte als den
> Messbereich des Typs (entsprechend der Tabelle auf S.7) und dazu ist für
> jeden die Brückenspannung bei 25°C und Speisung mit 5V angegeben (mit
> Statistik min/typ/max über Sensorexemplare)
> ** ist z.B. die Variante für Barometeranwendung, charakterisiert für den
> Bereich  700mbar bis 1100mbar
Ja jetzt wo Du es sagst sehe ich das auch. Die Seite 7 habe ich in 
diesem Zusammenhang überlesen.

Ja dann muß ere die Kenlinie halt selbst aufnehmen - wo ist da das 
Problem.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren