Hallo,
Als Angestellter habe ich an vielen Firmeneigenen Projekten gearbeitet
wo ich teilweise unterschiedliche Tools & Technologien kennengelernt
habe.
Damit das in meiner Bewerbung meinem zukünftigen neuen Arbeitgeber auch
grob klar wird auf welche und viel Erfahrung ich zurück Blicke würde ich
das gerne in eine Projektliste verfassen.
Was gebe ich beim Zeitraum an, wenn sich durch den Arbeitgeber die
Projekte zeitlich eher chaotisch überschnitten haben und/oder auch Jahre
lang immer wieder daran weiterentwickelt wurde?
Was gebe ich bei Kunde/Branche an? Ist das nur bei Freiberuflern
interessant oder sollte ich auch als Angestellter die Kunden
(anonym/verallgemeinert) nennen?
Hier der Vollständigkeithalber was laut Internet eine Projektliste
enthalten sollte:
Bewerber schrieb:> ...der Vollständigkeithalber was laut Internet...
Na, wenn es im Internet steht muss es ja die vollständige und
unumstößliche Wahrheit sein:-)
Bewerber schrieb:> ... in meiner Bewerbung meinem zukünftigen neuen Arbeitgeber ...> ... sollte ich auch als Angestellter die Kunden (anonym/verallgemeinert) nennen
...
Natürlich, Arbeitgeber finden das immer Toll wenn auf diese Art Werbung
für sie gemacht wird.
Überleg einfach mal wie es dein nächster Arbeitgeber auffassen wird wenn
du bei deiner übernächsten Bewerbung Details über diesen preisgibst. Am
besten noch mit genauem Zeitablauf/Zeitaufwand und Kosten und Hinweis
auf den etwaigen Kunden usw.
Und zu "anonym", überleg mal, Arbeitszeugnis und Lebenslauf, da weiss
jeder ganz schnell wer gemeint ist und wer auch die potenziellen Kunden
von dem sind usw.
Schreib einfach eine Jahreszahl(en) dazu.
Und ganz obendrueber den Broetchengeber der deine Heizung bezahlt.
Gaaaanz selten, und wohl eher weil es ein Tool so vorsieht,
wird nach exakteren Zeiten gefragt. Dann kannst du ja ein paar
Monate wuerfeln und dazuschreiben.
Mit einem Zwoelfflaechner.
Ehrlich, was kann jemand schon für Projekte stemmen wenn er andererseits
zu doof ist, diese Kenntnisse so darzustellen daß man einerseits sieht
was er kann, und andererseits Kunden und Arbeitgeber erfolgreich aus der
Sache rauszuhalten?
Bewerber schrieb:> Als Angestellter habe ich an vielen Firmeneigenen Projekten gearbeitet> wo ich teilweise unterschiedliche Tools & Technologien kennengelernt> habe.
Ach nee. Wieviel sind "viele Projekte" denn, wenn du sowas:
Bewerber schrieb:> Was gebe ich beim Zeitraum anBewerber schrieb:> Was gebe ich bei Kunde/Branche an
nichtmal selbständig lösen kannst?
Bewerber schrieb:> Hier der Vollständigkeithalber was laut Internet eine Projektliste> enthalten sollte
Und Mami macht bald Abendbrot oder wie?
Freitag ist Trolltag, das war gestern. Du bist zu spät.
Wühlhase schrieb:> Freitag ist Trolltag, das war gestern. Du bist zu spät.
Tja, so ist das Leben.
Der Bewerber hat nicht genannt, ob er sich um eine Stelle bei einem
anderen Unternehmen bewirbt oder er sich beim neuen Arbeitgeber bewerben
muss, weil dieser die Firma übernommen hat.
Guck mal bei dem Thread, was davon zu halten ist:
Beitrag "Wie ist die ETH Zürich?"
Interessant wird es erst in der zweiten Hälfte des Novembers bei dem
Thread.
... schrieb:> Schreib einfach eine Jahreszahl(en) dazu.> Und ganz obendrueber den Broetchengeber der deine Heizung bezahlt.>> Gaaaanz selten, und wohl eher weil es ein Tool so vorsieht,> wird nach exakteren Zeiten gefragt. Dann kannst du ja ein paar> Monate wuerfeln und dazuschreiben.> Mit einem Zwoelfflaechner.
Ok, danke - so werde ich's machen. Einfach eine Jahreszahl gefällt mir
bisher tatsächlich auch am besten, dann ist es kurz und knapp und kein
Personal'er wird verwirrt.
So eine schöne, lückenlose und choronologische Projektliste wie ich das
von anderen Bewerbungen kenne kann es bei mir einfach nicht geben.
Könnten locker 100 Projekte die letzten Jahre gewesen sein...
schönen Gruß!
> 100 Projekte
Wenn da sowieso nur Jahre stehen, interessiert "lückenlos"
ueberhaupt keinen. Und nicht jeder realisierte Hirnfurz ist
es ueberhaupt Wert da Platz zu finden.
Wichtig sind die grossen Themenlinien und dabei eingesetzte
Technik und Technologie. Und natuerlich die eigene Relation zum
jeweiligen Projekt und welche Beitraege geleistet wurden.
Die Vorschriften des jetzigen Broetchengebers bzgl.
Geschaeftsgeheimnissen sollte man im schriftlichen Teil
sehr ernst nehmen. Man weiss nie, wo so eine "Tabelle"
noch hingeraet.
Die Zeit der Leute ist kostbar. Wenn da zu viel Schwall ist,
wird das Ganze ganz einfach wieder zugeklappt.
Der Leser muss auch die Moeglichkeit haben, dass Ganze
diagonal zu lesen.
So eine Liste muss im Ergebnis nicht "schoen" sein.
Schoenlistenschreiber gibt es genug und die werden genau dadurch
auch erkannt. Um das an den Adressaten zu bringen, muss
eine solche Liste nur "authentisch" sein.