leider sind alle Beiträge die ich zu diesem Thema gefunden habe recht alt, weshalb ich es einfach nochmal probieren möchte.
Ich benötige aus beruflichen Gründen des Öfteren die Simulationsmöglichkeit von GPS Signale, da ich hier im Gebäude leider keine Möglichkeit habe eine Antenne in den Empfangsbereich zu bringen (abgesehen vom privaten KFZ)
Ich möchte ein gültiges GPS Signal auf den HF Eingang von GPS Modems einspeisen, sodass das Gerät im besten Fall eine GPS Position finden kann.
Vielleicht hat jemand ein solches System bezahlbar bereits im Einsatz oder hat einen Tipp, wo man so etwas beziehen könnte.
Weiterhin, wenn jemand einen Tipp für Lektüre zum einlesen hätte wäre ich auch sehr Dankbar, da in unserer Branche das Thema GPS, defekte Empfänger und defekte Modems immer mehr an Tragweite gewinnt.
hab sowas mit dem HackRF ausprobiert, gibts zahlreiche Onlinetutorials drüber. Funktionierte erstaunlich gut, also alle meine Endgeräte nahmen das Signal für bare Münze.
Ja, die Subject-line ist Forums-typisch irreführend, aber später wird schon von Möglichkeiten der GPS Signal Generierung resp. Emulation geschrieben.
Also erstmal den genannten Thread verdauen.
Weiterhin, wenn jemand einen Tipp für Lektüre zum einlesen hätte wäre
ich auch sehr Dankbar, da in unserer Branche das Thema GPS, defekte
Empfänger und defekte Modems immer mehr an Tragweite gewinnt.
Lass mal, ohne abgeschlossenes Uni-Studium verstehste nur Bahnhof (Gold-Code, Relativitätskorrektur, Korrelator basiertes Code-Multiplex(CDMA), Pseudo-Random-Noise, LNA). Tausch mal lieber ganze Geräte aus, alles andere ist zu kompliziert für Dich. Bei youtube hats einen Vortrag für interessierte Elektronik-Laien vom GPS-Projektleiter: https://www.youtube.com/watch?v=Flo-lQ1uyP0
Keine Puk-Antenne möglich an irgendeinem Fenster,
mit 20m RG-174?
Bei 20m RG-174 auf 1.6GHz bräuchtest du noch einen ordentlichen Verstärker dazwischen.
Bereits bei 1GHz hätte das Kabel eine Dämpfung von über 30dB, bei 1.6GHz gibt dir IMHO kein Hersteller mehr eine Spezifikation.
Tausch mal lieber ganze
Geräte aus, alles andere ist zu kompliziert für Dich. Bei youtube hats
einen Vortrag für interessierte Elektronik-Laien vom GPS-Projektleiter:
Und da ist sie wieder, die typisch arrogante, beleidigende Forenkultur, natürlich völlig erwartbar aus dem erwarteten Personenkreis...
(1) Auf Github, für den Pluto:
"PLUTO-GPS-SIM generates a GPS baseband signal IQ data stream, which is then transmitted by the software-defined radio (SDR) platform ADALM-Pluto. Windows 32bit version. "
https://github.com/Mictronics/pluto-gps-sim-win32
Tausch mal lieber ganze
Geräte aus, alles andere ist zu kompliziert für Dich.
Und da ist sie wieder, die typisch arrogante, beleidigende Forenkultur,
Und?
Es hat nun mal nicht jeder das geistige Inventar/Bildung/Tooling anspruchsvolle Elektronik wie GPS zu verstehen/warten. Und damit ist es nun ein guter Ratschlag: "Schuster bleib bei deinen Leisten".
Egal ob es dem Schuster nun passt oder nicht. Egal, ob der Schuster es wahrhaben will, oder nicht.
Keine Puk-Antenne möglich an irgendeinem Fenster,
mit 20m RG-174?
Bei 20m RG-174 auf 1.6GHz bräuchtest du noch einen ordentlichen
Verstärker dazwischen.
Alle üblichen GPS-Antennen haben einen internen Verstärker, den Pegel müsste man im Datenblatt nachschauen.
Niemand, der etwas von der Materie versteht, legt über längere Strecken RG-174. In den mir bekannten Anlagen sind größere Leitungslängen vorhanden, da setzt man RF-213 ein. Viele kommerzielle Antennen, diese komischen, grauen Hütchen, kommen mit N-Stecker.
Auf der Webseite von Meinberg findet sich eine solche mit dem Aufdruck "40 dB", da kommt auch am Ende des Kabels noch genug an.
Das ist alles Inhalt wie er in den höheren Studiums-Semestern in der ElEktrotechnik/Nachrichtentechnik gelehrt wird. Es stimmt schon bedenklich, das man sich durch den TO genötigt sieht, einzelnen Links zu Artikel heraus zu suchen.
Aber wahrscheinlich möchte der TO Einweisungen im Comic-Stil aka "Sendung mit der Maus" frei Haus und unbezahlt.
Und ebenfalls hat man einen Forumslink auf eine lediglich 4 Wochen alte ausführliche Anwort gesetzt. Dass dadurch die Aussage des TO "alle Beiträge die ich zu diesem Thema gefunden habe recht alt" widerlegt ist und der TO entweder als Lügner oder "fauler Hund" da steht, ist sein Problem, nicht das der fleißigen Forumsmitarbeiter.
Ebenso ist es das Problem des TO, das hier keiner etwas mit seiner Begriffsfindung "GPS-Modem" was anfangen kann und Nachfragen diesbezüglich unbeantwortet bleiben.
Ein Blick auf die Tippserei verrät mir, das GPS mit GSM verwechselt wurde -
ja -> es es gibt GSM (Mobilfunk) - Modems
nein -> es gibt keine GPS- Modulator/Demodulator
Bei R&S hat man SDR-Funkgeräte entwickelt, die auch einen GPS-Empfänger-Modul dabei hatten. Und neben dem Sprechfunk war natürlich auch Packet Radio u.ä. dabei, was zusammen mit einer USB-Schnittstelle aus der Srechfunke ein Daten-Modem machte. Das formt das Ganze aber nicht zum GPS-Modem um, auch wenn es da mancher mit der Begriffsbildung nicht so genau nimmt.
Meine persönliche Vermutung bzgl. der TO-Branche geht eher in Richtung modernes BOS/TETRA-Gerät. Ebenfalls bei R&S wurden dazu neben den bereits erwähnten SMU auch für den (Labor-)Eigengebrauch gefertigte GPS-Transceiver verwendet, die das GPS-Signal von draußen in die Innenräume übertrug.
Ja, Fenster aufmachen ist nicht gern gesehen, wenn dabei die HF-Dichtung beschädigt wirde und der Drucker im Peilwagen wieder einen Formbrief wegen Störaussendung mit Anschrift München-Ost rausballert ;-)
Über andere Kommunikationswege kann man GPS-Korrekturdaten bekommen oder Positionen an eine Zentrale senden, wie beim "GPS-überwachten" Geldtransporter. Der benutzte Weg ist dann meist schnöder Mobilfunk oder proprietäre Sachen wie das Motorola-Funknetzsystem, dessen Name mir gerade nicht einfällt.
in unserer Branche das Thema GPS, defekte Empfänger und defekte Modems...
Also irgendwo im Vermessungswesen.
Ich vermute, es geht nur um eine schnelle Überprüfung der Geräte. Wenn sie defekt sind müssen sie zur Reparatur eingeschickt werden.
Damit kann man aber nur die GPS-Funktion prüfen, nicht die Korrekturdaten via GSM-Modem, nicht die Bluetooth-Verbindung zum Benutzer und nicht Galileo und Glonass-Empfang. Das R&S-Gerät macht das alles aber auch nicht.
Vielleicht kann so ein GPS-Sender vom Herstellter gemietet werden oder es gibt eine Firma, die so ein Gerät hat und als Service anbietet. Zu geben scheint es sowas, wie die Suche zeigt.
Nach allem bisher gesagten würde ich auch zu einer Dachantenne raten. Die ursprünglich gefragte Simulation ist 1. teuer und kann 2. nur einen Teil der möglichen Fehler erkennen lassen.
Die Dachantenne empfängt alle "sichtbaren" Satelliten gleichzeitig, sowie Galileo und Glonass.
Die Korrekturdaten via GSM passen zum Standort. Die gelten sowieso nur großräumiger, nicht für die letzten Zentimeter (oder Subfüße).
Auch Bluetooth kann unter Realbedingungen benutzt werden.
Bleibt die Frage, haben die GPS-Empfänger alle einen Anschluß für externe Antennen? Sonst müsste man das Summensignal vom Dach im Prüfraum mit einer weiteren Antenne wieder abstrahlen.
Der angezeigte Standort dürfte die Position auf dem Dach sein. Das Kabel verzögert alle Satellitensignale gleich, das sollte die Auswertung nicht beeinflussen?
Zur Kabeldämpfung bei ca 1,5 GHz:
https://kabel-kusch.de/Koaxkabel/kabel.htm
RG174 hat bei 1 GHz 91dB/100m, RG58 nur 56dB, bessere (dickere) noch deutlich weniger, dann fallen die bei 20m nicht ins Gewicht.
RG174 hat bei 1 GHz 91dB/100m, RG58 nur 56dB, bessere (dickere) noch
deutlich weniger, dann fallen die bei 20m nicht ins Gewicht.
Zum Vergleich: Vor ca. 5 Jahren hab ich auf einen Tipp 'ne Rolle Belden H155A00 (H-155 low loss) besorgt.
(https://www.koax24.de/storage/datasheet/de/050322_Datenblatt_H-155-PE.pdf) der Meter für 1,20€ damals.
Bei 1350MHz steht 34,9 db/100m; bei 1750 MHz 40,3 db/100m. Das Kabel ist für Indoor klassifiziert.
Ach ja, die Träger-Frequenzen variieren je nach Betreiber, das zivile US-GPS hat ca. 1575 MHz, Wladimir lässt u.a. auf 1246 MHz die Marschrichtung vorgeben, währends Mao's Enkel auf ca 2492MHz unterwegs sind.
Und wenn das Gerät noch GSM und Bluetooth sendet, ist eine Menge HF in der Luft, das muss das Gerät auch verkraften. Vermutlich muss das zeitlich verschachtelt passieren. Also erst auf tausend Kilometer entfernte Satelliten lauschen und dann "brüllend laut" Korrekturdaten abfragen.
Da Daniel das wohl beruflich fragt, wird er sich frühestens morgen melden. Er kann ja mal genauer erzählen, worum es wirklich geht.
Wenn es tatsächlich Vermessungstechnik ist, werden die Geräte vermutlich mindestens einmal jährlich zur Zertifizierung eingeschickt. Es geht also nur um eine zusätzliche Qualitätskontrolle zwischendurch.
Sonst darf der arme Vermessungstechniker bis in alle Ewigkeit nachts einen falsch platzierten Grenzstein korrigieren. So liest man es gelegentlich im Märchen. So ein Messfehler war auch damals kein Kavaliersdelikt.
Sonst darf der arme Vermessungstechniker bis in alle Ewigkeit nachts
einen falsch platzierten Grenzstein korrigieren. So liest man es
gelegentlich im Märchen. So ein Messfehler war auch damals kein
Kavaliersdelikt.
Nun im Freistaat Bayern wird "der arme Vermessungstechniker" von 20000 ehrenamtlichen Feldgeschworenen unterstützt. Die passen auf wie der Hühnerhabicht, das da keiner die Grenzsteine versetzt.
Ach ja, die Träger-Frequenzen variieren je nach Betreiber, das zivile
US-GPS hat ca. 1575 MHz, Wladimir lässt u.a. auf 1246 MHz die
Marschrichtung vorgeben, währends Mao's Enkel auf ca 2492MHz unterwegs
sind.
Warum pickst du willkürlich irgendwelche Frequenzen raus.
Glonass sendet um 1597 MHz, 1246 MHz und 1201 MHz,
Galileo um 1575,42 MHz (L1), 1191,795 MHz (L5) und 1278,75 MHz (E6)
Wie kommst du für Beidou auf 2492 MHz?
Die verwenden eher B1 1561 MHz, E5 1207,14 MHz, B3 1268,52 MHz und L1 1575 MHz.
Warum pickst du willkürlich irgendwelche Frequenzen raus.
Wegen der grobgranularen Angaben zur frequenzabhängigen Dämpfung im Kabel-Datenblatt (siehe oben). Ausserdem soll sich derjenige, welcher, die genauen Frequenzen benötigt sich auch selbst bemühen. Da lernt derjenige einiges, auch (protestantische) Arbeitsethik und das man anderen nicht unnötig zur Last fällt.
Wenn es tatsächlich Vermessungstechnik ist,
Es geht also
nur um eine zusätzliche Qualitätskontrolle zwischendurch.
Also sollte man mehr als nur eines dieses Outdoor-geräte dabei haben,
bietet sich statt einem (sterilen) Bürotest mit ungeeigneten
Instrumenten auch ein Ensemble-Vergleich an:
Mit Latten aus dem Baumarkt ein Gestell nageln, das in einen Karren
packen, mehrere Geräte aktiv und mit Log aufs gestell schnallen und eine
Referenz-runde draußen in der Wirklichkeit drehen, beispielsweise von
der Baustelle ins die Trinkhalle. Da sollte auffallen, wenn eines der
Geräte "aus der Reihe" tanzt.
Und damit hat man auch gleich die gesamte Kette Antenne -> Hardware ->
Software -> Anzeige angetestet.