Rohde und Schwarz Hameg HMO1024 Drehencoder unzuverlässig

#7080987
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Hallo,
ich habe hier das o.g. Digital Oszi, bei dem die Drehencoder für "Menü", 
"Timebase" und "V/Div" leider "rumzicken": Die Einstellung springt 
häufig völlig willkürlich oder beim Drehen passiert nix. Das Gerät hat 
wohl schon längere Zeit ungenutzt rumgestanden und daher 
Kontaptprobleme. Wie bekomme ich die Dinger wieder gängig, möglichst 
ohne die zu demontieren? Ich habe an allen Knöpfen schon etliche Male 
gedreht und probiert, aber eine Verbesserung kann ich leider nicht 
feststellen.
Hat hier jemand einen guten Tipp oder so ein Ding schon mal zerlegt?
#7081309
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Da solche Drehgeber recht dicht sind, würde ich eher zum Zerlegen 
tendieren.
Die Sprühwäsche kann kaum eindringen und danach mitsamt dem "Dreck" auch 
nicht mehr heraus.

Bei diesem Hameg hier Beitrag "[V] Oszilloskop HM1507 defekt"
hatte einer der Drehgeber dasselbe Problem. Damit ich nicht später jedes 
mal wenn der nächste solche Fehlererscheinungen hat wieder das Gerät 
zerlegen muss, habe ich gleich alle gereinigt. Dazu anstatt die mühsam 
auszulöten einfach die vier Haltenasen des Oberteils aufgebogen. Danach 
die Kontakte und das Codierrad mit dem Glasfaserpinsel gereinigt und 
neues Kontaktfett dran gemacht. Seither gab es keine Ausfälle mehr.
Angehängte Dateien:
#7081336
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Mir ist bei Drehgebern aufgefallen, daß die oft mit Schmierfett 
regelrecht geflutet werden.
Aus meiner Arbeit mit Pendeluhren habe ich den Trick gelernt, etwas Fett 
auf den Fingern zu verreiben und dann damit die zu schmierenden Flächen 
zu reiben. Die Flächen müssen leicht glänzen, ohne sichtbare 
Fettbröckchen.
Auch ein Objektiv mit total verklebter Blende konnte ich so reparieren, 
wozu die Fachwerkstatt unfähig war.
Gast #7081957
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Hm, ich hatte hier vor einigerzeit dasselbe Problem an meinen alten 
HMO2022 geschildert.
Wie ich dort hoffentlich geschrieben habe, habe ich den Encoder gegen 
ein anderes Model ausgetauscht. Reinigungspray bringt nix weil es nicht 
eindringt!

Man kann das abgelötete Teil aber zerlegen und es dann reinigen, das 
geht.

Man sollte aber löten können die Encoder sind SMD und eigentlich 
sinnvoll, sehr gut mit der Frontplatine verbunden.

Olaf
Gast #7082180
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Könnte am Fett liegen, das sich sträubt. Man muss heutzutage in der 
Produktion an allen Ecken und Enden sparen, es wird nur das billigste 
Zeug verbaut. Teuer darf nur das Preisschild sein.

Da wäre beschrieben, wie man sie wieder fit bekommt.
Nach unten scrollen bis die Drehgeber Reparatur beschrieben ist.

http://www.afug-info.de/Testberichte/Korad-RND-3005P/
Gast #7082316
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Was hat der Korad-rotz mit einen HMO zutun? Hameg/R+S hat eine 
automotive Serie von Alps verwendet. Aber gut trotzdem ist der bei mir 
nach 8Jahren defekt gegangen.
Allerdings beim Korad kann den Encoder jeder besoffen mit Augenbinde 
wechseln. Bei den HMO ist das etwas schwieriger weil sie halt SMD sind 
und massiv mit der Frontplatte verbunden. Ausserdem muss man den Ersatz 
erstmal haben! Ich glaube naemlich das Alps den genau passenden Typ 
nicht mehr herstellt sondern nur andere Typen aus demselben Datenblatt.
Deshalb hatte ich einen anderen
von einem anderen Hersteller verwendet. Der hat denselben Footprint, 
aber die Raendelung fuer den Knopf war laenger, da musste ich dann 
kreativ zur Proxxon greifen.

Olaf
#7086393
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Hier nochmal eine kurze Rückmeldung. Reparatur war erfogreich! 
Demontieren musste ich die Encoder zum Glück nicht, es hat gereicht, die 
Encoder mit einem Kontaktspray (Teslanol) einzuspühen ohne sie zu 
zerlegen... Ja, ich weiß, nicht ganz professionel aber wenns wieder 
auftritt, kann ich die immer noch genauer unter die Lupe nehmen. Das 
Zerlegen von dem Gerät war übrigens überraschend einfach...
Vielen Dank für die guten Tipps hier.

Ich hätte hier jetzt nochmal ne Frage: Ich suche für das Gerät noch ein 
Digital-Interface (heißt HO3508). Hat hier evtl noch jemand son Teil zu 
verkaufen oder weiß, wie das aufgebaut ist (Schaltplan??).
Gast #7087150
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Warten wir mal wie lange das geht. :-)

Ist dein Interface verloren gegangen? Die Standardkarte mit USB+RS232 
war doch immer dabei. Nur Netzwerk musste man kaufen. Lohnt aber nicht 
weil alles von den Karten auf 115200B umgesetzt wird, also immer gleich 
lahm.

Wenn ich das richtig erinnere dann war da ein Zilog-Z8 drauf. Also 
einfach Selbstbau nur mit Pegelwandler wird nicht gehen.

Olaf
#7087210
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Peter O. schrieb:
> Ich hätte hier jetzt nochmal ne Frage: Ich suche für das Gerät noch ein
> Digital-Interface (heißt HO3508). Hat hier evtl noch jemand son Teil zu
> verkaufen oder weiß, wie das aufgebaut ist (Schaltplan??).

Nur zur Info, die R&S RT-ZL03 Logic Probe ist kompatibel mit der HO3508.

Peter
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Gast #7087225
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Ach so, dacht er meint Interfacekarten und nicht die Logicprobes.
Eine angebliche Teilkompatibilität ist da nicht so hilfreich weil die 
neuen Probes krass teuer sind wenn man sie nicht beim RTB im Bundle 
mitbekommt.

Ich denke auch nicht das es viele HMO3508 einzeln gibt. Ich hab z.B noch 
eine, würde die aber auch nur zusammen mit meinem HMO2022 verkaufen. Mit 
einer einzeln gekauften Probe kann man auch nur wenig anfangen weil man 
ja dafür auch noch die Dekoderlizenz braucht und die verkauft R+S nicht 
mehr!

Olaf
#7087313
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Peter D. schrieb:
> Peter O. schrieb:
>> Ich hätte hier jetzt nochmal ne Frage: Ich suche für das Gerät noch ein
>> Digital-Interface (heißt HO3508). Hat hier evtl noch jemand son Teil zu
>> verkaufen oder weiß, wie das aufgebaut ist (Schaltplan??).
>
> Nur zur Info, die R&S RT-ZL03 Logic Probe ist kompatibel mit der HO3508.
>
> Peter

Hallo,
ok, danke für den Tipp, das ist gut zu wissen. Diese Logic-Probes 
scheinen mittlerweile echt rar zu sein....

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