Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 2 Potis an einem Analog-Anschluss auslesen


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von Matthias P. (micro_rookie)


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Hallo,

Ich bin gerade dabei, bei einer eigentliche mehr als einfachen 
Anfänger-Schaltung vollkommen den Verstand zu verlieren :-D.

Und zwar möchte ich an einem D1 Wemos Mini am Analoganschluss A0 den 
Wert von zwei Potentiometern, beide 0-10k Ohm, einlesen und ausgeben. 
Dazu verwende ich die digitalen Pins D1 und D6, die ich immer dann HIGH, 
bzw. LOW schalte, also sinngemäß so :
1
//Poti 1 auslesen
2
digitalWrite(D1, HIGH);
3
digitalWrite(D6, LOW);
4
float value1 = analogRead(A0) / 1024 * 3.3;
5
delay(1000);
6
7
//Poti 2 auslesen
8
digitalWrite(D1, LOW);
9
digitalWrite(D6, HIGH);
10
float value2 = analogRead(A0) / 1024 * 3.3;
11
12
//Ausgeben der beiden Werte value1 und value2
13
...
Das für mich vollkommen unverständliche ist, dass sich, beim Drehen 
eines Potentiometers BEIDE Werte (value1 und value2) ändern.
Könnt ihr mir bitte sagen, wo der Fehler liegt, denn eigentlich müsste 
sich ja, beim drehen eines Potis auch nur ein Wert ändern.

P.S. Im Bild habe ich den Arduino als Mikrocontroller verwendet, weil 
ich unter Fritzing keinen D1 Wemos Mini gefunden habe. Der 1.5k Ohm 
Widerstand dient nur der Stromreduzierung.

Vielen Dank für eure Hilfe !

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Dann male mal eine richtige Schaltung. Und dann siehst du selbst warum 
das so ist.

von J. T. (chaoskind)


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Du hast deine Schleifer kurzgeschlossen. Die Schleifer (mittlere Pins 
vom Poti) gehören je an einen eigenen Analog-In. Sonst Beinflüssen sie 
sich gegenseitig, wie du ja gerade rausgefunden hast.

von J. T. (chaoskind)


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H.Joachim S. schrieb:
> Dann male mal eine richtige Schaltung. Und dann siehst du selbst warum
> das so ist.

Tut mir leid, aber wenn du das in dem Bildchen nicht sehen kannst, wird 
es auch in einem "ordentlichen Schaltplan" nicht besser.
Das zu sehen erfordert Wissen und kein ordentlichen Schaltplan. Du 
hättest ihm dieses Wissen geben können, hast dich aber für das 
forentypische Dummgeschwalle entschieden. Sehr schade, dich hätte anders 
in Erinnerung.

von J. T. (chaoskind)


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P.S. an den TO

Die beiden äusseren Pins von den Potis kommen an die 
Spannungsversorgung. Die scheint auch an deinen Arduinobzu fehlen.

von Frederic S. (frederics)


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Es gibt aber noch ein grundsätzliches Problem neben der evtl. falschen 
Pinbelegung.

Du müsstest Versorgungsspannung und GND der Potis umschalten damit die 
sich nicht mehr gegenseitig beeinflussen. Also brauchst 4 Digitale Pins.
Alternativ kannst Du mit einem Relais oder einem Sogenannten Analog 
Signal Multiplexer umschalten welches Signal auf den Analogeingang geht, 
die Potis werden normal an gnd und 5V verkabelt. Im einfachsten Fall 
(Relais) braucht das nur einen Digitalpin.

von Wendels B. (wendelsberg)


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J. T. schrieb:
> Das zu sehen erfordert Wissen und kein ordentlichen Schaltplan.

Mit Wissen braucht man keinen ordentlichen Schaltplan.
Mit einem solchen wird es aber auf den ersten Blick klar, was da falsch 
laeuft.

von J. T. (chaoskind)


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Wendels B. schrieb:
> Mit einem solchen wird es aber auf den ersten Blick klar, was da falsch
> laeuft.

Mir war es auch mit der Steckbrettzeichnung auf den ersten Blick klar. 
Wenn man unbedingt einen normgerechten Schaltplan braucht, um etwas 
erkennen zu können, ist man der Fachidiotie nicht unendlich fern.

von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Vorschlag:
die beiden Potischleifer mit jeweils einem Kleinleistungs-N-Kanal Mosfet 
(bs107 o.ä.) entkoppeln, deren Gate mit dem Zuschalten der 
Poti-Betriebsspannung geöffnet wird.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Matthias P. schrieb:
> Das für mich vollkommen unverständliche ist, dass sich, beim Drehen
> eines Potentiometers BEIDE Werte (value1 und value2) ändern.
> Könnt ihr mir bitte sagen, wo der Fehler liegt

Du hast die beiden Schleifer direkt verbunden. Dadurch beeinflussen sich 
die Potis gegenseitig. Bloß weil du das inaktive Poti mit beiden Enden 
an GND legst (ein Ende hart, das zweite über den Digital-Output Pin) 
verschwindet es ja nicht.

Es würde auch nichts helfen, wenn du den Digital-Output des inaktiven 
Potis hochohmig schaltest. Es bleibt trotzdem der Widerstand zwischen 
Schleifer und GND. Und der belastet natürlich das andere Poti.

Vielleicht wird es einfacher, wenn du dir vergegenwärtigst, was passiert 
wenn ein Poti auf dem GND-seitigen Anschlag steht.

Zuletzt noch: es ist vollkommen unklar, was der Sinn deiner Schaltung 
sein soll. Pins sparst du damit jedenfalls nicht. Statt 2 Analog-Pins 
brauchst du zwar nur einen, dafür aber zwei zusätzliche Digital-Pins.

von Georg M. (g_m)


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Matthias P. schrieb:
> Das für mich vollkommen unverständliche ist, dass sich, beim Drehen
> eines Potentiometers BEIDE Werte (value1 und value2) ändern.
> Könnt ihr mir bitte sagen, wo der Fehler liegt, denn eigentlich müsste
> sich ja, beim drehen eines Potis auch nur ein Wert ändern.

https://www.google.de/search?q=potentiometer+ersatzschaltbild

von Marcel V. (mavin)


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Axel S. schrieb:
> Du hast die beiden Schleifer direkt verbunden.

Schlimmer noch, wenn beide Schleifer gegenläufig auf Anschlag gefahren 
werden (egal wie rum), dann gibt's direkt einen Kurzschluss von D3 bzw. 
D4 nach GND!

von Old (Gast)


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Axel S. schrieb:
> Matthias P. schrieb:
>> Das für mich vollkommen unverständliche ist,
>>
>
> Du hast die beiden Schleifer direkt verbunden. Dadurch beeinflussen sich
> die Potis gegenseitig. Bloß weil du das inaktive Poti mit beiden Enden
> an GND legst (ein Ende hart, das zweite über den Digital-Output Pin)
> verschwindet es ja nicht.
>
> Es würde auch nichts helfen, wenn du den Digital-Output des inaktiven
> Potis hochohmig schaltest. Es bleibt trotzdem der Widerstand zwischen
> Schleifer und GND. Und der belastet natürlich das andere Poti.
>
>

Einfach einen Fest-/Messwiderstand vom Analog-Input nach Masse schalten 
und die beiden Potis als regelbaren Widerstand dort und mit den 
Digital-Outs verbinden. Dann kann man die Digital-Outs abwechselnd 
zwischen High-Pegel und hochohmig umschalten und den durch die 
Potistellung/den Potiwiderstand am Messwiderstand abfallende Spannung 
messen.

von Michael B. (laberkopp)


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Axel S. schrieb:
> es ist vollkommen unklar, was der Sinn deiner Schaltung
> sein soll. Pins sparst du damit jedenfalls nicht. Statt 2 Analog-Pins
> brauchst du zwar nur einen

Der WeMos Mini HAT nur EINEN Analogeingang.

Frederic S. schrieb:
> Du müsstest Versorgungsspannung und GND der Potis umschalten

Ja,
1
//Poti 1 auslesen
2
pinMode(D1,OUTPUT);
3
pinMode(D2,OUTPUT);
4
pinMOde(D3,INPUT);
5
pinMOde(D4,INPUT);
6
digitalWrite(D1, HIGH);
7
digitalWrite(D2, LOW);
8
float value1 = analogRead(A0) *3.3 / 1024;
9
delay(1000);
10
//Poti 2 auslesen
11
pinMOde(D1,INPUT);
12
pinMOde(D2,INPUT);
13
pinMode(D3,OUTPUT);
14
pinMode(D4,OUTPUT);
15
digitalWrite(D3, HIGH);
16
digitalWrite(D4, LOW);
17
float value2 = analogRead(A0) / 1024 * 3.3;

oder einen externen Analogschalter verwenden wie

https://www.nexperia.com/products/analog-logic-ics/i-o-expansion-logic/analog-switches/74AHC1G66GV.html

dann braucht er nun 1 Digitalausgang

Beitrag #7363616 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Achim M. (minifloat)


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Pullup an den ADC-Pin, Schleifer an den ADC-pin, dann jeweils ein 
unteres Ende der Potis mit jeweils einem GPIO nach GND ziehen. 
Linearisierung in Software und man spart zwei GPIOs und den externen 
Multiplexer.

Schlauer ist aber, den internen Multiplexer zu benutzen. Die zwei GPIOs 
kann man immer noch nehmen, um die Potis nur kurz zu versorgen und Strom 
zu sparen.

mfg mf

von Rainer W. (rawi)


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Matthias P. schrieb:
> Der 1.5k Ohm Widerstand dient nur der Stromreduzierung.

Das hört sich nach Wunschdenken an.
Der Widerstand verbindet mit seinem einen Pin die beiden Potis. Auch 
solltest du klären, was das für Pins sind, die du da verbunden hast.
Zeichne einen sauberen Schaltplan und überlege dir, was passierte, wenn 
du an den Potis drehst, d.h. welche Widerstandsanteil sich wie verändert 
und was das für einen Gesamteffekt in deiner Schaltung hat. Notfalls 
zeichne die Potihälften als zwei getrennte Widerstände.

J. T. schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
>> Dann male mal eine richtige Schaltung. Und dann siehst du selbst warum
>> das so ist.
>
> Tut mir leid, aber wenn du das in dem Bildchen nicht sehen kannst, wird
> es auch in einem "ordentlichen Schaltplan" nicht besser.

Arbeite mal an deinem Sprachverständnis. Mit "du" meinte H.Joachim den 
TO.

von J. T. (chaoskind)


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Rainer W. schrieb:
> Arbeite mal an deinem Sprachverständnis. Mit "du" meinte H.Joachim den
> TO.

Lol arbeite du mal an deinem Sprachverständnis. Ich hatte es schon so 
verstanden, dass er den TO anspricht. Dennoch bin ich darauf 
eingegangen. Oder was meinst du, ändert sich an der zur Verfügung 
gestellten Information, wenn sie normgerecht gezeichnet ist? Plötzlich 
entstehen ganz neue, vorher nie gesehene Verbindungen, nur weil man 
normgerecht zeichnet? Oder bitte was ist deine Vorstellung?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Das einfachste wird wohl sein, fuer jeden Schleifer einen ADin zu 
spendieren und die ausseren Anschluesse der Potis dauerhaft auf Vcc und 
GND zu lassen.
Weniger I/O und Betriebsicherheit gibt es nicht.

von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Achim M. schrieb:
> den internen Multiplexer zu benutzen.

Gibbet nicht!

von Andreas B. (bitverdreher)


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Konnte nicht mehr editieren:
Noch jeweils einen 10nF an die Schleifer nach GND schalten.

von Klaus H. (hildek)


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Andreas B. schrieb:
> Das einfachste wird wohl sein, fuer jeden Schleifer einen ADin zu
> spendieren
Wird nicht anders lösbar sein (außer er nimmt noch extra einen 
Analogschalter hinzu - was Quatsch wäre).

> und die ausseren Anschluesse der Potis dauerhaft auf Vcc und
> GND zu lassen.
Nicht unbedingt: zum Strom sparen (wie schon angedeutet wurde) mache ich 
gelegentlich auch, dass ich ein Poti nur mit einem Port versorge für die 
Dauer der Messung.

von Joachim B. (jar)


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Matthias P. schrieb:
> D1 Wemos Mini

Andreas B. schrieb:
> fuer jeden Schleifer einen ADin zu
> spendieren
es gibt nur einen

Achim M. schrieb:
> Schlauer ist aber, den internen Multiplexer zu benutzen.
das gibt es nicht

Michael B. schrieb:
> Der WeMos Mini HAT nur EINEN Analogeingang.

hätte nie gedacht dir mal +1 zu geben.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Joachim B. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> fuer jeden Schleifer einen ADin zu
>> spendieren
> es gibt nur einen

Tatsaechlich! Dann ist der ESP wohl keine gute Wahl fuer so etwas. Oder 
er nimmt einen externen Analog Multiplexer.

von Matthias P. (micro_rookie)


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Axel S. schrieb:
> Zuletzt noch: es ist vollkommen unklar, was der Sinn deiner Schaltung
> sein soll. Pins sparst du damit jedenfalls nicht. Statt 2 Analog-Pins
> brauchst du zwar nur einen, dafür aber zwei zusätzliche Digital-Pins.

Ja stimmt. Soweit hab ich nicht gedacht. Der Sinn meiner Schaltung war, 
den Wert von 2 (oder mehr) Potentiometer mit einem einzigen analogen 
Eingang (eben weil der D1 Wemos Mini nur einen hat) einzulesen.

Achim M. schrieb:
> Pullup an den ADC-Pin, Schleifer an den ADC-pin, dann jeweils ein
> unteres Ende der Potis mit jeweils einem GPIO nach GND ziehen.
> Linearisierung in Software und man spart zwei GPIOs und den externen
> Multiplexer.

Also einen Widerstand von A0 zu VCC. Schleifer an A0 und was bedeutet 
das mit dem unteren Ende und der Linearisierung in Software ?

von Matthias P. (micro_rookie)


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Eine letzte Frage noch: Könnte ich auch einfach eine 1N4007-Diode von 
den beiden Schleifern der Potentiometer gegen den analogen Anschluss A0 
schalten? Dann kann ja, wenn ein Poti durch den digitalen Pin auf HIGH 
steht, dieser Strom nicht über den Schleifer des "inaktiven" Potis 
(aufgrund der Diode fließen und die Messung "beeinflussen".

Oder male ich mir das nur in meiner rosaroten Welt wieder nur zusammen?

von Marcel V. (mavin)


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Matthias P. schrieb:
> Oder male ich mir das nur in meiner rosaroten Welt wieder nur zusammen?

Dadurch gewinnt immer das höher eingestellte Poti (ODER-Verknüpfung).

Der zweite Vorteil ist, dass durch die Dioden in der Extremstellung der 
Schleifer ein totaler Kurzschluss verhindert wird.

von Klaus H. (hildek)


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Matthias P. schrieb:
> Könnte ich auch einfach eine 1N4007-Diode von
> den beiden Schleifern der Potentiometer gegen den analogen Anschluss A0
> schalten?

Ja, wenn du die Potis wie ursprünglich geplant, nur zuschaltest, wenn du 
den Wert messen willst.
Aber: die gemessene Spannung ist natürlich kleiner, wegen des 
Spannungsdrops der Diode. Wie groß der ist, kann man schwer sagen, die 
Eingangsströme sind ja minimal.

Marcel V. schrieb:
> Dadurch gewinnt immer das höher eingestellte Poti (ODER-Verknüpfung).

Nicht, wenn das inaktive Poti mit einem I/O abgeschaltet wird.

von Rainer W. (rawi)


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J. T. schrieb:
> Oder was meinst du, ändert sich an der zur Verfügung
> gestellten Information, wenn sie normgerecht gezeichnet ist? Plötzlich
> entstehen ganz neue, vorher nie gesehene Verbindungen, nur weil man
> normgerecht zeichnet? Oder bitte was ist deine Vorstellung?

Offensichtlich ist Matthias P. nicht klar, warum sein Messwerte auch 
durch die Stellung des nicht "aktivierten" Potis beeinflusst werden. 
Eine vernünftige Darstellung des sich insgesamt ergebenden 
Widerstandsnetzwerkes würde das sofort zeigen.
Aber wenn das auch aus der vorhandenen Darstellung sonnenklar 
hervorgeht, will ich dir nicht widersprechen.

Vom Eingangsstrom des ADC, der durch den 1.5kΩ Widerstand reduziert 
werden soll, reden wir erstmal noch gar nicht.

von Xanthippos (xanthippos)


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> Der WeMos Mini HAT nur EINEN Analogeingang.

Ok... nächste Frage. Warum hast du einen Arduino mit nur einem 
Analogeingang ausgewählt, wenn du mehrere Analog Signale einlesen 
willst?

von Matthias P. (micro_rookie)


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Xanthippos schrieb:
>> Der WeMos Mini HAT nur EINEN Analogeingang.
>
> Ok... nächste Frage. Warum hast du einen Arduino mit nur einem
> Analogeingang ausgewählt, wenn du mehrere Analog Signale einlesen
> willst?

Weil ich, wie in meiner Anfangsfrage geschrieben habe, keinen D1 Wemos 
in Fritzing fand, weshalb ich mich entsprechend, um es zu 
"verdeutlichen" für den Arduino (im Schaltbild, nicht in der Realität) 
entschieden habe.

Rainer W. schrieb:
> Offensichtlich ist Matthias P. nicht klar, warum sein Messwerte auch
> durch die Stellung des nicht "aktivierten" Potis beeinflusst werden.

So ist es. In meiner "Wunschvorstellung" dachte ich, wenn die 
Spannungsversorgung über den GPIO-Pin auf LOW gesetzt ist, fließt kein 
Strom über das "stillgelegte" Poti (und es ist quasi raus aus der 
Schaltung). Jetzt weiß ich es besser, denke ich : Der Strom des aktiven 
Potis, der an dessen Schleifer zu A0 fließt, fließt auch durch den 
Schleifer des "deaktivierten" Potis zu GND, weshalb das durch den 
GPIO-Pin deaktivierte Poti niemals richtig deaktiviert ist, sondern 
immer bei der Widerstandsmessung eine Rolle spielt.
Stimmt das so ?

von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Xanthippos schrieb:
> Warum hast du einen Arduino mit nur einem
> Analogeingang ausgewählt,

Ähmmm....
Das Ding ist alles, nur kein Arduino.

von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Matthias P. schrieb:
> Stimmt das so ?

Der Herr Kirchhoff mit seinen Knoten- und Maschenregeln könnte dir fast 
zustimmen.

von Helmut -. (dc3yc)


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Warum nimmst du nicht einen externen ADC mit mehreren Kanälen wie z.b. 
den ADS1115, der per I2C angesprochen wird. Dafür gibts auch 
Arduino-kompatible Bibliotheken. Könntest auch einen Pin sparen.

von Xanthippos (xanthippos)


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Für die Kombination MC-Platine mit WLAN und ArduinoIDE gibt es tausende 
Varianten. Warum eines mit ESP8266? Der ESP32 hätte ja mehr als genug 
Eingänge?

von Matthias P. (micro_rookie)


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Arduino F. schrieb:
> Xanthippos schrieb:
>> Warum hast du einen Arduino mit nur einem
>> Analogeingang ausgewählt,
>
> Ähmmm....
> Das Ding ist alles, nur kein Arduino.

Arduino F. schrieb:
> Ähmmm....
> Das Ding ist alles, nur kein Arduino.

Das "Ding" ist ein Arduino Nano.

Helmut -. schrieb:
> Warum nimmst du nicht einen externen ADC mit mehreren Kanälen wie z.b.
> den ADS1115, der per I2C angesprochen wird. Dafür gibts auch
> Arduino-kompatible Bibliotheken. Könntest auch einen Pin sparen

Ich werde einen CD4051 nehmen, die hab ich daheim noch irgendwo 
rumliegen.

Xanthippos schrieb:
> Für die Kombination MC-Platine mit WLAN und ArduinoIDE gibt es tausende
> Varianten. Warum eines mit ESP8266? Der ESP32 hätte ja mehr als genug
> Eingänge?

Der ist mir fast etwas "overdressed". Für meine minimalen Anwendungen 
hat bisher ein Arduino Nano immer ausgereicht. Da kam mir der D1 Wemos 
Mini mit WLAN und seinen GPIOs gerade recht f:-D

Ich danke euch ALLEN, jedem Einzelnen, für eure Beiträge !!

von Stefan F. (Gast)


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Matthias P. schrieb:
> Weil ich, wie in meiner Anfangsfrage geschrieben habe, keinen D1 Wemos
> in Fritzing fand, weshalb ich mich entsprechend, um es zu
> "verdeutlichen" für den Arduino (im Schaltbild, nicht in der Realität)
> entschieden habe.

Gibt es überhaupt irgend einen Fritzing Plan, der auf die Darstellung 
falscher Bauteile verzichtet?

Ich frage mich, warum das Tool so beliebt ist. Warum verwenden die Leute 
nicht einfach einen Bleistift? Damit kann man jedes Schaltzeichen 
richtig zeichnen, ohne Verwirrung zu stiften.

von Al. K. (alterknacker)


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Stefan F. schrieb:
> Warum verwenden die Leute
> nicht einfach einen Bleistift?

..weil dann wieder welche herummotzen das eine Skizze auch richtig 
sauber und ordentlich wie gedruckt aussehen kann.

MfG
alterknacker

von Stefan F. (Gast)


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Al. K. schrieb:
>> Warum verwenden die Leute
>> nicht einfach einen Bleistift?

> ..weil dann wieder welche herummotzen das eine Skizze auch richtig
> sauber und ordentlich wie gedruckt aussehen kann.

Das habe ich hier im Forum noch nicht erlebt. Wir sind doch schon 
angenehm beeindruckt, wenn überhaupt Pläne gezeichnet werden.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Matthias P. schrieb:
> Ich werde einen CD4051 nehmen, die hab ich daheim noch irgendwo
> rumliegen.

Gut.
Wenn du den da hast nimm den. Besser, vor allem bei kleinen Spannungen: 
74HC405x.
Gibt auch sehr spezialisierte und kleine Analogmultiplexer, DG4157E z.B. 
im SC70-6

von Joachim B. (jar)


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Matthias P. schrieb:
> möchte ich an einem D1 Wemos Mini
https://www.makershop.de/plattformen/d1-mini/

Matthias P. schrieb:
> Das "Ding" ist ein Arduino Nano.

das meint der ofizielle Arduino Store
https://store.arduino.cc/products/arduino-nano
ATmega328p

wen willst du hier veralbern?

https://store.arduino.cc/collections/boards
wo ist ein nano mit ESP-8266EX?

: Bearbeitet durch User
von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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J. T. schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
>> Dann male mal eine richtige Schaltung. Und dann siehst du selbst warum
>> das so ist.
>
> Tut mir leid, aber wenn du das in dem Bildchen nicht sehen kannst, wird
> es auch in einem "ordentlichen Schaltplan" nicht besser.
> Das zu sehen erfordert Wissen und kein ordentlichen Schaltplan. Du
> hättest ihm dieses Wissen geben können, hast dich aber für das
> forentypische Dummgeschwalle entschieden. Sehr schade, dich hätte anders
> in Erinnerung.

Ab diesem Moment muss eigentlich keiner mehr weiterlesen!
Du bist derjenige, der
a) etwas will
b) sich nicht an Darstellungsstandards hält
c) einen Ton drauf hast, der schlicht dreist ist
d) Leute für unfähig erklärst, aber selber elementare Fähigkeiten missen 
lässt
d) vermutlich nicht in der Lage bist eine vernünftige Skizze zu 
erstellen

Und weg!

von J. T. (chaoskind)


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Ove M. schrieb:
> a) etwas will

Ich will nichts, ich hab dem TO als erster gesagt, das man die Schleifer 
von 2 Potis nicht kurzschließen sollte.

Ove M. schrieb:
> b) sich nicht an Darstellungsstandards hält

Von mir stammen exakt Null Darstellungen in diesem Threads, lediglich 
die Behauptung dass der Kurzschluss der Schleifer auch in dem bunten 
Bildchen deutlich zu sehen ist, wenn aber das Wissen fehlt, dass man die 
Schleifer nicht zusammenschaltet, dann wird man den Fehler auch in einem 
normgerechten Schaltplan nicht sehen.

Ove M. schrieb:
> ) einen Ton drauf hast, der schlicht dreist ist

Oder einfach angemessen, scheinbar muss man die Helfer ab und an 
deutlicher auf ihre Betriebsblindheit hinweisen.

Ove M. schrieb:
> aber selber elementare Fähigkeiten missen lässt

Aha, welche denn? Die kriecherische Hochachtung vor dem Fachmann, der 
nicht in der Lage ist, das eigentliche Problem zu sehen? (Der TO wusste 
schlicht die Sache mit dem Schleifer nicht.)

Ove M. schrieb:
> ) vermutlich nicht in der Lage bist eine vernünftige Skizze zu erstellen

Der Meinung darfst du gerne sein. Ich glaube, bei meinen Problemen, bei 
denen Mal ein Schaltplan notwändig gewesen wäre, habe ich den Plan mit 
LTSpice gemalt. Meistens sind meine Fragen aber programmiertechnischer 
Natur.

: Bearbeitet durch User
von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Matthias P. schrieb:
> Und zwar möchte ich an einem D1 Wemos Mini am Analoganschluss A0 den
> Wert von zwei Potentiometern, beide 0-10k Ohm, einlesen und ausgeben.
Aussage 1

Matthias P. schrieb:
> Das "Ding" ist ein Arduino Nano.
Aussage 2

Aussage 1 und 2 widersprechen sich.
Damit endet es hier für mich.

von Joachim B. (jar)


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Arduino F. schrieb:
> Aussage 1 und 2 widersprechen sich.
> Damit endet es hier für mich.

wenigsten noch einer dem das auffällt:
Beitrag "Re: 2 Potis an einem Analog-Anschluss auslesen"

von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Joachim B. schrieb:
> .....

Ein mal, ein einziges Mal, damit du auch weißt was passiert, werde ich 
es dir sagen.

Deine Beiträge interessieren mich ehrlich gesagt herzlich wenig.
Meistens ignoriere ich sie noch nicht einmal.

Wenn ich dich und dein Verhalten hier im Forum beschreiben sollte, würde 
dieses dem wohl am nächsten kommen:
> Ahnungsoser, Zwietracht sähender Troll.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Arduino F. schrieb:
>> Ahnungsoser, Zwietracht sähender Troll.

und warum trollst du?
Dein Posting ist nun kein Erkentnisgewinn weil es schon geschrieben 
wurde, zum Topic hast du auch nicht hinzugefügt! Es bleibt Zwietracht 
sähend von dir.

q.e.d.

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