Forum: HF, Funk und Felder Welche (Afu-) Betriebsart?


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von M. H. (m-h)


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Habe ich heute zum ersten Mal gesehen (40-Meter Band). Klartext (Call) 
im ganz normalen Wasserfalldiagramm der SDR-Software. Wat'n dat!?

von Georg S. (randy)


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Nun, eine weitere Spielart der Kommunikation. Nicht allzu weit 
verbreitet. Aber 'ne coole Idee, jetzt wo alle einen SDR mit 
Wasserfalldiagramm haben.
Früher hieß das "Panoramaempfänger" und war eine teure Zusatzoption... 
Ich frage mich nur warum der Text gespiegelt ist, ich mein jeder SDR 
zeigt niedrige Frequenzen links an und hohe rechts ?!??!

: Bearbeitet durch User
von Motopick (motopick)


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Das in der Mitte sieht aus, als wenn der Antennentuner
seinen automatischen Abgleich macht.
Das waere dann wohl Continous Wave (aka CW).

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Sieht aus wie SSTV, ist auch auf der SSTV-Frequenz (in LSB übrigens im 
40-m-Band) - warum sollte das was anderes sein?

Georg S. schrieb:
> Nun, eine weitere Spielart der Kommunikation. Nicht allzu weit
> verbreitet. Aber 'ne coole Idee, jetzt wo alle einen SDR mit
> Wasserfalldiagramm haben.
s. o.

Georg S. schrieb:
> Früher hieß das "Panoramaempfänger" und war eine teure Zusatzoption...
Spektrum ja, Wasserfall konnte so ein Panoramaadapter i. d. R. noch 
nicht.

Georg S. schrieb:
> Ich frage mich nur warum der Text gespiegelt ist, ich mein jeder SDR
> zeigt niedrige Frequenzen links an und hohe rechts ?!??!
Bei LSB steht das NF-Spektrum kopf.

: Bearbeitet durch User
von Kurt (heliosh)


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Könnte Easypal (digital SSTV) sein.

https://youtu.be/e8G_0S67sdQ?t=61

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo M.H.

M. H. schrieb:
> Habe ich heute zum ersten Mal gesehen (40-Meter Band). Klartext (Call)
> im ganz normalen Wasserfalldiagramm der SDR-Software. Wat'n dat!?

Das mit in Klarschrift in ein Wasserfalldiagramm schreiben ist ein alter 
Hut aus der QRSS Szene. Das war schon vor 15-20 Jahren im QRSS Bereich 
bei 10,140MHz zu sehen. Auch auf Langwelle bei 137kHz wurde das gerne 
verwendet, bei geringerer Bandbreite.
Damals waren SDR Eempfänger noch nicht so verbreitet, aber es wurden in 
den Kreisen entsprechende NF-Programme verwendet.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Der Hellschreiber ist sozusagen ein Vorläufer "1929 patentiert":
https://de.wikipedia.org/wiki/Hellschreiber

von Markus W. (dl8mby)


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Zu der Thematik gibt es einen Beitrag von mir

Beitrag "Re: ADALM-Pluto SDR"

im Thread vom Aron A. vom 15.08.2017 13:44

Beitrag "ADALM-Pluto SDR"

LG
Markus

von Mario M. (thelonging)


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UVB-76 aka The Buzzer wurde letztes Jahr aus Protest gegen den 
Ukraine-Krieg mit Guy-Fawkes-Masken gejammt.
https://www.reddit.com/r/amateurradio/comments/s8jblw/the_russian_buzzer_uvb76_4625_broke_protocol/

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kay-Uwe R. schrieb:
> Sieht aus wie SSTV

qsstv erlaubt sowas zum Beispiel, vermutlich auch andere SSTV-Programme.

von Stefan M. (derwisch)


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Ich kenne sowas nur mit der Bezeichnung Hellschreiben.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Stefan M. schrieb:
> Ich kenne sowas nur mit der Bezeichnung Hellschreiben.

Hell sieht zwar ähnlich aus, funktioniert aber ganz anders. Das hier 
taucht ja nur im Wasserfalldiagramm so auf.

von Stefan M. (derwisch)


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Jörg W. schrieb:
> Hell sieht zwar ähnlich aus, funktioniert aber ganz anders. Das hier
> taucht ja nur im Wasserfalldiagramm so auf.

Hmmmm...
Wie sieht denn eine gesendete Hell-Information im Wasserfall aus?
Ist das nicht doch das gleiche Prinzip?

von Mario M. (thelonging)


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Nö. Beim Hellschreiben werden die Pixel des Textes "gemorst", klingt 
also wie ein sehr schneller Morse-Code.

von Frido H. (hebu)


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von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Stefan M. schrieb:

> Wie sieht denn eine gesendete Hell-Information im Wasserfall aus?
> Ist das nicht doch das gleiche Prinzip?

https://www.sigidwiki.com/wiki/Hellschreiber

von Rainer W. (rawi)


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Mario M. schrieb:
> Beim Hellschreiben werden die Pixel des Textes "gemorst", klingt
> also wie ein sehr schneller Morse-Code.

Was hat Hellschreiben mit Morse-Code zu tun?
Beim Hellschreiben werden spaltenweise die Pixel der als meist 
7x7-Raster dargestellten Zeichen übertragen, je nach Übertragungsart per 
On/Off-Keying (Amplitudenmodulation) oder per FSK (Frequenzumtastung)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
> Was hat Hellschreiben mit Morse-Code zu tun?
> […] per
> On/Off-Keying (Amplitudenmodulation)

Morsen ist doch nichts weiter als On/Off-Keying.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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QSSTV ist vor allem für analoge SSTV-Bildübertragung gedacht, aber es 
gibt darin auch eine Spektrumanzeige:
https://www.sstv-handbook.com/download/sstv_10.pdf
S. 16-18 ist es beschrieben, "Waterfall images"

aber das eigentliche Bild wird mit "Picfall.exe" erzeugt, der Link hier 
im PDF funktioniert nicht. Aber hier weiter unten :
https://www.qsl.net/py4zbz/arq.htm
oder direkt
https://www.qsl.net/py4zbz/tutsstv14.htm#picfall
ein Bildbeispiel:
https://www.qsl.net/py4zbz/spectant.JPG

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite



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Christoph db1uq K. schrieb:
> aber es gibt darin auch eine Spektrumanzeige

Der Wasserfall läuft normalerweise immer mit.

Anbei mal zwei Screenshots, einmal während des Empfangs, danach am Ende 
mit der Wasserfall-ID. Nicht über die HF, beides nur über 
Audioaufzeichnung und -wiedergabe auf dem Telefon gemacht.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich fürchte, für QO-100 ist das Spektrum zu breit, sonst könnte man 
sogar im Webradio mitschauen. Mehr als 3 kHz ist nicht geduldet.
https://eshail.batc.org.uk/nb/
mit "Waterfall zoom" kann man einen Ausschnitt anschauen, das sollte für 
ein Bild reichen.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Mehr als 3 kHz ist nicht geduldet.

Mehr braucht man auch nicht, das läuft ja auch so alles über einen 
normalen SSB-Kanal.

von Rainer W. (rawi)


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Jörg W. schrieb:
> Morsen ist doch nichts weiter als On/Off-Keying.

Nicht alles, was On/Off-Keying verwendet, ist Morsen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morsecode

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
> Nicht alles, was On/Off-Keying verwendet, ist Morsen.

(Loriot)Ach?(/Loriot)

von Jens B. (dasjens)


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Die Chinesen haben sowas auch, 16 "Bit" breit (oder 32?), mir fällt aber 
nicht mehr ein, wie das heisst.
Das ist vor ein paar Jahren erst rausgekommen.

: Bearbeitet durch User
von Hans Markus G. (stromspannung)


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Mario M. schrieb:
> UVB-76 aka The Buzzer wurde letztes Jahr aus Protest gegen den
> Ukraine-Krieg mit Guy-Fawkes-Masken gejammt.
> 
https://www.reddit.com/r/amateurradio/comments/s8jblw/the_russian_buzzer_uvb76_4625_broke_protocol/

Leider steht da nicht wies gemacht wird

von Mario M. (thelonging)


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Easypal

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Mario und Christoph.

Mario M. schrieb:

> Easypal

Nein !

Auch wenn es einige grundlegende Ähnlichkeiten gibt, das Signal ist
weder ein Hellschreib- noch ein SSTV Signal .

Das fragliche Signal wird erzeugt, indem das Sendesignal passend 
Frequenzmoduliert wird und in einigen Bereichen auch ganz abgeschaltet 
wird.
Graustufen (wie in SSTV) sind nicht machbar. Die Synchronisation erfolgt 
rein über den Zeitbezug zu sich selber.
Abgesehen davon ist es noch ein "echtes" Basisbandsystem, es wird nichts 
"codiert".

SSTV hat explizite Synchronisierungssignale, und die Helligkeit wird 
letztlich amplitudenmoduliert Codiert.
Bei Hellschreibern wird nichts Frequenzmoduliert. Es ist reines On/Off 
Keying.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich fürchte, für QO-100 ist das Spektrum zu breit, sonst könnte man
> sogar im Webradio mitschauen. Mehr als 3 kHz ist nicht geduldet.

Bei QRSS Signalen wird die Bandbreite dafür auf unter 10Hz reduziert. 
Entsprechend langsam läuft der Kram. ;O)
Auch CW-QRSS Signale werden meistens in der Frequenz wie ein 
Fernschreibsignal umgetastet. Punkt/Strich sind eine Frequenz, und die 
Pausen die andere.
Das ganze läuft extrem langsam, mit einem Morsepunkt von mehreren 
Sekunden Dauer, und die Shift ist auch sehr klein.
Der Schritt dahin, den Text direkt in das Wasserfalldiagramm zu 
schreiben, ist dann recht klein. ;O)

Ich habe damals den Kram nur beobachtet. Zum mitspielen fehlte mir die 
Zeit.
Die Sende Programme liefen meist direkt auf einem Microcontroller und 
modulierten einen entsprechenden Oszillator in der Frequenz und 
schalteten die Endstufe
(meistens weniger als 100mW) direkt. Die Texte waren im allgemeinen Fix 
mit im Microcontroller, eventuell noch ein kurzer Bakentext 
(Standort/Leistung/Antenne).
Die Teile über eine Schnittstelle mit dem Text zu beschicken war schon 
Luxus. ;O)

Empfangen wurde hier mit SpektrumLab oder glfer. Letzteres kann auch 
Senden. Allerdings nur CW via AFSK.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Mario M. (thelonging)


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Bei EasyPal wird nur die Wasserfall-Funktion benutzt, nicht die 
SSTV-Funktion. Alternative Programme wären SonicPhoto oder PicFall. Die 
Wasserfall-Bilder werden erzeugt, indem jeder Pixel in X-Richtung in 
eine bestimmte Frequenz umgesetzt wird. Gut zu sehen, wenn man 
Spektrogramm und Wasserfall vergleicht.
https://www.youtube.com/watch?v=Ugo52oXvxh0

von Kay-Uwe R. (dfias)


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von Rainer W. (rawi)


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Bernd W. schrieb:
> Das fragliche Signal wird erzeugt, indem das Sendesignal passend
> Frequenzmoduliert wird und in einigen Bereichen auch ganz abgeschaltet
> wird.
> Graustufen (wie in SSTV) sind nicht machbar. Die Synchronisation erfolgt
> rein über den Zeitbezug zu sich selber.

Was soll bei dem Signal synchronisiert werden?
Es reicht, ein Signal mit vielen Unterträgern (entsprechend der 
Pixelbreite) zu erzeugen und die Unterträger entsprechend dem Bildinhalt 
einer Zeile in der Amplitude zu modulieren (Multiträger-Modulation), 
ähnlich wie z.B. bei DAB.
Die Bildzeilen werden einfach zeitlich nacheinander übertragen. Der 
Empfänger muss nur häufig genug das Spektrum bestimmen, damit er keine 
Bildzeilen verpasst.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rainer.

Rainer W. schrieb:

>> Das fragliche Signal wird erzeugt, indem das Sendesignal passend
>> Frequenzmoduliert wird und in einigen Bereichen auch ganz abgeschaltet
>> wird.

> Es reicht, ein Signal mit vielen Unterträgern (entsprechend der
> Pixelbreite) zu erzeugen und die Unterträger entsprechend dem Bildinhalt
> einer Zeile in der Amplitude zu modulieren (Multiträger-Modulation),
> ähnlich wie z.B. bei DAB.

"Viele Unterträger" waren mit den primitiven Schaltungen nicht machbar. 
;O)
Darum wurde ersatzweise ein Signal in der Frequenz verschoben. Was im 
Effekt auf das gleiche hinauslief.

>> Die Synchronisation erfolgt
>> rein über den Zeitbezug zu sich selber.

> Was soll bei dem Signal synchronisiert werden?
> Die Bildzeilen werden einfach zeitlich nacheinander übertragen. Der
> Empfänger muss nur häufig genug das Spektrum bestimmen, damit er keine
> Bildzeilen verpasst.

Das ist die Bedeutung von "Die Synchronisation erfolgt rein über den 
Zeitbezug zu sich selber".

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Chris T. (kalor)


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Eigentlich ist das alles keine Hexerei

Ich habe mal ein Python script geschrieben, welches eine Bilddatei Zeile 
für Zeile einliest und jede Zeile als "Frequenzspektrum" interpretiert, 
dann eine ifft durchführt und die so erzeugten Soundschnipsel in eine 
Sounddatei schreibt.

Diese kann dann dann z.B. unter Android mit Spectroid "decodiert" 
werden.
In Audacity kann die Anzeige auch auf Spectrum gestellt werden.

Das Soundsignal könnte auch als Eingangssignal für einen SSB Sender 
taugen.

Ich habe mal eine Ausgabe angehangen. Ich hatte mal die Idee dieses in 
einem Geocache zu verwenden. Auf die Idee bin ich damals beim Lernen für 
die AFU-Prüfung gekommen.

Grüße
   Christian

: Bearbeitet durch User
von Chris T. (kalor)



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Ich dachte es wär evtl gut nochmal das decodierte Bild hochzuladen.

Dies ist ein Screenshot von meinem Telefon wo ich mit dem PC die 
Sounddatei abgespielt habe und das Mikrophon des Telefons an meine 
Kopfhörer gehalten habe.

Es ist also sogar durch die Luft (wenn auch nur akustisch) übertragen 
worden.
Interessant ist übrigends das das Bild selbst mit Sprache im Hintergrung 
immer gut zu erkennen ist.

Christian

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>Audacity
ich bekomme nur ein Spektrum eines Ausschnitts, das wird nicht als 
Wasserfall dargestellt. Gibts da einen Trick?

von Chris T. (kalor)


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Hallo Christoph,

Ja, du musst auf das Dreieck neben Sound klicken, dann auf Spektogramm 
umschalten.

Das ist aber bei weitem nicht so gut zu sehen wie im richtigen 
Wasserfall, aber man kann es erkennen, wenn man weis was drinsteckt.

Es ist auf jeden Fall zu sehen, das in der Sounddatei keine 
Nebengeräusche sind und nur das gewollte ist.


73 de dc4diy
Christian

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ja jetzt hats auch geklappt, das Spektrum sollte auf eine lineare 
Amplitudenskala eingestellt sein, logarithmisch ist es verzerrt.

von Chris T. (kalor)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> sollte auf eine lineare
> Amplitudenskala eingestellt sein, logarithmisch ist es verzerrt.

Das kannte ich noch nicht.
Wieder was gelernt ......

von Chris T. (kalor)


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Bernd W. schrieb:
> Graustufen (wie in SSTV) sind nicht machbar.

Hier würde ich wiedersprechen, ich kanns aber mal ausprobieren, wird nur 
etwas dauern.
Graustufen bedeuten ja im Prinzip, das einige Frequenzen von der 
Leistung her betrachtet nicht nur weg oder da sind, sondern auch leiser 
vorhanden sein können als volle Lautstärke. Ich habs selbst nicht mit 
meinem Pythonscript probiert.


Es gibt dieses Repo
https://github.com/F5OEO/rpitx
Wo win GPIO Pin eines RPI dermassen schnell geschaltet wird das etwas 
ausgesendet werden kann. Dort ist auch ein Beispiel eines Spectrumpaints 
drin, was wie ein Graustufenbild aussieht. (evtl auch nur "gedithert")

z.B.
https://github.com/F5OEO/rpitx/blob/master/doc/rfmyface.png
https://github.com/F5OEO/rpitx/blob/master/doc/spectrumrpitx.png

Christian

: Bearbeitet durch User
von Chris T. (kalor)


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Da hat mich doch die Neugierde erwischt.
Ich habe mal einen Graukeil, wie man sie im Netz als Test für 
Laserplotter findet in mein Script gegeben.

Anbei ist zu sehen das die Zahlen in der oberen Reihe nach links hin 
schwächer werden. Die 10 links ist im Bild grade noch zu erkennen.

Im Audacity sieht man die Ganze Datei, da sind einige Graukeile aber 
auch die Zahlen ganz rechts....

Die Audacity Datei ist direkt in das Programm gegangen,
die Datei 1683729946323.jpg wieder durch die Kopfhörerluftschnittstelle.

Ich denke auch auf der RF sollten Graustufen machbar sein.

73 de DC4DIY  ;-) Ich bastel halt gerne
  Christian

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Chris T. schrieb:
> Ich denke auch auf der RF sollten Graustufen machbar sein.

Welchen Locator hast du? Vielleicht können wir es ja mal live auf 
irgendeiner Frequenz testen …

von Jens B. (dasjens)


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Jörg W. schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Ich denke auch auf der RF sollten Graustufen machbar sein.
>
> Welchen Locator hast du? Vielleicht können wir es ja mal live auf
> irgendeiner Frequenz testen …

Dann aber rechtzeitig hier bescheid geben. Ihr braucht ja Zeugen :P

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Chris T.

Chris T. schrieb:

>> Graustufen (wie in SSTV) sind nicht machbar.
>
> Hier würde ich wiedersprechen, ich kanns aber mal ausprobieren, wird nur
> etwas dauern.
> Graustufen bedeuten ja im Prinzip, das einige Frequenzen von der
> Leistung her betrachtet nicht nur weg oder da sind, sondern auch leiser
> vorhanden sein können als volle Lautstärke. Ich habs selbst nicht mit
> meinem Pythonscript probiert.

Hast Recht. Und Dein Beispiel unten zeigt es ja auch.

> Dort ist auch ein Beispiel eines Spectrumpaints
> drin, was wie ein Graustufenbild aussieht. (evtl auch nur "gedithert")

Ich hatte bei dem Anwendungsfall QRSS auch immer die möglichst geringe 
Bandbreite im Hinterkopf und technisch einfachen Aufbau. Für geringe 
Bandbreite sollten halt nur wenige, nicht besonders steile Schaltungen 
stattfinden. Die Steilheit konnte analog einfach begrenzt werden, z.B. 
durch ein RC-Glied an der Schaltstufe. Ohne Graustufen ist das relativ 
einfach machbar.

Bei Graustufen schaltest Du ständig, aber mit meist flachen Flanken, und 
Dithering ist ständiges Schalten mit steilen Flanken. Ein Ausgangsfilter
könnte das mitteln und in der Bandbreite begrenzen, aber dazu müsstest 
Du das Filter zimlich weit am Ende des Senders haben. Da sind so schmale 
Filter aber aufwändig. Insofern wäre unter Bandbreiten Betrachtung ein 
Dithering eine Katastrophe.

Wenn Du normale SSB Bandbreite zulässt, wie bei SSTV üblich, ist das 
natürlich viel entspannter.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Chris T. (kalor)


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Jörg W. schrieb:
> Welchen Locator hast du? Vielleicht können wir es ja mal live auf
> irgendeiner Frequenz testen …

Hallo Jörg,

mein Locator JO52AC, somit habe ich DC im Call und AC im Locator.
Zu einem Test mit, mir muss ich dich leider entäuschen.
Ich habe für Kurzwelle bisher nur einen QDX, einen selbstgebauten WSPR 
Sender mit ca. 50mW sowie einen ADX, wovon ich bei Bedarf noch einige 
Platinensätze abgeben könnte.

Meine Antenne ist ein an einer 8m Angel gespannter Draht.

Einen SSB fähigen Sender habe ich nicht, ich kann aber bei Bedarf gerne 
Sounddateien erstellen. Zur Übertragung müsste ich mein Script aber 
umschreiben, denn jetzt erzeugt es bis über 7kHz NF und das darf ja 
nicht, bzw. sollte ja eigentlich dann vom Sender gefiltert werden und 
das sähe schlecht aus.

Was mich bei meinem Sound noch stört ist dieses "gehämmere" ich dachte 
eigentlich müsste es ein kontinuierliches Rauschen sein. Ich bin da aber 
nicht sicher.
Innerfamiläre Überlegungen haben ergeben: Wenn wir einen ganzen 
Frequenzblock haben kommt es innerhalb zu Schwebungen und das könnte 
dieses Hammergeräusch sein. Allerdings spricht dagegen das es in den 
Bildschirmfotos dunklere Zeilen in den Blöcken gibt.

Damals als ich das Script geschrieben hatte war ich dann an dem Punkt, 
wo ich anderen Leuten eine Sounddatei vorgespielt habe und auf deren 
Mobiltelefon erschien mein Gruß, zufrieden und hab das Projekt auf den 
Stapel nicht zuendegebrachter Projekte gelegt.   ;-(

Deswegen Danke an das uC.net zum wieder dran erinnern...


73 de DC4DIY
   Christian

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Chris T. schrieb:

> mein Locator JO52AC, somit habe ich DC im Call und AC im Locator.

:-) Ca. 300 km, für VHF zu viel, 60 m wäre sicher geeignet (und weniger 
voll als 40 m).

> Ich habe für Kurzwelle bisher nur einen QDX, einen selbstgebauten WSPR
> Sender mit ca. 50mW sowie einen ADX, wovon ich bei Bedarf noch einige
> Platinensätze abgeben könnte.

QDX macht leider nur FSK, aber was ist mit dem ADX? Ich lese da, dass 
man den an eine Soundkarte anschließen könne.

> Damals als ich das Script geschrieben hatte war ich dann an dem Punkt,
> wo ich anderen Leuten eine Sounddatei vorgespielt habe und auf deren
> Mobiltelefon erschien mein Gruß,

:-)

von Hans Markus G. (stromspannung)


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@Chris T.
Könntest du dein python nicht auf github stellen?
Ich würde gerne mal damit rumspielen :-)

von Chris T. (kalor)


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Jörg W. schrieb:
> was ist mit dem ADX? Ich lese da, dass
> man den an eine Soundkarte anschließen könne.

ADX ist mehr oder weniger das selbe wie QDX, nur das die Soundkarte 
nicht verbaut ist. Es kann WSPR, FT8 ... Aber leider immer nur eine 
Frequenz und kein Spektrum.

SSTV müsste funktionieren, das will ich bei Gelegenheit mal 
ausprobieren.

Christian

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Auf dem Handy sieht die .wav-Datei echt super aus :-)

von Chris T. (kalor)


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Hans Markus G. schrieb:
> Könntest du dein python nicht auf github stellen?
> Ich würde gerne mal damit rumspielen :-)

Ich habs mal angegangen und trete hiermit alle Rechte an den 26 Zeilen 
ab.

Als ich es gestern auf einem Windows10 PC wieder ans laufen gebracht 
habe habe ich Python3.5 verwendet, musste aber PIP updaten, damit alle 
Module funktionierten.

Bei Gelegenheit würde ich es dann mal bei Github hochladen, ist aber 
fast schon zu trivial.

Zu Beachten ist: Ich habe es wegen der IFFT immer mit Bildern von 512 
Pixel Breite gefüttert. Zwischendrin dauern die Zeilen immer länger, 
wahrscheinlich weil sich der Speicher ansammelt. Sieh es bitte wie oben 
geschrieben als ProoveOfConcept und nicht als Produkt.

Christian

: Bearbeitet durch User
von Chris T. (kalor)


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Hans Markus G. schrieb:
> Auf dem Handy sieht die .wav-Datei echt super aus :-)

Wenn du damit rumspielst freue ich mich natürlich über Feedback.

Ist das auch durch die Luft gegangen oder nur eine Analyse der 
Audiodatei.

Wenn ich das jetzt sehe, ärgere ich mich dass ich nicht einen
TB Code vom Geocaching in die Datei hier gepackt habe.

So habe ich seinerzeit schonmal einen TB Code in die c´t geschleusst.

Christian

: Bearbeitet durch User
von Hans Markus G. (stromspannung)


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Das ging durch die Luft.
Der "Nebel" im unteren Frequenzbereich kommt von den Nebengeräuschen 
hier im Büro. Klimaanlage, Produktionsmaschinen, usw...)

Jetzt müsste wie oben schon geschrieben das ganze nur noch auf die SSB 
Bandbreite angepasst werden...

Chris T. schrieb:
> Bei Gelegenheit würde ich es dann mal bei Github hochladen, ist aber
> fast schon zu trivial.

Bei github sehe ich den Vorteil, dass interessierte mitentwickeln können 
und so jeder etwas davon hat. :-)

: Bearbeitet durch User
von Chris T. (kalor)


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Hans Markus G. schrieb:
> Bei github sehe ich den Vorteil, dass interessierte mitentwickeln können
> und so jeder etwas davon hat. :-)

Ok,
Ich hoffe es funktioniert so. Ich habe die Datei über das Webinterface 
hochgeladen, sonst würde mein Firmanaccount benutzt werden.

Aber hier: Bitte schön.
https://github.com/christiannolte/image_to_sound

Gib auch mal bitte irgendwer bescheid, obs public und erreichbar ist.

Christian

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Chris T. schrieb:
> Gib auch mal bitte irgendwer bescheid, obs public und erreichbar ist.

Bescheid! ;-)

von Norbert G. (schnobbi)


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Jörg W. schrieb:
> Ca. 300 km, für VHF zu viel

500-600 km auf 2m geht immer :-)

von Chris T. (kalor)


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Hans Markus G. schrieb:
> Jetzt müsste wie oben schon geschrieben das ganze nur noch auf die SSB
> Bandbreite angepasst werden...

Hallo Markus,

Wenn du das probieren willst geht das recht einfach ohne Programmieren 
für einen Test. Einfach nur die linke Hälfte des Bildes füllen, das 
belegt dann nur den linken Teil des Spektrums.

Ich habe aber seinerzeit auch schonmal daran gedacht. Die Audiodatei 
wird mit
16kHz Samplerate erzeugt, da können ja laut Niquist 8kHz Sound drin 
stecken.

Man kann versuchen mal eine 4kHz Datei zu erzeugen.
-> 2kHz Bandbreite

Wo ich damals dann die Lust verloren habe ist was auch im Bild von 
Stromspannung zu sehen ist das Rauschen im unteren Frequenzbereich.
was dann die Lesbarkeit beeinflusst.

Hier könnte man im Audacity sehen, wie es da mit dem Rauschen aussieht.

Wenn dann die Sounddatei direkt auf einen Sender gegeben wird sollte das 
akustische Rauschen verschwunden sein und ein sauberes SSB Signal 
ergeben.

Mir fehlt ja die Testmöglichkeit, würde es aber gerne, wenn jemand das 
ausprobiert über einen öffentlichen KiwiSDR beobachten.

Christian

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Norbert G. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Ca. 300 km, für VHF zu viel
>
> 500-600 km auf 2m geht immer :-)

s/immer/manchmal/ ;-)

Außerdem funke ich aus dem Tal der Ahnungslosen, da ist ziemlich schnell 
Schluss mit Lustig auf VHF/UHF. Vom Balkon der Firma aus eher noch (ist 
oberhalb des Elbtals), aber da müsste ich gucken, was ich als Antenne 
nehmen kann, und es müsste mit der Handfunke machbar sein.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Chris T. schrieb:
> Mir fehlt ja die Testmöglichkeit, würde es aber gerne, wenn jemand das
> ausprobiert über einen öffentlichen KiwiSDR beobachten.

Schick mir mal eine Datei, die mein Rufzeichen wiedergibt. Dann musst du 
mir noch noch sagen, auf welcher Frequenz ich sie abstrahlen soll. 14230 
könnte sich tagsüber anbieten.

: Bearbeitet durch Moderator
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:

> Schick mir mal eine Datei, die mein Rufzeichen wiedergibt.

Nicht mehr nötig, habe dein Script selbst probiert.

Falls es jemand anders versucht: wichtig ist, beim Abspeichern (ich habe 
es aus Gimp erzeugt) das 24-Bit-Format auszuwählen, also RGB-Daten.

> Dann musst du
> mir noch noch sagen, auf welcher Frequenz ich sie abstrahlen soll. 14230
> könnte sich tagsüber anbieten.

Das bliebe allerdings. ;-)

von Chris T. (kalor)


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Jörg W. schrieb:
> das 24-Bit-Format auszuwählen, also RGB-Daten.

Das habe ich mal mit in die README Datei gepackt.

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Jörg W. schrieb:
> Dann musst du
> mir noch noch sagen, auf welcher Frequenz ich sie abstrahlen soll. 14230
> könnte sich tagsüber anbieten.

Ich wollte gerade http://websdr.ewi.utwente.nl:8901 vorschlagen und den 
passenden Direktlink erzeugen. Leider meint unsere IT neuerdings dass 
das Websdr phishing ist und quittiert das öffnen der Seite mit einem 
proxyerror.. :-(

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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hmpf

von Hans Markus G. (stromspannung)


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@Jörg
Ich hab dein rufzeichen mit der oben genannten picfall.exe erzeugt.
Bandbreite ist 2700Hz - Sollte also über SSB gut drüber gehen.
Musst mir nur sagen wie ich es dir zukommen lassen soll...

von Chris T. (kalor)


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14230 klingt gut.
utwente hat ja sogar auch ein Archiv, wo man suchen kann

Wann muss ich schauen?  ;-)

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Chris T. schrieb:
> Wann muss ich schauen?  ;-)

Ich wäre für 20 Uhr heute abend :-)
Dann bin ich zu Haus und habe Zeit

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Naja, eher mäßig. ;-)

Bin auf 14235 ausgewichen, um den SSTV-Verkehr auf 14230 nicht zu 
stören.

Außerdem läuft der Wasserfall von utwente "falsch herum".

Den Smiley im oberen Teil kann man noch einigermaßen erkennen, beim 
Rufzeichen eher nur die mittleren Zeichen.

Ich hatte die Abtastrate schon auf 8 kHz reduziert, aber offenbar muss 
man das deutlich weiter in der Mitte platzieren.

: Bearbeitet durch Moderator
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Jörg.

Jörg W. schrieb:

> Außerdem läuft der Wasserfall von utwente "falsch herum".

> Den Smiley im oberen Teil kann man noch einigermaßen erkennen, beim
> Rufzeichen eher nur die mittleren Zeichen.

Zu alten QRSS Zeiten war z.B. das Rufzeichen um 90° gedreht. Du hast 
also die Höhe der Buchstaben über den Frequenzhub gemacht, und die 
Breite über die Zeit.
Das sparte Bandbreite bzw. war im Diagramm effizienter.

> Ich hatte die Abtastrate schon auf 8 kHz reduziert, aber offenbar muss
> man das deutlich weiter in der Mitte platzieren.

Das Problem würde sich damit auch etwas reduzieren. Die Frequenz treffen 
musst Du aber Trozdem. ;O)
Es ist einfacher, in Deiner Bandbreite ein schmales Signal zu fangen als 
mit der gleichen Bandbreite ein breites Signal.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Kurt (heliosh)


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Das 20m Band ist für solche kurzen Distanzen nicht optimal, besser wäre 
am Abend das 80m Band.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kurt schrieb:
> Das 20m Band ist für solche kurzen Distanzen nicht optimal

Tagsüber durchaus brauchbar (mein Signal war ja in Twente aufnehmbar), 
und passt besser zu meiner Antenne. ;-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> Zu alten QRSS Zeiten war z.B. das Rufzeichen um 90° gedreht.

Könnte man natürlich mit Chris' Script auch problemlos.

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Kurt schrieb:
> Das 20m Band ist für solche kurzen Distanzen nicht optimal, besser wäre
> am Abend das 80m Band.

Da sind die Antennen aber so unhandlich ;-)

von Chris T. (kalor)


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Jörg W. schrieb:
> Naja, eher mäßig. ;-)

Ja leider,
Es gibt aber auch in deinem Wasserfall Zeilen wo kein Signal zu sein 
scheint, ich habe immer noch die Vermutung dassdas durch dieses 
rhytmische Verhalten hervorgerufen wird. Ich werde mir das ganze nochmal 
durchdenken, es gibt mehrere IFFT Funktionen, vlt. ist die irfft ja auch 
die falsche.

Jörg W. schrieb:
> Ich hatte die Abtastrate schon auf 8 kHz reduziert, aber offenbar muss
> man das deutlich weiter in der Mitte platzieren.

Ja, je weiter links man ist desdo kleiner ist ja die Frequenz und desdo 
verwaschener wird es im Audio.

Was mir als "schnelle Lösung" einfällt ist es weit Rechts im Bild zu 
plazieren, damit es durch die NF deutlich dargestellt wird und gut zu 
sehen ist, dafür dann die Sendefrequenz etwas tiefer einzustellen (1kHz) 
so könnte man in der Bandbreite bleiben und hat trotzdem eine saubere 
Darstellung. (wenns funktioniert)

Christian

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ich habe nochmal ein Bild mit senkrechtem Rufzeichen gemacht, und mich 
dabei stärker auf die mittleren Frequenzen konzentriert. Mal sehen, wie 
das funktioniert. Gestern Abend auf 60 m bin ich allerdings nicht nach 
Twente durchgekommen, ich probiere das tagsüber nochmal auf 20 m.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Das Wasser fällt immer noch viel zu schnell. ;-)

Das ist das "DL8" meines Calls, mehr passt selbst bei "extra large" 
nicht drauf.

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Hallo DL8DTL,
anbei mal Wavdateien verschiedener länge.
Erzeugt habe ich sie mit picfall.exe welches weiter oben genannt wurde.
Die Bandbreite ist auf 2700Hz begrenzt.
(Das Passwort sende ich dir per Nachrichtenfunktion zu)

Ich hoffe das mit dem Passwort ist so in Ordnung - ich wollte nicht 
Jörgs Rufzeichen einfach so verwenden...

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hans Markus G. schrieb:
> Ich hoffe das mit dem Passwort ist so in Ordnung

ja

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Im Moment bekomme ich keine brauchbare Verbindung nach Twente.

von Chris T. (kalor)


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Ich habe heute mit der ifft getestet, konnte beim Klang aber noch keine 
Verbesserung erzielen.

Wie hören sich denn die picfall Dateien an?
Könntest du z. B. das uc.net Logo in eine wav packen und hochladen?

Christian

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hier mal "mikrocontroller.net" als Waterfall-Text im QSSTV.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Während ich meinen CQ-Ruf in CW auf dem WebSDR ganz gut sehen konnte, 
das 15-Sekunden-Sample lässt sich im mitgeschnittenen Audio auch hören, 
aber im Wasserfall ist nicht viel davon zu erkennen.

von Hans Markus G. (stromspannung)


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@Jörg
Ich denke mal da ist viel zu viel Rauschen mit drinnen.
Hast du es mal mit der option "Noise reduction" in WebSDR versucht?

Ich habe deine wav mit dem Handy am PC Lautsprecher versucht zu 
dekodieren.
Dein Rufzeichen ist gerade so im Rauschen erahnbar...

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Chris T. schrieb:
> Wie hören sich denn die picfall Dateien an?
> Könntest du z. B. das uc.net Logo in eine wav packen und hochladen?
>
> Christian

Gerne!

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Noch ein bisschen was zum spielen aus picfall.exe

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hans Markus G. schrieb:
> Hast du es mal mit der option "Noise reduction" in WebSDR versucht?

von Chris T. (kalor)


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Wie gesagt ich war damals zufrieden, als ich die "akustische 
Bildübertragung" demonstrieren konnte.

Ich habe die Sounddateien aus test.zip im Audacity mit den von meinem 
Script erzeugten verglichen. Da gibt es extreme unterschiede.

1. Die Lautstärke scheint bei mir viel zu gering zu sein.
2. Ich glaube immer noch dass ich an dem rhytmischen Geräusch arbeiten 
muss.

Die nächsten Tage komme ich da leider nicht zu.

Christian

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