Hallo, ich habe einen Laptop (Lenovo Thinkpad T14 Gen3) gebraucht gekauft, der scheinbar vorher einer Firma gehörte, deren IT-Abteilung ein BIOS-Passwort (Supervisor-PW) gesetzt hat. Dieses Passwort verhindert nicht, dass man in das Bios Menü kommt oder sogar die Installation eines neuen OS. Ich kann z.B. Windows 11 installieren, werde jedoch bei der Einrichtung aufgehalten, weil dann die Meldung kommt, ich müsse micht bei Firma xy in der Domäne anmelden. Ich habe bereits Kontakt mit der Firma aufgenommen und wurde sogar zu deren IT-Partner weitergeleitet. Leider wollten mir die Leute dort nicht das Passwort nennen und haben mir geraten, den Lenovo Support zu kontaktieren. Das habe ich auch getan und wurde auf deren Service-Partner verwiesen, der mir das Mainboard für eine stolze Summe tauschen will.
Nun habe ich mich ein wenig mit dem Thema BIOS-Passwort auseinandergesetzt und fühle mich in der Lage, den BIOS-Chip zu flashen. Ich habe das nötige Equipment, weil ich auch hin und wieder defekte Konsolen usw. repariere. Ich habe mir für das Flashen den CH341a Programmer gekauft und einen 1,8V Adapter, da der BIOS-Chip (Winbond W25R256JWEQ) mit 1,8V betrieben wird.
Da ich mir das BIOS nicht direkt schrotten wollte, habe ich zunächst versucht, das ganze an einem gleichen Chip zu probieren, den ich mir bei Digikey bestellt habe.
Meinen Test habe ich aber abgebrochen, weil die Programmiersoftware den Chip nicht kennt und dieser auch nirgenswo in einer Liste im Programm auswählbar ist. Den einzigen ähnlichen Chip, den ich fand ist der W25Q256JW... Der Unterschied ist laut Datenblatt (siehe Anhang) offensichtlich die Taktfreuquenzen von 104Mhz und 133Mhz.
Kann ich fürs Lesen und Beschreiben dieses Testchips auch den W25Q auswählen oder spielt das eine Rolle mit der Taktfrequenz? Ich habe irgendwo gelesen, dass die Daten ohnehin vom CH341a eh nur mit 5Mhz übermittelt werden. Ist das korrekt?
Wie ist das denn eigentlich generell mit diesen BIOS-Chips? Ich habe z.B. in meinem Fall nicht nur diesen einen EEPROM auf dem Chip, sondern auch einen anderen, der aber nur 16Mbyte hat. Das wäre glaube ich zu klein für das BIOS, da ich gesehen habe, dass in meinem Fall die BIOS-Datei mehr als 30MByte hätte. Also kann es doch nur dieser eine Chip sein oder?
Diese Aufforderung mit der Firmen-Domäne bei der Neuinstallation hat mich schon irgendwie gewundert. Wie weiß denn Windows nach der Installation, dass sich hier nur jemand aus Firma xy anmelden darf? Hat das auch was mit dem BIOS zu tun?