Forum: Offtopic Mofas künftig 60, was haltet ihr davon?


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von Christian M. (likeme)


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Ich bin Auto und Motorrad Fahrer, was immer wieder nervt, sind die Mofas 
die mit 45kmh auf der Landstraße herumeiern. 60 ist zwar auch ned viel 
mehr, aber zumindest soviel, das man nicht von einem LKW überrumpelt 
werden darf. Wie 50% aller Autofahrer oder 10% aller LKW Fahrer wissen, 
dürfen LKW 60kmh auf Landstraßen fahren! In der Stadt hingegen würde 
sämtliches Überholen überflüssig sein und somit Unfälle vermeiden. Die 
Simpsons dürfen ja auch mit 50ccm 60fahren, somit waren die Ossis immer 
schon schlauer wie wir und die sind ja auch nicht wegen dieser Regel 
ausgestorben ;-)


https://www.motorradonline.de/ratgeber/online-petition-fuer-kleinkraftraeder-mit-60-km-h-repub/

: Gesperrt durch Moderator
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christian M. schrieb:
> Die Simpsons dürfen ja auch mit 50ccm 60fahren

Die Simpsons eher nicht :-), nur die Simson-Fabrikate, die vor 1992 in 
Betrieb gegangen sind.

Ich fahre schon lange keins mehr, fand die Regelung aber sinnvoll – 
insbesondere, weil man die 50 km/h damit im Stadtverkehr damit ganz 
normal mitfahren konnte, ohne "auf dem letzten Loch zu pfeifen".

ps: Einwurf des Moderators: hat mit dem Thema des Forums nix zu tun …

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian M. (likeme)


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> ps: Einwurf des Moderators: hat mit dem Thema des Forums nix zu tun …

Doch, weil so eine GesetztesÄnderung eventuell auch auf elektrische 
Gefährte wirkt;-)

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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1969 war die Regelung wie folgt.

Mofa Führerscheinfrei max. 25Kmh  Hubraum max 50ccm kleines 
Versicherungskennzeichen
Moped Führerschein Klasse 5 bis 40kmh kleines Versicherungskennzeichen.
Hubraum max 50ccm

Moped Führerschein Klasse 4  mehr als 40kmh Hunraum max 50ccm aber 
normales KFZ Kennzeichen und zweijährlichen TüV

KFZ Führerschein Klasse 3 beinhaltete auch Klasse 4 und 5 aber nicht 
Klasse 1

Motorrad Führerschein Klasse 1 keine Geschwindigkeitsbegrenzung kein 
Hubraumbegrenzung.

Fahrzeuge die Bauartbedingt nicht schneller als 6kmh waren sind auch 
heute Führerscheinfrei.

Heute ist das gänzlich anders gestaffelt.

Ich weis nicht ob Mofa heute noch Führerscheinfrei ist, und ob die 25kmh 
Grenze auch heute noch gibt.

Wenn das Mofa auch heute kein Führerschein benötigt, halte ich nichts 
von einer Höchstgeschwindigkeit von 60kmh.

Ralph Berres

von Michael B. (laberkopp)


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Christian M. schrieb:
> ist zwar auch ned viel mehr,

Mofa fährt 25, die 50er dürfen 45 auch ab 15 Jahre, also hat man das 
zulässige Tempo für Schulkinder schon fast verdoppelt, und nun willst du 
60 obwohl es das schon ab 16 mit A1 gibt für 125 etc. ?

Der Artikel sagt:

"bekämen sie keinen Freifahrtschein für Straßen, auf denen es gefährlich 
für sie werden könnte."

Das impliziert, dass es derzeit mit 45 in der Stadt nicht gefährlich 
ist. Der Artikel enthält also seinen eigenen Widerspruch.

Mindestens die Bremsen müssten besser sein, auch über Beifahrer müsste 
man sich Gedanken machen.

Also neue Modelle. Dabei gibt es die schon, als Klasse der Roller, wie 
Vespa.

Niemand braucht das also. Nur Kinder zwischen 15 und 16 möchten 
schneller sein.

von Harald K. (kirnbichler)


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Christian M. schrieb:
> Wie 50% aller Autofahrer oder 10% aller LKW Fahrer wissen,
> dürfen LKW 60kmh auf Landstraßen fahren!

Das betrifft nur LKW mit mehr als 7.5t zulässigem Gesamtgewicht; 
leichtere LKW dürfen 80 km/h fahren.

Das mit dem "Wissen" ist nicht so Deins, wie?

von Joachim B. (jar)


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Christian M. schrieb:
> was immer wieder nervt, sind die Mofas
> die mit 45kmh auf der Landstraße herumeiern.

und wenn dann nerven dich Radfahrer die keine 60 schaffen.
https://youtu.be/-U2x40VyWkc

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> und wenn dann nerven dich Radfahrer die keine 60 schaffen

weil 2 Hunde mitgeführt werden

von Ralph B. (rberres)


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ein Artikel in wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinkraftrad

da ist die Entwicklung der verschiedenen Klassen auch zeitlich 
aufgegliedert.

Ralph Berres

von Harald W. (wilhelms)


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Ralph B. schrieb:

> 1969 war die Regelung wie folgt.
> Mofa Führerscheinfrei max. 25Kmh  Hubraum max 50ccm kleines
> Versicherungskennzeichen
> Heute ist das gänzlich anders gestaffelt.
> Ich weis nicht ob Mofa heute noch Führerscheinfrei ist, und ob die 25kmh
> Grenze auch heute noch gibt.

Das hat sich auch nie geändert.

> Wenn das Mofa auch heute kein Führerschein benötigt, halte ich nichts
> von einer Höchstgeschwindigkeit von 60kmh.

Das sehe ich auch so, insbesondere, wenn Jugendliche
derart schnell fahren dürfen.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Auf der Landstraße sind diese Vehikel doch nicht störend, da staut sich 
selten was.
Jedoch im Stadtverkehr sind sie sehr hinderlich, weshalb ich für eine 
Geschwindigkeit von 50kmh plädiere. Somit schwimmen sie im Stadtverkehr 
fließend mit und behindern niemand.
Warum diese idiotischen 45kmh?
Warum sollen diese Dinger den Stadtverkehr ausbremsen?

5kmh mehr bringt wohl niemanden um, im Gegenteil, durch die Behinderung 
des fließenden Verkehrs werden eher noch Gefahrensituationen provoziert.

von Christian M. (likeme)


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Michael B. schrieb:
> Mindestens die Bremsen müssten besser sein, auch über Beifahrer müsste
> man sich Gedanken machen.

Hast du die Bremsen eines ATU 45kmh Rollers mal mit ner Simson 
verglichen? Die sind bestimmt nicht das k.o. Kriterium, höchstens das da 
kein ABS verbaut ist.

von Harald K. (kirnbichler)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Jedoch im Stadtverkehr sind sie sehr hinderlich, weshalb ich für eine
> Geschwindigkeit von 50kmh plädiere. Somit schwimmen sie im Stadtverkehr
> fließend mit und behindern niemand.
> Warum diese idiotischen 45kmh?

In Stuttgart gilt mittlerweile auf vielen Straßen ein Tempolimit von 40 
km/h. Problem gelöst.

von Thomas U. (charley10)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Auf der Landstraße sind diese Vehikel doch nicht störend, da staut sich
> selten was.
> Jedoch im Stadtverkehr sind sie sehr hinderlich, weshalb ich für eine
> Geschwindigkeit von 50kmh plädiere. Somit schwimmen sie im Stadtverkehr
> fließend mit und behindern niemand.
> Warum diese idiotischen 45kmh?

Da wird doch schon lautstark eine Anpassung an die Praxis gefordert!
Innerorts nur 30km/h für ALLE und diese 'schnarchlaaangsamen' 45 sind 
plötzlich mehr als praxistauglich! Was willst du mehr?

> Warum sollen diese Dinger den Stadtverkehr ausbremsen?
>
> 5kmh mehr bringt wohl niemanden um, im Gegenteil, durch die Behinderung
> des fließenden Verkehrs werden eher noch Gefahrensituationen provoziert.

Fahr mal mit den allgemein kleinen Rädern der Rollerchen durch die 
Städte, in denen künftig die Schlaglöcher nicht mehr geflickt werden 
sollen...
Die 'Simme' war mit den größeren 16" Rädern bestens an die damaligen 
(und zukünftigen?) Verhältnisse angepasst!

von Udo S. (urschmitt)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Jedoch im Stadtverkehr sind sie sehr hinderlich, weshalb ich für eine
> Geschwindigkeit von 50kmh plädiere. Somit schwimmen sie im Stadtverkehr
> fließend mit und behindern niemand.

Das dürfte sich in Kürze erledigt haben.
Seitdem die Gemeinden 30 wegen Lärmschutz verhängen dürfen sind hier in 
der Umgebung schon fast 50% der Ortsdurchfahrten zumindest in Teilen auf 
30 reduziert worden.
Und die Nebenstraßen in Wohngebieten haben fast komplett schon länger 
30.

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas U. schrieb:
> in denen künftig die Schlaglöcher nicht mehr geflickt werden
> sollen...

Was ist das jetzt wieder für eine Aussage?
Und übermorgen ist der Weltuntergang?

Wo waren übrigens die von dir und einigen anderen im letzten Herbst 
prophezeiten großflächigen Stromausfälle und Gassperren?
:-p

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Harald K. schrieb:
> In Stuttgart gilt mittlerweile auf vielen Straßen ein Tempolimit von 40
> km/h. Problem gelöst.

Und bei 25 km/h würden nicht einmal die Fahrräder mehr den Autoverkehr 
behindern.

BTW: Seien wir ehrlich, in den Großstädten sind es doch längst die 
Autofahrer, welche die Radfahrer und andere behindern, in der Rush-Hour 
bin ich selbst zu Fuß schneller als die Autos unterwegs.

von Thomas U. (charley10)


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Udo S. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> in denen künftig die Schlaglöcher nicht mehr geflickt werden
>> sollen...
>
> Was ist das jetzt wieder für eine Aussage?
> Und übermorgen ist der Weltuntergang?
>
> Wo waren übrigens die von dir und einigen anderen im letzten Herbst
> prophezeiten großflächigen Stromausfälle und Gassperren?
> :-p

Zu dieser Aussage hast du bestimmt belegbare Quellen...

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Jörg W. schrieb:
> ps: Einwurf des Moderators: hat mit dem Thema des Forums nix zu tun …

Wieso? Waren die Simmen technikfrei?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Wieso?

Weil zwar die Mopeds was mit Technik zu tun haben, aber das Thema nicht. 
Es ist ja keine technische Frage, ob Mopeds überhaupt dazu in der Lage 
wären, so schnell zu fahren (vielleicht abgesehen von dem Einwurf, dass 
aktuelle Mopeds dann bessere Bremsen haben sollten).

Wir sehen ja auch gerade wieder, wohin das abgleitet.

: Bearbeitet durch Moderator
von Percy N. (vox_bovi)


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Jörg W. schrieb:
> Wir sehen ja auch gerade wieder, wohin das abgleitet.

So etwas nennt sich "Technikfolgen".

Ja, auch die sind hier On Topic.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Wir sehen ja auch gerade wieder, wohin das abgleitet.
>
> So etwas nennt sich "Technikfolgen".

Die Diskussion um angeblich oder tatsächlich vermehrt auftretende 
Schlaglöcher? Das nennt sich Politik(folgen).

von Sebbl M. (sbm)


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Ich fahre seit Jahrzenten mittlerweile Moped. Welche mit 40 km/h, welche 
mit 80 km/h und welche mit mehr. In der salzfreien Zeit bin ich 
eigentlich fast immer damit unterwegs.
Um die Bremsen bei heutigen Mopeds würde ich mir gar keine Sorgen 
machen, die sind alle gut. Sogar die vom Baumarktroller mit kümmerlichen 
45 km/h sind um Welten (!) besser als die bei meinem Autoroller aus den 
50er Jahren mit 80 km/h.
Und wenn die Städte innerorts 3 km/h einführen, alles egal. Aber fahrt 
mal über Land mit so einem Ding. Es wird mittlerweile überholt was das 
Zeug hält; vor, in und nach der Kurve prescht ein Auto völlig idiotisch 
auf der Jagd nach 10 s an dir vorbei. Dort haben die Fahrwerke massiv 
und Antriebsleistungen ordentlich zugelegt. Die meisten Autofahrer 
merken nicht mal mehr wie schnell sie in Kurven unterwegs sind. Wenn ich 
jetzt also legal 60 km/h über Land flitzen darf, dann werde ich einfach 
weniger überholt.
Das ist Fakt, ich erfahre das regelmäßig wenn ich mit dem 60 km/h Moped 
unterwegs bin.

Kann also nur für diese Petition sein, hab auch schon unterzeichnet und 
würde euch bitten dies auch zu tun.

Und wenn dann 16 Jährige mit 60 km/h unterwegs sind? Das bekommen die 
hin, könnten ja schließlich auch den A1 machen und 15 PS fahren.

Und teils stehen hier abenteuerlichen Behauptungen um was es dabei 
eigentlich geht, schon der Betreff ist falsch. Nicht Mofas, sondern 
LKräder mit 50 ccm und 45/50 km/h sollen dann eben 60 fahren dürfen.

: Bearbeitet durch User
von Wendels B. (wendelsberg)


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Sebbl M. schrieb:
> jetzt also legal 60 km/h über Land flitzen darf, dann werde ich einfach
> weniger überholt.
Um von Moechtegernschumis nicht mehr ueberholt zu werden, muesstest Du 
mit min. 129 km/h unterwegs sein. Erst ab da setzt bei denen die Angst 
vorm Laufen ein.
> Das ist Fakt, ich erfahre das regelmäßig wenn ich mit dem 60 km/h Moped
> unterwegs bin.
Diese Schlussfolgerung ist demnach falsch.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wendels B. schrieb:
> Diese Schlussfolgerung ist demnach falsch.

Die Beschreibung war für eine Erfahrung, nicht für eine 
Schlussfolgerung. Eine Erfahrung kannst du nicht irgendwie per se als 
falsch deklarieren.

von Sebbl M. (sbm)


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Wendels B. schrieb:
>> Das ist Fakt, ich erfahre das regelmäßig wenn ich mit dem 60 km/h Moped
>> unterwegs bin.
> Diese Schlussfolgerung ist demnach falsch.

Blödsin, wieso? Ich rede hier nicht von Möchtegernschumis,  ich sehe ja 
wer mich überholt. Da ist alles dabei. Auch die gestresste Mutti im 
Chayenne, die die eigene Breite nicht einschätzen kann.
Und es geht da nicht um die Angst vorm Laufen, es ist die Angst nicht 
die eigene geliebte Geschweindigkeit fahren zu können, sich ausgebremst 
fühlen und bis zur nächsten Ortschaft 10 s (mehr ist es selten hier im 
SW!) zu verlieren.

von Thomas U. (charley10)


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Sebbl M. schrieb:
> Wendels B. schrieb:
>>> Das ist Fakt, ich erfahre das regelmäßig wenn ich mit dem 60 km/h Moped
>>> unterwegs bin.
>> Diese Schlussfolgerung ist demnach falsch.
>
> Blödsin, wieso? Ich rede hier nicht von Möchtegernschumis,  ich sehe ja
> wer mich überholt. Da ist alles dabei. Auch die gestresste Mutti im
> Chayenne, die die eigene Breite nicht einschätzen kann.
> Und es geht da nicht um die Angst vorm Laufen, es ist die Angst nicht
> die eigene geliebte Geschweindigkeit fahren zu können, sich ausgebremst
> fühlen und bis zur nächsten Ortschaft 10 s (mehr ist es selten hier im
> SW!) zu verlieren.

Die entschiedentsten Mopedgegner sind erfahrungsgemäß in der Lage 
dessen, der im hier Regen steht...  ;-))

von Michael M. (do7tla)


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Harald K. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Wie 50% aller Autofahrer oder 10% aller LKW Fahrer wissen,
>> dürfen LKW 60kmh auf Landstraßen fahren!
>
> Das betrifft nur LKW mit mehr als 7.5t zulässigem Gesamtgewicht;
> leichtere LKW dürfen 80 km/h fahren.
>
> Das mit dem "Wissen" ist nicht so Deins, wie?

Und gerade das nervt am meisten auf den Landstraßen.
Man will 90 Fahren kann es nicht, weil ein LKW mit seinen 60 einen Stau 
verursacht.
Wie oft sieht man die langen PKW Schlangen, die LKWs auf den Landstraßen 
hinter sich her ziehen?
Und dann noch die Riskanten Überholmanöver, wo es fast zu Unfällen 
kommt.
Hier sollte man nachbessern und die Geschwindigkeit auch für LKW auf 
Landstraßen erhöhen.

von Sebbl M. (sbm)


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Thomas U. schrieb:
> Die entschiedentsten Mopedgegner sind erfahrungsgemäß in der Lage
> dessen, der im hier Regen steht...  ;-))

:-) - diese 1,50 m Abstand kennen übrigens die wenigsten Autofahrer. Und 
wenn sie selbst am Überholen sind auch die wenigsten Zweiradgfahrer. 
Leider...

von Thomas U. (charley10)


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Michael M. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Christian M. schrieb:
>>> Wie 50% aller Autofahrer oder 10% aller LKW Fahrer wissen,
>>> dürfen LKW 60kmh auf Landstraßen fahren!
>>
>> Das betrifft nur LKW mit mehr als 7.5t zulässigem Gesamtgewicht;
>> leichtere LKW dürfen 80 km/h fahren.
>>
>> Das mit dem "Wissen" ist nicht so Deins, wie?
>
> Und gerade das nervt am meisten auf den Landstraßen.
> Man will 90 Fahren kann es nicht, weil ein LKW mit seinen 60 einen Stau
> verursacht.
> Wie oft sieht man die langen PKW Schlangen, die LKWs auf den Landstraßen
> hinter sich her ziehen?
> Und dann noch die Riskanten Überholmanöver, wo es fast zu Unfällen
> kommt.
> Hier sollte man nachbessern und die Geschwindigkeit auch für LKW auf
> Landstraßen erhöhen.

Warum das denn? Für ALLE soll doch 30/60/90 gelten. Damit sind alle 
Probleme gelöst.
Schmunzeln musste ich derzeit auch aus dem Grund, dass in den Gebieten, 
wo VERDI alles lahmlegt, gehäuft Blitzer gemeldet werden. Bestraft 
werden also diejenigen, die sonst mit den Öffies zur Arbeit fahren und 
jetzt zum Auto gezwungen werden. Und das im Einklang mit den 
'Schützern'....
Diejenigen kennen die Strecken nicht soo aktuell, wie die 
'Umweltschweine', tappen sicher vermehrt in die Fallen und werden 
dadurch zusätzlich abgezogen. Naja...

von Bernhard S. (gmb)


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Michael M. schrieb:
> Hier sollte man nachbessern und die Geschwindigkeit auch für LKW auf
> Landstraßen erhöhen.

Ja klar was soll schiefgehen LOL

von Thomas U. (charley10)


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Sebbl M. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Die entschiedentsten Mopedgegner sind erfahrungsgemäß in der Lage
>> dessen, der im hier Regen steht...  ;-))
>
> :-) - diese 1,50 m Abstand kennen übrigens die wenigsten Autofahrer. Und
> wenn sie selbst am Überholen sind auch die wenigsten Zweiradgfahrer.
> Leider...

Das Phänomen ist wissenschaftlich erklärbar!
Je größer die Geschwindigkeit, desto mehr verkürzen sich Entfernungen... 
;-))

: Bearbeitet durch User
von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian M. schrieb:
> In der Stadt hingegen würde sämtliches Überholen überflüssig sein und
> somit Unfälle vermeiden.

Das hat man in Stuttgart andersherum gelöst: Die Höchstgeschwindigkeit 
in der Stadt wurde (fast) generell auf 40 km/h begrenzt. Damit ist das 
Überholen der "lästigen/lahmen Roller", die mich als Autofahrer 
aufzuhalten scheinen, tatsächlich überflüssig geworden. Kleinkrafträder 
mit 45 km/h Höchstgeschwindgkeit können nun perfekt mit dem Verkehrfluss 
mithalten. Die marginale Differenz von 10 km/h merkt man als Autofahrer 
kaum, da man in der Stadt (jedenfalls in Stuttgart) auch vorher selten 
schneller fahren konnte. Und jetzt passt es überall in der Stadt, auch 
auf den "schnelleren Strecken". Tatsächlich wird das Überholen dadurch 
meist überflüssig und ich fühle mich - auch als Autofahrer - im 
gleichmäßig schnellen Verkehrsfluss wesentlich wohler.

P.S.

Nein, ich wohne nicht in Stuttgart, sondern einige 100 km weiter weg. 
Bei meinen eher seltenen Besuchen ist mir diese "Lösung" aber immer 
positiv aufgefallen. Jedenfalls ist sie wesentlich besser als die rigide 
Einführung von generellen 30 km/h, wie sie mancher für die Stadt 
fordert. Diese halte ich aus verschiedenen Gründen eher für 
kontraproduktiv.

von Wendels B. (wendelsberg)


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Sebbl M. schrieb:
> :-) - diese 1,50 m Abstand kennen übrigens die wenigsten Autofahrer. Und

Und noch weniger wissen, dass ausserorts 2,0m gilt.

Thomas U. schrieb:
> Bestraft
> werden also diejenigen, die sonst mit den Öffies zur Arbeit fahren und
> jetzt zum Auto gezwungen werden.

Nein. Bestraft werden die, die zu schnell fahren, aus welchen Gruenden 
auch immer.

von Thomas U. (charley10)


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Wendels B. schrieb:
> Sebbl M. schrieb:
>> :-) - diese 1,50 m Abstand kennen übrigens die wenigsten Autofahrer. Und
>
> Und noch weniger wissen, dass ausserorts 2,0m gilt.
>
> Thomas U. schrieb:
>> Bestraft
>> werden also diejenigen, die sonst mit den Öffies zur Arbeit fahren und
>> jetzt zum Auto gezwungen werden.
>
> Nein. Bestraft werden die, die zu schnell fahren, aus welchen Gruenden
> auch immer.

Jawolll, Herr Oberlehrer!

von MaWin O. (mawin_original)


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Ganz genau. Schneller fahren um Verkehrsunfälle zu reduzieren!
Wer kennt es nicht, dieses bewährte und bewiesene Konzept?!

Wie wäre es damit:
Überhole nicht, wenn es nicht möglich ist. Egal wie langsam der 
Verkehrsteilnehmer ist.

Wäre das ein Angebot?
Würde übrigens auch bewiesenermaßen 50% der Verkehrsteilnehmer in einer 
Auto-überholt-Fahrrad-Situation erfreuen.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Michael M. schrieb:
> weil ein LKW mit seinen 60 einen Stau
> verursacht.

Michael M. schrieb:
> Hier sollte man nachbessern und die Geschwindigkeit auch für LKW auf
> Landstraßen erhöhen.

Sag´mal, bist du merkbefreit?

Wenn ein LKW nur 60 fährt, dann gibt es einen zwingenden Grund dafür, 
das ist aber nicht die StVo.!
Ansonsten kennen LKW-Fahrer nur Vollgas.
Baustellen, ha, wer da die angegebene Geschwindigkeitsbegrenzung ernst 
nimmt, wird von den LKW angeschubst.

Hanebüchen, LKWs die sowieso schon immer und überall zu schnell fahren, 
auch noch schneller fahren zu lassen. Ich fasse es nicht.

Sebbl M. schrieb:
> Ich fahre seit Jahrzenten mittlerweile Moped. Welche mit 40 km/h, welche
> mit 80 km/h und welche mit mehr. In der salzfreien Zeit bin ich
> eigentlich fast immer damit unterwegs.

Willkommen im Club 😊

Sebbl M. schrieb:
> Das ist Fakt, ich erfahre das regelmäßig wenn ich mit dem 60 km/h Moped
> unterwegs bin.

Ja, ich erlebe jedesmal neue Aggressionen.

Mein 60kmh-Moped kannst du oben im Bild sehen 😁

von MaWin O. (mawin_original)


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Phasenschieber S. schrieb:
> durch die Behinderung
> des fließenden Verkehrs werden eher noch Gefahrensituationen provoziert.

Klassische Täter-Opfer-Umkehr.

Nicht die langsamen Verkehrsteilnehmer provozieren Gefahrensituationen, 
sondern die völlig irrsinnig überholenden Autofahrer.

Wenn man nicht überholen kann, dann bleibt man halt dahinter. So einfach 
ist das tatsächlich.
Der Zeitverlust ist praktisch Null. Insbesondere bei einem Moped, was 
gerade einmal 5 km/h langsamer fährt, als man selbst fahren könnte.

Das Problem, das die Gefahrensituation auslöst, ist der Autofahrer mit 
seiner kurzen Zündschnur und der immer-und-überall-überholen Mentalität.

von Phasenschieber S. (Gast)


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MaWin O. schrieb:
> Nicht die langsamen Verkehrsteilnehmer provozieren Gefahrensituationen,
> sondern die völlig irrsinnig überholenden Autofahrer.

Ich habe auch nichts anderes gemeint.

> Wenn man nicht überholen kann, dann bleibt man halt dahinter. So einfach
> ist das tatsächlich.

Wer ist man? das ist ein Traum, die Realität sieht leider anders aus.
Nein, das ist nicht einfach, denn deine Mitmenschen verhalten sich nicht 
so, wie du erträumst.

von MaWin O. (mawin_original)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Wer ist man?

jeder.

> die Realität sieht leider anders aus.
> Nein, das ist nicht einfach, denn deine Mitmenschen verhalten sich nicht
> so, wie du erträumst.

Wenn es Regeln gibt, kann man diese erzwingen.
Und das sieht man auch sehr schön daran, dass die Leute sich plötzlich 
an Regeln halten können, wenn Verkehrskontrollen (Radar, Laser, 
Abstandsmessung, etc...) stattfinden.

Die Lösung ist nicht vor den Gesetzesbrechern zu kapitulieren, sondern 
sie zu verfolgen.

von Stefan M. (schwanzlurch)


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MaWin O. schrieb:
> Die Lösung ist nicht vor den Gesetzesbrechern zu kapitulieren, sondern
> sie zu verfolgen.

Noch dramatischer und lächerlicher geht es nicht mehr?

von MaWin O. (mawin_original)


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Stefan M. schrieb:
> Noch dramatischer und lächerlicher geht es nicht mehr?

Bist du auch so ein Gesetzesbrecher, der glaubt Verkehrsregeln wären nur 
Empfehlungen?

von Phasenschieber S. (Gast)


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MaWin O. schrieb:
> Wenn es Regeln gibt, kann man diese erzwingen.

Hallo, hier Erde.
Du lebst scheinbar in einer anderen Welt.

Schau dich in der Gegenwart um!

von MaWin O. (mawin_original)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Schau dich in der Gegenwart um!

Ich habe dir sogar ein Beispiel aus der Gegenwart genannt.

von Michael B. (laberkopp)


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Rainer Z. schrieb:
> in der Rush-Hour bin ich selbst zu Fuß schneller als die Autos unterwegs.

Kommt halt drauf an, wie weit.
Wer die durchschnittlichen 23km Pendelentfernung zu Fuss zurück legt, 
hat eigentlich keine Zeit mehr zur Arbeit.

MaWin O. schrieb:
> Und das sieht man auch sehr schön daran, dass die Leute sich plötzlich
> an Regeln halten können, wenn Verkehrskontrollen (Radar, Laser,
> Abstandsmessung, etc...) stattfinden.

Merkwürdig, warum dann Städte so üppige Einnahmen verplant haben, die 
alle von Gesetzesbrechern stammen.

> Die Lösung ist nicht vor den Gesetzesbrechern zu kapitulieren, sondern
> sie zu verfolgen.

Kaum. Die Lösung sind Naturgesetze. Nicht brechbar.

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (Gast)


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MaWin O. schrieb:
> Ich habe dir sogar ein Beispiel aus der Gegenwart genannt.

Wo?

Du hast scheinbar eine ganz eigene Gegenwart.

von MaWin O. (mawin_original)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Wo?

Dann lies doch noch einmal sorgfältig.

Michael B. schrieb:
> Kaum. Die Lösung sind Naturgesetze. Nicht brechbar.

Auch ein guter Ansatz.
Speed limit: C

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Hanebüchen, LKWs die sowieso schon immer und überall zu schnell fahren,
> auch noch schneller fahren zu lassen. Ich fasse es nicht.

In USA gibt es Strecken, da dürfen LKW, wie die Autos, 75 miles/hour 
fahren. Wenn es kracht, bleibt eigentlich nichts mehr übrig. Vielleicht 
spekulieren schon Leute auf Anteile an der Prämie der dadurch 
vermiedenen Umweltbelastungen?

Michael B. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> in der Rush-Hour bin ich selbst zu Fuß schneller als die Autos unterwegs.
> Kommt halt drauf an, wie weit.

Zu Fuß bin ich auch schneller als mein Nachbar mit dem EAuto vom Bäcker 
zurück.

von Michael B. (alter_mann)


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MaWin O. schrieb:
> Die Lösung ist nicht vor den Gesetzesbrechern zu kapitulieren, sondern
> sie zu verfolgen.

Loriot: "Ach!"
Das scheint aber nur für Autofahrer zu gelten, oder?

So, genug der Politik. Ich mag mich jetzt nicht aufregen.

Beitrag #7365331 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MaWin O. (mawin_original)


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Michael B. schrieb:
> Das scheint aber nur für Autofahrer zu gelten, oder?

Nur in deiner Fantasie.

von Bernhard S. (gmb)


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Michael B. schrieb:
> Loriot: "Ach!"

Meist hat er "Ach was" gesagt

von Sebbl M. (sbm)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Mein 60kmh-Moped kannst du oben im Bild sehen

sehr schön - und natürlich nochmal 'ne ganz andere Liga zum Überholen

MaWin O. schrieb:
> Wenn man nicht überholen kann, dann bleibt man halt dahinter. So einfach
> ist das tatsächlich.

Da magst du recht haben - aber ich behaupte eine steigende Anzahl an 
Autofahrern ist dem Irrsin zugewandt. Und diese provoziere ich natürlich 
massiv wenn ich da nur mit 45 km/h vor ihnen rumeiere viel mehr als mit 
60 km/h. Man sieht sie im kleinen Mopedspiegel hin- und her fahren, man 
hört sie am Gas pumpen, Getriebe wird gerührt, man spürt sie im Genick 
sitzen. Auch innerorts überholen viele (!) aus Prinzip jedes 
Versicherungskennzeichen.
Wie gesagt, alles meine Meinung, beruhend auf Er-'fahrung'.

Und deswegen bin ich ganz stark für diese Petition!

Und es geht auch nicht an allen Ecken 'nen Sheriff mit Laserkanone zu 
postieren, da haben wir schlicht zu viele Ecken.

: Bearbeitet durch User
von MaWin O. (mawin_original)


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Sebbl M. schrieb:
> aber ich behaupte eine steigende Anzahl an
> Autofahrern ist dem Irrsin zugewandt.

Das rechtfertigt aber erst recht keine Erhöhung von Geschwindigkeiten.

> Und diese provoziere ich natürlich
> massiv wenn ich da nur mit 45 km/h vor ihnen rumeiere viel mehr als mit
> 60 km/h. Man sieht sie im kleinen Mopedspiegel hin- und her fahren, man
> hört sie am Gas pumpen, Getriebe wird gerührt, man spürt sie im Genick
> sitzen. Auch innerorts überholen viele (!) aus Prinzip jedes
> Versicherungskennzeichen.

Du hast das Recht den ganzen Fahrstreifen zu benutzen. Fahre in der 
Mitte des Fahrstreifens, sodass das Auto dich gar nicht illegal 
überholen kann und du im Zweifel Ausweichraum nach Rechts hast.
Das gilt genau so für Fahrradfahrer.

Das Auto kann ja gerne überholen, wenn kein Gegenverkehr kommt, so wie 
es die einzige legale Möglichkeit ist.

> Und es geht auch nicht an allen Ecken 'nen Sheriff mit Laserkanone zu
> postieren, da haben wir schlicht zu viele Ecken.

Es würde ausreichen die Präsenz deutlich zu erhöhen.

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Richtig "geil" im Strassenverkehr sind die Hobbybauern,
ich nenne die immer Spielzeug-Farmer,
die an 50 Jahre alten (oder älter) 6kmh-Treckern rumbasteln
und mal nur so für ihren Spass alles blockieren.

von Cyblord -. (cyblord)


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Sebbl M. schrieb:
> Aber fahrt
> mal über Land mit so einem Ding. Es wird mittlerweile überholt was das
> Zeug hält; vor, in und nach der Kurve prescht ein Auto völlig idiotisch
> auf der Jagd nach 10 s an dir vorbei.

Najo, versetzt dich in den Autofahrer. Landstraße 100 km/h. Dann fährt 
da ein Roller mit max. 45? Das ist quasi ne Vollbremsung.
Ich denke nicht dass es den meisten um 10s geht. Aber Minutenlang, oder 
länger, mit 45 auf der Landstraße ist auch ne Zumutung. Und provoziert 
gefährliches Überholen.

von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Sebbl M. schrieb:
>> Aber fahrt
>> mal über Land mit so einem Ding. Es wird mittlerweile überholt was das
>> Zeug hält; vor, in und nach der Kurve prescht ein Auto völlig idiotisch
>> auf der Jagd nach 10 s an dir vorbei.
>
> Najo, versetzt dich in den Autofahrer. Landstraße 100 km/h. Dann fährt
> da ein Roller mit max. 45? Das ist quasi ne Vollbremsung.
> Ich denke nicht dass es den meisten um 10s geht. Aber Minutenlang, oder
> länger, mit 45 auf der Landstraße ist auch ne Zumutung. Und provoziert
> gefährliches Überholen.

Eine Vollbremsung ist es nur wenn man nicht vorausschauend fährt.

von Wendels B. (wendelsberg)


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Cyblord -. schrieb:
> Und provoziert
> gefährliches Überholen.

Leute, die sich von der voellig rechtmaessigen Strassenbenutzung durch 
andere zum gefaehrlichen Ueberholen provozieren lassen, gehoeren in die 
MPU.

von Thomas U. (charley10)


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Wendels B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Und provoziert
>> gefährliches Überholen.
>
> Leute, die sich von der voellig rechtmaessigen Strassenbenutzung durch
> andere zum gefaehrlichen Ueberholen provozieren lassen, gehoeren in die
> MPU.

Und was geschieht mit Denjenigen, von Denen manche Provokation ausgeht?
Derzeit sehe ich das weniger bei den MOFAs, die auf Landstraßen das 
Rechtsfahrgebot meist einhalten und ein Überholen/Vorbeifahren gefahrlos 
ermöglichen, sondern verstärkt von diesen Mopedautos (45), deren 
Fahrer/in gern Straßenmitte den Verkehr 'beeinflussen'!
Die wollen aber sicher nur spielen...

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ah, ich sehe wir haben hier auch diverse Hobby-Farmer im Forum ?

von Johannes S. (demofreak)


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Wenn man das hier wieder so liest, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht 
raus...

Es würde genügen, wenn sich jeder bei jeder Gelegenheit an den Grundsatz 
erinnert, den er in Kindertagen mal gelernt haben sollte: versetze Dich 
in die Lage/Position des Gegenüber.

Ich fahre kein Moped (hab leider bisher keins), selten Rad und meistens 
Auto. Ich fahre im Mittel zu zügig und hänge dementsprechend auch oft 
hinter Rad-/Moped-/Traktor-/LKW-Fahrenden "fest".
Und ich verstehe nicht, warum man als PKW-Fahrender dort die Nerven 
verlieren und mit der Brechstange vorbei fahren muss. Da sucht man halt 
ein neues Stück Musik raus, oder popelt in der Nase oder grabscht seiner 
Frau ans Knie, während man auf die Stelle wartet, wo man mit seinem 
übermotorisierten Gefährt an dem anderen mit viel Abstand vorbeifahren 
kann, ohne ihn in Angst und/oder Wut zu versetzen. Was ist so schwer 
daran, sich in die Wahrnehmung des anderen zu versetzen? Dafür bräuchte 
es keine Gesetze, sondern nur normales menschliches Verhalten. Oder 
genügend Selbsterkenntnis, um zu wissen, wie man selbst in der Lage des 
gefährlich Überholten reagieren würde, wenn man den Vogel im PKW in die 
Finger bekäme...

Und damit jetzt keiner denkt, ich wäre ein Engel: es gibt auch 
Situationen, in denen ich ins Lenkrad beiße und mit der Brechstange 
überhole. Wenn PKWs auf mehrspurigen Straßen mit 2m Längsversatz mit 
akkurat gleichem Tempo mehrere Kilometer versetzt nebeneinander 
herfahren, könnte ich durchdrehen. Aus dem gleichen Grund: merken die 
nicht, dass andere da eventuell dran vorbei wollen, oder machen die das 
absichtlich, um zu provozieren?

Einfach mal aktiv die Umgebung wahrnehmen und sich in den Blickwinkel 
der anderen versetzen, und schon wären gefühlte 90% der Interaktionen 
komplett stressfrei.

/Hannes

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas U. schrieb:
> von Denen manche Provokation ausgeht

Mal wieder eine Täter Opfer Umkehr :-)
Du hast kein Recht darauf so schnell zu fahren wie du möchtest oder wie 
die max. Höchstgeschwindigkeit der Straße ist.
Du hast deine Geschwindigkeit der aktuellen Verkehrssituation anzupassen 
und die beinhaltet auch dass langsamere Fahrzeuge unterwegs sind und das 
gleiche Recht haben.

●DesIntegrator ●. schrieb:
> ah, ich sehe wir haben hier auch diverse Hobby-Farmer

Nerven tut das wenn so extrem langsame Fahrzeuge nicht auf gut 
ausgebauten Straßen rechts fahren um ein Überholen zu erleichtern. Oder 
ab und an mal in einer Haltebucht, Bushaltestelle oder sonst rechts ran 
fahren um den schnelleren Verkehr vorbeizulassen.
Früher (TM) hat man das noch im theoretischen Fahrunterricht gelernt und 
Traktorfahrer und auch LKWs (die waren damals gerade bergauf beladen 
deutlich langsamer) haben das öfter auch beherzigt.
Aber in den letzten 30 Jahren macht das fast keiner mehr.

Trotzdem hat man als der schnellere nicht das Recht dann gefährlich zu 
überholen. Es gilt Rücksichtnahme und defensives Fahren.

Wer rasen will, sollte zum Nürburgring oder anderen Rennstrecken, da 
kann man sich gegen eine Gebühr austoben.

von Max M. (Gast)


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Christian M. schrieb:
> Ich bin Auto und Motorrad Fahrer, was immer wieder nervt, sind die Mofas
> die mit 45kmh auf der Landstraße herumeiern.

Komisch, ich war Motorrad Fahrer und bin Auto Fahrer und was mich 
eigentlich am meisten nervt ist das Auto überhaupt benutzen zu müssen 
weil die Öffis so schlecht ausgebaut sind.
Ich finde Bahn + Rad nämlich ausgesprochen entspannend.

Es geht auch keine Gefahr von 45kmh Mofas oder 6kmh Treckern aus und 
auch nicht durch den Überholvorgang an sich.
Es geht eine Gefahr von Leuten aus die agressiv fahren und das sowohl 
passiv als auch aktiv.
Denn auch als langsames Mitglied am Strassenverkehr kann man es den 
anderen ermöglichen gefahrlos zu überholen und muss nicht stur auf 
seinem scheinbaren Recht beharren ein Ärgerniss zu sein.
Ebensowenig gibt es keine Entschuldigung für agressiven Fahrstil.
Nicht die 5Min die das letztlich auf 100km bringt sind der Grund, 
sondern einfach das man unreif ist einen Führerschein zu besitzen.
Man sollte sehr viel häufiger über eine MPU klären ob der Fahrer dem 
Vorschussvertrauen überhaupt gerecht wird, das man annahm er sei bereits 
soweit ein Kraftfahrzeug sicher führen zu können.

Das sage ich nachdem ich den Lappen mehr als einmal abgegeben habe, weil 
ich erst begreifen musste das langsamer und gesittet letztlich schneller 
und sicherer am Ziel bedeutet.

Ich halte es also für Quastch allen Mofas 60kmh zu erlauben.
Dass kann man haben, aber dann ist es eben keine Mofa mehr.

von Udo S. (urschmitt)


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Johannes S. schrieb:
> Und damit jetzt keiner denkt, ich wäre ein Engel: es gibt auch
> Situationen, in denen ich ins Lenkrad beiße
> ...
> Einfach mal aktiv die Umgebung wahrnehmen und sich in den Blickwinkel
> der anderen versetzen, und schon wären gefühlte 90% der Interaktionen
> komplett stressfrei.

100% Zustimmung

von Thomas U. (charley10)


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Udo S. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> von Denen manche Provokation ausgeht
>
> Mal wieder eine Täter Opfer Umkehr :-)
> Du hast kein Recht darauf so schnell zu fahren wie du möchtest oder wie
> die max. Höchstgeschwindigkeit der Straße ist.

Davon ist keine Rede.

> Du hast deine Geschwindigkeit der aktuellen Verkehrssituation anzupassen
> und die beinhaltet auch dass langsamere Fahrzeuge unterwegs sind und das
> gleiche Recht haben.

Ihre Langsamkeit aber zur 'Erziehung' der ganze Raaaser nutzen?
Hast du die von mir geschilderte Situation überhaupt begriffen/begreifen 
wollen? Vermutlich nicht. Schade.
>
...
> Früher (TM) hat man das noch im theoretischen Fahrunterricht gelernt und
> Traktorfahrer und auch LKWs (die waren damals gerade bergauf beladen
> deutlich langsamer) haben das öfter auch beherzigt.
> Aber in den letzten 30 Jahren macht das fast keiner mehr.
>
> Trotzdem hat man als der schnellere nicht das Recht dann gefährlich zu
> überholen. Es gilt Rücksichtnahme und defensives Fahren.

Gern. Dann aber bitte GEGENSEITIG und dazu gehört auch das 
Rechtsfahrgebot für ALLE!
>

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Thomas U. schrieb:
> Ihre Langsamkeit aber zur 'Erziehung' der ganze Raaaser nutzen?
> Hast du die von mir geschilderte Situation überhaupt begriffen/begreifen
> wollen?

Da gebe ich dir recht, die gibt es auch. Die dürften aber insgesamt in 
der Minderheit sein.
Deine Formulierung über die Fahrer der "Mopedautos" kling aber für mich 
eher so als wäre allein die Existenz eines solchen Fahrzeugs vor dir 
schon eine Provokation für dich.

Insofern, formuliere das eindeutig, dann kann man es nicht 
missverstehen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Johannes S. schrieb:
> Es würde genügen, wenn sich jeder bei jeder Gelegenheit an den Grundsatz
> erinnert, den er in Kindertagen mal gelernt haben sollte: versetze Dich
> in die Lage/Position des Gegenüber.

Nur scheint das bei dir nicht gut zu klappen.

Es hilft nicht vom theoretischen Best-Case Fall auszugehen. Ein 
entspannter, selbstbewusster Fahrer ohne jeden Zeitdruck. Ja so sollte 
das sein. Reale Menschen und reale Situationen sind aber dennoch anders.

Es gibt durchaus Menschen die kommen unter Druck wenn sie hinter einem 
langsamen Fahrzeug sind und dahinter ein Drängler und dann 10 km 
Rückstau.
Dann verlieren die die Nerven und überholen vielleicht an einer 
ungünstigen Stelle.
Ja es gibt Leute die haben einen wichtigen Termin, sind schon spät dran, 
vielleicht unverschuldet und sind jetzt unter Druck.

Ja sollte alles nicht sein. Ist aber jedem schon mal passiert.

Wenn du also so großartig in andere hineinversetzen willst, dann tu das 
auch.

von MaWin O. (mawin_original)


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Cyblord -. schrieb:
> Landstraße 100 km/h. Dann fährt
> da ein Roller mit max. 45? Das ist quasi ne Vollbremsung.

Wenn du dann eine Vollbremsung einleiten musst, würde ich mal über 
deinen Fahrstil nachdenken und etwas vorausschauender fahren.

von Joachim B. (jar)


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MaWin O. schrieb:
> Das rechtfertigt aber erst recht keine Erhöhung von Geschwindigkeiten.

Aber mir sind im Leben genug Irre begegnet, im Auto die Radfahrer die 
offensichtlich Selbstmord begehen wollten, als Radfahrer waren es 
Fussgänger die auf dem Radweg ein Schwätzchen gehalten haben und wehe 
man wagte zu klingeln oder an Ampeln vom Übergang auch schon mal auf dem 
Radweg standen um 1m Vorsprung zu haben. Ein echtes Miteinander scheint 
es nicht mehr zu geben!

Je mehr wir gegängelt werden durch Vorschriften die nicht jedem 
einsichtig sind umso mehr lehnen wir uns dagegen auf.

Wenn dann noch diese Vorschriften als Einnahmequelle gesehen wird ist es 
völlig absurd, Tempo 5km/h wegen Strassenschäden (davon gehen die auch 
nicht weg!)
Früher Parken auf dem gepflasterten Mittelstreifen oder unter der 
Hochbahntrasse war normal, heute Knöllchen "Sie parkten entgegen der 
Fahrtrichtung.

Seit dem Mauerfall scheint es nur noch hinten anstellen zu geben, die 
gültige Regel Reissverschlußprinzip wird nur noch mißachtet -> "du 
kommst hier nicht rein 🖕"

von Thomas U. (charley10)


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Udo S. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Ihre Langsamkeit aber zur 'Erziehung' der ganze Raaaser nutzen?
>> Hast du die von mir geschilderte Situation überhaupt begriffen/begreifen
>> wollen?
>
> Da gebe ich dir recht, die gibt es auch. Die dürften aber insgesamt in
> der Minderheit sein.
> Deine Formulierung über die Fahrer der "Mopedautos" kling aber für mich
> eher so als wäre allein die Existenz eines solchen Fahrzeugs vor dir
> schon eine Provokation für dich.
>
Nö. Das Problem sitzt meist hinter dem Steuer. 'Wenn ich schon nicht 
schneller kann...'
Auch ganz gern gesehen: Recht gut motorisierte Fahrzeuge. Der Fahrer 
träumt beim Daddeln etwas und wacht erst auf, wenn der Überholvorgang 
schon begonnen hat. Dann aber rauf aufs Gas! 'Ich mich überholen 
lassen?'

In beiden Fällen vermutlich gekränkte Eitelkeit...

> Insofern, formuliere das eindeutig, dann kann man es nicht
> missverstehen.

Ich werde es versuchen!

von MaWin O. (mawin_original)


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Cyblord -. schrieb:
> Es gibt durchaus Menschen die kommen unter Druck wenn sie hinter einem
> langsamen Fahrzeug sind und dahinter ein Drängler und dann 10 km
> Rückstau.

Der Drängler ist das Problem. Nicht der Langsamfahrer.

> Dann verlieren die die Nerven und überholen vielleicht an einer
> ungünstigen Stelle.

Dann sollten sie lernen das nicht zu tun.

> Ja es gibt Leute die haben einen wichtigen Termin, sind schon spät dran,
> vielleicht unverschuldet und sind jetzt unter Druck.

§1 StVO: Das Recht pünktlich anzukommen.

> Ja sollte alles nicht sein. Ist aber jedem schon mal passiert.

Ja. Und jetzt als Lösung die Geschwindigkeit erhöhen?
Dümmlich.

> Wenn du also so großartig in andere hineinversetzen willst, dann tu das
> auch.

Ich kann mich sehr gut in Drängler hineinversetzen.
Das führt dann dazu, dass ich nicht gefährlich überhole. Der drängelt 
dann eh weiter, weil er das Problem ist. Nicht ich oder der 
Langsamfahrer.

Mehr kann ich nicht tun.

von MaWin O. (mawin_original)


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Joachim B. schrieb:
> Je mehr wir gegängelt werden durch Vorschriften die nicht jedem
> einsichtig sind umso mehr lehnen wir uns dagegen auf.

Ich beobachte das genaue Gegenteil.
In Bereichen mit potentiellen Verkehrskontrollen wird sehr viel 
gesitteter gefahren.

Verkehrskontrollen haben natürlich auch ihre Nachteile. Es gibt z.B. die 
Spinner, die bei Sichtung eines Blitzers reflexartig eine Vollbremsung 
hinlegen, obwohl sie gar nicht zu schnell waren.
Ärgert mich auch.
Aber damit kann ich leben, weil ich Sicherheitsabstände einhalte.

Unterm Strich ist der Nutzen von Verkehrskontrollen positiv.

von Thomas U. (charley10)


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MaWin O. schrieb:
...
...
> Dann sollten sie lernen das nicht zu tun.
>
>> Ja es gibt Leute die haben einen wichtigen Termin, sind schon spät dran,
>> vielleicht unverschuldet und sind jetzt unter Druck.
>
> §1 StVO: Das Recht pünktlich anzukommen.
>
>> Ja sollte alles nicht sein. Ist aber jedem schon mal passiert.
>
> Ja. Und jetzt als Lösung die Geschwindigkeit erhöhen?
> Dümmlich.
>
>> Wenn du also so großartig in andere hineinversetzen willst, dann tu das
>> auch.
>
> Ich kann mich sehr gut in Drängler hineinversetzen.
> Das führt dann dazu, dass ich nicht gefährlich überhole. Der drängelt
> dann eh weiter, weil er das Problem ist. Nicht ich oder der
> Langsamfahrer.
>
> Mehr kann ich nicht tun.

Du magst in der idealen Welt Recht haben.
Deine Darlegungsweise kommt dem Begriff des Pharisäertums doch recht 
nahe.

von MaWin O. (mawin_original)


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Thomas U. schrieb:
> Du magst in der idealen Welt Recht haben.

Und in deiner nicht-idealen Welt ist die Lösung schneller zu fahren?
Das ist der Punkt, den ich hinterfrage.
Ich sage keineswegs, dass alles ideal ist.
Aber als Lösung schneller zu fahren ist einfach nur Unfug.

Es gibt kein Recht auf Schnellfahren.
Es gibt kein Recht auf pünktliches Ankommen.
Es gibt kein Recht auf Überholmöglichkeit.
Es gibt kein Recht auf Fahrspaß.

Es gibt eine Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

Und das ist auch gut so.

von Bernd G. (Gast)


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Und wenn das Mofa 60 fahren dürfte, käme garantiert jemand, der mit 70 
fahren möchte.

von Thomas U. (charley10)


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MaWin O. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Du magst in der idealen Welt Recht haben.
>
> Und in deiner nicht-idealen Welt ist die Lösung schneller zu fahren?
> Das ist der Punkt, den ich hinterfrage.
> Ich sage keineswegs, dass alles ideal ist.
> Aber als Lösung schneller zu fahren ist einfach nur Unfug.

Woraus schliesst du das?
>
> Es gibt kein Recht auf Schnellfahren.
> Es gibt kein Recht auf pünktliches Ankommen.
> Es gibt kein Recht auf Überholmöglichkeit.
> Es gibt kein Recht auf Fahrspaß.

Schlussfolgerung aus deinen Vorschriften: Die Geschwindigkeit wird vom 
Langsamsten vorgegeben?
>
> Es gibt eine Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

Eben: auf GEGENSEITIGE!
Und dazu gehört auch, den anderen Verkehrsteilnehmern die Nutzung ihrer 
Möglichkeiten im Rahmen der STvO zu ermöglichen und sein Fahrzeug 
keinesfalls zur 'Erziehung' zu nutzen! Kapito?

>
> Und das ist auch gut so.

von Stephan S. (outsider)


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Ich habe einen Elektroroller, der maximal 45 km/h fahren kann. Seitdem 
frage ich mich oft: ist es verwerflich, dass ich den überhaupt im 
öffentlichen Straßenverkehr bewege? Unglaublich viele Verkehrsteilnehmer 
bedrohen mein Leben, flippen völlig aus. Eigentlich dachte ich immer, 
mit Zulassung eins solchen Fahrzeugs wäre ich berechtigt in Stadt und 
Überland damit zu fahren. Offenbar sehen das viele anders.

Zum 60 km/h Limit: Könnte man meinetwegen machen für die 50er Klasse. 
Nicht für Mofas. 50 km/h wären schon ein gewaltiger Fortschritt. Oder 
gerne auch ein allgemeines Tempolimit von 45 für alle in der Stadt. Und 
vor allem mal die Limits durchsetzen und nicht 10 km/h mehr erlauben 
oder nur minimal sanktionieren wie das aktuell ist. Das ist ja direkt 
eine Einladung schneller zu fahren. Andere Länder sind da schlauer und 
strenger.

Mit dem Roller brauche ich übrigens etwa 3 kWh/100 km. Also einem 
Äquivalent von 0,3 l Sprit pro 100 km. Effizienter kann man kaum 
unterwegs sein, ohne selbst Kraft aufzuwenden.

von MaWin O. (mawin_original)


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Thomas U. schrieb:
> Schlussfolgerung aus deinen Vorschriften: Die Geschwindigkeit wird vom
> Langsamsten vorgegeben?

vollkommen richtig.

> und sein Fahrzeug
> keinesfalls zur 'Erziehung' zu nutzen! Kapito?

Ich habe nie etwas anderes behauptet.

von Max M. (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Die Geschwindigkeit wird vom
> Langsamsten vorgegeben?

Das ist nie anders gewesen.
Jedes Fahrzeug kann beliebig langsam fahren aber keines beliebig 
schnell.
Oder sollen Mähdrescher 100kmh fahren müssen, um auf die Landstrassen zu 
dürfen?
Auch die Regeln nach denen überholt werden darf wurden jedem in der 
Fahrschule beigebracht.

Wenn man aufgrund Gegenverkehr über Minuten einen langsameren nicht 
überholen kann, ist das ärgerlich aber es ergibt sich für den langsamen 
daraus keine Pflicht in den Graben zu fahren oder anzuhalten um 
vorbeizulassen.
Dem steht eine volle Fahrbahnbreite zu, wie jedem Verkehrsteilnehmer.

Wenn man nicht stressfrei und gefahrlos überholen kann, ergibt sich 
daraus nur eines: Es ist in dieser Situation verboten!
Wenn man nicht einsehen kann das die Sicherheit aller anderen ebenso 
meine Pflicht ist und meine Lust am Schnellfahren nicht zulasten anderen 
gehen darf, wenn so eine Situation derart aus der Fassung bringt das man 
zu Kurzschlusshandlungen neigt, dann sollte man ernsthaft darüber 
nachdenken nicht mehr Auto zu fahren, weil man die persönliche Eignung 
dazu nicht mitbringt.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Stephan S. schrieb:
> (...) wäre ich berechtigt in Stadt und
> Überland damit zu fahren. Offenbar sehen das viele anders.

ich würde mich bei Überlandfahrten
über das Strassennutzungsgebot hinweg setzen, sofern es da Radwege gibt.

...so ich denn überhaupt solche Keksraspeln fahren müsste.

von Cyblord -. (cyblord)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> (...) wäre ich berechtigt in Stadt und
>> Überland damit zu fahren. Offenbar sehen das viele anders.
>
> ich würde mich bei Überlandfahrten
> über das Strassennutzungsgebot hinweg setzen, sofern es da Radwege gibt.
>
> ...so ich denn überhaupt solche Keksraspeln fahren müsste.

Bei Top Gear hatten die mal ein Kart, welches volle Straßenzulassung 
hatte. Durfte auch auf die Autobahn.

Sind damit dort gefahren. War kein Spaß. In einem Kart mit 80 km/h neben 
einem 40 Tonner.
Erlaubt. Aber will man das? Sollte sich jeder selbst fragen.

von Thomas U. (charley10)


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Max M. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Die Geschwindigkeit wird vom
>> Langsamsten vorgegeben?
>
> Das ist nie anders gewesen.
> Jedes Fahrzeug kann beliebig langsam fahren aber keines beliebig
> schnell.

Diese These sollte mit StVo § 3 Abschnitt 2 in Bezug auf zu langsames 
Fahren abgeglichen werden.

...
>
> Wenn man aufgrund Gegenverkehr über Minuten einen langsameren nicht
> überholen kann, ist das ärgerlich aber es ergibt sich für den langsamen
> daraus keine Pflicht in den Graben zu fahren oder anzuhalten um
> vorbeizulassen.
> Dem steht eine volle Fahrbahnbreite zu, wie jedem Verkehrsteilnehmer.

Soweit ja, aber: auch wenn dies gern zu 'erzieherischen Maßnahmen' 
missbraucht wird, sollte das Rechtsfahrgebot nicht außer Acht gelassen 
werden!
>
> Wenn man nicht stressfrei und gefahrlos überholen kann, ergibt sich
> daraus nur eines: Es ist in dieser Situation verboten!
> Wenn man nicht einsehen kann das die Sicherheit aller anderen ebenso
> meine Pflicht ist und meine Lust am Schnellfahren nicht zulasten anderen
> gehen darf, wenn so eine Situation derart aus der Fassung bringt das man
> zu Kurzschlusshandlungen neigt, dann sollte man ernsthaft darüber
> nachdenken nicht mehr Auto zu fahren, weil man die persönliche Eignung
> dazu nicht mitbringt.

Trotzdem bitte den Schluss unterlassen, dass, wer überholt, automatisch 
zu den RASERN gehört! Das würde manche Diskussion in gesittete Bahnen 
lenken.

von Joachim B. (jar)


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Thomas U. schrieb:
> Trotzdem bitte den Schluss unterlassen, dass, wer überholt, automatisch
> zu den RASERN gehört!

+1

Und selbsternannte Verkehrserzieher sollten auch öfter bestraft werden 
z.B. die in mehrspurigen Autobahnen Mitte und Links nur mit 130 km/h 
Richtgeschwindigkeit fahren obwohl die rechte Spur frei ist.

von MaWin O. (mawin_original)


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Thomas U. schrieb:
> auch wenn dies gern zu 'erzieherischen Maßnahmen'
> missbraucht wird

Das was du "erzieherische Maßnahme" nennst ist eine Straftat und kann 
bei Bedarf gerne angezeigt werden. Been there, done that. Leute, die 
mich gefährden, zeige ich konsequent an.
Das gilt sowohl für "Belehrungen", als auch für sonstige 
lebensgefährliche Maneuver (z.B. 50cm Abstand bei 130 km/h auf der 
Autobahn.).

> Trotzdem bitte den Schluss unterlassen, dass, wer überholt, automatisch
> zu den RASERN gehört!

Automatisch? Hat das hier irgendjemand behauptet?
Es ging darum, dass Leute in Situationen überholen, wo es nicht möglich 
ist.
Niemand - absolut niemand - hat etwas dagegen, wenn ein Auto ein Moped 
unter Einhaltung der Vorschriften überholt.
Und wenn das Auto es doch rechtswidrig tut, dann ist er ein Raser und 
gehört bestraft.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Thomas U. schrieb:
> Das Phänomen ist wissenschaftlich erklärbar!
> Je größer die Geschwindigkeit, desto mehr verkürzen sich Entfernungen...
> ;-))

Je höher die Geschwindigkeit in einem Schwerkraftfeld, desto langsamer 
ist dort die Lichtgeschwindigkeit, aber desto langsamer vergeht auch die 
Zeit, so dass für die Person die sich schnell bewegt das Licht sich für 
ihn wieder mit 3*10⁸m/s ausbreitet.

Für den Außenstehenden sieht es dann so aus als ob er viel näher am 
Fahrradfahrer vorbei brettert als es für den Menschen in Bewegung den 
Anschein hat. Alles ist relativ.

von Max M. (Gast)


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Thomas U. schrieb:
>> Das ist nie anders gewesen.
>> Jedes Fahrzeug kann beliebig langsam fahren aber keines beliebig
>> schnell.
>
> Diese These sollte mit StVo § 3 Abschnitt 2 in Bezug auf zu langsames
> Fahren abgeglichen werden.

(2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, 
dass sie den Verkehrsfluss behindern.

Das 'kann' meiner Ausführung bezog sich auf die Fähigkeit des 
Fahrzeuges, wie unzweifelhaft am Mähdrescher Beispiel erkennbar war.
Nicht schneller fahren zu können als es das Fahrzeug zulässt oder fahren 
darf IST ein triftiger Grund.

Thomas U. schrieb:
> Trotzdem bitte den Schluss unterlassen, dass, wer überholt, automatisch
> zu den RASERN gehört!
Hat wer, wo getan?

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> Und selbsternannte Verkehrserzieher sollten auch öfter bestraft werden
> z.B. die in mehrspurigen Autobahnen Mitte und Links nur mit 130 km/h
> Richtgeschwindigkeit fahren obwohl die rechte Spur frei ist.

Bei geeigneter Verkehrslage könnte das als Nötigung verfolgt werden. Im 
Straßenverkehr hat ein entsprechender Schuldspruch üblicher Weise recht 
weitreichende Folgen.

von Harald W. (wilhelms)


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Bernd G. schrieb:

> Und wenn das Mofa 60 fahren dürfte, käme garantiert jemand, der mit 70
> fahren möchte.

Ich möchte achtzig, wer bietet mehr? :-)

von Harald W. (wilhelms)


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Max M. schrieb:

> Wenn man aufgrund Gegenverkehr über Minuten einen langsameren nicht
> überholen kann, ist das ärgerlich aber es ergibt sich für den langsamen
> daraus keine Pflicht in den Graben zu fahren oder anzuhalten um
> vorbeizulassen.

Doch, eine solche Pflicht gibt es nach STVO durchaus. Natürlich nur
dort, wo man gefahrlos anhalten kann.

von Sebbl M. (sbm)


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Cyblord -. schrieb:

> Najo, versetzt dich in den Autofahrer. Landstraße 100 km/h. Dann fährt
> da ein Roller mit max. 45? Das ist quasi ne Vollbremsung.
> Ich denke nicht dass es den meisten um 10s geht. Aber Minutenlang, oder
> länger, mit 45 auf der Landstraße ist auch ne Zumutung. Und provoziert
> gefährliches Überholen.

Vorrausschauendes Fahren wurde ja schon genannt. Leider kann das nicht 
jeder. Hirn und Verstand kann man auch nicht von jedem allzeit 
verlangen. Genau deswegen wollen wir ja mit dem MOPED - nicht mit dem 
MOFA! - 60 Sachen flitzen. Der Tacho will genutzt werden!

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Mit der Schwalbe schwimmt man schon schön im Verkehr mit, weil eben bei 
45 nicht Schluss ist :-)

Percy N. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Und selbsternannte Verkehrserzieher sollten auch öfter bestraft werden
>> z.B. die in mehrspurigen Autobahnen Mitte und Links nur mit 130 km/h
>> Richtgeschwindigkeit fahren obwohl die rechte Spur frei ist.
>
> Bei geeigneter Verkehrslage könnte das als Nötigung verfolgt werden. Im
> Straßenverkehr hat ein entsprechender Schuldspruch üblicher Weise recht
> weitreichende Folgen.

Wobei ich dann davon ausgehe, dass Joachim natürlich den 
vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zum Nötiger einhält und nichts 
weiter unternimmt. Sonst wird man schnell selbst einer ;-)

Meiner Beobachtung nach hält sich auf deutschen Autobahnen links 
überhaupt niemand an diesen Abstand.

Und leider sind Nachfolgende, deren Scheinwerfer man nicht mehr im 
Rückspiegel sieht, extrem viel häufiger als "Blockierer".

Ansonsten zum Abstand zum Straßenrand für Radfahrer: mit einem Meter 
(Reifenabstand) fährt es sich recht entspannt, bei parkenden Autos am 
rand natürlich mehr. Man wird gesehen und es quetscht sich keiner 
vorbei.

: Bearbeitet durch Moderator
von Percy N. (vox_bovi)


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Chris D. schrieb:
> Man wird gesehen und es quetscht sich keiner vorbei.

Du kennst offenbar nicht alle hamburger Busfahrer ...

von Wendels B. (wendelsberg)


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Harald W. schrieb:
> Doch, eine solche Pflicht gibt es nach STVO durchaus.

Da binn ich dann mal gespannt auf die Nennung des Regelwerks dazu.
(in der DDR war das Paragr. 17 Abs. 7)

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Wendels B. schrieb:
> Da bin ich dann mal gespannt auf die Nennung des Regelwerks dazu.

§ 5 Abs. 6 StVO.

von Wendels B. (wendelsberg)


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Neee, das isses nich.
Da fehlen die Definitionen fuer "langsameres Fahrzeug" und "geeignete 
Seitenstreifen"

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Doch, das isses schon. So ist das nun mal bei Gesetzen und ihrer 
Auslegung.

Ein Bekannter von mir ist mal aushilfsweise Mähdrescher gefahren. Der 
hatte dann keine Lust, alle fünf Minuten irgendwo rechts ranzufahren, um 
seine verfolgende PKW-Schleppe passieren zu lassen. Weil er anschließend 
selber kaum wieder in den Verkehr einfädeln konnte.

Dummerweise befand sich einmal ein Polente-PKW im Schlepptau. :)

von Percy N. (vox_bovi)


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Wendels B. schrieb:
> Neee, das isses nich.
> Da fehlen die Definitionen fuer "langsameres Fahrzeug" und "geeignete
> Seitenstreifen"

Mir scheint, Dir fehlt so manches.

von Thomas U. (charley10)


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Wendels B. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Doch, eine solche Pflicht gibt es nach STVO durchaus.
>
> Da binn ich dann mal gespannt auf die Nennung des Regelwerks dazu.
> (in der DDR war das Paragr. 17 Abs. 7)

Das wurde mit "StVO-77" eingeführt.
Allerdings hatte es kaum Wirkung.
Die Höchstgeschwindigkeiten wurden mangels Technik und dem 
Straßenzustand geschuldet, sehr selten überschritten.
Die Technik hat sich seitdem deutlich weiter entwickelt. Allerdings 
nähert sich mancher Straßenbelag dem damaligen Zustand wieder an...

von MaWin O. (mawin_original)


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Chris D. schrieb:
> Und leider sind Nachfolgende, deren Scheinwerfer man nicht mehr im
> Rückspiegel sieht, extrem viel häufiger als "Blockierer".

Das ist leider richtig.
Und leider auch in geschwindigkeitsbegrenzten Streckenabschnitten, auch 
wenn man die zulässige Höchstgeschwindigkeit (GPS) bereits fährt.

Aber ich lasse diese Drängler sehr gerne und auch gleich sobald es 
möglich ist vorbei, damit sie ungehindert in die nächste Radarfalle 
fahren können.

Percy N. schrieb:
>> Man wird gesehen und es quetscht sich keiner vorbei.
> Du kennst offenbar nicht alle hamburger Busfahrer ...

Busse haben ziemlich oft Vorfahrt. Gerne auch mal durch Schilder 
geregelt.

Wenn ein Bus an der Haltestelle links blinkt, dann hat er Vorfahrt und 
man muss ihn rauslassen, wenn man noch hinter ihm ist und keine 
Vollbremsung einlegen muss. Wissen leider auch die wenigsten.

Rainer Z. schrieb:
> Dummerweise befand sich einmal ein Polente-PKW im Schlepptau. :)

Ja und dann? Das Wichtigste hast du weggelassen. Was ist passiert?
Ich tippe mal auf: Nichts.

Rainer Z. schrieb:
> Weil er anschließend
> selber kaum wieder in den Verkehr einfädeln konnte.

Das ist übrigens einer meiner Hauptgründe auch als PKW-Fahrer nicht in 
jede winzige Lücke zu hüpfen.

von Percy N. (vox_bovi)


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MaWin O. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>>> Man wird gesehen und es quetscht sich keiner vorbei.
>>
>> Du kennst offenbar nicht alle hamburger Busfahrer ...
>
> Busse haben ziemlich oft Vorfahrt.

Klar, besonders dann, wenn sie in einer engen Straße von hinten 
angebraust kommen und dann trotz Gegenverkehrs überholen - 120 Meter vor 
der nächsten Haltestelle.

Kann es sein, dass Du ein ganz klein wenig irritiert bist?

> Gerne auch mal durch Schilder
> geregelt.

> Wenn ein Bus an der Haltestelle links blinkt, dann hat er Vorfahrt und
> man muss ihn rauslassen, wenn man noch hinter ihm ist und keine
> Vollbremsung einlegen muss. Wissen leider auch die wenigsten.

Und noch weniger, nämlich höchstens Du selbst, ahnen, was das mit der 
Situation "Bus überholt Radfahrer" zu tun haben können soll.

Aber schön, dass Du mal drüber gesprochen hast.

von MaWin O. (mawin_original)


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Percy N. schrieb:
> Klar, besonders dann, wenn sie in einer engen Straße von hinten
> angebraust kommen und dann trotz Gegenverkehrs überholen - 120 Meter vor
> der nächsten Haltestelle.

Habe ich nie behauptet.

> Kann es sein, dass Du ein ganz klein wenig irritiert bist?

Es spielt sich rein in deiner Fantasie ab.

> Und noch weniger, nämlich höchstens Du selbst, ahnen, was das mit der
> Situation "Bus überholt Radfahrer" zu tun haben können soll.

Nichts. Habe ich auch nicht behauptet.

Deine Fantasie, wie gesagt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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MaWin O. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Dummerweise befand sich einmal ein Polente-PKW im Schlepptau. :)
>
> Ja und dann? Das Wichtigste hast du weggelassen. Was ist passiert?
> Ich tippe mal auf: Nichts.

Ich dachte, Du könntest es Dir denken. Natürlich war die Polente genervt 
und hat Gebrauch von einem Verstoß gegen § 5 Abs. 6 StVO gemacht, d.h. 
Anzeige erstattet, so dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde.

Hiervon war mein Bekannter verdattert, weil er von dieser Pflicht nicht 
wusste.

Das war eben die Pointe. Und weil er mit dem Polente-Fahrzeug an die 
Falschen geraten ist. Aber ich gestehe: Wenn andere Autofahrer es zur 
Anzeige gebracht hätten, wäre nichts passiert. Wie in den oben 
geschilderten Nötigungsfällen auch. Weil es im Verfahren an 
"gerichtsfesten" Beweisen scheitert.

von MaWin O. (mawin_original)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich dachte, Du könntest es Dir denken.

Ich spekuliere eher ungerne.

Rainer Z. schrieb:
> Natürlich war die Polente genervt
> und hat Gebrauch von einem Verstoß gegen § 5 Abs. 6 StVO gemacht, d.h.
> Anzeige erstattet, so dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde.

Ja gut. Rechtens ist es.
Ob es angemessen war, kann ich aber auch nicht beurteilen. Das hängt 
dann von den konkreten Ortsverhältnissen ab.

> Weil es im Verfahren an
> "gerichtsfesten" Beweisen scheitert.

Selbst mit Beweisen werden die meisten Verfahren eingestellt.

Es muss aber auch nicht unbedingt zu einer Verurteilung kommen, um 
Wirkung zu zeigen.
Es reicht ja vielleicht schon, wenn die Frau daheim mitbekommt, wie 
verantwortungslos sich ihr Mann im Straßenverkehr verhält. z.B. schön 
mit Foto und 50 cm Abstand bei 130 km/h. Wenn die Frau dabei gewesen 
wäre, hätte sie ja schließlich auch zeitig "eingegriffen".

Edit:
Ach ja und noch wichtig: Wenn eine Person mehrfach angezeigt wird, weil 
sie eben ein Berufsraser ist, dann hat das irgendwann eben doch eine 
erhebliche Wirkung.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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MaWin O. schrieb:
> Ach ja und noch wichtig: Wenn eine Person mehrfach angezeigt wird, weil
> sie eben ein Berufsraser ist, dann hat das irgendwann eben doch eine
> erhebliche Wirkung.

Oh ja, ab acht Punkten in Flensburg.

von Achim H. (pluto25)


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60 ist eigentlich die ideale Geschwindigkeit. Auch für die 45km Autos 
wäre das besser. In Ortschaften würde keiner mehr überholen wollen und 
außerhalb gehts sowieso selten schneller. Entweder ein Lkw der nicht 
schneller darf oder ein SUV der versucht den beworbenen Spritverbrauch 
zu erreichen ;-)
Die Mofas mit passenden Bremsen zu fertigen ist kein technisches 
Problem, das ging auch vor 50 Jahren schon da durften die (baugleichen) 
in den Niederlanden schon 50 fahren ohne Bremsprobleme. Auch den 
Jugendlichen ist das ohne weiteres zu zu trauen.
PS Das Wiedereinfädeln nach dem man mit einem z.B.Traktor/Bagger den 
Stau hinter sich durchgelassen hat ist kein Problem, natürlich sollte 
man nicht so viele Haltebuchten aus lassen das er kilometerlang wird. 
Sonst wird aus den freundlichen "Dankeschön Tüt" ein grimmiges  "Du 
Arsch Trööt"
Nicht §1 vergessen, sinngemäß: "fahre so das Du keinem auf dem Sack 
gehst"
Der Original Gesetzestext nutzt andere Worte ;-)

von MaWin O. (mawin_original)


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A. H. schrieb:
> 60 ist eigentlich die ideale Geschwindigkeit.

> und außerhalb gehts sowieso selten schneller.

> Die Mofas mit passenden Bremsen zu fertigen ist kein technisches

> in den Niederlanden schon 50 fahren ohne Bremsprobleme

Das wird ja immer besser hier.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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MaWin O. schrieb:
> Wenn eine Person mehrfach angezeigt wird, weil
> sie eben ein Berufsraser ist,

Heute früh bin ich auch von so einem Raser überholt worden. Kurz vor dem 
70er Schild vom Gas weg und hatte da noch 80 auf dem Tacho. Dieser 
überholte gleich drei Autos, hupte neben mir und scherte mit seinem 
weißen Rennwagen wegabschneidend ein. Dabei war jediglicher Gegenverkehr 
so weit weg, dass er locker noch mal 200m weit voraus hätte fahren 
können. Weiter vorne wurde die Straße schlecht, weil viele Löcher im 
Teer sind. Da wurde das Weichei so langsam, dass er das nächste Autos 
rund 200m vor mir erst mal nicht überholte.

Solche Typen überholen auch Mofas ähnlich knapp.

von Stephan S. (outsider)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> (...) wäre ich berechtigt in Stadt und
>> Überland damit zu fahren. Offenbar sehen das viele anders.
>
> ich würde mich bei Überlandfahrten
> über das Strassennutzungsgebot hinweg setzen, sofern es da Radwege gibt.

Den Gedanken hatte ich auch schon. So lange zumindest, bis ich dafür mal 
belangt werde. Aber passieren darf da halt nichts, sonst bin ich echt 
angeschmiert. Ich würde dann immer wenn ich jemand begegne sehr langsam 
fahren. Aber es würde reichen, dass ein Radfahrer den ich überholen muss 
einen Schlenker macht und es zur Kollision kommt. In der Stadt fahre ich 
schon oft unberechtigterweise auf dem Fahrradstreifen. Einfach weil die 
Autofahrer sonst total austicken. Heute erst wieder auf dem Lidl 
Parkplatz hat mich einer schroff zurecht gewiesen, warum ich auf einem 
Parkplatz (von vielen) für Autos stehe und mich nicht auf einen der 
(wenigen) Plätze für Fahrräder stelle.

Ich werde wohl demnächst echt mal eine Dashcam am Fahrzeug anbringen, um 
im Fall der Fälle wenigstens beweisen zu können, was passiert ist. Und 
vielleicht für mich selbst eine "worst of" Compilation zu machen.

Vermutlich fühlen sich die Autofahrer auch deshalb zusätzlich 
provoziert, weil das Ding kein Roller vom Format Vespa ist, sondern eher 
vom Format E-Scooter mit Sitz. Aber offensichtlich am großen 
Nummernschild zu erkennen, dass das kein 20 km/h Fahrzeug ist. Schon 
interessant was in den Köpfen von manchen Leuten vorgeht. Wo ist das der 
Unterschied zwischen so einem Roller und einem ebenfalls 45er Roller, 
der aussieht wie ne Vespa? Da haben sie offenbar weniger Probleme damit. 
Im Endeffekt ists genau die gleiche Fahrzeugklasse, fährt gleich 
schnell, nur andere Bauform.

Cyblord -. schrieb:
> Najo, versetzt dich in den Autofahrer. Landstraße 100 km/h. Dann fährt
> da ein Roller mit max. 45? Das ist quasi ne Vollbremsung.

Klar, der Roller taucht ja auch aus dem Nichts auf... Also wenn ich mit 
dem Auto unterwegs bin, fahre ich nur so schnell, dass ich Hindernisse 
weit genug entfernt sehen kann, dass es reicht beim Aufschließen einfach 
rechtzeitig vom Gas zu gehen. Da muss ich dann höchstens noch sanft 
bremsen. Von 100 auf 45 km/h sind es auch gerade mal 55 km/h 
Geschwindigkeitsunterschied. So viel ist das nicht. Und von 100 auf 45 
auch deutlich weniger Energie als z.B. von 200 auf 145.

von Moriz (untertaucher)


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Ich sag nur ½mv²…

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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A. H. schrieb:
> 60 ist eigentlich die ideale Geschwindigkeit. Auch für die 45km Autos
> wäre das besser. In Ortschaften würde keiner mehr überholen wollen und
> außerhalb gehts sowieso selten schneller.

in grösseren Städten nun wieder anders.
wenn Du 30Kmh im Durchschnitt schaffst ist es ja schon gut.
alle paar Meter eine Ampel,
die auch auf Hauptdurchgangsstrassen den Fluss stoppt.

Das mit der "Grünen Welle" muss man in deutschen Städten oft noch 
lernen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Man wird gesehen und es quetscht sich keiner vorbei.
>
> Du kennst offenbar nicht alle hamburger Busfahrer ...

Allerdings. Glücklicherweise muss ich nicht in einer Großstadt leben.
Hier sind die Busfahrer entspannter.

Aber umso wichtiger ist es, sich als Radfahrer nicht schon vorher an den 
Rand zu drängen, denn der Platz auf der rechten Seite ist meine 
Lebensversicherung.

Ich meine 80cm Abstand zum Straßenrand sind gerichtsfest (diverse OLGs), 
und zwar Lenkeraußenkante. Bei 80cm Lenker sind wir schon bei 1,60m 
Gesamtbreite.  Und bei parkenden Autos darf es nochmal deutlich mehr 
sein. Da darf man praktisch auf der Mitte der Spur fahren.
Aber die rechtliche Lage kennst Du vermutlich besser als ich.

Das bedeutet bei durchgezogenen Linien für Autofahrer bei einspurigen 
Straßen de Fakto ein Überholverbot (1,60m + 1,50m + Autobreite).

Ich sage nichts, wenn jemand vielleicht nur 1m Abstand zu uns einhält 
und dafür langsam überholt, aber gerade von Busfahrern erwarte ich, dass 
sie defensiv fahren.

: Bearbeitet durch Moderator
von Pilot P. (klatschnass)


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Es gibt eine laufende Petition hier:
https://www.openpetition.de/petition/blog/kleinkraftraeder-sollen-schneller-als-45-km-h-fahren-duerfen#petition-main

Ist wohl nicht die Erste und wird auch nicht die Letzte sein.
Also alle schnell eintragen. Auch die Gegner, ihr könnt ja weiter 45 
fahren ;-)

von Stephan S. (outsider)


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Chris D. schrieb:
> Allerdings. Glücklicherweise muss ich nicht in einer Großstadt leben.
> Hier sind die Busfahrer entspannter.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Ich wohne in der Großstadt und 
meine Eltern 58 km entfernt im Dorf. Als ich da mal mit dem letzten Bus 
raus fahren wollte (erst Zug, dann die letzten 20 km Bus bis 
Endhaltestelle) war der Busfahrer übelst genervt. Der Bus wurde immer 
leerer, noch gut 10 km zu fahren, ich war der letzte und er wollte 
wissen wo hin. Als er gemerkt hat, dass ich zur Endhaltestelle wollte, 
war er total genervt und ist ab da mit 90 durch Ortschaften gefahren. 
Offenbar hätte er die Endhaltestelle nicht mehr anfahren wollen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Stephan S. schrieb:
> mit 90 durch Ortschaften gefahren.

das sah im Bus garantiert schneller aus als es war

von Thomas U. (charley10)


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Pilot P. schrieb:
> Es gibt eine laufende Petition hier:
> 
https://www.openpetition.de/petition/blog/kleinkraftraeder-sollen-schneller-als-45-km-h-fahren-duerfen#petition-main
>
> Ist wohl nicht die Erste und wird auch nicht die Letzte sein.
> Also alle schnell eintragen. Auch die Gegner, ihr könnt ja weiter 45
> fahren ;-)

Eine Neubeschäftigung der Behörden mit diesem Thema wird wohl darauf 
hinauslaufen, dass die Simme zukünftig auch nur 45 fahren darf...
Oder eben 30 für Alle...
Analoges Beispiel dazu war die Diskussion um die letzte MwSt-Erhöhung. 
Gefordert wurden 17% ODER 18% (+1% oder +2%). Was war das Ergebnis?
Eine neuerliche Diskussion um die 'Entkernung' des Individualverkehrs 
sieht doch vor, dass Alle ab 70 zum jährlichen, kostenpflichtigen 
Zwangscheck sollen.
Da wird sich doch was finden lassen....
Gut, dass die Forderer nie in diese Situation gelangen oder dann einen 
Chaffeur beschäftigen können.

: Bearbeitet durch User
von Wendels B. (wendelsberg)


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Thomas U. schrieb:
> Analoges Beispiel dazu war die Diskussion um die letzte MwSt-Erhöhung.
> Gefordert wurden 17% ODER 18% (+1% oder +2%). Was war das Ergebnis?

Rechnen fuer Politiker eben, der Mittelwert aus 1 und 2 ist da eben 3.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas U. schrieb:
> Eine Neubeschäftigung der Behörden mit diesem Thema wird wohl darauf
> hinauslaufen, dass die Simme zukünftig auch nur 45 fahren darf...

Das wird eher nicht passieren - Stichwort ist "Bestandsschutz".
Gilt übrigens auch für die alten "West"-50er, die weiterhin 50km/h 
fahren dürfen.

> Eine neuerliche Diskussion um die 'Entkernung' des Individualverkehrs
> sieht doch vor, dass Alle ab 70 zum jährlichen, kostenpflichtigen
> Zwangscheck sollen.

Jährlich soll nicht sein, aber alle fünf Jahre ab 70 wird das laut 
EU-Entwurf wohl Pflicht werden. Unsere Nachbarn in den Niederlanden 
machen es aber schon lange vor.

> Da wird sich doch was finden lassen....
> Gut, dass die Forderer nie in diese Situation gelangen oder dann einen
> Chaffeur beschäftigen können.

Solange die körperlichen und geistigen Voraussetzungen da sind, behält 
man ja den Führerschein. Sind die körperlichen Voraussetzungen nicht 
gegeben, darf man sich schon jetzt sowieso nicht mehr hinter ein Steuer 
setzen.

Bei der Augsburger Allgemeinen gefunden:
"Die Arbeitsgruppe der Führerscheinrichtlinie bezieht sich in ihrer 
Bewertung hauptsächlich auf eine Studie aus den Niederlanden, die 
allerdings zeigt, dass lediglich 0,8 Prozent der getesteten Menschen 
über 70 nicht mehr als fahrtauglich galten. Eine größere Gruppe (36,2 
Prozent) wurde als fahrtauglich angesehen, allerdings mit 
Einschränkungen, wie der Auflage, eine Brille zu tragen oder nicht im 
Dunkeln fahren zu dürfen."

Also alles halb so wild. Erschreckend ist allerdings, dass offenbar doch 
viele fahren, ohne gut zu sehen (was sicherlich auch für unter 70 
jährige gilt).

: Bearbeitet durch Moderator
von Percy N. (vox_bovi)


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Chris D. schrieb:
> Allerdings. Glücklicherweise muss ich nicht in einer Großstadt leben.
> Hier sind die Busfahrer entspannter.
Hier die meisten auch, aber dben nicht alle
> Aber umso wichtiger ist es, sich als Radfahrer nicht schon vorher an den
> Rand zu drängen, denn der Platz auf der rechten Seite ist meine
> Lebensversicherung.
Hilft nichts, wenn der Bus von links immer näher kommt ...
> Ich meine 80cm Abstand zum Straßenrand sind gerichtsfest (diverse OLGs),
> und zwar Lenkeraußenkante. Bei 80cm Lenker sind wir schon bei 1,60m
> Gesamtbreite.  Und bei parkenden Autos darf es nochmal deutlich mehr
> sein. Da darf man praktisch auf der Mitte der Spur fahren.
Das wäre dann auch dringend anzuraten.
> Aber die rechtliche Lage kennst Du vermutlich besser als ich.
Das wäre doch mal ein schönes Epitaph ...

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas U. schrieb:

> Eine neuerliche Diskussion um die 'Entkernung' des Individualverkehrs
> sieht doch vor, dass Alle ab 70 zum jährlichen, kostenpflichtigen
> Zwangscheck sollen.

Da m.W. die Altersgruppe unter 25 die meisten Unfälle haben, sollte
das gleiche aber auch für diese Menschen gelten.

von Thomas U. (charley10)


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Harald W. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>
>> Eine neuerliche Diskussion um die 'Entkernung' des Individualverkehrs
>> sieht doch vor, dass Alle ab 70 zum jährlichen, kostenpflichtigen
>> Zwangscheck sollen.
>
> Da m.W. die Altersgruppe unter 25 die meisten Unfälle haben, sollte
> das gleiche aber auch für diese Menschen gelten.

Wo denkst du hin! Diese Gruppe läßt sich doch soo leicht gegen diese 
renitenten >xy einsetzen, ohne daß diese es bemerken!

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Chris D. schrieb:
> Also alles halb so wild. Erschreckend ist allerdings, dass offenbar doch
> viele fahren, ohne gut zu sehen (was sicherlich auch für unter 70
> jährige gilt).

Man merktxes halt nicht, wie beim Hören, oder verdrängt es. Richtig 
bedenklich fand ich die Einstellung der Mutter einer Bekannten, die bis 
zu ihrem plötzlichen Ableben (zum Glück zu Hause) noch Auto fuhr. 
"Rechtfertigung": sie fuhr nur noch bekannte Strecken, und das selten 
(Arzt, Tierarzt). Dass das ein Alarmzeichen erster Güte war, wollte 
niemand wahrhaben.

von Purzel H. (hacky)


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Mit Mofas 60 .. waere dann Evolution. Es gibt Starke, die schaffen's, 
und die anderen schaffen's nicht. Die Ueberlebenden werden nachher 
langsamer fahren. Und die nicht Ueberlebenden fahren halt nicht mehr.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Michael B. schrieb:
> Mindestens die Bremsen müssten besser sein,
Alternativer Vorschlag dazu, einfach das Zuladegewicht reduzieren!
> auch über Beifahrer müsste
> man sich Gedanken machen.
Dafür gibt`s den Passus des zulässigen Gesamtgewichtes!
Bei Fahrrädern steht oft was vom max 100kg (zulässig). Ein Erwachsener 
mit 90kg plus Einkaufsgütern kommt da schon an die Grenze!

von Phasenschieber S. (Gast)


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Purzel H. schrieb:
> Mit Mofas 60 .. waere dann Evolution. Es gibt Starke, die schaffen's,

Ich bin schon Anfang der 60er Jahre mit meinem Herkules Moppelchen mehr 
als 60 gefahren. Damals war es unter Jugendlichen mit Moped sehr 
verbreitet einen Sahnespender, natürlich ohne Sahne, mit Lachgaskapsel 
drinne, das Moped zu pimpen.

Ein kurzer Druck auf den Sahnespender gab dem Moped einen ungeheuren 
Schub beim Anfahren, sowie Überholen 😎

von Thomas U. (charley10)


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Purzel H. schrieb:
> Mit Mofas 60 .. waere dann Evolution. Es gibt Starke, die schaffen's,
> und die anderen schaffen's nicht. Die Ueberlebenden werden nachher
> langsamer fahren. Und die nicht Ueberlebenden fahren halt nicht mehr.

Für dieses, sich abzeichnende Duell, sollten dann aber wieder Regeln 
aufgestellt und Sekundanten benannt werden!

von Wendels B. (wendelsberg)


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Purzel H. schrieb:
> Die Ueberlebenden werden nachher
> langsamer fahren. Und die nicht Ueberlebenden fahren halt nicht mehr.

Aber die Kosten!!!

von Johannes S. (demofreak)


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Cyblord -. schrieb:
> Wenn du also so großartig in andere hineinversetzen willst, dann tu das
> auch.

Mit anderen Worten: die armen Schweine, die mit der Brechstange 
überholen und sich und andere gefährden, sind echt bemitleidenswerte 
Opfer?

Netter Versuch. Und nein, Du musst Dir nicht bei wirklich jeder 
Gelegenheit anmerken lassen, dass Du Dich [bg]etroffen fühlst.

Sei selbstbewusst.

von Cyblord -. (cyblord)


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Johannes S. schrieb:
> Netter Versuch. Und nein, Du musst Dir nicht bei wirklich jeder
> Gelegenheit anmerken lassen, dass Du Dich [bg]etroffen fühlst.

Ich überhole so gut wie nie auf Landstraßen. Zumindest keine anderen 
PKW.
Aber ich kann mich in ANDERE hineinversetzen.
Etwas dass dir offensichtlich komplett fehlt.
Das beharren auf unrealistischen Maximalpositionen bringt niemanden 
weiter und ist Markenzeichen von religiösen Eiferern.

von Thomas U. (charley10)


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Cyblord -. schrieb:
> Johannes S. schrieb:
>> Netter Versuch. Und nein, Du musst Dir nicht bei wirklich jeder
>> Gelegenheit anmerken lassen, dass Du Dich [bg]etroffen fühlst.
>
> Ich überhole so gut wie nie auf Landstraßen. Zumindest keine anderen
> PKW.
> Aber ich kann mich in ANDERE hineinversetzen.
> Etwas dass dir offensichtlich komplett fehlt.
> Das beharren auf unrealistischen Maximalpositionen bringt niemanden
> weiter und ist Markenzeichen von

> religiösen Eiferern.

Oh oh oh!

von Christian M. (likeme)


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Purzel H. schrieb:
> Mit Mofas 60 .. waere dann Evolution. Es gibt Starke, die schaffen's,
> und die anderen schaffen's nicht. Die Ueberlebenden werden nachher
> langsamer fahren. Und die nicht Ueberlebenden fahren halt nicht mehr.

Die Kunst ist es sich zu beherrschen, das können nur wenige. Ein 
Hofrei...z.b. wäre wohl in der Jugendzeit aus selektiert worden.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Christian M. schrieb:
> Purzel H. schrieb:
>> Mit Mofas 60 .. waere dann Evolution. Es gibt Starke, die schaffen's,
>> und die anderen schaffen's nicht. Die Ueberlebenden werden nachher
>> langsamer fahren. Und die nicht Ueberlebenden fahren halt nicht mehr.
>
> Die Kunst ist es sich zu beherrschen, das können nur wenige. Ein
> Hofrei...z.b. wäre wohl in der Jugendzeit aus selektiert worden.

Platz da!
Jetzt komme ICH, der DIE Wahrheit gepachtet hat!!!?

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Cyblord -. schrieb:
> Johannes S. schrieb:
>> Netter Versuch. Und nein, Du musst Dir nicht bei wirklich jeder
>> Gelegenheit anmerken lassen, dass Du Dich [bg]etroffen fühlst.
>
> Ich überhole so gut wie nie auf Landstraßen. Zumindest keine anderen
> PKW.

Dann wäre DAS bestimmt das optimale Spielzeug, das dich außerdem NIE in 
Versuchung bringt... 😇

> Aber ich kann mich in ANDERE hineinversetzen.
> Etwas dass dir offensichtlich komplett fehlt.
> Das beharren auf unrealistischen Maximalpositionen bringt niemanden
> weiter und ist Markenzeichen von religiösen Eiferern.

von Thomas U. (charley10)


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Thomas U. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Johannes S. schrieb:
>>> Netter Versuch. Und nein, Du musst Dir nicht bei wirklich jeder
>>> Gelegenheit anmerken lassen, dass Du Dich [bg]etroffen fühlst.
>>
>> Ich überhole so gut wie nie auf Landstraßen. Zumindest keine anderen
>> PKW.
>
> Dann wäre DAS bestimmt das optimale Spielzeug, das dich außerdem NIE in
> Versuchung bringt... 😇
>
>> Aber ich kann mich in ANDERE hineinversetzen.
>> Etwas dass dir offensichtlich komplett fehlt.
>> Das beharren auf unrealistischen Maximalpositionen bringt niemanden
>> weiter und ist Markenzeichen von religiösen Eiferern.

Derzeit schiessen aber sowohl Maximalpositionen, wie auch die 
zugehörigen Eiferer wie Pilze aus dem Boden...

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Thomas U. schrieb:
> Dann wäre DAS bestimmt das optimale Spielzeug, das dich außerdem NIE in
> Versuchung bringt... 😇

Bestimmt ;-)

Das schlimme ist ja, solche Dinger werden tatsächlich gefahren. Es gibt 
ja auch Leute die fahren z.B. Twizzy.

von Thomas U. (charley10)


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Cyblord -. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Dann wäre DAS bestimmt das optimale Spielzeug, das dich außerdem NIE in
>> Versuchung bringt... 😇
>
> Bestimmt ;-)
>
> Das schlimme ist ja, solche Dinger werden tatsächlich gefahren. Es gibt
> ja auch Leute die fahren z.B. Twizzy.

Dann aber bitte OHNE Türen - nur die Harten kommen....

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Thomas U. schrieb:
> Eh-Autochen.jpg


würde ich mal waschen und vor allem WACHSEN lassen

:-]

von Thomas U. (charley10)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Eh-Autochen.jpg
>
>
> würde ich mal waschen und vor allem WACHSEN lassen

Ob das dann noch in die Parklücke passt?

Wenn du genau hinschaust, hat der/die/das die Schiebestange noch im 
Autochen.

>
> :-]

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> würde ich mal waschen und vor allem WACHSEN lassen

Vorsicht, eher läuft er noch ein.

Aber Spaß beiseite, gegenüber den Leuten auf den Mopeds sitzt der Fahrer 
in diesem Wägelchen immerhin trocken.

Mir hat er nur zu wenig Knautschzone (haben Mopeds natürlich auch).

von Thomas U. (charley10)


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Rainer Z. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> würde ich mal waschen und vor allem WACHSEN lassen
>
> Vorsicht, eher läuft er noch ein.
>
> Aber Spaß beiseite, gegenüber den Leuten auf den Mopeds sitzt der Fahrer
> in diesem Wägelchen immerhin trocken.
>
> Mir hat er nur zu wenig Knautschzone (haben Mopeds natürlich auch).

Zum Laden schleppt der Fahrer das Ding unterm Arm in die dritte Etage? 
;-))

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Dieses "Auto" rollt alleine wegen der
Gravitationswirkung meiner Wampe auf mich zu.

:-]

von Percy N. (vox_bovi)


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Johannes S. schrieb:
> Es würde genügen, wenn sich jeder bei jeder Gelegenheit an den Grundsatz
> erinnert, den er in Kindertagen mal gelernt haben sollte: versetze Dich
> in die Lage/Position des Gegenüber.

Das darf heute nicht mehr sein, denn dadurch wird man zum xyz-Versteher; 
und andere Leute verstehen ist ganz doll böse.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Mir hat er nur zu wenig Knautschzone (haben Mopeds natürlich auch).

Bei Mopeds kann immerhin die Gabel noch ansehnliche Verformungsenergie 
aufnehmen, und zwar wohl deutlich mehr als die Lackschicht am Frontblech 
eines alten VW-Busses.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Johannes S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Wenn du also so großartig in andere hineinversetzen willst, dann tu das
>> auch.
>
> Mit anderen Worten: die armen Schweine, die mit der Brechstange
> überholen und sich und andere gefährden, sind echt bemitleidenswerte
> Opfer?

Wenn sie ihren Organspedeausweis ausgefüllt haben nicht mehr.
Insgesamt verunglücken weit ausweniger Zweiradfahrer tötlich wie noch in 
den  wilden 80`ziger. Angeblich ist das der Grund warum ein Mangel an 
Spenderorganen in D-land herscht.

von Thomas U. (charley10)


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Cha-woma M. schrieb:
> Johannes S. schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> Wenn du also so großartig in andere hineinversetzen willst, dann tu das
>>> auch.
>>
>> Mit anderen Worten: die armen Schweine, die mit der Brechstange
>> überholen und sich und andere gefährden, sind echt bemitleidenswerte
>> Opfer?
>
> Wenn sie ihren Organspedeausweis ausgefüllt haben nicht mehr.
> Insgesamt verunglücken weit ausweniger Zweiradfahrer tötlich wie noch in
> den  wilden 80`ziger. Angeblich ist das der Grund warum ein Mangel an
> Spenderorganen in D-land herscht.

Eigenartig! Bis vor kurzem waren das Thema die elenden Raser auf VIER 
Rädern, die die armen Mopedbummler beim brutalsten Überholen von der 
Straße drängen?!

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas U. schrieb:

> Zum Laden schleppt der Fahrer das Ding unterm Arm in die dritte Etage?
> ;-))

Bei uns sind fast alle Läden im Erdgeschoss.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wenn sie ihren Organspedeausweis ausgefüllt haben nicht mehr.
> Insgesamt verunglücken weit ausweniger Zweiradfahrer tötlich wie noch in

Das ist nur ein Aspekt zu den Ursachen. Meistens passiert das auf der 
Tour im ländlichen Raum. Da dort die Versorgung immer mehr reduziert 
wird zu gunsten großer Krankenhäuser in der Großstadt, sind die Wege so 
lang geworden, dass es zu lange dauert und die Organe dann schon für 
eine Transplantation zu sehr kaputt sind.

Unglücklicherweise gibt es Trends in den Großsstädten mit ähnlichen 
negativen Auswirkungen:
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-notruf-der-feuerwehr-das-ewige-warten-bis-der-krankenwagen-kommt-li.230753

Auch in der Großstadt wird sich eine Reduktion auf weniger große Häuser 
ähnlich, wie auf dem Land auswirken, desto öfters durch die halbe Stadt 
gefahren werden muss.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Mir hat er nur zu wenig Knautschzone (haben Mopeds natürlich auch).
>
> Bei Mopeds kann immerhin die Gabel noch ansehnliche Verformungsenergie
> aufnehmen, und zwar wohl deutlich mehr als die Lackschicht am Frontblech
> eines alten VW-Busses.

Was aber nichts hilft, wenn der Körper selbst keinerlei Energie 
verliert, sondern sich einfach weiter bewegt, sprich: beim üblichen 
Schwerpunkt einfach über den Lenker fliegt. Dann doch deutlich lieber 
Bulli (mit Gurt ;-)

Knautschzonen helfen nur, wenn über entsprechende Rückhaltesysteme 
(Gurte) Körperenergie abgebaut werden kann.

Man benötigt dann also so etwas wie den BMW C1.

von Johannes S. (demofreak)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich überhole so gut wie nie auf Landstraßen. Zumindest keine anderen
> PKW.

Wo war die Rede vom Überholen explizit anderer PKW? Es ging um 
langsamere Verkehrsteilnehmer.

> Aber ich kann mich in ANDERE hineinversetzen.

Genau. Du kannst Dich in alle die hineinversetzen, die so sind wie Du. 
Darum bist Du auch so ausgleichend und konsensorientiert in 
Diskussionen. Reife Leistung.

> Etwas dass dir offensichtlich komplett fehlt.
> Das beharren auf unrealistischen Maximalpositionen bringt niemanden
> weiter und ist Markenzeichen von religiösen Eiferern.

Und das Aufstellen von Strohmännern ist ein Zeichen für argumentative 
Schwäche.

Aber immerhin bist Du komplett deterministisch. Das ist in gewisser 
Hinsicht auch eine positive Eigenschaft.

von Christian M. (likeme)


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https://www.openpetition.de/petition/online/zulaessige-hoechstgeschwindigkeit-fuer-kleinkraftraeder-bis-50ccm-4-kw-von-45-auf-60km-h

Was los, diskutiert nicht rum sondern teilt das! Stellt euch vor ihr 
bekommt mit 70 den Führerschein gezwickt, weil ihr das psychologische 
Eignungsverfahren von Ursula nicht besteht! Da bleibt euch nur das Mofa!

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Johannes S. schrieb:

> Genau. Du kannst Dich in alle die hineinversetzen, die so sind wie Du.
> Darum bist Du auch so ausgleichend und konsensorientiert in
> Diskussionen. Reife Leistung.

Also in Bezug auf eine sachliche Diskussion kommst du grade nicht gut 
weg. Persönliche Angriffe und Off-Topic Behauptungen bringen einen da 
nicht weiter.

> Aber immerhin bist Du komplett deterministisch. Das ist in gewisser
> Hinsicht auch eine positive Eigenschaft.

Völlig unnötige persönliche Anwürfe. Bleib doch mal beim Thema und 
versuche sachlich deine Position darzustellen. Ohne ad hominem 
"Argumente".

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (likeme)


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THEMA WECHSELN .... bitte!

von Johannes S. (demofreak)


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Cyblord -. schrieb:
> Also in Bezug auf eine sachliche Diskussion kommst du grade nicht gut
> weg. Persönliche Angriffe und Off-Topic Behauptungen bringen einen da
> nicht weiter.

Ich adaptiere auf Deinen Tonfall, nicht mehr und nicht weniger. Der 
Seitenhieb war wohlfeil, zugegeben.

> Völlig unnötige persönliche Anwürfe. Bleib doch mal beim Thema und
> versuche sachlich deine Position darzustellen. Ohne ad hominem
> "Argumente".

Die Feststellung, dass ich Deine Reaktion erwartet habe, ist an sich 
noch wertfrei, ergo kein ad hominem. Es war eigtl überhaupt nur eine 
Randbemerkung und kein Argument.

Aber ich fasse das gern nochmal on-topic zusammen:

Ich sage, ich verstehe nicht, wie hier manche drauf sind, die langsamere 
Fahrzeuge als Angriff auf ihr (wohlgemerkt nicht existierendes) Recht 
zum Schnellfahren und - schlimmer noch - als Verkehrsgefährdung 
einstufen. Ich sage außerdem, dass ich nicht verstehe, wie man das so 
sehen kann, weil man sich als Stärkerer/Schnellerer nur mal in die Lage 
des Bedrängten/Gefährdeten versetzen muss, um solche Situationen sofort 
komplett anders zu empfinden.

Und dann kommst Du und postulierst, dass vielmehr ich derjenige wäre, 
der sich nicht in die Lage des geradezu zum gefährlichen Überholen 
gezwungenen Fahrers versetzen kann? Und das mit fadenscheinigen 
Begründungen wie einem Drängler dahinter oder Termindruck? Really?

Das ist zum Einen klassische Täter-Opfer-Umkehr. Der gefährlich 
Überholte (das Opfer) wird zur Verkehrsgefährdung, zur Ursache der 
gesamten Situation uminterpretiert, und der Überholende zum Opfer seines 
Termindrucks oder eines fiktiven Dritten erklärt.

Und zum Anderen unterstelle ich, dass das der Versuch der Behebung 
kognitiver Dissonanz ist.

War das jetzt sachlich genug?

von Cyblord -. (cyblord)


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Johannes S. schrieb:
> Ich sage, ich verstehe nicht, wie hier manche drauf sind, die langsamere
> Fahrzeuge als Angriff auf ihr (wohlgemerkt nicht existierendes) Recht
> zum Schnellfahren und - schlimmer noch - als Verkehrsgefährdung
> einstufen.

Das habe ich nirgendwo so geschrieben oder auch nur angedeutet.

Im Gegenteil habe ich Möglichkeiten aufgezeigt, wie es zu gefährlichen 
Situationen kommen kann, ohne dass der Überholer derart schlechte 
Absichten hegt wie du sie hier beschreibst.

Johannes S. schrieb:
> Und dann kommst Du und postulierst, dass vielmehr ich derjenige wäre,
> der sich nicht in die Lage des geradezu zum gefährlichen Überholen
> gezwungenen Fahrers versetzen kann? Und das mit fadenscheinigen
> Begründungen wie einem Drängler dahinter oder Termindruck? Really?

Ja weil das reale Situationen sind, die reale Menschen unter Druck 
setzen können.
Das komplette Abstreiten solcher menschlichen Eigenschaften und 
Schwächen bringt einen nicht weiter.
Jeder Mensch kann unter Druck kommen und dann falsch Handeln. Auch du.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
> Das beharren auf unrealistischen Maximalpositionen bringt niemanden
> weiter und ist Markenzeichen von religiösen Eiferern.

Religiöse Eiferer!?
In einem Tech-Forum wie mikrocontroller.net, dürften solche Personen 
eine ziemlich verschwindende Minderzahl sein!

von Cyblord -. (cyblord)


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Cha-woma M. schrieb:
> Religiöse Eiferer!?
> In einem Tech-Forum wie mikrocontroller.net, dürften solche Personen
> eine ziemlich verschwindende Minderzahl sein!

Soll das Satire sein?
Schon mal die Linux vs. Windows, AVR vs. PIC/STM32 Threads gesehen? 
Dagegen sind die Taliban weltoffen und tolerant.

Aber manche sagen ja, man kann sich nur aussuchen welche Art Gott man 
anbetet und nicht ob.

: Bearbeitet durch User
von Johannes S. (demofreak)


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Cyblord -. schrieb:
> Das habe ich nirgendwo so geschrieben oder auch nur angedeutet.

Ich könnte jetzt picky sein und sagen, dass ich Dir das auch nicht 
unterstellt, sondern es absichtlich allgemein und unbestimmt gehalten 
habe. Du hast Dich aber offenbar, jedenfalls aus meiner Sicht, 
angesprochen gefühlt. Vllt habe ich das nur missverstanden, möglich.

Cyblord -. schrieb:
> Jeder Mensch kann unter Druck kommen und dann falsch Handeln. Auch du.

Selbstverständlich. Das ist auch schon passiert, und nicht nur einmal. 
Ich habe das in meinem Eingangsposting auch extra angedeutet, um nicht 
als Moralapostel missinterpretiert zu werden.

Aber hier ging es um eine grundsätzliche, eine Prinzipfrage. Eine 
abstrakte Bewertung. Die betrachtet sinnvollerweise nur den Normalfall.

Wenn man jedoch so wie Du den Ausnahme- bzw. Grenzfall als Maßstab 
hernimmt, um eine prinzipielle Sichtweise zu bewerten, dann führt das 
vor den Baum.

Moralische Maßstäbe und auch Gesetze sind immer Prinzipbetrachtungen, 
die Einzelfallbewertung hat in einer solchen Debatte wenig Sinn.

Und zurück zum Topic: auch wenn es Ausnahmen geben kann, in denen einer 
gefährlich überholt, weil er gerade an seiner persönlichen Grenze 
angekommen war, ändert das sachlich nix daran, dass er gefährlich 
überholt. Man mag ihm seine Situation bei der Einzelfallbetrachtung zu 
Gute halten, das Opfer bleibt aber der Überholte. Und darum bleibt auch 
die prinzipielle Bewertung die Gleiche: der Stärkere/Schnellere hat sich 
auf den Langsameren/Schwächeren einzustellen und ihn zu schützen, das 
ist seine verda**te Verantwortung.

von Max M. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Was aber nichts hilft, wenn der Körper selbst keinerlei Energie
> verliert, sondern sich einfach weiter bewegt

Das ist aber genau der Vorteil.
Ich bin mehr als einmal unfreiwillig abgestiegen.
Die Kunst ist sich rechtzeitig vom Bock zu lösen und eine Haltung 
einzunehmen die einem nicht mit dem Schädel auf die Dachkante 
aufschlagen lässt.
Das kann man trainieren, das sollte man trainieren und vor jeder Fahrt 
im Geiste durchgehen.

Statt sich also hinterm Lenker zu verkrampfen, sich die Handgelenke zu 
brechen und die Hoden am Tank / Lenker abzureissen (!), wenn es einem 
ungebremst über den sich verformenden Vorderbau massiert, hoch mit dem 
Arsch und sich vom Schwung über das Hinderniss tragen lassen auf das der 
Bock gerade aufprallt.

Wer dann natürlich die schicken Sneaker ohne Knöchelschutz, Jeans und 
ein modisches Lederjäckchen ohne Handschuhe trägt, weil das so cool 
ausschaut, der hat dann eben eine harte Lektion gelernt und sieht für 
den Rest seines Lebens nicht mehr cool aus.

Beim Sicherheitstraining fragte der Trainer woran man einen guten Kombi 
erkennt.
Fragende Gesichter.
Er sprang aus dem Stand hoch und ließ sich mit voller Wucht auf die 
Knieprotectoren fallen.
'Wer danach aufsteht, trägt einen guten Kombi'
Betretene Gesichter bei der '16K€ Mopped, 16€ Schutzbekleidung Fraktion.

Klar, sind alles Mega Fahrer, gegen die Rossi wie ein Schulbub ausschaut 
und stürzen tun nur die anderen.
Aber wenn bei 150Kmh zwischen mir und dem Asphalt 5mm 
Funktionsbekleidung ist, dann sollte die was taugen, Gelenke schützen, 
Wirbel stützen und Abschürfungen minimieren.
Zur not eben stabil genug das die Extremitäten ungefähr noch da sitzen 
wo sie hingehören und nicht erst eingesammelt werden müssen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Johannes S. schrieb:
> Ich könnte jetzt picky sein und sagen, dass ich Dir das auch nicht
> unterstellt, sondern es absichtlich allgemein und unbestimmt gehalten
> habe. Du hast Dich aber offenbar, jedenfalls aus meiner Sicht,
> angesprochen gefühlt. Vllt habe ich das nur missverstanden, möglich.

Naja du hast mich einmal zitiert und damit schon direkt angesprochen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Chris D. schrieb:
> Was aber nichts hilft, wenn der Körper selbst keinerlei Energie
> verliert, sondern sich einfach weiter bewegt, sprich: beim üblichen
> Schwerpunkt einfach über den Lenker fliegt. Dann doch deutlich lieber
> Bulli (mit Gurt ;-)

Ich hatte die - partiell schnerzvolle Gelegenheit- an unterschiedlichen 
Opfern das jeweilige Ergebnis dreier Szenarien zu beobachten:

1. Motorrad frontal in Seite von Pkw -> Moped Schrott, Fahrer gut 
gelandet, aufgestanden, geflucht, nach Hause (bzw zur Bushaltestelle) 
gelatscht.

2. Motorrad frontal knapp gegen vordere Ecke von Pkw; Blechverkleidung 
von Mooed durch Fuß des Fahrers verbeult, Knie zerrissen -> halbes Jahr 
KH, dauerhafte Schäden.

3. VW-Bus frontal gegen Pkw: Front eingedrückt, stabiler Sitz fixiert 
Fahrer hinreichend, so daß beide Beine abwärts Mitte Oberschenkel quasi 
püriert werden. Im Krnakenhaus wird in 20 Monaten aus den Resten von 
zweixBeinen eines zusammengebastelt, das andere durch eine 
Oberschenkelprothese ersetzt.

Ich habe nicht gefragt, aber Opfer 3 wäre Verlauf 1 möglicherweise 
deutlich lieber gewesen. Es darf nur kein Verkehrsschild oder Baum im 
Weg stehen, aber eine gewöhnliche Hecke ohne Stahlzaun nimmt erstaunlich 
viel Energie auf.

Blöd ist es auf dem Krad, wenn Du Dich nicht von der Maschine lösen 
kanbst und mit den Beinen am Lenker hängen bleibst, wozu mir allerdings 
kein praktischer Fall bekannt ist.

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Christian M. schrieb:
> Ich bin Auto und Motorrad Fahrer, was immer wieder nervt, sind die Mofas
> die mit 45kmh auf der Landstraße herumeiern. 60 ist zwar auch ned viel
> mehr, aber zumindest soviel, das man nicht von einem LKW überrumpelt
> werden darf.

Es wäre eine kleine Verbesserung zur jetztigen Situation, aber ich würde 
das ganz anders angehen. Der Mofa-Führerschein mit den 25km/h ist 
eigentlich obsolet, da man ja jetzt Fahrräder mit Hilfsmotor bis 25km/h 
ganz ohne Führerschein fahren kann. Die Roller-45km/h sind m.E. ok für 
Jugendliche. Das ist als Einstieg und in dem gefährlichen Alter schon 
ordentlich schnell. Man muss auch bedenken, dass ein kleiner Teil dieser 
Klientel gerne mal auf Fuß-, Rad- und Feldwegen unterwegs ist. Und dann 
gibt es noch die Erwachsenen, denen man etwas mehr Eigenverantwortung 
auferlegen kann. Und da würde ich sagen ist der 125er-Führerschein schon 
passend, nur sollte der genauso wie der Rollerführerschein bei der 
normalen Klasse B dabei sein. Ich könnte mir noch eine höhere 
Altersgrenze vorstellen, bspw. 22 Jahre für einen impliziten 125er.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Percy N. schrieb:
> Blöd ist es auf dem Krad, wenn Du Dich nicht von der Maschine lösen
> kanbst und mit den Beinen am Lenker hängen bleibst, wozu mir allerdings
> kein praktischer Fall bekannt ist.

Da ist letztens ein 17 jähriges Mädchen beim Krad-Rennen gestorben, weil 
sie mit dem Vorderrad irgend wie im Sand hängen geblieben ist, sie ist 
dann über den Lenker auf den Erdboden geschleudert worden und ihre 
Maschine ist dann auf sie hoch gefallen.

Ich finde Autobahnen sicher, weil der Trennstreifen zwischen den 
Fahrbahnen existiert. Auf einer normalen Landstraße rast man oft mit 
über 200km/h aneinander vorbei und teilweise ist dann eben einer nicht 
ganz auf seiner Fahrspur.

Auf der Autobahn kannst du in der Regel nur auf jemanden hinten rauf 
fahren, das passiert dann aber eben nur mit der 
Differenzgeschwindigkeit.

Wenn ich Jugendlichen oder Fahranfängern ein Fahrzeug gebe, dann sollte 
es ein langsames Fahrzeug sein, welches aber trotzdem eine gut 
geschützte Kabine besitzt. Also idealer Weise kein Mopped, Elektroroller 
oder Einrad (Mono-wheel).

So etwas wie der Opel RAKe wäre etwas für die Fahrt zur Arbeit, nur hat 
man Angst übersehen zu werden und dass einem der 25 Tonner der auch auf 
der Landstraße rum fährt einfach mal so mitnimmt.

Ich wäre für extra Fahrspuren für kleine elektrische Fahrzeuge. Oder man 
verfrachtet den ganzen Güterverkehr auf die Schiene und auf der Straße 
werden keine fetten Fahrzeuge mehr zugelassen. Oder man weitet 
Home-Office aus und ermöglicht das wirklich dauerhaft, das würde auch 
viele Probleme lösen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Ich wäre für extra Fahrspuren für kleine elektrische Fahrzeuge. Oder man
> verfrachtet den ganzen Güterverkehr auf die Schiene und auf der Straße
> werden keine fetten Fahrzeuge mehr zugelassen.

Im Bereich individueller Personenverkehr, insbesondere im Nahbereich, 
dürfte sich in diesem Jahrhundert so vieles ändern, dass wir die Welt 
nicht wiedererkennen würden. Vor allem in den Ballungräumen sind 
Konzepte vorstellbar, die die Grenzen zwischen Individualverkehr und 
ÖPNV verschwimmen lassen. Im Extremfall könnte das zB darauf 
hinauslaufen, dass das "eigene" Fahrzeug mit derartig vielen 
despotischen "Assistenzsystemen" ausgestattet sein werden, dass es für 
den Fahrzeughalter letztlich nur noch sinnvoll praktikabel sein wird, 
das Fahrtziel einzugeben und den Rest dem zetralgesteuerten Fahrzeug zu 
überlassen. Genau genommen ist das dann eine Art Autumatiktaxi ohne 
Fahrer, das man selbst unterhalten, versteuern und versichern muss. 
Oder, wenn nan so will, ÖPNV im eigenen Container. Wer's braucht, der 
mag es auch bezahlen ...

Nein, nicht gerade eine Wunschvorstellung, aber vermutlich zumindest in 
Teilbereichen technisch umsetzbar. Der Rest wäre eine Frage der 
Priorisierung. Ob es etwas werden kann, istxeone andere Frage; die DBAG 
scheint sich zum Ziel gesetzt zu haben, bis 2070 einen nennenswerten 
vernünftigen Betrieb aufzusetzen. Vielleicht wird es ja dieses Mal 
etwas.

Gut, das hat jetzt nicht wirklich zentral mit der Höchstgeschwindigkeit 
von Mopeds zu tun. Wir sollten aber vielleicht im Auge behalten, dass 
wir über die Lösung von Problemen diskutieren,  die möglicherweise recht 
bald ohnehin entfallen werden.

von Max M. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Vor allem in den Ballungräumen sind
> Konzepte vorstellbar, die die Grenzen zwischen Individualverkehr und
> ÖPNV verschwimmen lassen.

Stimmt.
Wenn durch Mieten und Mietnebenkosten ab Monatsmitte halbe Ration 
angesagt ist, durch Zuwanderung bei gleichzeitigem Abwürgen der 
Baubranche durch Maximalforderungen Wohnraum so knapp ist das jedes 
überteuerte Drecksloch einen Mieter findet, dann stellt sich die Frage 
nach Individualverkehr oder ausreichend Ladesäulen ja garnicht mehr.

Da Metallverhüttung, Chemie, Glas- und Papierherstellung wegen der 
Energiekosten dann abgewandert ist und mit denen auch gleich die 
Lieferketten, gibts ja auch nicht mehr die hohe Zahl der Berufstätigen 
die zur Arbeit müssen.
Oder glaubt wirklich irgendjemand an das Märchen das deutsche Industrie 
mit Wasserstoff und Rohstoffen aus tausenden KM Entfernung hier Produkte 
herstellt, um die dann wieder dahin zu verkaufen wo beides herkam?

Die Autos sind von der Strasse, der CO2 Ausstieg gesenkt, wo Industrien 
standen finden sich blühende Landschaften.
Aber wer hoffnungslos überschuldet ist und vor der Obdachlosigkeit 
steht, kann sich dann immer noch als Söldner im großen vaterländischen 
Krieg gegen den Klassenfeind verkaufen.
Also wie im Mittelalter eigentlich.
Die Feudalherren verelenden die Bevölkerung, um am Schluss auch noch den 
Bürger selbst zu vermarkten, der anderweitig keinen Nutzen mehr für sie 
hat.
"Die Söldner rekrutierten sich meist aus den städtischen und ländlichen 
Unterschichten. Dies konnten überschuldete Bauern, entflohene 
Leibeigene, nachgeborene Bauernsöhne, durch die engen Zunftordnungen 
quasi erwerbslose Handwerksgesellen und arbeitslose Bergarbeiter sein. "
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6ldner#S%C3%B6ldner_in_der_europ%C3%A4ischen_Geschichte

Percy N. schrieb:
> die DBAG
> scheint sich zum Ziel gesetzt zu haben, bis 2070 einen nennenswerten
> vernünftigen Betrieb aufzusetzen.
Also in ca 50J.
Na, das nenn ich mal langfristig geplant.
Mit Faktor 'öffentliche Inkompetenz und Vetternwirtschaft * BER' 
mulipliziert ist die Sonne ein roter Zwerg bis das passiert.

von MaWin O. (mawin_original)


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Max M. schrieb:
> Wenn [...] durch Zuwanderung [...] Wohnraum so knapp ist

Na endlich sind wir beim Hauptproblem angekommen. Wurde aber auch mal 
Zeit.
Ausländer raus und Geschwindigkeiten hoch!

von Max M. (Gast)


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MaWin O. schrieb:
> Ausländer raus
Reflexartig zugebissen...

Da weist man auf den Umstand hin das mehr Menschen auch mehr Wohnungen 
brauchen, der Wohnungsbau aber wegen politischer Entscheidungen 
weitestgehend zum erliegen gekommen ist, da riecht natürlich schon der 
erste blanken Ausländerhass und braune Horden die aufmarschieren.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Religiöse Eiferer!?
>> In einem Tech-Forum wie mikrocontroller.net, dürften solche Personen
>> eine ziemlich verschwindende Minderzahl sein!
>
> Soll das Satire sein?
> Schon mal die Linux vs. Windows, AVR vs. PIC/STM32 Threads gesehen?
> Dagegen sind die Taliban weltoffen und tolerant.

Die Taliban sind weltoffen und tolerant????
Is wohl Zynismus, oder?

Zur Anschauung wie Tolerant die Koranschüler sind:
https://www.nzz.ch/international/afghanistan-die-taliban-haben-keinen-frieden-gebracht-ld.1697883

Mal abwarten was die machen mit einen Info-Stand bzgl. "LGBTQIA+".
Ob die so "tolerant" wie mit den Frauen umgehen?

von Mike J. (linuxmint_user)


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Percy N. schrieb:
> dass das "eigene" Fahrzeug mit derartig vielen
> despotischen "Assistenzsystemen" ausgestattet sein werden, dass es für
> den Fahrzeughalter letztlich nur noch sinnvoll praktikabel sein wird,
> das Fahrtziel einzugeben und den Rest dem zetralgesteuerten Fahrzeug zu
> überlassen

Also Fahrziel eingeben und dann an Handy spielen?
Das machen ja jetzt schon recht viele Leute, es wird nur mal nebenbei 
auf die Straße geschaut ob man mit dem Auto noch auf der Fahrspur ist 
oder ob sich immer noch auf den Fußgänger oder Fahrradweg bewegt. Das 
sehe ich sehr oft, selbst im Dorf hier.

Ich würde es aber gut finden wenn ich mich in meinen PKW legen könnte 
und ich komme dann am Fahrziel ganz entspannt an ohne mich um irgend 
etwas kümmern zu müssen.

Man sagt ja immer "Der Weg ist das Ziel", aber was den täglichen Weg zur 
Arbeit oder auch die vielen Stunden Fahrzeit in den Urlaub anbetrifft, 
so bezweifle ich das.

von MaWin O. (mawin_original)


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Cha-woma M. schrieb:
> Die Taliban sind weltoffen und tolerant????

Schreib dich nicht ab.
Lern Lesen und Schreiben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Max M. schrieb:
> Da weist man auf den Umstand hin das mehr Menschen auch mehr Wohnungen
> brauchen,

Da ging einmal eine Aktion einer bestimmten Partei aufgrund der 
KI-Werbungsauswahl vollkommen schief. Am Vormittag suchte ich nach 
MCDonalds Gutscheinen mit dem Smartphone. Von einer Partei wurde eine 
Aktion mit Aufrufen mit "Wir haben Platz" auf sozialen Medien 
propagiert. Das führte später dazu, dass eine vollschlanke 
Bundesvorsitzende auf Twitter eingerahmt wurde mit Triple-Burger-Werbung 
(ähnlich den Bildern) der einschlägigen Fast-Food-Ketten.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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MaWin O. schrieb:
> Ausländer raus und Geschwindigkeiten hoch!
Genau:"Habeck go home to Danmark"!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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MaWin O. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Die Taliban sind weltoffen und tolerant????
>
> Schreib dich nicht ab.
> Lern Lesen und Schreiben.

Und du?
Geh in deinen Keller zurück!

von Manfred P. (pruckelfred)


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Mike J. schrieb:
> oder auch die vielen Stunden Fahrzeit in den Urlaub anbetrifft

Du musst nicht mehrstündig in den Urlaub fahren. Die 
Corona-Beschränkungen haben deutlich gemacht, dass das auch anders geht.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mike J. schrieb:
> Ich würde es aber gut finden wenn ich mich in meinen PKW legen könnte
> und ich komme dann am Fahrziel ganz entspannt an ohne mich um irgend
> etwas kümmern zu müssen.

Bei den Chinesen ist das Standart, ab einer bestimmten Einkommensklasse!

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Also Fahrziel eingeben und dann an Handy spielen?
> Das machen ja jetzt schon recht viele Leute, es wird nur mal nebenbei
> auf die Straße geschaut ob man mit dem Auto noch auf der Fahrspur ist
> oder ob sich immer noch auf den Fußgänger oder Fahrradweg bewegt. Das
> sehe ich sehr oft, selbst im Dorf hier.
> Ich würde es aber gut finden wenn ich mich in meinen PKW legen könnte
> und ich komme dann am Fahrziel ganz entspannt an ohne mich um irgend
> etwas kümmern zu müssen.

Ja, so beschrieben klingt es nett. Tut es das auch noch, wenn Du die 
Analogie zum automatischen Hochregallager zu Ende denkst?

von Christian M. (likeme)


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Habt ihr nun an der Abstimmung teil genommen? Das war der Grund der 
Eröffnung dieser "Veranstaltung"!

von Mike J. (linuxmint_user)


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Christian M. schrieb:
> Habt ihr nun an der Abstimmung teil genommen? Das war der Grund der
> Eröffnung dieser "Veranstaltung"!

Ich bin notorischer langsam Fahrer, wenn irgend wo 100 erlaubt ist, dann 
fahre ich 80, wenn 50 erlaubt ist, dann tuckere ich irgend wo zwischen 
40 und 45 herum ... das reine Verkehrshindernis. Aber ich muss mich ja 
irgend wie von der Masse abheben.

Percy N. schrieb:
> Ja, so beschrieben klingt es nett. Tut es das auch noch, wenn Du die
> Analogie zum automatischen Hochregallager zu Ende denkst?

Hast du mal in so einem Lager gearbeitet?
Also aktuell würde ich da keine Maschine ran lassen, da kann einfach zu 
viel schief gehen. Wenn das System und die Technik ausgereift und 
standardisiert ist, dann ist es okay. Die Arbeit dort macht ja auch 
nicht so extrem viel Spaß und im laufe der Zeit werden die Menschen 
solche Dinge eben automatisieren anstatt selbst rumzuwurschteln.

Das gilt auch für die Feldarbeit, aber man muss erst mal das Problem mit 
den Rehkitz-Schreddern lösen, dass man da ein System hat welches die 
Tiere erkennt und dann meinetwegen drumrum fährt oder jemand kommt der 
die Tiere sachgerecht vom Feld bringt und der Mutter zuführt.

Es gibt noch viele Probleme die man lösen müsste damit solche Dinge 
wirklich voll automatisch funktionieren.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Dürften Mofas, wenn sie denn bis 60 km/h zugelassen würden,
auch auf Autobahnen fahren?

Dürfen die DDR-Simsons auf Autobahnen fahren?

: Bearbeitet durch User
von MaWin O. (mawin_original)


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Cha-woma M. schrieb:
> Bei den Chinesen ist das Standart

Was ist das?

von Manfred P. (pruckelfred)


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MaWin O. schrieb:
>> Bei den Chinesen ist das Standart
>
> Was ist das?

Bei uns heißt das Linienbus, weil man dort während der Fahrt stehen 
kann.

von Harald W. (wilhelms)


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Mike J. schrieb:

> Oder man verfrachtet den ganzen Güterverkehr auf die Schiene

Ich will aber nicht immer zum Bahnhof latschen, wenn ich mal ne
Dose Kondensmilch brauche.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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MaWin O. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Bei den Chinesen ist das Standart
>
> Was ist das?
?????
War das eine Frage?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Harald W. schrieb:
> Ich will aber nicht immer zum Bahnhof latschen, wenn ich mal ne
> Dose Kondensmilch brauche.

Dann leg dir halt eine Kuh zu!
Dann haste immer frische Mille im Haus.

von Harald W. (wilhelms)


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Cha-woma M. schrieb:

>> Ich will aber nicht immer zum Bahnhof latschen, wenn ich mal ne
>> Dose Kondensmilch brauche.
>
> Dann leg dir halt eine Kuh zu!
> Dann haste immer frische Mille im Haus.

Ich glaube, die Haltung einer Kuh in einem 6qm-Keller ohne Fenster
ist nicht zulässig.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Cha-woma M. schrieb:
> MaWin O. schrieb:
>> Cha-woma M. schrieb:
>>> Bei den Chinesen ist das Standart
>>
>> Was ist das?
> ?????
> War das eine Frage?

Ja, und zwar ob Du einen Duden hast.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer Z. schrieb:
> Ja, und zwar ob Du einen Duden hast.

... eine Dudin ...

Cha-woma M. schrieb:
> Bei den Chinesen ist das Standart, ab einer bestimmten Einkommensklasse!

Bei den ChinesInnen ist das Standart, ab einer bestimmten 
Einkommensklasse!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Rainer Z. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> MaWin O. schrieb:
>>> Cha-woma M. schrieb:
>>>> Bei den Chinesen ist das Standart
>>>
>>> Was ist das?
>> ?????
>> War das eine Frage?
>
> Ja, und zwar ob Du einen Duden hast.

"Irgendwo hab ich noch einen rumstehen", dachte ich mir und hab mal dann 
geschaut, wo der ist. Hab aber da echt suchen müssen! Gefunden habe ich 
einen, der so um die Zeit der Einführung der "neuen Rechtschreibung" 
verkauft wurde.
Gebraucht hab ich den dann fast garned!
Auf die Rechtschreibung legen vorallem diejenigen immer Wert, die 
urteuschen Untugenden einfordern. Diejenigen die man auch als 
Neo-Spießer, Neo-Maschinenstürmer,  Haltungsdeutsche, Mediengläubige, 
Staatsgläubige, Öko-Okultisten, Multikulturisten, EinBildungsbürgertum 
,....

Wer braucht schon die Bibel des Bildungsbürgertums, wenn man beim Aldi 
den Pfandautomat wie Lidl&Co. mit Kurzanweisungen in min. 12 Sprachen 
mit min. 4 Alphabeten beschriftet! Mehr braucht der Neo-Deutsche 
heutzutage auch nicht können. Ordentlich sein Mehrweg-Plastig 
einzuwerfen, das reicht!
Mit weniger wird man mehr, so ist das Motto der Gebildeten heute.
Braucht man nur mal die Grüne/B90 Anhänger sich anschauen. Alles 
Spröslinge des multikulturellen städtischen Bürgertums. Da ist das Abi 
schon mit der Geburdsurkunde eingetütet. Mehr schaffen die  danach auch 
nicht mehr!

Also wozu Du den Duden brauchst, kann ich nicht ergründen. Bei mir 
reicht es, wenn ich weis wo mein Kühlschrank steht.

Alles klar?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mike J. schrieb:
> Ich wäre für extra Fahrspuren für kleine elektrische Fahrzeuge.
Wer sich die E-SUV`s aus D-land Produktion anschaut, der weis wie breit 
so ein Spur dann ausfallen wird.
 10m Breit!
> Oder man
> verfrachtet den ganzen Güterverkehr auf die Schiene und auf der Straße
> werden keine fetten Fahrzeuge mehr zugelassen.
Genau so  "die Lösung" wie Habecks aus für Öl- und Gasheizung!
Umsetzbar, solange die Lösung in der Schublade bleibt!
> Oder man weitet
> Home-Office aus und ermöglicht das wirklich dauerhaft, das würde auch
> viele Probleme lösen.
Gab gute Gründe warum man die Heimarbeit in D-land regulierte!
"Home-Office", der Traum der Generation Z:
"Zeit haben wie ein Hatzie, und Kohle haben wie ein Yuppie!"

von Max M. (Gast)


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Herkunft:
Anfang des 19. Jahrhunderts von englisch standard → en entlehnt, das auf 
altfranzösisch estandart → fro, estendart → fro ‚militärisches 
Feldzeichen‘ zurückgeht, das selbst wieder aus dem Germanischen entlehnt 
ist, der Substantivierung des altniederfränkischen *standhard → odt 
‚standfest‘.[1]
https://de.wiktionary.org/wiki/Standard

Wärend die namensgebende Standarte im deutschen mit T geschrieben wird, 
obwohl sie aus dem altniederfränkischen 'standhard' entstammt, wird der 
'Standard' mit D geschrieben, der von germanisch, nach französisch, nach 
english, nach deutsch wanderte und nur im französischen mit T 
geschrieben wurde.
Obwohl der Standard sich aus dem Feldzeichen Standarte ableitet und 
altgermanische Wurzeln hat, ist ihre Schreibweise unterschiedlich.

Das ist eines dieser zahllosen Worte im deutschen die keiner Logig 
folgen sondern die man einfach auswendig lernen muß.
Und wenn es inhaltlich nicht mehr reicht, dann geilt man sich eben am T 
statt D auf.
Deswegen ist noch lange nicht jeder ein staatsgläubiger, rechter 
Spießbürger der Rechtschreibung etwas abgewinnen kann, aber es sind eben 
unreife Methoden eine Diskussion zu kippen indem man sich als 
Deutschlehrer aufspielt weil man sonst nichts mehr zu sagen hat.

von Thomas U. (charley10)


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Andreas M. schrieb:
> Dürften Mofas, wenn sie denn bis 60 km/h zugelassen würden,
> auch auf Autobahnen fahren?
>
> Dürfen die DDR-Simsons auf Autobahnen fahren?

Nein.
Das ist nur Fahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit 
>60km/h erlaubt.
Gelegentlich siehst du an speziellen LKW die runden Schilder mit 61 drin 
- aus genau diesem Grund. (§18 StVO)

: Bearbeitet durch User
von MaWin O. (mawin_original)


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Cha-woma M. schrieb:
>>> Bei den Chinesen ist das Standart
>>
>> Was ist das?
> ?????
> War das eine Frage?

Ja.

von MaWin O. (mawin_original)


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Cha-woma M. schrieb:
> Geburdsurkunde

> Also wozu Du den Duden brauchst, kann ich nicht ergründen. Bei mir
> reicht es, wenn ich weis wo mein Kühlschrank steht.
>
> Alles klar?

> Gebraucht hab ich den dann fast garned!

Das habe ich mir schon fast so gedacht.

Cha-woma M. schrieb:
> Genau so  "die Lösung" wie Habecks aus für Öl- und Gasheizung!

Ach. Du bist also auch einer von denen, der nun so überrascht ist, dass 
etwas umgesetzt wird, was im Koalitionsvertrag steht.

Cha-woma M. schrieb:
> Gab gute Gründe warum man die Heimarbeit in D-land regulierte!
> "Home-Office", der Traum der Generation Z:
> "Zeit haben wie ein Hatzie, und Kohle haben wie ein Yuppie!"

Bist du denn neidisch?

Max M. schrieb:
> Das ist eines dieser zahllosen Worte im deutschen die keiner Logig
> folgen

Ist Logig auch eines dieser Worte?

Max M. schrieb:
> Deswegen ist noch lange nicht jeder ein staatsgläubiger, rechter
> Spießbürger der Rechtschreibung etwas abgewinnen kann

Du scheinst ein sehr netter Mensch zu sein.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Cha-woma M. schrieb:

> [viel Blablabla]
> Alles klar?

DU hattest gefragt!

> War das eine Frage?

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Es gibt noch viele Probleme die man lösen müsste damit solche Dinge
> wirklich voll automatisch funktionieren.

Sicherlich, aber würdest Du es dann immer noch komfortabel finden, 
vollautomatisch in einem bequemen Container von A nach B geschafft zu 
werden? Das war nämlich die Frage.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Dieter D. schrieb:

> Bei den ChinesInnen ist das Standart, ab einer bestimmten
> Einkommensklasse!

Und die hissen dann immer eine Standarde im Garten. :-)

von Mike J. (linuxmint_user)


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Percy N. schrieb:
> würdest Du es dann immer noch komfortabel finden,
> vollautomatisch in einem bequemen Container von A nach B geschafft zu
> werden? Das war nämlich die Frage.

Ja. Wenn auf der Straße dafür keine Unfälle mehr passieren würden und 
niemand mehr sterben würde, dann müsste man sich keinen kleinen Panzer 
kaufen um sich sicher auf der Straße zu fühlen.

Ich will mit dem Auto wirklich nur von A nach B, das war es dann auch.
Wie das genau abläuft ist mir recht egal. Ideal wäre es wenn ich mich 
nicht auf die Straße konzentrieren muss. Ich finde es recht doof wenn 
ich das Fahrzeug durch den Verkehr navigieren muss, das ist keine 
großartig intelligente Leistung, man muss aber auf viel achten.

Die Probleme die im Verkehr mit PKW/LKW entstehen, die werden ja in 
aller Regel von den Fahrern verursacht.
Ich hatte schon oft den Fall wo mich jemand früh am Morgen fast 
umgefahren hätte, nur weil er mit 50km/h die kleine Kreuzung genommen 
hat und nach rechts abgebogen ist.
Oder die Leute welche sich persönlich angegriffen fühlen wenn sie jemand 
überholt. Oder die Frau die einfach nicht zur Seite schaut und "Hupsii" 
nicht gesehen hat dass da ja jemand mit seinem Fahrrad steht, einfach 
weil sie so dick ist dass sie sich in ihrem Sitz nicht zur Seite drehen 
kann. Ihre ganze Körpermasse war zwischen Lenkrad, Sitz und 
Seitenscheibe eingepresst.

Wenn man Fahrzeuge mit Kameras und Sensoren ausstattet, dann baut jedes 
Fahrzeug die Umgebung die es erkennt 3-dimensional auf. Wenn es von den 
anderen Fahrzeugen ebenfalls die gewonnenen Erkenntnisse geliefert 
bekommt (Datenaustausch), dann gibt es einfach keinen blinden Fleck 
mehr. Die Fahrzeuge senden den anderen wohin sie wollen, ihre aktuelle 
Position und Geschwindigkeit, daraus können sie sich dann die optimale 
Route bestimmen und wenn da ein Kind auf die Straße springt, dann weiß 
auch das letzte Fahrzeug am Ende des Staus das, noch bevor beim ersten 
Fahrzeug die Bremsen anfangen zu greifen.

Wenn man das System erst mal hat, dann wird man sich fragen warum die 
Leute damals versucht haben ihre Fahrzeuge selbst durch den dichten 
Verkehr zu steuern.

Das Problem heute ist einfach dass in jedem Fahrzeug ein unberechenbarer 
Primat sitzt der meint immer Recht zu haben. Klar gibt es auch viele 
rücksichtsvolle Menschen, aber wenn nur 0,01% der Fahrer einen 
schlechten Tag haben, dann führt das zu Chaos auf der Straße der alle 
Leute gefährdet.

Wie gesagt, die Technik ist noch längst nicht so weit. Jedes Fahrzeug 
müsste mit anderen Daten austauschen können und man bräuchte einen 
globalen gemeinsamen Standard in der Verkehrsleittechnik der idealer 
Weise open Source ist. In den nächsten 30-50 Jahren wird das wohl 
nichts, weil jeder mit seinem eigenen Konzept möglichst viel Geld 
verdienen möchte.

von Max M. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Wenn auf der Straße dafür keine Unfälle mehr passieren würden und
> niemand mehr sterben würde, dann müsste man sich keinen kleinen Panzer
> kaufen um sich sicher auf der Straße zu fühlen.

2562 Verkehrstote 2022 in DE.
74.000 Tote durch Alkohol
170.000 Tote durch Rauchen
16.000 - 58.000 Tote durch Unverträglichkeitsreaktionen auf ZUGELASSENE 
Medikamente.

So, wie war Dein Anliegen doch gleich?
Du fühlst Dich im Strassenverkehr nicht sicher?

Jetzt zieh mal die Verkehrstoten ab die durch Alkohol und 
Medikamentenmißbrauch entstanden sind und auch die, die durch 
Herzinfarkte wegen Rauchen entstanden sind.

Dann dürfte der Strassenverkehr einer der sichersten Orte überhaupt 
sein, denn durch Haushaltsunfälle sterben jedes Jahr so um die 12.000 😂

von MaWin O. (mawin_original)


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Max M. schrieb:
> Dann dürfte der Strassenverkehr einer der sichersten Orte überhaupt
> sein

Es gibt auch Unfälle ohne Tote. Nur mal so als Denkanstoß.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Max M. schrieb:
> Dann dürfte der Strassenverkehr einer der sichersten Orte überhaupt
> sein, denn durch Haushaltsunfälle sterben jedes Jahr so um die 12.000 😂

Ja, ja, immer diese Statistiken ...

Die meisten Menschen sterben nachweislich im Bett, während Todesfälle in
Güllefässern äußerst selten sind. Du weißt jetzt also, wo du fortan
deine Nachtruhe verbringen solltest :)

von Max M. (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Du weißt jetzt also, wo du fortan
> deine Nachtruhe verbringen solltest :)

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_90780602/rheinland-pfalz-landwirt-stirbt-bei-sturz-in-guellefass-vater-schwer-verletzt.html

https://www.agrarheute.com/land-leben/toedlicher-unfall-arbeiter-guellefass-ohnmaechtig-verstirbt-552413

Scheint dann doch häufiger vorzukommen als man meint ;-)

Ohnehin finde ich an den Todesursachen wirklich bemerkenswert das 
überhaupt niemand verstirbt weil er alt ist. Werden ALLE durch 
schreckliche, vermeidbare Krankheiten aus der Blüte ihres Lebens 
gerissen.
Oder eben aus der Demenzstation des Seniorenstifts wo sie sich seit 10J 
medikamentös ruhiggestellt wundliegen.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/gestorbene_anzahl.html

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Max M. schrieb:
> 
https://www.agrarheute.com/land-leben/toedlicher-unfall-arbeiter-guellefass-ohnmaechtig-verstirbt-552413
>
> Scheint dann doch häufiger vorzukommen als man meint ;-)

Ein einziger Fall in 1000 Jahren reißt die Statistik noch nicht hoch.

von Thomas U. (charley10)


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Mike J. schrieb:
...
>
> Die Probleme die im Verkehr mit PKW/LKW entstehen, die werden ja in
> aller Regel von den Fahrern verursacht.
> Ich hatte schon oft den Fall wo mich jemand früh am Morgen fast
> umgefahren hätte, nur weil er mit 50km/h die kleine Kreuzung genommen
> hat und nach rechts abgebogen ist.
> Oder die Leute welche sich persönlich angegriffen fühlen wenn sie jemand
> überholt. Oder die Frau die einfach nicht zur Seite schaut und "Hupsii"
> nicht gesehen hat dass da ja jemand mit seinem Fahrrad steht, einfach
> weil sie so dick ist dass sie sich in ihrem Sitz nicht zur Seite drehen
> kann. Ihre ganze Körpermasse war zwischen Lenkrad, Sitz und
> Seitenscheibe eingepresst.

Wie kannst du nur! Du bist ein gnadenloser Sexist! Ob sich Alice S. mal 
mit dir beschäftigen soll? Ein Thema für #xyz...
Unfallverursacher sind ausschliesslich toxische, Testosteron geladene 
Männer, oder welche, die es mal werden möchten!

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Thomas U. schrieb:
> Unfallverursacher sind ausschliesslich toxische, Testosteron geladene
> Männer, oder welche, die es mal werden möchten!

Hätte nicht gedacht, dass du zumindest tielweise recht hast. Statistisch 
sind Männer wirklich in der Überzahl:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/223266/umfrage/alter-der-beteiligten-von-unfaellen-im-strassenverkehr/

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Ja. Wenn auf der Straße dafür keine Unfälle mehr passieren würden und
> niemand mehr sterben würde, dann müsste man sich keinen kleinen Panzer
> kaufen um sich sicher auf der Straße zu fühlen.

Genau genommen doch. Du übergehst nämlich den Umstand, dass Du letztlich 
ähnlich befördert wirst wie in einem Taxi, dafür aber das Fahrzeug vor- 
ind unterhalten sowie versteuern und versichern musst,  und das Ganze 
für Beförderingsleistingen, die auch vom System allein erbracht werden 
könnten. Ein teurer Spaß!

Aber wenn es Dir das wert ist, wird Dich das Verkehrsunternehmen 
sicherlich nicht hindern, den Fihrpark zu schonen und lediglich die 
Verkehrsleitung in Anspruch zu nehmen.

Aber nicht vergessen: zur Zeit ist das Ganze noch hypothetisch, 
wenngleich ÖPNV-Dienstleistungen on demand und automatisch schon in der 
Erprobung sind.

Das Konzept der Hochgeschwindigkeitsrollsteige wird vermutlich eher 
nicht in nennenswertem Maßstab umgesetzt werden.

von Thomas U. (charley10)


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Kara B. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Unfallverursacher sind ausschliesslich toxische, Testosteron geladene
>> Männer, oder welche, die es mal werden möchten!
>
> Hätte nicht gedacht, dass du zumindest tielweise recht hast. Statistisch
> sind Männer wirklich in der Überzahl:
>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/223266/umfrage/alter-der-beteiligten-von-unfaellen-im-strassenverkehr/

Wenn du dir deine Statistik genau anschaust, siehst du, dass die 
Hauptverursacher mit Pimmel erst Männer werden möchten. Deshalb das 
etwas außergewöhnliche Gehabe im Verkehr...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Kara B. schrieb:
> Hätte nicht gedacht, dass du zumindest tielweise recht hast. Statistisch
> sind Männer wirklich in der Überzahl:

Zum Beispiel solche Unfälle treiben die Statistik nach oben:

Nordsachsen: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten – 18-Jähriger soll 
ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren sein - WELT
www.welt.de › Panorama › Kriminalität
vor 1 Tag · Am Donnerstag kam es auf einer Bundesstraße bei Eilenburg zu 
einem schweren Autounfall – drei Menschen starben. Die Polizei ermittelt 
nun ..

von Thomas U. (charley10)


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Dieter D. schrieb:
> Kara B. schrieb:
>> Hätte nicht gedacht, dass du zumindest tielweise recht hast. Statistisch
>> sind Männer wirklich in der Überzahl:
>
> Zum Beispiel solche Unfälle treiben die Statistik nach oben:
>
> Nordsachsen: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten – 18-Jähriger soll
> ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren sein - WELT

Sag ich doch! Wozu braucht 'man' in diesem Alter die Fleppen?
Auf das Nachgeben/Ausgleichen der Alten vertrauen und wenn die das nicht 
mehr können - weg damit!

> www.welt.de › Panorama › Kriminalität
> vor 1 Tag · Am Donnerstag kam es auf einer Bundesstraße bei Eilenburg zu
> einem schweren Autounfall – drei Menschen starben. Die Polizei ermittelt
> nun ..

von Percy N. (vox_bovi)


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Kara B. schrieb:
> Hätte nicht gedacht, dass du zumindest tielweise recht hast. Statistisch
> sind Männer wirklich in der Überzahl:

Interessanterweise scheint es keine Statistik zu den zurückgelegten 
Fahrstrecken der Männer und Frauen insgesamt zu geben; Umfragen nach 
individurllem Verkehrsaufkommen sind insoweit wenig hilfreich.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Percy N. schrieb:
> Umfragen nach
> individurllem Verkehrsaufkommen sind insoweit wenig hilfreich.

Du meinst also, die Statistik kommt durch Umfragen in Einkaufszenten 
o.ä. zustande?

von Percy N. (vox_bovi)


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Kara B. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Umfragen nach
>> individurllem Verkehrsaufkommen sind insoweit wenig hilfreich.
>
> Du meinst also, die Statistik kommt durch Umfragen in Einkaufszenten
> o.ä. zustande?

Wo gefragt worden ist, habe ich nicht gemutmaßt. Dass die 
Befragtenzahlen bei statista mitunter recht possierlich sind, ergibt 
sich aus den Angaben.

Lustigerweise gibt es immerhin eine Umfrage (mit gut jeweils 1000 
Männlein und Weiblein) zur Verügbarkeit eines Pkw im Haushalt ...

Wieviele km jährlich in D von Männlein bzw Weiblein zurückgelegt werden 
darf man raten. Dass einzelne Frauen etwa ähnlich viele km zurücklegen 
wie einzelne Männer (Umfrageergebnis ...), hilft hier nicht weiter, 
solange man nicht weiß,  wie viele,Frauen und Mönner tatsächlich auf der 
Straße unterwegs sind.

Das Statistische Bundesamt kann man leider auch nicht immer ernst 
nehmen:

"Im Jahr 2020 verunglückten insgesamt 190 233 (57,7 %) männliche und 139 
713 (42,3 %) weibliche Verkehrs-
teilnehmer im Straßenverkehr1
. Der Anteil der Männer an der Bevölkerung lag Ende 2019 bei 49,3 %, der 
der
Frauen bei 50,7 %.
Bei den Verunglückten im Straßenverkehr dominieren aber die Männer: Von 
den 2 719 Getöteten im Straßenver-
kehr im Jahr 2020 waren 75,9 % Männer und Jungen und 24,1 % Frauen und 
Mädchen. Schwerverletzt wurden
36 615 Verkehrsteilnehmer (63,1 %) und 21 371 Verkehrsteilnehmerinnen 
(36,8 %). Bei den Leichtverletzten
waren 115 555 oder 56,2 % männlich und 117 687 oder 43,7 % weiblich."

Wenn man die Einzelposten addiert, fällt's auf ...

"Fast zwei Drittel der verunglückten Frauen kam im Pkw zu Schaden, 
nämlich 80 504 oder 57,6 %. Bei den Männern
lag der Anteil der im Pkw Verunglückten bei 41,3 % oder 78 506 Personen. 
Frauen sitzen scheinbar noch immer
seltener selbst am Steuer als Männer."

Woher glaubt man das zu wissen? Wenn eine Frau auf dem Beifahrersitz 
verunglückt, muss dann ein Mann am Steuer gesessen haben? Hieraus

"Während nur etwas weniger als ein Drittel (31,6 %) der PKW-Insassinnen
als Mitfahrerinnen verunglückten, saßen nur 18,9 % der verunglückten 
männlichen Pkw-Insassen nicht selbst
am Steuer."

ergibt sich das jedenfalls nicht.

Quelle: StatBA, "Unfälle von Frauen und Männern im Straßenverkehr 2020"

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (linuxmint_user)


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Max M. schrieb:
> 2562 Verkehrstote 2022 in DE.
> 74.000 Tote durch Alkohol
> 170.000 Tote durch Rauchen
> 16.000 - 58.000 Tote durch Unverträglichkeitsreaktionen auf ZUGELASSENE
> Medikamente.
>
> So, wie war Dein Anliegen doch gleich?
> Du fühlst Dich im Strassenverkehr nicht sicher?

Ja ja ... diese Statistiken.
Wie viele von den Menschen die an Verkehrsunfällen beteiligt waren sind 
querschnittsgelähmt oder verstümmelt?
-> Interessiert dich nicht, das würde deine krude Theorie ja vollkommen 
in sich kollabieren lassen.

Im Jahr 2021:
Polizeilich erfasste Unfälle insgesamt -> 2.314.938
Unfälle mit Personenschaden -> 258.987
Schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden im engeren Sinne -> 62.398

Verunglückte insgesamt -> 325.691
Getötete -> 2562
Schwerverletzte -> 55 137

Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Tabellen/unfaelle-verunglueckte-.html


Der Unterschied zwischen Leute die rauchen, trinken, Drogen nehmen und 
einer Autofahrt ist:
Die Alkis, Raucher, Drogis, die killen sich nur selber mit ihrer Sucht.
Wenn sie dann allerdings in ein Auto steigen, dann gefährden sie auch 
andere Menschen.

Dir ist das so lange vollkommen egal, so lange DIR nichts passiert ist.
Wenn du dann einen Schaden hast oder dein Kind tot gefahren wurde, von 
einem Typen der wieder mal "hacke dicht" war, dann siehst auch du das 
plötzlich ganz anders.

Mein Argument für ein elektronisches Verkehrsleitsystem ist aber 
trotzdem die Bequemlichkeit. Ich sehe keinen Sinn darin eine Stunde auf 
die Straße zu glotzen und primitive, extrem leicht automatisierbare 
Handlungen durchzuführen.
Auto zu fahren ist keine geistige Meisterleistung!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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MaWin O. schrieb:
>> Gebraucht hab ich den dann fast garned!
>
> Das habe ich mir schon fast so gedacht.
Echt?
> Cha-woma M. schrieb:
>> Genau so  "die Lösung" wie Habecks aus für Öl- und Gasheizung!
>
> Ach. Du bist also auch einer von denen, der nun so überrascht ist, dass
> etwas umgesetzt wird, was im Koalitionsvertrag steht.
Wurde von den Koalitionsverträgen die Merkel geschlossen hat irgentwas 
auch umgesetzt?
Oder wie sagt der Volksmund:
Einmal ist keinmal!
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!
....
Also aus einen Ereignis (Umsetzung eines Pkt des Koal-vert.) begründet 
sich keine Regelmäßigkeit!
Darüberhinaus wurde der Pkt. "Aus für  Öl- und Gasheizung" eigentlich 
für 2025 angepeilt. Nur ein "Black-Out" der Lindner FDP machte es 
möglich den auf das Jahr 2024 vorzuziehen! Wobei immer noch offen ist ob 
man die 65% Grenze auch mit einer Öl-Heizung + Wärmepumpe doch noch 
erfüllen kann!

> Cha-woma M. schrieb:
>> Gab gute Gründe warum man die Heimarbeit in D-land regulierte!
>> "Home-Office", der Traum der Generation Z:
>> "Zeit haben wie ein Hatzie, und Kohle haben wie ein Yuppie!"
>
> Bist du denn neidisch?
Auf wen oder was?

von MaWin O. (mawin_original)


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Cha-woma M. schrieb:
> Merkel

Merkel muss weg!

> Darüberhinaus wurde der Pkt. "Aus für  Öl- und Gasheizung" eigentlich
> für 2025 angepeilt.

Ja gut. Ein Jahr später wäre das natürlich vollkommen problemlos 
gewesen.
Da stimme ich zu.

>>> "Home-Office"
>> Bist du denn neidisch?
> Auf wen oder was?

Home-Office

von Max M. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Ja ja ... diese Statistiken.
Ach ja, gesicherte Zahlen sind viel unzuverlässiger als Dein 
unbestimmtes Bauchgefühl.

> Wie viele von den Menschen die an Verkehrsunfällen beteiligt waren sind
> querschnittsgelähmt oder verstümmelt?
Und wie viele Raucher, Alkoholiker, medikamentengeschädigte haben mit 
schweren Beeinträchtigungen überlebt?

> -> Interessiert dich nicht, das würde deine krude Theorie ja vollkommen
> in sich kollabieren lassen.
Welche Theorie?
Komm mal wieder klar!
Ich habe nur Deinem 'hui ich hab so Angst im Strassenverkehr' die realen 
Risiken gegenübergestellt.

Menschliche Wahrnehmung ist eben unlogisch.
Es sterben mehr Menschen bei Haushaltsunfällen als auf der Strasse.
Es sterben mehr Menschen auf dem Weg zum Flughafen als bei Flugunfällen.
Und wovor haben Menschen am meisten Angst?
Vorm Fliegen!

Das, und nur das, habe ich damit sagen wollen.
Das Du jetzt mit 'Dir sind von Drogis überfahrene Kinder völlig egal du 
pöser Unmensch' kommst, ist bestenfalls lächerlich und perlt so an mir 
ab.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Zur Fahrstatistik:

https://auto-presse.de/autonews.php?newsid=336767
"Mobilitäts-Statistik: Frauen fahren fast so viel wie Männer"

Die vielen kleinen Strecken zum Einkaufen, Tratschen fahren, Pferde 
versorgen fahren, Kinder fahren, das läppert sich zusammen. Dabei 
passieren in der Regel nicht die tödlichen Unfälle.

von Wendels B. (wendelsberg)


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Mike J. schrieb:
> Ich sehe keinen Sinn darin eine Stunde auf
> die Straße zu glotzen und primitive, ...
> Handlungen durchzuführen.

+1

Allerdings:
> extrem leicht automatisierbare
Extrem leicht ist ja nun absolut nicht der Fall.

Ich persoenlich waere schon zufrieden damit, wenn stupides 
Autobahnfahren perfekt funktionieren wuerde. Aber das ist ja auch nicht 
wirklich in Sicht.
Das wird auch erst dann passabel funktionieren, wenn das Einscheren in 
meinen Sicherheitsabstand automatisch angezeigt (und noch wichtiger: 
dann auch verfolgt und bestraft) wird.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dieter D. schrieb:
> Zur Fahrstatistik:

So sieht es heute aus:
https://www.autoflotte.de/nachrichten/fuhrpark/jahresfahrleistung-der-deutschen-frauen-holen-auf-3085115

Wobei die Statistiken hauptsächlich berücksichtigen, auf wen das Auto 
zugelassen wurde:
https://www.autozeitung.de/jaehrliche-fahrleistung-197899.html?image=1

Auf andere Werte kommt man, wenn es sich um ein modernes Comfortauto 
handelt, das sich auf den jeweiligen Fahrer einstellt. D.h. die 
Einstellungen speichert und jederzeit wieder abgerufen wird, wenn 
betreffende Person auf dem Fahrersitz sitzt.

Zum Beispiel:
https://www.meinauto.de/news/vw-key-memory-auto-erkennt-ihre-fahrer
Nach solche Daten sollen Frauen bereits mehr Kilometer fahren.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Mein Argument für ein elektronisches Verkehrsleitsystem ist aber
> trotzdem die Bequemlichkeit.

Falls Du es noch erleben solltest, wird es Dir möglicherweise nicht ganz 
so sehr gefallen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter D. schrieb:
> So sieht es heute aus:
> 
https://www.autoflotte.de/nachrichten/fuhrpark/jahresfahrleistung-der-deutschen-frauen-holen-auf-3085115

Was sagt das darüber aus, wie vuele Männer und Frauen unterwegs sind?

> Wobei die Statistiken hauptsächlich berücksichtigen, auf wen das Auto
> zugelassen wurde:
> https://www.autozeitung.de/jaehrliche-fahrleistung-197899.html?image=1

Dass es sichxhierbei nicht um echte Fahrleistungen handelt, sondern um 
versicherte Naximalrisiken, hast Du nonchalant verschwiegen.

> Auf andere Werte kommt man, wenn es sich um ein modernes Comfortauto
> handelt, das sich auf den jeweiligen Fahrer einstellt. D.h. die
> Einstellungen speichert und jederzeit wieder abgerufen wird, wenn
> betreffende Person auf dem Fahrersitz sitzt.
> Zum Beispiel:
> https://www.meinauto.de/news/vw-key-memory-auto-erkennt-ihre-fahrer
> Nach solche Daten sollen Frauen bereits mehr Kilometer fahren.

Dein Beitrag wäre überzeugender, wenn sich diese Behauotungxaucv nur 
andeutungsweise auf ddn verlinkten Text stützen könnte.

Dieter as usual ...

von Percy N. (vox_bovi)


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von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Percy N. schrieb:
> Vielleicht sollten Senioren häufiger Mofa oder Moped fahren.

Hmm?
Die Senioren sind doch schon mit ihren Pedelecs (vulgo E-Bike) oftmals 
Überfordert!

von Percy N. (vox_bovi)


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Cha-woma M. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Vielleicht sollten Senioren häufiger Mofa oder Moped fahren.
>
> Hmm?
> Die Senioren sind doch schon mit ihren Pedelecs (vulgo E-Bike) oftmals
> Überfordert!

Wie viele Senioren haben mit einem Pedelec ein Schaufenster eingefahren?

Was ist Ironie?

von MaWin O. (mawin_original)


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Max M. schrieb:
> Ich habe nur Deinem 'hui ich hab so Angst im Strassenverkehr' die realen
> Risiken gegenübergestellt.

Nö. Du hast nur Whataboutism betrieben und abgelenkt.

Um On-Topic zu bleiben, hättest du zum Beispiel dieses hier posten 
können:
https://blog.fefe.de/?ts=9af54d17

Percy N. schrieb:
> Wie viele Senioren haben mit einem Pedelec ein Schaufenster eingefahren?

Das kommt öfter vor, als man denkt:
https://www.der-postillon.com/2012/07/rentner-verliert-kontrolle-uber.html

von Mike J. (linuxmint_user)


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Max M. schrieb:
> Ach ja, gesicherte Zahlen sind viel unzuverlässiger als Dein
> unbestimmtes Bauchgefühl.

Na ... was ist mit der Statistik die ich angegeben und verlinkt habe?
Da kam jetzt aber nichts von dir. :-P

Lass mich raten, das unterstützt nicht dein zusammenhangloses Gerede und 
daher gehst du nicht darauf ein. Hab ich dich erwischt!

Ich bin lange Zeit zur Arbeit gelaufen und mit dem Fahrrad gefahren, 
hatte auch gar keinen PKW. In der Zeit hatte ich einige Probleme mit 
PKW-Fahrern, teilweise lag man schon auf der Motorhaube, einfach weil 
die Leute nicht geguckt haben wohin sie fahren.

Menschen welche lebenslange Schäden davon tragen, die kümmern dich 
nicht, weil die sind ja nicht tot ... nicht wahr?

Dir sollte man den Führerschein weg nehmen. Wenn du mal ein paar 
Jahrzehnte nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad fahren musst, dann 
begreifst du vielleicht auch dass man selbst bei einer geringen 
Wahrscheinlichkeit über die Zeit gesehen in etliche Unfälle verwickelt 
wird und einer geht dann eben mal böse aus, aber das reicht einem dann 
völlig.

Vielleicht hast du ja mal das Glück dass dich irgend ein Idiot zum 
Krüppel fährt, du kannst dann nichts mehr machen, dein Leben ist im 
Arsch und es kommt niemand mehr zu dir, weil mit einem Krüppel kann man 
eben nichts machen. Dann kannst du dich freuen dass du nicht tot bist. 
Vielleicht schickst du dem Vollars*h der dich mit überhöhter 
Geschwindigkeit überfahren hat dann auch jedes Jahr Blumen, wer weiß.


Wendels B. schrieb:
> Allerdings:
>> extrem leicht automatisierbare
> Extrem leicht ist ja nun absolut nicht der Fall.
>
> Ich persoenlich waere schon zufrieden damit, wenn stupides
> Autobahnfahren perfekt funktionieren wuerde. Aber das ist ja auch nicht
> wirklich in Sicht.
> Das wird auch erst dann passabel funktionieren, wenn das Einscheren in
> meinen Sicherheitsabstand automatisch angezeigt (und noch wichtiger:
> dann auch verfolgt und bestraft) wird.

Wenn jedes Fahrzeug seine Daten an alle anderen Fahrzeuge weiter geben 
würde, also die Position, den Abstand zum Nebenfahrzeug, wohin es fahren 
will, aktuelle Geschwindigkeit usw. dann kann man mit den Informationen 
super leicht berechnen wo jedes Fahrzeug in den nächsten Minuten sein 
wird. Man kann also extrem präzise Voraussagen treffen.

Aktuell hast du 100% der Fahrzeuge die nicht miteinander reden, keine 
Daten austauschen und man kann hier auch keineswegs steuernd eingreifen. 
Also aktuell ist alles Mist.

In den meisten Fahrzeugen sitzen Leute die unberechenbar sind. Wie auch, 
es weiß ja niemand was die gerade so denken. Will der Typ in den 
nächsten Sekunden die Spur wechseln? Das weiß niemand, man sieht es 
indem er blinkt oder indem er einfach das Lenkrad zur Seite reißt. Ich 
sehe oft Leute die einfach blinkfaul sind.

Wenn du aber in wirklich jedem Fahrzeug Sensoren hättest und die 
Fahrzeuge untereinander (z.B. über Wifi-6) kommunizieren würden, dann 
könnte ein Krankenwagen einfach so durch eine brechend volle Autobahn 
wahren ohne dass er auch nur abbremsen müsste. Die hinteren Fahrzeuge 
bekommen mit dass sich der Krankenwagen nähert, diese Fahrzeuge geben 
ihr Wissen nach vorn weiter und jedes Fahrzeug weiß genau was es zu tun 
hat. Da braucht es nicht mal ein elektronisches Verkehrsleitsystem (5G).

Wenn in den Fahrzeugen jedoch irgend welche Leute sitzen die entscheiden 
müssen, dann kann das in 99% der Fälle klappen dass die Personen auf die 
Anweisungen des Bordcomputers reagieren und die Spur frei machen. Es 
gibt aber auch den einen Typen der dann richtig rein grätscht, sein 
Fahrzeug verlässt und mit einer Eisenstange auf den Krankenwagen 
einschlägt. Vielleicht weil er sich nicht genügend respektiert fühlt ... 
wer weiß.

Von daher würde ich eine komplette Übernahme der Steuerung der Fahrzeuge 
durch ein elektronisches (open source software) System sinnvoller 
finden.
Es wäre gut wenn sich alle Fahrzeughersteller anteilmäßig daran 
beteiligen müssen, damit die Finanzierung, Arbeit und Entwicklung von 
allen gleichmäßig geschultert wird. Vor allem sollte es aber einen 
globalen Standard geben.

von MaWin O. (mawin_original)


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Mike J. schrieb:
> Wenn du aber in wirklich jedem Fahrzeug Sensoren hättest und die
> Fahrzeuge untereinander (z.B. über Wifi-6) kommunizieren würden, dann
> könnte ein Krankenwagen einfach so durch eine brechend volle Autobahn
> wahren ohne dass er auch nur abbremsen müsste. Die hinteren Fahrzeuge
> bekommen mit dass sich der Krankenwagen nähert

Das ist natürlich nicht so.
Kommunikation untereinander macht das Problem keineswegs trivial. Es 
kann maximal ein kleiner zusätzlicher Baustein sein.

In keinem Fall darf sich das Fahrzeug auf eine Reaktion der anderen 
Fahrzeuge verlassen.
Was ist, wenn die Kommunikation fehlschlägt?
Was ist, wenn plötzlich ein Schaden am Fahrzeug auftritt und es ganz 
einfach nicht mehr fahren kann?
Was ist, wenn eine unvorhersehbare Situation eintritt (z.B. 
Wildwechsel)?

Die Kopplung aller Fahrzeuge funktioniert auf deiner Carrerabahn. In der 
Realität mit Sicherheitsanforderungen (ASIL) bringt dir das allerdings 
weniger als gedacht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Percy N. schrieb:
> Dieter as usual ...

Deine abfälligen Bemerkungen, wie gewöhnlich.

Percy N. schrieb:
> Dass es sichxhierbei nicht um echte Fahrleistungen handelt, sondern um
> versicherte Naximalrisiken, hast Du nonchalant verschwiegen.

Die echten Fahrleistungen gibt es beim An-, Um- und Abmelden der 
Fahrzeuge von den Kraftfahrzeugzulassungsstellen. Beim TÜV werden die 
km-Stände auch noch erfasst. Diese Fahrleistungen können nur dem 
KfZ-Halter zugeordnet werden.

Die Versicherungen haben oft nur verfügbar die Daten der versicherten 
Kilometerleistung und Annahme der korrekten Meldung der km-Stände an die 
Versicherung bei den Abfragen, Versicherungsbeginn und -ende, sowie 
Unfallmeldung. Diese haben aber die Zusatzinformation, ob die 
Versicherung noch für weitere Fahrende abgeschlossen wurde.

Percy N. schrieb:
> Dein Beitrag wäre überzeugender, wenn sich diese Behauotungxaucv nur

Der Link verweist auf ein technisches System, worauf auf den/die 
Faherende/n geschlossen werden kann, sofern nicht gegen die Erfassung 
von Daten für statistische Werbezwecke widersprochen wurde.

Was meinst Du, warum im dem Satz darunter nur "sollen" steht und nicht 
"unter dem Link steht, dass ...."?

Mike J. schrieb:
> Menschen welche lebenslange Schäden davon tragen, ...

Versicherungstechnisch und von der Schadenssumme aus betrachtet, sind 
das für den Verursacher die teuersten Fälle.

Mike J. schrieb:
> Ich bin lange Zeit ....  hatte auch gar keinen PKW.

Wobei ich beim Fahren der gleichen Strecken auch festgestellt habe, dass 
es auch Stellen gibt, da hat der Autofahrer auch beim sehr vorsichtigen 
fahren, keine eine Chance eine Radfahrer oder Motorradfahrer nicht 
abzuschneiden. Als Mitfahrer hatte ich zwei Brüder im Auto, die sich 
lustig darüber machten, wie langsam ich einen bestimmten Abschnitt 
gefahren bin. Sein Bruder verunglückte nur wenige Monate später mit der 
80er an dieser Stelle tödlich.

Mike J. schrieb:
> Wenn du aber in wirklich jedem Fahrzeug Sensoren hättest und die
> Fahrzeuge untereinander (z.B. über Wifi-6) kommunizieren würden,

Das ginge heute bereits schon bei vielen Fahrzeugen auch ohne diese 
Wifi-Kommunikation. Navi, Abstandssystem oder Kamera reichen bereits aus 
um einen Stau zu erkennen und ihm die Auswahl zu lassen seitlich ran zu 
fahren für die Rettungsgasse oder einen saftigen Strafzettel mit 
Fahrverbot. Schaden am System, Kommunikationsfehler oder 
Unvorhersehbares wäre bei solchen Lösungen nicht katastrophal.

von Mike J. (linuxmint_user)


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MaWin O. schrieb:
> Die Kopplung aller Fahrzeuge funktioniert auf deiner Carrerabahn.

Ja, nur ist die aktuelle Technik quasi blind. Bei vielen Fahrzeugen weiß 
man nicht ob sie jetzt um die Ecke kommen oder auch ob das Fahrzeug 
jetzt ein großer LKW ist oder doch nur ein Stück Himmel. Es sind schon 
Tesla-Fahrzeuge einfach in LKW rein gefahren, weil sie die neben ihnen 
fahrenden riesigen LKW nicht erkannt haben.

Die Erkennung ist nicht trivial.

Elon Musk nutzt nur Kameras, kein Radar oder Lidar. Das hat aber auch 
einen Sinn, denn wenn wirklich viele Fahrzeuge im Verkehr sind und man 
mit Radar/Lidar die Umgebung erfassen möchte, dann erzeugt man eben auch 
Störungen die von anderen Fahrzeugen aufgefangen werden.

Wir sind aktuell in einer Phase wo man versucht die Umgebung besser 
wahrzunehmen. Mit der aktuellen Technik und der Beschränkung dass die 
Daten nicht geteilt werden wird die Erkennung der Umgebung durch andere 
Fahrzeuge nur erschwert. Man kann nicht durch die anderen Fahrzeuge 
hindurch schauen.

Klar darf das Fahrzeug sich nicht allein auf die Daten von anderen 
verlassen und es darf sich auch nicht dumm hinten an ein anderes 
anhängen. Davon spreche ich hier aber auch gar nicht.

Noch mal für dich:
- Objekterkennung macht jedes Fahrzeug für sich und muss auch selbst auf 
die Umgebung reagieren.
- Durch den Datenaustausch kann die Umgebung aber deutlich besser 
erfasst werden, man kann quasi durch alle Fahrzeuge hindurch schauen und 
sieht auch was um die Ecke passiert. Es kann viel besser geplant werden, 
weil viele Dinge dann eben schon bekannt sind.

MaWin O. schrieb:
> Was ist, wenn die Kommunikation fehlschlägt?
> Was ist, wenn plötzlich ein Schaden am Fahrzeug auftritt und es ganz
> einfach nicht mehr fahren kann?
> Was ist, wenn eine unvorhersehbare Situation eintritt (z.B.
> Wildwechsel)?

Weil so etwas passieren kann soll man also lieber blind und taub sein?
Ist dann ja viel besser ... wozu sollte man auch dieses Wissen sammeln 
welches andere Fahrzeuge eh erfasst/erkannt und ausgewertet haben? Man 
muss seine Erfahrungen eben alle selbst machen. Wenn da ein Fußgänger 
nicht gesehen wird, weil ein anderes Fahrzeug die Sicht versperrt dann 
fährt man eben drüber.

Man hätte natürlich das andere Fahrzeug auch fragen können ob sich da 
jemand gerade entlang bewegt und ob alles frei ist. Aktuell nutzen wir 
diese Option nicht weil es nicht geht, denn oft stehen neben einem nur 
dumme Blechkisten und niemand mit dem man reden kann.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter D. schrieb:
> Die echten Fahrleistungen gibt es beim An-, Um- und Abmelden der
> Fahrzeuge von den Kraftfahrzeugzulassungsstellen. Beim TÜV werden die
> km-Stände auch noch erfasst. Diese Fahrleistungen können nur dem
> KfZ-Halter zugeordnet werden.

Damit sind diese Angaben,  soweit sie überhaupt erfasdt und gesammelt 
werden,  genau so wenig zur Beantwortung der Frage dienen wie die 
abgesichetten Risiken der Versicherer, auf die Du Dich hier

Dieter D. schrieb:
> Die Versicherungen haben oft nur verfügbar die Daten der versicherten
> Kilometerleistung und Annahme der korrekten Meldung der km-Stände an die
> Versicherung bei den Abfragen, Versicherungsbeginn und -ende, sowie
> Unfallmeldung. Diese haben aber die Zusatzinformation, ob die
> Versicherung noch für weitere Fahrende abgeschlossen wurde.

beziehst, ohne explizit darauf einzugehen, dass es sichcgerade nicht um 
faktisch relevante Daten handelt.

Dieter D. schrieb:
> Der Link verweist auf ein technisches System, worauf auf den/die
> Faherende/n geschlossen werden kann, sofern nicht gegen die Erfassung
> von Daten für statistische Werbezwecke widersprochen wurde.

Na bitte, geht doch. Fehlt leider der Hinweis, dass in dem Artikel nicht 
ein einziges Datum mitgeteilt wird.

> Was meinst Du, warum im dem Satz darunter nur "sollen" steht und nicht
> "unter dem Link steht, dass ...."?

Ich halte mich eher an die Eingangsformulierung

Dieter D. schrieb:
> Auf andere Werte kommt man, wenn es sich um ein modernes Comfortauto
> handelt, das sich auf den jeweiligen Fahrer einstellt.

Immerhin hast Du an einer einzigen Stelle durchblicken lassen, dass die 
links om Zweifel nur sehr wenig mit dem realen Verkehrsgeschehen zu tun 
haben. Aber der eine oder andere Haruspex mag seine Freude daran haben.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Dieter D. schrieb:
> Sein Bruder verunglückte nur wenige Monate später mit der
> 80er an dieser Stelle tödlich.

Ich sehe wirklich oft dass Menschen die Situation falsch einschätzen und 
oft auch nicht daraus lernen, weil zufälliger Weise nichts passiert ist.

Dieter D. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Menschen welche lebenslange Schäden davon tragen, ...
>
> Versicherungstechnisch und von der Schadenssumme aus betrachtet, sind
> das für den Verursacher die teuersten Fälle.

Ja. Es fragt sich nur wie sehr bereit die Unternehmen und Politiker sind 
etwas zu ändern um die Wahrscheinlichkeit von solchen Unfällen zu 
verringern.

Die betroffenen Menschen die würden alles Geld dafür geben um ein 
normales Leben zu haben. Jetzt gibt es aber die Politik und Leute die 
meinen dieses automatische Fahren nicht zu brauchen, die behindern die 
Innovation.

Ich überlege mir wie man eine Situation möglichst kostengünstig 
optimieren kann. Da wir eh dabei sind so ein System zu entwickeln 
sollten die Autobauer nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen, sondern 
eine ordentliche, offene Lösung entwickeln. Hier sieh aber dann jeder 
seine Felle davon schwimmen und meint dass er dann kein gutes 
Verkaufsargument für seine Fahrzeuge mehr hat.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mike J. schrieb:
> Aktuell hast du 100% der Fahrzeuge die nicht miteinander reden, keine
> Daten austauschen und man kann hier auch keineswegs steuernd eingreifen.
> Also aktuell ist alles Mist.

Das passt aber den mega Narrzisten in Führungsposition (Ab Teamleiter 
geht`s los) mal garnet! Dem seine Karre muss dann auf Modus "weg da" 
durch den Verkehr pflügen wie ein Zerstörer in high speed das Meerwasser 
zerschneidet und alles unterpflügen was ihm die Querre kommt!
Kommunikation und Abstimmen sind dem das größte Greul!

von MaWin O. (mawin_original)


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Mike J. schrieb:
> Weil so etwas passieren kann soll man also lieber blind und taub sein?

Das habe ich nicht behauptet.
Ich habe lediglich auf deine Theorie geantwortet.
Hier noch einmal das Zitat, auf das ich geantwortet habe:

Mike J. schrieb:
> Wenn du aber in wirklich jedem Fahrzeug Sensoren hättest und die
> Fahrzeuge untereinander (z.B. über Wifi-6) kommunizieren würden, dann
> könnte ein Krankenwagen einfach so durch eine brechend volle Autobahn
> wahren ohne dass er auch nur abbremsen müsste. Die hinteren Fahrzeuge
> bekommen mit dass sich der Krankenwagen nähert, diese Fahrzeuge geben
> ihr Wissen nach vorn weiter und jedes Fahrzeug weiß genau was es zu tun
> hat.

Das funktioniert eben so nicht.
Es kann nicht funktionieren, weil man sich nicht auf die Kommunikation 
verlassen kann.
Sobald ein Kommunikationsfehler auftritt, brettert der Krankenwagen in 
das Stauende. Oder er muss eben doch abbremsen. Und das geht nur, wenn 
er entsprechende Systeme zur Erkennung hat. (z.B. Lidar, usw)

Die Kommunikation kann nur ein Zusatz zum sowieso schon autonomen System 
sein.

Und davon abgesehen muss das Kommunikationssystem auch mit Fahrzeugen 
umgehen können, die bewusst falsche Daten senden.

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mike J. schrieb:
> Ich sehe wirklich oft dass Menschen die Situation falsch einschätzen und
> oft auch nicht daraus lernen, weil zufälliger Weise nichts passiert ist.

Dir fehlt einfach der holistische Blick auf die Pschologie der Menschen 
als Gesammtheit.
Das ausblenden von Psychopathen, Narrzisten, Soziophaten .... führt zu 
falschen annahmen bzgl. den Triebfedern menschlichen Tuns.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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MaWin O. schrieb:
> Sobald ein Kommunikationsfehler auftritt, brettert der Krankenwagen in
> das Stauende. Oder er muss eben doch abbremsen. Und das geht nur, wenn
> er entsprechende Systeme zur Erkennung hat. (z.B. Lidar, usw)

Auch ohne Kommunikation bretter der Krankenwagen ins Stauende, weil halt 
die Menschheit nicht nur aus sozial denken Menschen besteht. Min. 10% 
sind einfach nur dyssozial Gestalten. Die scherren sich um eine 
Rettungsgasse einen feuchten Dreck.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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MaWin O. schrieb:
> In keinem Fall darf sich das Fahrzeug auf eine Reaktion der anderen
> Fahrzeuge verlassen.
> Was ist, wenn die Kommunikation fehlschlägt?
> Was ist, wenn plötzlich ein Schaden am Fahrzeug auftritt und es ganz
> einfach nicht mehr fahren kann?
> Was ist, wenn eine unvorhersehbare Situation eintritt (z.B.
> Wildwechsel)?

An deiner Stelle würde ich einfach garned mehr aus deiner Hütte 
rausgehen.
Dann haste 90% deiner möglichen Gefahren schon gemieden!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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MaWin O. schrieb:
>>>> "Home-Office"
>>> Bist du denn neidisch?
>> Auf wen oder was?
>
> Home-Office

Home?
Is mir egal!
Office?
Da wird mir immer schlecht!

von Wendels B. (wendelsberg)


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Mike J. schrieb:
> oder indem er einfach das Lenkrad zur Seite reißt. Ich
> sehe oft Leute die einfach blinkfaul sind.

Dass alle nachfolgenden Fahrzeuge sowas erkennen und automatisch 
anzeigen, waere ja mal ein sinnvoller Anfang.

Ja ich weiss, das wuerde die Autonation D in wenigen Wochen in den 
Abgrund treiben.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Ich sehe wirklich oft dass Menschen die Situation falsch einschätzen und
> oft auch nicht daraus lernen, weil zufälliger Weise nichts passiert ist.

Genauer: nichts daraus lernen können, weil nicht einmal ansarzweise eine 
potentielle Gefahe erkennbar war. Und schlimmer noch: wird dieselbe 
Strecke häufiger befahren, dann wird die Unaufmerksamkeit an dieser 
Stelle habitualisiert und somit zur Routine.

Ich weiß nicht, wie die Führerscheinausbildung heute ist; ich habe aus 
mehreren dieser Ausbildungen in den 70er Jahren unterschiedliche 
Erfahrungen insbesondere hinsichtlich der theoretischen Ausbildung. 
Später konnte ich es noch bei unseren Jungs nebst Anhang beobachten, 
dass kaum jemand bereit ist, Regeln zu lernen, zu hinterfragen und zu 
verstehen, sondern stattdessen Feageblgen nebst Lösung auswendig gekernt 
werden. Vielleicht sollte man die Prüfung erwwitern um ein offenes 
Gespräch, in dem der Kandidat zB eine am Bildschirm vorgespielte 
Verkehrssituation analysiert und bewertet. Es muss ja nicht gleich ein 
Wimmelbild sein, obwohl manche Verkehrslage dem recht nahe kommt. Die 
hierbei zu prüfende Kompetenz ließe sich wohl als "situative 
Gewärtigkeit" bezeichnen (was Maschinen nur schematisch implementiert 
werden kann, fürchte ich).

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Percy N. schrieb:
> Später konnte ich es noch bei unseren Jungs nebst Anhang beobachten,
> dass kaum jemand bereit ist, Regeln zu lernen, zu hinterfragen und zu
> verstehen, sondern stattdessen Feageblgen nebst Lösung auswendig gekernt
> werden. Vielleicht sollte man die Prüfung erwwitern um ein offenes
> Gespräch, ...

Die Prüfungsbedingungen können nicht mehr in Ordnung bringen, wo die 
Eltern (bzw. die Mehrzahl der Eltern) bei der Erziehung versagten.

von Mike J. (linuxmint_user)


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MaWin O. schrieb:
> Das funktioniert eben so nicht.
> Es kann nicht funktionieren, weil man sich nicht auf die Kommunikation
> verlassen kann.

Nein, die gute Kommunikation vereinfacht das Zusammen leben. Ist so wie 
bei uns Menschen auch. Man hat es dadurch leichter, weil man weiß was 
los ist.

MaWin O. schrieb:
> Sobald ein Kommunikationsfehler auftritt, brettert der Krankenwagen in
> das Stauende.

Das ist so als ob ich auf der Straße immer ganz langsam fahre, weil ja 
immer etwas passieren kann. Es kann immer jemand geradeaus fahren obwohl 
er gerade blinkt. Es kommen mir auch manchmal auf der gerade Straße 
Fahrzeuge entgegen die einen Blinker an haben.

Also mit Fehlern muss man rechnen.

MaWin O. schrieb:
> Sobald ein Kommunikationsfehler auftritt, brettert der Krankenwagen in
> das Stauende. Oder er muss eben doch abbremsen. Und das geht nur, wenn
> er entsprechende Systeme zur Erkennung hat. (z.B. Lidar, usw)
Es gib Kamera-Sensoren welche dir die Tiefen-Informationen liefern und 
du kannst auch auch einem Stereo-Bild die Tiefe ermitteln, da braucht es 
kein Lidar.

> Die Kommunikation kann nur ein Zusatz zum sowieso schon autonomen System
> sein.
Na sicher, das versuche ich dir die ganze Zeit zu sagen. Das ist aber 
ein sehr sinnvoller Zusatz der die Sicherheit deutlich verbessert und 
bei der Erkennung vom Verkehr (oder von Objekten) extrem hilfreich ist.

von MaWin O. (mawin_original)


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Mike J. schrieb:
> Also mit Fehlern muss man rechnen.

Gut, dass du deinen Denkfehler nun selbst einsiehst.

von Mike J. (linuxmint_user)


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MaWin O. schrieb:
> Gut, dass du deinen Denkfehler nun selbst einsiehst.

Ich habe dir erklärt wie man Fehler minimieren kann. Das System lässt 
sich so auch vereinfachen, weil die Anforderungen dann nicht so hoch 
sind. Die Erkennungsrate ist durch die Kommunikation deutlich besser.

Außerdem, du bist nicht MaWin.

von MaWin O. (mawin_original)


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Mike J. schrieb:
> Ich habe dir erklärt wie man Fehler minimieren kann. Das System lässt
> sich so auch vereinfachen, weil die Anforderungen dann nicht so hoch
> sind. Die Erkennungsrate ist durch die Kommunikation deutlich besser.

Möchtest du noch einmal schauen, um was es hier im Thread geht?

Es geht um Mopeds, die 60 km/h statt 45 km/h fahren sollen. Nicht um 
modernes vollautonomes Fahren.

Wenn du über vollautonomes Fahren reden möchtest, dann mache doch bitte 
deinen eigenen Thread auf, statt hier dumm zu schwätzen.
Ich habe nie über vollautonomes Fahren geredet.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Später konnte ich es noch bei unseren Jungs nebst Anhang beobachten,
>> dass kaum jemand bereit ist, Regeln zu lernen, zu hinterfragen und zu
>> verstehen, sondern stattdessen Feageblgen nebst Lösung auswendig gekernt
>> werden. Vielleicht sollte man die Prüfung erwwitern um ein offenes
>> Gespräch, ...
>
> Die Prüfungsbedingungen können nicht mehr in Ordnung bringen, wo die
> Eltern (bzw. die Mehrzahl der Eltern) bei der Erziehung versagten.

Das ist insoweit richtig, als niemand surch Prüfungsbedingungen allein 
auf ein bestimmtes Leistungsniveau gebracht wird. Die 
Prüfungsbedingungen können aber sehr wohl dafür Sorge teagen, dass nicht 
nur Reproduktionsföhigkeit abgeprüft wird, sondern auch Reorganisation, 
Teansfer und Problemlösung.

Sinnvoll wäre alkerdings auch, die StVO zu verschlanken und seitens der 
Verkehrsbehörden darauf zu achten, dass Zeichen und Markierungen 
sinnvoll, sparsam und rechtmäßig eingesetzt werden.

von Christian M. (likeme)


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ich merk schon außer Diskussionen nix neues...

von Harald W. (wilhelms)


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Cha-woma M. schrieb:

> An deiner Stelle würde ich einfach garned mehr aus deiner Hütte
> rausgehen.
> Dann haste 90% deiner möglichen Gefahren schon gemieden!

Du weisst schon, das die meisten Menschen im Bett sterben?
Also sollte man Betten tunlichst meiden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald W. schrieb:
> Also sollte man Betten tunlichst meiden.

https://heimatverein-winterbach.de/2020/06/15/warum-hatten-die-menschen-fruher-so-kurze-betten/
"Es entstand auch der Aberglaube, wer im Sitzen schliefe, könne so dem 
Tod entgehen."

Daher ein kleiner Tip am Rande. Du musst Deins nur kürzen auf Längen wie 
früher.

von Thomas U. (charley10)


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Mike J. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> würdest Du es dann immer noch komfortabel finden,
>> vollautomatisch in einem bequemen Container von A nach B geschafft zu
>> werden? Das war nämlich die Frage.
>
> Ja. Wenn auf der Straße dafür keine Unfälle mehr passieren würden und
> niemand mehr sterben würde, dann müsste man sich keinen kleinen Panzer
> kaufen um sich sicher auf der Straße zu fühlen.
>
> Ich will mit dem Auto wirklich nur von A nach B, das war es dann auch.
> Wie das genau abläuft ist mir recht egal. Ideal wäre es wenn ich mich
> nicht auf die Straße konzentrieren muss. Ich finde es recht doof wenn
> ich das Fahrzeug durch den Verkehr navigieren muss, das ist keine
> großartig intelligente Leistung, man muss aber auf viel achten.
>
Das Ziel wäre für dich idealerweise, das "B" in einer Sänfte 
(=Faultierschaukel) zu erreichen?
Dann kannst du doch dein Fahrzeug verschrotten (!= verkaufen), um 
anschliessend gaaanz billig im Taxi deine Ziele anzusteuern?
Das nimmt dir ebenso die Angst vor der Verantwortung, die du damit 
Anderen übergibst...

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Thomas U. schrieb:
> Dann kannst du doch dein Fahrzeug verschrotten (!= verkaufen), um
> anschliessend gaaanz billig im Taxi deine Ziele anzusteuern?
> Das nimmt dir ebenso die Angst vor der Verantwortung, die du damit
> Anderen übergibst...

Jetzt noch einen Schritt weiter denken: Man kaufe sich ein Taxi, 
unterhalte es und lasse sich damit chauffieren. Bis das Leitsystem das 
übernehmen kann, werden so wenigstens einige der immer knapper werdenden 
Arbeitsplätze geschaffen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter D. schrieb:
> Daher ein kleiner Tip am Rande. Du musst Deins nur kürzen auf Längen wie
> früher.

https://de.wikipedia.org/wiki/Prokrustes

von Mike J. (linuxmint_user)


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Thomas U. schrieb:
> Das Ziel wäre für dich idealerweise, das "B" in einer Sänfte
> (=Faultierschaukel) zu erreichen?
> Dann kannst du doch dein Fahrzeug verschrotten (!= verkaufen), um
> anschliessend gaaanz billig im Taxi deine Ziele anzusteuern?
> Das nimmt dir ebenso die Angst vor der Verantwortung, die du damit
> Anderen übergibst...

Was du nicht begreifst:
Menschen fahren nicht deshalb Auto weil sie es toll finden, sonder weil 
der Zweck es erfordert.

Wenn ich gar nicht mehr Auto fahren müsste und das mit dem Home-Office 
endlich wieder klappen würde, dann wäre ich sofort dabei.

Es arbeiten immer mehr Leute in Firmen die einfach sehr weit weg sind, 
weil sie nicht jedes Mal wenn sie einen neuen Job haben auch umziehen 
können. Das funktioniert im realen Leben nun mal nicht.

Auto zu fahren ist notwendig, aber nur deshalb weil es aktuell keine 
bessere Alternative gibt.

Leute wie du leben für das Auto fahren und finden es ganz toll, das ist 
offenbar die Lebensaufgabe durch die Weltgeschichte zu gondeln.

Leute wie ich, die finden es lästig sinnlos Zeit zu verschwenden und 
dafür dann auch noch eine Menge Geld zu bezahlen.

Ich mache gerne lange Spaziergänge, laufe dabei zügig, sprinte einen 
Teil der Strecke und "verschwende" somit dann 3 Stunden. Das ist Zeit 
die für mich sinnvoll eingesetzt ist.

Auto zu fahren gehört aber nicht dazu. In einer Blechkiste zu sitzen und 
auf die Straße zu glotzen ist einfach nur hirnlos und vor allem, es 
bringt mir nichts ... außer dass ich von A nach B komme.

Ja, so ein automatisches E-Auto ist schon nicht schlecht, da kann man 
dann auch noch im sehr hohen Alter mobil sein, ohne Angst haben zu 
müssen dass man einen Unfall baut. Wenn ich so alt bin, dann will ich 
mich in MEINEN PKW setzen können und ihm sagen dass ich zu meinen Enkeln 
kutschiert werden möchte. Dann lehne ich mich entspannt zurück und schau 
mir die Landschaft an.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Wenn ich so alt bin, dann will ich
> mich in MEINEN PKW setzen können und ihm sagen dass ich zu meinen Enkeln
> kutschiert werden möchte. Dann lehne ich mich entspannt zurück und schau
> mir die Landschaft an.

Wenn das mal so kommt, daß alle Autos und alle Heizungen nurnoch 
elektrisch betrieben werden, dann ist der Strombedarf dermaßen groß, daß 
du keine Landschaft mehr genießen kannst, die ist dann nämlich 
zugepflastert mit Solarzellen und Windrädern.

SCNR

von Max M. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Was du nicht begreifst:
> Menschen fahren nicht deshalb Auto weil sie es toll finden, sonder weil
> der Zweck es erfordert.

Oha, das ist mal eine GANZ steile These!
Wenn Du Recht hättest, dann wäre ein Dacia Sandero mit 54KW eine der 
fettesten Karren auf deutschen Strassen und es gäbe ca. 80% weniger 
Autos.

Der Zweck erfordert nämlich den Transport von A nach B zu einem 
möglichst geringen Preis in möglichst geringter Zeit.
Und da ist zumindest in gut entwickelten städtischen Gebieten das Auto 
wohl auf den letzten Plätzen.

Das Auto ist für sehr viele Menschen derart emotional belastet das es 
weit, weit mehr ist als ein schnödes Transportmittel.
Und sehr viele fahren sehr gerne Auto.

von Thomas U. (charley10)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Wenn ich so alt bin, dann will ich
>> mich in MEINEN PKW setzen können und ihm sagen dass ich zu meinen Enkeln
>> kutschiert werden möchte. Dann lehne ich mich entspannt zurück und schau
>> mir die Landschaft an.
>
> Wenn das mal so kommt, daß alle Autos und alle Heizungen nurnoch
> elektrisch betrieben werden, dann ist der Strombedarf dermaßen groß, daß
> du keine Landschaft mehr genießen kannst, die ist dann nämlich
> zugepflastert mit Solarzellen und Windrädern.
>
> SCNR

Wenn der gute Mann dann noch soo sportlich drauf ist, emittiert der 
dabei zusätzliches, äußerst giftiges(!) Gas und lebt dadurch vielleicht 
sogar länger, was eine zusätzliche Belastung der Rentenkassen 
zuungunsten unserer jungen Generation ist, deren Lebensziel oft die 
Selbstfindungsphase bis zur Rente sein mag... ;-))

von Thomas U. (charley10)


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Max M. schrieb:
...
>
> Der Zweck erfordert nämlich den Transport von A nach B zu einem
> möglichst geringen Preis in möglichst geringter Zeit.
> Und da ist zumindest in gut entwickelten städtischen Gebieten das Auto
> wohl auf den letzten Plätzen.
>
> Das Auto ist für sehr viele Menschen derart emotional belastet das es
> weit, weit mehr ist als ein schnödes Transportmittel.
> Und sehr viele fahren sehr gerne Auto.

Wenn ich allerdings manchen Aktionen Glauben schenken darf, fordern 
mindestens 121% der Befragten die vollständige Abschaffung der freien, 
privaten Moblität. JETZT SOFORT! ;-))

von Thomas U. (charley10)


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Max M. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Was du nicht begreifst:
>> Menschen fahren nicht deshalb Auto weil sie es toll finden, sonder weil
>> der Zweck es erfordert.
>
> Oha, das ist mal eine GANZ steile These!
> Wenn Du Recht hättest, dann wäre ein Dacia Sandero mit 54KW eine der
> fettesten Karren auf deutschen Strassen und es gäbe ca. 80% weniger
> Autos.
>
Ausgesprochen unnatürliche Übermotorisierung!!!
Es gab mal einen Typ 'Auto', der in seiner rasanten technischen 
Entwicklung mit 19, 23 und 26PS aufwarten konnte. Damit wäre die 
Diskussion um 30/60/90 ebenfalls obsolet...
Außerdem hatte das für die damals gleichfalls vorhandene 'Unterschicht' 
per Beschluss zu genügen.

> Der Zweck erfordert nämlich den Transport von A nach B zu einem
> möglichst geringen Preis in möglichst geringter Zeit.
> Und da ist zumindest in gut entwickelten städtischen Gebieten das Auto
> wohl auf den letzten Plätzen.
>
> Das Auto ist für sehr viele Menschen derart emotional belastet das es
> weit, weit mehr ist als ein schnödes Transportmittel.
> Und sehr viele fahren sehr gerne Auto.

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Wenn ich allerdings manchen Aktionen Glauben schenken darf
darfst du, solltest Du aber nicht.

Vor vielen Jahren kam mal ein Bericht das Verhaltensforscher 
herausgefunden hatten das man die Meinung einer Masse am besten dadurch 
manipuliert indem man ihnen glaubhaft macht das 'alle anderen' bzw. eine 
erhebliche Zahl und am besten auch ein paar wichtige 
Identifikationssymbole des öffentlichen Lebens, dieser Meinung sind, 
diese Dinge wollen.
Der unbewusste Drang des Menschen Teil der Masse sein zu wollen, 
gefallen zu wollen, nicht anzuecken, bringt ihn dann dazu das auch zu 
wollen.

Also setzt deine Leute in den Aufsichtsrat der großen Medien, kaufe dir 
medienschaffende durch Zugang zu wichtigen Leuten und Förderungen, 
bezahle ein paar Promis und du kannst Millionen leichtgläubiger Idioten 
erzählen was immer Du willst und es wird wahr, alleine dadurch das Du 
behauptest es wäre schon wahr.

Außerdem ist die Meinung der Masse ja garnichts wert, weil sie nicht 
denken können.
Denn wenn all die Leute die so unglaublich überzeugt den Planeten retten 
wollen, tatsächlich ihren Wahn auch leben würden, hätten sie kein Auto, 
keine Heizung, würde langlebige verschlissene Kleidung tragen, hätten 
keine Kinder und die richtig Konsequenten hätten sich selbst entleibt um 
ihren ökologischen Fussabdruck auf Null zu senken.

Wer aber sehenden Auges die Wahrheit sagt und ausspricht was alle leben, 
nämlich: 'Ich scheisse auf die anderen. Sollen die doch untergehen 
solange ich nur halbwegs anständig leben kann. Natürlich bin ich bereit 
auf Menschen schiessen zu lassen bevor ich in der gleichen Armut leben 
muss wie die, nur sollte es möglichst weit weg von mir geschehen'
dann ist man zum Abschuss freigegeben.
Aber eigentlich ist es genau das was wir alle tun.
Denn die homöopathischen Solidaritätsbekundungen mit Kleingeld und den 
Händen in der Tasche und das auch nur solange mein zweiter Jahresurlaub, 
die große Wohnung, der SUV und der Flatscreen nicht gefährdet sind, ist 
doch nur Augenwischerei, weil man nicht das egoistische Drecksschwein 
sein will das man nunmal ist.
Daher ja die Hetzjagt auf jeden der es wagt auszusprechen.

Aber da ich nicht den geringsten Zweifel daran hege das der letzte 
Tropfen Öl, jeder m³ Erdgas und jedes Stück Kohle verfeuert wird und sei 
es um die Pumpen am laufen die halten die das Wasser zurück ins Meer 
Pumpen, sehen ich das gelassen.
Viel Lärm um nichts.
Der Klimawandel kommt, Menschen werden sterben.
Das sind sie immer, darin sind wir recht gut.
Und wenn von den 8 Milliarden 7,9 Milliarden Menschen verreckt sind, 
sind wir immer noch nicht vom Aussterben bedroht.
Also wird die Natur es schon richten.

Die Bestrebungen der Welt von den Fossilen loszukommen ist wohl auch 
eher Pragmatismus. Die Industrienationen haben zuwenig davon und nachdem 
sie seit Jahrzehnten Regionen destabiliert haben die welche haben um die 
billig zu bekommen, neigt sich diese Phase dem Ende entgegen.
Es geht m.E. mehr darum den wichtgsten Rohstoff von allen, Energie, 
möglichst selbst erzeugen zu können weil man sich in einer desaströsen 
Abhängigkeit befindet.
Ich glaube den wirklich Nächtigen geht in Zeiten von klimatisierten 
Einkaufszentren mit Eisbahn in der Wüste eine Klimaerwärmung von ein 
paar Grad komplett am A... vorbei, zumal das ja ohnehin passieren wird.
Das sind nur brot und Spiele für die Massen damit sie aus der 
empfundenen Bedrohung heraus die großen Umwälzungen mittragen.

Jetzt kommt gleich die Meute mit Fackeln und Mistforken um das Monster 
zur Strecke zu bringen, weil wir eben Raubtiere sind.
Vielleicht ja mit Mofas die 60 fahren.
Dann wäre das alles nicht so OT.

von Thomas U. (charley10)


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Max M. schrieb:
...
> Der unbewusste Drang des Menschen Teil der Masse sein zu wollen,
> gefallen zu wollen, nicht anzuecken, bringt ihn dann dazu das auch zu
> wollen.
>
> Also setzt deine Leute in den Aufsichtsrat der großen Medien, kaufe dir
> medienschaffende durch Zugang zu wichtigen Leuten und Förderungen,
> bezahle ein paar Promis und du kannst Millionen leichtgläubiger Idioten
> erzählen was immer Du willst und es wird wahr, alleine dadurch das Du
> behauptest es wäre schon wahr.
>
Du hast soeben meine '121%' sehr gut beschrieben!
Gefordert wird immer das, was MICH nicht unmittelbar betrifft, meiner 
Umgebung das Leben zur Hölle machen könnte und mich als guten Menschen 
darstellen kann...

von C-hater (c-hater)


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Ralph B. schrieb:

> Ich weis nicht ob Mofa heute noch Führerscheinfrei ist, und ob die 25kmh
> Grenze auch heute noch gibt.

Es gibt die 25km/h-Grenze immer noch. Die Führererscheinfreiheit für 
diese Vehikel allerdings nur mit dem "Glück der frühen Geburt". Konkret 
muss man vor dem 1.4.1965 geboren sein, um sie in Anspruch nehmen zu 
können.

Das ist die Folge eines Urteils irgendeines "Höchsten Gerichts", ich bin 
nicht sicher, welches das war. Könnte das BVerG gewesen sein. Wie auch 
immer, die Urteilsbegründung lautete jedenfalls sinngemäß und in 
Kurzfassung: es kann nicht verboten werden, was Ewigkeiten erlaubt war 
und gleichzeitig eine empfindliche Einschränkung der persönlichen 
Freiheit darstellt.

Abstrus? Definitiv ja. Es müssten nur öfters Leute gegen idiotische neue 
Gesetze klagen und das bis zu den Obersten Gerichten tragen, dann gäbe 
es wohl noch viel mehr solcher Abstrusitäten. Die aber eigentlich bloß 
die Idiotie der neueren Gesetzgebung aufzeigen...

Wie auch immer, für die 25km/h-Klasse gibt es noch einige weitere 
ziemlich abstruse Bestimmungen. Z.B.: innerhalb geschlossener 
Ortschaften dürfen sie keinesfalls Radwege benutzen, außerhalb 
geschlossener Ortschaften sind sie hingegen dazu verpflichtet. Nur sind 
die Radwege an den Grenzen der Ortschaften oft nicht dazu ausgelegt, 
dass an dieser Stelle ein Wechsel zwischen Straße und Radweg überhaupt 
möglich ist. Also genau wieder so ein völliger Schwachsinn.

Dass die (relativ neue) 20kmh-Klasse innerhalb geschlossener Ortschaften 
wiederum zwingend Radwege benutzen muss, während es der 25km/h-Klasse 
explizit verboten ist, setzt der ganzen Idiotie der Gesetzgebung 
nochmals einen drauf.

Daraus kann man wohl nur einen Schluss ziehen: Die Legislative besteht 
durchgängig aus inkompetenten Vollidioten. Mindesten in den letzten 50 
Jahren.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Max M. schrieb:
> Der Zweck erfordert nämlich den Transport von A nach B zu einem
> möglichst geringen Preis in möglichst geringter Zeit.
> Und da ist zumindest in gut entwickelten städtischen Gebieten das Auto
> wohl auf den letzten Plätzen.
Es gibt da nur einen Grund ein fettes Auto zu fahren, denn damit ist man 
bei einem Unfall immer besser dran als jemand der in einem 600kg PKW 
sitzt.

> Das Auto ist für sehr viele Menschen derart emotional belastet ...
Wenn du Emotionen zu einer Blechkiste hast, dann solltest du mal einen 
Realitätscheck machen.

Thomas U. schrieb:
> Wenn ich allerdings manchen Aktionen Glauben schenken darf, fordern
> mindestens 121% der Befragten die vollständige Abschaffung der freien,
> privaten Moblität. JETZT SOFORT! ;-))

Da ist unsere gute Frau Roth ein leuchtendes Beispiel. Sie hat man mal 
gefragt warum sie in einem 6 Tonnen schweren PKW durch die Gegend 
kutschiert wird, wobei die Predigt dass alle anderen Leute eAuto fahren 
sollen, Strom und Benzin sparen sollen.

Ihre Antwort war wie selbstverständliche. "Ich überzeuge doch alle Leute 
dass sie sparen sollen, das hebt meine Verfehlungen doch mehr als wieder 
auf."

Max M. schrieb:
> Vor vielen Jahren kam mal ein Bericht das Verhaltensforscher
> herausgefunden hatten das man die Meinung einer Masse am besten dadurch
> manipuliert indem man ihnen glaubhaft macht das 'alle anderen' bzw. eine
> erhebliche Zahl und am besten auch ein paar wichtige
> Identifikationssymbole des öffentlichen Lebens, dieser Meinung sind,
> diese Dinge wollen.

Also Frau Roth kannst du damit nicht gemeint haben.

Max M. schrieb:
> 'Ich scheisse auf die anderen. Sollen die doch untergehen
> solange ich nur halbwegs anständig leben kann. Natürlich bin ich bereit
> auf Menschen schiessen zu lassen bevor ich in der gleichen Armut leben
> muss wie die, nur sollte es möglichst weit weg von mir geschehen'

Das trifft schon eher auf Frau Roth zu.

Generell schicken die Politiker ihre Kinder auch nicht auf Schulen wo 
sich Ausländer aufhalten die in den Problemvierteln wohnen.


Ich bin mit Sicherheit kein Grünling, ich sehe aber dass es dumm ist das 
Deutsche Geld in die Rachen von Amerikaner, Russen und Saudis zu 
schütten.

Wenn es uns gelingen sollte unsere Energie in Deutschland zu erzeugen 
und zu nutzen, dann wäre das optimal. Da gehören auch Systeme hinzu die 
aus Energie zum Beispiel Methanol machen oder Kerosin.

Wenn man den Bedarf an Energie senken kann, ja dann mache ich das doch.
Ich habe hier ein gut gedämmtes Haus, baue mir in den nächsten Wochen 
noch zwei größere Gegenstrom-Wärmetauscher ein, packe mir dieses Jahr 
auch PV-Module auf das Dach und habe hier dann auch 20kWh 
Energiespeicher.

Andere Leute haben gezeigt dass sich das lohnt und dass sich die Anlage 
automatisch zur Inselanlage umschalten lässt wenn die Energie der 
Netzbetreiber ausfällt.

Also holt man die Kosten innerhalb von 3-5 Jahren wieder rein und hat 
dann auch im Notfall zumindest für ein paar Tage Energie. Im Sommer kann 
man mit den Akkus das Haus ohne Netzanschluss betreiben wenn man will.

Wenn ich dann auch noch ein eigenes eAuto haben würde, dann würde ich 
quasi kostenlos zur Arbeit fahren können. Aktuell haben wir teilweise 
Fahrgemeinschaften, aber das geht eben auch nicht immer.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wendels B. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> oder indem er einfach das Lenkrad zur Seite reißt. Ich
>> sehe oft Leute die einfach blinkfaul sind.

Beim Letzten TÜV (Februar 2023), hab ich den TÜV-Prüfer auch 
angesprochen das wohl das Binken nicht mehr so in Mode sei.

Drauf dem seine Antwort: "Das ist so ziemlich ganz aus der Mode 
gekommen!"

Ich denk mir das wird wohl dran liegen das die Fahrschulen und die 
Führerscheinprüfung das schon garnd mehr groß lehren und prüfen.
Wichtig ist dagegen das "ökologisch Fahren"!
Dagegen wird das Anfahren am Berg mit Handbremse und Gasgeben nicht mehr 
geforder. Da sind dann schon mal Fahranfänger aus dem Flachland in den 
Mittelgebirgen zu Verkehrshindernissen mutiert!

von Percy N. (vox_bovi)


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Cha-woma M. schrieb:
> "Das ist so ziemlich ganz aus der Mode gekommen!"

Cha-woma M. schrieb:
> Wichtig ist dagegen das "ökologisch Fahren"!

Passt doch: Blinken verbraucht kostbare Energie, die man viel besser für 
die vibrierende Kopfstütze oder die Pedalbegeizung einsetzen könnte.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Harald W. schrieb:
> Du weisst schon, das die meisten Menschen im Bett sterben?
> Also sollte man Betten tunlichst meiden.

Sehr gut!
Betten sind absofort die Volkskrankheit Nr.1!
Deswegen muß unser überaus führsorgliche Bundesregierung ein 
Bettenverbot aussprechen!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dieter D. schrieb:
> Daher ein kleiner Tip am Rande. Du musst Deins nur kürzen auf Längen wie
> früher.

So ein Liegesitz wie in den ICE`s der Neo-Teutschen Bundesbahn wäre wohl 
passend.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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