Peter N. schrieb:
Mir ist jetzt die Idee gekommen, daß man sich die 3,3V-Versorgung sparen
könnte, wenn man von den 5V eine LED mit ca. 2V Flußspannung zum
3,3V-Anschluß legt.
Wenn du die 3.3V nicht hast, hast du auch keinen mit 3.3V versorgten IC und brauchst keinen Pegelwandler zwischen seinen Pins und den Pins des mit 5V versorgten IC.
Die 3.3V hast du also sowieso schon vorher, und wenn es sein muss kann man sie aus den 5V durch die 1.6V Flussspannung einer alten roten LED erzeugen, wenn man immer für ausreichend Strom durch die LED sorgt, was zwar blöd ist, Spannungsregler wären besser, aber irgendwie auch geht.
Diese Art von Pegelwandler braucht man aber nur für bidirektionale Leitungen, wo also sowohl der 5V als auch der 3.3V IC die Leitung abwechselnd auf GND ziehen, und in der Zwischenzeit high Pegel per pull up auf ihrer Versorgungsspannungshöhe sehen wollen, z.B. weil der 3.3V Eingang nicht 5V tolerant ist oder der 5V Eingang nicht TTL kompatibel bei 1.4V seine Schaltschwelle hat, sondern unter 20% oder über 80% der 5V sehen will wie bei CMOS.
Eher selten, im wesentlichen nur I2C und 1wire.
Geht die Leitung immer vom 3.3V IC Ausgang zum 5V IC Eingang reicht eben ein HCT-Treiber wie 74HCT04, geht die Leitung immer vom 5V IC Ausgang zum 3.3V Eingang reicht ein pull up nach 3.3V und der 5V Ausgang schaltet auf high-z statt high.
Als MOSFET reicht in der Schaltung von dir jeder, der mit 3.3V voll durchschaltet. Problem ist, dass der 3.3V Eingang nicht ganz nach Masse gezogen wird.