Schottky vs. normale Diode

#7446329
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Guten Abend,

kann mir bitte jemand sagen um wieviel eine 1N5407 schneller schaltet als eine BY254? Bzw. wo liegen noch weitere signifikante Unterschiede? Werde aus den Diagrammen nicht wirklich schlau... Vielen Dank.

Grüße Oliver

#7446341
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Oliver S. schrieb:

schneller

Schneller ? Schottky ?

Das Datenblatt https://diotec.com/request/datasheet/1n5400.pdf sagt 1500ns und das Datenblatt https://www.buerklin.com/Buerklin-Webshop-Site/rest;loc=de_DE/attachments/Buerklin-Webshop%253A%252FFiles_41e%252FTDS-DIOTEC-Diotec-DE-EN-1581347432681.pdf sagt 1500ns, beides sind dieselben Netzgleichrichterdioden und mit mehr als 60Hz überfordert, keine davon ist eine Schottky-Diode bei der man bei der Zeit von 0 ns ausgehen kann, die aber kaum mehr als 100V aushält. https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/en/000556812DS01/datenblatt-556812-diotec-schottky-diode-gleichrichter-sb3100-do-201-100-v-einzeln.pdf

#7446351
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Danke erst mal. Interessant, ich habe gelesen die 1N5407 wäre eine Schottky-Diode. Im Endeffekt geht es darum, dass ich die Lichtmaschine meines älteren Motorrades nach dieser Anleitung http://www.unwesentlich.de/fjlima.html verbessern möchte (Spannung zu hoch), indem ich die drei Wicklungen direkt mit drei Dioden auf die Spannungsrückmeldung (D+) des Reglers lege. Warum der Autor sogar eine BY255 mit 1000V Sperrspannung verwendet hat sich mir noch nicht erschlossen. Allerdings habe ich auch dieses Bild gefunden (siehe Attachment) und dort wird der Hilfsgleichrichter mittels Schottky-Dioden dargestellt. Jetzt ist die Frage, was ich wirklich brauche. Die Rombachschaltung https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rombach-Schaltung wäre natürlich noch besser, weil es die spärliche Leistung der Lichtmaschine im leerlaufnahen Bereich verbessern würde, aber da habe ich keinen Plan, wie die Kondensatoren dimensioniert werden müssen und wie ich die drehzahlabhängige Ansteuerung des Relais realisieren könnte...

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#7447588
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Oliver S. schrieb:

aber da habe ich keinen Plan, wie die Kondensatoren dimensioniert werden müssen und wie ich die drehzahlabhängige Ansteuerung des Relais realisieren könnte...

Ohne die Aufnahme einer Kennline der abgegebenen Spannung und Leistung der Lima, wird es zusammen mit dem Verhalten des Relais in wilde Experimentiererei ausarten. Möglicherweise könnte eine Elektronik mit einstellbarer Schwelle helfen, das Relais im richtigen Betriebszustand zu schalten, ohne daß bei Fehlfunktion größere Schäden entstehen.

Minuspunkte bitte.

mfg

#7447955
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Oliver S. schrieb:

Danke erst mal. Interessant, ich habe gelesen die 1N5407 wäre eine Schottky-Diode.

Falsch.

Im Endeffekt geht es darum, dass ich die Lichtmaschine meines älteren Motorrades verbessern möchte

Bei der Gleichrichtung von Spannungen von <= 12V lohnt sich die Verwendung von Schottky- statt Si-Dioden normalerweise nicht mehr. Schon garnicht bei Stromquellen, wie es typische Lichtmaschinen sind. Diese werden erst durch die Regelung zu Spannungsquellen.

#7450001
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Ich frage mich sowieso, mit was für einer Scheitelspannung ich bei einer Lichtmaschine zu kämpfen habe, bzw. welche Spannung in den Stator induziert wird? Braucht es wirklich Dioden mit 800V Sperrspannung? Und wenn ich mal von einer 1:1 Übersetzung ausgehe, dann müsste ich bei 11.000U/min eine Frequenz von 11kHz haben, oder liege ich falsch?

Die FR306 wäre vielleicht auch eine Alternative https://datasheetspdf.com/pdf/1237738/WON-TOP/FR306/1

Manfred P. schrieb:

Axel S. schrieb:

Dafür brauchst du keine besonders schnellen Dioden. Schon eher robuste.

Muss man bei den BY255 nicht eher Bedenken bzgl. des zulässigen Stroms haben?

Spule hat 4 Ohm, bei 15V wären das 3,75A, denke das passt.

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