Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Auswirkungen von Homeoffice


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von Naja (blume09)


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Hallo zusammen :)

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Psychologie an der RWTH 
Aachen beschäftige ich mich mit der Frage, wie Arbeitsbedingungen im 
Homeoffice, die arbeitsbedingte Erschöpfung und das Arbeitsengagement 
beeinflussen.

Helfen Sie durch die Teilnahme an einer kurzen Online-Umfrage, mehr über 
die Auswirkungen von Homeoffice herauszufinden.

Es werden Studienteilnehmer*innen gesucht, die
... sich in einem Anstellungsverhältnis befinden
... (teilweise) von zu Hause arbeiten
... volljährig sind

Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca.15 Minuten.
Zu dem Online-Fragebogen gelangen Sie ganz leicht über folgendem Link: 
https://www.soscisurvey.de/Bachelorarbeit_Thema_Homeoffice/

Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Teilnahme! :)

von Marcel V. (mavin)


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Auch ohne den Fragebogen beantworten zu müssen, kann ich vorm Zug jetzt 
schon sagen, dass sich das Homeoffice sowohl für die Umwelt als auch für 
das menschliche Wohlbefinden, durch die Bank weg, nur positiv ausgewirkt 
haben und sogar in Zukunft noch weiterhin auswirken wird.

von Unwichtig (noname_user)


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Marcel V. schrieb:
> als auch für
> das menschliche Wohlbefinden, durch die Bank weg, nur positiv ausgewirkt
> haben und sogar in Zukunft noch weiterhin auswirken wird.

Garantiert nicht mal zu 90 %, mir fallen mehr als 6 negative 
Hauptfaktoren auf die Schnelle ein.
Jetzt darf er mal wieder.

von C. D. (derschmied)


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Unwichtig schrieb:
> Garantiert nicht mal zu 90 %, mir fallen mehr als 6 negative
> Hauptfaktoren auf die Schnelle ein.
> Jetzt darf er mal wieder.

Mit meinen sechs sind's dann schon 12.

Wer es mit sozialer Interaktion nicht so drauf hat, wer nur von 
"Blödmännern" umzingelt ist, für den ist das freilich ein Segen.

Gruß, DerSchmied

von (prx) A. K. (prx)


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Umso mehr Fragen, umso weniger Antworten.

von Unwichtig (noname_user)


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Naja schrieb:
> Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Psychologie an der RWTH
> Aachen beschäftige ich mich mit der Frage, wie Arbeitsbedingungen im
> Homeoffice,

Früher hieß das mal selber nachdenken u. recherchieren, Hausaufgaben 
delegieren oder eine Bachelorarbeit von Fremden erledigen lassen ist 
auch so ne Sache. Ganz blond sind wie hier nämlich auch nicht.


Datenschutz
> Die Studie ist vollkommen freiwillig und erfolgt anonym, d.h. es sind auf
> der Basis Ihrer Angaben keine Rückschlüsse auf Ihre Person möglich.

Wer soll diesen Blödsinn bitte glauben? Das geht ja schon am Anfang los 
mit so vielen persönl. Fragen, da ist natürlich kein Rückschluss 
möglich.
Solche Beiträge sollte umgehend gesperrt werden, obwohl vllt. kommen wir 
hier ja mal zu dem Thema selber weiter?

Jetzt sind es schon 12 neg. Faktoren.

: Bearbeitet durch User
von Ben S. (bensch123)


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Mein Arbeitgeber hat mich auch gezwungenermaßen für ein paar Wochen ins 
Homeoffice verbannt. War froh, wieder ins Büro zu dürfen.

: Bearbeitet durch User
von Roland E. (roland0815)


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Marcel V. schrieb:
> Auch ohne den Fragebogen beantworten zu müssen, kann ich vorm Zug jetzt
> schon sagen, dass sich das Homeoffice sowohl für die Umwelt als auch für
> das menschliche Wohlbefinden, durch die Bank weg, nur positiv ausgewirkt
> haben und sogar in Zukunft noch weiterhin auswirken wird.

Eher nicht.

Der Gang ins Büro/Nach Hause hat eine psychologische Funktion. Man lässt 
die jeweils "irrelevanten Probleme" dort zurück. Damit fällt es 
erheblich leichter nachmittags den Kopf für Partner/Kinder/Ersatztier 
frei zu haben.

Und ja, der Weg von der Küche ins Arbeitszimmer ist dafür zu kurz. 10 
Minuten Rad fahren sollten es schon sein.

von Marcel V. (mavin)


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Ben S. schrieb:
> War froh, wieder ins Büro zu dürfen.

Dann bist du einer der Wenigen, die die Vorteile nicht zu schätzen 
wissen.

Soll ich nochmal alle Vorteile einzeln aufzählen?

Die Nachteile sind bekanntlich mit einem Satz abgehakt.

von Roland E. (roland0815)


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Naja schrieb:
> ...
> https://www.soscisurvey.de/Bachelorarbeit_Thema_Homeoffice/
> ...

Dein Fragebogen ist suggestiv und das Ergebnis damit von vorne herein 
fehlerhaft, da er die Gruppe der "NichtHomies" ausklammert.

Ein klassicher Fall von Erwartungshaltung bestätigt haben wollen. Das 
ist ein sehr unwissenschaftliches Arbeiten...

von Unwichtig (noname_user)


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Marcel V. schrieb:
> Soll ich nochmal alle Vorteile einzeln aufzählen?
>
> Die Nachteile sind bekanntlich mit einem Satz abgehakt.

So, nun die 2. Aufforderung! Mal sehen was nun dabei von ihm bei 
rüberkommt?

von C. D. (derschmied)


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Unwichtig schrieb:
> So, nun die 2. Aufforderung! Mal sehen was nun dabei von ihm bei
> rüberkommt?

Er redet doch laut und deutlich!
Hört man nur so schlecht durch seine Blase hindurch. Liegt an deren 
Plüschpolster.

Gruß, DerSchmied

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Naja schrieb:
> Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Psychologie an der RWTH
> Aachen

An der RWTH, der Richtig-Wichtigen Technischen Hochschule, der 
selbsternannten Eliteschmiede, Gründungsmitglied der TU9, 
Gründungsmitglied der IDEA League, geförderte Exzellenzuniversität, usw. 
usf., also an der RWTH arbeitet man im Studiengang Psychologie mit 
Selbstselektion als Auswahlverfahren?

Wow!

Das ist nicht zufällig eine bezahlte Studie? Eine bei der im Voraus 
bereits fest steht was am Ende herauskomme soll?

von Marcel V. (mavin)


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Unwichtig schrieb:
> So, nun die 2. Aufforderung! Mal sehen was nun dabei von ihm bei
> rüberkommt?

Sowohl die Vor- als auch die Nachteile sind bereits in anderen Threads 
oft genug vorwärts und rückwärts diskutiert worden.

von Ben S. (bensch123)


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Marcel V. schrieb:
> Soll ich nochmal alle Vorteile einzeln aufzählen?
>
> Die Nachteile sind bekanntlich mit einem Satz abgehakt.

Mach mal.

von Unwichtig (noname_user)


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Marcel V. schrieb:
> Soll ich nochmal alle Vorteile einzeln aufzählen?

Marcel V. schrieb:
> Sowohl die Vor- als auch die Nachteile sind bereits in anderen Threads
> oft genug vorwärts und rückwärts diskutiert worden.

Typisch wieder, nur Ausreden, wie soll es hier auch anders sein.
Nicht mal Links zu den Threads hat er geschafft.

Dezentrale Arbeitsplätze, also jeder bei sich zu Hause, kann nie u. 
nimmer umweltverträglicher sein, was den ganzen täglichen Umfang während 
der Arbeit betrifft.
Die Hin- u. Rückfahrt spart man sich damit schon, sicher ...

von Michael B. (laberkopp)


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Naja schrieb:
> Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Psychologie an der RWTH
> Aachen beschäftige ich mich mit der Frage

Ich beschäftige mich mit der Frage, warum Fragebogenersteller*innen 
immer so eine Schmalspurvorstellung vom Leben haben.

Es wird danach gefragt, mit wie vielen Leuten man sich das Büro teilt, 
wenn man mal nicht im Homeoffice sitzt. Dass es Firmen gibt, die gar 
keine Büros haben sondern nur Homeoffice, kommt dem gar nicht in den 
Sinn.

Und auch andere Fragen sind nicht divers genug beantwortbar auf einer 
Skala von schwarz nach weiss. Die Welt ist bunt, auch wenn woke Studis 
das noch nicht verstehen.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Ich beschäftige mich mit der Frage, warum Fragebogenersteller*innen
> immer so eine Schmalspurvorstellung vom Leben haben.

Erwartest du ernsthaft von Studenten vor dem Bachelor jahrelange 
Lebenserfahrung? Woher soll die kommen? Solche Arbeiten sind Teil des 
Studium, der Ausbildung. Fehler inklusive.

Als es noch Wehrdienst gab, konnte man dort Abiturienten anhand 
Lebenserfahrung mühelos von jenen unterscheiden, die schon ein paar 
Jahre als Azubi im Beruf waren.

: Bearbeitet durch User
von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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(prx) A. K. schrieb:
> Erwartest du ernsthaft von Studenten vor dem Bachelor jahrelange
> Lebenserfahrung? Woher soll die kommen?

Das wäre der Punkt wo der Betreuer kurz eingreifen sollte. Warum wohl 
ist das an der Exzellenzuniversität nicht passiert? (rhetorische Frage)

von Ben S. (bensch123)


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Michael B. schrieb:
> Fragebogenersteller*innen

Fragebogenersteller

von Axel S. (Firma: Rexona) (axel_schweiss)


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Michael B. schrieb:
> Naja schrieb:
>> Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Psychologie an der RWTH
>> Aachen beschäftige ich mich mit der Frage
>
> Ich beschäftige mich mit der Frage, warum Fragebogenersteller*innen
> immer so eine Schmalspurvorstellung vom Leben haben.
>
> Es wird danach gefragt, mit wie vielen Leuten man sich das Büro teilt,
> wenn man mal nicht im Homeoffice sitzt. Dass es Firmen gibt, die gar
> keine Büros haben sondern nur Homeoffice, kommt dem gar nicht in den
> Sinn.
>
> Und auch andere Fragen sind nicht divers genug beantwortbar auf einer
> Skala von schwarz nach weiss. Die Welt ist bunt, auch wenn woke Studis
> das noch nicht verstehen.

Finde ich auch, die Fragen sind auch z.T. sehr suggestiv,  bzw. ist 
direkt klar welche These hier versucht wird zu belegen, insbesondere bei 
den Fragen zur Work-Life-Balance bzw. "Abgrenzung von Beruf und 
Privatleben" und arbeiten "während der Freizeit" bzw. 
Arbeitszeiterfassung. Hier wird klar, dass versucht wird zu belegen dass 
dies im HO nicht ausreichend abgegrenzt werden kann. P.S. es gibt auch 
Menschen die das mögen, und gerade wenn man 100% im HO ist finde ich 
persönlich es gut wenn es diese Abgrenzung gar nicht mehr gibt. Ich bin 
immer erreichbar, auch "nach Feierabend" wenn mal was ist. Umgekehrt 
mache ich oft privates "während der Arbeitszeit".. hauptsache das 
Ergebnis stimmt, wie ich dahin gelange ist meine Autonomie.

von Michael D. (nospam2000)


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Hannes J. schrieb:
> Das ist nicht zufällig eine bezahlte Studie? Eine bei der im Voraus
> bereits fest steht was am Ende herauskomme soll?

Es geht ihm doch garnicht um das Ausfüllen des Fragebogens, er will nur 
beobachten wie sich die Teilnehmer in diesem Thread verhalten wenn man 
auf den Knopf "Homeoffice" drückt.

Allerdings verstehe ich nicht, warum man dazu einen neuen Thread 
braucht.

  Michael

von Daniel A. (daniel-a)


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Der Fragebogen ist viel zu lang, nach den ersten paar Seiten hab ich 
aufgehört.

Zum Thema Abgrenzung von Beruf und Privatleben, Homeoffice hat bei mir 
da kaum einen Einfluss. Wohl aber die Pikettdienste und Wartungsarbeiten 
am Wochenende, da trifft es immer jemanden. Und die momentane 
Unterbesetzung meiner Abteilung, uns fehlen momentan 3 von 10 oder so, 
ein paar haben zusätzlich auch noch Ferien oder sind krank, und die 
meisten sind noch recht neu / in der Einarbeitung...

Aber wenn keine Pikettdienste oder so sind, trenne ich alles strickt. 
Wenn der Arbeitstag fertig ist, dann ist Schluss. Ich sehe keine 
Nachrichten oder Mails vor dem nächsten Arbeitstag. Ok, manchmal kommt 
einer der neuen nicht weiter und ruft mich an, dann mache ich eine 
Ausnahme, aber das kommt sehr selten vor.

Homeoffice gibt es hier nun leider nur noch 1 Tag die Woche. Hätte ich 
gerne öfter gehabt. Da kann man eine Stunde länger schlafen, das hat 
einen enormen Einfluss. Wobei, ich leg den Tag meistens auf die 
Frühschicht.

Beim Homeoffice kann man auch mal schnell was aus dem Kühlschrank holen, 
und etwas Musik laufen lassen, das geht im Grossraumbüro schlecht.

PS: Ich denke der Grund, warum im Moment so viel anti-Homeoffice 
Propaganda herum fliegt, ist das in einigen Berufen mancherorts die 
Arbeitnehmer sich nun quasi die Arbeitsstelle aussuchen können, und die 
Arbeitgeber nicht mehr die Oberhand haben. Die machen Homeoffice dann 
zur Bedingung, und den Managern passt das gar nicht.

: Bearbeitet durch User
von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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Daniel A. schrieb:
> Beim Homeoffice kann man auch mal schnell was aus dem Kühlschrank holen,

Genau das wäre für mich der Grund, unter keinen Umständen zu Hause zu 
arbeiten. Wir fressen uns zu Tode. Hier im Office habe ich zwar auch 
einen Kühlschrank, aber außer der Lotpaste ist nichts drin.

von Reinhard S. (rezz)


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Daniel A. schrieb:
> Aber wenn keine Pikettdienste oder so sind,

Was sind denn Pikettdienste?

von Andrew T. (marsufant)


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Reinhard S. schrieb:
> Daniel A. schrieb:
>> Aber wenn keine Pikettdienste oder so sind,
>
> Was sind denn Pikettdienste?

z.B. in der Schweiz beeichnet dies die Tätigkeit, die in D häufig 
"Rufbereitschaft" o.ä. genannt wird.

zitat:
 einsatzbereite Einheit.

Also für Leute die bereit sind google zu nutzen und nicht so faul wie 
Du: findbar.

von Daniel A. (daniel-a)


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Reinhard S. schrieb:
> Daniel A. schrieb:
>> Aber wenn keine Pikettdienste oder so sind,
>
> Was sind denn Pikettdienste?

https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/Arbeitsbedingungen/Arbeitnehmerschutz/Arbeits-und-Ruhezeiten/Pikettdienst.html

Bei uns wechsel wir uns jeden Tag ab, aber irgend jemand hat immer 
Pikett, für den Fall dass irgendwo was kaputt geht.

von Stefan K. (stk)


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Daniel A. schrieb:
> Der Fragebogen ist viel zu lang, nach den ersten paar Seiten hab ich
> aufgehört.

Ich habe erst gar nicht angefangen den auszufüllen weil ich vorab nicht 
sehen kann wie viele Seiten mit was für Fragen das sind.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Reinhard S. schrieb:
> Was sind denn Pikettdienste?
Das kommt vom französischen "piquet", was auf deutsch "Pfahl, Pflock" 
bedeutet. Du bist während so eines Dienstesalso an deine Arbeit 
"angepflockt" wie eine Ziege an einem Pfahl angebunden ist. Du kommst 
nicht weg.

Stefan K. schrieb:
> Ich habe erst gar nicht angefangen den auszufüllen weil ich vorab nicht
> sehen kann wie viele Seiten mit was für Fragen das sind.
Nach dem ersten Tastendruck auf "Weiter" sind 8% erledigt, was nach 
kurzem Dreisatz (1 Seite sind 8%, wieviele Seiten sind 100%?) in 12 
Seiten resultiert.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Als es noch Wehrdienst gab, konnte man dort Abiturienten anhand
> Lebenserfahrung mühelos von jenen unterscheiden, die schon ein paar
> Jahre als Azubi im Beruf waren.

In der Tat. Mir wurden samals zwei Rekruten zur Ausbildung zugewiesen; 
beides frische Gesellen mit Facharbeiterbrief als 
Energueanlagenelektroniker. Ich wäre am liebsten schreiend weggelaufen. 
Das Einzige, was die draufhatten, war, sich unauffällig zu verdrücken. 
Immerhin hätte das im Ernstfall möglicherweise das persönliche Überleben 
erleichtert.

von Percy N. (vox_bovi)


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Andrew T. schrieb:
> Also für Leute die bereit sind google zu nutzen und nicht so faul wie
> Du: findbar.

"Neben der normalen Arbeit" ist einigermaßen missverständlich 
formuliert.

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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"10. Mit wie vielen KollgInnen teilen Sie sich das Büro, wenn Sie nicht 
von zu Hause arbeiten ?"

Man kann meine Antwort nicht auswählen - ich habe kein Büro und arbeite 
nur von zuhause aus^^

von Percy N. (vox_bovi)


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Mampf F. schrieb:
> "10. Mit wie vielen KollgInnen teilen Sie sich das Büro, wenn Sie
> nicht von zu Hause arbeiten ?"
> Man kann meine Antwort nicht auswählen - ich habe kein Büro und arbeite
> nur von zuhause aus^^

Wieder mal eine von diesen Studien, die nicht das untersuchen, was der 
Forscher zu untersuchen glaubt.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Das Einzige, was die draufhatten, war, sich unauffällig zu verdrücken.

Nur meinte ich das genau andersrum, eben gerade nicht fachbezogen: Die 
Gesellen wirkten deutlich erwachsener, erfahrener. Nicht aufgrund 
Alters, sondern weil sie schon ein Leben ausserhalb der Gymnasialblase 
hinter sich hatten. Nicht nur mit Ihresgleichen Kontakt hatten.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Nur meinte ich das genau andersrum, eben gerade nicht fachbezogen: Die
> Gesellen wirkten deutlich erwachsener, erfahrener. Nicht aufgrund
> Alters, sondern weil sie schon ein Leben ausserhalb der Gymnasialblase
> hinter sich hatten. Nicht nur mit Ihresgleichen Kontakt hatten.

Ja, solche habe ich da auch gesehen, und die waren im Umgang angenehmer 
als mancher Abiturient.

Am beeindruckendsten fand ich allerdings den Burschen, der mit 16 von zu 
Hause ausgerückt ist, weil sein Vater der Meinung war, der Junge brauche 
kein Abi, er selbst habe ja auch nur HSA. Es gab einen Riesenkrach 
einschließlich "Du bist nicht mehr mein Sohn!", was Ernst gemeint war: 
der Alte hat danach sein Personensorgerecht nicht mehr ausgeübt.
Der Junge hat sich bei Freunden durchgeschlagen; nach bestandenem Abi 
hing bei Vatern plötzlich der Himmel voller Geigen und alles war 
vergessen und vergeben. Allerdings nur einseitig.

Gut behütete Azubis hätten null Chance gehabt, dessen Reife zu 
erreichen; andere auch kaum.

Ich hoffe, dass es dem Kerl gut geht; er war ausgesprochen sympathisch.

von Falk B. (falk)


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Hannes J. schrieb:
> Das ist nicht zufällig eine bezahlte Studie? Eine bei der im Voraus
> bereits fest steht was am Ende herauskomme soll?

Payment bias ;-)

von Christian B. (luckyfu)


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Bernd G. schrieb:
> Genau das wäre für mich der Grund, unter keinen Umständen zu Hause zu
> arbeiten. Wir fressen uns zu Tode. Hier im Office habe ich zwar auch
> einen Kühlschrank, aber außer der Lotpaste ist nichts drin.

naja, etwas Selbstbeherrschung gehört halt zum Leben auch dazu.

Unwichtig schrieb:
> Dezentrale Arbeitsplätze, also jeder bei sich zu Hause, kann nie u.
> nimmer umweltverträglicher sein, was den ganzen täglichen Umfang während
> der Arbeit betrifft.
> Die Hin- u. Rückfahrt spart man sich damit schon, sicher ...

Typisches Schwarz- Weiß denken. Als wenn es nur 100% Büro oder 100% 
Homeoffice gäbe. Ich kann mir das sehr gut einteilen, mit 40% HO und 60% 
Büro / Labortätigkeit. Aber das ist halt so typisch deutsch. Man ist 
erstmal neuem gegenüber prinzipiell skeptisch und findet schnell Gründe, 
weshalb etwas nicht geht. Wege zu suchen, welche es doch ermöglichen ist 
halt mit mehr Aufwand verbunden, denn dazu muss man sich ja mindestens 
gedanklich aus seiner Couch erheben und tatsächlich was tun.

Natürlich kann man solch einen Fragebogen nicht ausfüllen, weil ja 
mindestens eine Frage nicht so zu beantworten ist, dass sie zu 100% auf 
meine jeweilige Lebenssituation passt. Meingott, es ist freiwillig und 
wenn man der Meinung ist, man kann die Beantwortung einer Frage nicht zu 
100% mit seinem Gewissen vereinbaren, dann muss man das eben lassen.

p.s.: Teile dieses Postings enthalten Ironie.

von Unwichtig (noname_user)


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Christian B. schrieb:
> Typisches Schwarz- Weiß denken. Als wenn es nur 100% Büro oder 100%
> Homeoffice gäbe. Ich kann mir das sehr gut einteilen,

Bla blub, lies mal im Zusammenhang u. versuche zu verstehen u. setzt 
eine Scheuklappen ab.

Christian B. schrieb:
> Aber das ist halt so typisch deutsch. Man ist erstmal neuem gegenüber
> prinzipiell skeptisch und findet schnell Gründe, weshalb etwas nicht geht.

Der Hr. Ing hat das Thema verfehlt, gibt´s denn sowas?! ;-)
Um das Abwägen Für- u. Wider ging es glaube ich hier ... typ. für seine 
Selbstüberschätzung.

von Stefan K. (stk)


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Christian B. schrieb:
> und
> wenn man der Meinung ist, man kann die Beantwortung einer Frage nicht zu
> 100% mit seinem Gewissen vereinbaren, dann muss man das eben lassen.

Nur kann man bei diesem "Fragebogen" keine einzelne Frage auslassen.
Bei einigen kann man k.A. auswählen, bei vielen nicht.
Man kommt nur weiter wenn man alle Fragen beantwortet.
Zurück zur vorherigen Seite kommt man gar nicht.
Immerhin werden vollkommen unsinnige Angaben akzeptiert, man kann sich 
also problemlos bis zum Ende durchklicken um einmal alle Fragen zu 
sehen.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Percy N. schrieb:
> Es gab einen Riesenkrach
> einschließlich "Du bist nicht mehr mein Sohn!", was Ernst gemeint war:
> der Alte hat danach sein Personensorgerecht nicht mehr ausgeübt.
> Der Junge hat sich bei Freunden durchgeschlagen; nach bestandenem Abi
> hing bei Vatern plötzlich der Himmel voller Geigen und alles war
> vergessen und vergeben. Allerdings nur einseitig.

Normalerweise geht doch die Story anders: Sohn hat keinen Bock mehr auf 
Schule, Vater wirft ihn raus. Dann wird er Handwerksmeister und der 
Vater kann nur noch hilflos zusehen wie der Sohn mit seinen 3 
Supermodel-Freundinnen im Maserati vorbeifährt. Da guckt der Boomer blöd 
aus der Wäsche mit seinem Diplom!

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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Unwichtig schrieb:
> Der Hr. Ing hat das Thema verfehlt, gibt´s denn sowas?! ;-)
> Um das Abwägen Für- u. Wider ging es glaube ich hier ... typ. für seine
> Selbstüberschätzung.

Da hab ich ja den richtigen getriggert :) Da => noch ein Fisch: <O)))<

von Cliff W. (cliff)


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Ich möchte in Zukunft von zu Hause aus arbeiten, und ich muss nicht viel 
Zeit auf Reisen verbringen. Wenn ich in meiner eigenen, komfortablen 
Umgebung arbeiten kann, fühle ich mich viel besser. Die Zeit ist 
ziemlich bequem und ich kann sie selbst kontrollieren.

von Marcel V. (mavin)


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Cliff W. schrieb:
> Wenn ich in meiner eigenen, komfortablen Umgebung arbeiten kann, fühle
> ich mich viel besser. Die Zeit ist ziemlich bequem und ich kann sie
> selbst kontrollieren.

Endlich mal jemand der meine Sprache spricht. Zuhause kann ich jederzeit 
in die Küche gehen und mir was Leckeres zubereiten (lassen), oder ein 
Magnum mit Mandelgeschmack aus der Truhe rausholen.

Außerdem kann ich zu Hause ungehemmt einige schlimme Fürze rausballern 
und dann ist niemand da, der die Nase rümpft oder sich die Ohren zuhält 
und mich deswegen schief von der Seite anguckt.

Das ist sehr angenehm.

von Max M. (zbmax)


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jetzt wo es wieder heiß wird kann man auch in luftigen Unterhosen 
arbeiten.
Auch so ne Sache über die keiner spricht

von (prx) A. K. (prx)


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Rousseau: “Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er anzieht, 
was er will, sondern, dass er nicht anziehen muss, was er nicht will.”
https://www.m945.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/04/a1-3-1280x753.jpg
https://www.m945.de/gegen-die-hose-im-home-office/

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Max M. schrieb:
> Auch so ne Sache über die keiner spricht

Eben! Gut das DU das Thema direkt ansprichst. Ich hätte mich das jetzt 
hier nicht getraut zu sagen. Aber ja, genau so ist es wirklich und 
diesen Punkt genieße ich auch.

von (prx) A. K. (prx)


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Aber denk dran, die Cam abzuschalten, wenn du kurz mal aufstehst. Sonst 
landest du in Youtube. ;-)

von Marcel V. (mavin)


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(prx) A. K. schrieb:
> Sonst landest du in Youtube. ;-)

Haha, ich bin gerade dabei solche Filmchen bei YouTube zu suchen und 
wollte gerne mal so ein peinliches Beispiel zu Demozwecken hier 
hochladen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Marcel V. schrieb:
> zu Demozwecken hier hochladen.

Nicht hochladen, sondern verlinken - bedenke den Speicherplatzverbrauch.

Wenn in der Arbeit ein Klimaanlage vorhanden sein sollte, dann kostet es 
den Strom der Firma und belastet nicht die Stromrechnung zu Hause. Das 
sollte auch bedacht werden. In Italien wurde daher an richtig heißen 
Tagen in solchen Firmen sogar bevorzugt länger gearbeitet, wenn es 
richtig unangenehm heiß draußen war.

von Marcel V. (mavin)


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Dieter D. schrieb:
> Nicht hochladen, sondern verlinken!

Du hast Recht, das ist einfacher und geht schneller:

https://youtu.be/dP8f8Ku3f9I

von Tobias P. (hubertus)


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Das "T" in "RWTH" steht meines Wissens für "technisch". Warum soll man 
da Psychologie studieren? das ergibt überhaupt keinen Sinn.

von IT G. (it-guy)


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An der TUM kann man auch BWL studieren

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Naja schrieb:
> beschäftige ich mich mit der Frage, wie Arbeitsbedingungen im
> Homeoffice, die arbeitsbedingte Erschöpfung und das Arbeitsengagement
> beeinflussen.

Eine Auswirkung von Homeoffice bewirkt auch sowas wie die Schließung von 
Filialen der Hofpfisterei, bekannt durch die Biobrote. Bürgergeld und 
das Beziehen von Sozialleistungen stellt auch eine Form von Homeoffice 
dar. Es reichen dafür nur wenige Stunden Arbeit zu Hause um die 
Papierarbeit, also den Formularkram, von zu Hause aus zu machen. Bezogen 
auf die aufgewendeten Arbeitsstunden pro Monat hat ein Bundeskanzler, 
und sogar eine EU-Präsidentin, einen schlechteren Stundenlohn.

Der Fragebogen diskriminiert daher eine große Zahl von Personen, die 
sich im Homeoffice befinden.

von Rbx (rcx)


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Hannes J. schrieb:
> An der RWTH, der Richtig-Wichtigen Technischen Hochschule, der
> selbsternannten Eliteschmiede, Gründungsmitglied der TU9,
> Gründungsmitglied der IDEA League, geförderte Exzellenzuniversität, usw.
> usf., also an der RWTH arbeitet man im Studiengang Psychologie mit
> Selbstselektion als Auswahlverfahren?

Selbstselektion würde ich das noch nicht nennen. Wenn man etwas über 
Frösche herausfinden möchte, kann man an einen Teich gehen, und da nach 
Fröschen Ausschau halten.

Selbstselektion ist so etwas wie: wer kann diesen Code entziffern? Wenn 
du aber etwas über die Krypto-Fertigkeiten in der Bevölkerung 
herausfinden möchtest, solltest du dir andere Möglichkeiten der 
Stichprobengewinnung ausdenken, als spannende Rätsel vorlegen, und 
warten, wer vorbeikommt.

Bei (theoretischen) Modulationsvariablen rund um das Home-Office muss 
man aber schon schauen, wie empfindlich sind die gegenüber 
Selbstselektion. Das hängt aber auch vom theoretischen Grundgerüst ab, 
und das ist ja eher unbekannt.
(Aber man muss gerade bei Stichproben sehr aufpassen - bei vielen 
bekannteren Untersuchungen gibt es viel Kritik in dieser Richtung).

Was auch nicht so gefällt: keine Doku als Zugabe fürs Mitmachen (wäre ja 
kein Ding) und kein kleiner Kostenausgleich.
Kenne ich von Telefonanrufen "ja hallo, wir sind ein Institut für 
statistische Fragen - hätten sie vielleicht 5 Minuten Zeit?" Habe ich 
nicht, Tschüss.

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