Forum: HF, Funk und Felder AFU-Flohmarkt Dortmund [2022]


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von BVB (Gast)


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Moin,

war jemand auf dem Amateurfunk-Flohmarkt in Dortmund heute und mag 
berichten?

Hatte es eigentlich geplant und mich drauf gefreut, bin aber leider 
spontan "krank" geworden.

von Holger D. (hodoe)


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Ich war da. Von neun bis elf. Es sah so aus wie 2019. Also die üblichen 
überteuerten Müllhalden. 30-40 Jahre alte Scopes z.B. Aber die werden 
auch die nächsten 20 Jahre hingeschleppt.

Die Halle war gut gefüllt. Angebote zur Stärkung gab es auch.

Richtig große Händler waren nicht da. Anjo, der niederländische 
Antennenfrickler EPS, Hilberling und weitere kleinere Stände. Nichts 
aufregendes.

Stände mit diesen russischen Stapelolgas, Strick- und Häkelware oder 
medizinisches Besteck habe ich dieses Jahr nicht gesehen ... ;-)

Für mich wanderten nur ein paar Pigtails in den Rucksack.

: Bearbeitet durch User
von Paul (Gast)


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Holger D. schrieb:
> Angebote zur Stärkung gab es auch.

Die Fressstände machen immer die größten Umsätze.

von BVB (Gast)


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Danke!

von Gerd (Gast)


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Gab es wenigstens bessere Toiletten als in Weinheim? Das ist ja ab einem 
gewissen Alter der Besucher nicht unwichtig.

von olaf (Gast)


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> war jemand auf dem Amateurfunk-Flohmarkt in Dortmund heute und mag
> berichten?

Es gab ausschliesslich Leute zwischen 50 und 80. Von ein paar Kindern an 
Opas Hand mal abgesehen. Einen hab ich gesehen der sah wie ein 
25jaehriger Student aus. Hab ich sofort mal angequatscht. Der sagt mir 
das er bei einem  Funkamateur zur Untermiete wohnt der gestorben ist und 
er verkauft nun den alten Kram.

Nochmal deutlich weniger Staende wie beim letzten mal.
Es fehlte z.B dieser schraege Stand von dem Typen der auf 10m alten 
Bundeswehrscheiss verkauft hat wo ich mich 10Jahre gefragt habe wer da 
wohl was kauft. Okay, nachdem was man so liesst braucht die Bundeswehr 
es nun vielleicht wieder selber.

Tja, ich denke mal noch 5Jahre und es gibt den Flohmarkt nicht mehr. 
Alle tod.

Olaf

von Dirk (Gast)


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olaf schrieb:
> Es gab ausschliesslich Leute zwischen 50 und 80.

Das ist aber noch relativ jung.

> Tja, ich denke mal noch 5Jahre und es gibt den Flohmarkt nicht mehr.

Wozu auch? Die brauchbaren Sachen verkaufen sich besser auf ebay und den 
Sondermüll auf Flohmärkten auszustellen, lohnt sich nicht, dafür sind 
die Standgebühr und die Fahrtkosten zu hoch. Ich würde auf Flohmärkten 
auch nichts höherpreisiges kaufen von einem Verkäufer dessen Name ich 
nicht kenne und den ich vielleicht in meinem ganzen Leben nicht mehr 
sehen werde. Bei ebay habe ich zumindest rechtlich einen greifbaren 
Verkäufer wenn er mich betrügen will. Dabei gibt es trotzdem noch genug 
Betrüger auf ebay, aber auf Flohmärkten gibt es derer noch mehr.

von eric (Gast)


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Vorstehend das übliche Wichtigtuer-Klugscheißer-Geschwätz von Leuten, 
die sonst nichts, aber alles besser wissen.

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Dirk schrieb:
> Den Sondermüll auf Flohmärkten auszustellen, lohnt sich nicht, dafür
> sind die Standgebühr und die Fahrtkosten zu hoch.

So ist es, ich habe 2016 meinen ganzen Kleinkram dort verkauft 
(verschenkt) bekommen.

Fünf angemietete Tapeziertische in der Westfalenhalle Nr. 8 kosteten 
insgesamt 75 Euro Standgebühr. Ich habe jedes Teil für 10 Cent verkauft, 
egal wie groß es war. Ich wollte unbedingt nix mehr mit nach Hause 
nehmen, sonst hätte ich es wegschmeißen müssen. Kurz vor Schluß habe ich 
die Reste sogar noch verschenkt. Für Röhrenfernseher, Videorecorder und 
DVBT-Empfänger hätte ich fast noch Geld drauflegen müssen, damit die 
Leute das mitnehmen ;)

Die Einnahme betrug 37 Euro, also gerade mal fast die Hälfte der 
Standgebühr.

von Ex-Fernmelder (Gast)


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> Es fehlte z.B dieser schraege Stand von dem Typen der auf 10m alten
> Bundeswehrscheiss verkauft hat wo ich mich 10Jahre gefragt habe wer da
> wohl was kauft.

Anbieter von Militaria findet man eigentlich auf nahezu jedem Flohmarkt.
Die Käufer sind oft Sammler, die meist aus der rechten Ecke stammen.
Manche besitzen sogar ein regelrechtes Arsenal von funktionsfähigen
scharfen Kriegswaffen.

Vor vielen Jahren - kurz nach dem Mauerfall - kam ich auf einem Berliner
Flohmarkt mit einem jungen Verkäufer von Militaria (BW und NVA) ins
Gespräch. Der erklärte mir genau, wie man beispielsweise von Soldaten
der russischen Streitkräfte (DDR) günstig Schusswaffen erwerben könne.
So kostete etwa eine solide 9mm-Makarow gerade mal 50DM (ca. 25€).

von Dirk (Gast)


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Ex-Fernmelder schrieb:
> Anbieter von Militaria findet man eigentlich auf nahezu jedem Flohmarkt.
> Die Käufer sind oft Sammler, die meist aus der rechten Ecke stammen.
> Manche besitzen sogar ein regelrechtes Arsenal von funktionsfähigen
> scharfen Kriegswaffen.

Was ein dummes Geschwätz.

Ex-Fernmelder schrieb:
> Vor vielen Jahren - kurz nach dem Mauerfall - kam ich auf einem Berliner
> Flohmarkt mit einem jungen Verkäufer von Militaria (BW und NVA) ins
> Gespräch. Der erklärte mir genau, wie man beispielsweise von Soldaten
> der russischen Streitkräfte (DDR) günstig Schusswaffen erwerben könne.
> So kostete etwa eine solide 9mm-Makarow gerade mal 50DM (ca. 25€).

Ja vor vielen Jahren im Osten. Welche Relevanz hat das heute noch? Und 
deine Geschichte ist da höchstwahrscheinlich auch erfunden.

von Karl Otto (Gast)


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eric schrieb:
> Vorstehend das übliche Wichtigtuer-Klugscheißer-Geschwätz von
> Leuten, die sonst nichts, aber alles besser wissen.

Umso wertvoller ist dein Beitrag.

von Flipper (Gast)


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Ich denke nicht, dass man auf so einen Flohmarkt geht um Geld zu 
verdienen. Es geht auch einfach darum ein wenig Spaß zu haben, 
herumzuschlendern und vielleicht das eine oder andere interessante Teil 
zu betrachten und vielleicht auch was zu erwerben, sich ein paar Würstel 
reinzuziehen und gemütlich zu plaudern etc...

Ich gehe gerne auf Flohmärkte, obwohl ich fast nie was kaufe. Einfach 
weil es interessant ist zu sehen, was die Leute so angesammelt haben. Da 
ist ja auch einiges Kurioses dabei. Das hat ein wenig das Feeling von 
Opas Speicher. :)

von Maik .. (basteling)


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Den ganzen Schwarzsehern und Pessimisten wünsche ich gute Besserung.

Also ich kann mich über den diesjährigen Dortmundausflug nicht 
beschweren. Ich war mit einem guten Freund und Sammlerkollegen dort. Wir 
zwei hatten einen Altersschnitt unter 45. Neben vielen Hobby und 
Sammlerkollegen die ich über die schwierigen letzten zweienhalb Jahre 
nicht gesehen hatte - hab ich auch tolles kaufen können. Der Kollege hat 
auch fette Beute in Form einer guten RLC Messbrücke gemacht. Zu einem 
Drittel des üblichen satt dreistelligen Ebayzuschlagpreises

Was habe ich gefangen:

1,5kVa 12/24V auf 230V Wechselrichter & Batterielader für 65€. Ein altes 
schweres Gerät mit Ringkerntrafo drin aus europäischer Fertigung auf 6kW 
Peakfähig.. Nach Brückung des wackligen Netzschalters, hat das Dingen 
grade seine Probe am 2,2kW Wasserkocher mit Bravour bestanden. 
Eigentlich wollte ich mir schon so einen 2,4kVA Chinakracher für 300 
Euronen neu kaufen. Aber ich glaub der hier ist stabiler. Kann dann 
Blackout verschönern, beim Campen dienen oder auch ne dicke Flex 
bespaßen..

Ein Fluke 97 Scopemeter für 60Euronen - als ungeprüft.
Zeigt manchmal nach dem Einschalten was an, manchmal nicht. Kann aber 
auch an den noch fehlenden Batterien liegen... Da ist noch Forschung 
über die bisherigen 5 Minuten hinaus nötig. Vor allem muss ich erstmal 4 
Stück Alkali Babyzellen kaufen.

Ein Statron/Voltcraft  Labornetzgerät 0-30V. Nun hab ich zwei davon. Es 
ergänzt jetzt das, das ich vor 25Jahren als Schüler gekauft habe. Das 
zweite dort vorhandene Gerät -Digi35- ging direkt an meinen Hobbkollegen 
der mit dabei war.

Ansonsten: neue hochwertige Messtrippen fürs Multimeter, Stecker, 
diverser Bastelkram und ein gutes neues Buch. Leckere Waffeln gab es 
auch.
Nur der Cappuchino bei der Messegesellschaft war klein und überteuert.

Also: Nächstes Jahr gern wieder.


Die Nörgler dürfen auch in Zukunft gern zuhause bleiben.

vg

Maik

von Achim H. (anymouse)


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Diese Jahr war ich nicht dort. Vor einigen Jahren (vermutlich 2017) habe 
ich dort einmal ein HP 6112A für 5€ abgestaubt, und ein lineares, 
primärgetaktetes 40V-5A-Netzteil von Sodilec für etwa 10-20€ (genauen 
Wert habe ich vergessen).

Für solche Sachen zu Hobby-Zwecken finde ich das okay.

von olaf (Gast)


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> Ich denke nicht, dass man auf so einen Flohmarkt geht um Geld zu
> verdienen. Es geht auch einfach darum ein wenig Spaß zu haben,

Yep, zum Geld verdienen geh ich auf Arbeit....

Eigentlich geht man dahin um Geld auszugeben. Allerdings koennte
man mosern das man manchmal einfach etwas geschenkt bekommt. :-D

Olaf

von Phasenschieber S. (Gast)


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olaf schrieb:
> Yep, zum Geld verdienen geh ich auf Arbeit....

so isses.

Ich liebe auch diese Flohmärkte, auch wenn ich oft nichts kaufe.
Letzter Kauf auf der SAFA war für 30 Tacken ein Rechner Siemens Fujitsu 
mit Win10 und Intel Doppelkern Prozessor, ist jetzt bei mir reiner 
SDR-Empfänger und Backup-Station im Netz.
Balun 1:1 auf FT240-43 Ringkern für 5 Eulen war auch ein Schnäppchen.
Ein PC-Netzteil 500W für 5 Eulen habe ich auf 13,8V umgebaut, ist jetzt 
Alimentatore für meine VHF/UHF-Station.

Der Vorteil gegenüber Kauf im Netz ist, daß man es vorher anfassen kann 
:-)

von eric (Gast)


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Karl Otto schrieb:
> eric schrieb:
>> Vorstehend das übliche Wichtigtuer-Klugscheißer-Geschwätz von
>> Leuten, die sonst nichts, aber alles besser wissen.
>
> Umso wertvoller ist dein Beitrag.

Ja, weil ich darauf hinweise, dass diese Art der überheblichen
Besserwisserei immer den gleichen dümmlichen Minderwertigkeitskomplexen 
entsspringt und ganz bewusst jeden konstruktiven Gedanken missen lässt.

Ich bin von 9-15 Uhr da gewesen, habe mir fast alle Stände angesehen
und einiges für mich Nützliches sehr preiswert erworben z.B. einen 
funkelnagelneuen Drehko 4x550pF, erstklassige Qualität mit keramischer 
Isolation aller 4 Statoren UND Rotoren, den ich für einen Langwellen-Rx
verwenden möchte. Ausserdem eine Wickel-Abstimmspule Fabrikat Collins
und ein keramisches Variometer, praktisch neuwertig. Allein über diese
3 Teile habe ich mich richtig gefreut.

Den Hilberling-Verkäufer habe ich gefragt, ob sein zweifellos 
wunderschöner
TRx für den rund 10-fachen Preis eines 7300 auch 10mal soviel Nutzen 
bringe. Er lachte und meinte, das sei wie ein Vergleich zwischen 
Rolls-Royce und VW-Golf. Beides sind gute Autos, aber ...

Und nicht zuletzt habe ich mit vielen alten Freunden und Bekannten einen 
Klönschnack gehalten. In Summa war es ein anstrengender Tag, aber es hat 
Spaß gemacht und ich freue mich auf das nächste Mal.

von eric (Gast)


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Ralf L. schrieb:
> Fünf angemietete Tapeziertische in der Westfalenhalle Nr. 8 kosteten
> insgesamt 75 Euro Standgebühr.

Die Hallenmiete ist bestimmt nicht billig.

> Ich habe jedes Teil für 10 Cent verkauft, egal wie groß es war.
> Die Einnahme betrug 37 Euro, also gerade mal fast die Hälfte der
> Standgebühr.

Also hast Du insgesamt etwa 370 Teile verkauft.
Mit 20 ct pro Stück hättest Du wahrscheinlich nicht weniger verkauft,
aber keinen Verlust gehabt.
Mach es nächstes Mal besser, dann brauchst Du nicht zu jammern..

von Hans (Gast)


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Ich habe vor 20 oder 25 Jahren als Schüler und Student auch solche 
Flohmärkte besucht und da einige interessante Dinge gesehen, die ich 
damals noch nicht kannte. Internet gab es in heutiger Form noch nicht 
und die Flohmärkte waren eine Informationsquelle, wenn man in der 
Familie niemand hatte, der sich mit Technik auskannte. Ich musste aber 
schnell feststellen, dass ich mir von meinem Taschengeld da so gut wie 
nichts leisten konnte bzw dass sich auch später ein Kauf dort nicht 
wirklich gelohnt hat um hinterher festzustellen, dass das Teil 
versteckte Defekte aufwies oder hoffnungslos veraltet oder unbrauchbar 
war. Weitere Jahre später bekam man halt alles was man brauchte in guter 
Qualität im Internet. Teilweise gebraucht oder auch neu vom 
Amateurfunkhändler oder von ebay oder von Ali. Heute erschließt sich mir 
der Sinn dieser Veranstaltungen überhaupt nicht mehr. Der Sinn besteht 
höchstens nur noch für die Verkäufer, die ihren Schrott an einen Dummen 
zu Mondpreisen verkaufen können. Kann mir keiner erzählen, dass die das 
ohne Gewinnerzielungsabsicht machen, wie hier weiter oben einer 
geschrieben hat. Ja die Verkäufer müssen auch Standgebühr zahlen. Aber 
das ist mir als Käufer doch egal. Ich sehe was ich bezahlen muss. Ich 
muss als Käufer die Sachen vor dem Kauf auch nicht anfassen, bin ja kein 
kleines Kind mehr. Ich weiß was ich brauche und was ich will und 
vergleiche Preise und Angebote im Netz. Ist viel komfortabler, 
effizienter und ergiebiger als auf einem Flohmarkt. Es wurde mit den 
Jahren eben immer einfacher bezahlbare Technik zu kaufen. Da brauche ich 
keinen Flohmarkt um mir 40 Jahre alten Müll zu kaufen. Diese Flohmärkte 
haben sich überlebt und die dort angebotenen 30-40 Jahre alten 
Messgeräte oder ausgebauten Bauteile sind in 10 Jahren halt nochmal 10 
Jahre älter und werden immer noch dort hin geschleppt. In der 
Zwischenzeit hat man bessere Geräte als Neuware aus Asien  für einen 
günstigeren Preis. Sollen dort eben die Rentner den alten Zeiten 
nachtrauern. Das wird sich dann auch mit der Zeit erledigen.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Hans schrieb:
> Heute erschließt sich mir
> der Sinn dieser Veranstaltungen überhaupt nicht mehr. Der Sinn besteht
> höchstens nur noch für die Verkäufer, die ihren Schrott an einen Dummen
> zu Mondpreisen verkaufen können. Kann mir keiner erzählen, dass die das
> ohne Gewinnerzielungsabsicht machen, wie hier weiter oben einer
> geschrieben hat. Ja die Verkäufer müssen auch Standgebühr zahlen. Aber
> das ist mir als Käufer doch egal. Ich sehe was ich bezahlen muss. Ich
> muss als Käufer die Sachen vor dem Kauf auch nicht anfassen, bin ja kein
> kleines Kind mehr. Ich weiß was ich brauche und was ich will und
> vergleiche Preise und Angebote im Netz. Ist viel komfortabler,
> effizienter und ergiebiger als auf einem Flohmarkt.

Du bist definitiv auf einem Flohmarkt am falschen Ort. Bleibe da einfach 
weg.

Ich saß einmal vor vielen, vielen Jahren als Verkäufer auf einem 
Flohmarkt.
Keinem dedizierten Amateurfunk-Flohmarkt, sondern der monatl. Flohmarkt 
unserer Stadt.

Ich musste zweimal im Laufe des Tages nach Hause fahren und Nachschub 
besorgen, hätte nie gedacht, soviel Kram verkaufen zu können.

Das war aber nicht der zentrale Punkt der Freude, sondern die vielen 
Gespräche mit sachkundigen Interessenten, Fachsimpelei auf gutem Niveau 
hat mir viel Freude gebracht.
Natürlich war auch der Kassensturz am Ende des Tages eine große Freude, 
damit hätte ich nie gerechnet.

Meine Message: Wer Flohmärkte nicht mag, soll einfach weg bleiben, der 
stört nur. Für alle anderen ist dann mehr Platz vorhanden um nichtnur 
handeln, sondern auch klönen zu könen. 😊

von eric (Gast)


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Hans schrieb:
> Ich habe vor 20 oder 25 Jahren ...

Noch so einer aus der Ecke: "I'm the greatest!"

von Felix (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ich musste zweimal im Laufe des Tages nach Hause fahren und Nachschub
> besorgen, hätte nie gedacht, soviel Kram verkaufen zu können.

So viel Müll hätte ich zu Hause gar nicht. Bist schon ein komischer 
Vogel.

Phasenschieber S. schrieb:
> Das war aber nicht der zentrale Punkt der Freude, sondern die vielen
> Gespräche mit sachkundigen Interessenten, Fachsimpelei auf gutem Niveau
> hat mir viel Freude gebracht.
> Natürlich war auch der Kassensturz am Ende des Tages eine große Freude,
> damit hätte ich nie gerechnet.

Natürlich ist der finale Kassenszurz das was hinterher zählt. Alles 
andere sind nur Ausreden.

von qwertz (Gast)


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Hier einige schöne Aufnahmen vom Rentner-Treff. Soeben durch Zufall 
gefunden.
https://www.youtube.com/watch?v=ZclJYro4Q_k

von Sandy (Gast)


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Gleich vorweg: Ich liebe diese Märkte und würde mir wünschen, dass es 
auch in Zukunft weiter geht. Leider ist der mit Abstand beste Markt in 
Holland (Rosmalen im Autotron) Geschichte. Zumindest in seiner 
bisherigen Form.
Sehr, sehr schade, denn dort habe ich in den letzten  20 Jahren viele 
hochwertige Meßgeräte zu günstigen Preisen einkaufen können. Vom 
Multimeter bis zum R&S UPD.

Das Video ist übrigens von mir ;)

Ich konnte einige Schnäppchen mitnehmen. Es kommt halt darauf an, was 
man dort finden möchte. Ein aktuelles 100 MHz Rigol Plastik DSO  findet 
man da zwar auch, aber dafür muss man den Markt in der Tat nicht 
aufsuchen.
Ich konnte einige Schnäppchen mitnehmen, die ich im Internet für diesen 
Preis mit Sicherheit nicht bekommen hätte. Nicht mal ansatzweise. ;)

Gruß

von Olaf (Gast)


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Schade dass man keine Preise in dem Video sieht.

von Sandy (Gast)


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Die meisten habe ich noch im Kopf...Was interessiert dich genau? ;)

von Sandy (Gast)


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Das Tektronix 2211(?) in Minute 2:11 wurde für 20 € verkauft. Wie man 
sieht, war ich zu langsam. Er hat es getestet, und alles lief soweit.

Das war aber -in der Tat- ein besonderes, fast einmaliges  Schnäppchen, 
wenn man ein Scope aus dieser Zeit kaufen wollte.

von Sandy (Gast)


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In Minute 1.09 eine HP4274A für 250€, die man auch für 200 hätter 
mitnehmen können. Angeboten vom (Z)Höfler, der auch auf Ebay unterwegs 
ist....
Nun ist so ein Trümmer sicher nichts für Leute, die lieber mit einem 
kleinen Handgerät wie dem "DER EE" unterwegs und zufrieden sind. Die 
4247 ist schon eine Hausnummer, die u.A. bis 100 KHz misst. Und für 200€ 
ist sie, wenn man (wie ich) ein grosses "shack" hat, eine gute 
Investition.

Ich hätte sie mitgenommen, wenn ich nicht schon mehrere gute LCR´s 
hätte.

Und zum Abschluss noch der Hammer....Auf dem AFU-Markt in Zwolle (vor 3 
Wochen) stand ein R&S  URE III  für 300€ (intakt) ...Und ich habe es 
nicht mitgenommen. Selbst mit defekt für diesen Preis geradezu 
lächerlich.
Wird normalerweise ab 2K gehandelt....Grummel.

von Martin (Gast)


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Ihr seid ja echt mutig auf einem Flohmarkt ein paar 100 EUR für irgend 
ein Alteisen unbekannter Funktionstüchtigkeit und unbekannter 
Vorgeschichte hin zu legen. Ohne irgendwelche Gewährleistung und 
sicherheit. Da kaufe ich lieber ein neues Gerät vom chinesischen 
Hersteller das aktuellen Standards entspricht und einfacher zu bedienen 
ist, auch wenn es 200 EUR mehr kostet. Was will ich z.B. mit nem uralten 
DSO mit mikriger Speichertiefe und träger Bedienung, auch wenn Tek drauf 
steht? Die Elkos sind da wohl auch bald eingetrocknet, die Lötstellen 
schlecht und die Kontakte der Schalter korrodiert. Nicht zu reden von 
den vielen Spezialbauteilen die bestimmt bald kaputt gehen, die ich dann 
erst lokalisieren muss und dann keinen Ersatz erhalte. Für Leute die 
gerne ein Gerät reparieren möchten was sie für mehrere 100 EUR gekauft 
haben, ist das sicher spannend und man lernt auch was dabei. Das 
funktioniert aber nur wenn man ohnehin schon mit einem Messgerätepark 
ausgestattet ist und über das nötige knowhow verfügt.

von Oskar (Gast)


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Martin schrieb:
> Was will ich z.B. mit nem uralten
> DSO mit mikriger Speichertiefe und träger Bedienung, auch wenn Tek drauf
> steht? Die Elkos sind da wohl auch bald eingetrocknet, die Lötstellen
> schlecht und die Kontakte der Schalter korrodiert. Nicht zu reden von
> den vielen Spezialbauteilen die bestimmt bald kaputt gehen

Also wenn es sich um ein DSO handelt, ist es sicherlich noch nicht so 
alt, dass man sich da wegen eingetrockneter Elkos Sorgen machen müsste. 
Und gute alte Analog-Scopes bekommt man für einen 50er nachgeschmissen. 
Da lohnt sich eine Reparatur nicht.

von Reinhard S. (rezz)


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Martin schrieb:
> lieber ein neues Gerät vom chinesischen
> Hersteller das aktuellen Standards entspricht

Kann passieren, muss nicht...

von Martin (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Martin schrieb:
>> lieber ein neues Gerät vom chinesischen
>> Hersteller das aktuellen Standards entspricht
>
> Kann passieren, muss nicht...

Klar muss es nicht. Deshalb überlegt man sich ja was man kauft und was 
nicht.

Beitrag #7271644 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Toma (Gast)


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Rüdiger Neuigkeiten schrieb im Beitrag #7271644:
> Traurig

Nö, er hätte halt nur richtig kalkulieren müssen

von Toma (Gast)


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Martin schrieb:
> Da kaufe ich lieber ein neues Gerät vom chinesischen
> Hersteller

Das will ich sehen wie du Garantie bei einem chin. Shop nach einem Jahr 
bekommen willst. Oft gibts die Shops gar nicht mehr. Oder Behörden 
verbieten Geräte, weil sie den Anforderungen nicht entsprechen. In 
beiden Fällen, alt vs China kann man auf die Nase fallen

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Rüdiger Neuigkeiten schrieb im Beitrag #7271644:
> Wäre also billiger gewesen das Zeug direkt in den Schrott zu werfen.
> Traurig.

Naja, so traurig ist das gar nicht. Im Gegenteil, so ist das Zeug 
wenigstens nachhaltig an den richtigen Mann gegangen.

Ich würde es jederzeit genauso wieder machen. Sogar dann, wenn die 
Einnahmen noch geringer sind. Hauptsache es gibt jemanden, der aus den 
verkauften Teilen noch etwas bauen möchte.

Außerdem ist der AFU Flohmarkt Dortmund immer eine spannende Attraktion!

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (michaelm)


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Toma schrieb:
> Das will ich sehen wie du Garantie bei einem chin. Shop nach einem Jahr
> bekommen willst

...und selber Hand anlegen bzw. reparieren können sehr viele Hobbyisten 
oftmals nicht, weil sie die Filigrantechnik überfordert. Das ist dann 
der Gnadenschuss: "Mülltonne". :-(

Ein >= 30-jähriges Gerät lässt ohne Nachdenken eine Reparatur zu und soo 
viele Spezialteile sind es nun auch nicht, wie du es darstellst... :-)

Michael

von Nichtverzweifelter (Gast)


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"Der Flohmarkt ist super!"

"Nö, nur alter Schrott!"

So vertritt halt jeder seine eigene Meinung und möchte auch nur die 
gelten lassen, dem Anderen aufzwingen. Rentner eben.

Leise rieselt der Kalk 😄

von Simulant (Gast)


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Toma schrieb:
> Martin schrieb:
>> Da kaufe ich lieber ein neues Gerät vom chinesischen
>> Hersteller
>
> Das will ich sehen wie du Garantie bei einem chin. Shop

Niemand muss direkt in China bestellen. Inzwischen gibt's schockierend 
günstige China-Messgeräte auch bei etablierten deutschen 
Messgerätehändler, hier beispielhaft batronix:
https://www.batronix.com/versand/oszilloskope/DSO.html

von Martin (Gast)


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Toma schrieb:
> Martin schrieb:
>> Da kaufe ich lieber ein neues Gerät vom chinesischen
>> Hersteller
>
> Das will ich sehen wie du Garantie bei einem chin. Shop nach einem Jahr
> bekommen willst. Oft gibts die Shops gar nicht mehr. Oder Behörden
> verbieten Geräte, weil sie den Anforderungen nicht entsprechen. In
> beiden Fällen, alt vs China kann man auf die Nase fallen

Ja nan kann sich immer irgendwelche komischen Fälle raussuchen, die es 
sicherlich auch wirklich gibt, aber in der Praxis niemanden 
interessieren, siehe Funkgeräte von Baofeng, die noch immer überall 
verkauft und auch genutzt werden. Aber Messgeräte von Rigol, Sigilent, 
Owon und einen Haufen Multimeter angefangen von der Billigstklasse bis 
zur Klasse der dreistelligen Eurobeträge mit verschiedenen Labels 
bekommt man seit Jahren ohne irgendwelche Probleme.

von Sandy (Gast)


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Martin schrieb:
> Ihr seid ja echt mutig auf einem Flohmarkt ein paar 100 EUR für irgend
> ein Alteisen unbekannter Funktionstüchtigkeit und unbekannter
> Vorgeschichte hin zu legen. Ohne irgendwelche Gewährleistung und
> sicherheit. Da kaufe ich lieber ein neues Gerät vom chinesischen
> Hersteller das aktuellen Standards entspricht und einfacher zu bedienen
> ist, auch wenn es 200 EUR mehr kostet.

Das ist "völlig legitim", und es ist auch nicht von der Hand zu weisen, 
dass diese Mörkte, und auch die Meßgeräte der 80er und 90er Jahre nicht 
t das Passende für JEDEN sind.

>Was will ich z.B. mit nem uralten
> DSO mit mikriger Speichertiefe und träger Bedienung, auch wenn Tek drauf
> steht? Die Elkos sind da wohl auch bald eingetrocknet, die Lötstellen
> schlecht und die Kontakte der Schalter korrodiert. Nicht zu reden von
> den vielen Spezialbauteilen die bestimmt bald kaputt gehen, die ich dann
> erst lokalisieren muss und dann keinen Ersatz erhalte. Für Leute die
> gerne ein Gerät reparieren möchten was sie für mehrere 100 EUR gekauft
> haben, ist das sicher spannend und man lernt auch was dabei. Das
> funktioniert aber nur wenn man ohnehin schon mit einem Messgerätepark
> ausgestattet ist und über das nötige knowhow verfügt.

Derade was einige alte DSO und DSA betrifft, sind deine Argumente zur 
Speichertiefe und der Geschwindigkeit durchaus angebracht. Man soll aber 
nicht denken, dass ein Rigol oder Siglent eine "besonders" lange 
Lebensdauer hat, oder irgendwie hochwertig verarbeitet wäre. Da kann es 
durchaus sein, dass das Schaltnetzteil bereits nach 4 oder 5  Jahren 
Ärger macht, oder sonstige Problerme auftauchen, denn weder die Bauteile 
noch die Verarbeitung sind als "beeindruckend" zu bezeichnen.

Wenn ich beim Surplushändler ein Meßgerät für 1000 € kaufe (was oft 
vorkommt), kann ich es ausprobieren, bekomme aber keine Garantie. Wer in 
jedem Fall absesichert sein möchte, und sich Reparaturen nicht zutraut, 
ist m.E weder auf einem solchen Flohmarkt, noch bei einem "unter der 
Hand Kauf"
beim Surplusghändler gut aufgehoben.
Der kauft besser NEU mit 2 Jahren Garantie!  ;)

von Sandy (Gast)


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Oskar schrieb:
> Und gute alte Analog-Scopes bekommt man für einen 50er nachgeschmissen.
> Da lohnt sich eine Reparatur nicht.


Naja...Ein Tek2467B (400 MHz) wird Regulär" mit mindestens 400-1000 € 
gehandelt. Und auch die kleineren Modelle wie das 2465B  sind selten 
unter 300 € zu haben (Es sei denn man kauft sie auf so einem Markt ;))
Sowas repariere ich IMMER, zumal vieles  in Form von Dickschichthybriden 
verbaut ist, die (noch) in Massen günstig angeboten werden.
Mein Tek 11302A habe ich auch nicht gleich weggeworfen, als es mal 
defekt war.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Leise rieselt der Kalk

Flohmärkte haben nichts mit alt oder jung zu tun. Im Internetzeitalter, 
wo en masse anonym online bestellt wird, ist ein Flohmarkt das Gegenteil 
dazu. Dinge anschauen & anfassen bevor man sie kauft, das ist wie auf 
dem Basar. Handeln geht auch. Man kommt mit Leuten ins Gespräch, oft 
unerwartete Begegnungen, interessante Diskussionen.

Wer's nicht mag bleibt eben zu Hause. Internet ist 7/24.

von Gerhard H. (ghf)


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Gerade die 24er-Serie ist dafür bekannt, dass da ein
Hybrid drinnen ist der das ist was am häufigsten
abbrennt. Und nicht mal TEK hatte Ersatzteile, schon
vor Äonen.

Gerhard

von Sandy (Gast)


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Gerhard H. schrieb:
> Gerade die 24er-Serie ist dafür bekannt, dass da ein
> Hybrid drinnen ist der das ist was am häufigsten
> abbrennt. Und nicht mal TEK hatte Ersatzteile, schon
> vor Äonen.

Es wäre ein feiner Zug gewesen, wenn du auch den Hybrid benennen 
könntest, den du hier erwähnst. Erst mal möchte ich die Aussage in so 
fern korrigieren, dass ich den  Begriff "häufig" als falsch und 
verwissend betrachte. Häufig wäre, wenn 4 von 10 Geräten dadurch nach 
wenigen Jahren ausfallen.
Das ist aber nicht so.
Ixch gehe mal davon aus, dass hier der U800 gemeint ist, den man nach 
Erwerb eines 24xx am besten mit einem KK versieht. Das dauert 30 
Minuten.

abgesehen davon gab und gibt es gebrauchte U800 haufenweise im Netz, 
wenngleich nicht billig. Und es gibt seit Jahren einen Nachbau des 
Hybrids für etwa 70 Euro +Porto, der das Gerät bis zum ableben des 
Besitzers begleiten wird.
Ich hatte dutzende dieser Scopes über die Jahre und musste diesen Chip 
nur ein mal ersetzen. Seit 20 Jahren arbeite ich täglich mit einem 
2465B, manchmal bis zu 5 Stunden Dauerbetrieb am Tag....und es läuft, 
und läuft...und läuft.

Ich möchte nichts schönreden. Es könnte morgen kaputt gehen, aber dann 
wird es eben repariert. Wer das nicht kann, oder ein Rigol haben möchte, 
der kauft sich eben ein Rigol....Sowas habe ich übrigens auch stehen.

von Gerhard H. (ghf)


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Ich habe die konvergierenden Warnungen beachtet und mich davon
ferngehalten. WIMRE war das in der Zeitbasis. Der Grund, warum
"parts units" parts units geworden sind.

Ich bin mit einem analogen 200 MHz Iwatsu ziemlich glücklich
geworden; Schaltungen im Handbuch; einmal ein defekter Transistor
in der X-Ablenkung in ~ 35 Jahren, und jetzt Agilent Infiniium.
2.5GHz geht eben nicht analog.

von Sandy (Gast)


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Gerhard H. schrieb:
> Ich habe die konvergierenden Warnungen beachtet

Naja.....Das war eine (wenn nicht die) meistverkaufte Analogscope-Serie 
zu dieser Zeit. Auf ein Iwatsu SS76XX dürften vermutlich 50 Verkaufte 
Teks aud der Serie kommen.
Dass es alleine deswegen häufiger zu Problemberichten kommt, liegt wohl 
in der Natur der Dinge.

Die Iwatsus (ich hatte so einige) halte ich für "interessante" Scopes, 
aber  die Geräte der Serie 78XX sind verarbeitungstechnisch bei weitem 
nicht auf Tek Niveau, und mir ist noch kein 78XX ohne teilweise, oder 
vollkommen vergilbte & spröde Front untergekommen.

Die Geräte der 76XX Serie bestehen anscheinend aus anderen Kunststoffen, 
da ich das dort nicht beobachten konnte. Dafür gab es da fast immer 
ausgelaufene Elkos (in fast allen Bereichen) und mitunter heftige 
Säureschäden. ausserdem hielten die Inkrementalgeber nicht lange...

Wie auch immer...Die TEK 24XX wurden nicht umsonst so gut verkauft.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

Phasenschieber S. schrieb:
> Meine Message: Wer Flohmärkte nicht mag, soll einfach weg bleiben, der
> stört nur. Für alle anderen ist dann mehr Platz vorhanden um nichtnur
> handeln, sondern auch klönen zu könen. 😊

Genau so sehe ich das auch!
Ich habe, bis vor 4/5 Jahren, sehr häufig die Flohmärkte besucht. Wenn 
auch eher auf Niederländischer Seite weil da die Preise deutlich 
niedriger waren. In Deutschland meist nur Bentheim (weil Nachbarschaft) 
und Dortmund.
Interradio auch wenn ich bei einem Bekannten mitgefahren bin der da von 
der FH einen Stand betreut hat...

Wenn der Flohmarkt in Dortmund immer noch am ersten Dezembersamstag 
(also morgen) wäre, dann wäre ich dieses Jahr tatsächlich dort mal 
wieder anzutreffen gewesen. Aber da bei mir letzten Sonntag und im Laufe 
dieser Woche gleich mehrere mir wichtige Dinge anlagen habe ich letzte 
Woche dann doch lieber verzichtet. Einfach um nicht ausgerechnet diese 
Woche möglicherweise krank im Bett zu liegen.

Dabei natürlich auf der Suche nach Schnäppchen und sehr oft auch fündig 
geworden. (div. Funkgeräte, schon vor >10J ein 2GHz Skope (Sampler) für 
50 Euro, Weller Entlötstation sowie zwei JBC Entlötkolben inkl. 
Regelplatine als Einzelteil (alles zusammen) für 70 Euro. In den 00er 
Jahren einen Schlumberger 4015 für 600 Euro, URY/URV5 Z2 Messkopf 50 Ohm 
für einen 10er,... Und noch SEHR viel mehr - alles voll Funktionsfähig
Dazu ein paar Dinge mit defekten für eher symbolische Beträge. Wo aber 
die Defekte bereits beim Verkauf vom Verkäufer ausdrücklich benannt 
waren.

Aber halt auch weil das stöbern Spaß macht und um bekannte Treffen.
Wenn ein Interessanter Flohmarkt weiter weg war und das war an einem Tag 
wo meine Partnerin keinen Dienst hatte, dann haben wir das auch oft so 
kombiniert das sie mitgekommen ist und im Anschluss sind wir dann 
weitergefahren und haben daraus einen Tagesausflug mit erst Shopping für 
mich, danach Shopping für sie und Stadtbesichtigung einer interessanten 
Stadt in der Nähe gemacht ;-) Dann lohnt sich auch mal ein weiterer Weg.

Wobei mit einem Altern in den 20ern und mit (unzweifelhaft!) weiblicher 
Begleitung auf so einem Flohmarkt es tatsächlich schon interessant 
war...
Der Löwenanteil der Besucher ist natürlich, entgegen einigen 
Behauptungen hier sozial völlig "normal", der (glücklicherweise immer 
noch kleine) Rest reicht aber aus um deutlich aufzufallen.

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

Sandy schrieb:
> Gerhard H. schrieb:
>> Ich habe die konvergierenden Warnungen beachtet
>
> Naja.....Das war eine (wenn nicht die) meistverkaufte Analogscope-Serie
> zu dieser Zeit. Auf ein Iwatsu SS76XX dürften vermutlich 50 Verkaufte
> Teks aud der Serie kommen.
> Dass es alleine deswegen häufiger zu Problemberichten kommt, liegt wohl
> in der Natur der Dinge.
Ist sicherlich richtig! Bei den Iwatsu ist es ja schon selten das man 
überhaupt jemanden findet der mit (Rep-)Arbeiten an dem konkreten 
Gerätemodell irgendeine Erfahrung hat und hilfreiches beisteuern kann.
Schaltungsunterlagen bei den nicht ganz so alten sind auch viel 
schwieriger zu bekommen.

Aber das mit dem Trigger-Hybdrid bei den 24er ist schon auffällig.
Ich kenne da schon einige wo genau dieser Baustein defekt ist.
Bei meinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb sind (mittlerweile) zwei von 
zwei 24er Geräten mit diesem Fehler ausgefallen. (Leider beim Umzug in 
einer Hau-Ruck aktion dann entsorgt bevor mich die Nachricht erreicht 
hat das ich mal auf einem Kaffee vorbeischauen soll um zu sehen ob noch 
für mich interessantes unter dem ausgesonderten Zeugs ist)

Sind natürlich auch andere Teks, insbesondere von den reichlich 22ern 
dort, mit der Zeit ausgefallen. Aber halt mit diversen Fehlern und 
normalerweise gut reparabel. Zumindest so lange man die noch reparieren 
wollte.

Sandy schrieb:
> Wie auch immer...Die TEK 24XX wurden nicht umsonst so gut verkauft.
Die Tek24er sind ja auch gute Geräte gewesen. Das steht ausser Frage.
Und wenn man eines hat ist es auch heute noch ein wirklich brauchbares 
Gerät so lange es funktioniert.

Aber man darf einfach nicht vergessen das die Gerätefamilie bald ihren 
40en Geburtstag feiert, das Durchschnittsalter der Geräte damit sicher 
irgendwo im Bereich 30+ Jahre liegt. Selbst wenn es in allen Fällen 
immer der selbe Fehler mit dem die Geräte aussteigen (statt nur gehäuft) 
so wäre das immer noch kein Zeichen für schlechte Qualität wenn das 
immer erst nach 20+ Jahren reger Nutzung passiert.
Aber es ist relevant für diejenigen die sich JETZT so ein Gerät zulegen 
wollen weil es bedeutet das man darauf bei der ET Beschaffung zu achten 
hat, im Reparaturfall dann 60-100 Euro weg sind bis man das Ersatzteil 
auf dem Tisch hat und das die bei anderen Geräten öfter angewendete 
Methode aus zwei billigst gekauften Defektgeräten ein ganzes zu machen 
oft nicht funktioniert.
Was man außerdem bedenken muss ist das diese ehemals doch eher 
Hochpreisigen Geräte als Neugeräte nahezu nicht bei Hobbyisten standen 
und auch nicht in einer kleinwerkstatt zur gelegentlichen Nutzung.
Nahezu alle haben die ersten Jahre in einem hochkommerziellen Umfeld 
verbracht und da schon Unmengen an Betriebsstunden angesammelt. (Das 
gilt aber auch für alle anderen ehemals hochpreisigen Geräte genau so)

Oskar schrieb:
> Und gute alte Analog-Scopes bekommt man für einen 50er nachgeschmissen.
> Da lohnt sich eine Reparatur nicht.

Das kommt darauf an... Für solche Geräte gilt dasselbe wie bei einem 
alten Gebrauchtwagen den man schon lange fährt. Es gibt zwar keine 
Sicherheit weil es immer noch zu weiteren Defekten kommen kann, aber im 
großen und ganzen kennt man SEIN Teil doch ganz gut. Insbesondere was 
das Vorhandensein bzw. die Art von Macken, chronischen Leiden oder 
schleichend einsetzende Defekte kennt.
Ist das Gerät ansonsten Top, keine Anzeichen von größeren Problemen, 
alle Schalter noch gut in Funktion, die Röhre noch hell etc. dann fährt 
man mit einer Reparatur im Falle eines überschaubaren Fehlers meist 
besser als wenn man für 50 Euro ein unbekanntes Gerät kauft wo man im 
best Case gerade mal fünf Minuten  die Funktion testen konnte.

Sind dagegen die Schalter schon ausgeleiert, die Potis am Kratzen, das 
Bild schon seit Monaten die ersten Minuten nach dem Einschalten immer am 
Zittern oder alles mit 50/100Hz überlagert, dann kauft man genau so wie 
bei einem schweren Defekt oder Bedarf an teuren Ersatzteilen besser für 
50 Euro ein anderes Gerät. (Ausser man hat an der 
REparatur/Wiederaufbereitung selbst richtig Spass ;-) Dann repariert man 
natürlich )

Sandy schrieb:
> Naja...Ein Tek2467B (400 MHz) wird Regulär" mit mindestens 400-1000 €
> gehandelt. Und auch die kleineren Modelle wie das 2465B  sind selten
> unter 300 € zu haben (Es sei denn man kauft sie auf so einem Markt ;))

Ja, das ist teilweise das Verrückte an den Gebrauchtpreisen...
Ein Tek2467B, das man vielleicht sogar vor Ort kurz testen kann - einige 
Stände haben ja Strom- auf dem Flohmarkt für 100Euro ist immer noch ein 
richtig echter Schnapper.
(Bekannter von mir vor 3 Jahren in Meppel...Am selben Ort habe ich vor 
gut 10 Jahren schon ein 2GHz Sampler (Phillips) für 50 Euro bekommen. 
Ausdrücklich ungetestet, vom manchmal zickigen Power Schalter abgesehen 
funktioniert es heute problemlos)

Aber ein 2467B selbst komplett getestet und mit ein paar Monaten 
GEwährleistung für fast 1000 Euro zu kaufen, da kann ich niemanden 
verstehen der das Macht. Ausser in den Fällen wo es um schnellen Ersatz 
irgendwo in einer komplexen Prüfvorrichtung an einer Produktionsstrasse 
geht wäre so eine HAndlung für mich entweder ein Zeichen von 
MArkenverblendung oder Dummheit! Da passt das VErhältnis zur verfügbaren 
Neuware nicht mehr.

Und auch wenn ein heutige Gekauftes Neugerät von Rigol/Siglent (aber 
auch wohl R&S oder Keysight) der Preisklasse 500 - 5000Euro statistisch 
wohl keine 30+ Jahre Nutzungszeit mehr durchhalten werden sondern mit 
Glück vielleicht die hälfte, so ist das aber doch kein Argument darauf 
zu verweisen das die "gebrauchten Markengeräte" gute Chancen haben 40 
Jahre zu schaffen wenn die doch schon jetzt 35-40 Jahre auf dem Buckel 
haben.

Zudem darf man da auch nicht den Survivorship Bias vergessen. Auf jedes 
Gerät das heute noch funktioniert kommt eine Zahl X von Geräten die 
schon lange mit Defekt verschrottet sind. Zudem haben viele Geräte die 
noch arbeiten schon eine oder mehrere Reparaturen, teilweise sogar im 
ersten Nutzungsjahrzehnt mehr als eine, hinter sich. Bei einem Gerät das 
umgerechnet auf heute 20k Euro gekostet hat zahlte man die 1,5k Rep ohne 
zögern. Das war nichts besonderes. (Genauso wie es früher "normal" war 
das die Waschmaschine oder der TV ab und an mal wegen eines Problems zum 
Service mussten bzw. entsprechender Besuch kam)

Heute werden solche Geräte beim ersten größeren (nicht mehr selbst 
schnell behebbaren) Problem stattdessen entsorgt weil der Neukauf so 
billig geworden ist das die Reparatur nicht mehr wirtschaftlich ist.
Trotzdem wird geflucht das die 300 Euro WaMa nur 10 JAhre gehalten hat 
wo doch die alte 25 JAhre treu war, dabei aber vergessen das die alte in 
den ersten 10 Jahren schon dreimal kostenpflichtig repariert werden 
musste, zu einer Gesamtsumme die umgerechnet auf den heutigen Wert die 
300 Euro deutlich übersteigen würde.

Und bei den günstigen DSO ist es halt dasselbe. Bei einem x GHz Keysight 
oder R&S Baujahr 2016 zahlt man die Reparatur für 2500 Euro und freut 
sich bei allem Ärger das es nicht noch teurer ist.

Bei einem 400 Euro Rigol das schon mit 6 Jahren über den Jordan geht 
währe alleine schon eine größere Fehlersuche beim Servicedienstleister 
ein Totalschaden.
Also repariert man das was man selbst kann (In den meisten Fällen beim 
Netzteil für einen Elektroniker ja fast alles machbar, einige 
offensichtlichere Dinge auf der Hauptplatine
(MEchanische Sachen, wenn Spannungsregler ausfallen weil man die erkennt 
und checken kann, oder wo sich der Defekt an einem auf dem MArkt 
verfügbaren Teil mit Hitzespuren bemerkbar macht wenn man glück hat uns 
sonst nichts passiert ist)
aber alles was über dieses selbst schnell schaffbaren Basics hinausgeht 
ist für die meisten ein Entsorgungsgrund. Das machen dann nur noch Leute 
die das als Herausforderung ansehen und es aus Spass an der Tätigkeit 
machen.

Bei den Rigol DS1054z sind mir allerdings keine Frühausfälle in meinem 
Umfeld bekannt. Auch wenn da die ersten GEräte jetzt auch bald ihr 
zweistelliges Alter erreichen. Bis auf eines das durch äussere Einflüsse 
massiv beschädigt wurde laufen die alle noch die ich kenne.

Wo ich Probleme kenne das ist bei den Hantek DSO5062 bzw. den gleichen 
unter Tekway & Voltkraft vertriebenen Geräten. Da kenne ich Geräte die 
nach reger Nutzung ungefähr im Alter von fünf Jahren nahezu ZEitgleich 
massive Probleme mit den Impulsgebern für die Drehknöpfe bekommen haben. 
Bis zur unbedienbarkeit.
Nach einer Reinigung (bzw. bei einem Geber war ein Austausch nötig) 
haben die für mind. zwei Jahre wieder funktioniert. Danach habe ich die 
aus den Augen verloren. KAnn sein das die immer noch (jetzt vier Jahre 
nach Rep.) funktionieren oder auch nicht.
Meines hatte Probleme mit der Bildschirmanzeige. Nach einem Austausch 
des Steckers für die Flex-Folie zum Anschluss des Displays war das aber 
behoben. (Lagerware von Mouser)

Gruß Carsten

: Bearbeitet durch User
von Carsten S. (dg3ycs)


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Martin schrieb:
> Ihr seid ja echt mutig auf einem Flohmarkt ein paar 100 EUR für irgend
> ein Alteisen unbekannter Funktionstüchtigkeit und unbekannter
> Vorgeschichte hin zu legen. Ohne irgendwelche Gewährleistung und
> sicherheit.
Das kommt halt darauf an. Gebrauchtkauf auf einem Flohmarkt ist halt 
immer ein Risiko und das gilt es Abzuwägen. Aber andere Beschaffungswege 
haben halt auch ihre (ähnliche und andere) Risiken.

Klar, einem Newbie mit wenig Ahnung von Messtechnik generell und dem 
Gebrauchtmarkt im speziellen, der ohne sachkundige Beratung zu so einem 
Flohmarkt geht, ist sicher nicht zu empfehlen da sehr viel Geld für ein 
Gerät auszugeben.

Aber mit ein wenig Grundwissen, etwas gesunder Vorsicht kann man gerade 
auf AFU Flohmärkten gut kaufen. Nur die Gier darf halt nie das Hirn 
auschalten.
Bei AFU Flohmärkten hat man es ja noch viel mehr als bei anderen 
Flohmärkten das die Anbieter Ihre Identität gut sichtbar irgendwo am 
Stand anschreiben (AFU Call) oder spätestens auf Nachfrage nennen.
Zumindest wenn man selbst AFU ist kennt man dann vielleicht den einen 
oder anderen der Anbieter die aus dem Nahbereich kommen. ODer kennt 
zumindest jemanden der den kennt und etwas zur Seriösität sagen kann.
Wenn man häufiger auf solchen Flohmärkten ist und zumindest soziale 
Basisfähigkeiten hat kennt man natürlich zudem auch die gewerblichen 
oder halbgewerblichen Anbieter die selbst mehrere Flohmärkte mitnehmen 
mit der Zeit ganz gut. Da gibt es dann auch Infomöglichkeiten.

Bei den Hallenflohmärkten ist es ja oft so das an vielen Tischen Strom 
vorhanden ist. Da kann man zumindest die Grundfunktion oft schnell 
checken.
Und wenn nicht an dem Tisch, dann ist vielleicht ein paar Tische weiter 
jemand mit Strom den man kurz fragen kann (oder den man gar gut kennt) 
wo man testen kann. Je nachdem wie die Kontakte sind kann man da sogar 
mal schauen ob nicht jemand gerade ein Messgerät am Tisch (als 
Verkaufsangebot) mit Strom  stehen hat wo man seinen Kauf mal schnell 
dranhängen kann.
Auf einigen Flohmärkten (u.a. in Dortmund) steht oder stand ab und an 
auch mal die Bundesnetzagentur mit einem Messfahrzeug wo man zumindest 
bei Funktechnik die Geräte sogar (grob) durchmessen lassen kann.

Da könnte man mit dem VK dann ganz schnell ein Hühnchen Rupfen wenn was 
nicht passt (hatte aber nie größere Probleme). Oder -auch da kommt es 
darauf an- es kann laufen wie ich es bei dem Kauf vom dem Schlumberger 
4015 Funkmessplatz gemacht habe (Anbieter kannte ich vorher schon 
flüchtig von dem einen oder anderen Kauf und plausch). Er nimmt das 
GErät wieder mit und man holt es bei einem Kaffee inkl. Test in Ruhe bei 
ihm vor Ort ab.

Geht natürlich nur wenn der Anbieter das auch zulässt, hatte es aber 
mehrmals aus verschiedenen Gründen so gemacht. Gut - wenn man sich 
bereits kennt und gegenseitig gute Erfahrungen gemacht hat ist es 
natürlich sehr viel wahrscheinlicher das sich jemand darauf einlässt als 
bei einem "völlig Fremden",

Martin schrieb:
> Da kaufe ich lieber ein neues Gerät vom chinesischen
> Hersteller das aktuellen Standards entspricht und einfacher zu bedienen
> ist, auch wenn es 200 EUR mehr kostet. Was will ich z.B. mit nem uralten
> DSO mit mikriger Speichertiefe und träger Bedienung, auch wenn Tek drauf
> steht?
Ja, NATÜRLICH hat sich der Markt da deutlich verschoben im Hinblick auf 
welche Geräte sich noch zu welchem Preis als Gebrauchtkauf Lohnen.
Und Oberhalb der "Schutzgebühr-Preisklasse" wird der Anteil der 
lohnenswerten Gebrauchtgeräte durch die günstigen und dabei im Vergleich 
enorm leistungsfähigen Neugeräte tatsächlich immer kleiner.

Ich sehe das ja selbst mit einem weinenden und einem lachenden Auge. 
HAbe selbst ältere (meist 80/90) HighEnd Messtechnik hier stehen die vor 
noch gar nicht so langer Zeit beim Verkauf zum Marktpreis für ein neues 
Mittelklasseauto gereicht hätte.
Heute bekommt man dafür vielleicht noch eine 14 Tägige Fernreise mit 
Partnerin, Mittelklassehotel All-In aber Nebensaison.
(Für alle Geräte zusammen ist gemeint)

Andererseits bekommt man als Hobbyist jetzt für "Spotpreise" 
Messmöglichkeiten in die Hand von denen man vor 15 Jahren selbst als 
Gebrauchtgerät nur geträumt hat.
VNA mit für 95% der HF Hobbyanwendungen hinreichenden Eigenschaften bis 
4GHz zum Preis von einmal gut Essen gehen.

Vierkanal-DSO mit massig Speicher etc ab 400 Euro.

Bereits ab ~800 Euro bekommt man ein 4 Kanal-DSO inkl. internem 2Kanal 
DDS Arbiträrgenerator das (mit Hack) über 400MHz Bandbreite hat und bis 
800MHz einsetzbar ist und zudem bei der FFT selbst von echten HF 
Signalen auch Signalanteile mit einem Abstand von 1Hz noch sauber 
trennt. (Bei 800MHz ist der Pegelabfall natürlich deutlich über 3db, 
aber wenn man das vorher ausmisst oder für Anwendungen wo der genaue 
Pegel keine Rolle spielt völlig Egal)
Investiert man noch 100Euro in einen Selbstbau bzw. 300 Euro in einen 
Kauf der Logikprobes, so wird das Gerät zum echten MSO mit 16 
Logikkanälen zusätzlich zu den 4 Analogkanälen (Wobei auch ohne MSO 
Zusatz nur mit den vier Grundkanälen diverse Protokolle dekodiert werden 
können)

Kleine 8Ch Logikanalyzer für 10 Euro  mit dem man schon verdammt viel 
machen kann. Als Einsteiger/gelegenheitshobbyist sogar nahezu alles. 
Bessere Geräte für um die 100 Euro.

Für ab etwas über 100 Euro echte DDS Arbiträrgeneratoren mit denen man 
eigene Signale definieren und ausgeben kann. Ab 250 Euro etwas solidere 
Geräte dieser Art die dann z.B. auch direkt mit einem Skope 
zusammenarbeiten können. Ausgangsfrequenz (mit Hack) bis 100Mhz.

Da ist es in der Tat schwer da noch den Kauf von alter Technik zu 
rechtfertigen wenn man nicht ein verdammt günstiges Angebot bekommt.

Aber es gibt halt auch viel an Technik wo es derzeit einfach keine 
(bezahlbaren) Neugeräte für Hobbyisten gibt.
Seien es Geräte mit besonders hochwertigen technischen Daten 
(Auflösung/Rauschen/Stabilität) oder auch nur so einfachen Funktionen 
wie einem HF-Millivoltmeter oder auch Milliwattmeter um nur einige zu 
nennen.
Auch "echte" Labor HF-Messender (mit Abschwächer und definierten 
Ausgangswerten und sauberen Sinus) gibt es nicht Neu & Günstig.
Wohl reine HF Generatorimprovisationen bis in den GHZ Bereich (die 
durchaus für einiges zum Basteln nützlich sein können, keine Frage), 
aber wenn man genaue Werte braucht bringen die einem nicht weiter.
Funkmessplätze gibt es auch nur Gebraucht und Bezahlbar.

Für genaue Empfangsmessungen gibt es zwar mit den mittlerweile ebenfalls 
bezahlbaren SpektrumAnalyzern der Preisklasse ab 1,5k wirklich 
brauchbare Geräte. Für alles was mit einem der bezahlbaren "neu" 
Spektrum-Analyzern nicht  mehr geht muss aber wieder ein gebrauchter 
Messempfänger her.

Für vieles was Hobbyisten machen und wo ich mir damals einfach nur einen 
ganz einfachen Panoramaempfänger gewünscht hätte, gibt es heute mit 
diversen SDR oder DVB-T Stick für teilweise unter 20Euro schon 
interessante Lösungen. Natürlich alles kein Messen sondern eher schätzen 
bzw. beobachten, aber für vieles reicht es halt.


Martin schrieb:
> Die Elkos sind da wohl auch bald eingetrocknet, die Lötstellen
> schlecht und die Kontakte der Schalter korrodiert. Nicht zu reden von
> den vielen Spezialbauteilen die bestimmt bald kaputt gehen, die ich dann
> erst lokalisieren muss und dann keinen Ersatz erhalte. Für Leute die
> gerne ein Gerät reparieren möchten was sie für mehrere 100 EUR gekauft
> haben, ist das sicher spannend und man lernt auch was dabei. Das
> funktioniert aber nur wenn man ohnehin schon mit einem Messgerätepark
> ausgestattet ist und über das nötige knowhow verfügt.

Es ist halt alles eine Abwägungssache und Risiko ist bei allen Dingen 
dabei. Jeder muss für sich, unter Berücksichtigung seiner finanziellen 
und fachlichen Fähigkeiten sowie der verfügbaren Ausstattung halt 
schauen was für ihn die beste Option ist. Da gibt es nur wenig für das 
man eine generelle Aussage treffen kann. Gibt halt Dinge wo ich nur den 
Kopf schüttle was Leute für eine Vorstellung haben was ihr Krempel noch 
Wert sei, genauso wie manchmal doch noch jemand so ein Angebot annimmt.
Aber halt vieles wo es sich dann doch lohnt.

Aber nochmals JA:
Der Anteil an Gerätekategorien wo sich ein Gebrauchtkauf einfach nicht 
mehr lohnt wenn der Abgabepreis mehr ist als eine eher symbolische 
Schutzgebühr plus Aufwandsentschädigung für das Raussuchen und 
Rumschleppen, der wird immer größer.
Aber wie ganz oben schon geschrieben: So ein Flohmarkt ist halt nicht 
nur für die reine "Beschaffung". Es ist halt auch ein Anlass wo man 
Bekannte trifft die man lange nicht gesehen hat, es ist einfach mal 
etwas stöbern, manchmal sieht man auch Dinge von denen man gar nicht 
wusste das es so etwas gibt und ab und an fallen einem interessante 
Dinge zum Basteln auf die man vorher gar nicht auf dem Schirm hat und 
für ein Taschengeld mitnehmen kann.

Gruß
Carsten

von olaf (Gast)


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> Dinge zum Basteln auf die man vorher gar nicht auf dem Schirm hat und
> für ein Taschengeld mitnehmen kann.

Ja, ich hab jetzt vier 7-Segment Anzeigen mit 120mm Ziffernhoehe und
muss mir ein Projekt dafuer ausdenken. Voll kacke so ein Flohmarkt! :)

Olaf

von Sandy (Gast)


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Carsten S. schrieb:
> Hi,

> Aber das mit dem Trigger-Hybdrid bei den 24er ist schon auffällig.

Den Trigger Hybrid habe ich bei einem in der Tat auch schon gewechselt, 
aber der kostet in der Bucht zurzeit zwischen 20 und 40 €
So what?


> Aber es ist relevant für diejenigen die sich JETZT so ein Gerät zulegen
> wollen
Wer sich JETZT sowas kauft, der weiss hoffentlich genau warum er das 
macht. Das hat m.E. nicht nur etwas damit zu tun, das man ein 
Oszilloskop braucht.

Ich habe mir ein 11302 (500 MHz Analogklotz) und mehrere DSA 602 in 
erster Linie aus "anderen Gründen" hingestellt. Was die Bedienung 
betrifft, ist das 11302 übrigens nicht besonders "nett"


> hat, im Reparaturfall dann 60-100 Euro weg sind

Trigger Hybrid 25 bis 50 $ incl Porto




> Ja, das ist teilweise das Verrückte an den Gebrauchtpreisen...
> Ein Tek2467B, das man vielleicht sogar vor Ort kurz testen kann - einige
> Stände haben ja Strom- auf dem Flohmarkt für 100Euro ist immer noch ein
> richtig echter Schnapper.

Ichc besuche JEDEN erreichbaren Markt in Holland und DE bis auf zwei 
Ausnahmen durch Krankheit.
Ein 2467B habe ich bislang noch nicht gefunden, und eines fpr 100€ auch 
nicht ;)  Das könnte zwar noch kommen, aber ich halte es für sehr 
unwahrscheinlich. Das Gerät war (ist) eher selten.


> (Bekannter von mir vor 3 Jahren in Meppel...Am selben Ort habe ich vor
> gut 10 Jahren schon ein 2GHz Sampler (Phillips) für 50 Euro bekommen.

PM 3340,  mein Beileid ;) Für 50 hätte ich es evtl auch genommen, aber 
nicht damit hantiert.


> Ausdrücklich ungetestet, vom manchmal zickigen Power Schalter abgesehen
> funktioniert es heute problemlos)
>
> Aber ein 2467B selbst komplett getestet und mit ein paar Monaten
> GEwährleistung für fast 1000 Euro zu kaufen, da kann ich niemanden
> verstehen der das Macht.

Den Preis verlangen eigentlich nur Gewerbliche mit 1 Jahr Garantie.

von Sandy (Gast)


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Um nochmal auf die Flohmärkte zurückzukommen.

Nach der Ham-Radio war der Flohmarkt in Rosmalen (Holland) das mit 
abstand größte Event auf etwa 10000 Qm im Autotron.

Leider hat der Veranstalter "BRAC" vor 2 Wochen bekanntgegeben, den 
Markt nicht mehr zu organisieren.
So ein Mist!

Es ist unklar, ob es einen neuen Veranstalter geben wird, der das Event 
in einer günstigeren Halle fortsetzen wird. Die Chancen sind m.E. aber 
nur gering.

Schade....

von Ralf L. (ladesystemtech)


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BVB schrieb:
> war jemand auf dem Amateurfunk-Flohmarkt in Dortmund heute und mag
> berichten?

Carsten S. schrieb:
> Wenn der Flohmarkt in Dortmund immer noch am ersten Dezembersamstag
> (also morgen) wäre...

Wann ist denn nun der Flohmarkt in Dortmund, diesen Samstag 
(03.12.2022), oder letzten Samstag (26.11.2022)?

von Michael M. (michaelm)


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Ralf L. schrieb:
> Wann ist denn nun der Flohmarkt in Dortmund, diesen Samstag
> (03.12.2022), oder letzten Samstag (26.11.2022)?

GUUTEN Morgen... ;-)
Wenn du dein erstes Zitat genau liest,...

> war jemand auf dem Amateurfunk-Flohmarkt in Dortmund heute und mag
> berichten?

... wäre diese Frage nicht gekommen. Oder?

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Michael M. schrieb:
> ...wäre diese Frage nicht gekommen. Oder?

Das stimmt zwar, aber dann würde die allgemein gültige Regel, dass immer 
am ersten Samstag im Dezember der AFU Trödelmarkt in Dortmund 
stattfindet, nicht mehr stimmen!

Da diese Regel schon seit den 80ern gültig ist, muss ich wohl 
zwischendurch irgend eine Änderung nicht mitbekommen haben.

von Michael M. (michaelm)


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Nicht alles ist in Stein gemeißelt. ;-)

von olaf (Gast)


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> Das stimmt zwar, aber dann würde die allgemein gültige Regel,
> dass immer am ersten Samstag

War die Regel nicht am ersten Advent (Ankunft des Elektrokram)
ihr unreligoese Banausen! .-)

Olaf

von Sebastian DK7SK (Gast)


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Danke (Daumen hoch!)

von Thomas V. (thomas_v270)


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das mit dem ersten Samstag im Dezember war aber schon länger nicht 
mehr...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Vor rund 25 Jahren erstand ich mir im AFU Flohmarkt hier in Edmonton 
einen reparaturbedürftigen R&S SMFS2 Mobilmeßplatz. Waren nur 
haufenweise rotbraune Röderstein Elkos und zwei Transistoren im 
Schaltnetzteil kaputt. Seitdem geht er wieder schön. Kostete mich $40 
und nur 5 Stunden Fehlersuche. R&S in Kanata schenkte mir sogar die 
Serviceunterlagen.

von Claus (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Vor rund 25 Jahren

war ein Flohmarkt eine sinnvolle Möglichkeit, oft sogar die einzige 
Möglichkeit für eine Privatperson an bezahlbare Messtechnik zu kommen. 
Heute sieht es ganz anders aus.

von Maik .. (basteling)


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Und auch heutzutage ist es auf den Amateurfunkmärkten bei den Preisen 
für gebrauchte Geräte immernoch meist deutlich billiger als bei dem Groß 
der Internetangebote.

Wobei ich gleich etwas Wasser auf die Mühlen der Neukäufer und 
Betrugswitterer geben muss. Mein in Dortmund als ungeprüft, aus 
Nachlass, "wir haben nur die ausgelaufene Batterie rausgenommen" 
gekauftes Fluke 97 für 60 Euronen hat sich in die ewigen Jagdgründe 
verabschiedet. Die im Multilayer innenliegende 
Versorgungsspannungsleiterbahn von der invers belegten Hohlsteckerbuchse 
war von einem der Vorbesitzer aufgebrannt worden. Drüber lagen 
verschmorte SMD Rs der Schaltnetzteil Regelschleife. Ein Ausfräsen der 
Leiterbahnkohle (ich fühlte mich wie ein Zahnarzt) und Restaurieren der 
Schaltung als SMD Drahtigel sorgte für ein kurzes Piepen des Gerätes 
beim Einschalten mit folgender zu hoher Stromaufnahme und heißem 
Prozessor. Ich hatte es zuvor nur kurz über die Battteriepolklemmen 
ausprobiert, da war jeweils für ein Sekündchen eine Diplayanzeige zu 
sehen. Aber 10..20% Schwund und Beschummel muß man auf so einem Markt 
mit einplanen.

von Robin (Gast)


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Claus schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Vor rund 25 Jahren
>
> war ein Flohmarkt eine sinnvolle Möglichkeit, oft sogar die einzige
> Möglichkeit für eine Privatperson an bezahlbare Messtechnik zu kommen.
> Heute sieht es ganz anders aus.

So ein Flohmarkt ist für Leute, die den Zugang zum Internet noch nicht 
gefunden haben.

von A. Vioniker (Gast)


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Robin schrieb:
> So ein Flohmarkt ist für Leute, die den Zugang zum Internet noch nicht
> gefunden haben.

Eher für Leute, die Geräte in echt SEHEN wollen, bevor sie sich im 
Internet mit Kellerfunden befassen, die man leifder nicht testen konnte, 
da man keine Steckdosen im Haus hat.

von Sandy (Gast)


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Robin schrieb:
> So ein Flohmarkt ist für Leute, die den Zugang zum Internet noch nicht
> gefunden haben.

Es mag ja sein, dass die meisten Mitlesenden kein Interesse an 
Meßtechnik aus den letzten 25 Jahren mitbringen, und ausschliesslich(!) 
chinesische Neuware vom deutschen Distributor bevorzugen.
Fakt ist aber, dass man kaum ein Meßgerät im Internet zu dem Preis 
kaufen kann, der auf solchen Märkten verlangt wird.
Zwar wird die Menge und Auswahl auch dort mit den Jahren kleiner, und es 
gibt auch "Ausreisser" nach oben. Trotzdem habe ich in den letzten 5 
Jahren haufenweise hochwertige Meßgeräte auf den Märkten gekauft, die 
ich weder in der Bucht, noch in den Kleinanzeigen für diesen Betrag 
bekommen hätte.

Dass die Märkte  mittlerweile langsam aber sicher dem Ende zugehen, ist 
bedauerlich, aber anscheinend unabwendbar.

von Paul B. (Gast)


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Carsten deine Romane will keiner lesen geh in deine Abstellkammer 
zurück.

von eric (Gast)


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Paul B. schrieb:
> Carsten deine Romane will keiner lesen geh in deine Abstellkammer
> zurück.


Es klappert die Mühle am rauschenden Bach.
In anderen Threads habe ich schon Fortsetzungsromane von ihm mit 6 
Folgen
über insgesamt 12 Bildschirmseiten gesehen (aber nicht gelesen!)
Wer soviel Worte braucht, um seine Meinung zu sagen, der verpufft
wirkungslos, auch wenn er noch so gute Argumente hat, die ich ihm gar 
nicht
absprechen möchte.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Paul B. schrieb:
> Carsten deine Romane will keiner lesen geh in deine Abstellkammer
> zurück.

PLONK!

eric schrieb:
> In anderen Threads habe ich schon Fortsetzungsromane von ihm mit 6
> Folgen
> über insgesamt 12 Bildschirmseiten gesehen (aber nicht gelesen!)

Jo, zeig mal...
Da bin ich jetzt gespannt!
Aber wir werden wohl vergeblich warten müssen.
Und das sagt dann auch schon alles über den Verfasser aus. ;-)

Davon abgesehen:
Da ich (unter anderem) im Umfeld Funk & Elektronik einen durchaus nicht 
kleinen Bekanntenkreis habe, auch eine ganze Reihe der hier ab- und an 
oder auch häufiger Schreibenden persönlich kenne, habe ich genug "echte" 
Rückmeldungen. (Ich weiß - reale Kontakte mit anderen Menschen - und das 
freiwillig - für manche unvorstellbar! Aber das gibt es wirklich)

Und ja- es ist geteilt. Manche finden das ausführliche gut, andere 
nicht.
Aber eins ist ganz sicher: Auf irgendwelche anonymen Wortmeldungen von 
unter ständig wechselnden Namen auftauchenden Sockenpuppen brauche ich 
deshalb nichts geben und habe auch nie etwas gegeben ;-)

Und da jeder selbst entscheiden kann ob er einen ausführlichen Text 
lesen will oder nicht, bei fehlenden Infos aber keine Möglichkeit 
besteht selbst zu entscheiden, darf gerne jeder selbst entscheiden ob er 
das lesen möchte oder nicht.
Und falls das mit der verantwortlichen Entscheidung, warum auch immer, 
ausserhalb der persönlichen  mentalen Fähigkeiten liegen sollte, so sei 
gewissen Usern das Script zum automatischen Ausblenden wärmstens ans 
Herz gelegt ;-)
Hier der Link zum Thread, ich helfe ja gerne!
Beitrag "User ausblenden"

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
von Paul B. (Gast)


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Carsten S. schrieb:
> PLONK!

Aus welchem Kindergarten hat man dich denn nie abgeholt?

von Andreas M. (amesser)


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Gibt es eigentlich irgendwo eine Übersicht welche AFU Flohmärkte es so 
gibt? Ich hab ja auch schon immer gerne gestöbert. Die Märkte bei uns in 
der Nähe bestehen bis auf ein zwei Werkzeugstände wo  es auch mal 
Elektroaltgeräte gibt hauptsächlich aus billigst Klamotten, 
Plastikspielzeug und Schlager CDs.

Vielleicht weis ja auch jemand aus dem Kopf, was es im Umkreis 63110 so 
gibt.

von Jochen F. (jamesy)


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Es gibt Liederbach, Bad Nauheim-Schwalheim und hoffentlich kommendes 
Jahr wieder Eschborn.

von BVB (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Gibt es eigentlich irgendwo eine Übersicht welche AFU Flohmärkte es so
> gibt?

Leider keine 100%-ig vollständige.
Ich grase immer folgende Adressen ab:
* https://www.funkamateur.de/termine.html
* https://www.darc.de/home/#c153657
* http://on4lea.bplaced.net/termine.htm

von BVB (Gast)


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von Andreas M. (amesser)


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Danke! Da werd ich mal reinschauen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Martin schrieb:
> Ihr seid ja echt mutig auf einem Flohmarkt ein paar 100 EUR für irgend
> ein Alteisen unbekannter Funktionstüchtigkeit und unbekannter
> Vorgeschichte hin zu legen.

Das letzte Hemd hat keine Taschen. Schau dir die Besucher dort an. Die 
brauchen kein Geld mehr. Deren Risiko hält sich also in Grenzen.

Ganz objektiv betrachtet, fährt jeder Hobbybastler heute deutlich 
besser, wenn er einfach ein Rigol Gerät bei Batronix kauft. Da beißt die 
Maus keinen Faden ab. Gewährleistung ist gesichert und die Funktionen 
der Geräte sind viel besser auf aktuelle Bedürfnisse zugeschnitten. 
Selbst WENN angenommen Dinge wie Bandbreite schlechter wären, was sie 
oft nicht mal sind.

von Simulant (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ganz objektiv betrachtet, fährt jeder Hobbybastler heute deutlich
> besser, wenn er einfach ein Rigol Gerät bei Batronix kauft. Da beißt die
> Maus keinen Faden ab.

Für bestimmte Messgeräte (Mainstream) trifft das zu, für andere nicht.

Wenn man an die GHz-Bastler denkt so sind China-Neugeräte keine 
Schnäppchen im Vergleich zu alten 18 GHz Spektrumanalysatoren. Auch für 
Rauschzahlmessung usw. sind mir keine günstigen China-Schnäppchen 
bekannt.

Ich kaufe bei so Flohmärkten gerne Kleinkram wie Powersplitter oder 
Semiflex-Kabel oder Dämpfungsglieder. Das gibt's zwar auch bei ebay, 
aber dort eher teurer und es kommen Versandkosten hinzu.

von Cyblord -. (cyblord)


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Simulant schrieb:
> Wenn man an die GHz-Bastler denkt

Ach so ja klar, die Heerscharen an GHz Bastlern. Richtig. Die hatte ich 
ganz vergessen.

> Ich kaufe bei so Flohmärkten gerne Kleinkram wie Powersplitter oder
> Semiflex-Kabel

Nobody is perfect. Mach dir keinen Kopf.

von Simulant (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ach so ja klar, die Heerscharen an GHz Bastlern. Richtig. Die hatte ich
> ganz vergessen.

Kann passieren, wenn man nur Kurzwellendrähte in die Bäume hängt und 
dies für den Nabel der Hochfrequenzwelt hält. Dafür reicht günstige 
China-Messtechnik.

von olaf (Gast)


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> Ganz objektiv betrachtet, fährt jeder Hobbybastler heute deutlich
> besser, wenn er einfach ein Rigol Gerät bei Batronix kauft.

Eigentlich nicht. Die wuerden dann ja funktionieren. Man wuenscht sich
aber doch eher was defektes das man auch reparieren kann!
Wo bleibt sonst der Spass? :)

Olaf

von Doppelkorn (Gast)


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Flohmarkt?? Ich dachte dort gibts Flöhe. So kann man sich täuschen.

von Maik .. (basteling)


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Cyblord -. schrieb:
> Simulant schrieb:
>> Wenn man an die GHz-Bastler denkt
>
> Ach so ja klar, die Heerscharen an GHz Bastlern. Richtig. Die hatte ich
> ganz vergessen.
>
>> Ich kaufe bei so Flohmärkten gerne Kleinkram wie Powersplitter oder
>> Semiflex-Kabel
>
> Nobody is perfect. Mach dir keinen Kopf.

Von den GHz Bastlern gibt es mehr - als mancher glaubt ;)

Und auf`m Flohmarkt gibt es manchmal echte Schätze,
mit Freude erinnnre ich mich an die Eingangsmessbrücke aus einem recht 
aktuellem R&S NWA für nen Fuffi.

Oder mein erster 2,6GHz Synthesizer Generator von HP vor etwa 
15..20Jahren

Und man kann sofort sehen wie verschlunzt die Steckverbinder bei HF 
Zeugs wirklich sind und man nicht nur ein "Symbolphoto" gekauft hat und 
dann wieder Arbeit und Ärger mit hat...

Mit den 0815 Neugeräten für einfache Anwendungen gebe ich Cyblord aber 
recht. Da ist das Neupreisniveau mittlerweile so niedrig dass gebraucht 
oft nicht lohnt.

von Martin (Gast)


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Es ist interessant, welche Kommentare unter manchen Youtube-Videos zum 
Afu-Flohmarkt Dortmund 22 gelöscht werden.

von Markus (Gast)


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Martin schrieb:
> Es ist interessant, welche Kommentare unter manchen Youtube-Videos
> zum
> Afu-Flohmarkt Dortmund 22 gelöscht werden.

Das ist wie hier im Forum. Die Wahrheit tut vielen zu weh. Das will man 
nicht lesen.

von Sandy (Gast)


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Das hier verlinkte 3 Minuten  Video ist von mir, und dort habe ich 
bisher nichts gelöscht. Vielleicht ist ja ein anderes Dortmunnline. Es 
wurden ja bereits weitere eingestellt.

>Ach so ja klar, die Heerscharen an GHz Bastlern. Richtig. Die hatte ich
>ganz vergessen.

Ich habe mit dem Amateurfunk Hobby nicht viel zu tun und suche eher NF 
Messtechnik oder eben nichts, was im GHz Bereich zu Hause ist.

Und da bieten Siglent, Rigol usw. nichts an. Soweit ich weiss gibt es 
von denen noch nicht mal einen klirrarmen NF-Generator oder eine 
gescheite LCR Meßbrücke. (?)
Wer man in chinesische Meßbrücken geschaut hat, wird dort zwar moderne 
Technik vorfinden, aber ebenso eine miese Verarbeitung, billigste 
Schaltnetzteile usw. Sowas möchte ich gar nicht in der Werkstatt haben, 
auch wenn sie -erst mal- ordentlich funktionieren. Besonders die 
Gehäuse, Knöpfe und Imnkrementalgeber (10 cent) sind nicht das, was ich 
an einem "Werkzeug", selbst für den Hobbybereich gerne verwenden würde.

von Maik .. (basteling)


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Hi Sandy,  sammelst Du auch Hewlett Packard? - nicht das wir 
morgendliche Schnäppchen und Schatzfangkonkurrenten sind ;)
Ich such noch mal einen älteren 2Ghz HP Generator(noch nicht mit den 
Gummitasten) und einen NF Synthesizer von R&S in der 90er Gehäuseserie. 
Dann kann ich meine beiden Messplätze als abgeschlossenen Sammlungen 
ansehen;) Das eilt  nicht - der Funktag Kassel kommt...

P.S. - ich bin auf dem Video auch drauf. Aber nicht komplett, mit etwas 
"Beute". Finde das super - für mich ein Hobby-Zeitdokument.

von Simulant (Gast)


Angehängte Dateien:

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Sandy schrieb:
> Und da bieten Siglent, Rigol usw. nichts an. Soweit ich weiss gibt es
> von denen noch nicht mal einen klirrarmen NF-Generator

Ich habe gerade mal nach den Daten des Einstiegsmodell bei den 
Funktionsgeneratoren geschaut (DG811 für unter 300€), da sieht für mich 
ganz ok aus beim Klirrfaktor.

von Sandy (Gast)


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Dank moderner Chips und Farb LCD, die in China nur noch Centbeträge 
kosten, kann man heute einen DDS Generator wie den 800er Rigol für 
200-250 € vermarkten.
Aber was ist mit der Qualität? Das Disolay ist wirklich "hübsch" und 
der Funktionsumfang groß, aber dieses billige Plastikkästchen nebst 
Billigtastatur ist nicht das, was ich in der Werkstatt haben möchte. 
Gerade    hochwertige  Gehäuse, Tasten usw. kosten heute immer noch 
Geld, obwohl auch namhadte Hersteller seit Jahren daran sparen.

Und wenn es um NF geht, dann sind die in den specs angegebenen 0,075% 
THD des Rigol
(locker 0,15% THD%N) aufgrund von Rauschen und RF Resten nicht das, was 
ich  haben möchte.

Böse Zungen sagen: Das ist Spielzeug.

Ich meinte: zwischen 20 und 20000 Hz immer unter -95 dB Klirrdämpfung, 
und bei 1 KHz nochmal deutlich darunter.
Für mich selbst sind solche Generatoren mittlerweile nicht mehr 
interessant, da sie in jedem Audioanalyzer bereits enthalten sind, wenn 
(wie bei Rohde) auch nur als Option.

Funktionsgeneratoren (DDS) haben niemals....nie...eine ordentliche 
spektrale Reinheit, die für Audiozwecke geeignet wäre. Da ist bei -80 dB 
Klirrdämpfung so gut wie immer Schluss. Mir ist da zumindest nichts 
besseres bekannt.
Ich will das DUT messen, nicht den Generator ;)

Und wie erwähnt...Einen Rohde "vintage" ;) UPD der ersten Serie (mit 
kleinen Mängeln) und ohne Optionen habe ich in Rosmalen vor 5 (?) Jahren 
für einen Preis gekauft, der in der Bucht mindestens auf das Doppelte 
gegangen wäre. Der ist aber auch bereits wieder ausgewechselt worden ;)



Fakt ist aber auch, dass es spätestens sein Ende des Marktes in Rosmalen 
einer der vielleicht drei größten Märkte weggebrochen ist, und es in 
Zukunft wohl immer weniger "bessere" Messtechnik auf diesen Märkten 
geben wird.

von Sandy (Gast)


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Maik
> noch mal einen älteren 2Ghz HP Generator(noch nicht mit den
>Gummitasten) und einen NF Synthesizer von R&S in der 90er Gehäuseserie.

Als reiner Sinus-Synthesizer wäre das dann wohl ein  APN ?
und als Funktionsgenerator (der mit den vielen FLD´s)  ein AFG ?

von Maik .. (basteling)


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Hi Sandy,
Von HP habe ich einen 3325A mit HV Option, suche nochmal ein Äqvivalent 
bzw. Ergänzung von R&S als Komplettierung für mein "Zweitlabor"

APN oder AFG wäre mir relativ egal ;)
Wahrscheinlich wäre der APN klirrmäßig sinnvoller für mich, aber der AFG 
mit seinen Fluoreszenzdisplays hat auch was.

Kurz vor Corona hätte ich einfach mal einen APN in Dortmund mitnehmen 
sollen. Da waren die Dinger doch relativ preiswert...

vg
Maik

von Noch so ein Ham (Gast)


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Hallo

Simulant schrieb:
> Wenn man an die GHz-Bastler denkt so sind China-Neugeräte keine
> Schnäppchen im Vergleich zu alten 18 GHz Spektrumanalysatoren. Auch für
> Rauschzahlmessung usw. sind mir keine günstigen China-Schnäppchen
> bekannt.
>
> Ich kaufe bei so Flohmärkten gerne Kleinkram wie Powersplitter oder
> Semiflex-Kabel oder Dämpfungsglieder. Das gibt's zwar auch bei ebay,
> aber dort eher teurer und es kommen Versandkosten hinzu.

Das ist natürlich ein Argument.
Tatsache ist aber leider auch das Verkäufer solcher (funktionsfähiger 
und abgelichener) Geräte das auch sehr gut Wissen - entsprechend sind 
dann die Preise.
Glück könnte man haben wenn es sich um sehr spezielle Geräte handelt mit 
der sonst "niemand" was anfangen kann und die beim Verkäufer ansonsten 
bis in aller Ewigkeit liegen bleiben würden.
Aber dann muss schon alles passen und die richtigen zwei Leute am 
richtigen Ort zusammenkommen - leider und zum Glück gleichzeitig 
funktioniert das Online viel besser - anstatt nur ein "Exot" der mit den 
Gerät was anfangen kann gibt es dann 10 Exoten die eventuell den Preis 
wieder kaputt machen (den Verkäufer freut es allerdings...).

Mit den Versandkosten ist das so eine Sache:
Autofahren aber auch Bahn und Bus sind teuer, verbrauchen viel Zeit die 
meisten Flohmärkte sind aber weit entfernt (und immer am Wochenende - 
das es Schichtarbeiter gibt hat sich in den Flohmarktkreisen bzw. OVs 
und bei Veranstaltern generell noch nicht herumgesprochen ...) , 
Amateurfunkflohmärkte (Technikflohmärkte ganz allgemein) ohne Eintritt 
gibt es so gut wie nicht mehr, und zumindest alles in der Klasse 
"Dortmund" schlägt auch heftig bei den Parkplatzkosten zu.
Man muss es als Ereignis und Treff nehmen (sich schön rechnen - bzw. 
klar machen das ein Musical, ein Konzert oder selbst ein kitschiger 
Weihnachtmarktbesuch meist deutlich teurer sind) - bis man die 
Versandkosten rein hat müsste man ansonsten ziemlich viel bei vielen 
unterschiedlichen Verkäufern kaufen, bzw. es müsste der 50kb Bootsanker 
sein, den aber aus guten Grund fast niemand mehr haben will (siuehe die 
vorhergehenden Beiträge - das 30kG 50MHz Röhrenoszilloskop in 
Kühlschrankgröße tut sich auch für 50 Euro wohl kaum noch jemand 
freiwillig an - und ja auch der 10 Mhz "analoge" Funktionsgenerator der 
einen Platzbedarf von drei Schuhkartons hat und als Mordwerkzeug dienen 
könnte will man oft nicht mal geschenkt haben....)

von Simulant (Gast)


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Sandy schrieb:
> Aber was ist mit der Qualität?

Ohne jetzt DIESES Gerät zu kennen: Seit den 1990ern habe ich beruflich 
in der HF-Messtechnik gearbeitet und einiges damals neuer HF-Messtechnik 
von HP und R&S kaufen dürfen. Ja, feine Geräte, ohne Zweifel. Ich 
verstehe, dass es Liebhaber für solche Oldtimer (aus heutiger Sicht) 
gibt, die sich an der hochwertigen Bauweise erfreuen.

Das ist also meine "Referenz" wie sich ein HF-Messgerät anfühlen sollte. 
Nun habe ich kürzlich einen SVA1015X von Siglent gekauft (Lowcost 
Spektrumanalysator mit VNA) und bin sehr zufrieden mit dieser Wahl. 
Verglichen mit "meiner" HP-Messtechnik aus den 90ern ist das für meine 
Aufgabe (beruflich Messungen an Antennen und Sendemodulen durchführen 
und dokumentieren) die effizientere Lösung, die mich schnell zum Ziel 
führt. Die Nutzerschnittstelle ist modern und effizient, die 
PC-Integration easy und an der Haptik/Qualität gibt's wirklich nix zu 
meckern. Da haben die Chinesen schon einen guten Job gemacht. Ich würde 
das Gerät nicht gegen 30 Jahre alte HP-Technik eintauschen ... die fand 
ich vor 30 Jahren gut und heute ist sie einfach nur alt.

> Das Disolay ist wirklich "hübsch" und
> der Funktionsumfang groß, aber dieses billige Plastikkästchen nebst
> Billigtastatur ist nicht das, was ich in der Werkstatt haben möchte.

Klingt für mich nach Vorurteil, aber ok.

Wenn man damit nicht professionell arbeiten muss sondern im besten 
Sammler-Sinne einen schönen Oldtimer betreiben möchte, dann kann ich das 
verstehen. Oder wenn's wie in deinem Beispiel alleine schon von den 
Daten her sinnvoll ist.

von Sandy (Gast)


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>Klingt für mich nach Vorurteil, aber ok.

Es wäre ein Vorurteil, wenn ich noch nie ein Gerät dieser Marke 
verwendet, geöffnet, oder repariert hätte.
Das ist aber nicht der Fall.
Ich bin mit der Materialwahl, der Verarbeitung und (teilweise) mit den 
Specs nicht zufrieden....So ist das nun mal. ;)
Dass man für den Preis kein besseres Neugerät bekommt, ist mir natürlich 
bewusst.

von Sandy (Gast)


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>APN oder AFG wäre mir relativ egal ;)

Der APN reicht "nur" bis 260 (?) KHz und ist ein NF-Sinus-Synthesizer
Der AFG (also der mit den vielen FLD´s) ist ein Funktionsgenerator mit 
Rampe, Sin, Rechteck, Dreieck usw.. bis 20 MHz
Der AFGU zusätzlich mit Arbiträrfunktion. Einen AFG habe ich für 250€ 
auf einem Markt gekauft...Mit guten FLD´s...Wo sonst gibt´s sowas zu dem 
Preis?
Aber...ich gebe zu, dass die besten Zeiten dort vorbei sind.

von Sandy (Gast)


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> und an der Haptik/Qualität gibt's wirklich nix zu
> meckern. Da haben die Chinesen schon einen guten Job gemacht.

Kann ich nicht nachvollziehen. Ein Rohde FSEA30 (20 Hz-3,5 GHZ, low 
Phase noise Option und 1Hz RBW und (auch schon) Color LCD ist von der 
Verarbeitung, dem Plasenrauschen, und der Pegelgenauigkeit um Welten 
besser als die meisten Rigols, die man sich leisten möchte. (es gibt ja 
auch ein paar recht teure Geräte, wie den 832 für gut 4000 €.  Einen 
FSEA-30 (also den zweit kleinsten) bekomme ich bei "meinem" 
Surplushändler in gutem Zustand für ca. 1500 €.

Also...Wenn ich sowas brauchen würde, wüsste ich schon, was ich da 
wählen würde. Der FSEA wurde bereits ab 1996 gebaut.

Und was ich auch wichtig finde: wenn der Rigol nicht mehr durch den 
Selbsttest kommt, ist das in der Regel sein Ende (Wirtschaftlicher 
Totalschaden, da auf Bauteilebene nichts repariert wird)

Bei einem Defekt an einem FSEA(B) gehe ich zum Händler, kaufe für 250 € 
das entsprechende Modul, oder für 150 den Abschwächer (NOS) und dann 
gehts weiter.

Wie auch immer...Es ist ja für jeden was da ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Sogar HP hatte oft eine schlechte Hand mit Plastik. Knöpfe, Zahnräder, 
Tastaturen, Schalteinsätze die ihre Lamellen verlieren. Verklebte 
Hochspannungflexkabel(141T).
Was man da mit alten HP Geräten erleben kann ist auch nicht erbaulich.
Schlechte Incrementalgeber(33120), schlechte Tasten(3335), schlechte 
Tastatur(8648), Schalter(8640), schlechte 10-Gang Poti(LNG), 
Relais(54602); austrocknende Elkos sind auch ein häufig vorkommender 
Fall.

Was für ein Kontrast zwischen andrerseits hochwertiger Konstruktion und 
Design. Der Zahn der Zeit nagt definitiv an HP T&M.

Ich mag alte, hochwertige T&M. Aber man hat definitiv seine Sorgen damit 
und muß willig sein, sie instand zu halten und glücklich sein wenn man 
sich durch Improvisation helfen kann und keine Spezialteile braucht.

Alte EPROMs sind auch so eine Sache. Wollte einen Backup der 3335 EPROMS 
machen und feststellen müssen, dass jene keine Nornaltypen sind und mit 
normalen EPROMmern nicht ohne weiteres gelesen werden können

Wenn ich nicht schon FGs hätte; der "Neue" scheint definitiv ein 
brauchbares Teil zu sein und wünsche viel Freude damit.

Es ist wichtige, ältere Geräte regelmäßig zu betreiben und die Schalter 
bewegen, weil sie sonst mit der Zeit oft an Silbersulfatierungsproblemen 
leiden.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Was mir an T&M gewisser Generationen nicht gefällt sind jene Geräte die 
herstellerseitig Spezialsoftware und Methoden zur Instandsetzung und 
Kalibrierung brauchen an die man als Hobby-Betreiber nicht mehr 
herankommt bzw. sich nicht leisten kann. Wenn dann mal was ausfällt und 
davon zur Instandsetzung abhängig ist, kann man Junge kriegen:-)

Auch Batterie gespeicherte Kalibrierung (HP DMM, 3468) ist eine Gefahr 
wenn man eine ausfallende Lithiumzelle übersieht, die oft eingelötet 
sind. (Ich musste an meinem 3468 die Batterie im eingeschalteten Zustand 
mit ausgesteckten Lötkolben auswechseln).

von Sandy (Gast)


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>Alte EPROMs sind auch so eine Sache. Wollte einen Backup der 3335 EPROMS
>machen und feststellen müssen, dass jene keine Nornaltypen sind und mit
>normalen EPROMmern nicht ohne weiteres gelesen werden können

Nicht ohne Weiteres bdedeutet Adapterbau in 30 Minuten. ;)
Images sind seit Ewigkeiten auf KO4BB

>Ich musste an meinem 3468 die Batterie im eingeschalteten Zustand
>mit ausgesteckten Lötkolben auswechseln).

Selbst schuld ;)

Da nimmt man eine bedrahtete "bypass Batterie" und wechselt dann 
problemlos in ausgeschaltetem Zustand.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Sandy schrieb:
>>Alte EPROMs sind auch so eine Sache. Wollte einen Backup der 3335
> EPROMS
>>machen und feststellen müssen, dass jene keine Nornaltypen sind und mit
>>normalen EPROMmern nicht ohne weiteres gelesen werden können
>
> Nicht ohne Weiteres bdedeutet Adapterbau in 30 Minuten. ;)
Gibt es da irgendwelche Schriften oder Ratschläge dafür wie nan sie 27xx 
kompatibel machen kann?
> Images sind seit Ewigkeiten auf KO4BB
Das ist gut zu wissen. Nur müsste man Datenblätter für die HP Typen 
PROMS finden. Die haben bei mir kein Fenster und scheinen HP In-house 
Typen zu sein. Die würden sich dann ohnehin nicht selber auffrischen 
lassen. Man müsste dann eine EPROM LP einbauen oder die CPU LP so 
modifizieren, daß der 6800 mit 27er EPROMS zufrieden ist. Frage ist, 
soll ich es in Ruhe lassen oder aus Angst, daß etwas passieren könnte, 
Redundanz schaffen? Das ist die Frage...
>
>>Ich musste an meinem 3468 die Batterie im eingeschalteten Zustand
>>mit ausgesteckten Lötkolben auswechseln).
>
> Selbst schuld ;)
Sind wir aber heute streng:-)
>
> Da nimmt man eine bedrahtete "bypass Batterie" und wechselt dann
> problemlos in ausgeschaltetem Zustand.
Aber dann müsste man die Zellen noch mit Dioden voneinander isolieren.
Daran dachte ich auch schon. Aber jetzt wird es langsam wieder Zeit für 
eine Neue...

von Sandy (Gast)


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@Gerhard

Einfach das ZIP von KO4BB laden. Dort ist alles drin. auch Die 
Datasheets der HP-OTP´s SY2316

Du kannst also warten, bis dort irgendwas kaputtgeht, wenn du das Zip 
file hast. Never touch a aunning system.

Zu den Dioden...Nein, die braucht es für die 2 Minuten nicht. 
Bypass-Zelle anlöten, (natürlich nicht da, wo die alte Zelle sitzt), 
alte raus, neue rein, Bypass lösen...Habe ich 100 mal bei allen 
möglichen Geräten  so gemacht, wo eine Unterbrechung der Spannung nicht 
eintreten darf. Dioden gab es da meinerseits nie.

Aber...Es muss jeder sehen wie er klarkommt ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Sandy schrieb:
> @Gerhard
>
> Einfach das ZIP von KO4BB laden. Dort ist alles drin. auch Die
> Datasheets der HP-OTP´s SY2316
>
> Du kannst also warten, bis dort irgendwas kaputtgeht, wenn du das Zip
> file hast. Never touch a aunning system.
>
> Zu den Dioden...Nein, die braucht es für die 2 Minuten nicht.
> Bypass-Zelle anlöten, (natürlich nicht da, wo die alte Zelle sitzt),
> alte raus, neue rein, Bypass lösen...Habe ich 100 mal bei allen
> möglichen Geräten  so gemacht, wo eine Unterbrechung der Spannung nicht
> eintreten darf. Dioden gab es da meinerseits nie.
>
> Aber...Es muss jeder sehen wie er klarkommt ;)

Hallo Sandy!

Vielen Dank für Deine "ermunternden" Worte.

Die Details beim 3468 müsste ich mal im Service Handbuch ansehen. Das 
wäre keine schlechte Änderung, da zwei Zellen zeitweise drin zu haben. 
Ja, ich sehe mit kurzzeitiger Parallelschaltung eigentlich auch kein 
großes Problem. Notfalls könnte ich den 3468 auch mit eigenen Mitteln 
kalibrieren. (Habe ich vor 25 Jahren gemacht). Das Teil ist aber so 
stabil, daß eine Auffrischung der Kalibrierung noch nicht notwendig war.

Gerhard

von N. S. (sharpay)


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qwertz schrieb:
> Hier einige schöne Aufnahmen vom Rentner-Treff. Soeben durch Zufall
> gefunden.

Finde die Geräte in dem Video interessant und wäre froh wenn es bei mit 
in der Gegend (Raum Freiburg) eine solche Veranstaltung noch gäbe. 
Hunderte Kilometer zu fahren macht mir keinen Spass. Bin wahrscheinlich 
aber auch schon zu alt!

von Sandy (Gast)


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Freiburg? Da wäre die Ham-Radio nur etwa 160 Km  entfernt.

Ich fahre 650 km bis zur Ham Radio :(

von 888 (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
>> Nicht ohne Weiteres bdedeutet Adapterbau in 30 Minuten. ;)
> Gibt es da irgendwelche Schriften oder Ratschläge dafür wie nan sie 27xx
> kompatibel machen kann?

Anschlußbild besorgen, ebenso das des 2764 oder 27512.
Adressleitungen A0..Axx mit A0..Axx verbinden.
Datenleitungen D0..D7 mit D0..D7 verbinden.
Am PROM alles was irgendwie /CE, /CS, /OE heisst auf Masse legen.
Am PROM alles was irgendwie CE, CS, OE heisst auf VDD legen.

Am EPROMMer 2764 (bzw 27512) einstellen und das Ganze auslesen. Wenn das 
PROM nicht den vollen Adressbereich nutzt, also weniger Adresspins hat 
als der 2764/27512, dann enthält Dein Image die Daten mehrmals 
hintereinander. Bei einer Adressleitung weniger 2x bei zwei weniger 4x, 
etc. Das kann man dann entsprechend kürzen, oder man lässt es und weist 
darauf hin.


> (...) Frage ist,
> soll ich es in Ruhe lassen oder aus Angst, daß etwas passieren könnte,
> Redundanz schaffen? Das ist die Frage...

Solange es läuft lässt man es in Ruhe. Das Backup hast Du ja, damit Du 
es nicht brauchst. Denn hättest Du es nicht, würdest Du es garantiert 
brauchen ;-)


Bei Masken-ROMs vom Typ 23xx kann man bei der Bestellung die Polarität 
der Chip- und Ausgangsfreigabeleitungen auswählen. Man kann sich also 
einen holen mit CS high-aktiv, und den zweiten mit /CS low-aktiv, und 
schon hat man einen Decoder gespart. EPROMs können das nicht, die sind 
immer low-aktiv. Da muss man dann wirklich ein Adapterplatinchen bauen 
mit Inverter drauf.

Das Masken-ROM 2364 gab es im 24poligen und im 28poligen Gehäuse. Die 
programmierbaren Typen haben immer 28 Pins.

von Sandy (Gast)


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Nur zur Info....Im 3336A befinden sich "nur"  2Kx8 roms .., was einem 
2716 entspricht.
Da dort  SY2316A (A!) verbaut sind, braucht man einen Adapter für 2716 
als Ersatz.
Wären(!) dort SY2316B (B!) verbaut, könnte der Adapter sogar wegfallen, 
da sie "B" Type pinkompatibel zum 2716 ist.

Steht alles im "zip" auf ko4bb.

von eric (Gast)


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Sandy schrieb:
> Da dort  SY2316A (A!) verbaut sind,

Wo auf dem Dortmunder AFu-Markt waren die verbaut ?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin Soul und Sandy,

möchte mich für Eure nützlichen EPROM Hinweise bedanken. Das hört sich 
sehr positiv für den Fall der Fälle an. Ich werde sicherheitshalber die 
EPROM Dateien von der angegebenen Webseite sichern. Momentan ist mein 
3335 noch vollkommen in Ordnung.

Wenn's interessiert, vor über 20 Jahre fiel die Temperaturreglung des 
HP10544 OCXO aus und ein Elko im Hilfsnetzteil und verursachte einen 
Wechselspannungsbrumm in der 15V Versorgung und unstabile, verbrummte 
Ausgangsleistung. Aber das konnte ich alles instandsetzen und er spielt 
wieder schön. Mit der prellender Frontplattentastatur hatte ich übrigens 
auch meine Probleme. Der Zahn der Zeit hat es augenscheinlich auf HP 
besonders abgesehen...

VG,
Gerhard

von Sandy (Gast)


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Wenn ein Gerät von Rigol, genau wie der HP nach 45-50 Jahren überhaupt 
noch existiert (was nicht zu erwarten ist), wird nicht mehr viel davon 
übrig sein ;)

von Sandy (Gast)


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>Wo auf dem Dortmunder AFu-Markt waren die verbaut ?

Halle 8, Stand Nr. 326, in der dritten Reihe, rechts neben dem 
Haupteingang.
Konnte man nicht übersehen.

von BVB (Gast)



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Sandy schrieb:
> Halle 8

Bullshit!

von Sandy (Gast)


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>Bullshit!

Tatsächlich?  Gut dass das auch noch aufgeklärt wurde ...LOL

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Sandy schrieb:
> Gut dass das auch noch aufgeklärt wurde ...

Zum Schluss noch ein paar Eckdaten nach der Auswertung der Veranstaltung 
vom Veranstalter selbst:

Der Amateurfunk Flohmarkt fand am Samstag den 26.11.2022 in Halle 5 
statt. Es waren insgesamt 151 Aussteller, davon 33 Aussteller aus dem 
Ausland und etwa 1600 Besucher.

Halle 5 steht 2023 aus Kostengründen leider nicht mehr zur Verfügung. 
Ausweichmöglichkeiten bieten aber die anderen Hallen.

von Max Mustermann (Gast)


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Interessant für Leute, die sich für Technik- und Messtechnikgeschichte 
interessieren und/oder sich ein privates Museum aufbauen wollen oder 
diese Geräte kaufen weil sie sie reparieren wollen. Deshalb sind solche 
Videos ein wertvolles Zeitdokument. Schön wäre allerdings gewesen wenn 
Preise sichtbar gewesen wären. Da könnten sich meine Enkel wundern wenn 
sie sich das Video in vielleicht 40 Jahren ansehen.

von BVB (Gast)


Angehängte Dateien:

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Ralf L. schrieb:
> Der Amateurfunk Flohmarkt fand am Samstag den 26.11.2022 in Halle 5
> statt. Es waren insgesamt 151 Aussteller, davon 33 Aussteller aus dem
> Ausland und etwa 1600 Besucher.
>
> Halle 5 steht 2023 aus Kostengründen leider nicht mehr zur Verfügung.
> Ausweichmöglichkeiten bieten aber die anderen Hallen.

Wirklich Halle 5?

Auf der offiziellen Veranstalter-Seite [1] ist immer von Halle 6 die 
Rede.

[1] http://www.amateurfunkmarkt.de/

von Andreas B. (Firma: TMSS) (tandy)


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>Interessant für Leute, die sich für Technik- und Messtechnikgeschichte
>interessieren und/oder sich ein privates Museum aufbauen wollen oder
>diese Geräte kaufen weil sie sie reparieren wollen.

Auf "diesen Märkten" (vor allem der Ham-Radio und Rosmalen) gab es in 
den vergangenen Jahren immer Händler, die auch den China Krempel 
(Neuware) von Rigol, Siglent, Owon usw. in Massen verkauft haben....Und 
zwar zu Sonderkonditionen.

DAFÜR habe zumindest ich diese Märkte nie besucht....völlig 
uninteressant.

von Max Mustermann (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> die auch den China Krempel
> (Neuware) von Rigol, Siglent, Owon usw. in Massen verkauft haben....Und
> zwar zu Sonderkonditionen.

Da gibt es heutzutage wirklich gute und bezahlbare Geräte. Die würde ich 
dem uralten Schrott meistens vorziehen.

von Ralf L. (ladesystemtech)


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BVB schrieb:
> Wirklich Halle 5?

Ich habe nach der Veranstaltung die "After Sales E-Mail" bei einem 
Aussteller gelesen. Da standen die Eckdaten vom Veranstalter so drin. Es 
kann natürlich auch ein Tippfehler gewesen sein und Halle 6 ist doch 
richtig gewesen.

von 888 (Gast)


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Halle 6. B1-seitig in der hinterste Ecke.

von Andreas B. (Firma: TMSS) (tandy)


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>Da gibt es heutzutage wirklich gute und bezahlbare Geräte. Die würde ich
>dem uralten Schrott meistens vorziehen.

Das hängt einzig und alleine davon ab, was man erwartet. Bezahlbar sind 
die Geräte auf jeden Fall, aber man bekommt im Leben selten etwas 
geschenkt.

Auf den Märkten gibt es haufenweise uralten Schrott, der (zuminderst 
mich) ebensowenig interessiert.

Ich suche dort nach Geräten von Rohde, HP, Tek, Leader, Advantest 
usw.usw...
Und FAST jedes mal bin ich fündig geworden. Vor allem auf der Ham Radio 
und in Rosmalen. Hin und wieder sogar in Dortmund.

Wenn man allerdings einen Rohde FSEB 30 oder einen UPL als "alten 
Schrott" bezeichnet, dann ist das nunmal so....Der ist dann im worst 
case 26 Jahre alt.

Die Märkte sind übrigens auch ein vortrefflicher Ort, um Kontakte mit 
Surplushändlern zu knüpfen und zu pflegen. Einige Händler, die dort 
heute nicht mehr präsent sind, habe ich dort kennengelernt und  mache 
mit denen bis heute hin und wieder  gute Geschäfte.

Ich sehe absolut nichts "negatives" an diesen Märkten, obwohl die besten 
Zeiten zweifellos vorbei sind.

: Bearbeitet durch User
von OM unter 90 (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Ich suche dort nach Geräten von Rohde, HP, Tek, Leader, Advantest
> usw.usw...
> Und FAST jedes mal bin ich fündig geworden.

Ist auch zu 99% Schrott wenn über 25 Jahre alt. Alleine schon die 
Bedienung ist da aus heutiger Sicht ein Krampf.

Andreas B. schrieb:
> Die Märkte sind übrigens auch ein vortrefflicher Ort, um Kontakte mit

der Generation 90+ zu knüpfen. Na wers nötig hat solls machen.

Andreas B. schrieb:
> Einige Händler, die dort heute nicht mehr präsent sind, habe ich dort
> kennengelernt und  mache mit denen bis heute hin und wieder  gute
> Geschäfte.

Du meinst die Händler machen mit dir gute Geschäfte.

von Andreas B. (Firma: TMSS) (tandy)


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>Ist auch zu 99% Schrott wenn über 25 Jahre alt.

Das ist natürlich Quatsch und hängt davon ab, wie intensiv die Geräte im 
Gebrauch waren.
Meine UPL und UPD, deren Bedienung im Vergleich zu einem AP oder 
Prismsound
tatsächlich etwas "zäh" ist, stammen vom WDR und haben dort nur 
rumgestanden.
Cmos Batterie erneuern...fertig.

>Bedienung ist da aus heutiger Sicht ein Krampf.
Nein, in vielen Fällen sogar andersherum, wenn ich mir die seltsame 
Menüführung mancher Chinesen anschaue, die da gerade bei den günstigen 
Geräten teils gewöhnungsbedürftig ist.
In einem Nachbarthread wird das z.B. an einem billigen Owon scopemeter 
bemängelt....zu Recht.

Das Argument "naja...120 €" kann man  immer hervorkramen...Das ist 
natürlich eine Hausnummer mit Gewicht.

>der Generation 90+ zu knüpfen. Na wers nötig hat solls machen.
Jessus Maria...sind hier seltsame Gestalten unterwegs.
Die meisten dieser Surplushändler sind in der Tat über 60, wenn man mal 
von HTB Elektronik absieht. Der ist vielleicht 45 ;)

FSEA, FSEB oder FSIQ sind auch nach 25 Jahren immer noch sehr geschätzte 
Geräte im Profibereich. Und wenn man  einen FSEA 30 für 1000-1200 € 
bekommen kann, dann sollte man zugreifen....Zumindest dann, wenn man 
einen SA sucht, und etwas PLATZ hat.

>Du meinst die Händler machen mit dir gute Geschäfte.

Du scheinst ja ein echte Auskenner zu sein....stimmt´s?
Natürlich machen die Händler dicke Gewinne, aber wenn man die Leute 
besser kennt, machen sie mit dir in der Regel "weniger Gewinn". Ich 
bekam meine Geräte dort immer zum halben preis (oder weniger) , den sie 
bei Ebay verlangt haben. Man kennt sich halt...
Um so günstig wie diese Händler einkaufen zu können, braucht man 
"Verbindungen" , die mir fehlen. Ich bekomme beim WDR oder der 
Bundeswehr oder aus Firmeninsolvenzen so gut wie gar nichts. Du etwa?

Vielleicht kannst du mir eine Frage beantworten?
Wenn man (nur mal angenommen) einen R&S UPL mit low distortion Option, 
Digital i/O und Jitter Analyse haben möchte, und bei einem dieser GAUNER 
;) anstelle der üblichen Ebay 3000-4500 €  für 1500 € angeboten 
bekommt...

Welches moderne Gerät aus China sollte man für diesen Preis kaufen, und 
warum?
Das selbe gilt für den FSEA 30 mit 1 Hz rbw und low phase noise.

Bin mal gespannt, freue mich auf deine Antwort, damit ich demnächst 
"besser" einkaufen kann....

Danke.

: Bearbeitet durch User
von Franz (Gast)


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Bist ja echt ein Spinner. Jetzt hast du die 0.0001% der Fälle genannt wo 
deine verquerten Ansichten zum kauf hochwertiger Messtechnik zutreffen 
könnte. Wer kauft denn Messgeräte zum Preis eines gebrauchten 
Mittelklassewagens in gutem Zustand? Das machen eher Leute, die ihr Geld 
damit verdienen und die haben seriösere Quellen. Wieviele dieser 
Messgeräte werden auf Flohmärkten verkauft oder vermittelt? Mag ja alles 
bei dir persönlich zutreffen, aber nicht bei den anderen Besuchern 
dieser Rentnertreffs.
Auf Flohmärkten werden von namhaften Herstellern eher Oszis mit mikriger 
Speichertiefe und trägen Bedienelementen angeboten. Da ist ein neues 
Rigol in den meisten Fällen die bessere Wahl. Und da bin ich auch bereit 
2000Euro zu zahlen wenn das Gerät zu meinen Anwendungen passt. Wobei die 
meisten Leute niemals soviel für ein Messgerät bezahlen würden.

von Thomas V. (thomas_v270)


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also ich war wieder sehr zufrieden und konnte für mich einige 
Schnäppchen abgreifen. Ich fahre seit 1981 zum Dortmunder AFU Markt und 
habe keine Veranstaltung ausgelassen. Es bleibt ja nicht aus, dass man 
zwischenzeitlich auch älter wird.
Soll ich deshalb nicht mehr hinfahren?
Seither hatte ich, bis auf wenige Ausnahmen, auch stets einen Tisch und 
bisher immer alle meine Sachen verkauft bekommen. Wenn man das hier so 
ließt scheint das ja nicht möglich zu sein weil ja nur überteuerter 
alter Schrott angeboten wird.
Tisch für 2023 ist selbstverständlich reserviert und ich freue mich 
schon auf das nächste AFU Treffen in DO

von Andreas B. (Firma: TMSS) (tandy)


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> Wer kauft denn Messgeräte zum Preis eines gebrauchten
>Mittelklassewagens in gutem Zustand?

Ich habe weiter oben doch deutlich lesbar ein paar Preise genannt und 
weiss natürlich nicht so genau, was bei dir ein gebrauchter 
Mittelklassewagen kostet...lach....Der Spinner bist wohl eher du selbst.

>Das machen eher Leute, die ihr Geld
>damit verdienen und die haben seriösere Quellen.

Äh?...Du glaubst also, dass es völlig abwegig sei, mehrere tausend Euro 
für sein Hobby zu investieren?  Ist das dein Ernst?
Wenn man Bürgergeld bezieht, dann(!) mag das so sein, da stimme ich dir 
zu.

Was ist eigentlich mit den Menschen, die sich (neben einem 
Familienkombi) noch einen Sportwagen gönnen, den sie NICHT beruflich 
nutzen....Alles Idioten, stimmts?

> Wieviele dieser
>Messgeräte werden auf Flohmärkten verkauft oder vermittelt?

Das wurde  doch gar nicht thematisiert? Fakt ist, dass man z.B, auf der 
Ham Radio oder in Rosmalen hochwertige Meßtechnik zu günstigen Preisen 
kaufen kann und konnte. Wie erwähnt...Dort habe ich vor Jahren u.A. 
einen UPD günstig eingekauft. Zu einem Drittel des normalen 
Händlerpreises.
Was ist daran jetzt so verwerflich, dumm, oder falsch?
Zu den "Highlights" vergangener Jahre zählen:

Tek 571 Curve Tracer in "mint" condition (Rosmalen 2016)
TEK 3054 5Gs DPO ( Zwolle 2015)
Große ANDO LCR Bridge (Rosmalen)
Rohde FSEB 30  mit Optionen (Ham Radio)
Yokogawa TA 520 TIA (Rosmalen)
Chroma HDMI pattern generator (Rosmalen)

usw....usw....

>Auf Flohmärkten werden von namhaften Herstellern eher Oszis mit mikriger
>Speichertiefe und trägen Bedienelementen angeboten.

Ja, sowas gibts da auch, aber ich bin vielmehr auf der Suche nach 
spezielleren Dingen wie TIA´s , Audioanalyzern, Jitteranalyzern etc. Und 
da habe ich bereits (wohl über viele Jahre hinweg) einiges bekommen, was 
wirklich günstig war, weil die Leute oft gar nicht wussten, was sie da 
verkaufen. Manche Verkäufer kaufen mitunter Posten von Behörden etc. 
auf, ohne in Einzelfällen genau zu wissen, was dabei ist.

Aber ich gehe mal davon aus, dass ich einen wie dich nicht überzeugen 
kann, und auch gar nicht überzeugen will....Entweder man geht dort hin, 
oder man lässt es bleiben. Ist doch ganz einfach.

> Wobei die
>meisten Leute niemals soviel für ein Messgerät bezahlen würden.

"Die meisten Leute" fahren weder Sportwagen noch haben sie eine Ducati 
in der Garage. Aber warum sollte es "schlecht" sein, sich sowas 
anzuschaffen?

Kopfschüttelnd....

: Bearbeitet durch User
von H. Eggert (Gast)


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Mein 45 Jahre alter TEK576 Curve Tracer ist auch heute noch ein 
begehrenswertes Instrument für den Leute immer noch viel Geld ausgeben 
willens sind.

Vor ein paar Jahren erstand ich sehr günstig einen HP8970B zusammen mit 
seiner HP346B Noise source für ein Butterbrot (<1K).

Auch ein HP437B mit einigen Meßköpfen ist nicht zu verachten.

Oder das gute alte URV3 mit Tastköpfen.

Auch ein funktionierender HP141T mit allen Einschüben und Tracking 
Generator, YIG Filter sind immer noch für Vieles brauchbar.

Spektral pure HP8640B sind trotz Analogabstimmung nicht zu verachten. 
Für Zweiton Messungen immer noch sehr nützlich.

Sind alles alte Schinken, aber extrem nützlich für die Projekte die man 
so damit durchzieht.

Nicht alles Alte ist altes Eisen. Man muß sich aber eher gut auskennen. 
Und es ist Dank guter Service Handbücher besser reparierbar wenn nicht 
gerade exotische Spezialteile ausfallen.

Moderne Instrumente benötigen oft Hersteller SW für die Kalibrierung die 
auch nicht immer beziehbar ist. Da sind ältere Instrumente für den 
Heimgebrauch doch praktischer.

von Andreas B. (Firma: TMSS) (tandy)


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>Mein 45 Jahre alter TEK576 Curve Tracer ist auch heute noch ein
>begehrenswertes Instrument für den Leute immer noch viel Geld ausgeben
>willens sind.

So ist es. Meinen habe ich von einem Händler, den ich auf einem dieser 
Flohmärkte kennengelernt habe.  Einem kleinen Markt in einer 
Düsseldorfer Benzenberger? Realschule....Den Markt gibt´s leider nicht 
mehr.
Aktuelle Geräte, die 1000V Kollektorspannung und/oder höhere Ströme 
liefern, sind  selbst für kleinere und mittlere Gewerbliche nicht zu 
bezahlen. 800 bis ca. 1500 € für einen  576 aber schon. ;)

>Nicht alles Alte ist altes Eisen. Man muß sich aber eher gut auskennen.

So isses....

: Bearbeitet durch User
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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H. Eggert schrieb:
> Nicht alles Alte ist altes Eisen. Man muß sich aber eher gut auskennen.

....und man muss wissen, damit umzugehen.
Nix mit Anschliessen, Knöpfchen drücken, Ergebnis ablesen, fertig.
Was da wie! gemessen wird, kann man nicht erklären, weil man kein 
Grundwissen hat.
Die Grundlagen der Mikrowellentechnik sind in den 40er und 50er Jahren 
des vorigen Jahrhunderts mit einem Signalgenerator, einer geschlitzten 
Messleitung (Slotted Line) und einem SWR-Indikator (HP415 u.a.) 
erarbeitet worden.
Schade, dass Rosmalen passè ist.

73
Wilhelm

von Andreas B. (Firma: TMSS) (tandy)


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>Nix mit Anschliessen, Knöpfchen drücken, Ergebnis ablesen, fertig.

Also..."Autoset" hatte sogar schon der "zierliche" TEK DSA602, das 11302 
usw....in den 80ern. ;)
Allerdings gab´s das m.W. nur bei Oszilloskopen, die eigentlich jeder 
bedienen können sollte, der sich sowas anschafft.

>Schade, dass Rosmalen passè ist

Nach der HAM der größte und beste Markt....Ausserdem nicht weit weg von 
mir.
So eine ScheiXX...Vielleicht wird nochmal was neues (kleineres) 
organisiert, aber das ist wohl eher (mein) Wunschdenken.

Bleibt noch Zwolle usw...aber die sind von der Größe nicht vergleichbar.

: Bearbeitet durch User
von Maik .. (basteling)


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Na - hat von Euch auch noch wer gute Beute beim 2023er Markt in Dortmund 
gemacht?

Ich hab zumindest meinen lange gesuchten AFGU für unter 250Euronen 
bekommen. Un den gesuchten 2GHz HP Syntesiszer auch für 10Cent / MHz... 
Auch sonst gab es viel Interessantes zu moderaten Preisen. Und lauter 
nette Leute.

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Maik .. schrieb:
> Auch sonst gab es viel Interessantes zu moderaten Preisen.

Kannst du dich vielleicht noch daran erinnern in welcher Halle dieses 
Jahr der AFU-Flohmarkt in Dortmund statt fand? Dieses Jahr war ich 
leider nicht dabei, wann war der denn?

von Cyblord -. (cyblord)


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Maik .. schrieb:
> Na - hat von Euch auch noch wer gute Beute beim 2023er Markt in Dortmund
> gemacht?
>
> Ich hab zumindest meinen lange gesuchten AFGU für unter 250Euronen
> bekommen. Un den gesuchten 2GHz HP Syntesiszer auch für 10Cent / MHz...
> Auch sonst gab es viel Interessantes zu moderaten Preisen. Und lauter
> nette Leute.

Jetzt hör doch mal auf mit diesen Geronten-Veranstaltungen.

von Maik .. (basteling)


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Na Cyblord, mal wieder aus Deiner eindimensionalen und monokausalen 
Welt, die keine anderen Hobbys oder Lebenseinstellungen zulässt 
herumstänkern ;)

Du erinnerst mich immer an Herrn Paschulke, den unkreativen, 
festgefahrenen und voreingenommenen Nachbarn von Peter Lustig aus der 
gleichnahmigen Fernsehserie.

Ich wünsch Dir etwas Einsicht zu Weihnachten - Andere Menschen nach 
Ihrer Passion leben zu lassen und nicht soviel herumzustänkern.

von Cyblord -. (cyblord)


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Maik .. schrieb:
> von Peter Lustig aus der
> gleichnahmigen Fernsehserie.

Die Fernsehserie hieß "Löwenzahn". Was soll da "gleichnahmig"(sic) sein?
Und btw: "Namen" schreibt man ohne "h".

Was kannst du eigentlich richtig?

: Bearbeitet durch User
von Maik .. (basteling)


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Ach Du - ich kann so vieles was Du wahrscheinlich nicht kannst. Das sei 
Dir versichert. Außer pünktlich und Rechtschreibung, aber das kann ich 
mir leisten ;)

Du kannst vor allem andere Menschen kritisieren und abwerten. Tief 
blicken ließen Deine Aussagen letztens, man solle schwache oder 
auffällige Schüler nicht fördern, sondern als Waldarbeiter ausbilden. 
Das sagt mir eigentlich alles zu Deinem Charakter und Menschenbild. 
Leider.

Dazu passt es auch - dass Du Dich versuchst an Rechtschreibfehlern 
Anderer hochzuziehen, wenn Dir die Argumente fehlen.

Allen Anderen eine frohe Weihnachtszeit

von Cyblord -. (cyblord)


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Maik .. schrieb:
> man solle schwache oder
> auffällige Schüler nicht fördern, sondern als Waldarbeiter ausbilden.

Inwiefern ist eine Arbeitsstelle oder gar eine Ausbildung keine 
Förderung? Man muss solchen Schülern nur nicht mit Wissenschaft und 
Ingenieur-Berufen kommen. Sollte eigentlich klar sein. Außer man ist 
halt woke. Da kann bekommt jeder einen Nobelpreis. Ist fairer.

> Dazu passt es auch - dass Du Dich versuchst an Rechtschreibfehlern
> Anderer hochzuziehen, wenn Dir die Argumente fehlen.

Mein Argument war eigentlich dass du nicht mal den Namen der Serie 
kennst. Dass du dann das Wort "gleichnamig" falsch verwendest UND dazu 
noch falsch schreibst ist ja nur das Schmankerl oben auf deiner Torte 
der Inkompetenz.

> Allen Anderen eine frohe Weihnachtszeit

Nicht sehr inklusiv.

: Bearbeitet durch User
von Maik .. (basteling)


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Deine Kompetenz besteht scheinbar vor allem aus kleinkarierter 
Überkorrektheit. Welch eine graue Welt muss das sein. Da gönne ich mir 
lieber mal etwas Unschärfe und Farbe - wo es nichts macht. Die 
eigentliche Botschaft war ja zu erkennen.

P.S. Menschen zu fördern anstatt sie gleich abzustempeln und in einer 
womöglich unpassenden beruflichen Sackgasse verhungern zu lassen, hat 
nichts, aber auch gar nichts mit woker Einstellung zu tun. Das ist 
Empathie und Menschlichkeit, die manchem fehlt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Maik .. schrieb:
> Deine Kompetenz besteht scheinbar vor allem aus kleinkarierter
> Überkorrektheit.

Oder einfach aus korrekten Schlussfolgerungen? Aber korrekt ist heut 
sicher auch unwoke.

> Da gönne ich mir
> lieber mal etwas Unschärfe und Farbe - wo es nichts macht. D

Du meinst du siehst über DEINE Fehler gerne großzügig hinweg?

> P.S. Menschen zu fördern anstatt sie gleich abzustempeln und in einer
> womöglich unpassenden beruflichen Sackgasse verhungern zu lassen, hat
> nichts, aber auch gar nichts mit woker Einstellung zu tun. Das ist
> Empathie und Menschlichkeit, die manchem fehlt.

Du hast noch nicht dargestellt warum eine Ausbildung zum Waldarbeiter 
einem Abstempeln gleich kommt. Damit beleidigst du übrigens die ganzen 
Waldarbeiter, die einen notwendigen Knochenjob leisten, aufs übelste. Es 
geht einfach darum dass jeder nach seinen Fähigkeiten arbeitet und nicht 
alle, koste es was es wolle, in eine Rolle gepresst werden nur damit man 
ja niemanden nicht studieren lässt.
Eine erzwungene Gleichmacherei ist das Gegenteil von Empathie.

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (elektronenbremser)


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Cyblord -. schrieb:
> Die Fernsehserie hieß "Löwenzahn". Was soll da "gleichnahmig"(sic) sein?
> Und btw: "Namen" schreibt man ohne "h".

Da gebe ich cyblord recht aber wenn er schon

Cyblord -. schrieb:
> Außer man ist halt woke
Und
Cyblord -. schrieb:
> unwoke.

schreibt, sollte er sich doch mal selbst korrigieren, vermutlich meint 
er
https://de.m.wiktionary.org/wiki/en_vogue
und das wäre nämlich genau das Gegenteil von dem, war er mit "unwoke" 
zum Ausdruck bringen will!

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas M. schrieb:
> vermutlich meint
> er
> https://de.m.wiktionary.org/wiki/en_vogue

Haha. Hoffentlich meinst du das nicht ernst ;-)

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Woke bedeutet Wachsamkeit, aufgewacht.
Passt das deiner Meinung nach in deinen Kontext?
Unwoke bedeutet nicht achtsam.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas M. schrieb:
> Passt das deiner Meinung nach in deinen Kontext?

Natürlich passt das.

"ein „wachsames“ Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit "

Genau das was Maik hier vermeintlich tut: Er sieht eine Diskriminierung 
von bestimmten Schülern, wenn die nicht alle auf Dipl. Ing. Studium 
gepolt werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Woke

: Bearbeitet durch User
von Maik .. (basteling)


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Nein - Cyblord agiert mal wieder unsauber, was er mir hier zwischen die 
Zeilen einbauen möchte.
Ich habe nirgends gefordert, dass findungs / unterstützungsbedürftige 
Schüler in eine, ggfs. naturwissenschaftliche Schiene geschoben werden 
sollen. Nur dass sie bitte nicht ohne weitere Unterstützung schulisch 
einfach in die Schublade "überwiegend manuelle Arbeit" - gesteckt werden 
mögen.
Cyblords Aussage war so zu interpretieren, dass er es nicht als nötig 
ansieht, Ihnen anständige Chancen auf Findung und Ausübung ihrer ggfs. 
verdeckten Talente zu gewähren. Jede schaffende Tätigkeit ist ehrenhaft 
(nur diverse Bürokraten fallen da für mich raus), aber in dieser 
Gesellschaft sollte jeder die Chance auf eine vernünftige Berufs-Findung 
bekommen.

Ich bin jetzt hier raus.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cyblord -. schrieb:
> Geronten-Veranstaltungen

Cyblord -. schrieb:
> einem Abstempeln gleich kommt ...

Es ist der Tonfall, der Tonfall zwischen den Zeilen.
Da ist man selbst oft betriebsblind.

von Michael M. (michaelm)


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Ist euer FB oder Twitter wieder kaputt, so dass sich wieder hier 
ausgekotzt wird? :-((

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Haaaaalooooo, ist hier jemand?

von Mark S. (voltwide)


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von Ralf L. (ladesystemtech)


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Mark S. schrieb:
> Nö

Es geht darum, ob hier jemand weiß in welcher Halle der AFU Flohmarkt 
2023 stattgefunden hat (Halle 5 oder 6)?

Letztes Jahr 2022 gab es in der Westfalenhalle wohl Probleme. Das Datum 
für dieses Jahr habe ich inzwischen selbst rausgefunden (09.12.2023).

von Wf88 (wf88)


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Achim H. schrieb:
> und ein lineares,
> primärgetaktetes 40V-5A-Netzteil

ein lineares Schaltnetzteil?

von Heiner B. (karadur)


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War in Halle 8.

von Heiner B. (karadur)


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https://amateurfunkmarkt.de/

Google erzählt sowas aber nicht

von Ralf L. (ladesystemtech)


Angehängte Dateien:

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Heiner B. schrieb:
> War in Halle 8.

Danke. Es hätte ja auch sein können, dass durch die Bauarbeiten wieder 
eine Änderung der Hallenbelegung stattgefunden hat.

Ich habe gesehen, dass das Eingangsportal der Messehallen durch den 
Umbau jetzt noch bombastischer aussieht.

von Cyblord -. (cyblord)


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Dieter D. schrieb:
> Es ist der Tonfall, der Tonfall zwischen den Zeilen.
> Da ist man selbst oft betriebsblind.

Ich wähle alle meine Worte sehr sorgfältig. Da ist nichts Zufall.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich wähle alle meine Worte sehr sorgfältig. Da ist nichts Zufall.

Um so schlimmer.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heiner B. schrieb:
> Google erzählt sowas aber nicht

Wenn es dort eine Unterseite gäbe, die viele weitere solche Flohmärkte 
auflisten würde mit passenden Meta-Informationen für die Suchmaschine, 
dann vielleicht schon.

von Norbert (Gast)


Angehängte Dateien:

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Ralf L. schrieb:
> jetzt noch bombastischer

Alter Hut ;)

SCNR -

von Norbert (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn es dort eine Unterseite gäbe, die viele weitere solche Flohmärkte
> auflisten würde

gibts - und erzähls nicht weiter:

ersetze "Ünterseite" im Kleinhirn mit Link.

Der Datenkrake spuckt für Amateure:

http://on4lea.bplaced.net/termine.htm

Suchbegriffe "termine flohmarkt amateurfunk"

Der Datenkrake listet sogar die DARC-Liste - aber dennoch, allen 
Kleinhirnen:

Gute Besserung!

von Norbert (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich wähle alle meine Worte sehr sorgfältig. Da ist nichts Zufall.

Als echter Lügner bist schon enttarnt - da helfen selbst die Dir 
befreundeten Lösch-Moderatoren nur noch bedingt, weil der Admin Dich nur 
"duldet"

Gute Besserung!

von Cyblord -. (cyblord)


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Norbert schrieb:
> Als echter Lügner bist schon enttarnt - da helfen selbst die Dir
> befreundeten Lösch-Moderatoren nur noch bedingt, weil der Admin Dich nur
> "duldet"

Wirres Gerede.

von Martin L. (makersting)


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Andreas M. schrieb:
> Woke bedeutet Wachsamkeit, aufgewacht.

Eher "erwacht". Woke Leits halten sich offenbar für erwacht, implizieren 
damit, dass aus ihrer Sicht andere weiterhin schlafen. An sich müssten 
sie daher ausrufen "Erwachet!". Aber das nutzen schon andere 
Gesellschaftsgruppen. Der Anglizismus "woke" verschleiert etwas die 
Analogie zu Glaubensbewegungen.

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