Hallo,
ich würde gerne eine Schaltung bauen, mit der ein normaler Fahrradynamo
im optimalen Wirkungsgrad-Bereich (z.B. bei 6 V) betrieben und
überschüssige Energie in einem Kondensator hoher Kapazität für die
spätere Versorgung der Beleuchtung beim langsameren Fahren oder
Stillstand des Rades zwischengespeichert wird.
Für die Beleuchtung werden schon LED-Lampen vorne und hinten am Rad
eingesetzt, dadurch ist der Verbrauch niedriger als mit den früheren
Glühlampen.
Hat jemand vielleicht eine spontane Idee für ein einfaches
Schaltungsprinzip, das dafür geeignet wäre ?
fragjanur schrieb:> Hat jemand vielleicht eine spontane Idee
Ja, baue einfach ganz normale LED Leuchten ans Fahrrad, dann hast du was
du willst.
Halbwegs aktuelle meine ich, aus diesem Jahrtausend.
fragjanur schrieb:> mit der ein normaler Fahrradynamo> im optimalen Wirkungsgrad-Bereich (z.B. bei 6 V) betrieben
Dann musst du auch immer gleich schnell fahren. Oder willst du ein
Automatik-Getriebe einbauen?
Georg
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ja, baue einfach ganz normale LED Leuchten ans Fahrrad, dann hast du was> du willst.>> Halbwegs aktuelle meine ich, aus diesem Jahrtausend.
Die haben doch eingebaute Batterien, die oft dann leer sind, wenn man
sie mal braucht, oder ?
Deshalb hätte ich gerne eine Version mit dem Dynamo, der nicht auf
Batterien angewiesen ist.
fragjanur schrieb:> Die haben doch eingebaute Batterien, die oft dann leer sind, wenn man> sie mal braucht, oder ?
Nein, die haben eingebaute Superkondensatoren, die für mehrere Minuten
(Stand an der Ampel) ausreichen.
Was heißt "wenn man sie mal braucht"? Wozu hast du einen Dynamo in der
Nabe?
Georg schrieb:> Dann musst du auch immer gleich schnell fahren. Oder willst du ein> Automatik-Getriebe einbauen?>> Georg
Die Idee ist, dass beim schnellen Fahren überschüssige Energie im
Kondensator gespeichert wird.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nein, die haben eingebaute Superkondensatoren, die für mehrere Minuten> (Stand an der Ampel) ausreichen.>> Was heißt "wenn man sie mal braucht"? Wozu hast du einen Dynamo in der> Nabe?
Ahh, das wäre das Konzept, das mir vorschwebt.
Gibt es dazu Schaltpläne ?
ich habe keinen Nabendynamo, sondern einen normalen zuschaltbaren Dynamo
am Vorderrad.
fragjanur schrieb:> Die haben doch eingebaute Batterien
Heutzutage verkaufte Fahrradlampen, die an einen Dynamo angeschlossen
werden, haben typischerweise keine Batterien, sondern hochkapazitive
Kondensatoren, die die LEDs im Stand für ein paar Minuten weiter
leuchten lassen - oft weniger hell als während der Fahrt, aber
ausreichend.
Dazu gehören u.a. all diese Modelle:
https://www.bumm.de/de/produkte/dynamo-scheinwerfer.html?filter%5Bstandlicht%5D=1
In der Beschreibung unter:
https://www.bumm.de/files/Produkte/Anleitung%20lyt.PDF findet sich der
Satz:
> Standlichtfunktion> Die Standlichtfunktion ist immer betriebsbereit, komplett wartungsfrei und
funktioniert ohne Batterien oder Akkus.
> Funktionsweise: Während der Fahrt wird ein geringer Teil der Energie, die der
Dynamo liefert, in einem Kondensator gespeichert. Nach ca. 3 Minuten Fahrt ist der
Kondensator voll geladen. Im Stand versorgt diese gespeicherte Energie die LED im
Scheinwerfer, so dass der Scheinwerfer weiter leuchtet."
Natürlich gibt es für Fahrräder ohne Dynamo auch batteriebetriebene
Lampen, aber darum ging es ja nicht.
fragjanur schrieb:> Gibt es dazu Schaltpläne ?
Keine Ahnung. Alternativ: Kaufe dir neue Lampen und nehme sie
auseiander.
> ich habe keinen Nabendynamo
Die Lampen funktionieren mit jedem Fahrrad-Dynamo.
Lutz V. schrieb:> Natürlich gibt es für Fahrräder ohne Dynamo auch batteriebetriebene> Lampen,
Die (nebenbei bemerkt) laut Straßenverkehrsordnung bis vor kurzem noch
unzulässig waren.
fragjanur schrieb:> normaler Fahrdynamik im optimalen Wirkungsgrad-Bereich (z.B. bei 6 V)> betrieben
Das ist dann erreicht, wenn er dich möglichst stark bremst.
Man kann nach einem Brückengleichrichter einen MPPT Lader für kleine
Solarzellen nutzen- oder eben selbst bauen.
fragjanur schrieb:> in einem Kondensator hoher Kapazität
Naja, üblicherweise nimmt man einen Akku, weil der eine eher konstante
Spannung liefert, beim Kondensator sinkt die Spannung bei der Entladung
bis auf 0 ab und muss nochmal gewandelt werden.
Ich wurde auf diese hirnverbrannte Maximalforderung
"im optimalen Wirkungsgrad-Bereich"
verzichten und nehmen was als Standlicht im Fahrradladen angeboten wird
nichtsalsdiewahrheit schrieb:> Die Dinger kosten aber zwischen 70 bis über 100 Euro.
Ja, scheint irgendwas exklusives zu sein. In meinem Umfeld gibt man für
Fahrrad-Scheinwerfer mit Standlicht-Funktion etwa 10 bis 20 Euro aus.
fragjanur schrieb:> ich habe keinen Nabendynamo, sondern einen normalen zuschaltbaren Dynamo> am Vorderrad.
Villeicht wäre das der erste Ansatz, auf einen Nabendynamo umzurüsten,
als Versuche, aus einem alten, quietschenden, durchrutschenden
Seitenläufer ein paar Prozentpunkte an "Wirkungsgrad" rausholen?
fragjanur schrieb:> mit der ein normaler Fahrradynamo> im optimalen Wirkungsgrad-Bereich (z.B. bei 6 V) betrieben und> überschüssige Energie in einem Kondensator hoher Kapazität für die> spätere Versorgung der Beleuchtung
Hallo,
was Du da in nur einem Satz zusammen erwähnst, schließt sich gegenseitig
aus. Der Wirkungsgrad setzt sich zusammen aus der mechanisch
eingebrachten Leistung und der elektrisch abgegebenen Leistung. Je
schneller sich das Rädchen drehen muß beim Fahren, desto mehr Schlupf
und Reibungsverluste produziert das Ding rein mechanisch, wofür Du die
Leistung mit Deiner Beinstrampelei aufbringen mußt. Was Du nachfolgend
anschienend meinst, ist rein die elektrisch betrachtete Energie, die für
die Beleuchtung nicht gebraucht wird, entweder in der Lampe abgereglet
wird oder eher per Zenerdiode in Wärme verheizt wird.
Der optimale Bereich aknn anso nur derjenige sein, bei dem so langsam
gefahren wird, daß keine Abregelung oder Abführung unnötiger Wärme
entsteht, um auf die 6 Volt zu regeln. Dürfte so bei 8 km/h liegen. Da
bist Du auch aerodynamisch im wenig Energiezehrenden Bereich und
brauchst nich so vielel Müsli-Riegel unterwegs essen.
Was Du sucht, ist eigentlich ein Variomatic-Geriebe, das es früher mal
beim DAF gab. Ich bin mal in einem solchen mitgefahren und es ist ein
Erlebnis, wenn der Motor konstant dreht, das Auto aber immer schneller
wird...
mfg
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die (nebenbei bemerkt) laut Straßenverkehrsordnung bis vor kurzem noch> unzulässig waren.
Nunja, 2013 liegt jetzt auch schon eine Weile zurück:
https://www.adfc.de/artikel/beleuchtung-am-fahrrad
Auch Fahrräder mit Dynamo wurden/werden erschreckend häufig nachts
unbeleuchtet betrieben. Als täglicher Fahrradbenutzer kann ich wirklich
nicht verstehen, warum sich Menschen so unnötig der Gefahr aussetzen,
nachts nicht gesehen zu werden. Meine (Nabendynamo-LED-)Beleuchtung
schalte ich nicht mal tagsüber aus - die wenigen Watt dafür fallen
überhaupt nicht ins Gewicht, die kosten mich keine Minute spätere
Ankunftszeit.
Murmeltier schrieb:> illeicht wäre das der erste Ansatz, auf einen Nabendynamo umzurüsten,> als Versuche, aus einem alten, quietschenden, durchrutschenden> Seitenläufer ein paar Prozentpunkte an "Wirkungsgrad" rausholen?
Er ist zwar alt, läuft aber leicht und frei und quietscht und rutscht
nicht.
Lutz V. schrieb:> Nunja, 2013 liegt jetzt auch schon eine Weile zurück:> https://www.adfc.de/artikel/beleuchtung-am-fahrrad
oh oh oh, das kann schwierig werden :
"Hinten ist nur noch ein roter Großflächen-Rückstrahler mit der
Kennzeichnung „Z“ vorgeschrieben."
:-)))
nichtsalsdiewahrheit schrieb:> Die Dinger kosten aber zwischen 70 bis über 100 Euro.
War halt ein Beispiel hochwertiger Produkte zum Made-in-Germany
Hochpreis :-) - vermutlich gibt es viel billigeres aus Fernost.
Für mich war meine "Lumotec"-Lampe aber keine schlechte Investition, da
dieselbe Lampe jetzt bereits am 3. Fahrrad montiert ist, und nach Jahren
immer noch funktioniert.
> Wenn man das mit einen grossen Kondenator und ein paar Dioden,> Transitoren und MOSFETs etc. nachbauen könnte, wäre das wohl ganz> praktisch.
Kann man sicherlich machen, den primitiven Ansatz, unverbrauchte
Leistung des Dynamo einfach wegzuheizen möchte man dann wohl eher
vermeiden, die Regelung der Ladung per MOSFET muss allerdings mit dem
Umstand zurecht kommen, dass ein unbelasteter Dynamo sehr hohe
Spannungsspitzen liefern kann, entsprechend spannungsfest müsste dann
der MOSFET auf dem Weg vom Dynamo zum Kondensator sein. Und da SuperCap
Kondensatoren oft schlecht mit hohen Ladeströmen / Spannungen zurecht
kommen, müsste man die Energie wohl zuerst in einem kleineren
Spannungs/stromfesteren Kondensator sammeln, um sie dann mit
kontrolliertem Maximalstrom / kontrollierter Maximalspannung an den
SuperCap weiterzureichen.
Unter
https://www.mtb-news.de/forum/t/obduktion-lumotec-iq-fly-von-innen.309644/post-4254823
hat übrigens jemand mal das Innenleben einer solchen Lampe fotografiert
- allerdings keinen Schaltplan aufgenommen.
Das Teil hier scheint die angedachten Funktionen zu erfüllen.
Werde ich wohl mal bestellen und mir interessehalber das Innenleben
ansehen :
https://www.ebay.de/itm/363290782983
Lutz V. schrieb:> Und da SuperCap Kondensatoren oft schlecht mit hohen Ladeströmen /> Spannungen zurecht kommen
Das ist inzwischen etliche Jahre her. Moderne SuperCaps haben mit hohen
Strömen nicht so sehr Probleme, seit der Innenwiderstand in Centiohm und
die Spitzenströme in daA gemessen werden.
https://www.vishay.com/docs/28449/225edlc-r-enycap.pdf
So ein Fahrraddynamo zeigt deutliches Stromquellenverhalten. Wenn der
Strom irgendwohin fließen kann, entsteht keine hohe Spannung.
fragjanur schrieb:> eine Schaltung bauen, mit der ein normaler Fahrradynamo> im optimalen Wirkungsgrad-Bereich (z.B. bei 6 V) betriebenfragjanur schrieb:> Das Teil hier scheint die angedachten Funktionen zu erfüllen.> Werde ich wohl mal bestellen und mir interessehalber das Innenleben> ansehen :>> https://www.ebay.de/itm/363290782983
Den optimalen Wirkungsgrad wird die Lampe nicht treffen. Das ist eine
LED-Lampemit Standlicht-Funktion. Die prügelt runter, was zu viel
ankommt. Ich bin aber auf Deinen Bericht über die Inspektion des
Innenlebens gespannt, sowie die Meßkurven, die auf den Wirkungsgrad
rückschließen lassen.
mfg
Hi,
fragjanur schrieb:> ich würde gerne eine Schaltung bauen, mit der ein normaler Fahrradynamo> im optimalen Wirkungsgrad-Bereich (z.B. bei 6 V) betrieben und> überschüssige Energie
das ist alter, nicht auszurottender Aberglaube. Fahrraddynamos sind so
konstruiert, dass sie max. 6 Watt liefern. Bei höheren
Geschwindigkeiten, höheren Frequenzen, begrenzen die internen Verluste
eine höhere Leistungsabgabe.
Grüße
Christian S. schrieb:> Ich bin aber auf Deinen Bericht über die Inspektion des> Innenlebens gespannt, sowie die Meßkurven, die auf den Wirkungsgrad> rückschließen lassen.
Entsprechende Messugen wurden schon vor Jahren gemacht und
in der sog. "Fahrrad-Beleuchtungs-Bibel" dokumentiert. Da
es keine besonderen Weiterentwicklungen bei Fahrraddynamos
gibt, dürften die Messwerte nach wie vor gültig sein. Eins
ist natürlich klar: Wenn es dem TE um guten Wirkungsgrad
geht, sollte er als erstes den Seitenläufer gegen einen
Nabendynamo tauschen.
Manfred schrieb:> das ist alter, nicht auszurottender Aberglaube. Fahrraddynamos sind so> konstruiert, dass sie max. 6 Watt liefern.
Kleine Korrektur: Es sind 3 Watt, aber das ändert nicht am Kern deiner
Aussage. Seit LED sind auch Dynamos mit ca. 1,5W gebräuchlich.
Wenn ich es richtig überflogen haben, war diese interessante Sammlung
noch nicht verlinkt:
http://www.led-treiber.de/html/dynamo-treiber.html
Da kann man viel über das Verhalten eines Dynamos und solche Schaltungen
lernen.
Aber mal ganz im Ernst: Das mit dem Seitenläufer-Dynamo ist mal wieder
so ein typischer uC-Net-Thread: Ich gebe euch (dem Forum) eine relativ
sinnfreie Aufgabe (fertige gute Lampen gibt es für wenig Geld) mit
maximal bescheuerten Vorgaben (Seitenläufer). Falls Du es dennoch
wirklich ernsthaft angehen willst: Besorge Dir meinetwegen über
Kleinanzeigen ein Vorderrad mit „normalen“ Dynamo, der Ansatz mit dem
Seitenläufer ist - vorsichtig formuliert - suboptimal.
> jo, 3 W und nicht 6, wenn man mehr Leistung braucht, muss ein zweiter
Dynamo montiert werden.
Oder man verdoppelt den Lastwiderstand daß der Generator seine 500mA in
12V drückt was 6W ergibt statt 6V und 3W
Nebenbei gesagt, ein Dynamo ist das nicht und wars auch noch nie
Hi,
wenn es um das Licht geht, wäre es nicht zulässig. Und die Leistung,
auch 3 W, würden erst bei höherer Geschwindigkeit erreicht. Die Dynamos
sind für 6V/ 3 Watt bei niedriger Geschwindigkeit optimiert.
Grüße
Georg schrieb:> fragjanur schrieb:>> mit der ein normaler Fahrradynamo>> im optimalen Wirkungsgrad-Bereich (z.B. bei 6 V) betrieben>> Dann musst du auch immer gleich schnell fahren.
Ja, klar, so macht man's ja überall um den Wirkungsgrad möglichst
hoch zu kriegen/lassen: Man paßt bei Generatoren wie hier z.B. die
Drehzahl an, oder bei Versorgungen wie z.B. SNT variiert man die
Last. Ist ja kein Ding: Einfach bei Windrädern mit der grad neu
aufgelegten Wettermaschine die Windgeschwindigkeit variieren. Und
der SNT Verbraucher ist bestimmt ganz genau so flexibel.
Total logisch, sogar noch logischer als das Automatikgetriebe
(das bestimmt deutlich weniger Energie schluckt als man dadurch
pot. gewinnt - und man bekommt die Dinger (egal für welches Rad,
sogar für Trimmdichs!) nicht nur nachgeworfen sondern noch Geld
dazu).
Daß der TO Laie ist, und das Wort "immer" gar nicht gebrauchte,
sowie mit "optimal" halt meinte so optimal wie es einfach geht
fragjanur schrieb:> ein einfaches Schaltungsprinzip
hätte man schon verstehen können.
Für den Zweck, die Energie des Dynamos zu speichern und zum Dauerbetrieb
der Scheinwerfer oder zum Laden von USB Geräten zu nutzen, habe ich Anno
2011 die Bikebox entwickelt, die noch heute am Fahrrad werkelt:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Bikebox_Standlichtanlage
Aus anderer Quelle kenne ich noch den Forumslader:
www.forumslader.de
Gruss
Tobi
ohne jetzt alles gelesen zu haben.
Du meinst vermutlich sowas wie MPPT bei Solaranlagen für deinen
Raddynamo.
Ich verfolge den Thread mal, aber vermutlich kommen hier sowieso nur
wieder unbrauchbare Kommentare wie, lohnt nicht, geht nicht, vergiss es
etc.
Aber bleib dran, logisch ist das machbar ob sinnvoll oder nicht
entscheiden ja nicht die anderen
Ein Narbendynamo ist aber auf JEDEN FALL die bessere Wahl, notfalls
zerlegen und tunen wenn es mehr Leistung sein muss
Stefan ⛄ F. schrieb:>> das ist alter, nicht auszurottender Aberglaube. Fahrraddynamos sind so>> konstruiert, dass sie max. 6 Watt liefern.>> Kleine Korrektur: Es sind 3 Watt, aber das ändert nicht am Kern deiner> Aussage. Seit LED sind auch Dynamos mit ca. 1,5W gebräuchlich.
Nun, 3W ist die Nennleistung. Bei höherer Geschwindigkeit können
sie durchaus auch 6W liefern.
KArl Fred M. schrieb:> Ein Narbendynamo ist aber auf JEDEN FALL die bessere Wahl,
Genau, der bekommt nicht so viele Narben,
wenn das Rad mal hinfällt. :-)
KArl Fred M. schrieb:> Ein Narbendynamo ist aber auf JEDEN FALL die bessere Wahl,
Empfehlenswert ist auch immer die Variante "Nabeldynamo", zentral
gelegen.
mfg
Wofür um alles in der Welt braucht man einen Dynamo?
Schon um im Notfall im Dunklen die Gegend beleuchten zu können
(Reifenplatten beheben, Namenschild am Haus beleuchten etc.) sind
akkubetriebene Fahrradlampen ein Segen. Wer geht denn ohne Taschenlampe
im Dunklen aus dem Haus?
Übrigens hatte schon bei den „Fünf Freunden“ Georgina ein Fahrrad mit
Batterieleuchte. Bei uns hat es nur 50 Jahre dafür gebraucht.
Thomas R. schrieb:> Wofür um alles in der Welt braucht man einen Dynamo?>> Schon um im Notfall im Dunklen die Gegend beleuchten zu können> (Reifenplatten beheben, Namenschild am Haus beleuchten etc.) sind> akkubetriebene Fahrradlampen ein Segen. Wer geht denn ohne Taschenlampe> im Dunklen aus dem Haus?
Den Grundgedanken unterstütze ich. Könnte mir allerdings noch
vorstellen, daß man bei Akku leer (ebfs. ein Notfallszenario)
wenigstens noch verkehrssicher weiterfahren können will. Also
sofern keiner der Reifen platt. Und man nicht zu besoffen, um
Namensschilder fremder Häusern (egal wie gut beleuchtet) zu
erkennen, bzw. das eh egal, weil man nur HEIM kommen wollte.
Home, Sweet Home. Also vielleicht sogar TROTZ Akku-Leuchten,
als Notfall-Zusatzfeature, denkbar. Sonst stehst noch da wie
Christian (das Nachtsichtgerät hat er vergessen, zu erwähnen).
> Übrigens hatte schon bei den „Fünf Freunden“ Georgina ein Fahrrad mit> Batterieleuchte.
Die hatten aber auch einen obligatorischen Aufpasser: Timmy.
Ein kaum zu leugnender Vorteil (in dunklen Wäldern/Gassen).
> Bei uns hat es nur 50 Jahre dafür gebraucht.
Dafür hat heute fast jeder ein Rad, und fast jedes Rad auch
Akku-Leuchten. Bißchen Fortschritt ist ja doch.
Christian S. schrieb:>> Wer geht denn ohne Taschenlampe>> im Dunklen aus dem Haus?> Ich. Mache ich da was falsch?
Nunja, Du lebst vermutlich in einer ständig beleuchteten Stadt.
LOL, der reinste Kindergarten hier,#
haha, er hat Kacka gesagt...und alle stimmen drauf ein.
Leute, ernste Frage, wie alt seid ihr eigentlich?
Das man sich an Narbendynamo so hochziehen kann?!
Wurdet ihr in der Schule oft gehänselt? Es hat sehr den Anschein.
Denn Inhaltlich hat Karl hier sinnvolleres geschrieben als ihr.
Peinlich, wirklich peinlich
Harald W. schrieb:> lebst vermutlich in einer ständig beleuchteten Stadt.
In der Nacht =!= im Dunkeln.
Donnerblitz⚡ schrieb:> und alle stimmen drauf ein.
Wieso alle?
> Wurdet ihr in der Schule oft gehänselt?
Ah, sicher ein typischer Hänsler. (Erzfeind aller Streber.)
Miles Bennet D. schrieb:> Wenn ich euch erzählen würde, was ich für eine Fahrradbeleuchtung habe,> würdet ihr alle vor Neid erblassen.
Gaslaterne aus Messing? Carbidlampe mit Reflektor?
Jaja, im Wald kannst Du so hell machen, daß die Bäume schneller wachsen.
Nur auf der Straße sollte alles StVo-konform bleiben.
Kleine Geschichte:
Ich war mal als Fußgänger unterwegs. Am Flußufer befindet sich ein
Radweg von der Stadt kommend und führt zur Fußgängerbrücke, die auch
viele Radfahrer nutzen. Es war schon dunkel und dort gibts nur eine
einzige Laterne vor der Brücke. Da ich ein Stück davon weg war, stand
ich ganz im Dunkeln neben dem Radweg. Es kam mir ein Fahrrad mit
brüllend hellem Licht entgegen. Ich habe nichts mehr gesehen, es
reichte, um mit Mühe dem Fahrrad auszuweichen. Als ich die Fahrerin
ansprach deswegen, war festzusetellen, daß die Frontlampe am Lenker
angeklemmt war und hoch stand. Ist ja dem Fahrradfahrer egal,
Hauptsache, wie Welt vorne ist hell. Ob man da andere gefahrdend
blendet, ist egal. Wäre ich auf dem Fahrrad entgegen gekommen auf dem
schmalen rechts und links überwucherndem Radweg hätte ich gar nichts
mehr gesehen, um auszuweichen. Nungut, die Frau hatte ein Einsehen und
drückte die brüllende Lampe etwas runter. War glaube ich ein
Elektrofahrrad kleinerer Bauart. Soviel zu: "Hauptsache, ich habs hell,
sind mir die anderen doch wurscht, die entgegen kommen."
mfg
Von Bumm gibt es passendes Zubehör. Das E-Werk mit Pufferakku, dazu
Akku-Beleuchtung und Nabendynamo. Das Geld muss man eben ausgeben.
Oder ein E-Bike, da hat man immer Licht.
Am Rad ist ein ganz normaler alter Seitendynamo montiert, der sicher
noch für die Verwendung von Glühbirnen ausgelegt ist.
Das ist mir auch lieber als ein Nabendynamo, weil man den Seitendynamo
komplett abkoppeln kann, wenn man ihn nicht braucht.
Die Glühbirnen in Vorder- und Rückleuchte sind schon gegen LED-Lampen
ausgetauscht.
Entsprechend müsste jetzt einiges an Energie übrig sein und die sollte
für die Beleuchtung bei Stillstand oder langsamem Fahren gespeichert
werden.
Ein Fahrrad-Scheinwerfer von ebay ist bestellt
https://www.ebay.de/itm/363290782983
mal sehen, ob und wie das da gelöst ist.
Die oben angegebenen Links für den Dynamo-Treiber und die die
Bikebox-Standlichtanlage werde ich mir auch noch ansehen.
Es wäre nützlich, wenn man da mit überschaubarem Aufwand eine Schaltung
hätte, die man einfach in die bestehenden Kabelverbindungen einsetzen
könnte.
fragjanur schrieb:> Das ist mir auch lieber als ein Nabendynamo, weil man den Seitendynamo> komplett abkoppeln kann, wenn man ihn nicht braucht.
Du bist noch nie mit einem Nabendynamo gefahren, oder? Dann würdest Du
wissen, dass das einfach nicht nötig ist.
ähm...ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.
den Nabendynamo merkst du gar nicht!!
Deshalb fahren die meisten dann auch Tagsüber mit Licht.
Also Punkt ein, schau dir mal ein Rad mit Nabendynamo an, dann wird sich
deine Sichtweise komplett ändern, kein Scherz
Der nabendynamo ist NICHT mit dem Seitenläufer vergleichbar.
Gefühl verbraucht der Seitendynamo 30-40Watt und liefert 6W
Der Nabendynamo verbrauch gefühlt unter 10W, schwer einzuschätzen, da
man ihn eben nicht wirklich als Last empfindet.
KArl Fred M. schrieb:> ähm...ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.> den Nabendynamo merkst du gar nicht!!
Ausgeschaltet stimme ich Dir 100% zu. Hingegen…
> Deshalb fahren die meisten dann auch Tagsüber mit Licht.
Mache doch mal folgendes Experiment: Schalte den Nabendynamo ein während
Du ausrollst. Der Unterschied ist schon merklich. Allerdings kein
Vergleich zum Seitenläufer, den kann man durchaus mit einer Bremse
vergleichen.
Die Leute, die mir mit eingeschaltetem Licht entgegen kommen, entlarven
sich zu 99.9% als Pedelec-Fahrer.
A-Freak schrieb:> Nebenbei gesagt, ein Dynamo ist das nicht und wars auch noch nie
Seit wann das? Das ist ein Einphasen-Wechselstromgenerator = Dynamo.
ach komm, Du Profi schrieb:> Dafür hat heute fast jeder ein Rad, und fast jedes Rad auch> Akku-Leuchten.
Wirklich? In Düsseldorf hat fast jedes Fahrrad einen Dynamo.
Ich finde auch, dass ein Nabendynamo sehr viel weniger ausbremst, als
ein Seitenläufer. Eine Möglichkeit zum Auskoppeln wäre für mich
unnötiger Schnick-Schnack der irgendwann kaputt geht.
Nabendynamo war mir zu viel Arbeit, neu einspeichen und so. Meinen
Seitenläufer hab ich auf 10-12V geändert, der Käfig war nur knapp
halbvoll mit Draht, da paßte mehr + dicker rein. Und gleich noch 4
Schottkies dazu. Vorderlicht hat 3 x 3W-LED in Serie (eine davon mit
0,1F Supercap), Rücklicht hat 3 x rote ausm Autorücklicht in Serie +
50mA-Begrenzung + 0,1F Supercap. Reicht.
Harald A. schrieb:> Ausgeschaltet stimme ich Dir 100% zu
Ein Nabendyname muss nicht ausgeschaltet werden, da er in der Nabe
steckt. Aber wie bereits erwähnt wurde, merkt man den Nabendyname nicht.
Zudem hat der Nabendyname den Vorteil, dass man z.B. über das E-Werk von
BUMM auch das Smartphone laden kann, für längere Fahrten eine "gute
Erfindung".
Harald A. schrieb:> Mache doch mal folgendes Experiment: Schalte den Nabendynamo ein während> Du ausrollst. Der Unterschied ist schon merklich
Ich habe noch nie einen Unterschied bemerkt. Mal davon abgesehen kann
man einen Nabendyname nicht aus- und einschalten, sondern nur die
Beleuchtung.
Miles Bennet D. schrieb:> Wenn ich euch erzählen würde, was ich für eine Fahrradbeleuchtung habe
Erzähl mal.
hacker-tobi schrieb:> Für den Zweck, die Energie des Dynamos zu speichern und zum Dauerbetrieb> der Scheinwerfer oder zum Laden von USB Geräten zu nutzen, habe ich Anno> 2011 die Bikebox entwickelt, die noch heute am Fahrrad werkelt:>>
500 mA sind für die heutige Zeit nicht mehr ausreichend. 2A bis 4A wären
da schon besser.
@Rene
Du kannst bei der Bikebox einfach den Ausgangsregler stärker
dimensionieren, dann sind auch größere Ströme machbar.
Ich habe den Regler so ausgelegt, damit auch bei maximaler Belastung der
Akku während der Fahrt gehalten oder sogar leicht geladen wird,
zumindest bei mehr als 10 km/h.
Dimensionierst du den Ausgang stärker, wird der Akku selbst beim Fahren
noch entladen, wenn ein Gerät am USB mehr als etwa 500mA zieht.
Zudem nutze ich die Schaltung neben drm Licht fast ausschließlich für
das GPS, das sich mit rund 200mA zufrieden gibt.
Manfred schrieb u.a.:
> ...das ist alter, nicht auszurottender Aberglaube.> Fahrraddynamos sind so konstruiert, dass sie max. 6 Watt liefern.
"Einfache" bzw. "alte" Seitenläufer-Fahrraddynamos haben nur
eine Spule + Dauermagnet + Magnetfeldleitblech eingebaut.
Mit Nennlast (d.h. Glühlampen mit 3 W) liefern sie in der Praxis
bei ca. 12 km/h eben diese 3 W.
Wie bekannt, sorgt die relativ hohe Streuinduktivität dafür, dass
die Leistungsabgabe auch bei etwas höherer Geschwindigkeit nicht
gleich so stark wird, dass die Birnchen abbrennen
(wenn's nicht Halogene sind ...).
Schliesst man eine doppelt so grosse Glühlampen-Last an (also 12V/6W),
kommen bei ca. 30 km/h auch annähernd 6 W heraus - das haben
Rennfahr-Freaks früher schon mal so ausprobiert.
Stefan ⛄ F. schrieb:> René H. schrieb:>> 500 mA sind für die heutige Zeit nicht mehr ausreichend. 2A bis 4A wären>> da schon besser.>> Da muss schon was größeres her :-)
Schau Dir das E-Werk von BUMM an. Das liefert bis zu 2 A und bis zu 12V.
Ich hatte mal eins. Wie effizient es bei 12V ist weiss ich nicht, da ich
die nie benötigt habe.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Lutz V. schrieb:>> Natürlich gibt es für Fahrräder ohne Dynamo auch batteriebetriebene>> Lampen,>> Die (nebenbei bemerkt) laut Straßenverkehrsordnung bis vor kurzem noch> unzulässig waren.
Das liest man übrigens auch nicht in der StVO, sondern in der StVZO nach
:) .
KArl Fred M. schrieb:> ähm...ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.> den Nabendynamo merkst du gar nicht!!
Absolut!
Nabendynamo ist die beste Erfindung seit dem Diamantrahmen.
> Deshalb fahren die meisten dann auch Tagsüber mit Licht.
Genau, weil es eben vom Laufwiderstand her keinen Unterschied macht.
> Also Punkt ein, schau dir mal ein Rad mit Nabendynamo an, dann wird sich> deine Sichtweise komplett ändern, kein Scherz
Wer einmal mit Nabendynamo gefahren ist, moechte nichts anderes mehr.
> Der nabendynamo ist NICHT mit dem Seitenläufer vergleichbar.> Gefühl verbraucht der Seitendynamo 30-40Watt und liefert 6W
Krach machen die Dinger auch noch, bei Naesse rutschen sie auch gerne
durch.
René H. schrieb:> Mal davon abgesehen kann> man einen Nabendyname nicht aus- und einschalten, sondern nur die> Beleuchtung.
Danke Dir für die Aufklärung, das ist natürlich für den typischen uC
Kommentator ein gefundenes Fressen.
René H. schrieb:> Mal davon abgesehen kann> man einen Nabendyname nicht aus- und einschalten, sondern nur die> Beleuchtung.
ES gab wohl auch schon mal ein- und ausrückbare Nabendynamos.
Allerdings waren diese vom Wirkungsgrad her kaum besser als
Seitenläufer, sodas sie bald wieder aus dem Markt verschwun-
den sind.
Harald W. schrieb:> René H. schrieb:>>> Mal davon abgesehen kann>> man einen Nabendyname nicht aus- und einschalten, sondern nur die>> Beleuchtung.>> ES gab wohl auch schon mal ein- und ausrückbare Nabendynamos.
Du meinst bestimmt die 'Rollendynamos'?
>https://de.wikipedia.org/wiki/Rollendynamo> Allerdings waren diese vom Wirkungsgrad her kaum besser als> Seitenläufer, sodas sie bald wieder aus dem Markt verschwun-> den sind.
Sind in jedem Fall ausgesprochen selten, davon ist mir nur ein einziges
verbautes Exemplar jemals untergekommen.
MaWin schrieb:> Man kann nach einem Brückengleichrichter einen MPPT Lader für kleine> Solarzellen nutzen- oder eben selbst bauen.
Ich habe da dunkel eine Schaltung in Erinnerung. Aus der Beschreibung
noch den Satz " auf Eingangsspannung regeln".
Die Schaltung war ein Sperrschwinger oder selbst schwingender Flyback
mit zwei zusätzlichen Transistoren. Der eine invertierte und der zweite
verstellte den Innenwiderstand des Eingangs.
Ich habe vor kurzem an diese Schaltung gedacht, aber mehr bekam ich
nicht mehr zusammen. Auch zeichnen, was ich noch im Kopf habe, brachte
nichts.
Eine Überlegung war noch:
Verstellt man den Innenwiderstand mittels FET oder schaltet/steuert man
einen Widerstand?
Muss das dann in Reihe oder Parallel zum Eingang?
Die Schaltung war an sich simpel und vielleicht hat hier einer passende
Stichworte oder Links.
KG23 schrieb:> Ich habe da dunkel eine Schaltung in Erinnerung. Aus der Beschreibung> noch den Satz " auf Eingangsspannung regeln".
Das passt für Solarzellen, nicht aber für Fahrraddynamos, obwohl
beide Stromquellen sind.
René H. schrieb:> Ein Nabendyname muss nicht ausgeschaltet werden, da er in der Nabe> steckt. Aber wie bereits erwähnt wurde, merkt man den Nabendyname nicht.> Ich habe noch nie einen Unterschied bemerkt. Mal davon abgesehen kann> man einen Nabendyname nicht aus- und einschalten, sondern nur die> Beleuchtung.
Jeder macht so seine eigene Erfahrung damit.
Ich wollte es mal wissen und habe an einem Fahrrad das Vorderrad
angehoben gehabt und mit eingeschaltetem Licht das Rad angestumpt und
auslaufen gelassen, dann mit ausgeschaltetem Licht angestumpt und
auslaufen gelassen.
MIT Licht bremst sich das Rad relativ schnell ab, denn der Dynamo
erzeugt elektrische Leistung, die er aus der Raddrehung gewinnt.
OHNE Licht läuft das Rad lange aus, fast so lange wie bei einem
Vorderrad ganz ohne Dynamo mit intaktem Lager.
Hat man eine solchen Nabendynamo ohne Speichen und Felgen in der Hand,
geht er schon wegen des Magnetismus recht schwer zu drehen.
Ob man beim Fahren nichts merkt, hängt natürlich vom Rollwiderstand der
Reifen (mit/ohne Pannenschutz), dem Fahrer/innen-Gewicht und dem
Luftwiderstand ab. Manch einer mit Kraft wird nichts bemerken. Da macht
auch Gegenwind nichts. Es gibt ja auch die Fahrer/innen mit trockener
und quietschender Kette mit verschlissenenem Zahnkranz hinten,
diejenigen mit verklebtem Fett in der Nabenschaltung oder solche, die
nicht richtig aufpumpen. Bestenfalls in Kombination. Die gleichen alles
immer mit KRAFT aus.
Wenn man Licht will, ist dies momentan der günstigte und praktischste
Kompromiß aus allen Unwägbarkeiten.
mfg
Christian S. schrieb:> MIT Licht bremst sich das Rad relativ schnell ab, denn der Dynamo> erzeugt elektrische Leistung, die er aus der Raddrehung gewinnt.
Vielleicht liegt das auch am Dynamo (billig vs. teuer)?
Ich habe keine Zweifel daran, dass Nabendynamos eine gute Sache sind.
Die Physik sagt allerdings auch, dass es garantiert keinen verlust- oder
bremsfreien Nabendynamo geben kann, im Gegensatz zum Seitendynamo im
weggeklappten Zustand.
Ausserdem habe ich keine Motivation, in die Räder Nabendynamos
einzubauen, ich bin mit dem Zustand zufrieden, den sie haben und will
nichts verschlimmbessern und dafür noch Zeit und Geld aufwenden.
Das war aber nicht die Frage.
Die Aufgabe war, den Bestand, - und das sind Räder mit normalen
Seitendynamos, mit einer einfachen Schaltung so nachzurüsten, dass die
Lampen auch bei langsamer Fahrt oder Stillstand mit gespeicherter
Energie noch eine Weile leuchten.
Potential für die Speicherung von Energie aus dem Dynamo sollte durch
den bereits vollzogenen Austausch von normalen Glühbirnen zu
LED-Leuchten in Vorder- und Rücklichtern an den Fahrrädern und die damit
verringerte Leistungsaufnahme vorhanden sein.
Im Idealfall wäre so eine Schaltung dann auch bei Rädern mit
Nabendynamos einsetzbar.
fragjanur schrieb:> Ausserdem habe ich keine Motivation, in die Räder Nabendynamos> einzubauen
Wie alt ist Dein Radl? Es gibt doch kaum noch Fahrräder mit
Seitenläufer, nur Rennräder oder Eigenbauten haben keinen Dynamo.
Ich würde mir die Mühe nicht machen. Es gibt sowas doch zu kaufen. Man
darf nur nicht geizig sein. Rechnet man die ganzen Bauteile und die
Arbeitszeit, ist gekauft auch nicht teurer.
Also ich hatte mir damals für mein Rad extra nachträglich eine Felge
ohne Dynamo gekauft, da ich den deshalb nicht nutzen wollte...
Da ich ein sehr schneller Radfahrer bin(Fahre anfangs mit 45km/h bei mir
die Straße hoch und falle dann schnell auf 30 herab)
Schlussendlich habe ich aber keinen nennenswerten unterschied
feststellen können und habe nun doch die Felge mit Dynamo montiert.
Ich nach wie vor einer der schnellsten Radfahrer in der Gegend:-)
Harald A. schrieb:> ch zu 99.9% als Pedelec-Fahrer.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wahrscheinlich hat das Fahrrad 30 Jahre lang gute Dienste geleistet,> aber jetzt muss es plötzlich ein Standlicht haben.
ich bin halt technikaffin und habe deshalb LED-Birnen nachgerüstet und
will die gesparte Energie jetzt sinnvoll nutzen.
Es geht um mein für Einkäufe und allgemeine Fahrten im Ort und der Ebene
superpraktisches, wendiges und winterfestes 3-Gang-Rad mit 26"-Reifen
und Seitendynamo.
Von der Sorte habe ich mehrere redundant.
Bei meinem Mountainbike komme ich komplett ohne Beleuchtung aus, da
nehme ich bei Bedarf ggf. die Stirnlampe.
fragjanur schrieb:> Es geht um mein für Einkäufe und allgemeine Fahrten im Ort und der Ebene> superpraktisches, wendiges und winterfestes 3-Gang-Rad mit 26"-Reifen> und Seitendynamo.
Dann nimm doch einfach Akkus ohne Dynamo. Die halten inzwischen lange
genug.
Donnerblitz⚡ schrieb:> Ich nach wie vor einer der schnellsten Radfahrer in der Gegend:-)
Dann könntest du dir auch ein kleines Windrad montieren...
Georg
fragjanur schrieb:> Bei meinem Mountainbike komme ich komplett ohne Beleuchtung aus, da> nehme ich bei Bedarf ggf. die Stirnlampe.
Die Zyklopenmethode..Dir ist schon klar, dass das alle anderen blendet?
Johannes U. schrieb:> Die Zyklopenmethode..Dir ist schon klar, dass das alle anderen blendet?
Interessanterweise braucht man m.W. für solche Leuchten keine
StVZO-Zulassung, da diese ja nicht Teil eines Fahrzeugs ist.
Wenn das allerdings die einzige Lichtquelle ist, gibts ein
Ticket wegen "Fahren ohne Beleuchtung".
Harald W. schrieb:> Johannes U. schrieb:>>> Die Zyklopenmethode..Dir ist schon klar, dass das alle anderen blendet?>> Interessanterweise braucht man m.W. für solche Leuchten keine> StVZO-Zulassung, da diese ja nicht Teil eines Fahrzeugs ist.> Wenn das allerdings die einzige Lichtquelle ist, gibts ein> Ticket wegen "Fahren ohne Beleuchtung".
Diese Ticket sollte es eher wegen 'gefaehrlichem Eingriff in den
Strassenverkehr' geben, je nach Lampe blendet das wie Sau.
Johannes U. schrieb:> Harald W. schrieb:>>> Johannes U. schrieb:>>>>> Die Zyklopenmethode..Dir ist schon klar, dass das alle anderen blendet?>>>> Interessanterweise braucht man m.W. für solche Leuchten keine>> StVZO-Zulassung, da diese ja nicht Teil eines Fahrzeugs ist.>> Wenn das allerdings die einzige Lichtquelle ist, gibts ein>> Ticket wegen "Fahren ohne Beleuchtung".>> Diese Ticket sollte es eher wegen 'gefaehrlichem Eingriff in den> Strassenverkehr' geben, je nach Lampe blendet das wie Sau.
Noch gefährlicher finde ich, dass man anhand des Lichts nicht
feststellen kann, wohin sich mein Gegenüber bewegt. Genauso schlimm wie
Rote Gummi-LED Lichter aus dem 1€-Laden vorne oder blinkende weisse
Lichter. In den 800ms Dunkelheit kann der Radfahrer schon auf meine Spur
gekommen sein, ohne dass ich es merke.
Nicht umsonst ist das Licht fest ans Vorderrad gekoppelt und zeigt immer
die aktuelle Fahrtrichtung an.
Das Blinken macht einen nicht besser Sichtbar. Blinkende Lichter im
Verkehr deuten immer auf etwas abnormales hin und fressen Aufmerksamkeit
aller anderen.
KG23 schrieb:> Nicht umsonst ist das Licht fest ans Vorderrad gekoppelt und zeigt immer> die aktuelle Fahrtrichtung an.
Versucht mal ein Stecklicht irgendwo am Rahmen zu befestigen und dann
Nachts zu fahren. Dauernd fehlt einem das Licht. So zu tun als sei doch
alles super ist der gleiche bockmist wie wenig Luft mit Kraft
auszugleichen und behaupten da ist doch gar nix. Merkbefreit oder dumm,
anders kann ich so was nicht einordnen. Derjenige scheisst auf die
Gefahr oder meint einen "sicherereren" weg gefunden zu haben.
In jedem Fall bringt er andere in Gefahr - sein Leben wäre mir mehr oder
weniger egal, wenn es nicht zwangsläufig auch andere betreffen wuerde .
fragjanur schrieb:> Die Physik sagt allerdings auch, dass es garantiert keinen verlust- oder> bremsfreien Nabendynamo geben kann, im Gegensatz zum Seitendynamo im> weggeklappten Zustand.
Das ist Unsinn. Die Physik sagt auch, daß es keine reibungslosen Lager
gibt. Und ein guter (z.B. SON) Nabendynamo hat abgeschaltet nicht mehr
Reibung als das Lager allein. Wenn deine Tretmühle noch einen
Seitenläufer-Dynamo hat, sind die Radlager vermutlich ebenso alt. Dann
hat der Nabendynamo wahrscheinlich sogar weniger Reibung!
Der Hauptgrund, der gegen einen Seitenläufer spricht, ist aber dessen
mieser Wirkungsgrad im Betrieb. Von Schlupf, Laufgeräusch und
Reifenabnutzung ganz zu schweigen.
> Ausserdem habe ich keine Motivation, in die Räder Nabendynamos> einzubauen, ich bin mit dem Zustand zufrieden, den sie haben und will> nichts verschlimmbessern und dafür noch Zeit und Geld aufwenden.
Das ließ sich deiner Frage nicht entnehmen. Allerdings wirst du entweder
Zeit oder Geld aufwenden müssen.
> Die Aufgabe war, den Bestand, - und das sind Räder mit normalen> Seitendynamos, mit einer einfachen Schaltung so nachzurüsten, dass die> Lampen auch bei langsamer Fahrt oder Stillstand mit gespeicherter> Energie noch eine Weile leuchten.
Das einfachste dürfte dann sein, die uralten Glühlampen-Leuchten durch
modernere LED-Leuchten zu ersetzen. Die haben zumindest als Rücklicht
eigentlich alle eine Standlichtfunktion. Aber ohne Geld in die Hand zu
nehmen, wird das nichts.
> Potential für die Speicherung von Energie aus dem Dynamo sollte durch> den bereits vollzogenen Austausch von normalen Glühbirnen zu> LED-Leuchten in Vorder- und Rücklichtern an den Fahrrädern
Wenn du die Lampen bereits ausgetauscht hast und dabei keine
Standlicht- Funktion erhalten hast, dann hast du etwas massiv falsch
gemacht. Wahrscheinlich den billigsten Schrott verbaut.
Axel S. schrieb:> Und ein guter (z.B. SON) Nabendynamo hat abgeschaltet nicht mehr Reibung> als das Lager allein.
So so, schön hingelogen mit Reibung, müsste aber Verluste heissen und
wäre dann falsch.
>>>>> Wenn das allerdings die einzige Lichtquelle ist, gibts ein>> Ticket wegen "Fahren ohne Beleuchtung".>> Diese Ticket sollte es eher wegen 'gefaehrlichem Eingriff in den> Strassenverkehr' geben, je nach Lampe blendet das wie Sau.
Das wird es auch. Wenn eine Gefährdung festgestellt wird, kann das auch
entsprechend geahndet werden.
> Und ein guter (z.B. SON) Nabendynamo hat abgeschaltet nicht mehr Reibung> als das Lager allein.
Nein,
die Ummagnetisierungssverluste im Eisen kommen hinzu.
Axel S. schrieb:> Wahrscheinlich den billigsten Schrott verbaut.
Nö.
Einfach die beien alten Glühbinen rausgeschraubt und die neuen
LED-Lämpchen reingeschraubt.
Von "verbauen" würde ich dabei nicht reden, das wäre Hochstapelei. :-)
Axel S. schrieb:>> Die Physik sagt allerdings auch, dass es garantiert keinen verlust- oder>> bremsfreien Nabendynamo geben kann, im Gegensatz zum Seitendynamo im>> weggeklappten Zustand.>> Das ist Unsinn. Die Physik sagt auch, daß es keine reibungslosen Lager> gibt. Und ein guter (z.B. SON) Nabendynamo hat abgeschaltet nicht mehr> Reibung als das Lager allein.
Wo ist hier denn gesagt worden, dass es reibungslose Lager gäbe ?
Und meine betreffenden Räder (für die angedachte Beleuchtungsschaltung)
sind zwar älter, aber die Vorderräder sind sehr leichtgängig.
Ich glaube, du redest dir deinen geliebten Nabendynamo gerade etwas
schön.
DPA schrieb:> dynamo -- shotky diode -> supercap -- led> | | |> --------------------------------------
DAnke für den Input, aber ich denke, ganz so einfach ist es vermutlich
nicht, denn bis der Supercap einigermassen voll ist, wird die LED wohl
nicht richtig leuchten ?
Da braucht es wohl noch ein paar Bauteile mehr.
KG23 schrieb:> Das Blinken macht einen nicht besser Sichtbar. Blinkende Lichter im> Verkehr deuten immer auf etwas abnormales hin und fressen Aufmerksamkeit> aller anderen.
Die sind eh nicht erlaubt. Ich wundere mich schon lange darüber, dass
praktisch alle batteriebetriebenen Rücklichter trotzdem diese Blink-Modi
haben.
Stefan ⛄ F. schrieb:> KG23 schrieb:>> Das Blinken macht einen nicht besser Sichtbar. Blinkende Lichter im>> Verkehr deuten immer auf etwas abnormales hin und fressen Aufmerksamkeit>> aller anderen.>> Die sind eh nicht erlaubt. Ich wundere mich schon lange darüber, dass> praktisch alle batteriebetriebenen Rücklichter trotzdem diese Blink-Modi> haben.
Och, ist wahrscheinlich ein Retrofeature, um olle, schlecht gewartete
Seitenlaeufer zu simulieren, die ihren Strom nur periodisch abgeben..,
wer hat die Dinger, die einmal pro Radumdrehung kurz durchruschen, nicht
liebgewonnen ;)
Stefan ⛄ F. schrieb:> KG23 schrieb:>> Das Blinken macht einen nicht besser Sichtbar. Blinkende Lichter im>> Verkehr deuten immer auf etwas abnormales hin und fressen Aufmerksamkeit>> aller anderen.>> Die sind eh nicht erlaubt. Ich wundere mich schon lange darüber, dass> praktisch alle batteriebetriebenen Rücklichter trotzdem diese Blink-Modi> haben.
Die Polizei interessiert das doch nicht wirklich, solange wenigstens
überhaupt ein Licht vorhanden ist.
fragjanur schrieb:> Axel S. schrieb:>> Wahrscheinlich den billigsten Schrott verbaut.>> Nö.> Einfach die beien alten Glühbinen rausgeschraubt und die neuen> LED-Lämpchen reingeschraubt.
Also doch Schrott verbaut.
Eine LED hat eine ganz andere Abstrahlcharakteristik als eine Glühlampe.
Die braucht einen geeigneten Reflektor. Darüber hinaus bezweifle ich,
daß die "LED-Lämpchen" einen Brückengleichrichter eingebaut haben. Von
einem Ladekondensator ganz zu schweigen. Die werden also ordentlich
flackern.
René H. schrieb:> solange wenigstens> überhaupt ein Licht vorhanden ist.
Also vorn und hinten ein Glühwürmchen im Sommer mitführen, dann kann
nichts passieren, ist ökogisch und Zeh-Ooh-zwei-neutral.
mfg
Stefan ⛄ F. schrieb:> KG23 schrieb:>> Das Blinken macht einen nicht besser Sichtbar. Blinkende Lichter im>> Verkehr deuten immer auf etwas abnormales hin und fressen Aufmerksamkeit>> aller anderen.>> Die sind eh nicht erlaubt. Ich wundere mich schon lange darüber, dass> praktisch alle batteriebetriebenen Rücklichter trotzdem diese Blink-Modi> haben.
Haben sie nicht. Die zugelassenen Batterie-Rücklichter (erkennbar an
Wellenlinie und Zulassungsnummer) haben das nicht. Natürlich kannst du
andere Rücklichter kaufen. Aber streng genommen darfst du sie nicht (im
Blinkmodus) am Rad betreiben.
Aber grau ist alle Theorie. In der Praxis freut sich der Polizist schon,
wenn du überhaupt ein Licht am Rad hast. Sofern du überhaupt einen
triffst. Ich fahre seit gut 35 Jahren Rad und mich hat noch nie ein
Polizist angehalten und nach dem Licht gefragt.
fragjanur schrieb:> Ich glaube, du redest dir deinen geliebten Nabendynamo gerade etwas> schön.Ich habe gar keinen Dynamo am Rad. Weil ich etwas sehen und nicht
nur gesehen werden will. Und das funktioniert mit (herkömmlicher)
Dynamo- Beleuchtung nicht. Im Dunklen habe ich eine LED-Leuchte mit Akku
dabei. Nicht daß das häufig vorkommen würde.
Deine Frage, einen Dynamo im "optimalen Bereich" zu betreiben, dafür
aber einen Seitenläufer verwenden zu wollen, ist in etwa so
erfolgversprechend, wie einen Trabant oder eine Ente aerodynamisch zu
machen. Man kann da sicher was hinfrickeln, aber gut wird das nicht.
Christian S. schrieb:> Also hinten ein Glühwürmchen im Sommer mitführen, dann kann> nichts passieren, ist ökogisch und Zeh-Ooh-zwei-neutral.
Gibts die auch in rot?
Axel S. schrieb:> Und das funktioniert mit (herkömmlicher)> Dynamo- Beleuchtung nicht.
Bitte was? Such dir mal jemanden mit Lumotec IQ-X (von BuM) am
Nabendynamo und fahr das mal im Dunkeln Probe. Wenn du dann noch
erzählst, dass du mit Dynamoleuchte nix sehen würdest, solltest du das
Rad an die Wand hängen und die gelbe Armbinde mit den drei Punkten
anlegen …
Elektrofan schrieb:> die Ummagnetisierungssverluste im Eisen kommen hinzu.
Nach einem Link weiterv oben ergeben diese einen enormen
Geschwindigkeitsverlust von immerhin 0,1 km/h. Da verpasst
man beim Ankommen zu Hause glatt das erste Wort des Tages-
schausprechers!
Jack V. schrieb:> Axel S. schrieb:>> Und das funktioniert mit (herkömmlicher)>> Dynamo- Beleuchtung nicht.>> Bitte was? Such dir mal jemanden mit Lumotec IQ-X (von BuM) am> Nabendynamo und fahr das mal im Dunkeln Probe. Wenn du dann noch> erzählst, dass du mit Dynamoleuchte nix sehen würdest, solltest du das> Rad an die Wand hängen und die gelbe Armbinde mit den drei Punkten> anlegen …
An meinem alten Radl hatte ich auch Beleuchtung von BUMM. Wer da
behauptet er würde nichts sehen, der braucht einen Blindenhund. Das
selbe gilt auch für Autofahrer, die dürften die BUMM-Beleuchtung auch
nicht übersehen. Ganz besonders die Rückleuchten mit Leuchtstreifen ist
nicht zu übersehen.
Axel S. schrieb:> Also doch Schrott verbaut.
Nö.
Ich bin mit den LED-Lämpchen sehr zufrieden, nur wäre es mir wie
geschrieben noch lieber, wenn sie auch bei langsamer Fahrt oder
Stillstand noch etwas leuchten würden.
Aber jetzt bin ich doch neugierig geworden und überlege, einen
Dynamo-Teststand aufzubauen.
Grob überschlagen dreht sich ein Seitendynamo (Raddurchmesser 20mm) bei
einem Fahrrad mit 26"-Reifen und einer Geschwindigkeit von 20 km/h rund
83-mal pro Sekunde.
Das ist schon eine ordentliche Frequenz, die man aber mit einem
Versuchsaufbau mit einem kleinen Elektromotor an einem Dynamo auf einer
stabilen Basis (Siebdruckplatte, etc.) gut erreichen könnte.
Mit dem Versuchsaufbau könnte man auch verschiedene Dynamotypen und
deren Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten testen.
Jack V. schrieb:> Axel S. schrieb:>> Und das funktioniert mit (herkömmlicher)>> Dynamo- Beleuchtung nicht.>> Bitte was? Such dir mal jemanden mit Lumotec IQ-X (von BuM) am> Nabendynamo und fahr das mal im Dunkeln Probe
Deswegen die Einschränkung "herkömmlich". Klar daß das mit aktuellen
Produkten geht. Aber eine akkubetriebene Leuchte ist nicht auf 3W
limitiert. Genauso wie ein Umbau eines bestehenden Rades nicht
jedermanns Sache ist (siehe den TO). Bei einem Nabendynamo ist gleich
mal ein neues Vorderrad fällig. Und ein IQ-X ist auch nicht gerade
billig.
Last not least: eine Akkuleuchte paßt auch an mehrere Räder. Ich habe
z.B. drei. Fahre aber natürlich immer nur mit einem.
Umbau im Sinne von neu einspeichen ist vlt. was für Leute, die das gerne
machen. Für den Rest der Menschheit gibt es fertige Vorderräder für
erstaunlich kleines Geld. Der reine Einbau eines Vorderrades kann ja
kaum gemeint sein, dafür reichen auch zwei linke Hände. Über
Kleinanzeigen sicherlich hier und da auch mal zum Schleuderpreis. Der
örtliche Händler hat vlt. auch was auf Halde, je nachdem, wie da die
Beziehung ist.
Wenn es jetzt noch darum geht über Eigenbau (inkl. Kosten der nötigen
Teile + Versandkosten) die letzten 10…20€ für eine halbgare Lösung zu
„sparen“ dann ist es so wie ich oben schon mal schrieb: Widersinnige
Aufgabe mit fragwürdigen Rahmenbedingungen.
Harald A. schrieb:> Umbau im Sinne von neu einspeichen ist vlt. was für Leute, die das gerne> machen.
Es gibt auch Fahrradhändler die das machen. So teuer ist das nicht.
fragjanur schrieb:> Aber jetzt bin ich doch neugierig geworden und überlege, einen> Dynamo-Teststand aufzubauen.fragjanur schrieb:> Mit dem Versuchsaufbau könnte man auch verschiedene Dynamotypen und> deren Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten testen.
Hallo,
die Idee ist schon toll. Den Teststand könntest Du vermarkten, wenn Du
geschickt vorgehst. Andererseits sollte der Wirkungsgrad von Reifen zu
Strom betrachtet werden und nicht von irgendeinem Elektromotor zum
abgegebenen Strom. Du müßtest wahlweise ein 26-Zoll-Rad und ein
28-Zoll-Rad und diverse Reifentypen montieren und das Rad mit Deinem
Motor antreiben. Dann ist wichtig zu wissen, wieviel mechanische Arbeit
das Rad abgibt. Das dürfte der schwierigste Punkt sein. Also nix falsch
machen am besten! Wünsche viel Erfolg beim Aufbau.
> mit einem kleinen Elektromotor
der müßte schon bis zu 50 Watt bringen können, damit bei höherer
Drehzahl auch gemessen werden kann.
Denn auch so ein Radfahrer, der unnötig fest reintreten muß, erzeugt
unnötiges Zeh_Ooh zwei und wird später dafür von Greta mit dem
Schneebesen ausgepeitscht werden...
mfg
Christian S. schrieb:> Du müßtest wahlweise ein 26-Zoll-Rad und ein> 28-Zoll-Rad und diverse Reifentypen montieren und das Rad mit Deinem> Motor antreiben.
Es gibt auch kleinere Räder, nicht nur 26" und 28". Und es gibt so viele
verschiedene Reifentypen, dass es für einen Hobbyisten wohl kaum möglich
ist, wirklich alle Reifentypen zu berücksichtigen. Des Weiteren
verhalten sich Reifen je nach Fahrbahn unterschiedlich.
René H. schrieb:> Es gibt auchRené H. schrieb:> so viele> verschiedene
Genau, wenn man den universell einsetzbaren Prüfstand bauen will, wird
es schnell unüberschaubar. Schlimmstenfalls wird es dann nur ein
Prüfstand für ausgewählte Typen.
mfg
es reicht, an den Dynamo einen Motor zm Drehen anzubauen.
Dann kann man die Drehzahl, die benötigte Leistung und die abgegebene
Leistung einfach messen.
Mit welcher Leistung man treten muss, um den Dynamo auf die
entsprechende Drehzahl zu bringen, kann dann jeder für sein Rad selbst
bestimmen.
fragjanur schrieb:> es reicht, an den Dynamo einen Motor zm Drehen anzubauen.> Dann kann man die Drehzahl, die benötigte Leistung und die abgegebene> Leistung einfach messen.
...aber nicht die grossen Verluste, die durch den Reibradbetrieb
entstehen.
fragjanur schrieb:> es reicht, an den Dynamo einen Motor zm Drehen anzubauen.
Nö, der Reifen soll den Dynamo antreiben und dabei entstehen Schlupf und
Reibungsverluste. Ein Optimist ist, wer glaubt, daß diese Verluste nicht
existieren würden.
mfg
Axel S. schrieb:> fragjanur schrieb:>> Ich glaube, du redest dir deinen geliebten Nabendynamo gerade etwas>> schön.>> Ich habe gar keinen Dynamo am Rad. Weil ich etwas sehen und nicht> nur gesehen werden will. Und das funktioniert mit (herkömmlicher)> Dynamo- Beleuchtung nicht. Im Dunklen habe ich eine LED-Leuchte mit Akku> dabei. Nicht daß das häufig vorkommen würde.>> Deine Frage, einen Dynamo im "optimalen Bereich" zu betreiben, dafür> aber einen Seitenläufer verwenden zu wollen, ist in etwa so> erfolgversprechend, wie einen Trabant oder eine Ente aerodynamisch zu> machen. Man kann da sicher was hinfrickeln, aber gut wird das nicht.
und genau DAS ist Unsinn.
Schau dir das vn mir weiter oben erwähnte IQX Licht an.
Das ist für Nabendynamos
Dz kommst dir vor, als ob du einen Autoscheinwerfer am Rad hättest und
ist LEGAl.
Blendest aber wie sau, wenn du es nicht richtig einstellst
Christian S. schrieb:> Nö, der Reifen soll den Dynamo antreiben und dabei entstehen Schlupf und> Reibungsverluste. Ein Optimist ist, wer glaubt, daß diese Verluste nicht> existieren würden.fragjanur schrieb:> Mit welcher Leistung man treten muss, um den Dynamo auf die> entsprechende Drehzahl zu bringen, kann dann jeder für sein Rad selbst> bestimmen.
Axel S. schrieb:> Deine Frage, einen Dynamo im "optimalen Bereich" zu betreiben, dafür> aber einen Seitenläufer verwenden zu wollen, ist in etwa so> erfolgversprechend, wie einen Trabant oder eine Ente aerodynamisch zu> machen. Man kann da sicher was hinfrickeln, aber gut wird das nicht.
Es gibt ja auch modernere Versionen des Seitenläufers:
https://www.velogical-engineering.com/dynamo/produktinformationen/fragjanur schrieb:> DPA schrieb:>> dynamo -- shotky diode -> supercap -- led>> | | |>> -------------------------------------->> DAnke für den Input, aber ich denke, ganz so einfach ist es vermutlich> nicht, denn bis der Supercap einigermassen voll ist, wird die LED wohl> nicht richtig leuchten ?> Da braucht es wohl noch ein paar Bauteile mehr.
Man bräuchte vor allem erstmal einen Gleichrichter, der beide Halbwellen
durchlässt^^.
Donnerblitz⚡ schrieb:> https://www.computerbild.de/test-vergleich/nabendynamo-test/
Was für eine minderwertig zusammenkopierte Rotzseite mit der einzigen
Aufgabe, eine Amazon-Linkfarm zu bilden.
Statt Nabendynamos auch Seitenläufer, oder besonders "Der Anlun Dynamo
Narbendynamo" ist ein Seitenläufer, welche Narbe auch immer, welche
"Aufnahme für Scheibenbresen" auch immer.
Immerhin zeigt sie, dass Seitenläufer auch "geringen Rollwiderstand"
haben können, und liefern eine (unbelegte) Aussage
5.7. Welchen Bremswirkung haben Nabendynamos?
Der Nabendynamo hat eine Bremswirkung, die das ganze Fahrrad betrifft.
Der Wirkungsgrad liegt hierbei zwischen 50 und 60 Prozent. Dies
bedeutet, dass Sie für die gleiche Geschwindigkeit mehr Kraft aufwenden
müssen
Also immer ca. 3W Verlust, bei 50W normaler Tretleistung also 6%
Mehrbelastung, auch ohne Licht.
Den Tr denkt man sich weg und setzt dafür den Nady ein. Kondensatoren
muss man an den Innenwiderstand des Generators anpassen. Mit einem Nady
und "Normalgeschwindigkeit" wären das so 220 - 330uF. 220 für etwas
schneller. 330 für lahme Enten.
MaWin schrieb:> Was für eine minderwertig zusammenkopierte Rotzseite
Du sagst es. Die "vergleichen" Nabendynamos, nehmen aber Seitenläufer in
die "Ergebnisliste" auf.
René H. schrieb:> mr. x schrieb:>> Es gibt ja auch modernere Versionen des Seitenläufers:>> Die haben aber im Winter das selbe Problem wie die alten Seitenläufer.
Glaube ich dir. Aber es gibt sie. Für Schönwetterradler ;-)
mr. x schrieb:> Es gibt ja auch modernere Versionen des Seitenläufers:> https://www.velogical-engineering.com/dynamo/produktinformationen/
Naja, muss man nur mal eben schlappe 170 Ocken fuer so'n Teil hinlegen..
Ich fahr' nen Laufradsatz, der mich komplett (vorne und hinten) 100
gekostet hat, also 50 pro Laufrad und da war der Nabendynamo drin...
Da weiss ich doch, was mir preislich lieber ist, abgesehen davon, dass
all die anderen bauartbedingten Nachteile des Seitenlaeufers wegfallen..
Johannes U. schrieb:> mr. x schrieb:>>> Es gibt ja auch modernere Versionen des Seitenläufers:>> https://www.velogical-engineering.com/dynamo/produktinformationen/>> Naja, muss man nur mal eben schlappe 170 Ocken fuer so'n Teil hinlegen..>> Ich fahr' nen Laufradsatz, der mich komplett (vorne und hinten) 100> gekostet hat, also 50 pro Laufrad und da war der Nabendynamo drin...>> Da weiss ich doch, was mir preislich lieber ist, abgesehen davon, dass> all die anderen bauartbedingten Nachteile des Seitenlaeufers wegfallen..
Selbst fahre ich auch nur mit Nadys und und tauglichen Leuchten, IQ XS
und Eyc. Das Ratt ist mein Auto. Da brauche ich keinen Schnickschnack,
sondern Zeug das zuverlässig funktioniert. Ich hab es ja nur der
Vollständigkeit halber hier gepostst. ;)
mr. x schrieb:> Johannes U. schrieb:>> mr. x schrieb:>>>>> Es gibt ja auch modernere Versionen des Seitenläufers:>>> https://www.velogical-engineering.com/dynamo/produktinformationen/>>>> Naja, muss man nur mal eben schlappe 170 Ocken fuer so'n Teil hinlegen..>>>> Ich fahr' nen Laufradsatz, der mich komplett (vorne und hinten) 100>> gekostet hat, also 50 pro Laufrad und da war der Nabendynamo drin...>>>> Da weiss ich doch, was mir preislich lieber ist, abgesehen davon, dass>> all die anderen bauartbedingten Nachteile des Seitenlaeufers wegfallen..>> Selbst fahre ich auch nur mit Nadys und und tauglichen Leuchten, IQ XS> und Eyc. Das Ratt ist mein Auto. Da brauche ich keinen Schnickschnack,> sondern Zeug das zuverlässig funktioniert. Ich hab es ja nur der> Vollständigkeit halber hier gepostst. ;)
War auch nicht boese in Deine Richtung gemeint.
Die Teile stellen technisch sicherlich eine Verbesserung der klassischen
Seitenlaeufer dar.
Spaetestens der Preis macht sowas fuer mich aber zu einem typischen
Hipsteraccessoire.
Auf keinen Fall ist das etwas fuer ein Allerweltsfahrrad, das evtl. gar
auch noch draussen stehen bleibt, da muss nur eben jemand mit dem
richtigen Blick und der passenden diebischen Einstellung vorbeikommen
(so jemand hat auch den passenden Schraubenschluessel dabei) und schwups
sind die 170 woanders.
Abschliessen laesst sich so ein Seitenlaeufer ja nun kaum.
Ein Nabendynamo hingegen laesst sich durch mitanschliessen des
Vorderrades sichern, duerfte aber heutzutage auch nicht mehr soo das
Objekt der Begierde bei Langfingern sein, das waere dann schon eher die
Rohloff-Nabenschaltung im Hinterrad, die wuerde ich auch eher nicht
draussen lassen...;)
Was mich viel mehr interessiert ist, ob man von einem E-Bike-Akku Strom
abzweigen kann (z.B. vom Scheinwerfer weg quasi ein Y-Kabel ziehen um
12V zu bekommen).
Ach P.S. der Vollstaendigkeit halber:
Bin vor Jahren mal ueber einen Bericht zu einem beruehrungslosen Dynamo,
der ueber in der Felge durch ihre Drehung im Erdmagnetfeld erzeugte
Wirbelstroeme angetrieben wird gekommen.
Wollte ich mir eigentlich immer mal nachstricken und testen.
Johannes U. schrieb:> duerfte aber heutzutage auch nicht mehr soo das> Objekt der Begierde bei Langfingern sein
Die wollen eher die teuren E-Bikes. Ich kenne eine Gechichte eines
Kunden (ist aber schon viele Jahre her). Der hatte sein Radl am Bahnhof
abgestellt und mit gutem Schloss gesichert. Als er nach ein paar Tagen
zurück kam war nurnoch der Rahmen da, alles andere (Beleuchtung, Sattel,
Räder) war gestohlen.
Vollstaendigkeit 2, nachdem ich nochmal wegen des Wirbelstromdynamos
nachgegraben habe:
Da ist ein ausfuehrlicher Vergleichstest der unterschiedlichen
Dynamotypen, inkl. des 170 Ockenteils und des Wirbelstromdynamos:
>https://fahrradzukunft.de/18/labortest-felgenlaeuferdynamos
MaWin schrieb:> Also immer ca. 3W Verlust, bei 50W normaler Tretleistung also 6%> Mehrbelastung, auch ohne Licht.
Das ist in der Tat die interessanteste Lesestelle. Sie belegt indirekt
meine oben bereits erwähnte Beobachtung, daß ein ausgebauter und mittels
Hand gedrehter Nabendnamo recht schwer zu bewegen ist, auch wenn gar
nichts angeschlossen ist.
Egal, ob er dabei Narben hinterläßt oder den Nabel erst richtig putzt.
mfg
Christian S. schrieb:> MaWin schrieb:>> Also immer ca. 3W Verlust, bei 50W normaler Tretleistung also 6%>> Mehrbelastung, auch ohne Licht.>> Das ist in der Tat die interessanteste Lesestelle. Sie belegt indirekt> meine oben bereits erwähnte Beobachtung, daß ein ausgebauter und mittels> Hand gedrehter Nabendnamo recht schwer zu bewegen ist
Nabendynamo ist nicht gleich Nabendynamo. Manche Exemplare haben einen
(gut gemeinten) Überspannungsschutz in Form zweier Z-Dioden eingebaut.
Die drehen sich auch im Leerlauf und sogar ausgebaut schwer. Sie drehen
sich aber leichter(!) wenn sie kurzgeschlossen werden.
Details in der Bibel: http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/#beleuchtung
Oder in jedem anderen gut gemachten (also nicht "Bild") Test von
(Naben)dynamos.
Axel S. schrieb:> Oder in jedem anderen gut gemachten (also nicht "Bild") Test von> (Naben)dynamos.
Du meinst die, die von den Herstellern bezahlt werden für ihre
Testergebnisse.
Ja, da gibt es einen ganzen Zeitschriftenwald von, bei Audio und Stereo
kennt man es zur Genüge.
MaWin schrieb:> Axel S. schrieb:>> Oder in jedem anderen gut gemachten (also nicht "Bild") Test von>> (Naben)dynamos.>> Du meinst die, die von den Herstellern bezahlt werden für ihre> Testergebnisse.
Du schreibst (wie üblich) Unsinn. Ich rede von Tests. Nicht von
Marketing-Lügen. Wie bei https://fahrradzukunft.de/. OK, ist ja der
gleiche Author.
Wird außer blablabla vielleicht auch mal eine vernünftige Schaltung
kommen, liebe Experten?
Mit einer Standlichtfunktion (am besten vorne + hinten), usb-Buchse zum
Laden von Handygeräten, einem Pufferakku, etc.. ;-) Alles natürlich
optimiert und clever gelöst. Ein Brückengleichrichter + 7805 ist keine
Lösung.
Man könnten diese dann gleich unter "Projekte" veröffentlichen.
ich frage mich schrieb:> Wird außer blablabla vielleicht auch mal eine vernünftige> Schaltung> kommen, liebe Experten?>> Mit einer Standlichtfunktion (am besten vorne + hinten), usb-Buchse zum> Laden von Handygeräten, einem Pufferakku, etc.. ;-) Alles natürlich> optimiert und clever gelöst. Ein Brückengleichrichter + 7805 ist keine> Lösung.>> Man könnten diese dann gleich unter "Projekte" veröffentlichen.
Hatte ich hier bereits verlinkt. "Forumslader 12 V Version + USB" Da
musste weiter oben im Fred ma guggn.
ich frage mich schrieb:> Wird außer blablabla vielleicht auch mal eine vernünftige> Schaltung kommen, liebe Experten?
Hat schon vor Jahren jemand gemacht. Stichwort "Forumslader". Die
Website hat ein Copyright, das 2006 beginnt. Und da das ja nur die
Zusammenfassung von Dingen ist, die in einem Forum (sic!) passiert sind,
sind manche Ideen sicherlich noch älter.
> Mit einer Standlichtfunktion (am besten vorne + hinten), usb-Buchse zum> Laden von Handygeräten, einem Pufferakku, etc.. ;-) Alles natürlich> optimiert und clever gelöst.
Wie gesagt ... genau das!
> Man könnten diese dann gleich unter "Projekte" veröffentlichen.
Oder man könnte die Leute gleich zu http://www.forumslader.de schicken.
Es ergibt keinen Sinn, das hier zu duplizieren.
Axel S. schrieb:> Hat schon vor Jahren jemand gemacht. Stichwort "Forumslader".
Die Webseite kenne ich. Und das Projekt auch. Darum sage ich ja
"Schaltung statt blabla". Dort finde ich nämlich auch keine.
Wo ist da die Schaltung von diesem Forumslader? Ich habe nur ein paar
alte Schaltungen gesehen. Auf einer ist Atmega8 drauf. Mit was soll man
den Controller flashen?
Es war nach einer einfachen Schaltung für eine reine Nachleuchtfunktion
gefragt, also ohne Mikroprozessor und ohne Akku, sondern nur mit
analogen Bauteilen und Kondensatoren bzw. Supercap.
Die Schaltung sollte einfach in die bestehende Versorgungsleitung für
die Beleuchtung eingesetzt werden können.
Es ist eben leider nicht so einfach. Fängt schon damit an, dass dein
Dynamo Wechselspannung abgibt, der Akku aber mit Gleichspannung geladen
werden muss und (jetzt kommt der Knackpunkt) die Lampen aber mit dem
Masse-Anschluss des Dynamos verbunden sind.
Entweder musst du den Dynamo oder die Lampen speziell umbauen. Oder du
nimmst eben fertige Produkte, wo das alles schon passend drin ist. Wie
gesagt sind sie kein Hexenwerk sondern schon lange Standard. Kannst du
problemlos in jedem Fahrradladen und auch in vielen Baumärkten kaufen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Es ist eben leider nicht so einfach. Fängt schon damit an, dass dein> Dynamo Wechselspannung abgibt,
Und das der Dynamo keine Wechselspannung, sondern eher einen
Wechselstrom abgibt, macht es noch komplizierter.
Harald W. schrieb:> Und das der Dynamo keine Wechselspannung, sondern eher einen> Wechselstrom abgibt, macht es noch komplizierter.
ohne Spannung gibt es keinen Strom.
Und die Schaltung soll ja wie im Eingangspost spezifiziert im optimalen
Wirkungsgradbereich betrieben werden.
>> Und das der Dynamo keine Wechselspannung, sondern eher einen>> Wechselstrom abgibt, macht es noch komplizierter.> ohne Spannung gibt es keinen Strom.> Und die Schaltung soll ja wie im Eingangspost spezifiziert im optimalen> Wirkungsgradbereich betrieben werden.
Den Dynamo im REALEN, praktischen Betrieb als Ersatzspannungsquelle
oder als Ersatzstromquelle zu modellieren, ist völlig egal.
> Und die Schaltung soll ja wie im Eingangspost spezifiziert im optimalen> Wirkungsgradbereich betrieben werden.
Dazu muss man zwingend dessen Drehzahl kennen bzw. zwecks weiterer
Optimierung vorher festlegen!
fragjanur schrieb:>> Und das der Dynamo keine Wechselspannung, sondern eher einen>> Wechselstrom abgibt, macht es noch komplizierter.>> ohne Spannung gibt es keinen Strom.
[ ] Du kennst den Unterschied zwischen einer Spannungsquelle
und einer Stromquelle?