Opamp mit Möglichkeit zum "herunterziehen"

Gast #7281723
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Kennt ihr moderne Operationsverstärker mit dem Feature daß man über 
einen zusätzlichen Steueranschluß den Ausgang analog 
herunterziehen/begrenzen kann ohne daß zugleich interne Stufen in die 
Sättigung gehen und danach Überschwingen. Die Idee wäre für ein 
spezielleres Netzteil.

Ich kenne bisher nur den CA3140 mit seinem "Strobe"-Eingang der extra 
dafür gebaut wurde, aber der Chip scheint auch bald aus der laufenden 
Produktion zu gehen.
#7281752
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A-Freak schrieb:
> Kennt ihr moderne Operationsverstärker mit dem Feature daß man über
> einen zusätzlichen Steueranschluß den Ausgang analog
> herunterziehen/begrenzen kann ohne daß zugleich interne Stufen in die
> Sättigung gehen und danach Überschwingen. Die Idee wäre für ein
> spezielleres Netzteil.

Modern nicht, aber schon mal an dem µa723 und Konsorten (LM723, ...) 
gedacht? Der OpAmp da drin ist eher mau aber du bekommst eine recht gute 
Referenzspannungsquelle. Über den Frequency Compensation Pin oder 
Current Limit Pin zusammen mit dem Current Sense Pin kannst du den 
Ausgang runter ziehen. Das ist "amtlich" von diversen Datenblättern 
abgesegnet.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #7281753
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ArnoR schrieb:
> Doch, natürlich.

Hab ich das im Datenblatt auf dem Handy übersehen?
Dan sorry :-(
Aber die Antwort von [Hannes J.] in Bezug des LM723 kann ich voll 
Unterstützen ;-)
Der wird auch gerne genau dazu benutzt :-)
Bild aus .elektronik-kompendium.de
Angehängte Dateien:
Gast #7281762
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Patrick L. schrieb:
> Hab ich das im Datenblatt auf dem Handy übersehen?

Ich weiß ja nicht ob du eine Stromquelle/-bank überhaupt erkennen 
kannst. Jedenfalls ist eine solche drin und die versorgt den Diff und 
die VAS mit Konstantstrom.

Ganz rechts im Schaltbild ist ein JFET der als Stromquelle auf die 
Z-Diode arbeitet und die zusammen mit dem npn und seinem 
Emitterwiderstand eine Konstantstromquelle bildet. Deren Strom fließt 
durch den als Diode geschalteten npn oben rechts. Seine Flußspannung ist 
die Referenz für den gleich links daneben liegenden 
VAS-Stromquellentransistor und den Diff-Stromquellentransistor. Diese 3 
Transistoren bilden einen Mehrfachstromspiegel (Strombank) wobei ein 
Spiegelverhältnis ungleich 1 ist.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #7281766
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ArnoR schrieb:
> Ich weiß ja nicht ob du eine Stromquelle/-bank überhaupt erkennen
> kannst.

Jetzt wo ich das Schaltbild schnell an der Barriere (Warte auf den Zug)
Angeschaut habe sicher ;-) nur im Prinzipschaltbild  war keine 
Verzeichnet :-) und an roter Ampel hat mann nicht genug zeit das ganze 
Datenblatt anzusehen ;-O
Gast #7281771
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A-Freak schrieb:
> Kennt ihr moderne Operationsverstärker mit dem Feature daß man über
> einen zusätzlichen Steueranschluß den Ausgang analog
> herunterziehen/begrenzen

Früher gab es sowas wie TCA311A und TAA761A mit offenem Kollektor. Da 
konnte man problemlos mit einem zusätzlich NPN den Ausgang manipulieren.
Heute gibt es OC-Ausgänge scheinbar nur noch bei Komperatoren...

Alternativ könnte man einen Analogmux hinter den Opamp hängen. Dann 
könnte man das Wunschpotential auf den zweiten Eingang des MUX legen und 
wahlweise dorthin umschalten.

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