Mathias schrieb:> - Muss ich noch was beachten?
Es fehlt der Widerstand von B nach E bei Q1 solltest Du in jedem Fall
einbauen!
- (Macht der Optokoppler überhaupt Sinn, wenn ich GND beider Seiten
verbinde?)
Dann sinnfrei.
Mathias schrieb:> - (Macht der Optokoppler überhaupt Sinn, wenn ich GND beider Seiten> verbinde?)
Ja, das macht Sinn. Ohne OK zerhaut es Dir sonst den µC, wenn der
Transistor abraucht. Als Darlingtontransistorschaltung kann man es
natürlich so auslegen (hochohmiger), dass in dem Falle auch nichts
passieren sollte.
Der Basisstrom ist ja schon 20 mal größer als der Relaisstrom. Dann
kannst du auch direkt das Relais mit dem Optokoppler schalten oder den
Basiswiderstand auf 10k vergrößern.
Dieter schrieb:> natürlich so auslegen (hochohmiger)
Zum Beispiel ohne OK:
µC-Output, 2x 10k in Reihe zur Basis, 100k zwischen Basis und Emitter.
Diese Schaltung hat auch einen geringeren Stromverbrauch als mit OK.
Michael M. schrieb:> Der Basisstrom ist ja schon 20 mal größer als der Relaisstrom.
Wenn meine Rechnung stimmt, müsste der OK zwischen 8,4 und 16,8mA
durchlassen. 8,4 würde gerade so reichen um das Relais zu schalten.
Würde also wahrscheinlich auch ohne Transistor funktionieren.
Ändert es was am Stromverbraucht, wenn der Widerstand an der Basis
größer wird?
Joachim B. schrieb:> 5W am R aber darauf geht der TO nicht ein!
5W wo? Am Relais? Das hat doch fast 3kOhm Widerstand.
Mathias schrieb:> 5W wo?
komische Frage, wenn der Opto durchschaltet dann hast du 24V - Ube 0,7V
am Basiswiderstand.
Du solltest den CTR nicht mit einbeziehen!
Mathias schrieb:> Der schreibt aber auch, dass die 1N4007 zu langsam wäre. Meinungen dazu?> (1N4001 is ein Fehler bei mir)
Wieso?
Eine 1N4001 verträgt in Sperrrichtung bis zu 50V. Bei deiner Schaltung
sehe ich maximal 24V.
Wenn da 1000V (1N4007) auftreten, solltest du dir Gedanken machen.
Mathias schrieb:> Ändert es was am Stromverbraucht, wenn der Widerstand an der Basis> größer wird?
Ja.
Es fließt weniger Basisstrom und der geht natürlich in den
Gesamtstromverbrauch ein.
Joachim B. schrieb:> 5W am R aber darauf geht der TO nicht ein!
Wenn am Widerstand R10 eine Verlustleistung von 5W auftritt, ist der
Optokoppler schon längst Geschichte.
Absolut Maximum Ratings für den Kollektorstrom im OC sind 50mA.
Mathias schrieb:> Die Antwort schreibt, dass der normale Transistor keinen Pulldown> benötigt,
Man(n) hat viele Antworten im WWW, die meisten sind nicht fundiert.
Datenblattwert des Reststrom C zu B betrachten.
Schlechtes Design = kein Widerstand plaziert.
Merkst Du schneller, wenn der GPIO kein aktives pull_down macht.
Nur eine Frage schrieb:> Wenn am Widerstand R10 eine Verlustleistung von 5W auftritt, ist der> Optokoppler schon längst Geschichte.
da hast du Recht, vielleicht ist er eingeschmolzen und dann werden die
5W erst Recht Realität
Mathias schrieb:> Der schreibt aber auch, dass die 1N4007 zu langsam wäre. Meinungen dazu?
Wenn nach dem Anziehen des Relais zum Stromsparen dann PWM ausgegeben
wird um den Stromverbrauch auf 30...50% abzusenken, dann wäre die Diode
zu langsam. Der Autor hält sich diese Option damit offen.
Joachim B. schrieb:> Nur eine Frage schrieb:>> Wenn am Widerstand R10 eine Verlustleistung von 5W auftritt, ist der>> Optokoppler schon längst Geschichte.>> da hast du Recht, vielleicht ist er eingeschmolzen und dann werden die> 5W erst Recht Realität
Der Optokoppler lässt doch max ~17mA durch. Bei 24V sind das max 0,4W
und keine 5W.
Ok, das ist irgendwie auch viel. Ich sehe ein, der Basiswiderstand
sollte größer. 10k Basis und was dann als Pulldown? 100k?
Dieter schrieb:> Wenn nach dem Anziehen des Relais zum Stromsparen dann PWM ausgegeben> wird um den Stromverbrauch auf 30...50% abzusenken, dann wäre die Diode> zu langsam. Der Autor hält sich diese Option damit offen.
Danke für die Info. Habe ich nicht vor. Schaden tut die schnellere aber
auch nicht oder?
Mathias schrieb:> Der Optokoppler lässt doch max ~17mA durch
nur solange der Kristall nicht geschmolzen ist!
Es gibt min. 2 Arten von Halbleiterdefekten, meist Null Ohm und
unendlich Ohm wenn die Bonddrähte aufgeben, aber hier ist eher das
Silizium gefährdet.
Mathias schrieb:> Der Optokoppler lässt doch max ~17mA durch. Bei 24V sind das max 0,4W> und keine 5W.
Genau. Und am Optokoppler hast du dann eine Verlustleistung von 360mW.
Der wird sich bedanken. :-(
Absolut Maximum Ratings zusammen mit der Eingangs-LED sind 200mW.
Wolfgang schrieb:> Genau.
Das nehme ich zurück. Die Aussage war, dass die 5W am Widerstand R10 in
Wärme umgesetzt werden. 17mA, die durch einen Widerstand von 120Ω
fließen, führen zu einer Verlustleistung von 35mW. Was hast du da mit
deinen 0,4W gerechnet?
p.s.
Hat sich ja mit dem vernünftiger dimensionierten R10 erledigt.
Andras H. schrieb:> Du solltest dir auch Gedanken machen, über die Andere Seite des Relais.> Was wird da geschaltet? Entstörung? Snubber drauf? Varistor drauf?
Danke für den Tipp. Da habe ich mich noch keine Gedanken gemacht. Das
sind aber wahrscheinlich unkritische Dinge, ich mach mir da morgen
Gedanken drum.
Wolfgang schrieb:> Was hast du da mit> deinen 0,4W gerechnet?
Das wären 17mA bei 24V. Wenn 17mA fließen, werden irgendwo (OK +
Widerstand + Transistor) 0,4W verheizt.
Mathias schrieb:> Das wären 17mA bei 24V. Wenn 17mA fließen, werden irgendwo (OK +> Widerstand + Transistor) 0,4W verheizt.
Die genannten 5W bezogen sich einzig auf den Widerstand.
Wenn der 120 Ω hat und dort 17mA durchfließen, werden an ihm weniger als
1/10 von den 0.4W verheizt (35mW). 12mW bleiben an der BE-Strecke vom
Transistor hängen und der Rest am Optokoppler - und das mag der gar
nicht.
Mathias schrieb:> Bin auch neugierig schrieb:>> Funktioniert nicht, da die Striche zu lang sind! Bitte kürzen.>> ??? So besser ???>> Jetzt mit mehr Widerstand.
Nein, die Leitungen zum Relais sind zu lang und die Diode ist am
falschen Ort angeschlossen.
Bin auch neugierig schrieb:> Nein, die Leitungen zum Relais sind zu lang
Interessant, was du so an dem Schaltplan ablesen kannst. Wie lang sind
sie denn?
> und die Diode ist am falschen Ort angeschlossen
Glaube ich nicht, wie kommst du darauf?
Der Optokoppler kann durchaus sinnvoll sein.
Allerdings darf dann die GND-Verbindung nicht am Optokoppler erfolgen,
sondern nur im Netzteil für die 24V und 3,3V. Zur Schaltung hin müssen
beide GND getrennt geführt werden.
Wirf den hier nutz- und sinnlosen Optokoppler aus der Schaltung und
ebenso seinen LED-Vorwiderstand.
Dann verbinde den Portpin direkt mit der linken Seite des 10k
Basiswiderstandes.
Damit ersparst du dir den unsinnig hohen Stromverbrauch durch die LED im
Optokoppler, unnötige Bauteilkosten und nicht zuletzt Platz auf der
Platine.
Ein Relais ist konstruktiv bedingt bereits galvanisch isoliert und
benötigt keinen Optokoppler!
Thorsten S. schrieb:> Ein Relais ist konstruktiv bedingt bereits galvanisch isoliert und> benötigt keinen Optokoppler!
Die Sorge war auch eher, dass die Spule beim abschalten Spannungsspitzen
erzeugt, die irgendwas kaputt machen können.
(Aber dafür ist ja auch die Diode da...)
wenn man aber doch den Mikrocontrollerausgang vor Überspannung schützen
will, was passiert wenn der Transistor durchbrennt, kann da keine 24V
zum Gate/Basis rüberfliessen ? bzw bei Relaisdiode-versagen ?
Carypt C. schrieb:> wenn man aber doch den Mikrocontrollerausgang vor Überspannung> schützen> will, was passiert wenn der Transistor durchbrennt, kann da keine 24V> zum Gate/Basis rüberfliessen ? bzw bei Relaisdiode-versagen ?
Unbedingt mehrere Optokoppler, Trenntrafos und Funkstrecken
zwischenschalten!
Wolfgang schrieb:> Spannungsspitzen entstehen durch plötzliche Strom- und damit auch> Flussänderung im E-Magnet des Relais
Nein, eben genau nicht!
Gruss Chregu
H. H. schrieb:> Unbedingt mehrere Optokoppler, Trenntrafos und Funkstrecken> zwischenschalten!
Gib mal Butter bei die Fische, d.h. zeige mal den Schaltplan, der das
alles enthält, damit der TO was zum abkupfern und lernen hat.
Der Optokoppler wird bei solchen Schaltungen gerne verwendet, damit die
meisten Fehler, die den Anfängern nunmal nach Murphy's Law so passieren,
nicht zu häufig den µC schrotten.
Dieter schrieb:> Der Optokoppler wird bei solchen Schaltungen gerne verwendet, damit die> meisten Fehler, die den Anfängern nunmal nach Murphy's Law so passieren,> nicht zu häufig den µC schrotten.
Der Optokoppler hilft dabei kein bisschen. Ein NPN mit z.B. 2,2kΩ
Widerstand vor der Basis ist ebenso Deppensicher.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ein NPN mit z.B. 2,2kΩ> Widerstand vor der Basis ist ebenso Deppensicher.
Definitv nein nach Murphy.
Das fängt bereits an mit Fehlern beim Bestücken durch Anfänger. Im
Fehlerfall oder aus Neugier wird dann auch noch mit einem Messgerät
versucht etwas zu messen. Da gibt es genügend Missgeschicke, die deshalb
nicht zum Totalschaden führen.
Dieter schrieb:> H. H. schrieb:>> Unbedingt mehrere Optokoppler, Trenntrafos und Funkstrecken>> zwischenschalten!>> Gib mal Butter bei die Fische, d.h. zeige mal den Schaltplan, der das> alles enthält, damit der TO was zum abkupfern und lernen hat.
Laß Dich doch nicht von dem Behelfs-Komiker auf die Rolle nehmen!
Dieter schrieb:> Das fängt bereits an mit Fehlern beim Bestücken durch Anfänger.
Den Optokoppler kann man auch falsch herum einbauen. Funktioniert dann
genau so wenig, wie den Transistor zu verdrehen, und ist genau so
harmlos.
Stefan ⛄ F. schrieb:> wie den Transistor zu verdrehen,
Da wären wir schon beim ersten möglichen Fehler. Nach Murphy löst sich
ausgerechnet die Verbindung des Transistors zum Widerstand und den 24V
nicht so schnell auf. Der µC wurde schlafen gelegt.
Dieter schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> wie den Transistor zu verdrehen,>> Da wären wir schon beim ersten möglichen Fehler.
Na, wie gut, dass man einen Optokoppler nicht falsch anschließen kann
...
Gruß
Jobst
Dieter schrieb:> Wenn Q1 durchlegiert, dann fliessen darueber 200mA x 24V, also 5W.
Nenne einen vernünftigen Grund, warum er das tun sollte, solange die
zulässige Verlustleistung am OC und dessen sonstigen Grenzwerte
eingehalten werden.
Dieter schrieb:> Das fängt bereits an mit Fehlern beim Bestücken durch Anfänger.
Irgendwie muss ein Anfänger lernen. Wenn alles in rosa Watte eingepackt
ist, bemerkt er seine Fehler nicht.