74HCT Ausgangsstrom

Gast #7215138
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Ich möche bestimmen wie schnell ein kleiner mosfet mit 8nC gate charge 
an einen 74HCT geschaltet werden kann.
Dazu die Frage wie viel strom kann der HCT liefern. Hat er eine interne 
Schaltung die den Io auf 25mA limitiert? Oder was ist das RDS on des 
Fets im HCT (mit welchem Io kann man rechnen?)
Gast #7215144
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Mosfet schrieb:
> Dazu die Frage wie viel strom kann der HCT liefern. Hat er eine interne
> Schaltung die den Io auf 25mA limitiert?

Da kannst du mal von etwa 40mA im Kurzschlussfall ausgehen. Der genaue 
Wert variiert je nach Hersteller, Versorgungsspannung und Temperatur.

Wenn man sie dauerhaft (mit DC) so hoch belastet riskiert man 
allerdings, dass die Ausgänge irgendwann kaputt gehen.

Ich würde einen 100Ω Widerstand zwischen das IC und dem Gate des MOSFET 
packen, dass bist du sicher das IC nicht zu überlasten.
Gast #7215167
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Der Anwendungsfall: ich muss ein (anderes) Signal auf 0 ziehen wenn das 
Eingangssignal 0 ist. Und das Signal sein lassen falls 1. Das ganze 
möglichst schnell. Meine Idee war 74hc00 (inverter) + kleinsignalmosfet.

Existieren hier elegantere lösungen? (zb invertierender Mosfettreiber 
der einen separaten sink Ausgang hat?). (das signal darf nicht gesourced 
werden).
#7215174
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Mosfet schrieb:
> Ich möche bestimmen wie schnell ein kleiner mosfet mit 8nC gate charge
> an einen 74HCT geschaltet werden kann.

Schnell genug, wenn man nicht gerade mit 100kHz PWM machen will.

Beitrag "Re: Transistor, 1A, 4MHz Schaltfrequenz"

> Dazu die Frage wie viel strom kann der HCT liefern. Hat er eine interne
> Schaltung die den Io auf 25mA limitiert?

Nicht ganz.

> Oder was ist das RDS on des
> Fets im HCT (mit welchem Io kann man rechnen?)

Das steht im Familiendatenblatt bzw. User Guide. Siehe Anhang, Seite 34
HCT ist ausgangsseitig wie HC.
Angehängte Dateien:
#7215180
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Mosfet schrieb:
> Der Anwendungsfall: ich muss ein (anderes) Signal auf 0 ziehen wenn das
> Eingangssignal 0 ist. Und das Signal sein lassen falls 1.

Was ist das für ein Gefasel?

> Das ganze
> möglichst schnell.

Dito. Möglichst schnell können auch 3.14ps sein . . .

>Meine Idee war 74hc00 (inverter) + kleinsignalmosfet.

Quark.

> Existieren hier elegantere lösungen? (zb invertierender Mosfettreiber
> der einen separaten sink Ausgang hat?). (das signal darf nicht gesourced
> werden).

Jaja, das liebe Denglisch. Menschenskinder, sag doch gleich, daß du 
einen Open Kollektor/Open Drain Ausgang suchst! Den gibt es bereits, sei 
es ein einfacher MOSFET als BSS138 oder als Gatter 74HC07.
Gast #7215194
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Mosfet schrieb:
> Wie schnell wird das, wenn man mittels 74hct und 680R Rb betreibt?

Keine Ahnung, ich weiß nur dass die kleinen normalen NPN Transistoren 
locker einige zig MHz schalten können.

Sage lieber mal was du brauchst, denn mit "möglichst schnell" wird 
unfassbar teuer. Die meisten sie so etwas verlangen brauchen es aber gar 
nicht und wollen es auch nicht bezahlen.
Gast #7215214
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Mosfet schrieb:
> Nun welche inverter/mosfet kombo schafft die zeitliche Spez.?

So ziemlich jede, die nicht maßlos überdimensioniert ist. Nimm einen 
IRLML6344 mit 100Ω vor dem Gate und irgendein schnelles AHC Logikgatter.

Das ist schon einer der größeren Brummer, verglichen mit dem was du 
brauchst. Ich habe den gewählt, weil er mir gerade einfiel und der BS138 
(an den ich zuerst dachte) für 250 mA zu viel Innenwiderstand hat.
#7215233
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Mosfet schrieb:
> Sollte das signal unter die TTL Schwelle reissen können. -> 3.2Ohm

Und was soll der ganze Unsinn? Wenn man Logiksignale verknüpft, muss man 
keine 250mA schalten.

> Da habe ich noch etwas an Sicherheitsmarge drinn, also 250mA ist
> Wunschspezifikation. Mindestspezifikation ist 150mA. Quelle hat im
> Worstcase 3.6V mit 22Ohm.

Warum meinst du, den Treiber kurzschließen zu müssen? Wäre es nicht 
sinnvoller, den Treiber am EINGANG auszuschalten? Nur so ne Idee.
Gast #7215236
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Stefan F. schrieb:
> Mosfet schrieb:
>
>> Nun welche inverter/mosfet kombo schafft die zeitliche Spez.?
>
> So ziemlich jede, die nicht maßlos überdimensioniert ist. Nimm einen
> IRLML6344 mit 100Ω vor dem Gate und irgendein schnelles AHC Logikgatter.

Mache ich etwas falsch aber gem meiner Rechnung sollte der Schaltvorgang 
mit 100Ohm und dem besagten Mosfet min 200nS dauern.
Beitrag #7215237 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7215240
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Falk B. schrieb:
> Mosfet schrieb:
>
>> Sollte das signal unter die TTL Schwelle reissen können. -> 3.2Ohm
>
> Und was soll der ganze Unsinn? Wenn man Logiksignale verknüpft, muss man
> keine 250mA schalten.
>> Da habe ich noch etwas an Sicherheitsmarge drinn, also 250mA ist
>> Wunschspezifikation. Mindestspezifikation ist 150mA. Quelle hat im
>> Worstcase 3.6V mit 22Ohm.
>
> Warum meinst du, den Treiber kurzschließen zu müssen? Wäre es nicht
> sinnvoller, den Treiber am EINGANG auszuschalten? Nur so ne Idee.

Ja die Idee ist korrekt. Es geht un Redundanz und daher darf nich vorher 
eingegriffen werden, da sonnst der Treiber single Point of failure wäre.
#7215247
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Mosfet schrieb:
> Ja die Idee ist korrekt. Es geht un Redundanz und daher darf nich vorher
> eingegriffen werden, da sonnst der Treiber single Point of failure wäre.

Aber wieso redest du von TTL-Level LOW, das erreicht werden soll? Dein 
Schaltpunkt ist also auch wieder ein Logikeingang? Alles sehr merkwürdig 
. . .

Wenn man 250mA schalten will und max. 0,4V Spannung zuläßt, reichen 
R=U/I = 0,4/0,25 = 1,6 Ohm. Da braucht es keinen Super-Duper 30mOhm 
MOSFET, auch wenn die heute billig und leicht verfügbar sind. Irgendwas 
unter 0,5 Ohm reicht.
#7215312
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Stefan F. schrieb:
> Der IRLML2402 hat nur 2,6 nC, mit dem müsste es klappen, denke ich.

Kann man abschätzen. Wenn man mit 30mA mittlerem Ladestrom rechnet, sind 
das

Q = I * t
t = Q/I = 2,6nC / 30mA = 86ns.

Real vermutlich eher umd die 50ns. Und das HCT schafft auch etwas mehr 
als 30mA, wenn auch nicht über den gesamten Ausgangsspannungsbereich.
Gast #7215355
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Stefan F. schrieb:
> Ich würde einen 100Ω Widerstand zwischen das IC und dem Gate des MOSFET
> packen, dass bist du sicher das IC nicht zu überlasten.

Im von Falk B. angehängten user.guide.hcmos.pdf steht drin (S. 36):
The life of the IC will not be shortened if not more than one
input or output at a time is forced to GND or VCC during
in-circuit logic testing (“back drive”) as long as the following
rules are obeyed:
• maximum duration : 1 ms
• maximum duty factor : 10 %
• maximum VCC : 6 V

Beim Ansteuern eines MOSFET bist du weit unter der 1ms für die Ladedauer 
des Gate-Cs - außer eben bei einer schnellen PWM. Um PWM ging es hier 
jedoch nicht. Damit sind die 100Ω überflüssig.
Gast #7215364
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HildeK schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>
>> Ich würde einen 100Ω Widerstand zwischen das IC und dem Gate des MOSFET
>> packen, dass bist du sicher das IC nicht zu überlasten.
>
> Im von Falk B. angehängten user.guide.hcmos.pdf steht drin (S. 36):
> The life of the IC will not be shortened if not more than one
> input or output at a time is forced to GND or VCC during
> in-circuit logic testing (“back drive”) as long as the following
> rules are obeyed:
> • maximum duration : 1 ms
> • maximum duty factor : 10 %
> • maximum VCC : 6 V
> Beim Ansteuern eines MOSFET bist du weit unter der 1ms für die Ladedauer
> des Gate-Cs - außer eben bei einer schnellen PWM. Um PWM ging es hier
> jedoch nicht. Damit sind die 100Ω überflüssig.

Danke; habe etwas gegoogelt und den BSD840N gefunden: 0.26nC
Und zudem 2 Kanäle des 74HCT paralell (ist noch verfügbar) und ohne R.

Damit bin isch schneller als die Polizei erlaubt. (Oder zumindest spez 
sollte erfüllt sein).

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