Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Maschinenbaustudium noch in 2023 beginnen?


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von Ole (Gast)


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Hallo Leute,

ich bin 19 Jahre alt und ich habe dieses Jahr mein Fachabitur gemacht. 
Ich bin allgemin sehr technik-interessiert und überlege deshalb in 2023 
ein Maschinenbaustudium zu beginnen. Jetzt habe ich jedoch sehr 
unterschiedliche Meinungen gelesen/ gehört, ob dieser Studiengang in der 
Zukunft noch gefragt ist. Ich bin unsicher ,da viele in Foren schreiben, 
dass es sich nicht mehr lohnen würde. Andererseits habe ich auch Artikel 
gelsen, welche sagen, dass Maschinenbauer sehr gefragt sind.

Habt ihr vielleicht persönliche Erfahrungen zu diesem Thema gesammelt 
oder wisst mehr als ich?

Falls es sich doch lohnen würde, gibt es ab dem 4.Semester die 
Möglichkeit sich zwischen zwei Vertiefungen zu entscheiden: Allgemeiner 
Maschinenbau, Fahrzeugsystemtechnik oder Mess- und 
Automatisierungstechnik. Was meint ihr wäre zukunftsorientierter?

Ich habe mich außerdem noch mit Programmieren auseinandergesetzt und 
hatte viel Spaß damit. Sollte ich Maschinebau vergessen und mich für 
Informatik immatrikulieren, da dies bessere Zukunftschancen hat?

LG und vielen Dank im Vorraus
Ole

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Shice auf Zukunfschancen und was dir andere erzaehlen, oder was grad 
superhip ist oder wo's viel Geld gibt. Mach das, wo du selbst am meisten 
Bock drauf hast.

Gruss
WK

Beitrag #7264028 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264035 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264042 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264057 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Max M. (prokrastinator)


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Ole schrieb:
> da viele in Foren schreiben
Was Leute in Foren schreiben und was in der realen Welt passiert hat 
meist keinen direkten Zusammenhang.

Maschinen wird man immer brauchen den Maschinenbauer auch.
Außerdem macht man oft nach ein paar Jahren nicht mehr was man mal 
ursprünglich gelernt hat.
Es geht um das Wissen und die Fähigkeit zu lernen und das kann man dann 
überall gebrauchen.

Wie stehts in Mathe?
Da gehts im Studium richtig ab.
70% geistige Ornanie die du nie wieder brauchst im realen Job, aber 
während des Studiums musst Du da durch.

Lehre, den Meister machen oder Techniker ist nix?
Es gibt doch tatsächlich auch ein erfülltes Leben ohne Studium.

von Magerita (Gast)


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Shorty schrieb im Beitrag #7264028:
> 
https://www.danisch.de/blog/2022/11/20/warum-wir-die-maschinenbaustudienplaetze-nicht-mehr-voll-besetzen-koennen/

Wie kommt man immer auf den Danisch? Seine Doktorarbeit war katastrophal 
und genügte nichtmal den Mindeststandards. Inhaltlich ist er wie seine 
ungenügende Doktorarbeit nicht sehr anspruchsvoll.

Beitrag #7264066 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264080 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264082 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264086 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gunnar F. (gufi36)


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studier Maschinenbau, aber erst 2024.

von Magerita (Gast)


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Ole schrieb im Beitrag #7264086:
> Shorty schrieb:
>> Was kümmert seine Doktorarbeit?
>
> Was kümmert Danisch, könnt ihr mir bitte eine konstruktive Antwort
> geben, anstatt über Danisch (wer diese höchst polarisierende Person auch
> sein mag) zu reden?
>
> Danke

Naja, das Thema Danisch ist interessanter als deine Fragen. Aber um auf 
das Thema zurückzukommen.
Maschinenbau ist in Ordnung, Fachkräfte dazu wird es auch in 50 Jahren 
noch geben. Vertiefung im Bachelor ist i.d.R. auch irrelevant, mach das, 
worauf du Bock hast.
Wichtig für deinen Berufseinstieg sind letztendlich die Praktika und 
Noten. Je mehr Praktika in guten Konzernen, desto höher die Chance auf 
einen guten Einstieg. Auslandssemester mitnehmen und vllt noch 1 - 2 
fachrelevante Zertifizierungen.

von Shorty (Gast)


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Magerita schrieb im Beitrag #7264082:
> Wie oben beschrieben sind das alles Hohlphrasen, die er von sich gibt.
> Seine Beiträge sind meist voller negativer Energie,

Meine Aussage war, dass er recht hat und das wird ja nicht bestritten. 
Die B-Note braucht man nicht zu diskutieren.

Magerita schrieb im Beitrag #7264082:
> die von Trollen wie
> dir aufgegriffen werden. Lustigerweise sind das dann immer die Menschen,
> die im Leben (sei es im akademischen Sinne) versagt haben.

Es soll ja auch Trolle geben, die mit einer Sockenpuppe als Verstärkung 
anrücken.

Hast du ein paar Beispiele für die "Versager" oder gibts die nur in 
deiner kindlichen Phantasie?

von Shorty (Gast)


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Magerita schrieb:
> Auslandssemester mitnehmen und vllt noch 1 - 2
> fachrelevante Zertifizierungen.

China hat da gewisse Zukunft, aber da muss man lernen die Klappe zu 
halten.

von Ole (Gast)


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Max M. schrieb:
> Was Leute in Foren schreiben und was in der realen Welt passiert hat
> meist keinen direkten Zusammenhang.

Das weiß ich eigentlich auch, aber ich wollte nur eine Einschätzung 
haben wie es zukünftig vielleicht aussehen könnte...

Max M. schrieb:
> Wie stehts in Mathe?

Ich denke den Mathe Teil werde ich schon gut meistern können, da mir 
Mathe sehr liegt und auch Spaß macht.

Max M. schrieb:
> Lehre, den Meister machen oder Techniker ist nix?

Leider nicht.

Danke für die Antwort!

von Magerita (Gast)


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Shorty schrieb:
> Hast du ein paar Beispiele für die "Versager" oder gibts die nur in
> deiner kindlichen Phantasie?

Ich habe eben nach Danisch und Doktorarbeit gegoogelt und habe diesen 
Artikel gefunden.

https://www.danisch.de/blog/2021/05/01/die-dissertation-der-oeffentlich-rechtlichen-wissenschaftswunderfrau-mai-thi-nguyen-kim/

Von oben bis unten nur frauenverachtender Text und Incel-Gelaber. Leute, 
die diesen Mann unterstützen können nur aus gleicher Fraktion kommen.
--> Versager (jungfräulich kommt als B-Note hinzu)

von Ole (Gast)


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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> Shice auf Zukunfschancen und was dir andere erzaehlen, oder was grad
> superhip ist oder wo's viel Geld gibt. Mach das, wo du selbst am meisten
> Bock drauf hast.
>
> Gruss
> WK

Ein sehr guter Rat, welcher mir auch von meiner Freundin gegeben wurde, 
jedoch möchte ich nicht am Ende des Studiums ohne Job dastehen...

von Dergute W. (derguteweka)


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Ole schrieb:
> Das weiß ich eigentlich auch, aber ich wollte nur eine Einschätzung
> haben wie es zukünftig vielleicht aussehen könnte...

Das waere so serioes, wie eine Einschaetzung der Lottozahlen der Ziehung 
in 3..10 Jahren (oder wann du denkst, dass du fertig mit deinem 
Studium).
isso.

Gruss
WK

von Max M. (prokrastinator)


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Shorty schrieb:
> China hat da gewisse Zukunft, aber da muss man lernen die Klappe zu
> halten.
Das muss man im Konzern auch, wenn man es zu was bringen will.

Ole schrieb:
> Ein sehr guter Rat, welcher mir auch von meiner Freundin gegeben wurde,
> jedoch möchte ich nicht am Ende des Studiums ohne Job dastehen...
Du möchtest auch nicht am Ende Deines Studium mit einem Job dastehen den 
du zum Kotzen findest.

von Shorty (Gast)


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Magerita schrieb:
> 
https://www.danisch.de/blog/2021/05/01/die-dissertation-der-oeffentlich-rechtlichen-wissenschaftswunderfrau-mai-thi-nguyen-kim/
>
> Von oben bis unten nur frauenverachtender Text und Incel-Gelaber. Leute,
> die diesen Mann unterstützen können nur aus gleicher Fraktion kommen.
> --> Versager (jungfräulich kommt als B-Note hinzu)

Er hat eine gewisse Verachtung gegenüber Blindleistung, was durchaus 
gerechtfertigt ist. Was spricht denn für Mai-Thi Nguyen-Kim? Hast du 
schon mal ihre niveauvollen Beiträge im Staatsfernsehen gesehen?

von Thilo L. (bc107)


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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> Shice auf Zukunfschancen und was dir andere erzaehlen, oder was grad
> superhip ist oder wo's viel Geld gibt. Mach das, wo du selbst am meisten
> Bock drauf hast.
>
> Gruss
> WK

Ich kann dem nur zustimmen. Ein Studium ist auch mit echter Begeisterung 
für's Thema noch eine heftige Sache, immerhin muss man sich da auf Jahre 
hin motivieren. Da ist es schon von Vorteil, wenn man sich für das 
entschieden hat, was Einem nicht nur "irgendwann" die angeblich tolle 
Karriere beschert, sondern was Einem jeden Tag Erfüllung im Job gibt. 
Gehalt kriegst Du nur einmal im Monat, aufstehen und zur Arbeit gehen 
ist jeden Tag angesagt.

Also, geh in Dich und überlege, mit welcher Tätigkeit und welchem 
Fachgebiet Du als erste Näherung die nächsten 30-40 Jahre 8 Stunden am 
Tag verbringen willst.

von Aufklärer (Gast)


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> könnt ihr mir bitte eine konstruktive Antwort geben

Du hast doch Fachabitur und keine "richtige" Hochschulzulassung. Was 
stellt sich dir die Frage, ob du Maschinenbau oder Informatik studieren 
köntest?! Guck doch in die Studiumsvoraussetzungen deines 
Wunschstudiums, ob die Dich mit deinem Fachabitur überhaupt nehmen. 
Statt auf ein Hochschulstudium solltest Du Dich eher in Richtung 
Techniker o.ä. orientieren. Schwerpunkt Service und Kundendienst. Weil, 
dort profitiert man auch, wenn die Produktion niedergehen sollte.

Shorty schrieb:
> Magerita schrieb:
>> Wie oben beschrieben sind das alles Hohlphrasen, die er von sich gibt.
>> Seine Beiträge sind meist voller negativer Energie,
>
> dass er recht hat und das wird ja nicht bestritten.

Galoppierende Leseschwäche?! Es wird explizit bestritten, das der D. mit 
irgendwelchen hier allein von dir als "erhellend" verlinkenden 
Meinungsäußerungen Recht haben könnte.

von Ole (Gast)


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Magerita schrieb:
> Naja, das Thema Danisch ist interessanter als deine Fragen.

Dann öffne doch bitte einen Thread darüber ;)

Magerita schrieb:
> Maschinenbau ist in Ordnung, Fachkräfte dazu wird es auch in 50 Jahren
> noch geben. Vertiefung im Bachelor ist i.d.R. auch irrelevant, mach das,
> worauf du Bock hast.
> Wichtig für deinen Berufseinstieg sind letztendlich die Praktika und
> Noten. Je mehr Praktika in guten Konzernen, desto höher die Chance auf
> einen guten Einstieg. Auslandssemester mitnehmen und vllt noch 1 - 2
> fachrelevante Zertifizierungen.

Danke.

von Shorty (Gast)


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Max M. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> China hat da gewisse Zukunft, aber da muss man lernen die Klappe zu
>> halten.
> Das muss man im Konzern auch, wenn man es zu was bringen will.

In China halt auch, wenn man es nicht zu was bringen will. Ist halt 
schon ein Unterschied. Für ein Karrierezäpfchen ist das 
selbstverständlich.

von Shorty (Gast)


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Aufklärer schrieb:
> Du hast doch Fachabitur und keine "richtige" Hochschulzulassung. Was
> stellt sich dir die Frage, ob du Maschinenbau oder Informatik studieren
> köntest?! Guck doch in die Studiumsvoraussetzungen deines
> Wunschstudiums, ob die Dich mit deinem Fachabitur überhaupt nehmen.
> Statt auf ein Hochschulstudium solltest Du Dich eher in Richtung
> Techniker o.ä. orientieren.

Pffft. Studium an einer FH ist am Ende das gleiche Wert. Außer man 
möchte sein Leben einer Tätigkeit im ÖD opfern.

von Max M. (prokrastinator)


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Shorty schrieb:
> In China halt auch, wenn man es nicht zu was bringen will.

Mal da gewesen?
Ist nicht so wie uns erzählt wird.
Ich war gerne in Peking.

Gibt auch hier so einige Themen die man lieber nicht öffentlich 
ansprechen sollte, wenn man eine Meinung dazu hat die vom akzeptierten 
Mainstream abweicht.

'Maul halten und Nicken' ist auch in unseren Breiten eine sehr gefragte 
Qualifikation und extrem förderlich für das berufliche Fortkommen.

von Ole (Gast)


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Gunnar F. schrieb:
> studier Maschinenbau, aber erst 2024.

Shorty schrieb:
> Pffft. Studium an einer FH ist am Ende das gleiche Wert.

Danke!

Aufklärer schrieb:
> Guck doch in die Studiumsvoraussetzungen deines
> Wunschstudiums, ob die Dich mit deinem Fachabitur überhaupt nehmen.

Ja tun sie, sonst würde ich nicht fragen... smh

Man muss auch nicht so abfällig antworten.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Ole schrieb:
> Ein sehr guter Rat, welcher mir auch von meiner Freundin gegeben wurde,
> jedoch möchte ich nicht am Ende des Studiums ohne Job dastehen...

Eine Jobgarantie wird dir keiner geben, mal abgesehen von irgendwelchen 
Ausnahmen, wie z.b. Bundeswehr oder vielleicht auch irgendwelche dualen 
Studiengaenge.
Aber es ist so, dass das Restrisiko, langfristig keinen Job zu haben, 
doch kleiner ist, wenn du einen abgeschlossenen (nicht zu exotischen) 
Studiengang hast.

Gruss
WK

von Aufklärer (Gast)


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Ole schrieb:
> Aufklärer schrieb:
>> Guck doch in die Studiumsvoraussetzungen deines
>> Wunschstudiums, ob die Dich mit deinem Fachabitur überhaupt nehmen.
>
> Ja tun sie, sonst würde ich nicht fragen... smh

Glaub ich nicht.
Weil, es gibt ein Fachabitur Maschinenbau, das einen berechtigt 
Maschinenbau zu studieren (und nichts anderes). Und es gibt ein 
Fachabitur "Elektrotechnik", damit kann man sich in Elektrotechnik 
immatrukulieren (und in nichts anderes). Oder man Fachabitur 
"Kommunikations-, Informations-, Medientechnik" dann hat man dort seine 
Studiumsmöglichkeiten.

und wenn es geht eben nicht nur un die formalle Studiumszulassung, 
sondern auch die fachlichen Grundlagen. Es geht bekanntermassen nicht 
gut, ein Ingenieursfach zu studieren, wenn man beispielweise "physik" im 
Gymnie abgewählt hat.

> Man muss auch nicht so abfällig antworten.
Was heisst 'abfällig'? Du hast eben ein "spezialisiertes" Abitur und 
bekommst darauf den Hinweis, das du damit auch eine spezielle Auswahl an 
Studienrichtigungen hast.

BTW, du hast nicht genannt, welches Fachabitur du hast, etwa 
"Verwaltung"?!

von Magerita (Gast)


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Aufklärer schrieb:
> Ole schrieb:
>> Aufklärer schrieb:
> BTW, du hast nicht genannt, welches Fachabitur du hast, etwa
> "Verwaltung"?!

Mit Fachabitur ist die Fachhochschulreife gemeint, damit kann TE alles 
studieren, sowohl an der Fachhochschule als inzwischen auch an der 
Universität

von Aufklärer (Gast)


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Magerita schrieb:
> Aufklärer schrieb:
>> Ole schrieb:
>>> Aufklärer schrieb:
>> BTW, du hast nicht genannt, welches Fachabitur du hast, etwa
>> "Verwaltung"?!
>
> Mit Fachabitur ist die Fachhochschulreife gemeint, damit kann TE alles
> studieren, sowohl an der Fachhochschule als inzwischen auch an der
> Universität

Nee, das wäre das Abitur, aber nicht das "Fachabitur".

Ausserdem gibt es da erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. 
In Berlin soll man ja auch ganz ohne Abitur ein Studium beginnen können.
Manche klagen sich auch wie Kevin Kühnert in ein Studium ein, um es 
später abzubrechen und im Callcenter zu joben.

von Shorty (Gast)


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Magerita schrieb:
> Mit Fachabitur ist die Fachhochschulreife gemeint, damit kann TE alles
> studieren, sowohl an der Fachhochschule als inzwischen auch an der
> Universität

Eben!

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fachhochschulreife

von Shorty (Gast)


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Aufklärer schrieb:
> In Berlin soll man ja auch ganz ohne Abitur ein Studium beginnen können.

#Failedstate Berlin ist jetzt aber nicht der Maßstab., oder?

von Joachim B. (jar)


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Ole schrieb:
> ob dieser Studiengang in der
> Zukunft noch gefragt ist.

das weisst du erst wenn du mit dem Studium fertig bist, also entscheide 
jetzt worauf du echt Bock hast und nicht was in 3-6 Jahren ist.

Beitrag #7264169 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Aufklärer (Gast)


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Shorty schrieb:
> Magerita schrieb:
>> Mit Fachabitur ist die Fachhochschulreife gemeint, damit kann TE alles
>> studieren, sowohl an der Fachhochschule als inzwischen auch an der
>> Universität
>
> Eben!


Eben nicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fachabitur

Fachabi kann Fachhochschulreife bedeuten, muß aber nicht. Ist halt in 
den Bundesländern unterschiedlich. deshalb sollte man neben dem Fach 
auch mitteilen wo man den Abschluß gemacht hat (FOS/BOS/BGY..).

von Ohne Italien fahren wir zur WM (Gast)


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Mach das was dir Spaß macht ! Ich hab Regelungstechnik studiert und habe 
mir Hardware Entwicklung selber beigebracht mit Büchern ! Jetzt bin ich 
drin, weil ich einfach Bock drauf hatte und gemacht hab bis ich gut 
darin geworden bin. Habe mit Bauelementen angefangen Dioden, 
Transistoren, OPAMP und nur analoge Schaltunsgtechnik. Hier sehr viel 
gelernt über Arbeitspunkte, Stabilität, Temperatur, Frequenz, 
Parametertoleranzen. Dann habe ich ein Buch über digitale 
Schaltungstechnik gelesen. Das ging schnell. Ist nicht schwer und das 
Meiste wusse ich eh schon. Maschinenbau geht Software richtig guttt. Da 
wird viel mit Software gefummelt digitaler Zwilling und virtuelle IBN. 
Indutrie 4.0 um die Fertigung auch für kleine Loßgrößen rentabel zu 
machen.

von Ole (Gast)


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Aufklärer schrieb:

> Eben nicht:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Fachabitur
>
> Fachabi kann Fachhochschulreife bedeuten, muß aber nicht. Ist halt in
> den Bundesländern unterschiedlich. deshalb sollte man neben dem Fach
> auch mitteilen wo man den Abschluß gemacht hat (FOS/BOS/BGY..).

Fachhochschulreife.

Und wenn ich sage, dass ich diese Studiengänge belegen kann werde ich 
wohl schon meine eigenen Recherchen durchgeführt haben, welche 
wenigstens nicht nur auf Wikipedia basieren...

von Aufklärer (Gast)


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Ole schrieb:
> Fachhochschulreife.
>
> Und wenn ich sage, dass ich diese Studiengänge belegen kann werde ich
> wohl schon meine eigenen Recherchen durchgeführt haben, welche
> wenigstens nicht nur auf Wikipedia basieren...

Naja, wemm Du selber Kinder hättest, dann wüsstest du, das man man einem 
19-jährigen nicht alles glaubt, was der Neunzehnjährige einem glauben 
lassen möchte ...

Und einem unangemeldeten Forumsschreiber auch nicht, erst recht, wenn er 
"eigenartig" auf Nachfragen reagiert und wieder die Information nach 
Bundesland und Bildungsstätte schuldig bleibt.

Ausser einem "Technik-Interesse" scheint es auch keine besonderen 
Talente zu geben. Der Fragetext strotzt nur von Fehlern, Rechtschreibung 
wie Logik. Besonders sticht dabei vor, das im einleitenden Teilsatz von 
zwei Vertiefungsrichtungen gesprochen wird und im folgenden Teilsatz 
werden drei aufgelistet... das sieht nun nicht wirklich Hochschulreif 
aus.

von Shorty (Gast)


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Und einen Dr. hat er auch nicht!

von Wühlhase (Gast)


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Shorty schrieb im Beitrag #7264066:
> Aber klar, der unbedarfte Naivling braucht eine Quelle, die einen Doktor
> hat, sonst glaubt er nicht, was da steht.

Haha, scheint als wäre die Grüne Netzfeuerwehr (zu ähnlich gearteten 
Organisationen würde man Trollfabrik sagen) hier sehr aktiv.

Ich kann es verstehen daß bei denen alles aussetzt, wenn jemand den 
Beelzebub verlinkt, wo er ihnen doch letztes Jahr die Baerbock 
abgeschossen hat. :D


Dergute W. schrieb:
> Shice auf Zukunfschancen und was dir andere erzaehlen, oder was grad
> superhip ist oder wo's viel Geld gibt. Mach das, wo du selbst am meisten
> Bock drauf hast.

Genauso ist es. Du solltest dir zwar sicher sein daß ein Studium etwas 
für dich ist. Wenn du die Fachliteratur auch in deiner Freizeit lesen 
würdest, nur aus Interesse, ist das schonmal ein guter Indikator.

Ansonsten hat Prokrastinator auch Recht: Man wird auch ohne Studium was. 
Wer was kann, wird auch gebraucht.

von Max M. (zbmax)


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zum Bachelor sollte man eher etwas allgemeines anstreben und nicht zu 
sehr vertiefen.
Dadurch hat man nach dem Studium mehr Chancen einen Job zu bekommen.
Vertiefung gehört sich dann entsprechend durchs Masterstudium.

Das Studium Maschinenbau wird dir schon zu einem Job verhelfen. Die 
guten Zeiten scheinen aber eher vorbei zu sein. was sich dann 
langfristig im Gehalt zeigt.

Informatik wäre da derzeit besser, aber ob das in paar Jahren immer noch 
so ist weiß keiner.
Derzeit ist Software in der Industrie die Lösung für alles, aber auch 
das wird wieder nachlassen.

demnach, wie hier auch schon geschrieben, mach das was die Spaß macht 
und den Fokus aufs wesentliche legen

von Wühlhase (Gast)


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Shorty schrieb:
> Aufklärer schrieb:
>> Du hast doch Fachabitur und keine "richtige" Hochschulzulassung. Was
>> stellt sich dir die Frage, ob du Maschinenbau oder Informatik studieren
>> köntest?! Guck doch in die Studiumsvoraussetzungen deines
>> Wunschstudiums, ob die Dich mit deinem Fachabitur überhaupt nehmen.
>> Statt auf ein Hochschulstudium solltest Du Dich eher in Richtung
>> Techniker o.ä. orientieren.
>
> Pffft. Studium an einer FH ist am Ende das gleiche Wert. Außer man
> möchte sein Leben einer Tätigkeit im ÖD opfern.

Na, das würde ich bestreiten:

-So gut wie keine Profs mit Standesdünkel und großer Klappe, aber 
geringer Qualifikation, stattdessen viele Dozenten die viele Jahre echte 
Berufserfahrung haben. Das Prestige ist gering, das hält die Blender 
fern.

-Relativ kleine Vorlesungen (bei uns maximal 40 Studenten pro Vorlesung, 
meistens weniger), perfekt wenn man dem Dozenten mal etwas auf den Zahn 
fühlen will weil man noch etwas mehr wissen will als gerade im Skript 
steht.

-Ja, es ist etwas weniger Theorie und dafür mehr Praxis, ich hätte mir 
im Nachhinein noch etwas mehr Mathe gewünscht (auch wenn mir das nicht 
allzu leicht von der Hand ging), aber nun gut. Wenn ich mal doch noch 
etwas mehr brauche, habe ich auf jeden Fall genug Rüstzeug mitbekommen 
um mir das selber anzueignen.

So jedenfalls meine Erfahrungen mit der FH, bzw. Hochschule für 
angewandte Wissenschaften.


Aufklärer schrieb:
> In Berlin soll man ja auch ganz ohne Abitur ein Studium beginnen können.

Wenn man andere Voraussetzungen erfüllt, d.h. eine Ausbildung hat und, 
ich weiß nicht mehr, drei Jahre Berufserfahrung oder so, kann man in 
Berlin an einer Fachhochschule studieren.
Irgendein Youtube-Erklärer hat dazu sinngemäß mal gesagt: Sie dürfen 
studieren, haben aber keine Chance. Und in der Tat sind auch bei uns 
auch viele von denen gegangen, aber einige haben es auch gepackt. Und 
auch aus denen sind gute Ingenieure geworden.

Im Wesentlichen hilft ein Abi aber auch nicht viel weiter. Wenn die 
ersten zwei Semester rum sind, ist man mit der Abimathematik auch am 
Ende, und was man in Deutsch, Fremdsprachen und Politmüll in der Schule 
gelernt hat hilft einem da sowieso exakt gar nicht weiter.

von rbx (Gast)


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Ole schrieb:
> Ich bin allgemin sehr technik-interessiert und überlege deshalb in 2023
> ein Maschinenbaustudium zu beginnen.

Wie kommt man auch die Idee, Maschinenbau zu studieren?

Hat man schon gewisse Selberbau-Projekte vor Augen, die unbedingt gebaut 
werden müssen? U-Boote, Achterbahnen, Fertigungsmaschinen für VW?
Ich meine, ich hatte früher als Kind sehr gerne Flugzeugmodelle 
zusammengebaut - gewisses Know How, und Ideen, selbst ein Flugzeug zu 
bauen/zu konstruieren, hatte ich. Wäre deswegen aber noch lange nicht 
auf die Idee gekommen, Maschinenbau zu studieren.
(ich fand damals die Möglichkeiten bei der Bundeswehr sehr spannend, 
Richtfunk oder Motorboot-Scottie, sowas in der Art)

Sicher nicht schlecht ist, wenn man schon ein paar fertige Sachen auf 
Lager hat, so ähnlich wie wenn man sich bei einer Kunsthochschule 
bewirbt, und ein paar Bilder (zur Begutachtung) vorlegt.

von A damage in your mind (Gast)


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Ole schrieb:
> Hallo Leute,
> ich bin 19 Jahre alt und ich habe dieses Jahr mein Fachabitur gemacht.
> Ich bin allgemin sehr technik-interessiert und überlege deshalb in 2023
> ein Maschinenbaustudium zu beginnen. Jetzt habe ich jedoch sehr
> unterschiedliche Meinungen gelesen/ gehört, ob dieser Studiengang in der
> Zukunft noch gefragt ist. Ich bin unsicher ,da viele in Foren schreiben,
> dass es sich nicht mehr lohnen würde. Andererseits habe ich auch Artikel
> gelsen, welche sagen, dass Maschinenbauer sehr gefragt sind.
> Habt ihr vielleicht persönliche Erfahrungen zu diesem Thema gesammelt
> oder wisst mehr als ich?
> Falls es sich doch lohnen würde, gibt es ab dem 4.Semester die
> Möglichkeit sich zwischen zwei Vertiefungen zu entscheiden: Allgemeiner
> Maschinenbau, Fahrzeugsystemtechnik oder Mess- und
> Automatisierungstechnik. Was meint ihr wäre zukunftsorientierter?
> Ich habe mich außerdem noch mit Programmieren auseinandergesetzt und
> hatte viel Spaß damit. Sollte ich Maschinebau vergessen und mich für
> Informatik immatrikulieren, da dies bessere Zukunftschancen hat?
> LG und vielen Dank im Vorraus
> Ole

Wer nicht hüpft der ist ein Baum. Ole!
Ole!

Spaß bei Seite:

Schon einmal daran gedacht Müllmann zu studieren?

Beitrag #7264445 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264450 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Summarium (Gast)


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-Ausgeprägte Rechen und Rechtschreibschwäche
-kann auch auf Nachfrage weder Schuleinrichtung noch Bundesland nennen
-kommt aus einer Region mit ausgeürägten Zukunfstängsten
-keinerlei Erwerbsmotivation erkennbar
-Sozialversage wie Hadmut Danisch werden als Vorbilder genannt
-keine Lebensplanung weiter als zum nächsten Tag erkennbar

Also das führt IMHO zum Karriereweg "Berufskraftfahrer" oder "Service 
Gastronomie".
Weitere Details zum Karriereweg kann dir sicher das lokale 
Berufsinformationszentrum (BIZ) aufzeigen. Lass dort für Dich einen 
Termin machen (Klassenlehrer, Eltern).

https://www.arbeitsagentur.de/bildung/berufsinformationszentrum-biz

von rbx (Gast)


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Ole schrieb:
> Ein sehr guter Rat, welcher mir auch von meiner Freundin gegeben wurde,
> jedoch möchte ich nicht am Ende des Studiums ohne Job dastehen...

Psychodiagnostik auch nicht so toll. Das fällt aber auf sollte man 
wissen, da die meisten Teilnehmer hier recht gut sind in dieser 
Beziehung. Nicht alle können das. Aber viele.
In gewisser Weise sind solche Sprüche auch Freundin runtermache.

Ole schrieb:
> Dann öffne doch bitte einen Thread darüber ;)

ah, ein Forumkenner?

Beitrag #7264783 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7264790 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Troll, M.Sc. (Gast)


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Ole schrieb:
> Hallo Leute,
>
> ich bin 19 Jahre alt und ich habe dieses Jahr mein Fachabitur gemacht.
> Ich bin allgemin sehr technik-interessiert und überlege deshalb in 2023
> ein Maschinenbaustudium zu beginnen. ...
> LG und vielen Dank im Vorraus
> Ole

Maschinenbau hat in DE bald keine Zukunft mehr, da wir eine Regierung 
haben, die das gerne so möchte. Wenn es dir Spaß macht, MACHE ES! Aber 
plane ein, dass du eventuell in den USA arbeiten wirst. Europa  soll und 
wird gerade auf Wunsch der Amerikaner großflächig deindustrialisiert 
(Klima "retten").

Maschinenbau wird immer gebraucht, suche dir aber eine angesehene FH/Uni 
und beginne sofort nebenbei Werkstudententätigkeiten und trainiere dein 
Englisch.

Sollte es nicht so kommen, wie ich es wahrnehme, bist du dann trotzdem 
gut aufgestellt. Noch ein Tipp, lerne Netzwerktechnik und IT allgemein 
als Hobby.

Viel Erfolg!

von Troll, M.Sc. (Gast)


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Dergute W. schrieb im Beitrag #7264790:
> Moin,
>
> Troll, M.Sc. schrieb:
>> Soll er jetzt die ganze Zeit masturbieren?
>
> Wenn er das so richtig gut kann, also deutlich besser als viele Andere,
> dann wird er auch damit Geld verdienen koennen...
>
> Gruss
> WK

Das gilt nur für junge Frauen bei Onlyfans, denke ich.

von Aufklärer (Gast)


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Dergute W. schrieb im Beitrag #7264790:
> Troll, M.Sc. schrieb:
>> Soll er jetzt die ganze Zeit masturbieren?
>
> Wenn er das so richtig gut kann, also deutlich besser als viele Andere,
> dann wird er auch damit Geld verdienen koennen...

Ja, da gab es mal eine Film drüber im Programmkino:

https://de.wikipedia.org/wiki/Starbuck_(Film)
Kein Schmudelfilm, hat FSK12.

von Troll, M.Sc. (Gast)


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Aufklärer schrieb:
> Dergute W. schrieb:
>> Troll, M.Sc. schrieb:
>>> Soll er jetzt die ganze Zeit masturbieren?
>>
>> Wenn er das so richtig gut kann, also deutlich besser als viele Andere,
>> dann wird er auch damit Geld verdienen koennen...
>
> Ja, da gab es mal eine Film drüber im Programmkino:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Starbuck_(Film)
> Kein Schmudelfilm, hat FSK12.

:-D

von Stoppt den geistigen Wahnsinn (Gast)


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Troll, M.Sc. schrieb:
> Maschinenbau hat in DE bald keine Zukunft mehr, da wir eine Regierung
> haben, die das gerne so möchte. Wenn es dir Spaß macht, MACHE ES! Aber
> plane ein, dass du eventuell in den USA arbeiten wirst. Europa  soll und
> wird gerade auf Wunsch der Amerikaner großflächig deindustrialisiert
> (Klima "retten").

Was soll diese ständige Verbreitung von Schwachsinn???

NATÜRLICH wird es auch in Zukunft noch Maschinenbauunternehmen in D 
geben, z.B. in BaWü. Dort stellen sich gerade extrem viele Firmen auf 
die Zukunft ein (Komponenten für E-Mobilität, Landmaschinen, 
Flugzeugkomponenten, Kräne, Profispülmaschinen, Brennstoffzellen usw.)
Dies legt die Basis für zukünftige Gewinne und gute Gehälter DURCH GUTE 
TECHNISCHE ANTWORTEN AUF DEN KLIMAWANDEL!
Also, wenn ein junger Mensch Maschbau studieren will, spricht da 
überhaupt nichts dagegen. Er wird auch nicht auswandern müssen!!!
Wir brauchen solchen Leute!!!

Wenn es aber nur um das maximale Gehalt geht, dann lieber irgendwas mit 
Börse oder Kieferorthopäde oder Immobilienhai werden.

von Joachim L. (nixiefan)


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Chinesisch studieren und nebenbei noch was dir Spass macht. Da kriegst 
du garantiert nicht nur einen Job angeboten. Suchen musst du da nicht 
lange, außerdem zukunftsicher. Ich kenn da so einen Fall, länger als bis 
50 wird der wohl nicht arbeiten müssen.

von Shorty (Gast)


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Stoppt den geistigen Wahnsinn schrieb:
> Wir brauchen solchen Leute!!!

Wird halt bescheiden bezahlt.

Nicht mal die bescheidenen Steigerungen der IGM wollen die mitgehen:

https://www.stimme.de/regional/wirtschaft/kaco-und-illig-begruenden-austritt-aus-arbeitgeberverband-suedwestmetall-acht-prozent-tarifforderung-art-4681816

von Troll, M.Sc. (Gast)


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Stoppt den geistigen Wahnsinn schrieb:

> NATÜRLICH wird es auch in Zukunft noch Maschinenbauunternehmen in D
> geben, z.B. in BaWü. Dort stellen sich gerade extrem viele Firmen auf
> die Zukunft ein (Komponenten für E-Mobilität, Landmaschinen,
> Flugzeugkomponenten, Kräne, Profispülmaschinen, Brennstoffzellen usw.)
> Dies legt die Basis für zukünftige Gewinne und gute Gehälter DURCH GUTE
> TECHNISCHE ANTWORTEN AUF DEN KLIMAWANDEL!

Sorry, aber das ist infantiles Gebrabbel für Traumtänzer.

> Also, wenn ein junger Mensch Maschbau studieren will, spricht da
> überhaupt nichts dagegen. Er wird auch nicht auswandern müssen!!!
> Wir brauchen solchen Leute!!!

Dir ist nicht klar, dass wir überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig sein 
werden und deine aus den Medien widergekäute PR nicht Realität sein 
wird. Das wird nur erzählt, damit alle die Füße still halten und brav im 
Gleichschritt in den Untergang marschieren. DE wird gerade bewusst 
abgewickelt, falls dir das noch nicht aufgefallen ist. Du kannst deine 
Augen und Ohren noch so sehr zukneifen, die Realität verschwindet davon 
nicht.

von Wühlhase (Gast)


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Stoppt den geistigen Wahnsinn schrieb:
> Troll, M.Sc. schrieb:
>> Maschinenbau hat in DE bald keine Zukunft mehr, da wir eine Regierung
>> haben, die das gerne so möchte. Wenn es dir Spaß macht, MACHE ES! Aber
>> plane ein, dass du eventuell in den USA arbeiten wirst. Europa  soll und
>> wird gerade auf Wunsch der Amerikaner großflächig deindustrialisiert
>> (Klima "retten").
>
> Was soll diese ständige Verbreitung von Schwachsinn???

Du Ärmster solltest weniger Regierungspropaganda konsumieren und dir 
öfter mal überlegen was das Handeln im Jetzt in der Zukunft für Folgen 
nach sich zieht.


Stoppt den geistigen Wahnsinn schrieb:
> NATÜRLICH wird es auch in Zukunft noch Maschinenbauunternehmen in D
> geben, z.B. in BaWü. Dort stellen sich gerade extrem viele Firmen auf
> die Zukunft ein (Komponenten für E-Mobilität, Landmaschinen,
> Flugzeugkomponenten, Kräne, Profispülmaschinen, Brennstoffzellen usw.)
> Dies legt die Basis für zukünftige Gewinne und gute Gehälter DURCH GUTE
> TECHNISCHE ANTWORTEN AUF DEN KLIMAWANDEL!
> Also, wenn ein junger Mensch Maschbau studieren will, spricht da
> überhaupt nichts dagegen. Er wird auch nicht auswandern müssen!!!
> Wir brauchen solchen Leute!!!

Es wird solche Unternehmen auch in Zukunft noch geben, aber sie werden 
nicht mehr verkaufen oder wie?

Die Zukunft wird eher so aussehen, daß immer mehr Unternehmen immer mehr 
Abteilungen in Produktion und ja, auch in der Entwicklung, in das 
Ausland verlagern. Asien, USA, sonstwohin. So wie AEG, Telefunken, usw. 
wird es früher oder später auch z.B. Mercedes gehen.

Würden Firmen wie MTU oder Liebherr heute nochmal in De aufgebaut 
werden? Ganz sicher nicht.

Aber diese Entwicklung ist für den TS nebensächlich, denn da ist es 
völlig egal was er studiert.


Joachim L. schrieb:
> Chinesisch studieren und nebenbei noch was dir Spass macht. Da
> kriegst
> du garantiert nicht nur einen Job angeboten. Suchen musst du da nicht
> lange, außerdem zukunftsicher. Ich kenn da so einen Fall, länger als bis
> 50 wird der wohl nicht arbeiten müssen.

Der ist dann aber kein Entwickler, sondern handelt Verträge aus, oder?

von Reinhard S. (rezz)


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Ole schrieb:
> Ein sehr guter Rat, welcher mir auch von meiner Freundin gegeben wurde,
> jedoch möchte ich nicht am Ende des Studiums ohne Job dastehen...

Arbeit ist genug da, ein Teil davon wird sogar als Job bezahlt. Und die 
Jobwelt ist groß genug, das da auch was dabei sein wird, was dir Spaß 
macht. Warum also sich unnötig etwas antun nur um des Geldes wegen?

Man könnte auch sagen, das Maschinenbau die Massenware ist und weniger 
besuchte, spezielle Studiengänge am Ende des Studiums mehr Geld bringen, 
weil die Firmen nicht die Auswahl haben :D

von Dieter (Gast)


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Troll, M.Sc. schrieb:
> großflächig deindustrialisiert (Klima "retten").

Anbei mal ein ganz anderer Blick auf das Geschehen, den bisher so noch 
keiner genannt hat.

Es ist anzunehmen, dass die oberen Zehntausend diese Entwicklung 
vorausgesehen haben, dass eine bestimmte politische Richtung zum Problem 
wird. Als Gegenmaßnahme wurde der Bevölkerungsaustausch eingeleitet mit 
Leuten aus Ländern, die das Klima nicht interessiert. Unter diesem 
Aspekt ist der Name "Last Generation" vorausschauend passend gewählt.

von Reinhard S. (rezz)


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Dieter schrieb:
> Als Gegenmaßnahme wurde der Bevölkerungsaustausch eingeleitet mit
> Leuten aus Ländern, die das Klima nicht interessiert.

Besonders logisch, wenn es sich um Leute handelt, die wegen dem Klima 
fliehen.

Wasser ist bereits jetzt und auch in Deutschland nicht überall mehr 
natürlich dauerhaft verfügbar.

von Shorty (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Besonders logisch, wenn es sich um Leute handelt, die wegen dem Klima
> fliehen.

Diese Leute gibts doch nur in der Phantsasie der Grünen.

von Stoppt den geistigen Wahnsinn (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Wasser ist bereits jetzt und auch in Deutschland nicht überall mehr
> natürlich dauerhaft verfügbar.

Das war auch noch nie der Fall. Das Land wurde nicht auf 80 Mio. Leute 
ausgelegt. Es gibt wasserreiche Gegenden, z.B. das Alpenvorland und 
wasserarme, z.B. Brandenburg oder Gebiete rund um Frankfurt am Main, die 
von Natur aus nicht für dichte Besiedelung tauglich sind. Ballungsräume 
benötigen immer Ressourcen von außerhalb. Man muss differenzieren, 
welche Wasserknappheit durch die Klimaerwärmung zustande kommt und 
welche nicht.

von Stoppt den geistigen Wahnsinn (Gast)


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Shorty schrieb:
> Diese Leute gibts doch nur in der Phantsasie der Grünen.

Noch ist das vielleicht eher die Ausnahme. Aber versetze dich mal 
gedanklich (falls möglich) in das Jahr 2122. Da erwartet D ein Klima wie 
heute auf Sizilien, während Italien klimatisch nach Afrika rückt. Und 
Afrika rückt nach...?
Wenn es in 80-100 Jahren auch der letzte gemerkt hat, wird es halt ein 
sehr schmerzhaftes und mühsames Umsteuern werden, was nicht mit 10 Cent 
mehr pro kWh Strom getan sein wird. Noch besteht die kleine Chance, dass 
die Vernunft die Menschen vor dem Lernen durch Erfahrung bewahrt. 
Noch...
Wahrscheinlich reagieren die meisten Menschen aber nur auf einen kräftig 
spürbaren A****tritt.

von Shorty (Gast)


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Amen!

von Bauer sucht Maschine (Gast)


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von Wühlhase (Gast)


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Stoppt den geistigen Wahnsinn schrieb:
> Noch ist das vielleicht eher die Ausnahme. Aber versetze dich mal
> gedanklich (falls möglich) in das Jahr 2122. Da erwartet D ein Klima wie
> heute auf Sizilien, während Italien klimatisch nach Afrika rückt. Und
> Afrika rückt nach...?

Gute Frage. Die Antarktis war mal grün mit angenehmem Klima, die 
Durchschnittstemperatur ca. 5°C höher als heute. War lange bevor der 
Mensch angefangen hat, Kohle zu verbrennen, aber deutlich nach der 
Kontinentaldrifterei, bzw. war die Antarktis in etwa da wo sie heute 
auch liegt. Also wie war das Klima in Afrika damals?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Wühlhase schrieb:
> Also wie war das Klima in Afrika damals?

Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern, das ist schon viel zu 
lange her.

Beitrag #7266879 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter (Gast)


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Magerita schrieb:
> Seine Doktorarbeit war katastrophal und genügte nichtmal den
> Mindeststandards.

Dem stimmt so nicht. Lustig finde ich, das da immer Stellen genannt 
werden fuer diese Behauptung, die zitierte Quellen von anderen Doktor 
und Habilitationsarbeiten sind. Fa beisst sich der Hund in den eigenen 
Schwanz.

von Dieter (Gast)


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Es gibt aber noch den Aspekt, das auf lange Sicht mit Ingenieuren und 
Handwerkern, da zaehlt Heil- und Pflegepersonal auch dazu, jeder 
Arbeitsmarkt mehr anfangen kann, als mit vielen anderen 
geisteswissenschaftlichen Ausbildungen.

Noch besser waere es eine Berufsausbildung zu machen und dann zu 
studieren. Du kommst dann schon waehrend des Studiums an die besseren 
Studentenjobs und Praktika heran. Also Ole mache Deine Ausbildung fertig 
und dann gehe studieren. Die Personalchefs wissen das wuerdigen.

von Shorty (Gast)


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Dieter schrieb:
> Noch besser waere es eine Berufsausbildung zu machen und dann zu
> studieren.

Wenn fest steht, dass man studieren will, dann ist eine Ausbildung 
verschwendete Lebenszeit.

von Dieter (Gast)


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Shorty schrieb:
> Wenn fest steht, ...

Berufsausbildung vorher zu haben, ist auch besser, wenn das eine andere 
Berufsrichtung sein sollte.
Zusaetzlich stehst Du besser da, wenn das Studium nicht bestanden werden 
sollte.

Beitrag #7267397 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Noch besser waere es eine Berufsausbildung zu machen und dann zu
>> studieren.
>
> Wenn fest steht, dass man studieren will, dann ist eine Ausbildung
> verschwendete Lebenszeit.

Da bin ich mit Shorty ausnahmsweise mal einer Meinung. Eine 
Berufsausbildung interessiert nach einem erfolgreich abgeschlossenen 
Studium keinen mehr, und Personalchefs würdigen das in keiner Weise. Es 
gilt immer der höchste Abschluss.

von Wühlhase (Gast)


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Nö, das muß nicht unbedingt sein: Die Ausbildung kann man sich im 
Studium das ein oder andere anrechnen lassen. Das hebt die längere Zeit 
zwar nicht auf, relativiert "die verschendeten Jahre" aber etwas.

Und es gibt auch den ein oder anderen Ingenieursjob, wo Praxiserfahrung 
ganz unten durch nichts zu ersetzen ist. Z.B. Planung (auch wenn jetzt 
vielleicht nicht gerade das ist was dem TS vorschwebt) oder alle 
möglichen Arten von Gutachtern und Sachverständigen.


Senf D. schrieb:
> Es gilt immer der höchste Abschluss.

Abschlüsse gelten – glücklicherweise – immer weniger etwas. Und am 
wichtigsten ist immer, was man am Ende kann.

Beitrag #7267566 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stoppt den geistigen Wahnsinn (Gast)


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Afrikanischer Wassertreter schrieb im Beitrag #7266879:
> Wahrscheinlich ziemlich feucht, wenn man bedenkt was die in Lybien an
> Pleistozänen Grundwasser umleiten.

Also können wir in der ferneren Zukunft mit einer grünen Antarktis, 
einer grünen Sahara und einem heißen Deutschland rechnen? Dann wäre ja 
alles halb so wild. Meeresspiegelanstieg würde halt zum Verlust von 
Norddeutschland führen. Das Baden an der Kölner Bucht würde eine 
Urlaubsoption.

von Industriearistokrat (Gast)


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Senf D. schrieb:

> Eine
> Berufsausbildung interessiert nach einem erfolgreich abgeschlossenen
> Studium keinen mehr, und Personalchefs würdigen das in keiner Weise. Es
> gilt immer der höchste Abschluss.

Nope, ein Ingenieur mit Elektriker Ausbildung darf 230V Anlagen prüfen, 
bauen - ein Ingenieur ohne Elektriker Ausbildung darf nur bis 
Schutzkleinspannung bauen/prüfen. Auch für andere praktische Fähigkeiten 
wie beim Prototypenbau erforderlich nimmt man lieber einen mit 
Handwerklicher Ausbildung (Löten, schrauben, Multimeter bedienen)

OK, für ne Codierschwein aka Informatikabsolvent grad egal, die dürfen 
sowieso nur an "Kinderspannung" und idiotensichere Evalsysteme.

--

Afrikanischer Wassertreter schrieb:
>> Wahrscheinlich ziemlich feucht, wenn man bedenkt was die in Lybien an
>> Pleistozänen Grundwasser umleiten.

>Also können wir in der ferneren Zukunft mit einer grünen Antarktis,
>einer grünen Sahara und einem heißen Deutschland rechnen? Dann wäre ja
>alles halb so wild.

Ja, möglichweise gibt es nur eine Verschiebung der Klimazonen wie es sie 
aller Zehntausend Jahre ohnehin gibt (Eiszeiten). Es kann aber auch zur 
totalen Verschiebung Richtung Venusklima (400°C) durch intensiven 
Treibhauseffekt kommen. In der Kreidezeit waren die temperaturen auch 
höher (Durschnitt 35°C) , das ließ bspw. die Zauneidechse zum 
Tyrannosaurus Rex spriessen.

von Max M. (zbmax)


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die Endtemperatur ist dich nicht das Problem. die schnelle Veränderung 
bricht vielen das Genick

von Konrad Lima (Gast)


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Max M. schrieb:
> die schnelle Veränderung
> bricht vielen das Genick

Ich kann ja zum Glück den Knopf an meiner Air Condition ziemlich schnell 
hochdrehen. Da halte ich mit jedweder Form von Klimawandel mit. Heizung 
ginge auch, falls es doch plötzlich Richtung neue Eiszeit kippt.

von Industriearistokrat (Gast)


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Max M. schrieb:
> die Endtemperatur ist dich nicht das Problem. die schnelle Veränderung
> bricht vielen das Genick

Naja, das ist dann halt Darwinismus, der macht die Menscheit als Ganzes 
stärker. Schnelle Klimawechsel kennt hier jeder Senior der zwischen 
deutschland und Thailand mehrmals jährlich wechselt.

Oder die Amerikaner mit skandinavischen Vorfahren, die jetzt beim Dead 
Valley / California siedeln.

von Konrad Lima (Gast)


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Industriearistokrat schrieb:
> Naja, das ist dann halt Darwinismus, der macht die Menscheit als Ganzes
> stärker.

Vielleicht gelingt ja auch der Schritt zum Mars per Space Ship One. Ist 
halt ein "Fixer Upper Planet" ;-) Start up Idee: Eine interplanetare 
CO2/O2-Pipeline von der Erde zum Mars.

von Joachim B. (jar)


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Shorty schrieb:
> Wenn fest steht, dass man studieren will, dann ist eine Ausbildung
> verschwendete Lebenszeit

Blödsinn, wer einen Beruf erlernt hat hat wenigstens etwas gelernt!
Wer nur studiert hat u.U. nie was gelernt sondern nur studiert!
Sieht man das nicht an den ganzen Doktoren denen ihr Dr. Titel aberkannt 
wurde? Wäre er rechtmäßig durch Wissen erworben hätte es keiner Plagiate 
oder vergessener Zitatskennzeichnung bedurft.
Denn im Studium lernt man auch sowas! Was muss erwähnt werden wenn Worte 
oder Sätze zitiert werden dann muss die Quelle genannt werden, wird sie 
nicht genannt ist es ein Plagiat.

Und immer wieder kommen AG um die Ecke die jammern statt für gerechte 
Bezahlung einzutreten. Solange BWLer das bessere Gehalt für schlechtere 
Leistungen bekommen als ehrliche gute Handwerker wird sich das nie 
ändern.

: Bearbeitet durch User
von Industriearistokrat (Gast)


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Konrad Lima schrieb:
> Vielleicht gelingt ja auch der Schritt zum Mars per Space Ship One. Ist
> halt ein "Fixer Upper Planet" ;-) Start up Idee: Eine interplanetare
> CO2/O2-Pipeline von der Erde zum Mars.

Denk mal an die entgegengesetzte Richtung:
Da das wasser der Erde vom Mars und Kometen stammt, könnte man doch 
einen Freiaumtransfer  des nach der Polschmelze vorliegenden 
Überangebotes zur Venus initiieren.
Das würde dort die Oberfläche kühlen und den sauren Regen in der 
Hochatmosphäre binden und so ein Terraforming auslösen.

von Wühlhase (Gast)


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Industriearistokrat schrieb:
> Nope, ein Ingenieur mit Elektriker Ausbildung darf 230V Anlagen prüfen,
> bauen - ein Ingenieur ohne Elektriker Ausbildung darf nur bis
> Schutzkleinspannung bauen/prüfen. Auch für andere praktische Fähigkeiten
> wie beim Prototypenbau erforderlich nimmt man lieber einen mit
> Handwerklicher Ausbildung (Löten, schrauben, Multimeter bedienen)

Hm...ich baue auch Geräte die am Netz hängen, und messe da auch lustig 
dran herum wie ich es für richtig halte.
Eine Elektrikerausbildung habe ich nicht, auch keine Schaltberechtigung 
oder dergleichen.

Und wir bauen hier auch gerne Geräte wo deutlich höhere Spannungen als 
nur Niederspannung anliegen. Gelegentlich, zumindest.

von Industriearistokrat (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Wenn fest steht, dass man studieren will, dann ist eine Ausbildung
>> verschwendete Lebenszeit
>
> Blödsinn, wer einen Beruf erlernt hat hat wenigstens etwas gelernt!

Eben. Selbst das früher übliche Ingenieurspraktikum könnte eine solide 
Ausbildung nicht ersetzen.

Machbar ist auch die Verknüpfung von Abitur aka Hoschschulreife und 
Berufsausbildung bspw. an einem Beruflichen Gymnasium.

https://de.wikipedia.org/wiki/Berufliches_Gymnasium#/media/Datei:Deutsches_Bildungssystem-quer.svg

https://www.rbbk-dortmund.de/bildungsangebot/bildungsgaenge/berufliches-gymnasium/abitur-elektrotechnik

Sogesehen ist das "reine Abitur" die eigentliche Zeitverschwendung, weil 
man in der selben Zeit auch einen Berufsabschluß mit Hochschulreife 
machen kann.

Nur mit Abitur zählt man zur Tarifgruppe der Ungelernten. Und mit 
Berufsabschluss kann man auch als Student mit Fachkrafttarif jobben 
gehen.

von Horst (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Nö, das muß nicht unbedingt sein: Die Ausbildung kann man sich im
> Studium das ein oder andere anrechnen lassen. Das hebt die längere Zeit
> zwar nicht auf, relativiert "die verschendeten Jahre" aber etwas

Du kannst dir 2 SWS anrechnen lassen.

Wenn du so doof bist dass du für 2 SWS 3 Jahre brauchst solltest 
überdenken ob ein Studium das richtige für dich ist. Mit 2 SWS in 3 
Jahren bekommst eigentlich überall den Flug...

von Industriearistokrat (Gast)


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Horst schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Nö, das muß nicht unbedingt sein: Die Ausbildung kann man sich im
>> Studium das ein oder andere anrechnen lassen. Das hebt die längere Zeit
>> zwar nicht auf, relativiert "die verschendeten Jahre" aber etwas
>
> Du kannst dir 2 SWS anrechnen lassen.

Kann man so pauschal nicht sagen, mancherorts kann man sich 5 Module a 
~10 ECTS anrechnen lassen. Und einen bacc. gibt es ab 180 ECTS.


Beitrag "Anerkennungen von Leistungen (Ausbildung) im Studium"

von Wühlhase (Gast)


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Horst schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Nö, das muß nicht unbedingt sein: Die Ausbildung kann man sich im
>> Studium das ein oder andere anrechnen lassen. Das hebt die längere Zeit
>> zwar nicht auf, relativiert "die verschendeten Jahre" aber etwas
>
> Du kannst dir 2 SWS anrechnen lassen.

Im Bachelor hatten wir ein komplettes Semster Industriepraktikum, wenn 
ich mich recht erinnere konnte man das übergehen wenn man nachweisen 
kann daß man einschlägig fachspezifische Arbeit bereits zur Genüge 
kennt. Wir hatten sogar einen Elektromeister im Studium. Der wird schon 
gewußt haben warum er sich das nochmal gibt.

Und wie bereits gesagt, ist eine fachspezifische Ausbildung auch ein Weg 
ins Studium und man spart sich das Abitur. Ob das klug ist, erst im 
Studium zum ersten Mal etwas von Vektoranalysis und Integralrechnung 
gehört zu haben, ist natürlich eine andere Sache, der Punkt war ja aber 
die Frage ob eine Ausbildung Zeitverschwendung ist wenn man am Ende ein 
Hochschulstudium fertig hat.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Industriearistokrat schrieb:
> Sogesehen ist das "reine Abitur" die eigentliche Zeitverschwendung, weil
> man in der selben Zeit auch einen Berufsabschluß mit Hochschulreife
> machen kann.

Um dann automatisiert ausgefiltert zu werden bei den gut bezahlenden 
Unternehmen, die genug studierte Bewerber haben? Guter Plan.

Beitrag #7268236 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Industriearistokra (Gast)


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Weich W. schrieb:
>> Sogesehen ist das "reine Abitur" die eigentliche Zeitverschwendung, weil
>> man in der selben Zeit auch einen Berufsabschluß mit Hochschulreife
>> machen kann.
>
> Um dann automatisiert ausgefiltert zu werden bei den gut bezahlenden
> Unternehmen, die genug studierte Bewerber haben? Guter Plan.

Diese (Un-)logik muß man jetzt nicht verstehen, oder?
Wer wird jetzt "automatisch ausgefiltert" - der mit Berufserfahrung und 
-ausbildung oder der Jungfräulische Frischling nach 15 jährigen 
Praxislosen Durchmarsch von Grundschule zum Bacc.?

Und mit einer Ausbildung bekommt man seinen Fuß vor der Bewerbung in die 
Firma, bspw. über einen Werksstudentenjob auf Basis Berufsabschluß.

Und wer ist so dämlich nur den Weg über "die Filter" statt über den 
Direktkontakt wie "bonding messe", Abschlussarbeit oder eben 
Werksstudent zu gehen?

von Horst (Gast)


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Industriearistokra schrieb:
> Berufserfahrung

Junge du hast 3 Jahre in der Lehrwerkstatt Kaffee gesoffen und durftest 
die Kaffeemaschine putzen.

Diese Erfahrung ist niemandem auch nur einen einzigen Cent wert. Du hast 
die Erfahrung nämlich nicht in dem Beruf auf den du dich bewirbst 
erworben sondern als Kaffeeträger. Und da gibt es keine Beförderungen.

3 Jahre Arbeit als Master oder 3 Jahre Ausbildung, was meinst ist mehr 
wert?

von Shorty (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Wenn fest steht, dass man studieren will, dann ist eine Ausbildung
>> verschwendete Lebenszeit
>
> Blödsinn, wer einen Beruf erlernt hat hat wenigstens etwas gelernt!
> Wer nur studiert hat u.U. nie was gelernt sondern nur studiert!

Ich geb den Blödsinn gerne mal zurück, in der Ausbildung lernst du 
gemessen an den 3,5 Jahren verdammt wenig, erst recht an den 
Berufschultagen.

Und wenn du im Studium nix gelernt hast, dann sprichst du da für dich.

Industriearistokrat schrieb:
> Nope, ein Ingenieur mit Elektriker Ausbildung darf 230V Anlagen prüfen,
> bauen - ein Ingenieur ohne Elektriker Ausbildung darf nur bis
> Schutzkleinspannung bauen/prüfen.

Ein Ingenieur entwickelt bevorzugt, das bauen und prüfen können in den 
von dir genannten Fällen billigere Arbeitskräfte (Klitsche ausgenommen, 
da ist der Ingenieur billig genug).

von Shorty (Gast)


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Industriearistokrat schrieb:
> Sogesehen ist das "reine Abitur" die eigentliche Zeitverschwendung, weil
> man in der selben Zeit auch einen Berufsabschluß mit Hochschulreife
> machen kann.

Abitur: 2 Jahre extra, maximal 3, wenn 13 Jähriges Gymnasium.

Ausbildung + Hochschulreife: 4,5 Jahre.

Das kannst du rechnen, wie du willst, aber eine Ausbildung ist da nur 
nachteilig.

Aber das ist offenbar wie mit der Wehrdienstzeit. Da wird auch immer was 
gefaselt, von was gelernt fürs Leben, weil man sich nicht eingestehen 
will, dass die Lebenszeit fürn A.... war.

von Horst (Gast)


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Industriearistokrat schrieb:
> Nope, ein Ingenieur mit Elektriker Ausbildung darf 230V Anlagen prüfen

Falsch, denn das darf er nicht da er bedingt durch das Studium keine 
Praxis in der nahen Vergangenheit nachweisen kann. Und die ist gemäß 
Norm für die Prüfung erforderlich.

von Shorty (Gast)


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Horst schrieb:
> 3 Jahre Arbeit als Master oder 3 Jahre Ausbildung, was meinst ist mehr
> wert?

Genau das ist der Punkt!

von Dieter (Gast)


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Shorty schrieb:
> Horst schrieb:
>> 3 Jahre Arbeit als Master oder 3 Jahre Ausbildung, was meinst ist mehr
>> wert?
>
> Genau das ist der Punkt!

Master+Ausbildung ist mehr Wert. Das Einstiegsgehalt war und ist immer 
noch hoeher. In der zugaenglichen Bibliothek der Agentur fuer Arbeit 
lagen mal Statistiken, die das auch belegen. Aber es ist gut, wenn das 
nicht alle machen, weil das sonst die Preise verdirbt, fuer die die es 
machen.

Beitrag #7268340 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Shorty (Gast)


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Dieter schrieb:
> Master+Ausbildung ist mehr Wert.

Das ist Quatsch, weil der Master ohne Ausbildung den anderen in 3,5 
Jahren gehaltstechnisch meilenweit abgehängt hat, bevor der überhaupt 
einsteigt.

Beitrag #7268368 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7268371 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7268377 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Musik og F. (musikog_f)


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Lese H. Böll: “Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral”

Mach was dir Spass macht.
Denn was dir Spass macht, das machst du gut und wenn du etwas gut 
machst, dann finden andere das auch gut.
Hab die Turnschuhe griffbereit und vergiss nie wie man sie schnürt, 
damit du auch in andere Richtungen laufen kannst.

Wenn ein Arbeitsleben nur für die Gehaltszahlung lebst, verbitterst du.

von Shorty (Gast)


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Da Baby schrieb im Beitrag #7268377:
> Wühlhase schrieb:
>> Abschlüsse gelten – glücklicherweise – immer weniger etwas. Und am
>> wichtigsten ist immer, was man am Ende kann.
>
> Falsch. Ohne Abschluss kommst du erst gar nicht durch den Filter :D

Es wird zunehmend nach Können eingestellt und immer weniger nach 
Abschluss. Das liegt unter anderem daran, dass die Abschlüsse immer 
weniger Wert werden.

von Wühlhase (Gast)


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Da Baby schrieb im Beitrag #7268377:
> Falsch. Ohne Abschluss kommst du erst gar nicht durch den Filter :D

Ich das war mal. In meiner letzten Bewerbungsrunde (schon ein Weilchen 
her) habe ich immer mal wieder Entwicklerstellen gesehen mit der 
Anforderung "Abgeschlossenes Hochschulstudium einschlägiger Fachrichtung 
oder vergleichbare Kenntnisse".

Ich bin mir recht sicher daß man einen Bewerver auch ohne Studium 
zumindest mal näher betrachtet hätte, wenn der da mit einer blinkenden 
Arduinoschaltung oder einer Internetseite mit lauter 
Projektvorstellungen in seiner Bewerbung hätte prahlen können (und 
wenigstens eine passende Ausbildung hat).

Denn wie gesagt: Ein Hochschulzegnis ist heute keine Garantie mehr 
dafür, daß dessen Inhaber die bezeugten Fähigkeiten auch tatsächlich 
hat.

von Shorty (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Denn wie gesagt: Ein Hochschulzegnis ist heute keine Garantie mehr
> dafür, daß dessen Inhaber die bezeugten Fähigkeiten auch tatsächlich
> hat.

Zudem ist ein Hochschulzeugnis, wenn der Abschluss schon etwas länger 
her ist einfach nur ein Dokument der Vergangenheit ohne Aussagekraft für 
die jetzige Zeit.

von Joachim B. (jar)


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Shorty schrieb:
> Ich geb den Blödsinn gerne mal zurück, in der Ausbildung lernst du
> gemessen an den 3,5 Jahren verdammt wenig, erst recht an den
> Berufschultagen.
>
> Und wenn du im Studium nix gelernt hast, dann sprichst du da für dich.

Tut mir leid für solche diese Ausbildungen hatten!
In der Radio&Fernsehtechniker Ausbildung hatten 6 Lehrlinge 1 Jahr 8 
Stunden tägliche Schulung in der Lehrwerkstatt von 2 Ausbilder. Geräte 
schleppen, Werkstatt ausfegen oder für Kollegen einholen war strikt 
verboten. Wir waren theoritisch fit für die Meisterprüfung meinte der 
Ausbilder. Bullemielernen gabs aber nicht, es wurde auch immer wieder 
abgefragt ob der Stoff sitzt, z.B. Schaltpläne auswändig zeichnen damit 
man beim Kunden auch ohne Schaltplan zurecht kam.

Im Studium lernte ich nur mich durchzubeissen, den Unsinn von 
Professoren zu schlucken damit man besteht und nicht zu lange braucht 
wegen Wechsel von Hochschule oder Professoren.

: Bearbeitet durch User
von Shorty (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Tut mir leid für solche diese Ausbildungen hatten!
> In der Radio&Fernsehtechniker Ausbildung hatten 6 Lehrlinge 1 Jahr 8
> Stunden tägliche Schulung in der Lehrwerkstatt von 2 Ausbilder.

Der Opa erzählt vom Krieg.

Radio & Fernsehtechniker als Ausbildung gibt schon seit ca. 20 Jahren 
nicht mehr, schon gewusst?

von rbx (Gast)


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Ich hatte mal eine Studie darüber gelesen, dass Studenten, die einen 
Nebenjob haben, im Durchschnitt erfolgreicher abschließen. Die Erklärung 
dazu war, dass man annahm, dass Studierende mit Nebenjob die 
Zeiteinteilung effektiver gestalten.

Beitrag #7268414 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Shorty (Gast)


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Blindflanschentsorger schrieb im Beitrag #7268414:
> Schon simple Summenbildung ist nicht deine Stärke?
> Also Typ Klugscheißer macht in 13 Jahren Abi ohne Ausbildung und dann
> hat er 0 Zuverdienst durch Facharbeit. Anschliessend kann er auf Basis
> Mindestlohn (13€/h) während des Studiums was dazuverdienen
> Dagegen Typ: "Ärmel hoch" macht auch in 13 Jahren über Berufs Gymmnasium
> Abi + Ausbildung . Dann kann er auf Basis Fachkraftlohn (bespw.
> Mechatroniker 21€/h) sich was dazuverdienen.

Das ist eine Milchmädchenrechnung, da Arbeiten während dem Studium zu 
Lasten der Studiendauer/Qualität geht und somit finanziell ein Schuss 
ins Knie ist.

Der Azubi mit Berufsgymnasium verliert 3 Jahre Erwerb zum 
Ingenieursgehalt und bleibt so auf Finanziell in Summe zurück.

von Dieter (Gast)


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Shorty schrieb:
> Radio & Fernsehtechniker als Ausbildung gibt schon seit ca. 20 Jahren
> nicht mehr, schon gewusst?

Bis 2015 war es ueblich noch zusaetzlich die Angabe ehemalige Radio- und 
Fernsehtechnik mitzugeben.

Bis auf jene, die die Ausbildung gemacht haben, verwendet die 
Bevoelkerung weiterhin die alte Bezeichnung.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Gute Zukunftschancen dürfte man als Insolvenzverwalter haben.

mfg

von Joachim B. (jar)


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Shorty schrieb:
> Radio & Fernsehtechniker als Ausbildung gibt schon seit ca. 20 Jahren
> nicht mehr, schon gewusst?

und trotzdem war es eine gute Ausbildung, besser als heute so manches 
Studium!

von Einen vom Habeck erzählen (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Gute Zukunftschancen dürfte man als Insolvenzverwalter haben.
> mfg

Gibt keine Insolvenzen mehr, das sind jetzt nur überlange Pausen.

von Dieter K. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Radio & Fernsehtechniker als Ausbildung gibt schon seit ca. 20 Jahren
>> nicht mehr, schon gewusst?
>
> und trotzdem war es eine gute Ausbildung, besser als heute so manches
> Studium!

War das nicht Radio- und Fernsehermechaniker ?
Früher liefen die Röhren mit einer radioaktiven Drehscheibe aus 
Stählernen Eisenbeton.
Von der Firma Somy

Beitrag #7268556 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Es gilt weiterhin für alle Diskutanten: nur 1 Nutzername pro Thread.

Siehe die simplen Nutzungsbedingungen

von Martin S. (sirnails)


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Ole schrieb:
> Jetzt habe ich jedoch sehr
> unterschiedliche Meinungen gelesen/ gehört, ob dieser Studiengang in der
> Zukunft noch gefragt ist.

Eine kleine Anekdote dazu; auch wenn fachfremd: Meine Frau wollte 
Kindergärtnerin werden. Damals wurde ihr abgeraten. Es gäbe zu viel 
Personal, zu wenige Stellen, da wird man nichts. Also machte sie eine 
Kochlehre. Denn wie der Vater aus der Arbeiterfamilie so schön sagte: 
Ein Abschluss ist das A und O.

Als Koch hat sie seit der Lehre nie mehr gearbeitet, ist jetzt im 
sozialen Bereich (Behindertenwerkstatt). Kindergärtner hingegen werden 
händeringend gesucht, das Lohnniveau ist extrem gestiegen.

Mach das, was Du machen möchtest. Man studiert nie wegen des Geldes, 
außer man steht auf Prostitution (so fühlt es sich nämlich an, etwas nur 
des Geldes wegen zu machen, auf das man eigentlich gar keine Lust hat), 
sondern um seine eigenen Interessen zu Geld zu machen. Und solange es 
keine Altphilologie ist, wirst Du auch sicher einen Arbeitsplatz 
bekommen.

von Boomer Remover (Gast)


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Industriearistokra schrieb:
> Diese (Un-)logik muß man jetzt nicht verstehen, oder?
> Wer wird jetzt "automatisch ausgefiltert" - der mit Berufserfahrung und
> -ausbildung oder der Jungfräulische Frischling nach 15 jährigen
> Praxislosen Durchmarsch von Grundschule zum Bacc.?

Eingestellt wird einer mit Berufserfahrung UND Studium, der kein Boomer 
ist, der "muß" noch mit Eszett schreibt!

von F. B. (finanzberater)


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Dergute W. schrieb:
 Shice auf Zukunfschancen und was dir andere erzaehlen, oder was grad
> superhip ist oder wo's viel Geld gibt. Mach das, wo du selbst am meisten
> Bock drauf hast.

Ein früherer Schulkamerad hatte Bock auf Geologie und arbeitet jetzt im 
Jobcenter.

Ein früherer Bekannter hatte Bock auf Geographie und arbeitet jetzt als 
Fahrradmechaniker.

von F. B. (finanzberater)


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Noch ein anderer früher Bekannter hatte Bock auf Islam- und 
Politikwissenschaften und arbeitete zuletzt als Flüchtlingshelfer.

von F. B. (finanzberater)


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Max M. schrieb:
> Wie stehts in Mathe?
> Da gehts im Studium richtig ab.

Im Maschinenbau? Unser Mathe-Prof hat sich über das mathematische Niveau 
der Maschinenbauer immer lustig gemacht.

von Martin S. (sirnails)


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F. B. schrieb:
> Max M. schrieb:
>> Wie stehts in Mathe?
>> Da gehts im Studium richtig ab.
>
> Im Maschinenbau? Unser Mathe-Prof hat sich über das mathematische Niveau
> der Maschinenbauer immer lustig gemacht.

Maschinenbau < Elektrotechnik.

Wer eine gewisse Affinität dafür hat, macht das problemlos. Und das sage 
ich als E-Technik-Student, der in der Schule eher ein 3er-Schüler war.

Beitrag #7268797 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

F. B. schrieb:
> Ein früherer Schulkamerad

F. B. schrieb:
> Ein früherer Bekannter

F. B. schrieb:
> Noch ein anderer früher Bekannter

Naja, ist bei deiner peergroup auch irgendwie nicht verwunderlich.
Natuerlich - wenn du auch in dem, auf das du Bock hast, eher nix auf die 
Reihe bringst, dann hast du Pech. Aber wenn so jemand dann eben nicht 
das macht, worauf er Bock hat, sondern sich durch irgendwas gerade 
gehyptes quaelt, was ihm so garnicht liegt - wie soll der dann in diesem 
Gebiet ein Bein auf den Boden kriegen?

Gruss
WK

von Joachim B. (jar)


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Martin S. schrieb:
> Ein Abschluss ist das A und O.
> ....
> Mach das, was Du machen möchtest.

schrieb ich auch schon, denn am Ende des Studiums oder der Ausbildung 
entscheidet es sich was man machen kann.

Ist wie Lottozahlen raten oder selbst gewickelte Induktivitäten 
berechnen, wer vorher rechnet rechnet halt 2x.

: Bearbeitet durch User
von Fülle (Gast)


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F. B. schrieb:
> Im Maschinenbau? Unser Mathe-Prof hat sich über das mathematische Niveau
> der Maschinenbauer immer lustig gemacht.

Beweise, dass eine Reihe begrenzt ist:
Mathematiker --> Vollständige Induktion
Etechniker --> zweites Glied ist kleiner als das erste, also passt das 
schon
Maschbauer --> das erste Glied nimmt ab

: Wiederhergestellt durch Moderator
von Konrad Lima (Gast)


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F. B. schrieb im Beitrag #7268797:
> Jobs im Maschinenbau wird es schon noch geben. Nur nicht in Deutschland.
>
> Auf dem Weg in die Deindustrialisierung

Oje, geht das schon wieder los. F.B. hat ja auch geile Quellen wie DER 
BANK BLOG. Das muss also so kommen und nicht anders.

: Wiederhergestellt durch Moderator
von F. B. (finanzberater)


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Konrad Lima schrieb:
> Oje, geht das schon wieder los. F.B. hat ja auch geile Quellen wie DER
> BANK BLOG. Das muss also so kommen und nicht anders.

Ich hätte auch die Tagesschau zitieren können, aber das ist ja noch 
unseriöser.

Wettbewerbsfähigkeit: Energiekrise bedroht Industrie

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/energiekrise-industriestandort-europa-101.html

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ich glaube fast, der Thread hats hinter sich...

von Martin S. (sirnails)


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Lothar M. schrieb:
> Ich glaube fast, der Thread hats hinter sich...

Ich denke, dass das so ziemlich jeder Thread hat, der mehr als 20-50 
Antworten hat.

von F. B. (finanzberater)


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Darf man das nicht mehr schreiben und durch Quellenangaben belegen, dass 
von einem Maschinenbaustudium abzuraten ist, da Deutschland 
deindustrialisiert wird?

Ich sehe allerdings, dass es hier in diesem Thread schon frühere 
Löschorgien der Moderation gab.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> da Deutschland deindustrialisiert wird?

Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

von Abgesang (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Ich glaube fast, der Thread hats hinter sich...

Klar, weil du Richtigstellende Beiträge aus nichtigen Gründen löschst.

> Ich sehe allerdings, dass es hier in diesem Thread schon frühere
> Löschorgien der Moderation gab.

Eben! Wenn man aus einem Gebäude die Stützstruktur entfernt, muss ja 
alles zusammenfallen und es bleibt nur Schutt und Ruine übrig.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> da Deutschland deindustrialisiert wird?
>
> Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Jetzt hatte ich extra für Leute wie dich einen Quellenverweis zur 
Tagesschau gebracht. Hier auch noch das ZDF.


Eine Studie warnt: Die Energiekrise könnte eine Deindustrialisierung 
Europas auslösen. Die deutsche Industrie werde besonders hart von den 
extrem gestiegenen Gaspreisen getroffen.

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/energiekrise-industrie-europa-studie-100.html

: Bearbeitet durch User
von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ole schrieb:
> Maschinenbaustudium noch in 2023 beginnen?

Warum nicht, ist ein ehrenhafter Beruf und Fachleute werden ja auch 
gebraucht. In Zukunft wohl eher mehr als weniger, wenn man 
berücksichtigt, wer in den nächsten 20 Jahren alles in Rente.

In meinem Beruf (Softwareentwickler) wird nur noch wenig Wert auf eine 
akademische Ausbildung gelegt. Aber im Maschinenbau darf man die coolen 
Sachen ohne Studium gar nicht machen, soweit ich weiß.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> F. B. schrieb:
>>> da Deutschland deindustrialisiert wird?
>>
>> Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Boris Palmer (Grüne): "Wir stehen am Abgrund einer Deindustrialisierung"

https://www.youtube.com/watch?v=G6IYUtwZJjY&t=1695s

von Bauer sucht Maschine (Gast)


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Eine Deindustralisierung muss nicht schlecht sein, bis jetzt hat 
Deutschland hauptsächlich für die USA und vor allem die EU malocht, 
während die auf Pump lebten. Jetzt ist Deutschland auch mal reif für die 
Hängematte. Da der Deutsche nicht von der Werkbank zu trennen. ist, muss 
man ihm eben die Energie und Rohstoffe abschneiden und in seinen Genpool 
südländisches Temperament und Arbeitsmoral einkreuzen bzw. ihn 
verdrängen.

von Wühlhase (Gast)


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Klingt wie von außen einhegen, und von innen quasi verdünnen oder so 
ähnlich...

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> da Deutschland deindustrialisiert wird?
>
> Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Vermutlich liegt da eine Angststörung vor.

Verlinkt ja ständig Artikel mit "hätte, könnte, prognostiziert, 
wahrscheinlich" als Kernaussage.

Vielleicht auch fehlende Medienkompetenz.

Wirkt wie ein aufgescheuchtes Huhn.

von Martin S. (sirnails)


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Schwurbler als Quelle, und Verschwörungsspinnerei mit Umvolkung. Ja, der 
Thread hat's echt hinter sich.

von Shorty (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Ich glaube fast, der Thread hats hinter sich...

Sagst Du doch nur, weil der Finanzberater eingestiegen ist! XD

Beitrag #7269437 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7269439 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7269505 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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F. B. schrieb:
> Löschorgien der Moderation
Wenn da gleich mehrere Dauerposter sich nicht mehr an ihren 
ursprünglichen Usernamen erinnern können, dann passiert das eben.

Abgesang schrieb:
>> Ich sehe allerdings, dass es hier in diesem Thread schon frühere
>> Löschorgien der Moderation gab.
> Eben! Wenn man aus einem Gebäude die Stützstruktur entfernt, muss ja
> alles zusammenfallen und es bleibt nur Schutt und Ruine übrig.
Wenn das, was da gelöscht wurde, die "Stützstruktur" des Threads war, 
dann ist der Thread den Speicherplatz nicht wert, den er auf dem Server 
belegt.


Und wie primitiv muss man eigentlich drauf sein, dass man einen Post 
unter dem Namen "Pimmel" schreibt? Das erinnert mich an die Kritzeleien 
irgendwelcher spätkindisch Pubertierenden an Buswartehäuschen. Und nur 
da hat es auch seinen evolutionären Platz. Wer das nicht gebacken 
bekommt, der kann sich gern irgendwo anders als "Pimmel" präsentieren.

: Bearbeitet durch Moderator
von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ich habe beobachtet, dass einige Leute das Namens-Feld benutzen, um den 
vorherigen Schreiber zu beleidigen. Vermutlich steckt da eine gewisse 
Feigheit hinter, denn so können sie sich jederzeit heraus reden: "Das 
ist doch nur mein lustiger Spitzname".

von Abgesang (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Löschorgien der Moderation
> Wenn da gleich mehrere Dauerposter sich nicht mehr an ihren
> ursprünglichen Usernamen erinnern können, dann passiert das eben.

bei  allen Respekt, das ist gequirlte Kinderkacke die da manche mit 
ihren Rumpelstilzchentanz um den Textstring im Namensfeld veranstalten.

Es geht doch hier um Inhalte, nicht um irgendwelche Formalien. Und da 
ist es komplett unverständlich warum Postings, die nicht weiter sind als 
eine Klarstellung das 1+1=2 und eben nicht 9,1415936 vernichtet werden. 
Dazu mit der Hirnlosen Begründung "unpassender String im Namensfeld" ?!

Die Reaktion darauf ist genauso simple: mikrocontroller.net in die Liste 
der geblockten websites ->

kein mikrocontroller.net
kein selbstgefälliger Mod
kein Stress

und tschüß

von Pim Mel (Gast)


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Pim Mel, nicht Pimmel!
Pim: Gängiger niederländischer Vorname
Mel: Gibts als Vor und Nachname.

Wenn ich einen Pajero fahre werde ich dann auch gesperrt?

von F. B. (finanzberater)


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Pleitegeier schrieb:
> Vermutlich liegt da eine Angststörung vor.
>
> Verlinkt ja ständig Artikel mit "hätte, könnte, prognostiziert,
> wahrscheinlich" als Kernaussage.

Du meinst, ich liege mit meiner Prognose der Deindustrialisierung genau 
so falsch wie mit meiner Prognose einer Hyperinflation?

von Konrad Lima (Gast)


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F. B. schrieb:
> mit meiner Prognose einer Hyperinflation?

Bei 10% würde ich noch nicht von "Hyper" sprechen. Das ist mal wieder 
der bekannte "F.B.-Alarmismus".
Es gibt viele Weltuntergangspropheten. Irgendwann wird logischerweise 
auch einer mal recht haben. Ob das F.B. vom Mikrocontrollerforum ist, 
weiß ich nicht.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Abgesang schrieb:
> bei  allen Respekt, das ist gequirlte Kinderkacke die da manche mit
> ihren Rumpelstilzchentanz um den Textstring im Namensfeld veranstalten.
Das ist der Nutzername. Ich reduziere dir mal die simplen 
Nutzungsbedingungen auf den hier zutreffenden Sachverhalt:
1
Ebenso nicht erlaubt ist:
2
* Beteiligung an einer Diskussion unter verschiedenen Namen
3
4
Löschungen durch Moderatoren
5
Beiträge werden gelöscht, wenn sie gegen einen der oben genannten Punkte verstoßen.

> Und da ist es komplett unverständlich warum Postings, die nicht weiter
> sind als eine Klarstellung das 1+1=2 und eben nicht 9,1415936 vernichtet
> werden.
Es ist wirklich ganz, ganz einfach: weil ein Auftritt als multiple 
Persönlichkeit in 1 Thread nicht erlaubt ist. Müsste doch kapierbar 
sein, oder?

Abgesang schrieb:
> Die Reaktion darauf ist genauso simple: mikrocontroller.net in die Liste
> der geblockten websites ->
> kein mikrocontroller.net
> kein selbstgefälliger Mod
> kein Stress
Kein Problem, gerne.

> und tschüß
Lebwohl!


Pim Mel schrieb:
> Pim Mel, nicht Pimmel!
Was für ein geistreiches Wortspiel. Mich wundert, dass ich da nicht 
selber drauf gekommen bin. Danke für die Aufklärung.

von F. B. (finanzberater)


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Konrad Lima schrieb:
> Es gibt viele Weltuntergangspropheten. Irgendwann wird logischerweise
> auch einer mal recht haben. Ob das F.B. vom Mikrocontrollerforum ist,
> weiß ich nicht.

Du übersiehst, dass diese Prognose nicht von mir stammt, sondern von 
PricewaterhouseCoopers und anderen.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung PwC droht Europa eine 
Deindustrialisierung. Die deutsche Industrie werde besonders hart von 
den extrem gestiegenen Gaspreisen getroffen, heißt es in einer Studie 
der PwC-Tochter Strategy&.

https://www.fr.de/wirtschaft/energiekrise-koennte-deindustrialisierung-deutschlands-und-europas-ausloesen-91941147.html

von Martin S. (sirnails)


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Abgesang schrieb:
> kein mikrocontroller.net
> kein selbstgefälliger Mod
> kein Stress
>
> und tschüß

Genau so effektiv, wie sich die Hand abzuhacken, weil man selbst einfach 
nicht das Rauchen aufhören kann...

von Konrad Lima (Gast)


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F. B. schrieb:
> Die deutsche Industrie werde besonders hart von
> den extrem gestiegenen Gaspreisen getroffen, heißt es in einer Studie
> der PwC-Tochter Strategy&.

Für diese Erkenntnis brauche ich keine Preis-Wasserhaus-Fassbinder 
"Strategen". Das hat auch Oma Erna von nebenan kapiert.
Zudem lagen die Strategen oft spektakulär daneben. Die Autoindustrie 
wurde schon öfter totgesagt.

Beitrag #7270124 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7270245 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7270417 wurde von einem Moderator gelöscht.

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