Hallo, ich habe Probleme mit einem quectel mdm9607. Ich hab USB_VBUS, USB_DM, USB_DP, GND mit dem PC verbunden aber ich habe Störungen drauf. Manchmal klappt die Verbindung aber meistens bekomme ich nur Input/Output Error.
Ich denke ich muss da irgendwas mit Kondensatoren machen, aber was?
Also ich habe beim FTDI immer eine 30V Transzorb Diode drin deren Kapazität da Bidirektional reich immer und einen 33 Ohm dazwischen. Habe noch nie Probleme gehabt da ich dahinter immer einen Optokoppler packe und alles trenne. USB-Masse ist nie die Masse vom Rest.
Das Betriebssystem ist völlig egal. Im Windows Gerätemanager taucht es fünfmal kurz auf mit unbekanntem Descriptor und schaltet den USB port komplett ab, da hilft dann nur ein Neustart. Wenn unter Linux eine halbwegs stabile Verbindung gefunden ist (memorydump funktioniert manchmal ohne Unterbrechung) dann zeigt es unter Windows auch den 900E Treiber an.
Im Datenblatt steht "USB 2.0 compliant. Require differential impedance of 90 Ω." also mal mit Widerständen probieren?
Nein. Deine Leiterbahnen müssen eine Impedanz von 90R haben.
Das EM05 (?) hat ja nun von sich aus keinen USB-Stecker dran. Wie sieht denn der Rest deines Ausbaus aus? Insbesondere die Spannungsversorgung ist bei Modems gerne ein Problem.
Aus Erfahrung mit Quectel-Modems kann ich sagen, dass USB eigentlich immer recht unkritisch war. Auch über "normale" Leiterbahnen und sogar über Nadelbettadapter gab's nie Probleme.
Spannung ist 2.8 V mit Eingangsspannung 3.7 V per Li-Ion Akku. USB Datenleitungen sind bis Test points geroutet, Vbus 5 V fehlte und musste ich direkt anlöten. Drähte sind 5 cm und gleich lang, und natürlich habe ich ein USB Kabel angeschlossen. Das einzige was ich nicht verbunden habe ist das Gehäuse von der USB-A Buchse, muss das unbedingt auf Masse? Ich habe nicht die feinste Lötspitze benutzt, vielleicht muss ich es noch mal neu löten.
über UART sehe ich dass es neustartet sobald ich USB verbinde, und geht dann in 900E. Ziel ist 9008 aber dazu fehlt mir das Pinout. Hatte gehofft vielleicht über AT commands in den EDL Modus zu kommen, aber gut das ist ein anderes Thema.
Solange USB nicht stabil ist nützt mir EDL auch nichts.
Das ist schlichtweg gelogen. Auf deinem Foto sehen wir neben einem Teddybären auch, dass auf deine 5cm Kabel mindestens noch einmal 10cm Dupont-Leitungen kommen. Wie es danach aussieht, zeigst du uns (aus gutem Grund?) nicht.
Ich bin raus. Ich habe nicht den Eindruck, dass du ernsthaft an Hilfe interessiert bist.
Das oben ist das was ich für Vbus halte, unten mit Sicherheit Reset und vermutlich Boot. die Pins auf der Rückseite sind UART und USB. Original ist ein fünfadriges Kabel mit genannten Farben und Pinbezeichnungen daran angeschlossen.
Nein ich möchte keine Buchempfehlung und nein ich möchte keinen Lötkurs besuchen. Die Frage war ob man die USB-Verbindung mit Widerständen und Kondensatoren stabilisieren kann, wenn ja, wie?
Da keiner die Antwort kennt probiere ich es einfach weiter.
USB hat hohe Anforderungen an die Signalführung.
Da kannst Du nicht irgendwelche Kabel und Stecker anlöten die noch so rumlagen und davon ausgehen das du keine Probleme bekommst.
Die komplette Salami und nicht nur hauchdünne Scheibchen. Oder ist das ein strenggeheimes Militärprojekt? Wenn ja, kein Wunder, dass der Eurofighter so ist, wie er ist.
Ich gebe dir einen aller letzten Tipp:
Such dir ein altes USB-Kabel, schneide den Stecker, den du nicht in den Computer gesteckt bekommst, ab und isoliere dann max. 2 oder 3cm ab und löte das Kabel direkt an dein streng geheimes Board. Keine Jumper-Kabel, keine Steckverbindungen, keine windigen Aufbauten und keine Teddybären.
Bei dem Kabel würde ich so -200pF vorschlagen. Ich weiß nur nicht, wo
man negative Kapazität herbekommt :(
Da kann man sich bestimmt eine trickreiche Gyratorschaltung überlegen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass sie a) für diesen Zweck wirklich geeignet, b) durch de TE zu realisieren wäre.
Such dir ein altes USB-Kabel, schneide den Stecker, den du nicht in den
Computer gesteckt bekommst, ab und isoliere dann max. 2 oder 3cm ab und
löte das Kabel direkt an dein streng geheimes Board.
Hab ich versucht. Die Drähte ließen sich aber nicht löten. Keine Ahnung was das für eine Wunderlitze war. Jedenfalls Flußmittel und Lötzinnabweisend.
Hab ich versucht. Die Drähte ließen sich aber nicht löten. Keine Ahnung
was das für eine Wunderlitze war. Jedenfalls Flußmittel und
Lötzinnabweisend.
Komisch, tausende an Bastlern und profesionellen Kabelkonfektionierern haben keinerlei Probleme damit, die Litzen von normalen(!) USB-Kabeln zu löten. Das ist in den meisten Fällen ganz normale feindrähtige Kupferlitze mit PVC-Isolierung. Offenbar hast Du irgendein "Sonderkabel" geschlachtet, möglicherweise mit Lahnlitze. Diese lässt sich in der Tat oft schwer löten.
Offenbar hast Du irgendein "Sonderkabel"
geschlachtet.
Ich tippe auf copper-clad aluminum. Also billigstes Aluminiumkabel. Die Kupferbeschichtung löst sich im Zinn beim Löten auf und das Alu lässt sich nicht löten.
Ich tippe auf copper-clad aluminum. Also billigstes Aluminiumkabel. Die
Kupferbeschichtung löst sich im Zinn beim Löten auf und das Alu lässt
sich nicht löten.
So, bisschen getwistet, dann noch Disco Fox und Mambo hat Spaß gemacht. Es hat den selben Effekt wie gestern die Kondensatoren - I/O Error ist zwar weg, memorydump funktioniert auch, AT commands senden hängt aber einfach ohne Fehlermeldung... vermutlich kann man einfach nichts senden.
9008 EDL Modus geht auch nicht. Habe es mit brücken versucht VDD_EXT -> 10k -> USB_BOOT als auch mit externen 1.8 V -> 1k -> USB_BOOT. An USB gar nichts, und sobald ich Batterie anschließe kommt 900E Diag Modus. VDD_EXT sind übrigens 2.4 V und VBAT_BB 4.1 V, aber 1.8 V messe ich an keinem der Pins. Keine Ahnung wozu der 2.8 V Test point am DC-DC Wandler dann ist.
Das Bild ist nur mal ein Beispiel dass Kondensatoren an USB durchaus möglich sind, und auch die Widerstände nach denen ich gefragt hatte...
... jetzt kommt bestimmt gleich wieder einer mit Dunning-Kruger.
Ich sehe da nach Gusto gelötete Kabel mit mehreren Dupont-Steckstufen, mit unbekannter Gesamtlänge, weil außerhalb des Fotos.
Diese Dupont-Stecker sind Schrott, und auf den Bildern auch noch unterschiedlich tief drin, das zeigt schonmal wie wabbelig das ist. Das führt zu Problemen.
Bzgl. des maximalen Längenunterschiedes mal dies hier:
https://electronics.stackexchange.com/questions/52851/usb-differential-pair-length
Dass richige USB-Kabel geschirmt worden sind, ist schon gesagt worden.
Man könnte ja auch einfach mal die Kabelstrecke sehr sehr kurz (<10cm) halten.
Bei deinem Hinterhofaufbau in der Länge, wenn es denn sein muss, hätte ich einfach ein USB-Kabel genommen und auf einer Seite den Stecker abgeschnitten, und das dann angelötet, und die andere Seite eingesteckt.
Deine Probleme:
Keine Schirmung
Wackelige Kontakte
Längenunterschiede
Inhomogenitäten zwischen den beiden Differentialadern
Es gibt 3 m lange USB Kabel zu kaufen, du willst mir jetzt nicht
erzählen das mit ein bisschen Schaltlitze nichts geht?
Das ist aber so. Die Leitungen im USB Kabel haben ein ganz bestimmten Durchmesser, eine ganz bestimmte Dicke der Isolation und sie sind verdrillt. Jede Abweichung davon verändert den die HF Eigenschaften des Kabels. Und die spielen nun mal eine entscheidende Rolle.
Wenn du mit analogem Antennen-Fernsehen aufgewachsen wärst, wüsstest du das.
Das Thema ist erledigt, USB geht ja nun. Jetzt interessiert mich der USB_BOOT pin bzw. EDL Modus.
Ich biete einmalig/dem Ersten der es in den nächsten 4 Wochen postet 10 € als kleines Dankeschön für das Datenblatt "MeiG Smart slm750v_reference_design_rev.B" - wer es schafft sich da zu registrieren, ich komm nicht über die Passwortvergabe hinaus, ich bin einfach zu blöd ein 6-8 stelliges Passwort anzugeben. Telefonnummer nicht vergessen, die rufen an um freizuschalten.
Vielleicht findet es ja jemand bei mouser.
Ein ähnliches Modul mit anderer Bezeichung und anderem Vermarkter ist dieses hier. Das Pinout scheint zu passen, zumindest für alle GND Leitungen und USB. UART passt jedoch nicht, finde ich zumindest nicht wieder, an den äußeren 80 Pins (Durchgangsprüfer in beide Richtungen) aber vielleicht liegt das ja an den Duponts.
Ich biete einmalig/dem Ersten der es in den nächsten 4 Wochen postet 10
€ als kleines Dankeschön für das Datenblatt "MeiG Smart
slm750v_reference_design_rev.B"
Das Reference Design braucht es nicht mal unbedingt. Ist immerhin alles einigermaßen standardisiert. Ich habe selber schon mal Mini-PCI-Karten und auch die SoMs direkt verarbeitet. Das ist alles untereinander kompatibel. Auch EC25 und dein Ding.
Sogar der UART ist an der gleichen Stelle.
Hab mal zensierte Versionen (um dir nicht den Spaß zu rauben) vom Pinout und der USB_BOOT Beschreibung angehängt. Ich denke, das Dokument dazu kannst du alleine finden.
Ich kann weder an 11, 12 noch 67, 68 die UART Pins
wiederfinden.
Das eine ist ein Debug-UART, der ist meistens nicht aktiv. Der andere UART hat eventuell einen Hardware-Handshake, du brauchst also mehr als zwei Pins. Steht aber im Manual, ob dem so ist.
Ich lese doch aber Daten über Debug-UART, die beiden Test points (siehe Bild). Also entweder ist ausgerechnet auf diesen Pins Lack drauf oder mein Durchgangsprüfer ist kaputt.
Ich hatte gestern irgendwo gelesen welche Pins nicht high sein dürfen damit EDL Modus funktioniert. Muss ich suchen.
Auf der einen Revision ist DM und DP nicht mal verbunden, da sind so Lötjumper vor der Buchse. Vbus ist auf allen Platinen erst gar nicht vorgesehen. Und das Kabel von der Buchse läuft letztendlich auch ins Leere. Vermutlich wird das über WLAN oder bluetooth aktualisiert und USB gar nicht genutzt. Kann mir gut vorstellen das irgendwas dran hängt was zufällig EDL verhindert.
Finde es nicht mehr (welche pins) ich glaube aber es war irgendwas mit GNSS das nicht high sein darf. Den entscheidenden Hinweis habe ich in den Referenzdesigns des Quectel EG25-G gefunden. "It is not recommended to pull up USB_BOOT to 1.8 V before powering up VBAT." Muß ich morgen mal was löten dass ich da Taster habe.
Das Manual habe ich gefunden, danke (streng geheim). Grafik ist verdreht muss ich noch mal vergleichen ob das Pinout identisch ist. Wenn Du mir dein paypal schickst sende ich dir das Geld.
Vermutlich wird das über WLAN oder bluetooth aktualisiert
Nö. Das ist ein LTE-Modem. Das hat kein WLAN und kein Bluetooth an Bord. Diese Funktionalität kann über ein optionales Modul (Quectel FC20 fällt mir spontan ein) über den BT_UART erreicht werden.
Und ein FotA (Firmware-Update over the Air) ist zwar möglich, aber auch nicht Standard. Zumal man vorher private Server dafür konfigurieren muss. Der Hersteller hat keine eigenen FotA-Server.
Der normale, gängige Weg, entweder AT-Firmware oder custom Firmware aufzuspielen, ist schon USB. Fun Fact: Auf den Dingern läuft ein komplettes Linux. Wenn man will, kommt man auch in die Shell davon.
Im normalen Betrieb sollte das Modem über USB 4 oder 5 COM-Ports (zwei für AT-Befehle, einen für PPP, einer reserved) und eventuell je nach Treiber auch ein Netzwerkinterface darstellen (damit kann man dann tatsächlich Internet über LTE bekommen).
Kann mir gut vorstellen das irgendwas dran hängt was
zufällig EDL verhindert.
Da deine Schaltung ja streng geheim ist und wir nur USB-Kabel und das Modem sehen dürfen, können wir dir da nicht helfen. Es gibt jedenfalls ein QDL/EDL-Loader Tool, um das Update zu machen, das bringt afair auch die entsprechenden Treiber mit. Zumindest Quectel hat noch den "Firehose Mode", aber der dürfte erstmal irrelevant sein.