Ist nicht ganz so einfach zu berechnen, da es einige Kapazitäten gibt, die mit den Betriebszuständen variieren können, z.B. Miller Charge. Aber wenn Du nicht gerade im MHz-Bereich schalten willst (mit IGBTs eher schwierig) oder besonders leistungshungrige IGBT-Treiber verwendest, reichen wenige Watt absolut problemlos aus, wahrscheinlich reicht ein Watt bereits. Gibt es denn schon Wandler in der näheren Auswahl?
Das sieht recht komplziert aus. Gibt es denn einen Grund, warum du den Wandler nicht direkt aus den 400V~ betreibst? Ansonsten erfolgt ja die Ansteuerung von IGBT nahezu leistungslos, du musst ja nur das Gate umladen. Mit etwas Abblocken der 15V und 100mA sollte der Fall erledigt sein.
Woher der Strom kommt ist eigentlich zweitrangig. Wenn er sowieso 24V hat, dann kann er den Saft doch von dort her nehmen. Genau so wie wenn er eine andere 15V-Quelle hat, bei der geringen Leistung könnte man das auch von den 3,3V der Steuerung aus versorgen.
Dafür reichen locker 0,1mA. Es sei denn, du hast da gewaltige IGBT-Module. Der Eigenverbrauch des Treibers muss natürlich auch noch beachtet werden.
Also nimm den kleinsten DC/DC, den du finden kannst. Er ist noch viel zu groß.
Kannst uns ja später mal berichten, ob du den tatsächlich zum Umladen benötigten Verbrauch überhaupt messen konntest...
Der Einfachheit halber kannst du das ja über die Differenz des Eingangsverbrauchs des DC/DC-Wandlers machen. Ich tippe auf eine Differenz zwischen Ruhezustand und Schaltbetrieb von z.B. 500µW, wenn nicht weniger.
Hallo,
würde die Schaltung (Anhang) des High-Side Switch 10 A so funktionieren ?
Neu hinzugekommen ist eine Kurzschlusserkennung.
Mit Erkennen eines Kurzschlusses würde ich über Logic-Gatter oder MCU (Interrupt Eingang) den MOSFET sperren bis zu einem späteren manuellen Reset.
Hallo,
würde die Schaltung (Anhang) des High-Side Switch 10 A so funktionieren
?
Neu hinzugekommen ist eine Kurzschlusserkennung.
Mit Erkennen eines Kurzschlusses würde ich über Logic-Gatter oder MCU
(Interrupt Eingang) den MOSFET sperren bis zu einem späteren manuellen
Reset.
Dream on! ;-)
Sowas muss rein in Hardware am Treiber erfolgen! Dazu brauch man auch keine negative Spannung. Wohl aber einen Treiber, der auf der Ausgangsseite einen Steuereingang für Überstrom hat.
Bekommt man auch diskret und ohne negative Spannung hin.
Den Shuntwiderstand zwischen FET-Source und GND, NPN-Transistor mit Basis und Emitter drüber, der fängt dann an, Kollektorstrom zu ziehen wenn etwa 0,6V an seiner Basis anliegen. Was man dann damit macht bleibt Dir überlassen, man könnte z.B. eine Art Thyristor zünden, der den Treiber bis zum Abschalten/Reset durch einen Controller verriegelt, reine Controller-Softwarelösungen können problematisch sein wenn sich der Controller aufgehangen hat.
Hallo,
es gibt kein Ground im Leistungszweig.
Sowohl Eingangs- als auch Ausgangspannung hat hohes Spannungspotential gegen PE oder GND.
Siehe Schaltung im ersten Beitrag.
Hallo Enrico,
danke für deine Mühe.
Ja könnte gehen.
Dann wird zwar das Potential vom MOSFET um den Spannungsfall am Shunt angehoben, aber die 0,7 V mehr sollten nichts ausmachen...
Der IR2121 ist laut Datenblatt ein Low-Side Driver.
Ich vermute du meinst, über einen isolierten DCDC Wandler, 1 Optokoppler für Signal Ein/Aus und 1 Optokoppler Error Meldung zur MCU den Chip zum High Side Driver zu abzuwandeln....
Der IR2121 ist laut Datenblatt ein Low-Side Driver.
Stimmt. Aber wenn man den galvanisch getrennt versorgt, wird daraus ein High Side Treiber ;-)
Ich vermute du meinst, über einen isolierten DCDC Wandler, 1 Optokoppler
für Signal Ein/Aus und 1 Optokoppler Error Meldung zur MCU den Chip zum
High Side Driver zu abzuwandeln....
So der Prototyp ist aufgebaut.
Habe die 15 V Ausgangsspannung vom DC-DC-Wandler PRMCE1-S24-S15-S mit 1uF Stützkondensator im Taktbetrieb (100 Hz) des MOSFET TW045N120C,S1F mit 10 Ohm Gate-Widerstand gemessen.
MOSFET Treiber Typ VO3120-X007T
Ergebnis:
Absolut sauber 15 V DC. Also reicht der 1 Watt Wandler locker für diese Anwendung.