Guten Abend,
ich brauche um ein Magnetventil zu steuern eine Spannung von 12v.
Ich habe also um mal schnell auszuprobieren ob das das Ventil
funktioniert einfach 2 9v Batterien in Reihe geschalten. Nun ist mein
plan das natürlich auf 12v herunter zu bekommen. Hierfür benutze ich ein
L7812cv.
Im Bild sieht man wie ich das alles zusammengeschlossen habe.
Das Problem dabei ist das ich 15.2v als Ausgang bekomme...
Am Anfang ergeben mir die beiden Batterien eine Spannung von 17.32v.
Habe ich irgendetwas falsch verstanden oder was könnte mein Fehler sein?
:)
Ich freue mich über jede Antwort!
Eingang und Ausgang sind vertauscht.
Vermutlich reicht auch ein Widerstand mit entsprechender Leistung um das
Problem zu lösen, ohne 7812. Dioden gingen auch.
hui schrieb:> ich brauche um ein Magnetventil zu steuern eine Spannung von 12v
Genau 12V? Oft sind die Magnetspulen robust genug für auch etwas höhere
Ströme. Und eventuell robuster als der arme kleine 7812 ...
LG, Sebastian
Probiere doch einfach mal aus, auf welche Spannung die Batterien
einbrechen, wenn Du das Magnetventil direkt an Deine
2x9V-Blockbatterie-Spannungsquelle anschließt. Diese 9V-Batterien sind
nicht für hohe Leistungen geeignet.
Ansonsten den verbleibenden Spannungsüberschuß wie bereits von Jörg R.
erwähnt, über Dioden verbraten.
Mario P.
hui schrieb:> ich brauche um ein Magnetventil zu steuern eine Spannung von 12v.
Brauchst du nicht. Das Magnetventil wird mit Strom gesteuert.
Wieviel Strom weißt du hoffentlich - sonst guck im Datenblatt nach.
Wenn du 18V zur Verfügung hast, hänge es nur einen Teil der Zeit an die
Spannungsquelle und wenn der Strom zu weit steigt, schaltest du wieder
ab.
Jeder halbwegs moderne Schrittmotortreiber macht das so. Die Elektronik
eines Step-Down Wandlers macht das auch.
Die überflüssige Spannung in eine Linearregler zu verheizen, ist die
schlechteste Möglichkeit.
hui schrieb:> das Ventil funktioniert einfach 2 9v Batterien in Reihe geschalten. Nun> ist mein plan das natürlich auf 12v herunter zu bekommen.
Magnetventil und 2x9V Blöcke?
Hast du da mal gemessen? Ich vermutr: da hast du schon jetzt gar nicht
arg viel mehr als 12V.
Wolfgang schrieb:> hänge es nur einen Teil der Zeit an die Spannungsquelle und wenn der> Strom zu weit steigt, schaltest du wieder ab.
PWM mit 66% und eine Freilaufdiode. Fertig ist die Schaltung.
H. H. schrieb:> Stromschaltregler mit 34063 ist ehr einfacher.
Durchaus eine richtige Antwort. Nur liegt diese weit außerhalb dessen,
was der TO mit seinem jetzigen Wissensstand erfolgreich aufnehmen und
realisieren kann.
Dieter schrieb:> H. H. schrieb:>> Stromschaltregler mit 34063 ist ehr einfacher.>> Durchaus eine richtige Antwort. Nur liegt diese weit außerhalb dessen,> was der TO mit seinem jetzigen Wissensstand erfolgreich aufnehmen und> realisieren kann.
Gerade der 34063 ist für Anfänger gut geeignet.
Hehe danke, das ist mal n doofer Fehler...
Mit GND abzuschalten = doofe Idee meinst du vermutlich das ich den
Schalter eher über den Plus Pol laufen lassen sollte oder?
Gut also vielen Dank erst mal an alle für die Antworten. Werde mir das
in Ruhe erstmal anschauen! Die 9v Batterien sind auch nur kurz da um zu
sehen wie die Teile Funktionieren, für den fertigen Bau wollte ich dann
sowieso was anderes benutzen.
H. H. schrieb:> Gerade der 34063 ist für Anfänger gut geeignet.
Einen Anfänger, der noch keinen Linearregler hinbekommt (auch nicht
diskrtet mit Transistor und ZD) richtig zu verwenden, dann gleich einen
Schaltregler bauen zu lassen, ...
hui schrieb:> Mit GND abzuschalten = doofe Idee meinst du vermutlich das ich den> Schalter eher über den Plus Pol laufen lassen sollte oder?
Meinte er. Spielt aber in dieser gezeigten Schaltung absolut keine
Rolle, auch wenn das Magnetventil dran hängt.
Das ist erst dann relevant, wenn Teile einer Schaltung abgeschaltet
werden sollen.
Dieter schrieb:> H. H. schrieb:>> Gerade der 34063 ist für Anfänger gut geeignet.>> Einen Anfänger, der noch keinen Linearregler hinbekommt (auch nicht> diskrtet mit Transistor und ZD) richtig zu verwenden, dann gleich einen> Schaltregler bauen zu lassen, ...
Ach je, das ist doch kein richtiger Schaltregler, der wackelt doch nur
ein wenig.
hui schrieb:> Ich habe also um mal schnell auszuprobieren ob das das Ventil> funktioniert einfach 2 9v Batterien in Reihe geschalten.
Ja, und, geht ?
Klemm sie einfach direkt an dein Magnetventil, ob es auf und zu macht.
Kurzzeitig verkraftet das Magnetventil das. Wenn überhaupt 18V ankommen,
die haben solche Batterien nämlich nur im Laden. Während der Benutzung
sinkt die Spannung von 18V auf 11.2V, dann gilt sie als leer. Und bei
dem Strom, den ein 12V Magnetventil benötigen wird, bricht die Spannung
eh ein. Wenn du meinst du hast ein besonders empfindliches Ventil mit
z.B. nur 0.5 Watt, dann rechne 0.5/12 = 42mA, 12/0.042 = 286 Ohm,
18-12=6=12/2, 286/2 = 143, und schalte zwischen Batterie und Ventil
einen 130 Ohm Vorwiderstand. Funktioniert das Ventil damit aber nicht,
miss nach ob aus deiner Batterie bei angeschlossenem Ventil überhaupt
noch 18V kommen, denn sollten es nur noch 11.2 sein, wird das Ventil mit
dem Vorwiderstand nicht arbeiten und du musst neu rechnen mit der realen
Batteriespannung.
hui schrieb:> Die 9v Batterien sind auch nur kurz da um zu sehen wie die Teile> Funktionieren, für den fertigen Bau wollte ich dann sowieso was anderes> benutzen.
was willst du dann in Zukunft verwenden ? Wohl nichts, was die jetzt
erfundene Schaltung braucht. Keep it simple.
hui schrieb:> für den fertigen Bau wollte ich dann sowieso was anderes benutzen.
Dann nimm dafür ein Netzteil mit 12V. Und zum Test kaufst du dir ein
billiges Labornetzteil. Allemal besser als immer mit 9V Blöcken
herumzuhampeln.
Wolfgang schrieb:>> ich brauche um ein Magnetventil zu steuern eine Spannung von 12v.> Brauchst du nicht. Das Magnetventil wird mit Strom gesteuert.
Mal wieder eine internettypische Falschaussage . Irgendwo
abgeschrieben von Leuten, denen es ebenfalls an Ahnung und Praxis
mangelt.
> Wieviel Strom weißt du hoffentlich - sonst guck im Datenblatt nach.
Den Strom sollte man wissen, um das Netzgerät passend auszulegen.
Ändert nichts daran, das die Hersteller eine NennSPANNUNG angeben,
niemand baut eine Steuerung mit Stromquellen.
H. H. schrieb:> Ach je, das ist doch kein richtiger Schaltregler, der wackelt doch nur> ein wenig.
Genau, ein richtiger Schaltregler arbeitet mit mindestens ein
Gigaherz.
Alles darunter ist doch nur zappeliger Gleichstrom. :-)
123 schrieb:>> 9v Batterien>> Die sind vmtl. ziemlich schnell leer....
Möglicherweise schon, bevor die Magnetspule richtig angezogen ist.
Der TE sollte als erstes mal mitteilen, wieviel Ampere seine Magnet-
spule benötigt und wie lange sie angezogen bleiben muss.
Früher, als alles noch besser war, hätte man dazu einen Widerstand
genommen.
Aber heute muß so ein Vorwiderstand einen Spannungsregler, fünf
Widerstände, eine Spule, sieben Kondensatoren, einen 34063, einen MC,
... enthalten.
lieber TO, sei froh, wenn mit deinen 2x 9V das Ding überhaupt anzieht.
michael_ schrieb:> Früher, als alles noch besser war....> Aber heute muß so ein Vorwiderstand einen Spannungsregler, fünf> Widerstände, eine Spule, sieben Kondensatoren, einen 34063, einen MC,> ... enthalten.> lieber TO, sei froh, wenn mit deinen 2x 9V das Ding überhaupt anzieht.
Ich bin ganz bei dir 👍
Solche trivialen Sachverhalte darf man eben nicht ein einem
Mikrocontrollerforum nachfragen, wo nur Bodybuilder rumlaufen.
Nee, zeigt die entsetzliche Unwissenheit der heutigen
Maker/Elektroniker.
Ich habe nur den Spruch von der Neuerfindung der Sicherheitsnadel
abgewandelt. Und dieser ist 50 Jahre alt.
Nicht mal das Idiotendreieck wird beherrscht.
( Kann sein, jetzt kommt die Frage, was ist ein Idiotendreieck)
Siehe auch der Thread über das 12V Trafonetzteil.
Tagelange Diskussion.
Früher hat man einfach gemacht, eine vorhandene Schachtel genommen, ein
Loch gebohrt und die Zugentlastung des Netzkabels mit einem Knoten
gemacht. :-)
Niemand hat sich aufgeregt und es sind auch keine Häuser abgebrannt.
Abdul K. schrieb:> Da gibt es sogar extra passende Ansteuer-ICs, lieber Manfred. Steuern> den Ausgangsstrom, wohlgemerkt.
Ich habe schon ein paar Aufbauten gehabt, wo aus der Elektrik heraus
Druckluft geschaltet wurde. Da steht in den Daten von Festo "DC 24V" und
weiter nichts. Muß auch nicht, der Spulenwiderstand bestimmt den Strom,
wie auch bei jedem Relais oder Schütz.
Kein Anlagenelektriker wird für mehrere Ventile jedem seinen Strom
regeln, die SPS gibt Spannung aus und gut ist.
Stromregel-ICs wird es sicherlich geben, kann ich mir für Ventile zur
Durchflußmengensteuerung vorstellen.
Eine Pauschalaussage "Das Magnetventil wird mit Strom gesteuert" ist und
bleibt falsch.
michael_ schrieb:> Nee, zeigt die entsetzliche Unwissenheit der heutigen> Maker/Elektroniker.Du bist es, der ständig seine Ahnungslosigkeit zur Schau stellt.
Jens P. schrieb:> Auf die Schnelle, 7812 falsch angeschlossen. Eingang mit Ausgang> vertauscht. Abblock-Cs fehlen auch.
Typische Fehler!
Vor allem auf die Kondensatoren an Ein/Ausgang zu vergessen ist
ganz schlecht, denn es können Schwingungen am Ausgang bis in den
MHz-Bereich auftreten (sieht man nur mit Oszi)...
Für fortgeschrittene Anfänger als der erste selbstgebaute DCDC-Wandler
taugt der natürlich:
https://www.mikrocontroller.net/articles/MC34063
Das einfachste wäre, wenn nur ein einziges Megnetventil geschaltet
würde, ein Vorwiderstand.
Dazu müßtest aber Du, "hui (Gast)" die Daten des Magnetventils angeben.
sofern nicht anders angegeben, wäre ein typischer Standardwert:
Spannung 12 Volt AC/DC (~/=)
Leistungsaufnahme 8.5 Watt
D.h. also rund 0,7...0,8 A werden zum Schalten benötigt.
Manfred schrieb:> Mal wieder eine internettypische Falschaussage . Irgendwo> abgeschrieben von Leuten, denen es ebenfalls an Ahnung und Praxis> mangelt.
Ja klar ;-(
Die Sache mit dem Strom lernt man in der Schule. Die erzeugte Kraft ist
proportional zum Strom, der durch die Aktuatorspule fließt. Jedes
Proportionalventil ist deshalb stromgesteuert, alleine schon, damit die
Kraft unabhängig von schwankender Spannung und Temperatur wird.
Wenn es dann auf die Kraft nicht so genau ankommt (Schaltaktuator) kommt
das Ohmsche Gesetz ins Spiel und man legt die Spule so aus, dass die zum
Betrieb verwendete Spannung auch im Worst-Case zusammen mit dem
Spulenwiderstand (bei maximaler Temperatur) den Mindeststeuerstrom
fließen lässt - Stromregler kostet halt Geld. Mit einem zusätzlichen
Kondensator und Vorwiderstand kann man evtl. den Haltestrom absenken, um
die Dauerleistung zu reduzierten.
Wenn man aber sowieso von 18V kommt, kann man statt eines
Spannungsreglers auch gleich einen Stromregler aufbauen, ohne
nennenswerten Mehraufwand zu haben (wenn man mal von der Lösung mit
einem simplen Vorwiderstand absieht. Schon beim Linearregler muss man
sich überlegen, ob der Mehraufwand für ggf. erforderliche Kühlung (hängt
vom Strom ab), nicht einen Schaltregler rechtfertige, bei dem man nicht
mal eine (zusätzliche) Speicherspule braucht, weil der Aktuator bereits
eine Spule besitzt.
Jeder halbwegs aktuelle Schrittmotortreiber betreibt auf diese Weise
Motoren mit größenordnungsmäßig dem 2..8-fachen der Nennspannung der
Motorwicklungen, eben genau, weil das Drehmoment vom Strom abhängt und
sonst bei zunehmender Schrittgeschwindigkeit wegen der Gegen-EMK
(früher) einbrechen würde.
MaWin schrieb:> was willst du dann in Zukunft verwenden ? Wohl nichts, was die jetzt> erfundene Schaltung braucht. Keep it simple.
Yes System Funktioniert! Baue nur ne simple Bewässerungsautomation mit
nem Raspberry Pi Pico. Werde denke ich einfach ein 12v Netzteil benutzen
da ich hier in der Wohnung sowieso überall Steckdosen habe. Dachte mir
Solar wäre noch cool aber für den Anfang erstmal so! Über die 9v
Batterien habe ich nur schnell gemacht weil ich das Netzteil grade nicht
hier habe und unbedingt das System ausprobieren wollte. :)