Stefan F. schrieb:
wegen der großen Batterie mehr als 7 Stunden
lang Lärm gemacht.
Stefan F. schrieb:
Jemand, rief die Feuerwehr.
Diese hat sich gewaltsam zutritt verschaffen.
Mario M. schrieb:
Ursache war wohl die große Sommerhitze in der Dachwohnung.
Weder der Mieter noch ich musste etwas bezahlen.
Hallo, als Mieter im Mehrfamilienhaus hat man Streß und Unnannehmlichkeiten aller Art zu ertragen.
Den Fall hatte ich bei mir in der Stadtwohnung im Wohnblock innerhalb weniger Jahre leider zwei Mal gehabt. Einer der Rauchmelder geht in Abwesenheit an, ich ein, zwei Wochen abwesend während der sommerlichen Wärmeperiode, natürlich alle Fenster zu wegen Sturm, Gewitter und Schadensverminderungspflicht während Abwesenheit. Bei meiner Rückkehr klebte für alle gut sichtbar ein Zettel an der Tür: "...wurde polizeilich geöffnet, Unterschrift POM xyz. Schlüssel sei auf der P in jkl abzuholen". Schön, die geben nur den Schlüssel an den gemeldeten Mieter ab, den NEUEN Schlüssel natürlich. Natürlich nur gegen Vorlage des Ausweises. UND: haben sich drinnen alles angeschaut. Den bisherigen Schießzylinder der Schließanalage haben sie gewaltsam in der Mitte durchgebrochen, der lag in Teilen innen, sowie auch der Übeltäter innen lag. Als Ersatz-Schließzylinder, es kam eins von der billigsten Sorte mit zierlich dünnem Schlüssel rein. Monate später hatte ich das Vergnügen, erst mal ausgesperrt zu sein, als mir beim Verlassen der Wohnung der Schlüssel abbrach. Zum Glück konnte man mit Hilfe eines Schraubendrehers das Schloß öffnen, denn es steckte ja der richtige Schlüssel bereits drinnen. Den hat man auch nicht immer dabei. Nur wie bekommt man das Teil dann raus, um die Ersatzschlüssel weiter verwenden zu können?
Beim zweiten Mal erhielt ich einen Anruf von den Vermieters. Warum beim Ersten Mal nicht? Ich erzählte denen, es sei alles abgeschaltet, deswegen könne es gar nicht brennen und ich bräuchte eine Stunde Anfahrtszeit mit dem Fahrrad, da ich das Auto nicht nehmen wolle. Nungut, der P-Wagen stand anscheinend die ganze Zeit davor tagsüber bei bestem Wetter und die NAchbarn im gleichen Geschoß standen lieb versammelt auf ihrem Balkon, da ja gutes Wetter war und der Anblick des P-Wagens sehr erhebend ist. Ich durfte dann selbst rein, das Viech abmontieren, aber natürlich wollen die Herrschaften dann unbedingt rein, damit sicher ist, daß da keine Glutnester sind. Während ich mit dem mitgebrachten Lötkolben hantierte, um die eingelötete Batterie einseitig auszulöten, haben sie sich meine interessanten Ecken und Gegenstände im Fundus, sowie die Plantage und Lüftungsanlagen gesucht, alles ausgiebig angeschaut, richtig geschnüffelt und sich über die ungelüftete Luft beschwert, da ich ja seit mehr als einer Woche alles zu hatte und noch Meldung und Anzeige gemacht wegen der schlechten Luft drinnen, denn ich konnte in der Hektik ja nicht lüften, bevor die Herrschaften kommen. UND wollen natürlich den Ausweis sehen, um sicher zu sein, daß die Wohnung nicht schon von anderen übernommen wurde. Eine Einladung zur vollumfänglichen Kontrolle.
Kosten wollte keiner erstattet bekommen, jedoch das miese Schloß habe ich ausgewechselt und einen Schließzylinder für 32€ eingebaut, den ich ohne die Drangsalierungen nie hätte kaufen brauchen.
Die Zwickmühle besteht darin, daß die Rauchmelder per Funk Meldung an einen zentral im Treppenhaus aufgehängten Kasten geben über Betriebszustand und Existenz. Würde man sie entfernen oder wenigstens die Batterie abklemmen/entleeren, würde das zwischenzeitlich auffallen und einen Besuch des Rauchmelder-Pflegers provozieren.
Stefan F. schrieb:
ist mir ein erheblicher Nachteil von Rauchmeldern mit
10 Jahre Batterie aufgefallen.
Die Batterie ist der Nachteil nicht, sondern die blöde Neigung der Melder zu Fehlarmen, sowie die Pflicht zum Einbau. Wie haben wir bloß früher überlebt, bevor überall Rauchmelderinnen hängen mußten?
siehe auch:
Beitrag "wovon kann ein Rauchmelder einen Fehlalarm auslösen?"
Macht Minusspunkte satt...
mfg