Zündkonzepte

OP #7522417
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Hallo,

habe beim durchforsten eine Kopie gefunden die eine Kontakt getriggerte Transistorzündung beschreibt.

Leider weis ich nicht mehr woher ich diesen Artikel habe. Vielleicht kennt jemand ja diesen Artikel und kann mir dann vielleicht sagen, aus welcher Quelle der genau stammt. Das Elrad Magazin habe ich schon ohne Erfolg durchforstet Bei Elektor war der Artikel auch nicht erschienen.

Google findet auch nichts (bei mir)

Sollte evt aus den späten 70ern oder frühen 80er sein vermutlich.

Also wenn jemand wüßte woher der Artikel genau stammt, waere das super.

Gruss Martin

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#7522422
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Die Bestellnummern könnten ein Indiz sein. Die riechen sehr, sehr streng nach Siemens.

(siehe https://archive.org/details/siemens_202011, auf S. 46 findet man T1 mit exakt der angegebenen Bestellbezeichnung)

Die Kapitelnumerierung lässt annehmen, daß das keine Zeitschrift, sondern ein Buch war, das da als Kopiervorlage gedient hat.

Vermutung: Irgendein Applikationshandbuch von Siemens.

Beitrag #7522464 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7522535
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So wie das aussieht ist das aus "Siemens Schaltbeispiele" .

https://sites.google.com/a/prenninger.com/elektronik/home/schaltbeispiele/

Dort habe ich ich nach der Ausgabe gesucht, aber bis "Schaltbeispiele Ausgabe 1980/81" ist es nicht drin.

https://archive.org/details/siemens_schaltbeispiele_asugabe_198283_1982/page/n7/mode/2up

In der Ausgabe 82/83 ist es auch nicht.

Hmm und dann hat die Serie wohl aufgehört.

Aber vom Aufbau her könnte das sein .

#7522721
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Martin H. schrieb:

Die Schaltungen sind nicht gleich bsp ist in der Schaltung welche ich meine oberhalb der Zündspule noch ein Kontakt für die Startspannungsanhebung, die fehlt zum Bsp.

Die Startspannungsanhebung ist der einzige Unterschiede (siehe das große Bild im Anhang). Abgesehen davon: die Startspannungsanhebung kommt vom Fahrzeug, wenn es diese nicht hat (Klemme 15a) gibt es auch keine.

Und hier gibt es die Schaltung auch noch mal:

Beitrag "Re: Transistoren für Zündung"

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OP #7523174
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Ludger schrieb:

Hallo Martin,

voila... ist alles was ich habe. Habe ich mal von einem Arbeitskollegen kopiert.

Ludger

Hallo Ludger,

erst mal vielen Dank für das einscannen/abfotografieren. Habe nun nur ein Problemchen. Windows erkennt die Zip Datei als Bedrohung , siehe Bild. Kann ja sein das ist nur falscher Alarm den es heisst ja nich umsonnst Windoof.

Harald K. schrieb:

Jetzt bleibt noch die Frage, ob man heute eine fünfzig Jahre alte Schaltung verwenden möchte, oder ob es nicht zwischenzeitlich vielleicht doch auch gewisse schaltungstechnische Fortschritte gegeben haben könnte.

Die Erklärungen wie wo wann was sind finde ich sehr sehr intressant. Abgesehen davon ist das Fahrzeug auch 45 Jahre alt. Erst mal verstehn im Detail auf was es ankommt. Auch der Artikel aus der Funkschau erklärt vieles recht gut.

Gruss Martin

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#7523180
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Eine moderne Transistorzündung (TCI) benutzt natürlich keinen verschleißenden Kontakt. Auch der Dwell wird passend zur Spule korrekt geliefert (senkt Stromverbrauch und Wärme, evtl. auch Abbrandgefahr der Spule). Eine TCI verstellt auch den ZZP passend zur Drehzahl und Last (VE).

#7523183
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Aber mit SU177 als Darligton ;) Die Unterbrecherkontakte waren Lichtschranken mit "teuren" VQ120 koax-Dioden und SP211-Transistoren. Das war was :) Und das ganze dreimal bitte. Für jeden Zylinder. Der halbe Betrieb war in die Entwicklung und Produktion dieser "EBZA" (Elektonische Batterie Zünd Anlage) involviert. Was für ein Aufwand damals. aber war jut.

#7523206
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Axel R. schrieb:

Aber mit SU177 als Darligton ;) Die Unterbrecherkontakte waren Lichtschranken mit "teuren" VQ120 koax-Dioden und SP211-Transistoren. Das war was :) Und das ganze dreimal bitte. Für jeden Zylinder. Der halbe Betrieb war in die Entwicklung und Produktion dieser "EBZA" (Elektonische Batterie Zünd Anlage) involviert. Was für ein Aufwand damals. aber war jut.

Zumindest dann, wenn du dauerhaft den Zugriff auf die hinter dem vorderen Nummernschild verborgenen drei Unterbrecher vermeiden wolltest! Das war 'Knopflochchirurgie'! ;-))

OP #7523598
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Hallo Ludger,

ich finde das sehr nett von Dir das Du das hochgeladen und dami zur Verfügung gestellt hast.

Danke :-)

Heute würde man vermutlich für diese Schaltung einen FET Transistor einsetzten . Wenn man das Alter der Beispielschaltung bedenkt, war das doch recht innovativ, wobei die 500er Kawasaki 1969 schon eine CDI hatte, aber viele Autos noch mit Unterbrecher unterwegs waren.

Jetzt versuche ich mir mal so einen kleinen Prüfstand zu basteln damit man auch mal was messen kann bei der Original Zündung .

Das dauert aber bestimmt noch, aber zum Glück habe ich ja nun was zum lesen um die Messwerte dann etwas besser zu verstehen.

Gruss Martin

OP #7523670
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Mani W. schrieb:

Ich habe noch eine Schaltung gefunden...

Danke Mani :-)

Da könnte man heute ein paar Sachen einbauen , wie die Schliesswinkelvergrösserung oder aber auch die Stromabschaltung un Ruhe .

Irgendwo habe ich auch mal eine Schaltung gesehen die den Zündwinkel verstellt. Nur muss man da aufpassen den beim 4T sollte man mit steigender Drehzahl in Richtung früher verstellen und beim 2T in Richtung spät.

https://www.motelek.net/zundanlagen/cdi/cdi_lektion2.html

Motolek

Spätestens vor dieser Entscheidung sollte jeder Biker darüber Bescheid wissen, dass an leistungsstärkeren Zweitaktmotoren eine ZZP Verstellung bei hohen Drehzahlen in Richtung spät erfolgen soll.

H. H. schrieb:

Man setzt IGBTs ein.

Irgendwo habe ich gelesen das ein IGBT beim Einschalten vergleichbar schnell ist wie ein Mosfet, aber beim abschalten viel langsamer ist. Deshalb dachte ich Anlagen welche die Spannungen beim Abschalten hochtransformieren wäre dann ein FET besser , hingegen bei einer CDI/HKZ ein IGBT die bessere Wahl wäre.

Das ist alles sehr interessant und deshalb beschäftigt mich das auch sehr. Vor allem die "AHA" Momente sind gut, wo man auf einmal merkt warum das so ist und auf einmal Sinn ergibt.

Tja und angefangen hat es mit meiner KH400 CDI die sich nicht auseinanderpobeln lässt, weil die Vergussmasse aus Kryptonit ist. Aber das ist ein anderes Problem :-D.

Gast #7523708
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Martin H. schrieb:

Irgendwo habe ich gelesen das ein IGBT beim Einschalten vergleichbar schnell ist wie ein Mosfet, aber beim abschalten viel langsamer ist.

Für die paar Hertz bei der Zündung ist selbst der lahmste IGBT noch rasend schnell.

Deshalb dachte ich Anlagen welche die Spannungen beim Abschalten hochtransformieren wäre dann ein FET besser , hingegen bei einer CDI/HKZ ein IGBT die bessere Wahl wäre.

Bei CDI nimmt man ehr Thyristor.

#7523720
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Dieter S. schrieb:

Axel R. schrieb:

Der halbe Betrieb war in die Entwicklung und Produktion dieser "EBZA" (Elektonische Batterie Zünd Anlage) involviert. Was für ein Aufwand damals. aber war jut.

Meinst Du die hier?

http://www.wartburgpeter.de/tez_ebza.htm

Jaa - exakt!! (Wer hat's erfunden?) 😎 Ja, okay; nicht ich allein, wolln mal nicht ganz so auf den Putz hauen. Wie geschrieben: es war gefühlt der halbe Betrieb involviert. Ganz hinten anstellen will ich deshalb trotzdem nicht. Muss ich auch nicht. (Ich denke, ich hab sogar noch'n paar Teile der ersten Prototypen iwo rumfliegen. Wir schmeissen ja nix weg) Man beachte auch den kräftigen Nylon-Faden, mit dem die Kondensatoren auf der Platine festgeknotet waren. Dann wurde alles nochmal lackiert. Für die Fotostrecken (lichtschranken) haben wir eigene Lötvorrichtungen gebaut. War ne coole Zeit.

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