Bewerbung mit Projektliste ohne klare Zeiträume?

Gast #7214982
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Hallo,

Als Angestellter habe ich an vielen Firmeneigenen Projekten gearbeitet 
wo ich teilweise unterschiedliche Tools & Technologien kennengelernt 
habe.
Damit das in meiner Bewerbung meinem zukünftigen neuen Arbeitgeber auch 
grob klar wird auf welche und viel Erfahrung ich zurück Blicke würde ich 
das gerne in eine Projektliste verfassen.

Was gebe ich beim Zeitraum an, wenn sich durch den Arbeitgeber die 
Projekte zeitlich eher chaotisch überschnitten haben und/oder auch Jahre 
lang immer wieder daran weiterentwickelt wurde?

Was gebe ich bei Kunde/Branche an? Ist das nur bei Freiberuflern 
interessant oder sollte ich auch als Angestellter die Kunden 
(anonym/verallgemeinert) nennen?

Hier der Vollständigkeithalber was laut Internet eine Projektliste 
enthalten sollte:
1
- Projektzeitraum
2
- Projektbezeichnung
3
- Kunde und Branche
4
- Rolle / Position
5
- Projektbeschreibung
6
- Technologien / Fähigkeiten

Danke & schönen Gruß!
(Firma: egal) #7215071
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Bewerber schrieb:
> ...der Vollständigkeithalber was laut Internet...
Na, wenn es im Internet steht muss es ja die vollständige und 
unumstößliche Wahrheit sein:-)

Bewerber schrieb:
> ... in meiner Bewerbung meinem zukünftigen neuen Arbeitgeber ...
> ... sollte ich auch als Angestellter die Kunden (anonym/verallgemeinert) nennen 
...

Natürlich, Arbeitgeber finden das immer Toll wenn auf diese Art Werbung 
für sie gemacht wird.

Überleg einfach mal wie es dein nächster Arbeitgeber auffassen wird wenn 
du bei deiner übernächsten Bewerbung Details über diesen preisgibst. Am 
besten noch mit genauem Zeitablauf/Zeitaufwand und Kosten und Hinweis 
auf den etwaigen Kunden usw.
Und zu "anonym", überleg mal, Arbeitszeugnis und Lebenslauf, da weiss 
jeder ganz schnell wer gemeint ist und wer auch die potenziellen Kunden 
von dem sind usw.
Gast #7215179
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Schreib einfach eine Jahreszahl(en) dazu.
Und ganz obendrueber den Broetchengeber der deine Heizung bezahlt.

Gaaaanz selten, und wohl eher weil es ein Tool so vorsieht,
wird nach exakteren Zeiten gefragt. Dann kannst du ja ein paar
Monate wuerfeln und dazuschreiben.
Mit einem Zwoelfflaechner.
Gast #7215189
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Ehrlich, was kann jemand schon für Projekte stemmen wenn er andererseits 
zu doof ist, diese Kenntnisse so darzustellen daß man einerseits sieht 
was er kann, und andererseits Kunden und Arbeitgeber erfolgreich aus der 
Sache rauszuhalten?

Bewerber schrieb:
> Als Angestellter habe ich an vielen Firmeneigenen Projekten gearbeitet
> wo ich teilweise unterschiedliche Tools & Technologien kennengelernt
> habe.

Ach nee. Wieviel sind "viele Projekte" denn, wenn du sowas:

Bewerber schrieb:
> Was gebe ich beim Zeitraum an

Bewerber schrieb:
> Was gebe ich bei Kunde/Branche an

nichtmal selbständig lösen kannst?


Bewerber schrieb:
> Hier der Vollständigkeithalber was laut Internet eine Projektliste
> enthalten sollte

Und Mami macht bald Abendbrot oder wie?

Freitag ist Trolltag, das war gestern. Du bist zu spät.
Gast #7215411
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... schrieb:
> Schreib einfach eine Jahreszahl(en) dazu.
> Und ganz obendrueber den Broetchengeber der deine Heizung bezahlt.
>
> Gaaaanz selten, und wohl eher weil es ein Tool so vorsieht,
> wird nach exakteren Zeiten gefragt. Dann kannst du ja ein paar
> Monate wuerfeln und dazuschreiben.
> Mit einem Zwoelfflaechner.

Ok, danke - so werde ich's machen. Einfach eine Jahreszahl gefällt mir 
bisher tatsächlich auch am besten, dann ist es kurz und knapp und kein 
Personal'er wird verwirrt.
So eine schöne, lückenlose und choronologische Projektliste wie ich das 
von anderen Bewerbungen kenne kann es bei mir einfach nicht geben. 
Könnten locker 100 Projekte die letzten Jahre gewesen sein...

schönen Gruß!
Gast #7215504
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> 100 Projekte

Wenn da sowieso nur Jahre stehen, interessiert "lückenlos"
ueberhaupt keinen. Und nicht jeder realisierte Hirnfurz ist
es ueberhaupt Wert da Platz zu finden.

Wichtig sind die grossen Themenlinien und dabei eingesetzte
Technik und Technologie. Und natuerlich die eigene Relation zum
jeweiligen Projekt und welche Beitraege geleistet wurden.
Die Vorschriften des jetzigen Broetchengebers bzgl.
Geschaeftsgeheimnissen sollte man im schriftlichen Teil
sehr ernst nehmen. Man weiss nie, wo so eine "Tabelle"
noch hingeraet.

Die Zeit der Leute ist kostbar. Wenn da zu viel Schwall ist,
wird das Ganze ganz einfach wieder zugeklappt.
Der Leser muss auch die Moeglichkeit haben, dass Ganze
diagonal zu lesen.

So eine Liste muss im Ergebnis nicht "schoen" sein.
Schoenlistenschreiber gibt es genug und die werden genau dadurch
auch erkannt. Um das an den Adressaten zu bringen, muss
eine solche Liste nur "authentisch" sein.

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