MPP (Maximum Power Point ) Solarmodul Solaranlage messtechnisch ermitteln

OP #7094720
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Geschätztes Forum,

an einem Solarmodul 12V / 50W soll jeweils die maximale Leistung des 
Moduls, egal ob beschattet, optimale Besonnung, oder diffuse 
Lichteinstrahlung, zur Verfügung stehen.

Wie würdet Ihr messtechnisch die MPP-Spannung ermitteln?

Vorhergender und artverwandter Beitrag:
Beitrag "Home Solarkraftwerk  Solaranlage selber bauen  Eigenbau"

https://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Power_Point_Tracking

Danke

Bernhard
Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #7094729
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Im Grunde hast Du doch schon alles genannt, was Du brauchst.

Man fährt den Spannungsbereich des Solarmoduls durch, bis das Produkt 
aus Strom und Spannung maximal ist. Die einfachste Lösung dafür ist ein 
einfacher Hillclimb-Algorithmus - mach einen Schritt, wenn die Leistung 
kleiner ist als vorher, wechsle die Richtung. In der Praxis kann man das 
noch ein wenig verfeinern, so daß das Ganze bei Bewölkung nicht 
durcheinanderkommt usw., aber für die reine Messung braucht man das 
nicht unbedingt.
Gast #7094771
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Bernhard S. schrieb:
> Wie würdet Ihr messtechnisch die MPP-Spannung ermitteln?

Strom mal Spannung = Leistung Power.

Ein MPPT Regler probiert halt immer mit unterschiedlichen Belastungen 
und regelt in die Richtung nach in der es besser wird.

Wichtig ist nur zu begreifen, dass der MPP nicht konstant ist sondern 
von Temperatur und Sonne abhängt, also ständig schwankt.

Ben B. schrieb:
> In der Praxis kann man das noch ein wenig verfeinern, so daß das Ganze
> bei Bewölkung nicht durcheinanderkommt

Das geht noch, schlimmer sind wohl mehrere Module von denen einzelne 
anders beschattet werden, dann kann es mit Pech wohl mehrere Maxima 
geben.
Gast #7094892
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Bernhard S. schrieb:
> Wie könnte man die Regelung hardwaremäßig in die Praxis umsetzen?

Heute mit uC, der zumindest den Ladestrom in den Skku misst, die 
Akkuspannung kann während der Probierphase als konstant fenug angenommen 
werden.

Der uC steuert per PWM einen Buck Tiefsetzsteller aus MOSFET, Spule und 
Freilaufdiode (ja, hier ist Steller mal zutreffend, die Regelung macht 
ja der uC) und probiert, ob eine Erhohung oder Verringerung der PWM 
Pulsbreite zu mehr Strom führt. Im Endeffekt pendelt er also immer um 
den optimalen Punkt drumrum. Für kleinere Spule und höhere Effizienz 
nimmt man gerne auch einen DSP und Synchrongleichrichtung. Wenn der Akku 
voll ist, sollte der Lader natürlich mit Laden aufhören.
OP #7094909
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Paul schrieb:
> http://www.zabex.de/site/mpptracker.html
>
> VG Paul

Hallo Paul, schön Dich mal wieder zu lesen :-)

Danke für Deinen Link.

Auf dieser Seite fand ich einen interessanten Solarrechner.

http://www.zabex.de/mppsimulator/mpp_simu.html

MaWin schrieb:
> Der uC steuert per PWM einen Buck Tiefsetzsteller aus MOSFET, Spule und
> Freilaufdiode

Danke MaWin, ein sehr schöner Ansatz :-)
OP #7097686
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Zunächst soll ein kleines Messgerät entstehen, welches mir die 
abgegebene Energiemenge im MPP-Modus pro Tag ermitteln und in Wh bzw. 
kWh anzeigen soll.

Minütlich soll die Messung erfolgen, sonst wird alles ziemlich warm und 
das wollen wir nicht ^^

Prinzip:

Einen BUZ11, oder mehrere im Parallelbetrieb, würde ich gern als 50W 
Last verwenden, laut Datenblatt verträgt er 75W bei idealer Kühlung.

Bei permanenter Leistung am BUZ von 30W erwärmt sich der verbaute 
Kühlkorper, ohne Lüfter, schon auf ca. 60°C.

Frage: Da der BUZ11 eine blöde Kennlinie besitzt und eine Gatespannung 
von 2,6...3,6V benötigt,bei I(Drain)0...3A, könnte man mit einem 
Widerstandsnetzwerk und einer Regelspannung 0...5V, PWM eines µC, zur 
Verfügung stellen.

Wie würdet Ihr die Widerstände R1, R2 und R3 dimensionieren, damit man 
von der Regelspannung 0...5V auf eine Gatespannung 2,6...3,6V kommt?

Der Widerstand "R" mit 0,5 Ohm dient später zur Strommessung.
Gast #7097887
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Bernhard S. schrieb:
> Widerstände R1, R2 und R3 dimensionieren, d

R1=0 Ohm

R2,R3=unendlich

BUZ11 geht prinzipiell in Ordnung weil er eine DC Kurve im Datenblatt 
hat, aber auch bei optimaler Kühlung (in 25 GradC kaltem Wasser) bei 20V 
erreicht er nicht ganz deine 2.7A. Du brauchst 2 oder mehr in 
Parallelschaltung für 50W und damit fangen deine Probleme an, denn keine 
2 BUZ11 verhalten sich gleich.

https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/22129/STMICROELECTRONICS/BUZ11.html
#7098024
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Bernhard S. schrieb:
> Frage: Da der BUZ11 eine blöde Kennlinie besitzt und eine Gatespannung
> von 2,6...3,6V benötigt,bei I(Drain)0...3A, könnte man mit einem
> Widerstandsnetzwerk und einer Regelspannung 0...5V, PWM eines µC, zur
> Verfügung stellen.
>
> Wie würdet Ihr die Widerstände R1, R2 und R3 dimensionieren, damit man
> von der Regelspannung 0...5V auf eine Gatespannung 2,6...3,6V kommt?

Vergiss es. So macht man das nicht. Die Ugs/Id Kennlinie des BUZ streut 
wie bei jedem anderen Mosfet auch und ist auch noch Temperaturabhängig. 
Dazu gibts zig Kurven im Datenblatt.

Du braucht eine regelbare Konstantstromquelle mit Mosfet. Hier werden 
sie geholfen:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle#Konstantstromquelle_mit_Operationsverst%C3%A4rker_und_Transistor

Etwas nach unten scrollen, dann kommt die Schaltung mit Mosfet. Wenn du 
mehrere BUZ11 parallel schalten willst -> die Schaltung für jeden BUZ11 
aufbauen, nicht einfach die BUZ11 parallel schalten. Die laufen dir 
sonst thermisch davon.
Gast #7098029
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Bernhard S. schrieb:
> Einen BUZ11, oder mehrere im Parallelbetrieb, würde ich gern als 50W
> Last verwenden, laut Datenblatt verträgt er 75W bei idealer Kühlung.

Leistungs-MOSFETs im Analogbetrieb, und dann noch parallel geschaltet...

Eine ganz schlechte Idee.

Verheize die Leistung in Widerständen, die können das vertragen.
OP #7098339
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Andreas M. schrieb:
> Vergiss es. So macht man das nicht. Die Ugs/Id Kennlinie des BUZ streut
> wie bei jedem anderen Mosfet auch und ist auch noch Temperaturabhängig.
> Dazu gibts zig Kurven im Datenblatt.

Leder BUZ11 begommt noch einen 1 Ohm Sourcewiderstand als Gegenkopplung 
spendiert, damit kompesieren sich die Kennlienunterschiede.

H. H. schrieb:
> Eine ganz schlechte Idee.

Warum? Gegen welchen Parameter würden wir verstoßen?

Jobst Q. schrieb:
> Ein Solarmodul mit Akku und einem MPPT-Regler laufen lassen und die
> Werte aufzeichnen.

Genau das soll das Ziel dieses Gerätes sein ;-)
OP #7098384
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Prinzipschaltung mit BUZ11 im Parallelbetrieb.

Prinzip:

Die PWM (Pulsweitenmodulation) 0...5V stellt die Ugs für die BUZ 
betreit.
Und steuert den Strom.

Am Sourcewiderstand entsteht eine Spannung, welche zur Strommessung 
genutzt wird.

Die Spannung des Solarmoduls wir runtergeteilt dem µC zugeführt.

Die BUZ11 dienen als Last.
Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #7098450
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So funktioniert die Strommessung nicht. Bei FETs sind die 
Exemplarstreuungen recht hoch, durch den gemessenen Zweig kann ein 
komplett anderer Strom fließen als durch die nicht gemessenen.

Nimm doch einfach einen Transistor, der alleine dick genug für die 
komplette Leistung ist. Das kann auch ein bipolarer Typ sein, als 
Darlingtonstufe, dann braucht man für die paar Ampere auch keine hohe 
Treiberleistung.

Am besten irgendwas Dickes aus der Audio-Ecke wie den 2SC5200 oder der 
2N3055 Dinosaurier sollte mit 100W auch gut klarkommen.
#7098536
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Bernhard S. schrieb:
> Die PWM (Pulsweitenmodulation) 0...5V stellt die Ugs für die BUZ
> betreit.
> Und steuert den Strom.

Die Vgsth eines BUZ11 liegt laut Datenblatt zwischen 2.1 und 4 V. Bei 
Deinen angedachten 3.6V Gatespannung ist der eine Mosfet noch zu, 
während durch den anderen gut und gerne ein halbes Ampere durchfließt. 
Welche Ströme wolltest du nochmal messen? Der Source-Widerstand ist viel 
zu klein um da irgendwas auszugleichen.
#7098652
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Bernhard S. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Ein Solarmodul mit Akku und einem MPPT-Regler laufen lassen und die
>> Werte aufzeichnen.
>
> Genau das soll das Ziel dieses Gerätes sein ;-)

Bernhard S. schrieb:
> Wie könnte man die Regelung hardwaremäßig in die Praxis umsetzen?

Du willst also einen MPPT-Regler neu erfinden. Ich würde einfach einen 
bestehenden nehmen und beobachten.

Wenn die Ergebnisse zu schlecht sind, kannst du ja immer noch etwas 
daran verbessern.
Gast #7098766
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MPP messen denke ich reicht, wenns auf 1% genau ist. Die Umwelteinflüsse 
werden ja eh ignoriert, sind zu viele und z.T. schwer messbar.

2 Mosfets die zueinander ähnlich sind, kann man ausmessen, dann reichen 
die 2.

Daher denke ich, man braucht kein extra einschränkendes Netzwerk für die 
Gatespannung.

Messen des Stroms über Mittelwert, also gleiche Widerstände von den R 
zum ADC, machts zuverlässig.
Beitrag #7098785 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7098865
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MaWin schrieb:
> Bernhard S. schrieb:
>> Prinzipschaltung mit BUZ11 im Parallelbetrieb
>
> Kurz gesagt: so nicht.

Warum nicht, wenn kein Datenblatt-Parameter verletzt wird, eine 
nachvollziehbare Erklärung würde uns alle erfreuen :-)



Helge schrieb:
> Daher denke ich, man braucht kein extra einschränkendes Netzwerk für die
> Gatespannung.

Da hast Du Recht, wird nicht zwingend benötigt, geht auch so.

Aber, schau Dir mal die Kennlinie an
https://www.mikrocontroller.net/attachment/560079/BUZ11_Kennlinie.jpg
nur in einem kleinen Bereich der Gatespannung lässt sich der Drain-Strom 
vernünftig steuern, mit einem R-Netzwerk, wird dieser Bereich schön 
gedehnt.
Gast #7098880
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Im Prinzip ja, aber der steuerbare Bereich wandert mit der Temperatur. 
Dazu kommt der Abfall am Meßwiderstand.

Übrigens wirds erheblich weniger Verlustleistung am Mosfet, wenn man 
eine H4-Lampe in Reihe schaltet.
OP #7099297
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Helge schrieb:
> Im Prinzip ja, aber der steuerbare Bereich wandert mit der
> Temperatur.

Da die Messung nur wenige ms dauert, wird die Temperatur kaum steigen, 
selbst wenn dann ändert sich zwar der Strom, aber auch die Spannung über 
dem Panel.

P=U*I

> Dazu kommt der Abfall am Meßwiderstand.

Dieser Spannungsabfall über den Widerstand ist sogar gewünscht, dient 
als Gegenkopplung , falls die BUZ-Exemplare etwas streuen ud als 
Messwiderstand für den Strom I=U/R.
OP #7099344
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Abdul K. schrieb:
> Mach PWM, aber du kapierst einfach nicht.

Besuch mal lieber einen Deutschkurs, Deine Antworten sind sehr 
oberflächlich und nichtssagend, die vorhergehenden Antworten wurden von 
Dir nicht gelesen, du Geringverdiener.

Bitte schreib nicht mehr in meinen Threads, wir brauchen Deinen Spam 
nicht.


Bernhard S. schrieb:
> Prinzipschaltung mit BUZ11 im Parallelbetrieb.
>
> Prinzip:
>
> Die PWM (Pulsweitenmodulation) 0...5V stellt die Ugs für die BUZ
> betreit.
> Und steuert den Strom.
Persönliche Seite #7099356
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Eine echte PWM, wo die FETs sauber ein- und ausgeschaltet sind. Deine 
Idee ist einfach Müll, allenfalls bipolar halbwegs sinnvoll.

---
Und deine jetzige Äußerung ist unter aller Sau!

Es gibt auch keine steuerbare Schreibberechtigung nur um unliebsame User 
zu diskriminieren.

Andere möchten vielleicht saubere Lösungen hören und umsetzen. Ist eben 
ein Forum.
OP #7099383
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Abdul K. schrieb:
> Eine echte PWM, wo die FETs sauber ein- und ausgeschaltet sind.

Den Panel-Strom mit PWM steuern, 24V / 2,7A, ob diese Schaltung dann 
eine EMV-Messung übersteht, wird eher ein Störsender werden.

Damit könnte man zwar die Leerlaufspannung und den Kurzschlussstrom 
messen, aber die MPP-Spannung nicht.

Ganz grob: P=0,8 x U(Leerlauf) x I(Kurzschluss)
#7099400
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Bernhard S. schrieb:
> Ganz grob: P=0,8 x U(Leerlauf) x I(Kurzschluss)

Viel genauer wird deine "Messung" ja auch nicht, zumindest nicht, wenn 
der gemessene Wert nachher unabhängig von Sonneneinstrahlung, 
Temperatur, Teilverschattung gelten soll.

Hat schon einen Grund, warum ernstgemeinte MPPT da keinen fix 
eingestellten Wert verwenden, sondern ständig den unter den aktuellen 
Bedingungen geltenden MPP suchen.
#7100391
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Paul schrieb:
> Es ist zwar nicht der High End Aufbau aber trotzdem sehr interessant:
>
> https://youtube.com/playlist?list=PLjzGSu1yGFjWv4KeN-7TSYeQIcicM9Ghl
>
> Es ist zwar auf Englisch aber leicht verständlich, der Kollege ist
> Brite.
>
> VG Paul
hier ich wiedermal im "meckermodus" ;)
#10 bei 07:31 zeigt, wie sinnlos das alles ist. Eine Wolke am Himmel und 
es kommt kaum noch was raus aus den riesigen Panelen, die er da hat. Der 
Buck-Converter ist der Hammer, oder? Wir zeichnen akribisch die 
Strompfade im Layout ein, um die umspannten Flächen im Ein - und 
Ausgangskreis klein zu halten. Wozu eigentlich? Geht ja auch so.
OP #7103522
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Der Prototyp Version-1.

Im Minutentakt wird für wenige ms der Strom durch die FETs (BUZ11) von
NULL auf Maximum des Panels hochgefahren, indem die PWM von 0% auf 100% 
erhöht wird.

Dabei die Spannung am Panel und der Strom durch die Source-Widerstände 
gemessen und die Leistung  P=U*I berechnet.

Wenn die Leistung am höchsten ist, ist MPP erreicht.

Die MPP-Spannung, MPP-Strom und MPP Leistung steht nach einem 
Messvorgang sofort zur Verfügung.


Da sich die FETs und die R kaum erwärmen,
könnte ev. auf Kühlkörper verzichtet werden :-)
Angehängte Dateien:
#7103539
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Bernhard S. schrieb:
> Im Minutentakt wird für wenige ms der Strom

So wie ich MPPT verstanden habe, ist doch gerade das kontinuierliche 
Nachführen der "Witz" an der ganzen Geschichte. Warum willst du das nun 
zeitlich diskret machen?

Zu dem Punkt wohin mit der Leistung: Großen Akku voll machen, 
Wärmespeicher voll machen, Schwungrad auf Trab bringen usw. Sollten 
tatsächlich alle Energiespeicher voll seien, sich drüber freuen und den 
MPPT per "AllesRandvoll-Signal" auf "Aus" schalten lassen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7147593
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Bernhard S. schrieb:
> Hinweis: Beim 200W Messdurchlauf wird alles schön warm ^^
Wie lange dauert dieser Messdurchlauf?
Denn das muss da mit diesem kleinen Kühlkörperchen eigentlich nicht nur 
warm, sondern richtig heiß werden. Rechne mal nach mit halbwegs 
realistischen 4K/W oder mit optimistischen 2K/W. Da kommen dann 
Sperrschichttemperaturen von 400..800°C heraus. Und natürlich schmilzt 
sich nebenbei der Kühlkörper aus dem Kunststoff heraus...  :-o


BTW: Mit welchem Messgerät hast du die die 2,5055V ermittelt? Abgesehen 
davon, dass das nur eine Momentaufnahme ist: so genau brauchst du das 
sowieso nicht, weil die Referenz und der ADC des µC diese Genauigkeit 
prinzipiell gar nicht hergeben.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7147605
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Bernhard S. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>>> Hinweis: Beim 200W Messdurchlauf wird alles schön warm ^^
>> Wie lange dauert dieser Messdurchlauf?
> ca. 1 Sekunde
MaWin schrieb:
> Wichtig ist nur zu begreifen, dass der MPP ... ständig schwankt.
Das ist der Witz an der Sache: du musst den MPP laufend verfolgen. Ein 
kleines Wölckchen am Himmel --> anderer MPP. Eine einmalige Messung hat 
da nicht viel Aussagekraft.

Wozu soll so ein einzelner Messwert gut sein? Wie definierst du die 
Rahmenbedingungen dafür? Denn für vergleichbare Messungen (Sind diese 
beiden Module gleich gut? Hat dieses Modul seit letztem Jahr an 
Effizienz verloren?) müssen ja auch die Rahmenbedingungen gleich sein. 
Du musst also zum Vergleichen von Panels irgendwie die "reale Leistung" 
mit der "realen Sonneneinstrahlung" normieren.
Gast #7147759
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wie viel Prozent Wirkungsgrad bringt eigentlich MPP verglichen mit einer
> fest eingestellten Spannung?

du meinst eine feste Einstellung der Modulspannung (nicht der 
Lastspannung), richtig? Hängt natürlich davon ab, wie weit die fest 
eingestellte Spannung von der aktuellen MPP-Spannung entfernt ist ;-)

Wenn die feste Einstellung halbwegs auf die aktuelle Jahreszeit (und die 
dafür typischen Modultemperaturen) optimiert ist, dann kostet dich im 
Tagesgang ein fehlender MPP-Tracker vielleicht im Mittel 20-30% der 
erreichbaren Leistung.

In der "entgegengesetzten Jahreszeit" mit deutlich anderen Temperaturen, 
können es dafür dann auch mehr als 50% unnötiger Verluste sein.
OP #7147806
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Lothar M. schrieb:
> müssen ja auch die Rahmenbedingungen gleich sein.
> Du musst also zum Vergleichen von Panels irgendwie die "reale Leistung"
> mit der "realen Sonneneinstrahlung" normieren.

...wir wollen es mal nicht übertreiben, es handelt sich hier um ein ganz 
einfaches und kleines Gerät, welches uns den momentaen MPP unter den 
gegebenen Umständen anzeigt.

z.B. diesiges Wetter, ein kleines Wölkchen, Tempaeraturänderungen 
verschieben den MPP

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wie viel Prozent Wirkungsgrad bringt eigentlich MPP verglichen mit einer
> fest eingestellten Spannung?

Bei einer Leerlaufspannung von 22V kann ggf. die MPP-spannung zwischen 8 
und 20V liegen.

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