Suppenkocher verliert Wasser

OP #7342745
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Hallo Jungs, hab die Elektronik eines Suppenkochers repariert und hab das Teil nach dem Zusammenbau freudig angeschlossen, aber Pustekucken. Aus dem Boden tropft jetzt das Wasser, Da sind zwar zwei Silikonringe zum Abdichten drauf, aber die halten den Saft nicht zurück. Das Wasser kommt zwishen Glasrand und Heizspirale. Jetzt die Frage an euch. Möchte zwischen Heizspirale und Glasrand lebensmittelechtes hitzebeständiges Silikon anbringen. Geht das und welches nimmt man da ? Braucht ja nur ne kleine Menge zu sein.

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#7342751
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"Lebensmittelechtes Silikon" und dann auch noch hitzebeständig? Wenn du dafür eine Quelle findest lass es mich wissen :-)

Ich würde das Gerät wieder ordnungsgemäß zusammenbauen. Die Entwickler haben sich schon etwas dabei gedacht und es war ja vorher auch dicht?!

Möglicherweise war nach dem Zusammenbau die Pressung der Dichtringe nicht mehr gleichmäßig. Das passiert bei so einem dünnen Blechboden schon mal wenn man die Schrauben zu fest "anknallt". Ggf. ist das Blech an den Schraubstellen auch schon verformt, so daß es erst gerichtet werden müsste.

#7342775
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Thomas R. schrieb:

"Lebensmittelechtes Silikon" und dann auch noch hitzebeständig? Wenn du dafür eine Quelle findest lass es mich wissen :-)

Ich würde das Gerät wieder ordnungsgemäß zusammenbauen. Die Entwickler haben sich schon etwas dabei gedacht und es war ja vorher auch dicht?!

Möglicherweise war nach dem Zusammenbau die Pressung der Dichtringe nicht mehr gleichmäßig. Das passiert bei so einem dünnen Blechboden schon mal wenn man die Schrauben zu fest "anknallt". Ggf. ist das Blech an den Schraubstellen auch schon verformt, so daß es erst gerichtet werden müsste.

Passiert auch gerne: die Silikonringe haben bereits bleibende Verformungen durch die Pressung und beim erneuten Zusammenbau sind diese nicht exakt an derselben Stelle angebracht. Damit erzeugt man dann Leckstellen.

OP #7342782
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Wie gesagt, Wasser kommt zwischen Heizspirale und Glasrand raus. Gereinigt wurde das nicht mit Essig und leider habe ich das Blech runtergemacht um besser zu checken, ob die Spirale einen Macken hat. Und richtig, bräuchte nur ein kleine bisschen und natürlich nicht ne ganze Kartusche-aber trotzdem super Hinweis

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Gast #7342795
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Lars B. schrieb:

Wie gesagt, Wasser kommt zwischen Heizspirale und Glasrand raus.

Wo genau bitte?

Gereinigt wurde das nicht mit Essig und leider habe ich das Blech runtergemacht um besser zu checken, ob die Spirale einen Macken hat. Und richtig, bräuchte nur ein kleine bisschen und natürlich nicht ne ganze Kartusche-aber trotzdem super Hinweis

Und die Sicherung ist nicht geflogen?

Gast #7342953
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Stefan M. schrieb:

"Suppenmachmaschine" :-) Wat es nicht alles gibt.

Das dachte ich auch gerade. Aber man kann immer noch dazulernen. Die "Suppenmachmaschine" scheint mir so eine Art Thermomix für Arme zu sein.

Oder ist auch für unsere Senioren geeignet, die oft nicht mehr so kräftig zubeissen können und deshalb flüssige Nahrung schätzen.

#7343076
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Lars B. schrieb:

joergk schrieb:

Thomas R. schrieb:

"Lebensmittelechtes Silikon" und dann auch noch hitzebeständig? Wenn du dafür eine Quelle findest lass es mich wissen :-)

Siehe oben. 180°C sollte reichen, oder?

Jörg

Kann natürlich sein, dass die Temperatur an der Heizspirale doch wesentlich höher ist-oder??

Ja. Das ist dem Silikon zwischen Glas und Boden aber egal - wie auch der vorhandenen Silikondichtung.

Jörg

Gast #7343398
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Ich gehe sehr stark davon aus, daß die Montagereihenfolge so aussehen muss:

a) Innerer Dichtungsring auf Heizplatte aufschieben

b) Heizplatte in Glasbehälter einsetzen

c) Äußeren Dichtungsring auf Heizplatte aufschieben

d) Metallkragen montieren

Auf BEIDEN Seiten des Glasbehälters muss ein Dichtungsring sitzen.

Wenn die Konstruktion dann tatsächlich undicht ist, sollten neue, dickere Dichtungsringe beschafft werden. Mit Silikonkleber kann man das nicht sinnvoll in den Griff bekommen.

Dichtungsringe kann man sich mit einem Kreisschneider in nahezu beliebigen Größen aus Silikonmatten schneiden, die man z.B. bei Modulor bekommen kann (in verschiedenen Stärken).

OP #7343506
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Hallo, also der Kocher gehört einer Familie mit einem behinderten Kind. Dieses Kind kann keine feste Nahrung zu sich nehmen-deshalb dieser Suppenkocher- also nix mit Hipster oder so. Hab noch drei weitere Fotos gemacht, die zeigen, dass die Ringe, insbesondere der innere keine Dichtfunktion mehr hat, der hat viel zu viel Spiel zur Heizwendel. Auf diesem Inneren kommt der äußere Ring. Dann wird die Metallhalterung draufgesetzt und festgeschraubt-anschließend kommt der Plastikboden, der eigentlich dann auf beiden Ringen sitzt. Der Boden wird dann auch festgeschraubt. Es muss einfach tropfen, weil der Silikonring zwischen Glas und Heizung zu rinnen scheint. Ist nur schwer zu erkennen. Auf dem einen Bild erkennt man dann noch die eigentliche Dichtung zwischen Glas und Heizelement und gerade diese Dichtung scheint undicht zu sein.

Früher war ich mal besser im Erklären....:-((

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Gast #7343565
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Kurt A. schrieb:

Da wurde etwas falsch zusammengebaut. So wie ich sehe sind es 2 Silikonringe. Einer wird innen zwischen dem Glas und der Heizplatte montiert sein. Der zweite gehört aussen zwischen Glss und der Abdeckung. Nur so wird das Teil dicht.

Kurt A. schrieb:

2 Silkonringe übereinander legen macht keinen Sinn. Da gehört bestimmt das Glas dazwischen.

DerEinzigeBernd schrieb:

Auf BEIDEN Seiten des Glasbehälters muss ein Dichtungsring sitzen.

viel Spaß noch!

Gast #7343575
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Ich achte es, dass du das Ding reparieren willst. Lieber neu kaufen.

Ich benutze einen Teekocher, der so ähnlich abgedichtet ist.

https://www.ebay.de/itm/204228176258?chn=ps&norover=1&mkevt=1&mkrid=7071533165376683&mkcid=2&itemid=204228176258&targetid=4582627049753647&device=c&mktype=&googleloc=&poi=&campaignid=376712746&mkgroupid=1264439088661572&rlsatarget=pla-4582627049753647&abcId=9300540&merchantid=87778&msclkid=c6d21052a40d180b5ff873b7262cbb14

Nach 2 - 3 Jahren tropft es da auch. Im Moment habe ich schon den Dritten. Der Silikonring hat sich verformt. Einmal auseinander, man kriegt es nicht wieder dicht.

#7343596
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michael_ schrieb:

Nach 2 - 3 Jahren tropft es da auch. Im Moment habe ich schon den Dritten. Der Silikonring hat sich verformt. Einmal auseinander, man kriegt es nicht wieder dicht.

Hallo,

ich kann nur immer wieder empfehlen, nur solche Heiz- und Koch-stand-alone-Gräte zu kaufen, die aus nur einem Material gefertigt sind, wie diese tiefgezogenen Edelstahl-Wasserkocher. Solche aus zwei Materialien, meist Glas und Metall, wie es das auch bei edlen Kafeemaschinen gibt, werden meistens undicht und danach alsbald entsorgt. Nützt Dir aber nichts, weil Du ein bestehendes Gerät reparieren möchtest.

siehe die alte gesperrte Abhandlung dazu: Beitrag "Suche Wasserkocher aus Edelstahl [Endet 15. 01.]"

mfg

OP #7343690
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Also ich geb mich in Ruhe noch mal dran. Dieses lebensmittelechte Silikon hab ich trotzdem mal bestellt. Getsern abend ist auch das ganze Heizelement in den Topf gefallen. Da liegt wohl die Hauptursache an dem Rinnen. Dieser dritte und wohl wichtigste Silikonring ist irgendwie verschoben oder sonst was. Melde mich auf alle Fälle noch mal- wegschmeissen will ich das Teil zumindest jetzt noch auf gar keinen Fall. Danke mal für die vielen hilfreichen Tipps.

OP #7343714
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René H. schrieb:

Ich würde eher beim Hersteller neue Dichtungen ordern. Eigentlich repariert man sowas nicht selber.

Hab ich auch schon geguckt, ist ein absolutes Chinaprodukt. Die bringen neue Wasserkocher etc schneller raus, als ich meine Unterhosen wechsle. Da bekommt man nix mehr als Ersatzteilnach dem Motto: was interessiert mich der Scheiß, den ich vor zwei Wochen auf den Markt geschmissen habe.

#7343787
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Lars B. schrieb:

Also ich geb mich in Ruhe noch mal dran. Dieses lebensmittelechte Silikon hab ich trotzdem mal bestellt. Getsern abend ist auch das ganze Heizelement in den Topf gefallen. Da liegt wohl die Hauptursache an dem Rinnen. Dieser dritte und wohl wichtigste Silikonring ist irgendwie verschoben oder sonst was.

Schau dir das noch mal in Ruhe an. Wie oben schon gesagt wurde, Zwei Silikonringe die direkt an/übereinander liegen ergeben eigentlich keinen Sinn. Bei deinen Bildern sieht man leider nicht wie die einzelnen Ringe und wie der Behälterausschnitt aussieht.

Du redest von 3 Ringen. Das ergibt irgendwie wenig Sinn, ausser vieleicht dass der 3. Ring verhindern soll dass die Heizung direkt an die Behälterwand kommt. er also die Heizung in dem Behälterausschnitt zentriert.

Ansonsten hätte ich wie auch schon andere folgenden Aufbau von oben nach unten bei stehendem Behälter vermutet: Heizung (mit einem Bund)

  1. Ring Behälterwand
  2. Ring Halteblech / Fuss
Gast #7343793
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Christian S. schrieb:

michael_ schrieb:

Nach 2 - 3 Jahren tropft es da auch. Im Moment habe ich schon den Dritten. Der Silikonring hat sich verformt. Einmal auseinander, man kriegt es nicht wieder dicht.

Hallo,

ich kann nur immer wieder empfehlen, nur solche Heiz- und Koch-stand-alone-Gräte zu kaufen, die aus nur einem Material gefertigt sind, wie diese tiefgezogenen Edelstahl-Wasserkocher.

Aber die Handhabung zum Tee kochen ist super. Wasserkocher taugen dazu nicht. So wird es auch mit dem Suppenkocher sein.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7343800
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so wie das Gerät aufgebaut ist, kann man auch gleich einen Wasserkocher nehmen, dessen Becher ohne irgendwelche Anbauteile (Füllstandsanzeiger...) in einem Stück tiefgezogen ist. Aber aus Edelstahl. und die ganze Kiste dann extern regeln, damit man nicht nur auf 100% feuert.

Da kann sich der geneigte Bastler dann eine "Vorschaltbox" bauen. Sei es mit nem Staubsaugerdimmer oder einem Solidstate-Relais das entsprechend getastet wird.

#7344393
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●DesIntegrator ●. schrieb:

Da kann sich der geneigte Bastler dann eine "Vorschaltbox" bauen.

Ich würde einen Leonard-Umformersatz Empfehlen, denn man hört ihn gut, so lange er läuft, also vergißt man das Ausschalten nicht, Funkenflug an den Kohlebürsten der Generatormaschine ist immer ein festlicher Anblick, Man kann den Winkel der Kohlebürsten geschickt auf den jeweiligen Betriebszustand nachstellen, hat somit keine Langeweile und der Erregerstrom bestimmt, wie warm das Essen werden soll im Topf. Außerdem wird das Netz gleichmäßig belastet. Das noch in einen schönen furnierten Holzkasten mit Schaugläsern und Schleiflack eingebaut ist doch eine Zierde für jeden Wohnraum.

:-)

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7344732
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Christian S. schrieb:

DesIntegrator ●. schrieb:

Da kann sich der geneigte Bastler dann eine "Vorschaltbox" bauen.

Ich würde einen Leonard-Umformersatz Empfehlen,

Wat fürn Blödsinn

Besagte Vorschaltbox kommt z.B. auch an die Flex, damit die nicht gleich auf 100% los gröhlt. Und man kann bei einigen Arbeiten immer mal geringere Drehzahlen gebrauchen. Andere kaufen sich moderne Geräte, die das integriert haben, in der Zwischenzeit 3mal neu.

Gast #7344782
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michael_ schrieb:

Christian S. schrieb:

michael_ schrieb:

Nach 2 - 3 Jahren tropft es da auch. Im Moment habe ich schon den Dritten. Der Silikonring hat sich verformt. Einmal auseinander, man kriegt es nicht wieder dicht.

Hallo,

ich kann nur immer wieder empfehlen, nur solche Heiz- und Koch-stand-alone-Gräte zu kaufen, die aus nur einem Material gefertigt sind, wie diese tiefgezogenen Edelstahl-Wasserkocher.

Aber die Handhabung zum Tee kochen ist super. Wasserkocher taugen dazu nicht. So wird es auch mit dem Suppenkocher sein.

Nimm einen Kohleherd, der heizt die Bude, kann kochen, backen, kleine Kinder sauber machen und Wäsche kochen! Ein universales Werkzeug für das Home Office.

Gast #7345500
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Lars B. schrieb:

Salamitaktik schrieb:

Da der TO sich beharrlich weigert die gestellten Fragen zu beantworten bin ich jetzt raus.

Mach weiter so, Hilfe bekommst Du hier nicht mehr.

Hab schon sooooo viele gute Tipps bekommen, außer von dir! Seltsam gelle.

Sprach der Pfuscher!

#7345552
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Solche "Suppenkocher" sind in vielen Teilen Europas völlig normal und sehr beliebt. Dort meist als Bimby bekannt (gerne googeln, manche werden erstaunt sein). Der 3300 war nichts anderes als das hier beschriebene Gerät.

Falls also ein "ewig haltbares" Gerät als Ersatz gesucht wird, kaufe einen guten gebrauchten TM3300. Dafür gibt es heute immer noch Teile aus Nachfertigung (Beginn der Serienherstellung war 1982)

#7346408
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michael_ schrieb:

Thomas R. schrieb:

Falls also ein "ewig haltbares" Gerät als Ersatz gesucht wird, kaufe einen guten gebrauchten TM3300.

Ein Gebrauchtgerät zur Essenzubereitung? Nur mit Vorsicht! Man weiß nicht, was da vorher drin gewesen ist.

Die Edelstahlkessel der TM3300 lassen sich GRÜNDLICH mit Natronlauge reinigen, die man darin kocht. So sauber war das Gerät noch nie😎😎

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