Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug 3D gedruckte Gehäuse Brandsicher machen


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von KArl Fred M. (Gast)


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Hat jemand eine gute Idee, wie man selbstgedruckte Gehäuse halbwegs 
Brandsicher machen kann, bevorzugt PLA

Die Schaltung einfach mit einem blech abdecken ist aufwendig und nervig.
Das Gehäuse von innen mit Küchenalufolie Bekleben gibt mir ein 
unsicheres Gefühl, da ich immer angst habe, das sich die Folie löst und 
dann gerade zum Brandauslöser wird

Vermutlich gibt es extra Filament dafür, das ist dann aber wieder teuer 
als mal eben 12€/Kg
Nachteilig bei PLa ist, das es schneller weich wird, dafür brennt es 
aber nicht so leicht wie ABS und PEG und lässt sich deutlich schöner 
verarbeiten
Daher bitte keinedrumherum Diskussion.
Daher noch mal für die, die es ledier hier imemr zu Hauf gibt, als 
wiederholung die Frage um die es geht!!
Die Kernfrage lautet wie man PLA Gehäuse weniger brandempfindlich machen 
kann

: Verschoben durch Moderator
von Max M. (Gast)


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Egal was Du aufklebst oder drauflackierst, es fällt durch den Brandtest, 
wenn der Kunststoff selbst nicht mit einem brandverhinderndem 
Zusatzstoff versehen ist.

von Frank G. (frank_g53)


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von Jack V. (jackv)


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Das Problem ist: PLA fließt bei schon verhältnismäßig geringer 
Temperatur wie Wasser. Da ist’s dann völlig egal, was jemand von außen 
draufgesprüht hat: sobald das mit Flammen beaufschlagt wird, 
verschwindet das Gehäuse.

Edit: 
https://www.amazon.de/Brandschutzimpr%C3%A4gnierung-Flammschutzmittel-Brandschutzspray-Brandschutzmittel-Feuerschutzspray/dp/B085DYBJQ9 
– soviel Zeit für Datenschutz muss schon sein.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (Gast)


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Plastik besteht nun mal aus Kohlenstoff, der primäre Energieträger in 
unserer Welt. Die Konsequenzen kannst du dir selbst ausdenken.

von Wolfgang (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Plastik besteht nun mal aus Kohlenstoff, der primäre Energieträger in
> unserer Welt.

In dem Sinne besteht CO2 auch aus Kohlenstoff und erstickt Flammen 
sogar. Das alleine kann also nicht das Problem sein ;-)

von KArl Fred M. (Gast)


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Mädels, in welche Richtung geht diese Diskussion hier schon wieder.
Ich könnte es auch aus Holz bauen, das Problem wäre das Selbe.
Es geht in erster Linie um die wahrscheinlichsten Brandursachen.
Kurtze Stichflamme oder langsames überhitzen eines Spannugnsreglers zb.

Und natürlich gibt es da eine Menge Lösungen nur ich suche eine einfache 
die mir nicht einfällt.
Das genannte Blech wäre eine von vielen
Das Spray halte ich für ungeeignet in diesem Fall

Einfach eine Glasfasermatte reinlegen wäre auch ein gangbarer Weg
etc pp
Ihr gebt doch immer alle vor so intelligent zu sein, dann überlegt doch 
mal als immer nur diese Deprieinstellung, geht nicht, nicht machbar, 
möglich..gähn

von DerEinzigeBernd (Gast)


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Und die enthaltene Elektronik so zu konstruieren, daß sie nicht Feuer 
fängt, ist keine Option?

von Jochen (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Ich könnte es auch aus Holz bauen, das Problem wäre das Selbe.

Holz kann man aber impregnieren, fertiges PLA nicht.
Der aufwand um die Hitze vom PLA fern zu halten ist höher als das 
Gehäuse aus einem feuerfesten Material zu bauen.

Beidseitug mit Calciumsilikat aka Promat verkleiden könnte eine 
Möglichkeit sein. Aber frag nicht nach den Preisen.

von Der Andere (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Mädels, in welche Richtung geht diese Diskussion hier schon wieder.
> Ich könnte es auch aus Holz bauen, das Problem wäre das Selbe.

Wer es brandsicher haben will, nimmt ein Metallgehäuse. So einfach ist 
das.

Nur willst du dein Material aus dem 3D-Drucker auf Biegen und Brechen 
einsetzen. Also wird es nicht brandsicher.

von MaWin (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Hat jemand eine gute Idee, wie man selbstgedruckte Gehäuse halbwegs
> Brandsicher machen kann,

Gar nicht.

Nimm eines professionellen Drucker mit zertifitiert flammhemmendem 
Material

https://cubicure.com/material-cubicure-evolution-fr/

Kinderspielzeug erfüllt halt keine Anforderungen, du erwartest von einem 
aus Lego gebauten Gehäuse doch auch nicht die Einhaltung diverser DIN.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Drucke es als "Gitternetz" und tauche es in Wasserglas bis alle Poren 
gefüllt sind.
Danach austrocknen lassen

Wasserglas wird als eines der Besten Holzbrandschutzmittel eingesetzt,
Wenn du PLA damit ebenfalls richtig behandelst ist es fast unbrennbar.

Mag auch relativ hohe Temperaturen aushalten ohne grad davonzutropfen 
;-)

von KArl Fred M. (Gast)


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Naja, genauso gut könnte man die Elektronik auch vergießen, das wollte 
ich aber gerne vermeiden..aber ich sehe schon, alleine fallen mir mehr 
Wege ein als ein "Brainstorming" ist diesem Forum voller "Brains"..

Und Jepp, ich will auf biegen und brechen den 3D Drucker dafür 
eisnetzen,, jemand der das nicht nachvollziehen kann, wieso und warum, 
ist sowieso der falsche Ansprechpartner;-)

von c-hater (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:

> Und Jepp, ich will auf biegen und brechen den 3D Drucker dafür
> eisnetzen

Spricht ja auch nichts dagegen.

Solange es der richtige ist und das richtige Material damit verdruckt 
wird. Eben eins, was die Anforderungen erfüllt.

So einfach ist das. Und so naheliegend. Nur sog. "Maker" kommen nicht 
auf so einfache und naheliegende Problemlösungen...

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Wie gesagt Drucke das Gehäuse als Gitterstruktur dass es sich mit 
Wasserglas vollsaugen kann, am besten nimmst du dann HOLZ-PLA.
Du hast nachher ein weitgehend feuerbeständiges Gehäuse, zumindest 
extrem Brand-hemmend.
Klar wenn du es ins Feuer schmeißt geht es auch irgend wann kaputt aber 
es kann selber praktisch nicht brennen.

73

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Hat jemand eine gute Idee, wie man selbstgedruckte Gehäuse halbwegs
> Brandsicher machen kann, bevorzugt PLA

Du versuchst, das falsche Problem zu lösen. Verhindere einfach, dass 
dein Gehäuse wärmer werden kann, als ihm gut tut.
Wie kommst du drauf, dass dein Gehäuse brandgefährdet ist?

von Oliver S. (oliverso)


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KArl Fred M. schrieb:
> Die Schaltung einfach mit einem blech abdecken ist aufwendig und nervig.> Das Gehäuse von innen mit Küchenalufolie Bekleben gibt mir ein
> unsicheres Gefühl,> Vermutlich gibt es extra Filament dafür, das ist dann aber wieder teuer
> als mal eben 12€/Kg

KArl Fred M. schrieb:
> Naja, genauso gut könnte man die Elektronik auch vergießen, das
> wollte
> ich aber gerne vermeiden..

Wie ein plärrendes Kleinkind.

Oliver

von KArl Fred M. (Gast)


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"Wie kommst du drauf, dass dein Gehäuse brandgefährdet ist?"

?!?!?!?
Ein defekter Spannungsregler, ein defekter Controller etc pp.
Eine unerwartete Situation die nicht zum Auslösen einer Sicherung führt?
Da kann es doch 1000 Gründe geben



Was hat denn unser Oliver .S. für Schmerzen?:-)
Kann ich DIR irgendwie helfen?

von Keller (Gast)


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Sicherung & Versicherung

von Andre (Gast)


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DerEinzigeBernd schrieb:
> Und die enthaltene Elektronik so zu konstruieren, daß sie nicht
> Feuer fängt, ist keine Option?

Nein, sowas macht doch heutzutage niemand mehr.
Jeder ernst zu nehmende "Maker" klebt doch nur noch undefinierte China 
Module zusammen.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Wolfgang schrieb:
> Wie kommst du drauf, dass dein Gehäuse brandgefährdet ist?

wenn man im Thred der abgefackelten steuerung nachsiht, muss das nicht 
mal ein Chinakracher sein, es kann auch eine 20k€ teure sein ;-)
Siehe:
Beitrag "Re: Mysteriöser Tod einer Steuerung"

von Hugo H. (hugo_hu)


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KArl Fred M. schrieb:
> dann überlegt doch
> mal als immer nur diese Deprieinstellung, geht nicht, nicht machbar,
> möglich..gähn

Überleg doch selbst - oder kannst Du das nicht?

KArl Fred M. schrieb:
> alleine fallen mir mehr
> Wege ein als ein "Brainstorming" ist diesem Forum voller "Brains"..

Na also, dann kann der Thread wohl geschlossen werden :-)

von Stefan F. (Gast)


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Wenn in einem Gehäuse genug Energie frei gesetzt werden kann, um es 
abzufackeln, dann ist das Produkt eine Fehlkonstruktion.

Was denkst du, warum Toaster aus nicht brennbarem Material bestehen? 
Oder warum Eierkocher, Wasserkocher und Kaffeemaschinen aus Plastik 
doppelt und dreifach abgesichert sind?

Mir fällt spontan nur eine Lücke ein, wo man ein gewisses Risiko hin 
nimmt: Lithium Akkus. Offenbar gibt es es für diese noch keine 
praktikablen sicheren Gehäuse. Für das letzte Risiko hat man 
Versicherungen.

Blöd ist, wenn wegen deiner unsicheren selbst gemachten Konstruktion ein 
Haus abfackelt, denn dann bekommst du Ärger mit der Versicherung. Ein 
Plastik-Gehäuse aus dem 3D Drucker ist im Brandfall für die Versicherung 
sicher der ideale Aufhänger, nicht zahlen zu müssen. Bedenke, dass die 
Versicherungen sich Anwälte leisten, von denen du nur träumen kannst. 
Wenn sie nicht 100% sicher zahlen müssen, dann tun sie es nicht.

von Peter D. (peda)


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Es gibt keine allgemeine Lösung. Ein Gerät für 2000W muß man anders 
absichern, als ein Gerät für max 10W.

von Dieter (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> alleine fallen mir mehr Wege ein als ein "Brainstorming"

Dann hast Du hier bei den Grundlagen des Brainstorming schon vollkommen 
versagt. Beim Brainstorming ist es ein absolutes No Go, die Ideen 
bereits niederschmetternd zu kritisieren. Zu 100% hast Du Dich in 
Anwendung der Methode Brainstorming als unfähig geoutet.

Die triviale Lösung beim Brainstorming wäre:
Dann mache halt das Gerät als offene Sichtkonstruktion ohne Gehäuse. 
Somit kann kein Gehäuse mehr brennen.

Die Lösung nach dem Schalenmodell beim Brainstorming wäre:
Du kannst auch im inneren ein brandfestes Gehäuse herumbauen und außen 
herum Dein nicht brandfestes Gehäuse wegen der Optik aus dem Drucker.

Wie viele schon schrieben, es gibt keine günstige Lösung in Verbindung 
mit Deinem günstigen PLA.
Du musst die Schaltung und das Layout der Platine möglichst brandsicher 
gestalten. Das ist der allererste Schritt.

von KArl Fred M. (Gast)


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Óh we,, Lute was seit ihr für Experten?!?
Jeder kennt denn Effekt das ein Bauteil kaputt geht, das dieses aber 
keine Sicherung auslöst.
Diese werden dann heiß und schmoren

Ach egal, ich spare mir weitere Erklärungen,
Aussagen wie, man konstruiert ein Gerät so das es nicht kaputt geht oder 
zu brennen anfangen kann sind etwa so geistreich wie ich bind er geilste 
C Programmierer,
wenn man vernünftig programmiert dann gibt es auch keine 
Sicherheitslücken.

Schuld sind natürlich immer die anderen.

Nein, es kann immer bei jeder !! Schaltung und sei es nur eine LED mit 
Vorwiderstand, zu einen Stichflamme kommen oder einem Schmorband.
Sogar LEDs können schmoren


@Hugo
"Überleg doch selbst - oder kannst Du das nicht?"
Ach der hugo..
Ja, wie oben schon geschrieben offenbar liegt dir das lesen nicht, ist 
es wohl die bessere Wahl, da hier nur geistreiche Kommentare wie deine 
kommen.

von KArl Fred M. (Gast)


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"Du musst die Schaltung und das Layout der Platine möglichst brandsicher
gestalten. Das ist der allererste Schritt."
ähm, ja, dieser Schritt sollte aber generell immer erfolgen...und nicht 
die Frage


***Thema kann gelöscht werden***

von DerEinzigeBernd (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Nein, es kann immer bei jeder !! Schaltung und sei es nur eine LED mit
> Vorwiderstand, zu einen Stichflamme kommen oder einem Schmorband.
> Sogar LEDs können schmoren

Wenn die Umgebungsbedingungen so krank sind, würde ich drauf verzichten, 
dafür irgendwelche Schaltungen zu entwickeln, jedenfalls, wenn ich nur 
mit der hier gezeigten Hilflosigkeit damit umgehen könnte.

von Dieter (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Óh we,, Lute was seit ihr für Experten?!?

Eher viel mehr solltest Du Dich das selbst fragen. Der Tod für alle 
Fragen sind bisher immer fehlende Informationen gewesen.

Die Lösungen sind sehr unterschiedlich, je nach dem welche Leistung die 
Schaltung umsetzt.

Wenn für Dich nur Dein billiges Druckfilament irgendwie zu verwenden in 
Frage kommmt, gibt es nur eine Lösung. Du druckst damit die Gießvorlagen 
für Dein Gehäuse aus Beton (mit Stahl oder Glasfasereinlagen).

Und damit wäre das Problem allgemein gelöst und der Thread kann 
geschlossen werden. Mehr Infos gibt es vom TO nicht mehr.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Mal gefragt:

Ich habe über 400 Verschiedene Filamente Lager,
etwa 100 Sorten davon sind Brandhemmend bis Unbrennbar.

Aber was kann dein 3D-Drucker verarbeiten?
Temperatur HotEND?
Temperatur Platte?
Temperatur Druckraum?
und nicht zuletzt, Was für ein 3D-Drucker?

Diese Angaben sollte ich schon mindestens haben um dir etwas zu 
empfehlen.

Sonst wie schon wiederholt gesagt, HOLZ-PLA mit Wasserglas nachbehandelt 
ist sogar Zertifizierbar Brandhemmend und Zugelassen für gefährdete 
Elektronik.

Es gibt auch speziell Wärme-leitende Filamente, die ein IP67 Gehäuse 
zulassen, wo man auf der Außenseite dann ein Kühlkörper anbringen kann.

Wir stellen für unsere Kunden all "Tod und Teufel" von komplexen 
Gehäusen aus 3D-Druck her. sogar schon kleine Verbrennungsmotoren.
In den letzten paar Jahren, hat sich im Filament Sektor (auf 
Industrieebene) viel getan.

von Horst D. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Das Problem ist:

dass da mal wieder einer die Ente klemmen muss.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Horst D. schrieb:
> die Ente klemmen

Bitte definieren, Google kann das leider nicht in meine Sprache sinnvoll 
übersetzen :-@

Danke

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Ein defekter Spannungsregler, ein defekter Controller etc pp.
> Eine unerwartete Situation die nicht zum Auslösen einer Sicherung führt?

Also um PLA zu entflammen braucht man eine bestimmte Energie.
Gerade weil es als schwer brennbar gilt.
Was in den Gerät soll eine derartige Temperatur erreichen können, das 
PLA anfängt zu brennen und wie viel Strom darf es denn adür ziehen 
können?
Und warum dann nicht einfach eine Thermosicherung?

Und warum nicht ein flammhemmendes PC-ABS Filament mit UL94-V0?

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Max M. schrieb:
> Und warum nicht ein flammhemmendes PC-ABS Filament mit UL94-V0?

Weil der TO  nicht mit Daten rausrückt.

Es ist ein wirres Ratespiel.

73

von Senpai (Gast)


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von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Senpai schrieb:
> 
https://www.dasfilament.de/filament-spulen/petg-1-75-mm/479/petg-filament-1-75-mm-flammschutz-schwarz

Ist eine Gute Wahl, wenn es um Brandhemmend geht.
Leider aber nicht für bspw. Leistungsendstufen geeignet, da es sich 
relativ schnell verformt.

Ein anderes etwas Zäheres Fiilament ist das da:
https://www.3dmensionals.de/formfutura-volcano-pla?number=PSUFF0040V

es ist bis 95° nach dem Tempern Stabil und das ist gut für ein PLA 
Filament.

Verwende dies gerne für Gehäuse.

Aber nach wie vor haben wir keine Infos des absolut geheimen TO Projekt.
Deshalb fange ich gar nicht an zig Filamente zu empfehlen.

Habe definitiv keine Zeit für Ratespiele.

von Zero V. (Firma: Freelancer) (gnd)


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Es gibt Normen (Electrical Safety) die helfen dir die Elektronik danach 
zu entwickeln und zu testen ohne dass ein einfacher Fehler zum Brand 
führt. Was spricht dagegen?

von Zero V. (Firma: Freelancer) (gnd)


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... und es gibt Normen nach denen man entwickeln kann, und dann können 
selbst zwei Fehler nicht zur übermäßigen Erwärmung führen (ATEX, Ex-i).

von MeierKurt (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Nein, es kann immer bei jeder !! Schaltung und sei es nur eine LED mit
> Vorwiderstand, zu einen Stichflamme kommen oder einem Schmorband.

Ja klar, manchen ist schon einfacher Schaltdraht einfach explodiert. 
Ohne Strom anzulegen...
Meinst Du, dass Elektronik überhaupt etwas für Dich ist?
Bei dieser ganzen Bedenkenhuberei habe ich eher den Eindruck, dass Du 
nie ein Gerätchen fertig bekommst.

von MeierKurt (Gast)


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Patrick L. schrieb:
> Ein anderes etwas Zäheres Fiilament ist das da:

Mensch! 34€ für 750g!
Es darf doch nix kosten. Hat er doch geschrieben. Bei ihm ist doch schon 
jenseits der 12€ fürs Kilo Filament Schluss.

> Aber nach wie vor haben wir keine Infos des absolut geheimen TO Projekt.
> Deshalb fange ich gar nicht an zig Filamente zu empfehlen.
>
Der TO wirds wahrscheinlich nicht verraten - er befürchtet Gelächter - 
würde ich meinen. Oder es war eine eher allgemeine Frage, mehr so aus 
Langeweile...

> Habe definitiv keine Zeit für Ratespiele.

Ach was. Ist immer amüsant - so ein Thread, wenn schon der Threadstarter 
einen gewissen Hang zum Rumprollen erkennen lässt. Dann wirds lustig, 
weil genau das in der Folge auch wohlmeinende Leute triggern kann.
Ausserdem ist heute Freitag.

von MeierKurt (Gast)


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Max M. schrieb:
> Und warum nicht ein flammhemmendes PC-ABS Filament mit UL94-V0?

Weil man das nicht auf dem China-Wühltisch für unter 12€/kg bekommt.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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MeierKurt schrieb:
> Ausserdem ist heute Freitag.

Aber der Thread wurde gestern gestartet... ;-)

von ;o) (Gast)


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Normales PLA brennt wie eine Kerze.

Bei Läden wie DasFilament.de bekommt man Filament mit Flammschutzmittel.

Z.B.: die hier:
https://www.dasfilament.de/search?sSearch=Flammschutz

Ich würde den Drucker beim Drucken aber in einen gut gelüfteten Raum 
aufstellen und die Dämpfe nicht dauerhaft einatmen

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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;o) schrieb:
> Ich würde den Drucker beim Drucken aber in einen gut gelüfteten Raum
> aufstellen und die Dämpfe nicht dauerhaft einatmen

Solche Filamente druckt man eh nur mit HEPA- und Aktivkohle- Filter.
....Wen einem die Gesundheit, Lieb und wichtig ist...

;o) schrieb:
> Z.B.: die hier:

Dürfte ich gar nicht verarbeiten, da kein Sicherheitsdatenblatt 
vorhanden ist....

: Bearbeitet durch User
von ;o) (Gast)


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Einfach einmal nachfragen.
Eventuell haben sie das nur nicht auf die Seite gestellt

von Der Gast (Gast)


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Kleb dir Korkmatten ins Gehäuse.

von Keller (Gast)


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„Brandhemmend“

… brennt wunderbar !

Siehe Kinos , die immer noch
sehr schön abbrennen.

von Einfach machen (Gast)


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KArl Fred M. (karl_fred)  schrieb:

> Hat jemand eine gute Idee, wie man selbstgedruckte Gehäuse halbwegs
> Brandsicher machen kann, bevorzugt PLA

Das halte ich für nicht nötig, solange deine Schaltung so designend ist, 
dass sie keine dauerhaften "Glühfäden" produziert und die Temperatur im 
Inneren durch geeignete Maßnahmen nicht an die für PLA kritische 
Temperatur heranreicht. Die Bedenkenträger in diesem Forum wirst du 
damit aber niemals überzeugen können. Die werden darin größere Gefahren 
sehen als im Überfall der Russen auf ein souveränes Land.

;)

von Wolfgang (Gast)


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KArl Fred M. schrieb:
> Ein defekter Spannungsregler, ein defekter Controller etc pp.

Hast du schon überlegt, wie du dein Gehäuse gegen einen 
Asteroideneinschlag oder Blitzschlag schützen willst. Das würde mir viel 
mehr Sorgen bereiten, zumindest wenn die Schaltung nicht völlig daneben 
dimensioniert ist.

KArl Fred M. schrieb:
> Óh we,, Lute was seit ihr für Experten?!?
> Jeder kennt denn Effekt das ein Bauteil kaputt geht, das dieses aber
> keine Sicherung auslöst.
> Diese werden dann heiß und schmoren

Die Leistung, die maximal (auch im Fehlerfall) in der Schaltung in Wärme 
umgesetzt wird, ist durch die Sicherung bestimmt. Die Temperaturerhöhung 
auf Grund diese Leistung ergibt sich aus der Größe der Oberfläche. Also 
dimensioniere Oberfläche und Sicherung entsprechen.

von Peter K. (Gast)


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Noch mal zum Thema, für die, die es auch brauchen könnten oder 
interessiert, die anderen halten einfach ihre Klappe.

"★ Glass (PEN-PET) 1kg ★
INKRAYON Glass ist ein innovatives Filament auf Basis eines PEN-PET 
Copolymers. Es kombiniert Lichtleit-Eigenschaften mit hervorragenden 
mechanischen Eigenschaften.

Features
✔ Ähnlich wie PETG (mit besseren mechanischen Eigenschaften)

✔ Besonderes für mechanisch beanspruchte Bauteile

✔ Transparentes Filament (außer schwarz)

✔ Flammengeschützt (UL94V-2  Standard)

✔ Lebensmittelecht (BPA frei)

✔ Hohe Temperatur Beständigkeit (ca. 100+°C | Vergleich PETG: ca. 80°C)

Einstellungen / Sonstiges
Temperatur: 230- 275°C (Düse) | 50 - 80°C (Bett)

Geschwindigkeit: 50 - 100 mm/s

Tipp: verwenden Sie PETG Voreinstellungen

Farben: transparent, blau (transparent), grün (transparent), rot 
(transparent), schwarz (nicht transparent)

Schwierigkeit: Mittel bis schwer / Fortgeschritten bis Experte

Hinweis: PEN-PET ist in der Anwendung schwieriger als PETG und richtet 
sich an erfahrende Maker. Das Filament ist für technische Bauteile 
(Gehäuse, Profile etc.) entwickelt worden. Für filigrane und 
detailreiche Objekte eignet sich das Filament weniger. PEN-PET reagiert 
sehr stark auf Feuchtigkeit - halten Sie das Material trocken. Die 
Vortrocknung bei 50-70°C für 3-5h kann vorteilhaft sein. "

von Jack V. (jackv)


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Peter K. schrieb:
> die anderen halten einfach ihre Klappe.

… du weißt schon, dass solche Ansagen arg kontraproduktiv sind, oder? 
Ohne die hätte es diesen OT-Beitrag nämlich nicht gegeben …

von Peter K. (Gast)


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von Carypt C. (carypt)


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im haus setzt man zum brandschutz auf gips, rigips. auch gibt es 
brandschutzfarbe(holz) mit bor (borax borsäure) bor hat die eigenschaft 
beim erhitzen sich zu einem schwarzen klumpen aufzublähen, die 
wärmeschutzkacheln der spaceshuttels enthielten auch bor borsilikat, 
allerdings ist die verwendung von bor mittlerweile verboten.

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