24v Relais mit Mosfet und I2C für Rollanden Steuern

OP #7237563
Hallo zusammen,

zur Steuerung der Rolladen in meinem Eigenheim möchte ich mir die 
Hardware selbst bauen.

Anbei die bestehende i2C Platine (Funktion geprüft) welche urlsprünglich 
zum anteuern billiger China Ralais Platinen gedacht war.

Nun möchte ich aber die Platine mit den Ralis selber bauen auf 24V 
Basis.

Im Anhang der aktuelle Schaltpaln zur beschaltung der Relais.
Die Verschaltung des MOSFET habe ich mir bei Comexio abgeguckt.

Ich wäre euch Dankbar wenn jemand prüfen könnte ob die Verschaltung so 
fehlerfrei ist, danke.

Funktion wäre folgende:

Arduino sendet befehl über I2C Bus, das Mosfet wird am Gate auf 5V Hoch 
gezogen. Hierdurch wird das Mosfet Niederohmig das Relais schaltet durch 
und die Kontroll-LED D2/D4 lecuhtet.
Angehängte Dateien:
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite
Tobias W. schrieb:
> Die Verschaltung des MOSFET habe ich mir bei Comexio abgeguckt.
Male den Plan besser so, dass der Strom fluss von + oben nach GND unten 
ist. Der Steuersignalfluss ist idealerweise von links nach rechts. Und 
nimm für GND das übliche GND-Symbol: _|_

Und man fährt nicht mit Signalen quer durch Bauteile hindurch. Das sieht 
nach Kritzeleien aus. Wenn du den GBA an die ungeraden Pins und den GPA 
an die gerden Pins der Stiftleiste anschließt, dann gibts da keine 
Kreuzungen. Und die Pins haben eh' keinen logischen Bezug mehr 
zueinander.

Tobias W. schrieb:
> Ich wäre euch Dankbar wenn jemand prüfen könnte ob die Verschaltung so
> fehlerfrei ist, danke.
Wenn der GND der 24V mit dem GND der 5V verbunden und noch ein 
Blockkondensator am IC dran ist, dann passt das soweit.

Die niederohmigen LED-Vorwiderstände sollten übrigens 500mW aushalten 
(22V)²/1k1 = 440mW (--> SMD-Bauform 1210). Sie sorgen dafür, dass die 
LEDs wirklich richtig hell leuchten. Die kannst du dann ja anpassen, 
dass es dir nicht das Auge wegbrennt. Oder von vorne weg auf >4k7 gehen 
und 0805-Widerstände einplanen.
Gast
Nimm bessere LEDs, die brauchen dann nicht mehr Strom als die Relais.

Und wie du mit den so verschalteten Relaiskontakten einen Rolladenmotor 
steuern willst, das ist mir schleierhaft.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite
H. H. schrieb:
> Nimm bessere LEDs, die brauchen dann nicht mehr Strom als die Relais.
Der Spulenwiderstand mit 1.44 kOhm eröffnet natürlich auch die 
Möglichkeit, die LED einfach in Reihe zur Spule zu schalten. Damit spart 
man sich den Vorwiderstand. Und das Relais hat eine kürzere Abfallzeit.

Wenn die LED zu hell ist, muss dann ein Parallelwiderstand daneben... 
;-)
Gast
Lothar M. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Nimm bessere LEDs, die brauchen dann nicht mehr Strom als die Relais.
> Der Spulenwiderstand mit 1.44 kOhm eröffnet natürlich auch die
> Möglichkeit, die LED einfach in Reihe zur Spule zu schalten. Damit spart
> man sich den Vorwiderstand. Und das Relais hat eine kürzere Abfallzeit.

Gute Idee.


> Wenn die LED zu hell ist, muss dann ein Parallelwiderstand daneben...
> ;-)

Bloß keine zu guten LEDs nehmen...
R1 bzw. R4 sind mit 10k besser an heutige mordernen LED angepaßt -- die 
sind bei 1..2mA schon extrem hell.

Und für 8 Motoren 8= 16 Ausgänge als tip:
Schau Dir mal TPS4H000 von TI mit eine 4 HS treibern an,  da reichen 4 
IC und jede Menge Dioden und Kleinteile entfallen.
H. H. schrieb:
> Und wie du mit den so verschalteten Relaiskontakten einen Rolladenmotor
> steuern willst, das ist mir schleierhaft.

Passt scho...

N direkt an den Motor, L an die 1, Motor-rauf an 2, Motor-runter an 3.

Ich würde aber über die Arbeitskontakte Snubber setzen. Die Motoren sind 
eklig induktiv und stören im Schaltmoment gewaltig.
Gast
Georg G. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Und wie du mit den so verschalteten Relaiskontakten einen Rolladenmotor
>> steuern willst, das ist mir schleierhaft.
>
> Passt scho...
>
> N direkt an den Motor, L an die 1, Motor-rauf an 2, Motor-runter an 3.

Stimmt, kann man natürlich so machen.


> Ich würde aber über die Arbeitskontakte Snubber setzen. Die Motoren sind
> eklig induktiv und stören im Schaltmoment gewaltig.

Aber nicht übertreiben! Da reichen 5nF/220R völlig.
OP
Vielen Dank für eure Antworten.

ICh gehe mal der Rheie nach durch:

Lothar M. schrieb:
> Tobias W. schrieb:
>> Die Verschaltung des MOSFET habe ich mir bei Comexio abgeguckt.
> Male den Plan besser so, dass der Strom fluss von + oben nach GND unten
> ist. Der Steuersignalfluss ist idealerweise von links nach rechts. Und
> nimm für GND das übliche GND-Symbol: _|_
>
> Und man fährt nicht mit Signalen quer durch Bauteile hindurch. Das sieht
> nach Kritzeleien aus. Wenn du den GBA an die ungeraden Pins und den GPA
> an die gerden Pins der Stiftleiste anschließt, dann gibts da keine
> Kreuzungen. Und die Pins haben eh' keinen logischen Bezug mehr
> zueinander.

In der neuen Zeichnung habe ich deine Anmerkungen (hoffentlich korrekt) 
mit Einfließen gelassen.

Lothar M. schrieb:
> Wenn der GND der 24V mit dem GND der 5V verbunden und noch ein
> Blockkondensator am IC dran ist, dann passt das soweit.

GND sind alle miteinander verbunden.
Wäre hier ein 100nF Keramik Kondensator passend?

Lothar M. schrieb:
> Der Spulenwiderstand mit 1.44 kOhm eröffnet natürlich auch die
> Möglichkeit, die LED einfach in Reihe zur Spule zu schalten. Damit spart
> man sich den Vorwiderstand. Und das Relais hat eine kürzere Abfallzeit.
>
> Wenn die LED zu hell ist, muss dann ein Parallelwiderstand daneben...
> ;-)

Die Ideee finde ich gut :) habe es mal so eingeplant mit einem 
Widerstand den ich durch Erprobung auswählen werde.
Das LED Modell kann dann erstmal bleiben oder auch besser austauschen?

Georg G. schrieb:
> N direkt an den Motor, L an die 1, Motor-rauf an 2, Motor-runter an 3.

So möchte ich es Ausführen.

H. H. schrieb:
> Aber nicht übertreiben! Da reichen 5nF/220R völlig.

Auch diesen Tipp habe ich eingepflegt.
Angehängte Dateien:
OP
Sascha S. schrieb:
> Hallo,
>
> wenn du den Snubber direkt kurzschließt, dann kannst du dir diesen auch
> direkt sparen. :)
>
> Siehe:
> https://www.mikrocontroller.net/articles/Snubber
>
> Grüße

Danke, hier habe ich den Denkansatz auch her leider aber falsch 
abgezeichnet...

Variante über den Schalter möchte ich vermeiden, da der Hersteller der 
Rolladen ausfdrücklich darauf hinweist nie an beiden Steuerleitungen 
Spannung anzulegen.

Deshalb Variante über die Last, hätte ich aber korrekt zeichnen müssen. 
Hierzu müsste ich mir den Neutralleiter auf die Platine legen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite
Tobias W. schrieb:
> habe es mal so eingeplant mit einem Widerstand
Ich würde die Freilaufdiode anders verschalten. Denn wie gesagt: dann 
schaltet das Relais schneller ab. Zum Hintergrund siehe die Ausführungen 
dort im Beitrag "Re: 750W 230V einphasigen Induktionsmotor über µC/Relais schalten"

Georg G. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Und wie du mit den so verschalteten Relaiskontakten einen Rolladenmotor
>> steuern willst, das ist mir schleierhaft.
> N direkt an den Motor, L an die 1, Motor-rauf an 2, Motor-runter an 3.
Und zum Abschalten von "Rauf an" musst du "Runter aus" und "Rauf aus" 
schalten. Denn sonst fährt der Motor gleich mal wieder runter...

Ich würde mit dem K1 den Motor ein- und ausschalten. Und mit dem K2 die 
Richtung festlegen. Erscheint mir einfacher... ;-)

Tobias W. schrieb:
> Variante über den Schalter möchte ich vermeiden, da der Hersteller der
> Rolladen ausfdrücklich darauf hinweist nie an beiden Steuerleitungen
> Spannung anzulegen.
Ja, aber mit "Steuerspannung" sind schon "230V mit richtig viel Ampere" 
gemeint. Die paar mA die da über den Kondensator lecken, tun da nicht 
weh.

Aber auch ich würde die Snubber zwischen die Motorklemmen 1-3 und 1-2 
schalten. Denn diese vom Motor kommenden Abschaltüberspannungen sind ja 
der Grund zum Einbau des Snubbers.
Angehängte Dateien:
Gast
Wolfgang schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Stimmt, kann man natürlich so machen.
>
> Besser ist das - sonst bekommt der Motor im Falle eines Ansteuerfehlers
> (beide Relais gleichzeitig) ein Problem.

Ich hätte eines für ON/OFF und eines für UP/DOWN verschaltet.
OP
Lothar M. schrieb:
> Ich würde die Freilaufdiode anders verschalten.

Habe ich übernommen, hatte ich zuvor nicht gesehen.

Lothar M. schrieb:
> Ich würde mit dem K1 den Motor ein- und ausschalten. Und mit dem K2 die
> Richtung festlegen. Erscheint mir einfacher... ;-)

Prinzipielle funktioniert beides, habe aber den Vorschlag von euch nun 
übernommen.

Schaut euch mal die Verschaltung des Snubbers an.
Was haltet ihr davon über das Programm erst das ON/OFF Relais abfallen 
zu lassen und Zeitverzögert das UP/DOWN Relais abzusteuern sodass nur 
ein SNUBBER notwendig ist?
Oder ist das schlecht für das UP/DOWN Relais wenn die Ströme/Spannungen 
darüber laufen?
Angehängte Dateien:
Lothar M. schrieb:
> Und zum Abschalten von "Rauf an" musst du "Runter aus" und "Rauf aus"
> schalten. Denn sonst fährt der Motor gleich mal wieder runter...

Sieh dir mal die "normalen" Rolladen Schalter an. Abschalten musst du 
nur, wenn du nicht den Endpunkt anfahren willst. Die Endschalter im 
Motor machen die Abschaltung selbst. Die externe Schaltung muss nur 
sicherstellen, dass nie beide Relais gleichzeitig aktiv sind. Um auch 
bei mechanischen Fehlern etwas auf der sicheren Seite zu sein, 
deaktivieren Schaltuhren nach 1 Minute (passend zur maximalen Zeit für 
eine Fahrt) beide Ausgänge.
Gast
Tobias W. schrieb:
> Schaut euch mal die Verschaltung des Snubbers an.
> Was haltet ihr davon über das Programm erst das ON/OFF Relais abfallen
> zu lassen und Zeitverzögert das UP/DOWN Relais abzusteuern sodass nur
> ein SNUBBER notwendig ist?

So hätte ich das eh gemacht.

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