Forum: Fahrzeugelektronik E-Auto Ladestation mit 3,7 Kilowatt


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von Miranda (Gast)


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E-Auto - Ladestationen sollen lt. Bundesnetzagentur bei Engpässen auf 
3,7 Kilowatt gedrosselt werden. Wie weit kommt man mit 3,7 Kilowatt , 
über Nacht geladen?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Miranda schrieb:
> E-Auto - Ladestationen sollen lt. Bundesnetzagentur bei Engpässen auf
> 3,7 Kilowatt gedrosselt werden.

Das funktioniert sowieso nicht. Bei dreiphasigem Laden muss mit 
mindestens 4,2kW geladen werden (3x6Ax230V)!

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Miranda schrieb:
> Wie weit kommt man mit 3,7 Kilowatt , über Nacht geladen?

Eine ZOE mit einer 40kWh Batterie kann problemlos über Nacht voll 
geladen werden:

4kW x 10h = 40kWh

Du steckst abends kurz vor der Tagesschau um 20:00 Uhr den Ladestecker 
rein, dann ist der Wagen um 6:00 Uhr morgens voll aufgeladen und 
startklar für die Fahrt zum Arbeitsplatz. 😃👍

von Miranda (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Das funktioniert sowieso nicht. Bei dreiphasigem Laden muss mit
> mindestens 4,2kW geladen werden (3x6Ax230V)!

Erklärung, WIESO ?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Miranda schrieb:
> Erklärung, WIESO ?

Weil ein Mindestladestrom von 6A pro Phase laut Norm vorgeschrieben ist. 
Darunter verweigert das Fahrzeug zu Recht den Ladevorgang.

Es sei denn, du lädst Einphasig, dann ist auch ein Ladeleistung von 
1,4kW möglich (1x6Ax230V).

von Oliver S. (oliverso)


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Miranda schrieb:
> Michael M. schrieb:
>> Das funktioniert sowieso nicht. Bei dreiphasigem Laden muss mit
>> mindestens 4,2kW geladen werden (3x6Ax230V)!
>
> Erklärung, WIESO ?

Ist halt einfach so.

https://www.e-mobileo.de/grenzwerte-fuer-einphasiges-und-dreiphasiges-laden/

Wenn die Ladung erst mal läuft, kann der Strom auch mal etwas kleiner 
werden, aber nicht beliebig.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Miranda (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Du steckst abends kurz vor der Tagesschau um 20:00 Uhr den Ladestecker
> rein, dann ist der Wagen um 6:00 Uhr morgens voll aufgeladen und
> startklar für die Fahrt zum Arbeitsplatz. 😃👍

Danke @Michael. Leider gucke ich keine Tagesschau. Weil da solche Themen 
nicht behandelt werden. E-Auto kaufen u. Schn. halten, über die Details 
redet niemand.

PS: Ich (Bäckerin) muss um 1:30 losfahren

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Miranda schrieb:
> Leider gucke ich keine Tagesschau.

Das ist sogar noch besser, dann steckst du den Stecker trotzdem um 20:00 
Uhr vor der Tagesschau rein und haust dich direkt aufs Ohr. Wenn du ihn 
um 1:00 Uhr wieder rausziehst, ist der Wagen mit 20kWh halb aufgeladen, 
damit kommst du problemlos 100km weit.

Und trotzdem musst du erfahrungsgemäß nicht jede Nacht Laden. 3x die 
Woche mit 3,7kW genügen schon.

: Bearbeitet durch User
von Miranda (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Wenn du ihn
> um 1:00 Uhr wieder rausziehst, ist der Wagen mit 20kWh halb aufgeladen,
> damit kommst du problemlos 100km weit.

Ich habe mich mal hier 
https://de.wikipedia.org/wiki/Tagesschau_(ARD)#Montag–Freitag schlau 
gemacht. Die 17 Uhr Tagesschau müsste doch reichen, um das Auto ganz 
voll zu laden oder?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Miranda schrieb:
> Die 17 Uhr Tagesschau müsste doch reichen, um das Auto ganz voll zu
> laden oder?

Türlich! Wie ich sehe, hast du dich vollkommen korrekt verhalten und 
dich gründlich informiert.

Die Frage ist nur, bist du um 17:00 Uhr schon zu Hause? Ich nähmlich 
nicht!

von Miranda (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Die Frage ist nur, bist du um 17:00 Uhr schon zu Hause? Ich nähmlich
> nicht!
Miranda schrub im Beitrag #7301522:
> PS: Ich (Bäckerin) muss um 1:30 losfahren

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Theoretisch hättest du also schon früh Feierabend. Aber wie sieht's aus 
mit Einkaufen gehen und konsumieren?

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Miranda schrieb:
> Ich habe mich mal hier
> https://de.wikipedia.org/wiki/Tagesschau_(ARD)#Montag%E2%80%93Freitag
> schlau gemacht. Die 17 Uhr Tagesschau müsste doch reichen, um das Auto
> ganz voll zu laden oder?

Du musst dich nicht einmal unbedingt nach der Tagesschau richten, 
sondern kannst das Auto auch einfach dann anstöpseln, wenn du nach Hause 
kommst :)

von Roland P. (pram)


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Michael M. schrieb:
> Miranda schrieb:
>> Erklärung, WIESO ?
>
> Weil ein Mindestladestrom von 6A pro Phase laut Norm vorgeschrieben ist.
> Darunter verweigert das Fahrzeug zu Recht den Ladevorgang.
>
> Es sei denn, du lädst Einphasig, dann ist auch ein Ladeleistung von
> 1,4kW möglich (1x6Ax230V).

Viele E-Autos laden leider nur 2-phasig. (eigentlich ist das 1-pasig 
zwischen 2 Außenleitern)

Dürften dann 6Ax400V=2,4kW sein

von Miranda (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Du musst dich nicht einmal unbedingt nach der Tagesschau richten,
> sondern kannst das Auto auch einfach dann anstöpseln, wenn du nach Hause
> kommst :)

Danke. Die Tageschau sehen zu müssen, hat mich ein wenig besorgt.

von Trolldetektor (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Du musst dich nicht einmal unbedingt nach der Tagesschau richten,
> sondern kannst das Auto auch einfach dann anstöpseln, wenn du nach Hause
> kommst :)

Da ist er/sie/es noch damit beschäftigt, in Foren zu trollen:

Miranda schrieb:
> Danke. Die Tageschau sehen zu müssen, hat mich ein wenig besorgt.

von Miranda (Gast)


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Trolldetektor schrieb:
> bla

Wie gut nur, dass wir den Herrn Superschlau haben.

Den anderen vielen dank für die Antworten.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Trolldetektor schrieb:
> Da ist er/sie/es noch damit beschäftigt, in Foren zu trollen:
> Miranda schrieb:
>> Danke. Die Tageschau sehen zu müssen, hat mich ein wenig besorgt.

Aber wenn Miranda tatsächlich pünktlich um 17:00 Uhr zur Tagesschau zu 
Hause sein sollte, kann sie doch trotzdem schon mal mit dem Laden 
beginnen (egal mit welchem Ladestrom)! Hauptsache das Fahrzeug lädt 
schon mal.

Den Ton von der 17:00 Uhr Tagesschau kann man auch bequem mit der 
Fernbedienung vom Sessel aus auf Stumm schalten, oder besser das 
Fernsehn gar nicht erst vor 20:00 Uhr einschalten!

von energieberatender (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Theoretisch hättest du also schon früh Feierabend. Aber wie sieht's aus
> mit Einkaufen gehen und konsumieren?

Was soll der Bäckerinnen noch groß konsumieren in grün Deutschland? Der 
konsumiert Strom und das wars für ihnenin!

von Old (old_newcomer)


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Michael M. schrieb:
> Miranda schrieb:
>> ist der Wagen mit 20kWh halb aufgeladen,
>
> damit kommst du problemlos 100km weit.
>
> Und trotzdem musst du erfahrungsgemäß nicht jede Nacht Laden. 3x die
> Woche mit 3,7kW genügen schon.

Halb aufgeladen nur, wenn zu Ladebeginn der Akku vollkommen leer war.

Wir haben ja den Zoe mit 50kWh Akku, womit man mit einer Akkuvolladung 
gut 300km fahren kann. Da wir den Zoe täglich fast nur im Stadtverkehr 
nutzen, reicht es auch meist nur 2..3x wöchentlich mit eben max. 3,7kW 
Ladeleistung über Nacht nachzuladen. Für Stadtverkehr/Berufspendler ist 
ein kleines E-Auto durchaus praktikabel, auch wenn man nur eine übliche 
Schukosteckdose zum Laden zur Verfügung haben sollte. Das auch schon, 
weil man beim Einkaufen bei Lidl usw. durchaus auch mal Schnellladen mit 
22kW…40kW Ladeleistung nachladen kann, wenn man selber zu Hause keine 
11kW Wallbox zum Laden hat.

Gruß und „Guten Rutsch“

Old

Beitrag #7301617 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7301624 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Oliver S. (oliverso)


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Roland P. schrieb:
> Viele E-Autos laden leider nur 2-phasig. (eigentlich ist das 1-pasig
> zwischen 2 Außenleitern)

Viele laden nur einphasig, manche dreiphasig, wenige zweiphasig, und 
eigentlich überhaupt keine davon 1-phasig zwischen 2 Aussenleitern.

Oliver

von Joachim B. (jar)


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Roland P. schrieb:
> eigentlich ist das 1-pasig
> zwischen 2 Außenleitern

Inselnetz, Inverter oder Powerstation oder wie sonst?

von Dieter (Gast)


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Vergesst dabei nicht die Abstufung Drosselung, und wenn das nicht reicht 
Abschaltung.
Die meisten Fahrzeuge fangen nicht wieder an zu laden bei Wiederkehr des 
Stromes. Daher diese Drosselung.
Fahrzeuge, die mehr Drosselung technisch koennen, werden mehr 
gedrosselt.
Allerdings wird dabei der Wirkungsgrad schlechter, wegen der 
Nebenverbraucher. Deshalb moecht man ungern auf niedrigere Leistungen 
abregeln.

von Miranda (Gast)


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Dieter schrieb:
> Vergesst dabei nicht die Abstufung Drosselung, und wenn das nicht reicht
> Abschaltung.
> Die meisten Fahrzeuge fangen nicht wieder an zu laden bei Wiederkehr des
> Stromes. Daher diese Drosselung.
> Fahrzeuge, die mehr Drosselung technisch koennen, werden mehr
> gedrosselt.
> Allerdings wird dabei der Wirkungsgrad schlechter, wegen der
> Nebenverbraucher. Deshalb moecht man ungern auf niedrigere Leistungen
> abregeln.
Das verstehe ich jetzt nicht. 3,7 Kilowatt ist doch schon gedrosselt

von H. H. (Gast)


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Miranda schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Vergesst dabei nicht die Abstufung Drosselung, und wenn das nicht reicht
>> Abschaltung.
>> Die meisten Fahrzeuge fangen nicht wieder an zu laden bei Wiederkehr des
>> Stromes. Daher diese Drosselung.
>> Fahrzeuge, die mehr Drosselung technisch koennen, werden mehr
>> gedrosselt.
>> Allerdings wird dabei der Wirkungsgrad schlechter, wegen der
>> Nebenverbraucher. Deshalb moecht man ungern auf niedrigere Leistungen
>> abregeln.

> Das verstehe ich jetzt nicht. 3,7 Kilowatt ist doch schon gedrosselt

Dieter auch. Nur sein Schreibdurchfall nicht.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Miranda schrieb:
> Das verstehe ich jetzt nicht. 3,7 Kilowatt ist doch schon gedrosselt.

Man kann stufenlos von 32A successive bis auf 6A runterdrosseln. Danach 
gibt es noch die Möglichkeit den Strom von 6A abrupt auf 0A zu senken.

Wichtig ist, dass der CP dabei nicht unterbrochen wird! Denn nur dadurch 
lässt sich der Ladevorgang bei jedem E-Fahrzeug zu einem späteren 
Zeitpunkt wieder problemlos bei 6A oder mehr starten.

von (prx) A. K. (prx)


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Jedes E-Auto kann einphasig laden, an der normalen Steckdose. Auch wenn 
es per Wallbox zwei- oder dreiphasig laden kann, gibt die Technik des 
Fahrzeugs folglich auch einphasiges Laden her. Ich weiss nicht, 
inwieweit es vorgesehen ist, aber eine bei Bedarf nötige Reduktion der 
Ladung per Wallbox auf eine Phase wäre somit prinzipiell machbar.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Vereinfacht formuliert, muss die Wallbox das machen, was das Land 
vorgibt in dem diese montiert wurde.

Das EAuto muss das machen, was die EU vorgibt und mindestens das 
Wesentiche der nicht EU-Länder. Es gibt Fahrzeuge, die können den 
ACDC-Wandler einzelner Phasen auch ausschalten. Ein Nachbar im 
Nachbarhaus saß gestern eine längere Zeit in seinem EAuto um die Tage 
und km-Leistungen einzugeben, die er die nächsten Wochen unbedingt 
geladen benötigt und bei der Drosselung nicht auf die niedrigste 
(niedrigere Stufe als die 3,7kW) an der Wallbox deshalb fallen darf. Das 
dumme ist nur, das er eine Wallbox über seine Firma bekommen hat, die er 
nur mit dem Dienstwagen nutzen kann und darf. D.h. der private 
Zweitwagen darf nicht dran. Ich hatte mich auch schon gefreut vom 
Besucherparkplatz einfach über Zaun das Kabel durchstecken, weil in der 
Tiefgarage wird es keinen Ladeanschluss die nächsten Jahre geben.

von Oliver S. (oliverso)


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Dieter schrieb:
> Vereinfacht formuliert, muss die Wallbox das machen, was das Land
> vorgibt in dem diese montiert wurde.

Und vereinfacht gesagt, gibts da in D-Land überhaupt keine 
verpflichtende Regelung, die eine „Begrenzung auf 3,7kW“ erlauben würde.

Oliver

von A. S. (achs)


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Fast jeder ist doch 8h Zuhause. Im Mittel. Dass sind bei 10A 
(Schukosteckdose in ängstlich) schon mahr als 100km und reicht für die 
allermeisten, die sich keine Wallbox gönnen wollen. mit 3k7W gehen fast 
2x100km täglich.

von Michael O. (michael_o)


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Nein 2 Pasen Lader laden nicht mit 400V von Lx nach Ly sondern mit zwei 
mal 230V von Lx zu N und von Ly zu N.dafür kann mein E-UP auch Einphasig 
mehr als 16A wieviel genau habe ich nicht probiert. Meine Kangoo ZE 
können nur 3,7kW mein E-Expert 11kW ein abschalten von Phasen führt 
gelegentlich zum Tod von Ladegeräten daher geht nur bis 6A runter mit 
der Anzahl von Phasen die gerade aktive sind.

MfG
Michael

von Dieter (Gast)


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Michael O. schrieb:
> ein abschalten von Phasen führt
> gelegentlich zum Tod von Ladegeräten

Die Abschaltung von Phasen soll natürlich nicht die Wallbox machen, 
sondern die Fahrzeugsteuerung.

von Roland P. (pram)


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Michael O. schrieb:
> Nein 2 Pasen Lader laden nicht mit 400V von Lx nach Ly sondern mit zwei
> mal 230V von Lx zu N und von Ly zu N

Danke, das wusste ich nicht und hab vermutlich die Hersteller falsch 
eingeschätzt. Ich dachte, dass die dann nur einen Laderegler haben, der 
eben wie ein Schaltnetzteil Spannungen zwischen 230 und 400 am Eingang 
nimmt, weil man das viel billiger bauen kann.

Gutes neues Jahr
Roland

von Harald S. (harri)


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Moin, man kan schon erkennen dass dies kompletter Bullshit ist, weil es 
von einer Behörde kommt.

- das Laden mit geringerer Leistung ist weniger effizient, schon weil 
dazu die Steuergeräte im Auto viel länger aktiv sein müssen. Statt 10 
Stunden bei 3 kW wäre es also besser nur 3 Stunden mit dem üblicherweise 
möglichen 11 kW zu laden und die Kiste ruht danach einfach wieder. 
Danach kommt das Auto beim Nachbarn an die Reihe und lädt ebenfals so 
kurz wie möglich mit seiner vollen Leistung.

- die noch im letzten Jahr geförderten privaten Wallboxen bieten gar 
keine derartige Leistungssteuerung, die könen nur über ein 
Rundsteuergerät im Zählerkasten zeitweise komplett abheschaltet werden.
Das ist Digitalisierung nach Regierungsverständnis - an oder aus :-)

- Wallboxen könnten über ein Signalpin im Ladestecker das Ladegerät im 
Auto steuern und so auf bix zu 6 A pro Phase runter regeln.
Dazu haben diese Boxen üblicherweise einen Netzwerkanschluss und können 
so von einer Solaranlage angesteuert werden. Dann lädt das Auto so lange 
die Sonne scheint und nimmt auch nur so viel wie nicht anderweitig im 
Haus verbraucht wird.
Meine Wallbox könnte das, aber auf dieses Web-Frotnend haben der 
Stromversorger oder die Netzagentur doch gar keinen Zugriff!

Ich würde mal sagen, da hat jemand in der Bundesnetzagentur die Technik 
nicht verstanden und seine wirren Gedanken einfach unsortiert raus 
gehauen.
Und jetzt greift das jede Redaktion auf und verbreitet es....

Beitrag #7302132 wurde von einem Moderator gelöscht.
von energieberatender (Gast)


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Michael O. schrieb:
> Nein 2 Pasen Lader laden nicht mit 400V von Lx nach Ly sondern mit zwei
> mal 230V von Lx zu N und von Ly zu N.

Sicher daß das immer so ist?
Ich kann mir nur schwer vorstellen daß die Hersteller immer den dafür 
erforderlichen zusätzlichen Aufwand treiben.
Eine normale 3-Phasen Gleichrichterbrücke hat und braucht nun mal keinen 
Nulleiter und läuft bei fehlen einer Phase, einfach mit den 2 
verbleibenden weiter.
Die dem Gleichrichter folgende Ladeelektronik sollte das natürlich 
bemerken und die Ladeleistung entsprechend reduzieren.

von Andreas M. (elektronenbremser)


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von Old (old_newcomer)


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Dieter schrieb:
> …
> Ein Nachbar im
> Nachbarhaus saß gestern eine längere Zeit in seinem EAuto …
> Das
> dumme ist nur, das er eine Wallbox über seine Firma bekommen hat, die er
> nur mit dem Dienstwagen nutzen kann und darf. D.h. der private
> Zweitwagen darf nicht dran. Ich hatte mich auch schon gefreut vom
> Besucherparkplatz einfach über Zaun das Kabel durchstecken, weil in der
> Tiefgarage wird es keinen Ladeanschluss die nächsten Jahre geben.

Du kannst dir eine Wallbox in der Tiefgarage installieren lassen. Das 
kann nichtmal ein Vermieter eines großen Wohnblocks verbieten oder 
unterbinden.

Es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt …

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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energieberatender schrieb:
> Michael O. schrieb:
>> Nein 2 Pasen Lader laden nicht mit 400V von Lx nach Ly sondern mit zwei
>> mal 230V von Lx zu N und von Ly zu N.
>
> Sicher daß das immer so ist?

Ja. Das ist immer so.

von Miranda (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Beitrag "Bundesnetzagentur plant Drosselung des Strombezugs für Elektroautos und Wärmepumpen"
Ja genau das meinte ich. Danke, Andreas.

FRAGE: Wer schiebt denn ein so wichtiges Thema nach OT? Das ist ja schon 
genau wie bei der Tagesschau.

von (prx) A. K. (prx)


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Miranda schrieb:
> FRAGE: Wer schiebt denn ein so wichtiges Thema nach OT? Das ist ja schon
> genau wie bei der Tagesschau.

Dieser Thread neigte wie andere vergleichbaren Themas schnell zu eher 
politischer als technischer Diskussion.

von keineAhnungaberdavonviel (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Und trotzdem musst du erfahrungsgemäß nicht jede Nacht Laden. 3x die
> Woche mit 3,7kW genügen schon.

Ich liebe verpauschalisierungen...

Bei meinem Arbeitsweg müsste ich jedes aktuell einigermaßen leistbare 
E-Auto jeden Abend laden.

Womit sich schon zeigt, "erfahrungsgemäß" ist niemals eine objektive 
Sache...

von (prx) A. K. (prx)


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keineAhnungaberdavonviel schrieb:
> Womit sich schon zeigt, "erfahrungsgemäß" ist niemals eine objektive
> Sache...

Wie üblich hilft Statistik nicht im Einzelfall. Obwohl der statistische 
Autobesitzer seine dokumentierten 30-40 km am Tag zurücklegt, schaffen 
es manche auf 100 km oder mehr.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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keineAhnungaberdavonviel schrieb:
> Womit sich schon zeigt, "erfahrungsgemäß" ist niemals eine objektive
> Sache...

Gut, bei deinem langen Arbeitsweg würde sich das E-Auto tatsächlich 
nicht lohnen. Zumal 1kWh Strom inzwischen teurer ist, als 1kWh Benzin.

von Dieter (Gast)


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Old schrieb:
> Du kannst dir eine Wallbox in der Tiefgarage installieren lassen. Das
> kann nichtmal ein Vermieter eines großen Wohnblocks verbieten oder
> unterbinden.

Definitiv geht das nicht, wenn die Zuleitungen das nicht hergeben. Die 
sind mit der Beleuchtung bereits gut ausgelastet. Änderungen an der 
Installation fuehren zum Erloeschen des Bestandschutzes. Die Diskussion 
hatten wir bereits und da war Dir das auch nicht beizubringen.

von Dieter (Gast)


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Harald S. schrieb:
> das Laden mit geringerer Leistung ist weniger effizient, schon weil dazu
> die Steuergeräte im Auto viel länger aktiv sein müssen.

Dieter schrieb:
> Allerdings wird dabei der Wirkungsgrad schlechter, wegen der
> Nebenverbraucher. Deshalb moecht man ungern auf niedrigere Leistungen
> abregeln.

Naja, jetzt kann da nochmal jemand den Satz erwaehnen, das gaebe es nur 
in Dieters Phantasiewelt.

von (prx) A. K. (prx)


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: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Dieser Thread neigte wie andere vergleichbaren Themas schnell zu eher
> politischer als technischer Diskussion.

Das ist hier untrennbar verknuepft. Die Festlegungen sind politisch, 
weil mit vielen KKW genug Strom da waere. Oder bereits 3x10^12 Euro in 
Regeneratve investiert waeren zu heutigen Preisen natuerlich. 3x10^11 
waere der Aufwand fuer den jaehrlichen Ersatz.

von (prx) A. K. (prx)


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Dieter schrieb:
> Das ist hier untrennbar verknuepft.

Einige sind der Ansicht, jedes Thema sei inhärent politisch. Das stimmt 
zwar bei manchen Themen mehr als bei anderen, aber ändert nichts daran, 
dass es in der Verantwortung des Einzelnen liegt, ob daraus politischer 
Streit wird. Spätestens bei "Linksgrünversifften" gegen "Nazis" ist dann 
der Ofen aus bei der Diskussion.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Spätestens bei ... ist dann
> der Ofen aus bei der Diskussion.

Achtet mal darauf, wer mit solchen L... oder N... Totschlagargumenten 
zuerst daher kommt in den Diskussionen.

von Walta S. (walta)


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Ich lade seit über ein Jahr mein Auto mit 3,6kW. Das ist sich immer 
leicht ausgegangen. Was mache ich falsch?

Walta

von Oliver S. (oliverso)


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energieberatender schrieb:
> Sicher daß das immer so ist?
> Ich kann mir nur schwer vorstellen daß die Hersteller immer den dafür
> erforderlichen zusätzlichen Aufwand treiben.

Sicher. Der allergrößte Teil der Welt kennt keinen Drehstrom für Privat, 
die haben da nur eine Phase (mit viel Strom). Für die paar Autos in D 
bauen die dann einfach zwei oder drei von den Einphasen-Ladern ein. Das 
ist einfacher
und letztendlich auch billiger als echte Drehstromlader.

Ausnahmen wie die Zoe und deren Verwandte bestätigen die Regel.

Oliver

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