McGyver würde einen Druckschalter aus einer E-Zigarette mit Kaugummi und einem aufgepusteten Luftballon umbauen zur gewünschten Funktion. Ob das allerdings vom Messbereich her ausreicht?
PS: Ich hab noch jede Menge von leergenuckelten E-Zigaretten rumliegen (Da ist dieser Druckschalter und ein LiIon Akku 3.7V drin. Bitte melden bei Interesse
Alte Kaminzug-Messgeräte (Bacharach u.a.) haben 5 mm WS (Wasser-Säule) Messbereich. Manchmal bei ebay.
Prinzip: große dünne Gummimembran mit Hebelübersetzung.
Kannst Du Dir aus einem Pariser vielleicht selber basteln.
druckfester geschlossener Behälter (vllt. so 1 Liter Volumen)
5mm Loch reinbohren
"Alufolie" über das Loch legen, einseitig fixiert
Laser drauf
wenn der Druck im Raum abfällt neigt sich das Folienventil und der reflektierte Laserpunkt hüpft
Position des reflektierten Punkts auswerten
evtl. noch eine minimale Kerbe, um Einströmen der Luft zu ermöglichen / erleichtern
Wertet halt keine Druckdifferenz aus, sondern die Druckänderungsgeschwindigkeit. Aber in dem Messbereich ist die Drift ohnehin groß und eigentlich nur eine plötzliche Änderung messbar.
Anwendungsbeispiele:
• Hospital Beds
• HVAC
• Respiratory Systems
• Process Control
• Washing Machine Water Level Measurement (Reference AN1950)
• Ideally Suited for Microprocessor or Microcontroller-Based Systems
• Appliance Liquid Level and Pressure Measurement
Der Druckunterschied einer Waschmaschine, also der Wasserfüllstand könnte dem gesuchten nahekommen.
Nur zu. Dazu müssen die Sensoren erstmal ausreichenden Gleichlauf haben.
Es geht um das Messen einer Druckdifferenz von 0.01 kPa oder 0.02% FS bzw. 12µV bezogen auf den MPX53DP.
Der MPX53DP hat nur 1.2 mV/kPa also 0,012mV bei 0.01 kPa
Der MPX5010DP würde immerhin 4,5 mV bei 0.01 kPa abgeben.
Mit "Hauptsache billig" ist vermutlich nichts zu finden.
Ich habe so einen Sensor mal gekauft, um irgendwann mal Infraschall damit aufzunehmen. Leider kein Zoo in der Nähe, wo Elefanten brummeln, aber vielleicht Flugzeuge vom nahen Regionalflugplatz.
....ein Überdruck von 0,4 mbar erzeugt werden, ein Druckunterschied
von 0,2-0,3 mbar soll ein Alarm auslösen.
Frage:
Eine Auflösung und Genauigkeit von etwa 0,1 mbar ist gefordert?
Aber der wetterbedingte Luftdruck kann sich um mehr als 0,1 mbar / Stunde ändern. (-manchmal auch an Schönwettertagen um einige mbar / 24 h)
Auch Temperaturänderungen in dem "luftdichten Raum" führen sofort zu Druckänderungen.
Wurde das bei der beabsichtigten Anwendung und der Messung berücksichtigt?
Mit Absolutdrucksensoren kann man -durch oversampling- Auflösungen von 1/100 mbar erreichen.
Aber (Langzeit-) Genauigkeiten von 1 mbar sind kaum erreichbar.
z.B. Sensor: MS5611-01BA und einige ähnliche
Windräder
gibts hier nicht. Im "Musebrot-Viertel" ist es sehr ruhig. (Ein Stadtteil, in dem sich die Bewohner jeden Tag Marmelade auf dem Frühstücksbrot leisten können)
Aber der Flugplatz darf schon morgens um 6 Uhr die Motoren warmlaufen lassen. Das bekommt der halbe Vorort mit.
So jetzt wieder mit meinem "richtigen" Computer. Ich hatte den Raspi3 schon seit 2019 nicht mehr benutzt und ein neues Raspbian aufgespielt. Leider hat die Maus Kontaktprobleme und zappelt bis zum Absturz. Mal putzen. Aber ich wollte den Thread nicht kapern, macht mal weiter.
Am Einfachsten wird es wohl gehen, wenn Du einen Türkontakt installierst.
Damit kannst Du Dein - was-auch-immer - stilllegen, während die Tür auf ist.
Wahrscheinlich brauchst Du zusätzlich noch eine Zeitschaltuhr, die die Zeit, die der erneute Aufbau des Ruhezustands (Druck) benötigt, überbrückt.
Ansonsten gibt es Differenzdruckschalter, die auch auf Wunschdrücke reagieren.
Damit kannst Du Dein - was-auch-immer - stilllegen
Um einen hochempfindlichen Sensor vor Druckstoessen zu schuetzen, reicht Abschalten nicht.
Da muss dann ein ausreichend grosser Bypass fuer ungestoerten Druckausgleich sorgen.
allo,
ich brauche einen Differenz-Drucksensor,
der minimale Unterschiede zeigen kann.
In einem luftdichten Raum soll ein Überdruck
von 0,4 mbar erzeugt werden, ein Druckunterschied
von 0,2-0,3 mbar soll ein Alarm auslösen.
Wenn man die Tür öffnet und wieder schließt
entsteht vermutlich ein größerer Druck,
der soll den Sensor aber nicht zerstören.
grade heute hatte ich mit einem Architekten gesprochen, der aus seinem beruflichen Umfeld eine Situation schilderte, welche irgendwie ählich zu deinem Anwendungsfall zu sein scheint.
Und zwar geht es um Evakuierungs-Treppenhäuser, welche per Lüftung mit "Überdruck" versorgt werden und über eine Schleuse erreichbar sind. Sinn des ganzen ist es, Rauch-Abgase aus dem Treppenhaus draussen zu lassen, um eine bessere Evakuierungs-Situation zu schaffen.
Ich weiß kein bischen bei dieser Treppenhausgeschichte über Druck, Luftmenge, ALarme und Schalter bzw. Reaktionen. Mir fiel nur grade dieser Thread dazu ein, daher wollte ich es dran kommentieren.
Wenn du magst, kann ich ja mal etwas Hintergrund-Info abgreifen.
allerdings kein Differenzdrucksensor, der misst den Druckunterschied zur Umgebung. Hier das Datenblatt des Herstellers
https://www.nxp.com/docs/en/data-sheet/MPXV5004G.pdf
Aber MPXV5004DP im gleichen Datenblatt hat zwei Anschlußstutzen, der wäre dann richtig,
ich weiß nicht, ob du noch nach einem geeigneten Sensor suchst, aber vielleicht könnte der AMS 5105 für deine Anwendung geeignet sein. (https://www.analog-micro.com/de/produkte/drucksensoren/board-mount-drucksensoren/ams5105/) Die Variante AMS 5105-0005-D misst von 0 bis 5 mbar Differenzdruck und hat einen Berstdruck von mindestens 350 mbar. Neben einem Spannungsausgang hat er auch noch zwei logische Schaltausgänge, die über ein Starter Kit programmiert werden können. Damit könntest du den Sensor so einstellen, dass er bei einem Druckabfall von 0,4 mbar auf 0,2 mbar ein Signal sendet.