EVG (el. Ballast) für die Leuchtstofflampe YDW-27FM (27Watt)

Gast #7327540
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Hallo Gemeinde, ich habe ein Problem mit dem EVG für eine Stehlampe YDW-27FM (27Watt). Nun möchte ich den EVG reparieren, weiß aber nicht wie das markierte Teil geprüft werden soll? Wie entschlüsselt man die Bezeichnung auf dem Bild?

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Gast #7328136
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Duty schrieb:

auf dem Bild?

Das Internet ist voll mit schlechten Bildern, dank "EVG_for_27Watt.jpg" nun mit einem mehr.

LDR schrieb:

Das ist nur eine Entstördrossel.

Ich hege leichte Zweifel, weil ich dort einen Ferritkern sehe. Ich kenne die Lampe nicht, denke eher, das könnte ein Zündtrafo sein.

Erich schrieb:

Viele Schaltbilder sind hier http://www.pavouk.org/hw/lamp/en_index.html

Sehr interessant, ein toller Fund von Dir.

Gast #7331577
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Ok, das das das EVG. Danke für Ihre Hilfe. Jetzt habe ich Zweifel an der Markierung von den 2 Wiederständen im Bild. Laut Markierung haben die->1 Ohm ±5%. In Wirklichkeit zeigt mein Multimeter beim Ersten 29,5 Ohm und beim Zweiten 0,218 MOhm. Ist der erste Ring wirklich braun oder doch rot? Was meint Ihr?

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#7333559
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Checke die roten "Malzbonbons". Das sind selbstheilende, metallisierte Folienkondensatoren. Bei jemdem Selbstheilungsvorgang nach einem Durchschlag verlieren sie etwas Kapazität, bis die gesamte Schaltung ausfällt. Oder einer der Elkos ist taub. Die Heizung der Röhre läuft meist über so einen Malzbonbon. Wenn die Röhre ausgebrannt ist und nicht mehr zündet, wird die Heizung und damit auch der entsprechende Kondensator überdurchschnittlich belastet. Ist der C tot, zündet die nächste Röhre auch nicht mehr.

Gast #7333563
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Zuerst ist die Sicherung auf einer vorgeschalteten Platte durchgebrannt. Nachdem ich sie kurzgeschlossen ist ein Widerstand von 10 Ohm durchgebrannt. Der hat die Schmauchspuren hinterlassen. Aber zurück zu der Frage: "Soll ich der 5. braune Ring am Widerstand 1 Ohm im Bild oben als Temperaturkoeffizient berücksichtigen? oder nicht?"

Gast #7333739
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Duty schrieb:

LDR schrieb:

Das waren schon 1 Ohm Widerstände.

Was bedeutet der 5. braune Ring?

Maschine nicht richtig eingestellt.

Temperaturkoeffizient ±ppt200? Soll ich es bei der Bestellung berücksichtigen?

Unsinn, das sind stinknormale Kohleschichtwiderstände. Du kannst aber auch Metallschicht verwenden.

Gast #7334872
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Gerald B. schrieb:

Das ist doch ein Fass ohne Boden mit ungewissem Ausgang. Seit der Umstellung auf LED werden dir die EVGs doch quasi nachgeworfen. Warum also tust du dir das an? Hat dieses EVG eine spezielle Wattzahl, das du ohne weiteres keinen Ersatz bekommst, oder ist es Erkenntnisgewinn? ;-)

Die Abmaße vom EVG, das in dem Fuß versteckt ist lassen keine andere einbauen. Ich möchte die Stehlampe nicht wegwerfen, ohne zu versuchen, sie zu reparieren. ;-)

Gast #7334887
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Offen zum TO gesprochen habe ich die Befürchtung das dir die Fachkenntnis für eine solche Reparatur fehlt.

Ich begründe das mit dem Vorgehen, eine Sicherung einfach so kurzzuschliessen und damit das du eine Drossel nicht erkennst.

Bei diesen Geraten hast du es nicht nur mit Netzspannung sondern mit deutlich höheren Spannungen zu tun . Bitte hol dir Rat von jemand , der sich mit derartigen Reparaturen auskennt. So ist es z.B. möglich , das die Platine im Bereich des Brandschadens karbonisiert ist und damit dort leitfähig wurde .

Ich hoffe diese deutlichen Worte kamen an.

Beitrag #7334891 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7335012
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hacker-tobi schrieb:

Offen zum TO gesprochen habe ich die Befürchtung das dir die Fachkenntnis für eine solche Reparatur fehlt.

Ich gebe zu, ich bin kein Elektriker, aber aus meiner Schulzeit kenne ich mich mit den el. Schaltungen ein bisschen ;-). Ich habe erkannt und Euch (Profi) gefragt, warum der Teil ähnlich wie ein Kondensator aussieht, aber keine Markierung/Kapazität hat. Danke Euch!

Beitrag #7335078 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7335214
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hacker-tobi schrieb:

Der Rat mit der led ersatzröhre ist gut. Dann ist das EVG ausser Betrieb und die Lampe weiter nutzbar.

Hau den exotischen Sockel bei der Gelegenheit auch gleich mit raus und rüste das Ding "bare Metal" auf LEDs um. Aluplatte mit der Kontur des Lampengehäuses zurechtfeilen und dann mit LED Modulen pflastern :-))) Ich empfehle die von LED-Tech, das ist noch Made in Germany. https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Peformance-master Die hier z.B. Die Farbtemperatur suchst du dir passend aus und bestellst gleich das 100'er Bundle. Die Kommen dann als Boardnutzen aus 10x10 Platinen. Die brichst du dir so zurecht, das sie auf das Alublech passen, kannst auch stückeln. Entweder doppelseitiges Wärmeklebeband (gibts z.B. bei TME), oder Wärmeleitkleber. Danach kommt die Fleißarbeit, alle Pltinen in Reihe zu schalten. Mit 350mA Konstantstrom brauchst du die die Platinen nicht weiter kühlen. Dann zählst du, vieviele Platinen deine Reihenschaltung umfasst und rechnest mal 3 - das ist grob die Flusspannung, die sich an den LEDs einstellt. Wenn dabei z.B. 36V bei rauskommen und im Datenblatt steht was von 25-40V, dann passt das Vorschaltgerät. Wenn du die Innenmaße des Lampenkörpers postest, gibt es möglicherweise noch ein LED Modul, das besser passt, wo du nicht soviel Verdrahtungsaufwand hast :-)

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