Mixer vs. Modulation

OP #7388821
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Hallo zusammen, ich experimentiere gerade mit HF-Mixern (ADE-25, AD831) herum und verstehe eine Sache in der Theorie noch nicht:

Warum wird beim Mixen (RF, LO -> IF) die Modulation nicht beeinflusst? Warum hat die IF (LO-RF) immer noch das unveränderte aufmodulierte Signal (AM oder FM z.B.)?

Danke für Eure Hilfe...

(Firma: Privat) #7388912
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von Hp M. schrieb:

Weil der LO-Pegel sehr viel höher ist, als die RF.

Muß aber nicht, LO kann genau so gut auch unterhalb von RF sein.

von Dergute W. schrieb:

Obacht - ggf. wird das Spektrum gedreht. Muss nicht immer ein Problem sein, kann aber...

Bei AM und FM ist das kein Problem. Bei SSB vertauscht sich LSB und USB wenn LO oberhalb von RF ist.

#7389016
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Hallo,

beispielsweise hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Mischer_%28Elektronik%29

werden einige Geheimnisse der verschiedenen Arten von Mischung gezeigt, auch mit netten Reihenentwicklungen. Man möge in die Mathematik tiefer einsteigen wollen.

Stephan schrieb:

immer noch das unveränderte aufmodulierte Signal

Das wird nach Amplitude und Phasenlage auch mit verändert, liegt aber noch so vor, daß es nutzbar bleibt.

mfg

(Firma: Privat) #7389039
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von Hp M. schrieb:

Das ist aber nicht effizient, und entspricht einem von der RF übersteuerten Mischer.

Funktioniert ohne Probleme und genauso effizient. Wird zum Beispiel oft bei Doppelsuper so gemacht. Da wird die 1.ZF von 10,7MHz mit einer 10,245MHz Quarzfrequenz auf auf die zweite ZF von 455kHz runtergemischt. Die 10,245MHz liegt unterhalb von 10,7MHz. Kreuzmodulationsprodukte entstehen wenn am Antenneneingang der 1. HF-Verstärker übersteuert wird, aber nicht wenn LO-Frequenz unterhalb RF-Frequenz liegt. Ich habe zum Beispiel früher mal bei einen MW-Röhrenradio Spiegelfrequenz und Empfangsfrequenz einfach durch ändern der Eingangsfilter getauscht. Also was vorher Spiegelfrequenz war, wurde dann Empfangsfrequenz. Ohne den Oszillator ändern zu müssen, hatte ich dann einen weiteren Empfangsbereich von 1460kHz bis 2510kHz. Der Bereich lag dann über der LO-Frequenz. Ging prima ohne Probleme. Das war zu einer Zeit wo es noch Norddeichradio und Rügenradio gab, und die ganzen Gongsender und Zahlensender. Die lagen alle in diesen Bereich. Heute ist dort fast nur noch Stille, außer 1810kHz bis 2000kHz Amateurfunkband. Also wenn man einen Kurzwellenradio mit einer ZF von 455kHz baut, kann man den LO 455kHz über RF oder unter RF machen, funktioniert beides gleichgut. In beiden Fällen entsteht eine Differenz von 455kHz.

OP #7389081
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Günter L. schrieb:

Beim Mischen entstehen zwei neue Frequenzen, Differenz von RF und LO, und Summe von RF und LO. Wenn nun bei RF die Frequenz hin und her pendelt, (Frequenzmodulation) muß ja logischer weise IF auch hin und her pendeln, kannst du doch einfach ausrechnen (Summe Differenz).

Das macht Sinn, da bei der Addition von Frequezen das aus der Frequenzmodulation resultierende Delta bestehen bleibt.

Und bei AM macht die Freaquenzumwandlung auch nichts aus...

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