Audioverstärker für Schwyzerörgeli

#7269778
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Die Schaltung besteht im Wesentlichen aus einem MIDI-Soundmodul und 
einem Stereo 3.5 Watt Verstärker. Wenn ich die in Serie schalte, 
funktioniert alles.

Soundmodul: https://www.adafruit.com/product/1381

Verstärker: https://www.adafruit.com/product/987

Nun wollte ich ein Stereo-Potentiometer einbauen. Ein Kopfhörer sollte 
auch angeschlossen werden können. Das habe ich mit der beiliegenden 
Schaltung gemacht. In einem anderen Thread habe ich gelernt, dass das 
mit dem LM358 nicht funktioniert (mind. 7V und nicht für Audio 
geeignet). Könnt ihr mir einen geeigneten OP angeben.

Vielleicht habt ihr auch eine Vorschlag für eine einfachere Schaltung.
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Gast #7269788
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Ich würde 10 kΩ Potis nehmen. Als Verstärker fällt mir spontan der LM386 
ein, ist ein alter Klassiker.

Kann das Board wirklich MIDI Daten in Audio umwandeln, also die Klänge 
der Musikinstrumente synthetisieren?

Nach meinem Kenntnisstand sind dafür eine Megabyte RAM Nötig, sowie ein 
recht komplexer DSP. In den 90er Jahren hatte ich so etwas mal von 
Roland, als Add-On auf meiner Soundkarte. Das kostete damals allerdings 
mehrere hundert DM.
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(Firma: matzetronics) #7269801
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Jürg M. schrieb:
> Vielleicht habt ihr auch eine Vorschlag für eine einfachere Schaltung.

Am besten nimmst du eines dieser kleinen Stereo-Verstärker IC, wie z.B. 
den TDA2822M (Class B) oder PAM8403 (Class D), wobei letzter ein 
grösseres Gehäuse (SOP-16) hat, aber dafür sehr wenig Ruhestrom 
benötigt.

Der TDA2822M ist sehr leicht zu verschalten, läuft ab 1,8V Speisung und 
ist billig. Deswegen rate ich dir zu dem. Ist ausserdem viel leichter zu 
verwenden als die alte Zicke LM386.
#7269815
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Jürg M. schrieb:
> In einem anderen Thread habe ich gelernt, dass das
> mit dem LM358 nicht funktioniert (mind. 7V und nicht für Audio
> geeignet). Könnt ihr mir einen geeigneten OP angeben.

TS922, TS482, MC34119/TS34119.

Jürg M. schrieb:
> Nun wollte ich ein Stereo-Potentiometer einbauen

Merkwürdige Dimensionierung, wie kommst du auf 1k und 100uF Elkos ?

Welcher Kopfhörer schafft 0.02 Hz ?

Matthias S. schrieb:
> Am besten nimmst du eines dieser kleinen Stereo-Verstärker IC

Natürlich nicht, viel zu lautes Rauschen. Man hört 100uV noise wenn der 
Lautsprecher direkt am Ohr ist.
Gast #7269870
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Der LM386 rauscht deutlich hörbar und ist auch sonst nicht gerade 
High-End. Dennoch hat er mich bisher stets zufrieden gestellt. Es kommt 
halt stark darauf an, was man damit anstellt und welche Ansprüche man 
hat.

Von dem Chinas Modul erwarte ich jetzt auch nicht gerade den höchsten 
Audio Genuss. Insbesondere nicht von seiner MIDI Synthese. Was ich da so 
bei Youtube gehört habe erinnert mich stark an die Soundkarten mit Adlib 
Chips.
(Firma: مهندس) #7270051
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Steve van de Grens schrieb:
> Der LM386 rauscht deutlich hörbar und ist auch sonst nicht gerade
> High-End.

Matthias S. schrieb:
> ... die alte Zicke LM386.

Ja, die alte Zicke LM386 ... ist aber besser als ihr Ruf. Ist natürlich 
alles andere als HighEnd, sonst aber ein solides Arbeitspferd um ¼-½ 
Watt an 4/8 Ohm zu bringen. Zimmerlautstärke bei Batteriebetrieb 
möglich. Gutes Layout vorausgesetzt, denn der LM386 neigt zum Schwingen.
(Firma: matzetronics) #7270367
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Mohandes H. schrieb:
> denn der LM386 neigt zum Schwingen.

Sag ich doch...
Das Ding ist ne Zicke :-P

Weil die TDA2822M so billig sind, ist das mein Arbeitspferd für sowas. 
Läuft eben auch schon ab 1,8V und kann auch in Brücke betrieben werden. 
Kost' 37ct bei Tante Reichelt.
https://www.reichelt.de/de/de/audio-ic-2-kanal-dip-8-tda-2822m-p20766.html
(Firma: Autotronic) #7270442
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Matthias S. schrieb:
> Da steht, das der nur rauscht, wenn der Poster den CD-Player
> anschliesst.

Na gut. Dann würde ich gerne ein Datenblatt vom TDA2822 ins Forum 
eintragen, damit hier auch mal was moderneres als der LM386 vorrätig 
ist.

Warum gelingt mir das nicht? Bin ich dazu nicht berechtigt? Vom LM386 
ist schließlich auch ein Datenblatt vorhanden.
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#7270466
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Zur ursprünglichen Schaltung:

Wie schon erwähnt, sind die Elkos z.T. etwas groß gewählt. Ist aber kein 
Problem.

Der VS.. wird sicherlich auch einen DC-Offset auf seinem Ausgang haben. 
Also auch in diese Leitung einen Kondensator.

Die beiden Spannungsteiler R12 ... R15 können durch einen einzigen 
ersetzt werden. C7/C8 wird dann auch nur ein Kondensator.

Als OPV werfe ich noch den OPA2156 in die Runde.

Tatsächlich werfen würde ich aber mit TDA7050. Würde ich sogar 
verschenken.

Außerdem würde ich die Versorgung des OPVs vor dem Spannungsregler 
abgreifen.


Gruß
Jobst
Gast #7273495
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Jens G. schrieb:
> Wieso? Weil Du da spezielle SMD-Löttechnik bräuchtest? So ein Quatsch.
> Die üblichen (größeren) SMD-Teile lassen sich alle mit herkömmlicher
> Löttechnik löten ...

Das Argument kommt hier immer wieder. Dabei wird von einer industriell 
gefertigten Platine mit Lötstopplack ausgegangen.

Auf Lochraster Platinen ist der Einsatz von SMD IC's wesentlich 
schwieriger.
Gast #7277332
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Jürg M. schrieb:
> Der TLV2462 ist bei Mouser.com als "obsolet" eingestuft.

Stimmt nicht.

Jobst M. schrieb:
> Selbst der DIP nicht!

So ist es.

Jürg M. schrieb:
> Steht im Datenblatt.

Du solltest mit Deinen Kindern oder Enkeln das Lesen in der Grundschule 
üben -  vor allem das von Zahlen. ;o) ;o))

Da steht TLV2465 ist obsolet und nicht der TLV2462.

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