Rim Dampflok Bausatz - Asic?

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7327902
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Klaus R. schrieb:

...waren das früher schon Asics

Der Bedarf war offensichtlich da. 1978 gabs auf jeden Fall schon solche Geräuschgeneratoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_SN76477

Christoph db1uq K. schrieb:

Ein Datenblatt zum Sound-IC HM2055 finde ich nicht

Da gibts ein Ranking solcher Chips: https://groups.google.com/g/de.sci.electronics/c/62Z1jq8CzPE?pli=1

#7327928
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#7327943
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2⁵ schrieb:

Ich vermute ja fast, dass da ein ROM drin ist + DA-Wandler. Wäre mal für für Richi zum aufmachen...

Letzteres auf alle Fälle :-) ROM ja, allerdings vermutlich nicht auf 8 bit mit DA Wandler. Es wird eher so sein, das das 1 bit mit Pulscode Modulation ist und an einem RC Glied am Ausgang dann "analogisiert" wird. Nach letzterem Prinzip arbeitete ein AY irgendwas. Dem schaltete man einen DRAM Baustein dazu und hatte so einen Soundrecorder für 16 Sekunden Telefonqualität. Um den Refresh des DRAM kümmerte sich der AYxxx. War bei Anschalten der Spannung dann wech. Man konnte durch kurze Spannungsabschaltung die Geräusche aber noch weiter verfremden, indem man das DRAM ein wenig "vergesslich" machte ;-)

#7328454
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Holtek sagt nichts zum DA-Wandler. Jedenfalls kann es in einem ROM kundenspezifisch verändert werden. Die HT2830C-Version ist "Train" mit zusätzlich "Bell" und "Horn". Ob man die Geschwindigkeit über einen Eingang verändern kann ist auch nicht zu entnehmen, jedenfalls gibt es up/down, außerdem könnte man den Taktoszillator verstimmen.

zum "AY" gibt es einen Wikipedia-Artikel https://en.wikipedia.org/wiki/General_Instrument_AY-3-8910

#7329751
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Lothar M. schrieb:

1978 gabs auf jeden Fall schon solche Geräuschgeneratoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Instruments_SN76477

Der ist auf jeden Fall vollkommen analog aufgebaut und hat meine Anfangsjahre in Elektronik sogar überlebt.

Klaus R. schrieb:

Und der Uhrzeitansager IC aus Sonoclock 710SP U1003? Der hatn ROM

Das UAA 1003, wenn dieses gemeint ist, gab es in mehreren Sprachausführungen und hat die Worte im ROM, die es dann per D/A-Wandler mit starkem Quantisierungsrauschen ausgibt. Also rein digital arbeitend samt 7-Segment-Decodierung.

mfg

#7352695
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Nochmal auf mögliche Sound- und Soundaufzeichnungs-ICs der damaligen Zeit zurückzukommen, siehe Beitrag: Beitrag "Re: Rim Dampflok Bausatz - Asic?" Ich habe in Funkamateur 10/90 Seite 505 "Sprache aus dem RAM" den YC8256M gefunden, damals für 9,95 DM von Völkner verkauft. Googel findet zu dem IC keinerlei Datenblatt und Hersteller, lediglich die Bausatzbeschreibung auf "Fingers Welt" https://www.fingers-welt.de/info/Digital-Voice-Memo.pdf Weiß jemand noch Näheres zu diesem IC?

#7352727
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Da hängt ja immerhin ein DRAM dran, mit RAS und CAS. Jedenfalls vergesslich, kein Flash oder Eeprom. Das Foto auf e-bay aus Radebeul sagt auch nichts, da ist nur die Nummer aufgedruckt, kein Hersteller. Y könnte vielleicht Yamaha sein.

Google übersetzt: Digitales Tonbandgerät auf einem YC8256M-Chip Früher wurden YC8256M-Chips in Deutschland für die digitale Tonaufzeichnung verkauft. Vielleicht hat jemand anderes separate und unbenutzte Exemplare. Hier ist ein Diagramm der Einbeziehung der Mikroschaltung. RAM-Chips werden zur temporären Speicherung von Datensätzen verwendet. sagt leider auch nicht mehr aus.

https://ostermayer.ch/links.html der hat auch nur den Völkner-Plan, aber ein paar Datenblätter ähnlicher Voice-Recorder-Chips

Gast #7353158
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Gerald B. schrieb:

Nochmal auf mögliche Sound- und Soundaufzeichnungs-ICs der damaligen Zeit zurückzukommen, siehe Beitrag:

Geht es nur um diesen mit ext. ram? Gab verschiedene mit externem dram oder sram

Hier in dem Thread werden einige besprochen

Beitrag "Altes Sprachspeicher IC"

Der TMS3477 mit ext. DRAM ,MIC und SPKR Pins, wird im Elektor Artikel vorgestellt mit Funktionsbeschreibung und Blockschaltbild und Beispiel Schaltung

https://www.google.de/search?q="Voice+recorder+from+Texas+Instruments"

Angezeigt werden da Links von Elektor und anderes, wie was aus dem Archiv und anderes

#7353170
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Ich hatte so ein modul als kind mal. Interessant war die einstellbare rate der Auslassschläge. Als ich den vorwiderstand vom Poti überbrückt hatte, klang das ding wie ein Dieselmotor. Soweit naheliegend, da die Geräusche ja beide beim auslass von gas aus dem zylinder entstehen, war mir nur bis dahin nicht bewusst.

Mit höherem widerstandswert konnte man auch sehr langsam dampf ablassen. Die qualität des sounds lies dabei nicht nach, wie man es von diskreten samples erwarten würde. Daher glaube ich, dass die Geräusche analog erzeugt wurden, mittels rauschgenerator und ein taktgenerator der eine hüllkurve / bandpass steuert, sodass der gewünschte ablauf entstand.

Ebenso bei Glocke und Pfeife, was der chip konnte. Vermutlich sinusgenerator und nachgeschaltet etwas hall, oberwellen (verzerrung), echo, etc.

Gast #7353179
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Waltar schrieb:

Gerald B. schrieb:

Nochmal auf mögliche Sound- und Soundaufzeichnungs-ICs der damaligen Zeit zurückzukommen, siehe Beitrag: ... Der TMS3477 mit ext. DRAM ,MIC und SPKR Pins, wird im Elektor Artikel vorgestellt mit Funktionsbeschreibung und Blockschaltbild und Beispiel Schaltung

TMS3477 wird zum Teil erwähnt mit TMS3478, beide ext DRAM, Blockschaltbild identisch, Pinout vielleicht auch. Für den TMS3478 gibt es ein altes Datenblatt

http://pdf-html.ic37.com/pdf_file_B/20200531/pdf_pdf/PdfOld/icpdf_datasheet_5/TMS34_datasheet_51603/843446/TMS34_datasheet.pdf

Und vielleicht geht es Dir nur um den YC8256M oder um einen andreren Aspekt in dem Fall das alles als gegenstandslos erachten

Gast #7353185
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Gerald B. schrieb:

Ich habe in Funkamateur 10/90 Seite 505 "Sprache aus dem RAM" den YC8256M gefunden, damals für 9,95 DM von Völkner verkauft. Googel findet zu dem IC keinerlei Datenblatt und Hersteller,

Ich habe nur überflogen beim Pinvergleich(VDD VSS, Anzahl DRAM Leitungen ,Takterzeugung Beschaltung, Rec), aber eventuell ist das ein HKA5003m?

Hier Radio Bulletin 1988 Seite 47 ist ein Schaltplan mit HKA5003m.

https://docplayer.nl/186447035-Bouwontwerp-digitale-telefoonbeantwoorder.html

Hier haben wir Magazin-Projekt-Links Elrad u Elv für den HKA5003m im unteren Thread, aber kein Datenblatt. Aber die Chancen stünden wesentlich höher als beim "YC8256M"

Beitrag "Altes Sprachspeicher IC"

#7353241
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Der TMS hat nur 28 Pins, anscheinend kann man SRAM oder DRAM benutzen. Es gibt eine miserable Kopie des Eval-Boards zum TMS3477, das EVM3477.

Aber das andere sieht besser aus. Der Schaltplan im PDF besteht leider aus drei übereinanderliegenden Bildern, die sind schwer zu trennen. Die Pins sind in einem davon etwas besser lesbar. Das Firmenlogo sagt mir nichts.

Angehängte Dateien:
Gast #7353298
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Christoph db1uq K. schrieb:

Der TMS hat nur 28 Pins

Nur um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, selbstverständlich hatte ich den TMS3477/78 nicht als möglichen YC8256M angeboten weil ich zählen kann, sondern war der Einschätzung könnte für Anfragenden allgemein interessant sein wegen folgende Aussagen:

Gerald B. schrieb:

Dem schaltete man einen DRAM Baustein dazu und hatte so einen Soundrecorder für 16 Sekunden Telefonqualität. Um den Refresh des DRAM kümmerte sich der AYxxx.

Den HKA5003 hatte ich dann doch absichtlich als möglichen yc8256 vorgschlagen, vorsichtig

Ja, Schaltbild im Magazn ist nicht tolle Qualität, könnte man bei orig. ELV tab1000 gucken wenn man will und kann, hätte man komfortabel auch die ganze Schaltung Beschreibung.

Oder man könnte das Layout zu Hilfe nehmen wenn das nötig wäre.

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