Forum: PC Hard- und Software Wie kauft man heute ein PC?


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von Max M. (zbmax)


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guten Morgen,

ich habe vor mir ein neuen pc zu kaufen. Bin aber schon ne Weile aus dem 
Thema raus.
Früher hab ich immer ein gängiges Mainboard gekauft, dazu Mittleklasse 
Cpu und Grafikkarte und 2 RAM Riegel.
Mit den Jahren dann den RAM erweitert und bei Zeiten auch Grafikkarte & 
CPU ersetzt.
Damit hatte ich über Jahre ein brauchbares System .

Ist das heute auch noch eine gute Lösung oder haben sich Preisstrukturen 
so verändert, dass späteres aufrüsten nicht mehr lohnt und man besser 
fährt alle paar wenige Jahre ein neues System zu kaufen?

was sind hierzu eure Meinungen und Erfahrungen?

von Daniel F. (df311)


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die 20 EUR die der dealer für den zusammenbau meines aktuellen PCs haben 
wollte waren gut investiertes geld.

kein ärger mit post/paketdiensten, kein ärger mit irgendwelchen 
fehlenden adaptern, kein ärger mit falschen schrauben, ..
und in der zeit die ich zum zusammenbau gebraucht hätte habe ich beim 
arbeiten gutes geld verdient.

habe die konfiguration auf der webseite des händlers zusammen gestellt 
und eine woche später das fertig gebaute gerät abgeholt. mit der option, 
später noch ram/grafik nach- bzw. aufrüsten zu können. aber bei den 
passiv gekühlten karten tut sich da eh nicht besonders viel ;-)

von Reinhard S. (rezz)


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Wenn du in dem Thema noch gut genug drin steckst kannst du es sicher 
noch so machen. Ob man die CPU noch so einfach ersetzen kann würd ich 
aber bezweifeln, da gibt's ja immer irgendwelche Änderungen an Sockel 
oder Signalen.

Ich bin da seit ner Weile ausgestiegen und kauf bei Bedarf gebrauchte 
Büro-PCs/Laptop in der Klasse bis 300€. Für meinen Bedarf reicht das 
jeweils einige Jahre.

von Georg S. (randy)


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> Ich bin da seit ner Weile ausgestiegen und kauf bei Bedarf gebrauchte
> Büro-PCs/Laptop in der Klasse bis 300€.

Ich kaufe einen gebrauchten Laptop in der ca. 300-400 Euro Preisklasse, 
hat für mich den Vorteil dass ich ggf. mobil sein kann. Auch wenn das 
Ding 95% der Zeit in der Docking Station steht.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Ich würde mir heute nur noch einn Laptop kaufen: Bestellen, Auspacken,
Aufklappen, Loslegen. Auch bei den Laptops gibt es für fast alle
individuellen Ausstattungswünsche von irgendeinem Hersteller ein Modell,
das diese erfüllt.

Die Preise liegen schon seit längerem nicht mehr wesentlich über denen
vergleichbarer Desktop-PCs. Den geringen Aufpreis zahle ich gerne für
die Mobilität, auch wenn ich davon recht selten Gebrauch mache.

Laptops sind zwar weniger erweiterbar, RAM und HDD/SSD gehen aber meist
noch. Alles andere (bspw. CPU und Grafikkarte) habe ich auch bei meinen
früheren Desktop-PCs nicht upgegradet, weil die damit zu erwartende
Leistungssteigerung die Kosten kaum rechtfertigten. Die Nutzungsdauer
meiner bisherigen Destops/Laptops lag bei mindestens 7 Jahren. Nach
dieser Zeit kann man sich auch etwas schickes Neues leisten.

von Walter T. (nicolas)


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Yalu X. schrieb:
> RAM und HDD/SSD gehen aber meist noch.

Das Wissen ist jetzt leider veraltet. Mittlerweile kommen die 
"Business"-Notebooks mit verlötetem RAM und verlöteter SSD in das Alter, 
wo sie als "Refurbished" angeboten werden.

von (prx) A. K. (prx)


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Max M. schrieb:
> Früher hab ich immer ein gängiges Mainboard gekauft, dazu Mittleklasse
> Cpu und Grafikkarte und 2 RAM Riegel.

Selbstbau lohnt schon lange nicht mehr wirklich und der Gebrauchtmarkt 
bietet bei Geräten, wie sie in Büros üblich sind, ein passables Angebot 
für gemäßigte Ansprüche.

von (prx) A. K. (prx)


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Walter T. schrieb:
 > "Business"-Notebooks mit verlötetem RAM und verlöteter SSD in das 
Alter,
> wo sie als "Refurbished" angeboten werden.

Wenn man nicht gerade auf Apple steht: Welche Business-Notebooks haben 
verlötete SSDs? Kenne ich nur von Netbooks und Chromebooks, aber das 
sind andere Klassen.

Bei RAMs ist das mittlerweile verbreitet, aber neben Platzfragen hat das 
auch damit zu tun, dass es die aktuellen RAMs nicht mehr als SODIMMs 
gibt.

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Walter T. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> RAM und HDD/SSD gehen aber meist noch.
>
> Das Wissen ist jetzt leider veraltet.

Das kann gut sein. Mein Laptop, bei dem das noch möglich ist (auch der
Akku ist noch gesteckt), hat jetzt schon 5 Jahre auf dem Buckel.

> Mittlerweile kommen die "Business"-Notebooks mit verlötetem RAM und
> verlöteter SSD in das Alter, wo sie als "Refurbished" angeboten
> werden.

Da es sich bei o.g. Laptop um ein kostengünstiges Consumer-Gerät
handelt, hätte ich eigentlich erwartet, dass das bei Business-Laptops
auch bei neuerem Herstellungsdatum noch möglich ist.

von Ich A. (alopecosa)


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Yalu X. schrieb:
> Da es sich bei o.g. Laptop um ein kostengünstiges Consumer-Gerät
> handelt, hätte ich eigentlich erwartet, dass das bei Business-Laptops
> auch bei neuerem Herstellungsdatum noch möglich ist.

Ich kaufe seit Jahren nur gebrauchte Business-Laptops, fast immer 
Lenovo.

In der aktuellen Iteration die hier steht (Lenovo L15) sind zumindest 
RAM und SSD noch wechselbar. CPU ist aber gelötet und Akku zumindest nur 
nach aufschrauben des Gehäuses wechselbar. Er hat einen Stecker und ist 
nur "sanft" eingeklebt.

Andere können das aber noch "besser" ... HP geht z.b. leider immer mehr 
den Weg "Einweg" Laptops zu bauen.

von Walter T. (nicolas)


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(prx) A. K. schrieb:
> Welche Business-Notebooks haben verlötete SSDs?

Spontan fällt mir z.B. das Thinkpad T490 ein. Es ist zum Glück noch 
nicht durchgängig durch alle Serien, aber es ist mittlerweile ein Punkt, 
auf den man gezielt achten muss.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7373774 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Walter T. schrieb:
> Es ist zum Glück noch nicht durchgängig durch alle Serien

Durch alle Serien vom T490?
https://www.windowscentral.com/how-upgrade-ssd-your-lenovo-thinkpad-t490

von Harald K. (kirnbichler)


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Yalu X. schrieb:
> Ich würde mir heute nur noch einn Laptop kaufen

Wenn "mobiles Arbeiten" im Vordergrund steht, kann man das machen.

Wenn man aber eine gute Tastatur und gute Bildschirme (Plural!) nutzen 
möchte, ist ein Notebook keine wirklich produktive Lösung. Zwar kann man 
auch an ein Notebook eine andere Tastatur und einen anderen Monitor 
anschließen, aber der Zwei-Monitor-Betrieb ist mit unterschiedlichen 
Pixeldichten und zwangsweise suboptimal angeordnetem Notebook-Display 
keine Freude.

Es gibt günstige gebrauchte Kleinrechner von HP, "elitedesk 800 g3/g4 
dm", die haben drei Monitoranschlüsse (je nach Konfiguration 2x DP und 
1x VGA/HDMI/DP), können sowohl NVMe-SSDs als auch 2.5"-SSDs aufnehmen 
und verfügben über zwei Steckplätze für RAMs. Der Prozessor ist 
gesockelt und damit, sollte die Performance nicht reichen, innerhalb 
seiner Familie wechselbar. Sofern man kein "Gamer" ist, reicht so ein 
Ding.

So etwas mit zwei oder drei anständigen Monitoren nutze ich viel lieber 
zum Arbeiten als ein Notebook.

Und wenn die Kiste aus irgendeinem Grund nicht mehr reicht, kann man sie 
ersetzen, die Monitore und Tastatur aber beibehalten. Und wenn die 
Monitore es nicht mehr bringen, kann man diese ersetzen, ohne den Rest 
ändern zu müssen.

Zwar kann man auch Notebooks gebraucht kaufen, aber wer mag schon 
abgegnaddelte und speckige Tastaturen?

von (prx) A. K. (prx)


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Harald K. schrieb:
> aber der Zwei-Monitor-Betrieb ist mit unterschiedlichen
> Pixeldichten und zwangsweise suboptimal angeordnetem Notebook-Display
> keine Freude.

Es ist heute auch kein Problem mehr, Notebooks zu bekommen, an die man 
mehrere externe Bildschirme anschliessen kann.

> Zwar kann man auch Notebooks gebraucht kaufen, aber wer mag schon
> abgegnaddelte und speckige Tastaturen?

Seriöse Zweitverwerter von Business-Geräten pflegen die Geräte zu 
reinigen und teilen den Zustand auf der Webseite mit. Kostet halt mehr 
als bei Ebay-Kleinanzeigen.

Wir haben in der Firma auch schon Gebrauchtgeräte beschafft, um 
übergangsweise die Serie gleichartiger Geräte mittleren Alters 
aufzurunden.

: Bearbeitet durch User
von DSGV-Violator (Gast)


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Max M. schrieb:

> Früher hab ich immer ein gängiges Mainboard gekauft, dazu Mittleklasse
> Cpu und Grafikkarte und 2 RAM Riegel.

heut kauf man seinen PC individuell.
Also ich - Individum brauche keine Graka; Mainboard aka intel 
Chipsatzgrafik ist komplett ausreichend. Bei Ramriegel können es wegen 
dem Leistungsvorteil durch Interleave auch gerne vier statt zwei sein. 
CPU wurde seit Jahren nicht mehr getauscht, da ist dann ein neues 
Board/Laptop fällig.

Bei WLAN setzte ich auf PCIe-Karte sonst ist alles 'onboard'.
Und natürlich fehlt in deiner Auflistung der Massenspeicher (SSD). Da 
wird später schon mal eine dazu gekauft. Und eine Hybrid-SSDhab ich mal 
ersetzt, und brauchte fürs Kopieren einen Adapter.

von Εrnst B. (ernst)


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DSGV-Violator schrieb:
> intel Chipsatzgrafik

Gibt's seit fast 10 Jahren nicht mehr, zuletzt wohl bei Core2, Core2Duo, 
Pentium-M & co.

ist seitdem in die CPU gewandert.

Aber ja, die reicht für übliche Desktop Anwendungen. Die iGPU in 
halbwegs akutellen AMDs reicht auch für viele Spiele, zumindest wenn man 
bei 1080p bleibt und es mit den Einstellungen nicht übertreibt.

DSGV-Violator schrieb:
> Bei Ramriegel können es wegen
> dem Leistungsvorteil durch Interleave auch gerne vier statt zwei sein.

CPUs mit vier Speicherkanälen sind im Desktop-Umfeld eher selten. Und 
mit zwei Modulen pro Kanal sinkt üblicherweise die max. erreichbare 
Taktrate deutlich. Auch wegen späterer Erweiterbarkeit: Zwei Module.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Harald K. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Ich würde mir heute nur noch einn Laptop kaufen
>
> Wenn "mobiles Arbeiten" im Vordergrund steht, kann man das machen.

Das ist bei mir nicht der Fall.

> Wenn man aber eine gute Tastatur und gute Bildschirme (Plural!) nutzen
> möchte, ist ein Notebook keine wirklich produktive Lösung.

Da ich mich an Laptoptastaturen gewöhnt habe, empfinde ich inzwischen
die meisten klassischen PC-Tastaturen als "schlecht", auch wenn einige
davon eine hochwertigere Tastenmechanik haben mögen. Auch an meinem
letzten Desktop hatte ich eine Laptop-ähnliche Tastatur, weil mir auf
dieser das Tippen am leichtesten fiel, als ich im Laden mehrere
Tastaturen verschiedener Preisklassen ausprobiert habe. Die klassischen
PC-Tastaturen haben mir einfach zu viel Hub, da habe ich beim schnellen
Tippen ständig Angst, mir die Finger zu verstauchen.

Bildschirme im Plural brauche ich nicht, da ich kein Windows benutze.
Ein einzelner guter reicht, das kann sogar der Laptop-interne sein, wenn
er nicht zu klein ist und eine Auflösung von mindestens 1080 Zeilen hat
(1200 oder mehr sind natürlich noch besser).

von (prx) A. K. (prx)


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Yalu X. schrieb:
> Bildschirme im Plural brauche ich nicht, da ich kein Windows benutze

Inwiefern besteht da ein Zusammenhang? Oder lehnst die jedes Fensterln 
ab und verlierst bei 10 Shells die Übersicht? ;-)

von DSGV-Violator (Gast)


Angehängte Dateien:

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(prx) A. K. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Bildschirme im Plural brauche ich nicht, da ich kein Windows benutze
>
> Inwiefern besteht da ein Zusammenhang? Oder lehnst die jedes Fensterln
> ab und verlierst bei 10 Shells die Übersicht? ;-)

Vielleicht meint er ja auch ohne X-Windows o.ä. und arbeitet nur mit den 
umschaltbaren Testkonsolen (Ctrl+Alt+Fn)...

Hab ich auch mal ne Zeitlang gemacht. Eine Konsoloe für den Editor, eine 
für den Kombiler-output, alpine als text mail viewer, lynx als 
web-browser auf text-consolen, tin für de.sci.electronics, ...

Mehrere Bildschirme habe ich auch im Zusammenhang mit datenblatt im 
PDF-Viewer zu schätzen gelernt: Der Monitor rechts ist Hochkant 
(Portrait) und zeigt das Datenblatt, auf dem Monitor links lauft dann 
die ganze embedded Entwicklung.

Dieses Forum im Textbrowser sieht übrigens so aus wie im Anhang, auch da 
knallt die Bewertungsfunktion störend rein.

von (prx) A. K. (prx)


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DSGV-Violator schrieb:
> Hab ich auch mal ne Zeitlang gemacht.

Ich auch. Vor 30+ Jahren. ;-)

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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(prx) A. K. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Bildschirme im Plural brauche ich nicht, da ich kein Windows benutze
>
> Inwiefern besteht da ein Zusammenhang? Oder lehnst die jedes Fensterln
> ab und verlierst bei 10 Shells die Übersicht? ;-)

Unter Linux bzw. X11 gibt es virtuelle Bildschirme (aka Workspaces), die
ich als viel praktischer als zusätzliche reale Bildschirme empfinde.
Vielleicht bin ich auch einfach nur zu faul, ständig meinen Kopf wie ein
notorischer Neinsager hin- und herzuschwenken und mit der Maus
Marathonläufe zu vollführen :)

von DSGV-Violator (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> DSGV-Violator schrieb:
>> Hab ich auch mal ne Zeitlang gemacht.
>
> Ich auch. Vor 30+ Jahren. ;-)

Also noch vor Linux?!

Also irgendwann nach Y2k waren die TFT-Monis für privat gut genug in 
Auflösung und Diagonale, das man nicht mehr in  den Textmodus schalten 
möchte. Bei den 14-Zoll Guckkästen davor dagen war Textmodus ne 
Schmerzbefreiung ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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DSGV-Violator schrieb:
>>> Hab ich auch mal ne Zeitlang gemacht.
>>
>> Ich auch. Vor 30+ Jahren. ;-)
>
> Also noch vor Linux?!

Es gab schon ein Leben vor Linux. Etwa DOS mit DESQview, in den 1980ern.

von (prx) A. K. (prx)


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DSGV-Violator schrieb:
> Also irgendwann nach Y2k waren die TFT-Monis für privat gut genug in
> Auflösung und Diagonale,

Vorher auch schon, nur waren das keine TFTs, sondern Röhren.

von Jack V. (jackv)


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Yalu X. schrieb:
> Vielleicht bin ich auch einfach nur zu faul, ständig meinen Kopf wie ein
> notorischer Neinsager hin- und herzuschwenken und mit der Maus
> Marathonläufe zu vollführen

Dann machst du’s falsch, und bist mit dem Gesicht viel zu dicht am 
Monitor. Bei richtigem Abstand ist zum kurzen Rüberschauen nicht einmal 
eine Kopfbewegung notwendig. Wenn man dann noch ’nen Windowmanager 
nutzt, der die Tastatur als Haupteingabegerät vorsieht, sind zwei 
Monitore eigentlich schon ‘ne recht schöne Sache, finde ich.

Zur Ausgangsfrage: hängt davon ab, was man machen/haben möchte. Weiter 
oben wurde behauptet, die Sockel/Schnittstellen würden sich zu häufig 
ändern, als dass man da auf Austauschbarkeit der CPU achten müsse – das 
halte ich für falsch. Einerseits ändert es sich nun auch nicht soo 
schnell, und andererseits kann ich, wenn die Leistung der eingebauten 
CPU zu knapp wird, oder zuwenig Kerne zur Verfügung stehen, immer noch 
eine größere CPU aus denen wählen, die zum Board passen, die mir aber 
zum Zeitpunkt der Anschaffung des Boards zu teuer waren.

Notebooks sehe ich hingegen auch heute noch eher als Ergänzung zum 
„richtigen“ Rechner. Selbst leistungstechnisch hängen sie potenteren 
Desktops hinterher, schon weil sie die Wärme nicht schnell genug 
abführen könnten, wie’s ein ordentlicher Kühler im Tower auch vermag, 
wenn mal etwas mehr Strom in Wärme umgesetzt wird. Ob das wichtig ist, 
hängt dann wieder davon ab – nicht nur Spieler rufen auch mal längere 
Zeit Leistung ab, ein umfangreicherer Build kann auch erheblich länger 
dauern, wenn das Device in die thermisch getriggerte Drosslung geht.

von (prx) A. K. (prx)


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Jack V. schrieb:
> Selbst leistungstechnisch hängen sie potenteren
> Desktops hinterher, schon weil sie die Wärme nicht schnell genug
> abführen könnten

Sehr zu Leidwesen der PC-Hersteller sind meine Ansprüche an PCs nicht in 
gleichem Masse wie die Leistungsfähigkeit der verfügbaren Hardware 
gewachsen. Hatte ich einstmals zu Hause eine laute Workstation mit zwei 
80W Opterons drin, reicht mir heute ein meist unhörbares Notebook mit 
15W Quadcore-Prozessor.

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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(prx) A. K. schrieb:
> Durch alle Serien vom T490?
> https://www.windowscentral.com/how-upgrade-ssd-your-lenovo-thinkpad-t490

Gemeint war durch alle Serien von Notebooks.

Ich habe gerade das Hardware Maintenance Manual vom T490 gesichtet und 
Tatsache: Die SSD ist tauschbar, ebenso einer von zwei RAM-Riegeln. Ich 
werte das jetzt mal als positive Überraschung.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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(prx) A. K. schrieb:
> Hatte ich einstmals zu Hause eine laute Workstation mit zwei
> 80W Opterons drin, reicht mir heute ein meist unhörbares Notebook mit
> 15W Quadcore-Prozessor.

Es könnte allerdings sein, das du vllt. einfach mit dem Alter schlechter 
hörst.
Ich mein ja nur!

von Harald K. (kirnbichler)


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(prx) A. K. schrieb:
>> Zwar kann man auch Notebooks gebraucht kaufen, aber wer mag schon
>> abgegnaddelte und speckige Tastaturen?
>
> Seriöse Zweitverwerter von Business-Geräten pflegen die Geräte zu
> reinigen und teilen den Zustand auf der Webseite mit.

Ich meinte keine verdreckte Tastatur, sondern eine durch Gebrauch 
abgenutzte mit glänzenden Tastenkappen. Das Trackpad/Touchpad sieht bei 
solchen Geräten dann oft auch gerne ... schön aus.

Yalu X. schrieb:
> Ein einzelner guter reicht, das kann sogar der Laptop-interne sein, wenn
> er nicht zu klein ist und eine Auflösung von mindestens 1080 Zeilen hat
> (1200 oder mehr sind natürlich noch besser).

Mein primärer Arbeitsmonitor hat 2560 Pixelzeilen, die Zweit- und 
Drittmonitore haben 1440. Ich möcht's nicht missen.

(Nicht, daß ich kein Notebook hätte; das hat 1920 Pixelzeilen, was den 
meisten Leuten zu klein sein dürfte, wenn man es mit nativer Auflösung 
verwendet, ist ja nur ein 16"-Display)

von Stefan F. (Gast)


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Selber bauen hat sich noch nie gelohnt. Zu hoch war das Risiko, 
Komponenten zu erwischen, die überraschend doch nicht kompatibel waren 
(obwohl sie es laut Doku hätten sein sollen) oder dass man dir kaputte 
RAM Riegel andreht, die vorher schon 3x zurück gegeben wurden.

Es gibt hunderte Firmen, die dir Computer nach Wunsch zusammen setzen 
und auch gründlich durch checken, wenn du extra bezahlst. Der Service 
lohnt sich - auch wenn du keinen einzigen Euro zu viel hast.

Später Aufrüsten kann man ja immer noch.

von Jack V. (jackv)


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Stefan F. schrieb:
> Zu hoch war das Risiko,
> Komponenten zu erwischen, die überraschend doch nicht kompatibel waren
> (obwohl sie es laut Doku hätten sein sollen) oder dass man dir kaputte
> RAM Riegel andreht, die vorher schon 3x zurück gegeben wurden.

Ich hab so einige Rechner gebaut, und grad Anfang des Jahres ein altes 
Gehäuse mit komplett neuem Innenleben versehen – allein: das ist mir nie 
passiert, und in meinem Bekanntenkreis auch keinem. Vielleicht solltest 
du doch lieber bei renommierten Händlern kaufen?
Gelohnt hat’s sich bei mir hingegen immer – hab ich doch mehr oder 
weniger maßgeschneidert das bekommen, was ich haben wollte, und musste 
weder Kram mitbezahlen, den ich nicht wollte, noch Kompromisse bezüglich 
Kram eingehen, der im Komplettsystem nicht zu haben war.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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"Wie kauft man heute einen PC?"

Berechtigte Frage, der PC-Kauf ist einem Wandel unterlegen.

Meinen ersten PC (386er mit 4MB RAM) habe ich Anfang der 90er Jahre 
selber zusammengebaut. Gesamtpreis mit Sony-Monitor ca. 4.000,-- DM

Ende der 90er dann ein fertiges und echt gut ausgestattetes System von 
Siemens/Fujitsu von Lidl gekauft. 2.000,-- DM.

Zuletzt gebrauchte Business-Notebooks von Lenovo (W510 und W520) vor 
fast 10 Jahren für jeweils 250,-- Euro gekauft. Die arbeiten bis heute, 
RAM wurde zwischenzeitlich erweitert, HDD durch SSD ersetzt. Am 
Hauptarbeitsplatz ist für die Notebooks eine Docking-Station mit 
separatem Monitor und Bluetooth-Tastatur vorhanden. Ansonsten haben die 
alten Lenovos noch Super-Tastaturen.

Du siehst: Während ich zuerst das Baukasten-System mit seinen 
Erweiterungsmöglichkeiten bevorzugte, reichen mir heute ältere 
Business-Notebooks mit guter Ausstattung aus.

von Walter K. (walter_k488)


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Wenn auf dem Rechner ein gutes Betriebssystem läuft - womit jetzt schon 
mal der komplette Windows-Schrott ausgeschlossen ist - ist es völlig 
unerheblich, ob das RAM verlötet ist oder nicht!
Apple verkauft noch immer Rechner mit 8GB - und die werden auch in 7 
oder 8 Jahren flüssig die üblichen Anforderungen (im privaten Umfeld) 
erfüllen - während Super-Windows-Notebooks mit 32GB und n weiterer 
freier RAM Bänke in der Hälfte der Zeit das Niveau von Elektronikschrott 
erreichen

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Harald K. schrieb:
> (Nicht, daß ich kein Notebook hätte; das hat 1920 Pixelzeilen, was den
> meisten Leuten zu klein sein dürfte, wenn man es mit nativer Auflösung
> verwendet, ist ja nur ein 16"-Display)

Kommt auf die Entfernung drauf an. Als dritter Monitor am 
Heimarbeitsplatz taugt er mit 1920/14" nur begrenzt. Jetzt im Forum 
hingegen funktioniert das gut. Browser sind zudem fein skalierbar.

von (prx) A. K. (prx)


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Walter K. schrieb:
> während Super-Windows-Notebooks mit 32GB

Mit Windows hat das weniger zu tun, als mit dem, was man damit macht. 
Wenn man in der Lage sein will, 2-3 VMs drauf laufen zu lassen, sind 
24GB aufwärts auch dann nützlich, wenn es um Linux geht. Als reine 
Office/Internet-Kiste sind 8GB ausreichend.

von (prx) A. K. (prx)


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Statt Notebooks kann man sich auch die Mini-PCs aus dem Office-Bereich 
ansehen. Gerade auch die gebrauchten. Wenn Prozessorgrafik ausreicht, 
ist meist alles schon drin, was man drin benötigt.

von (prx) A. K. (prx)


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Harald K. schrieb:
> Ich meinte keine verdreckte Tastatur, sondern eine durch Gebrauch
> abgenutzte mit glänzenden Tastenkappen. Das Trackpad/Touchpad sieht bei
> solchen Geräten dann oft auch gerne ... schön aus.

Der Zustand sollte bei den besseren Zweitverwertern erwähnt sein.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Wie immer, man sucht sich die Hardware nach Anforderungen (Min/Max) im 
Mittelfeld oder Oberklasse (oder wenn's reicht Low Ende) heraus die auf 
Langzeit die beste Unterstützung bietet. (Minimum anhand von TPM!)

Der Rest ist GLEICH geblieben, nur die TPM Unterstützung für W11, die 
möglichen "Erweiterungen" (TPM!) sind ein limitierender Faktor.


Mein 10-15 Jahre alter I-5 tut was er soll, nur W11, das will nicht.
Ich spiele sogar aktuelle Titel.(Warzone, Fallout ect..)

Das "Limit" ist heute eher die Grafikkarte.

von (prx) A. K. (prx)


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Cha-woma M. schrieb:
> Es könnte allerdings sein, das du vllt. einfach mit dem Alter schlechter
> hörst. Ich mein ja nur!

Keine Sorge, das klappt noch ;-). Nö, bis 35% Lüfter ist der wirklich 
extrem leise und da ich i.d.R. nicht die volle Leistung brauche, 
drossele ich ihn ggf auf 2 GHz Oberkante. Dann sorgt auch eine Videokonf 
nicht für störendes Hintergrundrauschen. Die Konfigurierbarkeit der 
Betriebsparameter ist eine recht nette Eigenschaft moderner Notebooks.

: Bearbeitet durch User
von Frank K. (fchk)


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Die Ansprüche sind sehr individuell.
Meine persönlichen Anforderungen:
- große, hochwertige 4k Displays (Größenordnung EIZO EV3237)
- mechanische Tastatur mit Klick
- lautloser Rechner. Ja, das geht. Ich tippe gerade an einem Desktop i7 
9700 mit 32GB RAM und Gforce 1060 Grafik, und der gesamte Rechner ist 
ausschließlich passiv gekühlt. Wirklich null Dezibel. Kann man so 
kaufen.

Notebook habe ich, aber zum dauerhaften Arbeiten ist das für mich 
ungeeignet. Und unter Last wirds laut.

Selbstbau hat sich für mich inzwischen erledigt. Das können andere 
besser.

fchk

von Gerhard O. (gerhard_)


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Kilo S. schrieb:
> Wie immer, man sucht sich die Hardware nach Anforderungen
> (Min/Max) im
> Mittelfeld oder Oberklasse (oder wenn's reicht Low Ende) heraus die auf
> Langzeit die beste Unterstützung bietet. (Minimum anhand von TPM!)
>
> Der Rest ist GLEICH geblieben, nur die TPM Unterstützung für W11, die
> möglichen "Erweiterungen" (TPM!) sind ein limitierender Faktor.
>
> Mein 10-15 Jahre alter I-5 tut was er soll, nur W11, das will nicht.
> Ich spiele sogar aktuelle Titel.(Warzone, Fallout ect..)
Hast Du schon versucht, W11 anhand der von MS publizierten TPM 
Umgehungsprozedur zu installieren?

Ich habe eine W11X64Pro Testinstallation auf einer 9 Jahre alten i7 GB 
MB laufen und es funktioniert alles einwandfrei und zügig. Ich bin in 
keiner Eile eine neuere Bord zu kaufen.

Übrigens, W7Pro läuft bei mir einwandfrei sogar noch auf einem 3GHz P4, 
was ich interessehalber mal installiert habe. Es machte bei der 
Installation zwar Zicken, konnte es aber dann doch überzeugen, daß 
Widerstand nutzlos wäre:-)
>
> Das "Limit" ist heute eher die Grafikkarte.

Von jetzt an, würde ich eher etwas Gebrauchtes wie einen Business Dell 
Optiplex zu kaufen. Ich habe einen älteren Optiplex der sich mit W10 
sehr gut bewährt hat. Consumer Laptops sind in meinen Augen ohnehin 
indiskutabel, weil sie für für mich meistens nicht genug IO haben und 
mittlerweise sehr Ugrade unfreundlich geworden sind.

ASUS hatte eine Serie von Consumer i7 Zen Notebooks mit einer 100% 
dokumentierten Ausfallrate an brechenden LCD Scharnieren die ASUS nicht 
instand setzen wollte. Ein Design Problem (Adhesive bedingt) für die der 
User nichts dafür kann. (Ich habe so ein Ding, konnte es aber selber 
dauerhaft reparieren. An sich eine super gut funktionierende Kiste mit 
4K TS Display).

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Kilo S. schrieb:
> Mein 10-15 Jahre alter I-5 tut was er soll, nur W11, das will nicht.

Sollte klappen. Installations-Medium auf USB-Stick per 
Media-Creation-Tool erstellen und dort die appraiserres.dll löschen. 
Dann auf laufendem PC Setup.exe auf dem USB-Stick ausführen.

Wurde bei mir vollkommen problemlos installiert. Auch Updates wurden und 
werden installiert, auch die großen, also Win11 21H2 auf 22H2.

Statt rumzujaulen, gucke mal auf deskmodder.de zu diesem Thema. Win11 
funktioniert bei mir sogar anstandslos auf einem Dual-Core-Prozessor 
(Lenovo T61), der ist fast 15 Jahre alt.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Meine letzten 3 PCs hab' ich ueber die letzten >10 Jahre beim Pollin 
gekauft. Die wurden von Foxconn zusammengebastelt.
Was mich gerade wundert: Der Kack will irgendwie nicht so recht billiger 
werden, obwohl doch jetzt die Lieferketten wieder liefern und ketten und 
wenn ich mich nicht arg taeusch', ich doch auch schon Wehklagen von 
Micron, Intel, etc. ueber nicht so dolles Geschaeft gehoert habe...

Gruss
WK

von Kilo S. (kilo_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Hast Du schon versucht, W11 anhand der von MS publizierten TPM
> Umgehungsprozedur zu installieren?

Ja, hab ich.
Es "lief" aber eher wie Kaugummi als wie Honig oder besser noch Wasser.


Flüssig war definitiv anders, allerdings auch ebenfalls zäh auf einem 
aktuellen Laptop der sogar ganz offiziell (ohne workaround) das W11 
Update bekommen hat. Auf meine PC war es tatsächlich "Flüssiger", aber 
nocht nicht "Fließend" wie von W10 (für die gaming Kiste) gewöhnt.

SSD als Bootlaufwerk ist hier übrigens "State of the Art" also am 
Bootmedium oder (unter 8GB haben wir keine PC's) RAM lag es eigentlich 
auch nicht

W11 und ich stehen (noch) ein bisschen auf Kriegsfuß, auch wenn ich es 
aktuell wegen geringfügigen Softwareproblemen bei "aktuellen" Spielen 
gerne testen würde.

von Kilo S. (kilo_s)


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Rainer Z. schrieb:
> Sollte klappen. Installations-Medium auf USB-Stick per
> Media-Creation-Tool erstellen und dort die appraiserres.dll löschen.

Joa, hat's ja auch!

Aber zäh wie mit IPA gemischter B7000!
Oberflächlich matt und fest, intern matschig und schmierig.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Kilo S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Hast Du schon versucht, W11 anhand der von MS publizierten TPM
>> Umgehungsprozedur zu installieren?
>
> Ja, hab ich.
> Es "lief" aber eher wie Kaugummi als wie Honig oder besser noch Wasser.
>
> Flüssig war definitiv anders, allerdings auch ebenfalls zäh auf einem
> aktuellen Laptop der sogar ganz offiziell (ohne workaround) das W11
> Update bekommen hat. Auf meine PC war es tatsächlich "Flüssiger", aber
> nocht nicht "Fließend" wie von W10 (für die gaming Kiste) gewöhnt.
>
> SSD als Bootlaufwerk ist hier übrigens "State of the Art" also am
> Bootmedium oder (unter 8GB haben wir keine PC's) RAM lag es eigentlich
> auch nicht
>
> W11 und ich stehen (noch) ein bisschen auf Kriegsfuß, auch wenn ich es
> aktuell wegen geringfügigen Softwareproblemen bei "aktuellen" Spielen
> gerne testen würde.

Interessant. Das war bei mir ein paar Monate auch der Fall. Eines Tages, 
nach einem großen 22H1 Update, änderte sich das Verhalten grundlegend 
und lief danach wie mein W10 System. Vorher brauchte die Kiste 
mindestens eine halbe Stunde um "flüssig" zu werden. Bis dahin  lief die 
Festplatte auf 100% für die ganze Zeit, CPU Beanspruchung war permanent 
hoch. Jetzt, und aktuell ist das System sofort gebrauchsfähig und CPU 
und FP zeigen nach 1-2 Minuten sehr niedrige Aktivitätswerte an. Damals 
war ich schon fast fertig, W11 wieder herunter zu schmeissen. (War 
ohnehin nur ein W10 auf W11 Upgrade und hatte die Original W10 FP noch).


...

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Interessant. Das war bei mir ein paar Monate auch der Fall. Eines Tages,
> nach einem großen 22H1 Update, änderte sich das Verhalten grundlegend
> und lief danach wie mein W10 System. Vorher brauchte die Kiste
> mindestens eine halbe Stunde um "flüssig" zu werden. Da lief die
> Festplatte auf 100% für die ganze Zeit, CPU Beanspruchung war permanent
> hoch.

Liegt das am Windows eigenen Indexdienst!? (Das war doch bei XP/Vista 
die gleiche Geschichte)

Ich Krieg Krampfadern am ... Wenn ich an die ersten Bootvorgänge denke!

(... Bitte gegen eigenes verfügbares Körperteil ersetzen!)

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Kilo S. schrieb:
> Aber zäh wie mit IPA gemischter B7000!
> Oberflächlich matt und fest, intern matschig und schmierig.

?????????

Erkläre es genauer. Bei mir läuft's mit SSD wie geschmiert. Kein neuer 
PC wäre subjektiv schneller.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Kilo S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Interessant. Das war bei mir ein paar Monate auch der Fall. Eines Tages,
>> nach einem großen 22H1 Update, änderte sich das Verhalten grundlegend
>> und lief danach wie mein W10 System. Vorher brauchte die Kiste
>> mindestens eine halbe Stunde um "flüssig" zu werden. Da lief die
>> Festplatte auf 100% für die ganze Zeit, CPU Beanspruchung war permanent
>> hoch.
>
> Liegt das am Windows eigenen Indexdienst!? (Das war doch bei XP/Vista
> die gleiche Geschichte)
>
> Ich Krieg Krampfadern am ... Wenn ich an die ersten Bootvorgänge denke!
>
> (... Bitte gegen eigenes verfügbares Körperteil ersetzen!)

Keine Ahnung. Ich vermute eher, daß letztes Jahr W11 noch "Work in 
Progress" war und man ab 22H1 grundlegende Mängel raus-optimiert hatte.
Wie gesagt, das Bild änderte sich mit dem besagten Update.

Boot- und Abschaltzeit sind sehr kurz. Vom Netz-Einschalten bis zum 
Login vergehen 20s. Abschaltzeit ist ähnlich kurz. CPU ist ein 3.5GHz 
i7-4771 mit 16GB DDR3. Zur Zeit gibt es wirklich nichts auszusetzen. Bin 
jetzt sehr zufrieden. FP ist eine EVO-870 SSD. Es besteht wirklich kein 
Grund dieses alte System ins Schlachthaus zu schicken.

Zur Zeit ist es immer noch ein SW Test-System. Ich verwende es nicht 
täglich. Jede SW lief bis jetzt. Musste bis jetzt nur einen CH340G 
Treiber erneuern, mit dem W11 nicht fertig wurde. Auf W10 funktionierte 
dieselbe Version. Man scheint bei neuen BS immer an den Schrauben der 
Treiber zu drehen. Irgendwie erschließt sich das bei Seriell Treiber 
nicht wirklich.

Übrigens, den Taskbar kann man trotz Gerüchte nach einer Einstellung 
(Taskbar Properties) überall hinplatzieren.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Rainer Z. schrieb:
> Erkläre es genauer.

Ein Vergleich, B7000 ist der Kleber im "Smartphone Business". Bei 
Kontakt mit Alkohol wird der Bröselig und fest an der Oberfläche. Im 
inneren ist er aber weiterhin Silikonartig und zäh.

Genauso lief W11 bei mir mit Workaround und eben ohne, auf dem aktuellen 
Laptop.

Booten Ging schnell, nach Boot und Login war die Reaktion eher wie mit 
aktiviertem Indexdienst bei XP/Vista, also eher halbe Minuten als 
Sekunden bis zum öffnen eines einfachen Programm ect...

von Harald K. (kirnbichler)


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(prx) A. K. schrieb:
> Kommt auf die Entfernung drauf an.

Ich schrieb Pixelzeilen, nicht -Spalten. Pixelspalten hat das Display 
3072.

von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> (Nicht, daß ich kein Notebook hätte; das hat 1920 Pixelzeilen, was den
> meisten Leuten zu klein sein dürfte, wenn man es mit nativer Auflösung
> verwendet, ist ja nur ein 16"-Display)

Moderne Betriebssysteme erlauben das Skalieren aller Elemente (auch 
Windows kann das mittlerweile recht gut), sodass man bei höherer 
Auflösung im Idealfall lediglich ein schärferes Bild hat (auf meinem 
27"/UHD-Display sehen Buchstaben fast schon wie gedruckt aus, auch ohne 
Hinting und Co. – das war damals™ mit ein Grund, warum ich das haben 
wollte).

Wer natürlich auf ’nem 16"-Display eine Skalierung fährt, die zu einem 
26"-Monitor passen würde, für den sieht alles sehr klein aus – das ist 
halt nicht, wie man’s benutzt.

von Joachim B. (jar)


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Yalu X. schrieb:
> Ich würde mir heute nur noch einn Laptop kaufen: Bestellen, Auspacken,
> Aufklappen, Loslegen.

haha
Beitrag "Re: Zweiter Bildschirm unter Windows 11 22h2 ab und zu "grau""
man versucht es ne Weile, wartet auf Updates, bestellt verschiedene 
USB-C Adapter und irgenwann gibt man auf und die Rückgabefrist ist 
vorbei.

ich habe nun seit 15 Monate 2 HP Laptops win10/11 die nur bedingt 
arbeiten, jetzt muss es immer noch der alte win7 Asus Zenbook machen, 
dual Monitor und alle Adapter funktionieren.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Kommt darauf an, wie weit du den einmal gekauften PC noch "aufpimpern" 
willst bzw. musst.

Ich bin absoluter Fan von All-in-One und nutze auf dem Schreibtisch seit 
Jahren nur noch (gebrauchte) iMacs in 24 oder 27 Zoll mit mind. 16GB 
RAM.

Aber auch für Windows/Linux-Freaks gibts sowas ...

Hat den Vorteil eines überaus aufgeräumten Schreibtisches. Keine blöde 
Kiste irgendwo auf oder unterm Tisch, keine Kabel, ausser Strom und LAN.

Ein Laptop ist natürlich alternativlos, wenn man mobil sein muss. Aber 
ergonomisch ist das für den Arbeitstisch so ziemlich das Letzte. Es sei 
denn, man schließt einen externen Monitor und eine ordentliche Tastatur 
an. Früher gab es mal Docking-Stationen, wo man den Laptop hochkant 
reinschieben konnte und nicht aufmachen musste ...

: Bearbeitet durch User
von Ich A. (alopecosa)


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Harald K. schrieb:
> Wenn "mobiles Arbeiten" im Vordergrund steht, kann man das machen.
>
> Wenn man aber eine gute Tastatur und gute Bildschirme (Plural!) nutzen
> möchte, ist ein Notebook keine wirklich produktive Lösung. Zwar kann man
> auch an ein Notebook eine andere Tastatur und einen anderen Monitor
> anschließen, aber der Zwei-Monitor-Betrieb ist mit unterschiedlichen
> Pixeldichten und zwangsweise suboptimal angeordnetem Notebook-Display
> keine Freude.

Docking Station?
Bei Lenovo bedeutet das 1! Kabel von der Docking Station zum Notebook 
(USB-C) und fertig.

An der Dockingstation im Büro hängen 2 27" Monitore (je 2560x1440) via 
DisplayPort.

Das ist seit Jahren meine Standard Ausrüstung im Büro.
Für das mobile Arbeiten zuhause, steht die gleiche Dockingstation 
bereit.
Braucht man freilich unbedingt 3 Monitore ist das keine Lösung.

Im übrigen interessant wieviel der Thread noch mit der Ursprungsfrage zu 
tun hat :)

von (prx) A. K. (prx)


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Ich A. schrieb:
> Bei Lenovo bedeutet das 1! Kabel von der Docking Station zum Notebook
> (USB-C) und fertig.

Das ist heute üblich, nicht auf Lenovo beschränkt. Mit USB Power 
Delivery und 2 DisplayPorts über USB C wurden die Voraussetzungen 
geschaffen. Die Zeit proprietärer Docks mit Spezialstecker ist vorbei.

> Braucht man freilich unbedingt 3 Monitore ist das keine Lösung.

Mit Thunderbolt fällt die Beschränkung auf 2 DisplayPorts. Die 
Grafiklösung im Notebook und die erforderliche Summenbandbreite 
definieren die Limits.

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (Gast)


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> dass es die aktuellen RAMs nicht mehr als SODIMMs gibt

Wie kommst Du zu dieser Aussage?
SO-DIMMs kann man immer noch kaufen:
https://www.notebooksbilliger.de/crucial+4gb+ddr3+1066+so+dimm+427824

Beitrag #7374387 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Peter M. schrieb:
>> dass es die aktuellen RAMs nicht mehr als SODIMMs gibt
>
> Wie kommst Du zu dieser Aussage?
> SO-DIMMs kann man immer noch kaufen:
> https://www.notebooksbilliger.de/crucial+4gb+ddr3+1066+so+dimm+427824

Ich schrieb, dass es die aktuellen RAMs nicht als SODIMMs gibt. Such 
nach Raten jenseits 3200 MT/s, nach LPDDR4X und LPDDR5. Das sind jene 
Typen, die es nur eingelötet gibt.

https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/hardware/prozessoren/52480-dank-lpddr4x-zwei-stunden-laengere-akkulaufzeit-dank-sparsamen-speicher.html

: Bearbeitet durch User
von Rolf M. (rmagnus)


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(prx) A. K. schrieb:
> DSGV-Violator schrieb:
>> Also irgendwann nach Y2k waren die TFT-Monis für privat gut genug in
>> Auflösung und Diagonale,
>
> Vorher auch schon, nur waren das keine TFTs, sondern Röhren.

Ja. Ich hatte damals einen 22"-Monitor in einer Auflösung von 2048x1536 
betrieben. Der Umstieg auf TFT mit gleicher Bilddiagonale aber nur 
1280x1024 war durchaus gewöhnungsbedürftig. Das Bild war zwar generell 
besser und flimmerfrei, aber die deutlich ausgeprägten Treppenkanten bei 
der Schrift auf Grund der geringen Auflösung waren eher weniger schön.

(prx) A. K. schrieb:
> Ich schrieb, dass es die aktuellen RAMs nicht als SODIMMs gibt. Such
> nach Raten jenseits 3200 MT/s, nach LPDDR4X und LPDDR5. Das sind jene
> Typen, die es nur eingelötet gibt.

Ist das bei LPDDR eigentlich so viel schwieriger, oder wollen das die 
Hersteller einfach nicht? Für den Desktop gibt's ja inzwischen auch 
DDR5-6000-Module.

von (prx) A. K. (prx)


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Rolf M. schrieb:
> Ist das bei LPDDR eigentlich so viel schwieriger, oder wollen das die
> Hersteller einfach nicht? Für den Desktop gibt's ja inzwischen auch
> DDR5-6000-Module.

Ich vermute, dass es mit Intels Vorgaben für deren Ultrabook-Label und 
dem Projekt Athena als Nachfolger zu tun hat, die im Laufe der Versionen 
immer dünnere Geräte vorschrieben. 2011 waren noch 20mm zugelassen, 
mittlerweile sind es nur noch 15mm.

Meines ist mehr auf gute Zugänglichkeit ausgelegt und hat neben einer 
schon vor 2 Jahren nicht mehr ganz aktuellen eingelöteten DDR3 3200 8 GB 
Bank ein SODIMM für die zweite. Bei einem 14-Zöller ist nicht beliebig 
viel Platz für ein zweites SODiMM. Mit 16,5mm ist es für Intels Vorgaben 
etwas zu dick.

Das Gerät hat deshalb nur bei 16 GB Gesamtkapazität eine homogene 
RAM-Struktur. Bei den 40 GB Vollausbau sind nur 16 GB mit voller 
Bandbreite nutzbar, der Rest mit halber. Kompromisse... Für Notebooks 
mit 32 oder 64 GB eingelötetem RAM kann man fürstliche Preise verlangen, 
was den Herstellern sicherlich recht ist.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Jack V. schrieb:
> Notebooks sehe ich hingegen auch heute noch eher als Ergänzung zum
> „richtigen“ Rechner.

Es ist schon ein Unterschied, ob der 30mm Lüfter im Notebook hochjault, 
als würde er gleich abheben oder ob der 120mm Lüfter im Desktop unterm 
Tisch dezent einen Gang höher dreht.
Auch nimmt ein Notebook auf dem Tisch haufenweise Platz weg mit den 
vielen Anschlüssen und dem Kabelsalat. Das sieht aus, wie ein Krake.

Ich hab auf dem Monitorfuß einen USB-Hub festgeklebt und die beiden 
Kabel verschwinden nach hinten unter den Tisch. Tastatur, Maus sind über 
Funk.
Kabel liegen nur dann auf dem Tisch, wenn ich mal ne externe HDD fürs 
Backup anstöpsele oder das Handy zum Laden.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter D. schrieb:
> Auch nimmt ein Notebook auf dem Tisch haufenweise Platz weg mit den
> vielen Anschlüssen und dem Kabelsalat. Das sieht aus, wie ein Krake.

In deinem Desktop stecken mehr Kabel drin als in meinem Notebook. Da 
steckt nämlich nur eines drin, und das ist dank 90° Stecker nicht 
abstehend. Der Rest verteilt sich unauffällig im Kleinregal weiter 
hinten.

: Bearbeitet durch User
von Rolf M. (rmagnus)


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Peter D. schrieb:
> Es ist schon ein Unterschied, ob der 30mm Lüfter im Notebook hochjault,
> als würde er gleich abheben oder ob der 120mm Lüfter im Desktop unterm
> Tisch dezent einen Gang höher dreht.

Vor allem, wenn man den Rechner gleich "silent" auslegt. Dann ist der 
auch unter Last nicht hörbar, außer wenn man eine leistungsfähige 
Grafikkarte hat. Aber auch damit ist das kein Vergleich zu dem Schnaufen 
eines (deutlich langsameren) Notebooks. Wenn man den Rechner aber eh 
praktisch immer im nahezu-Idle-Betrieb verwendet, macht es natürlich 
keinen Unterschied.

> Auch nimmt ein Notebook auf dem Tisch haufenweise Platz weg mit den
> vielen Anschlüssen und dem Kabelsalat. Das sieht aus, wie ein Krake.

Dazu gibt's heute Monitore mit eingebauter Typ-C-Dockingstation. Da geht 
genau ein Kabel zum Monitor, über das der Rechner versorgt wird und 
außerdem das Video-Signal und USB sowie Ethernet laufen. Für die meisten 
Anwender ist das ausreichend. Mehr Platz braucht es aber dennoch auf dem 
Tisch, denn irgendwo muss der Rechner ja trotzdem hin.

von Peter G. (ham)


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Hallo

Es wurde ja schon so einiges geschrieben.
Laptops (Notebooks) sind und bleiben, wenn sie in der gleichen 
Leistungsklasse wie ein entsprechender PC (Desktoprechner) angesiedelt 
sind, deutlich teurer - es geht ja oft nicht um den 400 Euro (und das 
ist an sich schon viel Geld für Normalverdiener) "Consumer" Laptop 
sondern geht schnell in die Klasse der vierstelligen Beträge. (vs. dann 
500-800 Euro beim eher -mitunter deutlich-  Leistung stärkeren 
Desktoprechner bei dem man fast immer den alten Monitor weiternutzen 
kann)

Ja sie sind Mobil, und für recht viele reicht Browsen im Netz, 
Textverarbeitung und 1080p Videos schauen aus.

Und sie sind viel leichter zu klauen und auch bei der breiten Masse 
beliebt...  ;-)
(Wer keine Ironie versteht: Das ist ein Nachteil)

Gerade hier im Forum hätte ich mehr Leute erwartet, die mehr Leistung 
und Speicherplatz für bezahlbares Geld haben wolle, auch mal 2 oder gar 
3 Monitore nutzen, Videos erstellen und bearbeiten und richtige 
"Videosammlungen" haben bzw. aufbauen oder ähnlich speicherintensives 
(Festplattenplatz im zweistelligen TB Bereich) benötigen.

Und genau da frage ich mich auch:
Wie kauft man heute?

Vor allem, wie wählt man seine passenden Komponenten aus, ohne zu viel 
zu zahlen und keine Leistung dort zu kaufen, wo man sie nicht benötigt 
(in unserem Umfeld oft bei den  Grafikkarten, die oft nie ausgereizt 
werden bzw. ihre Leistung nicht dort abspielen, wo "wir" als nicht Gamer 
sie gut brauchen könnte (z.B. Videoredering, Berechnungen, Simulationen) 
, ohne wochenlange Recherche und aufholen des Wissens und Veränderungen, 
die z.B. seid 2012 stattgefunden haben?
Auch wenn man sich die Kiste zusammenbauen lässt (aber eigentlich macht 
es ja Spaß) bleiben die oft wirklich nervigen Feinheiten im 
Betriebssystem und der Anwendungssoftware, letztendlich immer selbst 
hängen.
Die Hardware, wenn richtig ausgewählt, macht ja in den seltensten Fällen 
Probleme bzw. wenn noch irgendeinen Update (mittlerweile zum Glück sehr, 
sehr selten - wir haben zum Glück nicht mehr Win 98 Zeiten) eben jene 
zickt, muss man es ja -zumindest im privaten Bereich sowieso selbst 
wieder zum Laufen bringen .
-Ähnlich wie beim Versicherungsvertreter, der angeblich auch alles für 
ein erledigt (LOL) -die schwierigen Sachen, Suchen, Laufereien und 
Recherchen bleiben immer (!) an einem selber hängen...

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Peter G. schrieb:
> Die Hardware, wenn richtig ausgewählt, macht ja in den seltensten Fällen
> Probleme

Schön wärs. Netzteile fallen erfahrungsgemäss auch heute noch gerne aus. 
Besonders gerne die ATX-Standardnetzteile.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter G. schrieb:
> Gerade hier im Forum hätte ich mehr Leute erwartet, die mehr Leistung
> und Speicherplatz für bezahlbares Geld haben wolle

Die Ursprungsfrage klingt nicht nach hohem Leistungsanspruch.
Beitrag "Wie kauft man heute ein PC?"

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Peter G. schrieb:
> Gerade hier im Forum hätte ich mehr Leute erwartet, die mehr Leistung
> und Speicherplatz für bezahlbares Geld haben wolle

Wer sich mit so einem interessanten Thema wie Mikrocontroller und
Elektronik beschäftigt, hat weder Zeit und Lust für öde Ballerspiele
oder die Bearbeitung langweiliger Familienvideos ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Yalu X. schrieb:
> Wer sich mit so einem interessanten Thema wie Mikrocontroller und
> Elektronik beschäftigt, hat weder Zeit und Lust für öde Ballerspiele
> oder die Bearbeitung langweiliger Familienvideos ;-)

Oder jene, für die man einstmals Maus&Co aufzeichnete und auf CD 
brannte, sind schon lange flügge. Das Forum altert. ;-)

von Frank K. (fchk)


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Peter G. schrieb:

> Und genau da frage ich mich auch:
> Wie kauft man heute?
>
> Vor allem, wie wählt man seine passenden Komponenten aus, ohne zu viel
> zu zahlen und keine Leistung dort zu kaufen, wo man sie nicht benötigt
> (in unserem Umfeld oft bei den  Grafikkarten, die oft nie ausgereizt
> werden bzw. ihre Leistung nicht dort abspielen, wo "wir" als nicht Gamer
> sie gut brauchen könnte (z.B. Videoredering, Berechnungen, Simulationen)

Normalerweise geht man so vor, dass man erst die Software aussucht, dann 
in die Softwaredokumentation schaut, was gefordert und was unterstützt 
wird, und dann den passenden Rechner dazu kauft, was immer das dnn auch 
sein mag. Für Videosachnitt kann das z.B. auch ein Mac Studio sein, der 
für so etwas gerne genommen wird.

Datengräber werden heutzutage nicht mehr in den PC eingebaut, sondern 
dafür gibt es spezielle Gerate, die genau das optimal machen, mit 
Fehlerredundanz usw. Nennt sich dann NAS. Netzwerke gibt jetzt ja auch 
in 2.5GBit/s und 10 GBit/s in bezahlbaren Regionen.

Du hast einfach so blind gefragt und eben so blinde und allgemeine 
Antworten bekommen.

fchk

von Udo K. (udok)


Angehängte Dateien:

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Max M. schrieb:
> ich habe vor mir ein neuen pc zu kaufen. Bin aber schon ne Weile aus dem
> Thema raus.
> Früher hab ich immer ein gängiges Mainboard gekauft, dazu Mittleklasse
> Cpu und Grafikkarte und 2 RAM Riegel.
> Mit den Jahren dann den RAM erweitert und bei Zeiten auch Grafikkarte &
> CPU ersetzt.
> Damit hatte ich über Jahre ein brauchbares System .
>
> Ist das heute auch noch eine gute Lösung oder haben sich Preisstrukturen
> so verändert, dass späteres aufrüsten nicht mehr lohnt und man besser
> fährt alle paar wenige Jahre ein neues System zu kaufen?

Das kannst du noch immer genau machen.

Ich habe für einen Bekannten vor kurzem ein Mittelklassesystem 
zusammengestellt - Die Excel Datei mit einer Auswahl an Komponenten habe 
ich dir als Orientierung angehängt.  Preise bewegen sich bei ca 400€ für 
ein Einstiegssystem, und ca. 900€ für ein gutes Mittelklassesystem.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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(prx) A. K. schrieb:

>> Bildschirme im Plural brauche ich nicht, da ich kein Windows benutze
>
> Inwiefern besteht da ein Zusammenhang? Oder lehnst die jedes Fensterln
> ab und verlierst bei 10 Shells die Übersicht? ;-)

Ja, in der Wohnung braucht man eigentlich auch nur ein Fenster,
um zu sehen, ob es draussen regnet. :-)

von M. D. (derdiek)


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Peter G. schrieb:
> Vor allem, wie wählt man seine passenden Komponenten aus, ohne zu viel
> zu zahlen und keine Leistung dort zu kaufen, wo man sie nicht benötigt

Ich würde die Software laufen lassen und im Ressourcenmonitor schauen, 
welcher Teil der Hardware besonders beansprucht wird.
Dann sieht man, ob man wirklich 32 oder 64GB RAM braucht oder ob die 
CPU, GPU oder Festplatte ständig bei 100% Auslastung hängt.

Es gibt aber auch Fälle, wo sich die Software scheinbar selbst 
ausbremst.
Beispiel CAD-Software Inventor:
Bei größeren Baugruppen ruckelt es in der 3D-Ansicht. Im 
Ressourcenmonitor werden aber weder die Grafikkarte, noch die CPU, noch 
der RAM, noch die Festplatte übermäßig ausgelastet.
Da kann man sich dann meiner Meinung nach ein Upgrade sparen.

: Bearbeitet durch User
von Peter G. (ham)


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Hallo

Frank K. schrieb:

> Normalerweise geht man so vor, dass man erst die Software aussucht, dann
> in die Softwaredokumentation schaut, was gefordert und was unterstützt
> wird, und dann den passenden Rechner dazu kauft, was immer das dnn auch
> sein mag. Für Videosachnitt kann das z.B. auch ein Mac Studio sein, der
> für so etwas gerne genommen wird.
>
> Datengräber werden heutzutage nicht mehr in den PC eingebaut, sondern
> dafür gibt es spezielle Gerate, die genau das optimal machen, mit
> Fehlerredundanz usw. Nennt sich dann NAS. Netzwerke gibt jetzt ja auch
> in 2.5GBit/s und 10 GBit/s in bezahlbaren Regionen.


Im optimalen Falle und im Profibereich funktioniert das.

Aber nicht nur wohl ich nutze meinen Rechner über viele Jahre, manche 
Komponenten wie das Gehäuse, das Mainboard und wenn es gut läuft das 
Netzteil werden sogar (zumindest bei mir) an die 10 Jahre kommen.

Interessen ändern sich, haben ihre Hoch- und Schlafphasen - und ein 
Computer als die Universalmaschine passt somit sehr gut da hinein.
Bei wechselnden Interessen kann (will) man im privaten Umfeld aber nicht 
immer die "großen" kommerziellen Softwarelösungen nutzen.
So nutze ich, wenn mal wieder Videobearbeitung ein hoch bei mir hat 
Shotcut
und da sind z.B. keine wirklichen Anforderungen zu finden, bzw. selbst 
bei (fast) jeder kommerziellen ("großen, bekannten") Software sind die 
Mindestvorgaben oft sehr, sehr knapp bemessen und damit arbeiten macht 
keinen Spaß bzw. speziell im Videobereich gibt es 1001 Kombinationen 
(und Unterstützung des Codecs - oder eben auch nicht durch - passende - 
Grafikkarten).
Leider ist Aufrüsten schon nach einigen Jahren bei den Prozessoren kaum 
noch möglich, bzw. sehr teuer (insbesondere wenn man schon am oberen 
Ende
vor x Jahren eingestiegen war).
Daher empfinde ich die Frage wie man die richtigen Komponenten (ohne das 
Problem mit Geld zu erschlagen) schon wichtig und schwierig zu 
beantworten.

Und was die Datengräber betrifft:

Ja es stimmt:
Man kann es auch so lösen (und hat auch so manchen Vorteil bei mehreren 
Geräten und wenn Daten portabel und einfach in einem Netzwerk verfügbar 
sein müssen).

Aber:
Die Kosten bleiben, bzw. sind sogar noch höher - ein mit 10TB bis 20TB 
ausgebautes (also mit den HD - SSD lassen wir mal lieber bei diesen 
Größen) NAS kostet selbst bei "nur" 10TB mindestens so um die 800 Euro - 
deutlich mehr ist kein Problem...

Wie schon angedeutet:
Mit Geld das "Problem" erschlagen kann jeder und wird im Profibereich 
bzw. beim Semiprofi ("Hardc ore amtateur") dessen Interessen sich "nie" 
ändern wird auch so gehandhabt (Da kommt es auf 2000 Euro mehr auch 
nicht mehr an - bzw. zahlen es bei den Profis  letztendlich die Kunden).
Aber zumindest ich (würde mich aber nicht wundern, wenn sehr viel andere 
auch) muss und will anders handeln und da ist es halt die Kunst das 
auszuwählen was man wirklich (auch zukünftig) braucht.
Und da man nicht alles Wissen kann, bzw. aus lauter Nachforschen und neu 
lernen ist halt die Frage des TO (auch wenn unter anderen 
Gesichtspunkten) wie auch meine letztendlich gleiche mehr als 
gerechtfertigt.
Die 1001 Videos, Onlineartikel und dass es sogar immer wieder Thema in 
den Print Magazinen ist zeigt das ich und der TO da nicht alleine sind.

Um alle Missverständnisse direkt zu verhindern:
Das ist nicht als persönliche Kritik an deiner Person oder dein Vorgehen 
gemeint, sondern soll nur aufzeigen, wo für die breite Masse der 
Amateure (Hobbyisten) die "Problem" oder besser die Herausforderungen 
liegen.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Rolf M. schrieb:
> Für die meisten Anwender ist das ausreichend. Mehr Platz braucht es aber
> dennoch auf dem Tisch, denn irgendwo muss der Rechner ja trotzdem hin.

Vielleicht unter den ymonitor, der dadurch zugleich in sinnvolle Höhe 
gebracht wird? Nein, mit irgend einer Form von Tower geht das nicht ...

von Rolf M. (rmagnus)


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Frank K. schrieb:
> Normalerweise geht man so vor, dass man erst die Software aussucht, dann
> in die Softwaredokumentation schaut, was gefordert und was unterstützt
> wird, und dann den passenden Rechner dazu kauft, was immer das dnn auch
> sein mag.

Ich suche meine Rechner eher nach allgemeinen Anwendungsfällen aus, 
nicht nach den Anforderungen eines spezifischen Programms. Und ich suche 
ihn mit etwas Reserve aus, so dass ich ihn bei der nächsten Version, die 
dann mehr Ressourcen braucht, nicht gleich ersetzen muss.

Percy N. schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Für die meisten Anwender ist das ausreichend. Mehr Platz braucht es aber
>> dennoch auf dem Tisch, denn irgendwo muss der Rechner ja trotzdem hin.
>
> Vielleicht unter den ymonitor, der dadurch zugleich in sinnvolle Höhe
> gebracht wird?

Du willst den Monitor auf den Laptop stellen? Also ich würde nicht das 
Display des Laptops riskieren, indem ich einen Monitor da drauf stelle. 
Abgesehen davon würde ich einen Laptop nur kaufen, wenn ich den auch 
mitnehmen will, wofür es doch sehr unpraktisch wäre, den immer unter dem 
Monitor rausholen zu müssen und wieder drunter zu packen.

> Nein, mit irgend einer Form von Tower geht das nicht ...

Muss ja auch nicht, weil der unter dem Tisch verschwindet.

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (linuxmint_user)


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Max M. schrieb:
> Ist das heute auch noch eine gute Lösung oder haben sich Preisstrukturen
> so verändert, dass späteres aufrüsten nicht mehr lohnt und man besser
> fährt alle paar wenige Jahre ein neues System zu kaufen?
>
> was sind hierzu eure Meinungen und Erfahrungen?

Ich habe mir einen AMD Ryzen 7 5700G besorgt, mit M.2 SSD von Samsung 
für die Daten und  kleine S-ATA SSD von Samsung für das Betriebssystem.

Das Gehäuse, Netzteil (sehr leise) usw. waren ja noch gut.

Ich habe eigentlich so einen Heatpipe Kühler für den CPU gekauft, aber 
der Kühler der zum CPU dabei war, der ist wirklich gut und ausreichend.

RAM habe ich erst Mal nur ein Modul mit 16GByte genommen und das will 
ich jetzt mit einem weiteren Modul erweitern, damit ich 32GByte habe. 
Den CPU kann ich nicht wirklich ausnutzen, der hat genug Rechenpower.

Bestellt habe ich bei Alternate und bei Mindfactory.

von Εrnst B. (ernst)


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Mike J. schrieb:
> AMD Ryzen 7 5700G [...] erst Mal nur ein Modul mit 16GByte genommen

Gerade die Grafikeinheit in den "G"-Ryzens profitiert enorm von 2 
Speichermodulen/Dual-Channel.

Bringt je nach Benchmark/Spiel gerne mal 80% mehr Performance, die du 
durch deine ungünstige Konfiguration einfach verschenkst....

von Stefan F. (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Auch nimmt ein Notebook auf dem Tisch haufenweise Platz weg mit den
> vielen Anschlüssen und dem Kabelsalat. Das sieht aus, wie ein Krake.

Meiner steht inzwischen unterm Tisch auf einem Hocker. Ich brauche oben 
den Platz für einen größeren Bildschirm, wegen der Augen. Deswegen wird 
das nächste Gerät wohl ein PC werden.

Allerdings war es eine blöde Idee, Maus und Tastatur via Bluetooth 
anzubinden, weil ich zwei Betriebssysteme wechselweise nutze und zum 
Um-Melden immer unter den Tisch krabbeln muss.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan F. schrieb:
> Allerdings war es eine blöde Idee, Maus und Tastatur via Bluetooth
> anzubinden, weil ich zwei Betriebssysteme wechselweise nutze und zum
> Um-Melden immer unter den Tisch krabbeln muss.

Diverse Logitech Mäuse kann man mühelos direkt an der Maus zwischen 2 
Systemen umschalten. Muss also kein Kabel sein.

von Stefan F. (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Diverse Logitech Mäuse kann man mühelos direkt an der Maus zwischen 2
> Systemen umschalten.

Können meine Geräte auch (dachte ich). Der Teufel steckt im Detail: 
Windows und Linux haben unterschiedliche Keys, aber die selbe MAC.

Die Tastatur hat drei gelbe Tasten um zwischen drei PC umzuschalten 
(PC1, PC2, PC3). Wenn ich auf PC1 mein Windows lege, und dann auf PC2 
das Linux, dann verliert die Tastatur die Konfiguration von PC1 (und 
umgekehrt).

von Hmmm (hmmm)


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Stefan F. schrieb:
> Windows und Linux haben unterschiedliche Keys, aber die selbe MAC.

Hast Du mal versucht, die Keys aus der Registry zu holen und in die 
Linux-Installation zu verpflanzen? Sollte eigentlich funktionieren.

von Stefan F. (Gast)


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Hmmm schrieb:
> Hast Du mal versucht, die Keys aus der Registry zu holen und in die
> Linux-Installation zu verpflanzen? Sollte eigentlich funktionieren.

Ja, das hatte bis Windows 7 funktioniert. Seit Windows 10 leider nicht 
mehr. Ich will bei Gelegenheit mal einen zweiten BT Adapter probieren. 
Vielleicht kann ich einen unter Windows nutzen und den anderen unter 
Linux.

von Hmmm (hmmm)


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Stefan F. schrieb:
> Ja, das hatte bis Windows 7 funktioniert. Seit Windows 10 leider nicht
> mehr.

Eigentlich sollte es auch dort gehen, aber wer weiss, was bei den 
diversen Updates schon wieder geändert wurde.

Alternativ kannst Du mal versuchen, unter Linux mit bdaddr die 
MAC-Adresse des Bluetooth-Dongles zu ändern, um je nach OS 
unterschiedliche zu haben.

von Peter G. (ham)


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Hallo

Warum nicht die einfache Maus und Tastatur Bundles nutzen, die über 
einen eigenen "USB-Stick" ihre Funkverbindung ausbauen?

Bluethooth am Desktop PC welche ja oft (zumindest bis vor wenigen 
Jahren) kein Bluthooth "On Board also auf dem Mainboard haben und einen 
externen BT Stick nutzen müssen, ist immer so eine Glücksache.

Was beim Laptop schon lange  und den Mobilen Endgerät sowieso kein 
Problem ist, macht beim (älteren) Desktop PC mit externen BT Stick immer 
wieder Probleme.

Bei mir muss z.B. der BT Lautsprecher immer wieder neu gepairt werden 
(ist zwar nur ein Knopfdruck am LS, aber trotzdem...) nachdem er 
zwischendurch mit einem anderen Gerät (Android Tablett) verbunden war.
Beim Tablett (BT ist eingebaut und nativ unterstützt) ist das nur sehr 
selten (wenn BT explizit ausgeschaltet wurde, und selbst dann auch nur 
manchmal nach dem neu einschalten) notwendig.

Auch das erste Anmelden war beim Tablett wesentlich einfacher und 
tatsächlich automatisch, ganz im Gegensatz zum beim Desktop PC mit 
externen BT Stick, da musste erstmal so einiges probiert werden und 
erfolgte die Erstverbindung irgendwie dann endlich durch "Zufall" 
(zumindest nicht nachvollziehbar und "unendlich" langsam).
Wobei die "Anleitung" bzw. Beschreibung der Rückmeldungen (Klänge) beim 
BT Lautsprecher (JBL...) aber auch unter aller Sau ist bzw. einfach 
nicht den Tatsachen entspricht.

"Nebenbei" sind BT Mäuse und Tastaturen meist auch noch teurer.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (Gast)


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Hmmm schrieb:
> unter Linux mit bdaddr die
> MAC-Adresse des Bluetooth-Dongles zu ändern

bdaddr gibt es offenbar nicht mehr. Und mit hcitool geht es auch nicht, 
die originale MAC Adresse bleibt aktiv.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Stefan F. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Hast Du mal versucht, die Keys aus der Registry zu holen und in die
>> Linux-Installation zu verpflanzen? Sollte eigentlich funktionieren.
>
> Ja, das hatte bis Windows 7 funktioniert. Seit Windows 10 leider nicht
> mehr. Ich will bei Gelegenheit mal einen zweiten BT Adapter probieren.
> Vielleicht kann ich einen unter Windows nutzen und den anderen unter
> Linux.

Funktioniert auch unter Windows 10 und 11. Das Auslesen der Keys war 
schon unter Windows 7 frickelig. Ich habe das Tool "RunAsSystem" 
benutzt, um auf die Keys in der Registry zugreifen zu können und sie auf 
andere Systeme (auf anderen Partitionen oder Festplatten) zu 
verpflanzen. Damit klappt es aber.

von Stefan F. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Rainer Z. schrieb:
> Ich habe das Tool "RunAsSystem" benutzt

Habe ich auch.

Dieses binary von bdaddr funktioniert auch nicht, ist offenbar kaputt.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Stefan F. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Hast Du mal versucht, die Keys aus der Registry zu holen und in die
>> Linux-Installation zu verpflanzen? Sollte eigentlich funktionieren.
>
> Ja, das hatte bis Windows 7 funktioniert. Seit Windows 10 leider nicht
> mehr.

Bei mir geht es auch auf mit Windows 10. Beim Auslesen des Keys legt
einem Microsoft allerdings ein paar Steine in den Weg. Der Key steckt
zwar in der Registry, wird aber in Regedit nicht angezeigt, nicht einmal
mit Admin-Rechten (warum auch immer). Es geht aber wohl, wenn man
Regedit mit psexec ausführt (warum auch immer). Am einfachsten geht das
Auslesen aber von Linux aus (dort braucht man den Key ja letztendlich
auch) mit chntpw, das erspart einem auch den langwierigen Bootvorgang
von Windows.

Die Maus ist eine Logitech MX Anywhere 3. Die hat an der Unterseite
einen Taster, mit dem man zwischen 3 Konfigurationen umschalten kann,
wenn man die Maus an mehreren Rechnern betreiben möchte. Auch das
funktioniert problemlos.

von Stefan F. (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Der Key steckt
> zwar in der Registry, wird aber in Regedit nicht angezeigt, nicht einmal
> mit Admin-Rechten (warum auch immer). Es geht aber wohl, wenn man
> Regedit mit psexec ausführt (warum auch immer).

Ich weiß, die Prozedur kenne ich.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Yalu X. schrieb:
> Bei mir geht es auch auf mit Windows 10. Beim Auslesen des Keys legt
> einem Microsoft allerdings ein paar Steine in den Weg. Der Key steckt
> zwar in der Registry, wird aber in Regedit nicht angezeigt, nicht einmal
> mit Admin-Rechten (warum auch immer).

Deswegen ja das Tool "RunAsSystem".

von Mike J. (linuxmint_user)


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Stefan F. schrieb:
> Allerdings war es eine blöde Idee, Maus und Tastatur via Bluetooth
> anzubinden, weil ich zwei Betriebssysteme wechselweise nutze und zum
> Um-Melden immer unter den Tisch krabbeln muss.

Musst du nicht unbedingt.
Ich habe mir hier eine Tastatur von Medion MD88378 gekauft, da kann man 
per Tastendruck zwischen zwei Bluetooth-Verbindung und dem Funkchip 
umschalten. Man hat also drei Verbindungen zur Wahl.

Seite 10: 
https://cdn.medion.com/downloads/anleitungen/bda_md88378_de.pdf

Ich habe da einen deutlich größeren Akku (mehrere prismatische 1Ah 
Zellen) eingebaut und der kann jetzt auch nur noch auf 4V aufgeladen.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Εrnst B. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> AMD Ryzen 7 5700G [...] erst Mal nur ein Modul mit 16GByte genommen
>
> Gerade die Grafikeinheit in den "G"-Ryzens profitiert enorm von 2
> Speichermodulen/Dual-Channel.
>
> Bringt je nach Benchmark/Spiel gerne mal 80% mehr Performance, die du
> durch deine ungünstige Konfiguration einfach verschenkst....

Da kommt noch ein zweites identisches Modul vom selben Hersteller rein, 
das wird dann schon im dual channel Modus arbeiten.

von Walter T. (nicolas)


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Drei Rechner ist viel, aber bei zweien geht es auch ganz gut, den 
Monitor als KV-Switch zu nutzen. Sogar so weit, dass wenn zwei PCs am 
geteilten Bildschirm sind, je nach Position des Mauszeigers zwischen den 
PCs gewechselt wird.

Nur Dateien lassen sich so nicht mit herüberziehen :-)

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Rolf M. schrieb:
> Du willst den Monitor auf den Laptop stellen? Also ich würde nicht das
> Display des Laptops riskieren, indem ich einen Monitor da drauf stelle.

Vor längerer Zeit gab es tatsächlich im Handel Schreibtischaufsätze zu 
kaufen, die dazu gedacht waren, nicht nur den Monitor anzuheben (dazu 
hätte es gereicjt, den Desktop-PC drinter zu stellen), sondrrn auch bei 
Nichtgebrauch Tastatur und Maus inter dem Monitor verschwinden zu 
lassen.

> Abgesehen davon würde ich einen Laptop nur kaufen, wenn ich den auch
> mitnehmen will,

Wenn, nicht, dann stell den Moni halt auf den flachen Desktop-PC

> wofür es doch sehr unpraktisch wäre, den immer unter dem
> Monitor rausholen zu müssen und wieder drunter zu packen.
Auf jeden Fall! So ein kleiner Laptop sollte eigentlich immer am 
Einsatzort vorhanden sein!

Es lebe die Cloud!

von Peter D. (peda)


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Peter G. schrieb:
> Warum nicht die einfache Maus und Tastatur Bundles nutzen, die über
> einen eigenen "USB-Stick" ihre Funkverbindung ausbauen?

Sowas habe ich auch. Man kann bis zu 4 davon im gleichen Funkbereich 
betreiben. Man kommt damit auch ins BIOS, d.h. verhält sich wie eine 
USB-Tastatur mit Kabel.

von Christoph Z. (christophz)


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Walter T. schrieb:
> Nur Dateien lassen sich so nicht mit herüberziehen :-)

Das kann man dann noch mit Barrier (früher Synergy) flicken:
https://www.funkyspacemonkey.com/barrier-a-free-open-source-and-cross-platform-alternative-to-synergy

von Stefan F. (Gast)


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Peter G. schrieb:
> Warum nicht die einfache Maus und Tastatur Bundles nutzen, die über
> einen eigenen "USB-Stick" ihre Funkverbindung ausbauen?

Weil ich damit eigentlich auch den Fernseher steuern wollte.

Wenn das nicht gewesen wäre hätte ich ein Set mit einem eigenen Stick 
gekauft. Das erspart einem die üblichen Zickereien von Bluetooth.

von Hmmm (hmmm)


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Stefan F. schrieb:
> Peter G. schrieb:
>> Warum nicht die einfache Maus und Tastatur Bundles nutzen, die über
>> einen eigenen "USB-Stick" ihre Funkverbindung ausbauen?
>
> Weil ich damit eigentlich auch den Fernseher steuern wollte.

Zumindest einige Logitech-Geräte (z.B. die MX Master, die ich habe) 
unterstützen sowohl das proprietäre Logitech-Protokoll mit USB-Empfänger 
als auch Bluetooth.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Harald K. schrieb:
> Ich meinte keine verdreckte Tastatur, sondern eine durch Gebrauch
> abgenutzte mit glänzenden Tastenkappen. Das Trackpad/Touchpad sieht bei
> solchen Geräten dann oft auch gerne ... schön aus.

MannOhMann!
Dann kauf dir dann eine neuen Notebook, kostet ja nur mal 600-1200€!

von Stefan F. (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Allerdings war es eine blöde Idee, Maus und Tastatur via Bluetooth
> anzubinden, weil ich zwei Betriebssysteme wechselweise nutze und zum
> Um-Melden immer unter den Tisch krabbeln muss.

Ich habe das jetzt mit einem zweiten Bluetooth Adapter gelöst. Windows 
nutzt den internen (vom Laptop) und Linux den externen (USB Stick). 
Meine Peripherie hat nun keine Probleme mehr, die beiden Betriebssysteme 
auseinander zu halten.

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