Forum: HF, Funk und Felder Amateurfunkprüfung jetzt oder später


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von Hannes (hannes135)


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Hallo zusammen,

seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich neben dem Studium etwas mit 
Amateurfunk. Gerne würde ich die Prüfung bei der Bundesnetzagentur 
ablegen. Jetzt habe ich gelesen, dass ab Juni nächsten Jahres der 
Fragenkatalog überarbeitet wird und ein Digitalteil eingeführt wird.
Daher die Frage ob es sich lohnt sich für März-April nächsten Jahres für 
die Prüfung anzumelden oder lieber bis Juni zu warten. Hat man 
Nachteile, wenn man die Prüfung nach dem alten Fragenkatalog macht?
Wie lange habt ihr für die A-Klasse gelernt? Ist dies im Selbststudium 
in 4-5 Monaten möglich?

Viele Grüße

von B e r n d W. (smiley46)


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von CA (Gast)


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Hannes schrieb:
> Hat man
> Nachteile, wenn man die Prüfung nach dem alten Fragenkatalog macht?

Welch eine Frage!

Glaubst du, daß alle Funkamateure die bisher lizensiert wurden, nachher 
einen Nachteil haben?

Umgekehrt, glaubst du, daß alle Funkamateure die neu geprüft werden, 
danach privilegiert sind?

von Jens G. (jensig)


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Hannes schrieb:
> Daher die Frage ob es sich lohnt sich für März-April nächsten Jahres für
> die Prüfung anzumelden oder lieber bis Juni zu warten. Hat man

Im Juni bist Du ein halbes Jahr älter, also lernresistenter - wird also 
schwerer werden ... ;-)

: Bearbeitet durch User
von Gerhard H. (ghf)


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Wenn Digitalkram dazukommt, wird der Stoff eher mehr, denn was
bisher nötig erschien, davon wird wohl kaum was gestrichen.
Wenn man die Lizenz hat, dann gilt Besitzstandswahrung wie
beim Führerschein.

Wenn's an eurer Uni eine Amaturfunkgruppe / Clubstation gibt,
dann soltest Du die kontaktieren. Sowas tickt erfahrungsgemäß
völlig anders als ein dröger OV.
In Berlin wäre das AFUTUB, in Illmenau gibt's das auch WIMRE.

73, Gerhard DK4XP

von Jens B. (dasjens)


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Mach doch einfach.
Wenn Du theoretiker bist, dann lern die Antworten auswendig.
Wenn Du Praktiker bist, lern den schrottigen Theoriekram und das andre 
kannste ja so. (Betriebstechnik etc ist einfach nur nervig. Wozu muss 
ich wissen was a1a ist und so? Oder war es 1a1?)
Selbst 12Jährige machen die Klasse A und fragen nicht dumm rum.

von Gerhard H. (ghf)


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Es gibt keine dummen Fragen.
Allenfalls dumme Antworten:

<     https://www.youtube.com/watch?v=uPHi5xn_q5c      >

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Gerhard H. schrieb:
> Wenn Digitalkram dazukommt, wird der Stoff eher mehr, denn was
> bisher nötig erschien, davon wird wohl kaum was gestrichen.
Doch. Soweit ich weiß, soll altes Zeug etwa zu Röhrentechnik 
rausfliegen.

von Res (resmon)


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Hannes schrieb:
> Ist dies im Selbststudium
> in 4-5 Monaten möglich?

Das sollte gut reichen. Ich habe ohne Vorkenntnisse etwa einen Monat 
gebüffelt, aber zuvor ein paar Monate auf Kurzwelle mitgehört.

von Jonny O. (-geo-)


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Hannes schrieb:
> Ist dies im Selbststudium
> in 4-5 Monaten möglich?

Das ist gar kein Problem - einfach machen. Es gibt ganz nette Programme 
die einem dabei helfen. Einfach jeden Tag eine runde Fragen beantworten 
und im Nu hast du alles drauf. Am nervigsten fand ich "Betriebliche 
Kenntnisse" und "Kenntnisse von Vorschriften". Es gibt aber ganz nette 
Listen mit Eselsbrücken für diesen Teil (insbesondere die Landeskenner).

von Klaus K. (Gast)


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>  neben dem Studium

> Jetzt habe ich gelesen, dass ab Juni nächsten Jahres der
> Fragenkatalog überarbeitet wird und ein Digitalteil eingeführt wird.

Kommt auf das Studienfach an, aber es steht nicht zu erwarten das das 
Niveau der Funkamateure irgendwo in der Nähe des Niveau der 
Digitaltechnik in Deinem Studium liegt. Amateurfunk richtet sich (auch) 
an Hinz und Kunz, für ein Studium dagegen braucht man Hochschulreife.

Dort ein Einblick in das (bisherige) Niveau Digitaltechnik der 
Funkprüfung für die anspuchsvollse Klasse (Klasse A): 
https://www.darc.de/der-club/referate/ajw/lehrgang-ta/a14/

Also im wesentlichen "Logische Grundschaltungen" und Hexadezimalsystem, 
also nicht höher als Niveau Gymnasium/Berufsausbildung Elektro.

von Maik .. (basteling)


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Wobei mir damals als 16 Jähriger der Lizenzkurs beim Amateurfunk OV auf 
dem Dorf doch mehr als erheblichen Wissenszuwachs gebracht hat. Wir 
hatten aber auch einen menschlich und fachlich erstklassigen Tutor mit 
Industrieerfahrung.

von Klaus K. (Gast)


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> mehr als erheblichen Wissenszuwachs gebracht hat. Wir
> hatten aber auch einen menschlich und fachlich erstklassigen Tutor

Wobei es für den Wissenzuwachs keinen Tutor braucht, bei genügend Willen 
und Disziplin zum Selbststudium reicht Literatur und Internet völlig für 
solche trivialen Lernstoff wie Landeskenner, Q-Gruppen, Betriebsdienst 
o.ä. .

von Johannes F. (jofe)


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Hannes schrieb:
> Ist dies im Selbststudium
> in 4-5 Monaten möglich?

Auf jeden Fall, wenn du täglich vllt. ne halbe Stunde Zeit dafür 
aufbringst.
Wie andere schon schrieben, gibt es gute Online-Programme, um das 
Faktenwissen zu trainieren. Den technischen Teil sollte man mit ein 
wenig technischem und mathematischem Grundverständnis fast „mit links“ 
hinbekommen.

Nervig fand ich die Frequenznutzungspläne (Satelliten etc.) und 
Landeskenner, aber da mir Auswendiglernen relativ leicht fällt, musste 
ich auch dafür nicht sehr viel Zeit investieren. Wobei ich als 
17-jähriger Elftklässler das Auswendiglernen halt auch noch von der 
Schule her gewohnt war. Aber wie gesagt – genau dafür sind diese 
Programme ideal.

73 de Johannes (ex DL5JAF, z.Zt. ohne Lizenz aus Zeit- und 
Kostengründen)

von Maik .. (basteling)


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Klaus K. schrieb:
>> mehr als erheblichen Wissenszuwachs gebracht hat. Wir
>> hatten aber auch einen menschlich und fachlich erstklassigen Tutor
>
> Wobei es für den Wissenzuwachs keinen Tutor braucht, bei genügend Willen
> und Disziplin zum Selbststudium reicht Literatur und Internet völlig für
> solche trivialen Lernstoff wie Landeskenner, Q-Gruppen, Betriebsdienst
> o.ä. .

...mit "mehr als erheblichen Wissenzuwachs" meine ich anderes als 
Q-Gruppen lernen;).

Was ich damit sagen will - insbesonders bei so einem Kurs kann man oft 
als junger Mensch das Glück haben - eine gute technische Grundbildung im 
Kleingruppen Schnellkurs zu bekommen. Denn der Kursleiter macht sowas 
i.d.R. nicht aus monetären - sondern oft aus altruistischen Gründen. Es 
ist halt ein interessantes Hobby, das sich oft irgendwie im Beruf 
widerspiegelt.
Bei uns war es beruflich ein Diplomphysiker - es gab gleich noch 
technische  Erklärungen aus der Praxis zur grade erläuterten Theorie aus 
der Halbleiterfertigung und Entwicklung und aus den Aufbauzeiten des 
ersten CD Fertigungswerkes der Welt. Ist ja auch irgendwie 
Nachrichtentechnik. Das kann kein Buch. Den Fragenkatalog der BNetzA 
hatte man natürlich trotzdem dabei, es war zeitlich jeden Termin 
zweigeteilt. Je 45 Minuten Technik/HF und 45Minute Formalien / 
Betriebstechnik - die Eselsbrücken wie VK "Viele Kängurus" für 
Australien sitzen immer noch.

Und wir saßen halt auch nicht allein im stillen Kämmerlein, nein - es 
ergab sich aus dem Kurs auch noch eine gute Freundschaft fürs Leben. 
Die selbst nach 25 Jahren noch hält.

Theoretisch kann man fast alles allein lernen, aber manches macht dem 
Menschen als soziales Wesen in der Gruppe mehr Spaß. Und etwas 
Gruppendynamik spornt auch an, nicht den Kram auf dem Stapel liegen zu 
lassen, falls grade andere Prioritäten etwas drängen.

vy 73 Maik

von Carsten S. (dg3ycs)


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Res schrieb:
> Hannes schrieb:
>> Ist dies im Selbststudium
>> in 4-5 Monaten möglich?
>
> Das sollte gut reichen. Ich habe ohne Vorkenntnisse etwa einen Monat
> gebüffelt, aber zuvor ein paar Monate auf Kurzwelle mitgehört.

Ich habe damals, 1995 mit 16 Jahren, ganze zwei Wochen (neben schule und 
Rausgehen/Freundin) ohne jeden Vorbereitungskurs nur mit zwei Büchern 
konkret für die Prüfung gelernt und im ersten Anlauf bestanden und mein 
heutiges Rufzeichen erhalten.
Die ersten AFU habe ich persöhnlich erst danach kennengelernt.
Und das war noch die Zeit der Volltextantworten!

Es waren aber schon mehr als 30 Minuten/Tag, eher so 1,5 - 2h die ich 
mich mit der Materie beschäftigt habe.

Es war anders geplant, aber ich hatte, als ich bei der Aussenstelle 
wegen der Prüftermine angerufen habe, nur die Wahl zwischen diesem 
Termin oder einem in sehr viel deutlich weiterer Ferne.
Da habe ich gedacht probiere ich einfach. Die Prüfung hat aber damals 
nur 40 DM gekostet und eine Nachprüfung 20. Also kein wirkliches Risiko.

Allerdings hatte ich da ja schon ein paar Jahre praktische Erfahrung mit 
Elektronik und auch die letzten Jahre schon mit Radio- und Funktechnik 
im speziellen.
Der Lernaufwand für Technik hielt sich in Grenzen. Rechtskunde war auch 
kein Problem, hatte da noch nie ein Problem mit solchen Texten, daher 
war es dann doch recht überschaubar...

Also machbar ist es für jemanden mit technischen Vorwissen auch wenn es 
zumindest in Betriebstechnik etwas mehr geworden ist. (Mehr 
betriebsarten, mehr Frequenzen und die Bandpläne sind jetzt verbindlich, 
nicht nur wie damals die Frequenzgrenzen eines kpl. Bereiches wo das 
einhalten der Bandpläne in DL aus DBP/BAPT Sicht nur "guter Ton" war und 
deshalb diese nur rudimentär abgefragt wurden)

Gruß
Carsten

von CA (Gast)


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Carsten S. schrieb:
> Ich habe damals, 1995 mit 16 Jahren, ganze zwei Wochen...

Jetzt kommen alle Narzissten aus den Löchern gekrochen um zu 
demonstrieren was sie doch so tolle Leute sind. Im Englischen nennt man 
das "fishing for compliments".

Im wahren Leben aber, besteht die Funkamateur-Gemeinde auch aus 
Handwerkern wie Metzger, Schreiner, Schlosser u.s.w.

Selbige brauchen eben etwas mehr Zeit sich in diese, für sie fremde 
Materie, einzuarbeiten.

von Klaus K. (Gast)


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CA schrieb:
> Carsten S. schrieb:
>> Ich habe damals, 1995 mit 16 Jahren, ganze zwei Wochen...
>
> Jetzt kommen alle Narzissten aus den Löchern gekrochen um zu
> demonstrieren was sie doch so tolle Leute sind. Im Englischen nennt man
> das "fishing for compliments".

Nö, das ist ne klare Antwort auf die Frage vom TO wie lange man für die 
Prüfung gelernt hat

> Im wahren Leben aber, besteht die Funkamateur-Gemeinde auch aus
> Handwerkern wie Metzger, Schreiner, Schlosser u.s.w.

Der TO beschreibt sich aber als Student, ich nehme an, MINT-Fach.

> Selbige brauchen eben etwas mehr Zeit sich in diese, für sie fremde
> Materie, einzuarbeiten.

Bestreitet ja auch keiner das ein Metzger, der außer der "Elektrozange" 
für die Betäubung kein elektrisches Gerät in der Hand gehalten hat 
einiges Fachwissen nachholen muß. Für solche Lizenzprüfung werden ja 
auch in den Ortsgruppen gerne Kurse über ein halbes Jahr gehalten.

> Bei uns war es beruflich ein Diplomphysiker - es gab gleich noch
> technische  Erklärungen aus der Praxis zur grade erläuterten Theorie aus
> Ist ja auch irgendwie  Nachrichtentechnik. Das kann kein Buch.

Kommt auf das Buch drauf an, "Das Radiobastelbuch" und "Rundfunk 
Fernsehen selbst erlebt" sind wohl mit Praxis weil Selbstbau- und 
Experimentierbücher resp. -anleitungen. OK, das die Zeit der Bücher zu 
Ende geht ist leider auch ein Thema. Tranistor- und Röhrenradios sind 
auch nicht mehr so häufige Alltagsbegleiter, das man allein durch deren 
Bedienung (Senderabstimmung, Band-Auswahl, AFC, Antenne ausrichten, 
Rauschsperre, Stereo on/off) die Grundlagen quasi nebenher erlernt.

https://www.antikshop-oschatz.de/epages/63073719.mobile/?ObjectPath=/Shops/63073719/Products/DO0079&ClassicView=1

Beitrag "Bücher über Radiobau"

https://www.welt-der-alten-radios.de/ausstellung/169_gross.jpg

von Carsten S. (dg3ycs)


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CA schrieb:
> Carsten S. schrieb:
>> Ich habe damals, 1995 mit 16 Jahren, ganze zwei Wochen...
>
> Jetzt kommen alle Narzissten aus den Löchern gekrochen um zu
> demonstrieren was sie doch so tolle Leute sind. Im Englischen nennt man
> das "fishing for compliments".
Was "Narzissmus" damit zu tun hat eine einfache Tatsache, sogar noch 
inkl der EINSCHRÄNKENDEN faktoren die diese erst ermöglicht haben, zu 
nennen, das müsstest du uns mal erklären...
Oder um es ohne Sarkasmus zu schreiben: Fremdwörter zu verwenden ohne 
die Bedeutung zu verstehen ist PEINLICH.
Solltest du dir hinter die Ohren schreiben!

Und nur um das klarzustellen: Wenn ich Angeben wollte, dann würde ich 
das sicherlich nicht mit etwas, zumindest für Elektronisch Vorgebildete, 
einfachen wie einer Amateurfunkprüfung machen. Da hätte ich schon 
anderes in petto - aber Wozu? Was bringt mir das?
Wie vorher schon von anderen Geschrieben: Es gibt 12 Jährige die die 
A-Prüfung machen. Es gibt Leute die haben (mit Vorbildung) gerade einmal 
drei Nachmittage gelernt.
Und es gibt viele ohne jede Vorbildung und beruflicher Tätigkeit die 
dann wirklich noch den gesamten Technikteil Lernen müssen und es in drei 
Monaten zu einer Lizenz inkl. Morseprüfung gebracht. Nicht nur Auswendig 
gelernt sondern verstanden!
Und ja- DAS ist dann schon etwas mit dem die angeben könnten.
>
> Im wahren Leben aber, besteht die Funkamateur-Gemeinde auch aus
> Handwerkern wie Metzger, Schreiner, Schlosser u.s.w.
Der TO ist aber eben NICHT Metzger, Schreiner, Schlosser usw.
Und auch von denen kenne ich einige die es, halt weil kein Vorwissen da 
war, zwar nicht in ~zwei Wochen, aber doch innerhalb von weniger als 
zwei Monaten zur Prüfungsreife brachten! Inkl dem vollständigen Erlernen 
der Technik.
Gut, unter Metzger kann ich zwar nur einen damaligen Azubi bieten der 
später auf Schlosser umgeschult hatte. Dafür hatte der dann schon 
schnell auf B Aufgestockt wo ich noch bis zum Wegfall der CW Prüfung 
mangels Fähigkeiten und Interesse bei C geblieben bin.
>
> Selbige brauchen eben etwas mehr Zeit sich in diese, für sie fremde
> Materie, einzuarbeiten.
Ja, ist auch nicht schlimm...
Aber zum einen hat der TO für SEINE Vorraussetzungen gefragt (Studiert, 
ich bin jetzt Thematisch stillschweigend von E-Technik ausgeganen) und 
deshalb habe ich MEINE damaligen Vorraussetzungen genannt um zu zeigen 
das es eben kein Hexenwerk ist wenn man für die Technik schon gute 
Vorraussetzungen mitbringt das in ein paar Wochen zu machen. Er kann 
dann seinen Studienbedingten Wissensstand mit meinen Angaben 
vergleichen.
Wobei Technik gefühlt einfacher geworden ist, Betriebstechnik dafür 
etwas schwerer.

Allerdings schließt sich der Kreis zum Narzissmus hier dann doch wenn 
jemand eine Zeit, inkl der dafür ursächlich guten Randbedingungen ohne 
die es nicht gegangn wäre, nennt und dann jemand sofort einen Angriff 
auf sich sieht und um sich schlägt weil er (unter unbekannten 
Vorraussetzungen) länger gebraucht hat.

: Bearbeitet durch User
von CA (Gast)


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Carsten S. schrieb:
> und dann jemand sofort einen Angriff
> auf sich sieht und um sich schlägt weil er (unter unbekannten
> Vorraussetzungen) länger gebraucht hat.

Ganz und gar nicht.
Ich mag nur Leute nicht, die sich wie Du, immer in den Vordergrund 
stellen und meinen, mit einem Wortschwall andere erschlagen zu können, 
nichts als leere Worthülsen absondernd und ellenlange Posts verfassend 
sich in den Vordergrund drängen.

Ich lese deinen ganzen Quatsch schon garnicht mehr.

Ich betrachte das eben auch aus der Sicht eines Tutors.
Habe schon einigen Leuten zur "Erlaubnis an der Teilnahme des 
Amateurfunkdienstes" verholfen.

Gerade deswegen weiß ich, daß die individuellen Voraussetzungen 
variieren.

Klaus K. schrieb:
> Der TO beschreibt sich aber als Student, ich nehme an, MINT-Fach.

Das privilegiert ihn keineswegs. Er muss das genauso lernen wie der 
Handwerker.
Was hat Amateurfunk mit MINT zutun?

Schminkt euch das elitäre Gehabe ab!

von Falk S. (falk_s831)


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Hannes schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich neben dem Studium etwas mit
> Amateurfunk. Gerne würde ich die Prüfung bei der Bundesnetzagentur
> ablegen. Jetzt habe ich gelesen, dass ab Juni nächsten Jahres der
> Fragenkatalog überarbeitet wird und ein Digitalteil eingeführt wird.
> Daher die Frage ob es sich lohnt sich für März-April nächsten Jahres für
> die Prüfung anzumelden oder lieber bis Juni zu warten. Hat man
> Nachteile, wenn man die Prüfung nach dem alten Fragenkatalog macht?

Sollte normalerweise schnurz sein. Vorstellen könnte ich mir, dass 
vielleicht das Thema SDR und DSP noch mehr Raum erhalten könnte. Aber 
k.A..

> Wie lange habt ihr für die A-Klasse gelernt?
Bei mir waren das etwa 3 Wochen für die Klasse A im Selbststudium, dafür 
aber auch recht intensiv jeden Tag, hatte aber auch Vorkenntnisse vom 
Studium her (Info mit Schwerpunkt techn./angewandte Informatik).

> Ist dies im Selbststudium
> in 4-5 Monaten möglich?

Kommt halt ein wenig drauf an, was deine technischen Hintergründe sind. 
Wenn du Physik, E-Technik oder irgendwas Ähnliches studierst bzw. 
Vorkenntnisse hast, sollte das auch schneller gehen können. Prinzipiell 
sollte vermutlich wenig dagegen sprechen, kommt auch drauf an, welcher 
Lerntypus du bist. Die einen lernen eben so, die anderen so - wer gerne 
in Gruppen lernt oder sich die Themen anschaulich in der Praxis 
nahegebracht bekommen möchte, ist vielleicht ein Praxiskurs gut. Andere 
kommen vielleicht aber auch so zurecht, lernen kann man auf beide 
Weisen.

von Klaus K. (Gast)


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> Klaus K. schrieb:
>> Der TO beschreibt sich aber als Student, ich nehme an, MINT-Fach.
>
> Das privilegiert ihn keineswegs. Er muss das genauso lernen wie der
> Handwerker.
> Was hat Amateurfunk mit MINT zutun?

Die technischen Grundlagen.

Wer beispielsweise Elektrotechnik studiert hat, kann sich auf die 
Prüfung innerhalb weniger Tage vorbereiten. Der technische Teil (btw. 
weisst du überhaupt als welchen Teilen so eine Amateurfunkprüfung 
aufgebaut ist ???) entspricht weitgehend den Grundlagen, die man dort in 
den ersten zwei Semestern hört. Oder sich vorher angeeignet hat, weil 
man als technisch interessiertes Kind gerne in Papas Büchern gelesen hat 
...

https://www.darc.de/der-club/referate/ajw/darc-online-lehrgang/technik-klasse-a

von CA (Gast)


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Klaus K. schrieb:
> weisst du überhaupt als welchen Teilen so eine Amateurfunkprüfung
> aufgebaut ist ???)

Du kannst noch hunderte Fragezeichen dahinter hängen, das gibt deinem 
Unsinn keine größere Bedeutung!

Klaus K. schrieb:
> Wer beispielsweise Elektrotechnik studiert hat, kann sich auf die
> Prüfung innerhalb weniger Tage vorbereiten.

Naja, was heißt vorbereiten?

Man kann sich auf alles *sofort* vorbereiten!

Dazu braucht es keines Elektrotechnik-Studiums.

von Klaus K. (Gast)


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CA schrieb:
> Klaus K. schrieb:
>> weisst du überhaupt als welchen Teilen so eine Amateurfunkprüfung
>> aufgebaut ist ???)
>
> Du kannst noch hunderte Fragezeichen dahinter hängen, das gibt deinem
> Unsinn keine größere Bedeutung!

Was soll das Geschwurbel von Bedeutung und so, antwortet doch einfach 
auf die Frage wieviel du vom Umfang der Prüfungsvorbereitung tatsächlich 
'tutoren' kannst. Und nicht nur 'Tutoren' indem man lediglich aus dem 
"Molrecht" vorliest oder Anekdoten von der letzten Vereinsfeier zum 
Besten gibst.

> Klaus K. schrieb:
>> Wer beispielsweise Elektrotechnik studiert hat, kann sich auf die
>> Prüfung innerhalb weniger Tage vorbereiten.
>
> Man kann sich auf alles *sofort* vorbereiten!
> Dazu braucht es keines Elektrotechnik-Studiums.

Naja mit Elektrotechnikstudium muss man sich eben nicht auf "alles" 
vorbereiten, sondern nur auf den Nicht-Technischen Teil. Die 
Technik-Sachen beherrscht man dank Studium und Freizeitbeschäftigung 
quasi im Schlaf.

Damit schrumpft der Lernaufwand bzgl. der Klasse A auf gefühlt ein 
Viertel. Ein Bekannter mit ET-Diplom sprach da von "einem Wochenende" 
was er für die Prüfungsvorbereitung brauchte. Das ist realistisch, da 
man ja keine 100% Punkte fürs Bestehen braucht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hannes schrieb:
> Daher die Frage ob es sich lohnt sich für März-April nächsten Jahres für
> die Prüfung anzumelden oder lieber bis Juni zu warten.

Der wesentliche Vorteil, den du nach den neuen Fragen haben wirst: falls 
dir diverses Auswendiglernen nicht so leicht fällt, davon soll dann 
einiges entfallen, also sowas wie Landeskenner oder 
Frequenznutzungspläne. Man ist realistischer geworden an der Stelle und 
weiß, dass man sowas sowieso im Falle des Falles heutzutage 
eins-fix-drei im Internet nachschlagen kann.

Allerdings hast du den Nachteil, dass es die neuen Fragenkataloge 
offiziell bislang noch nicht gibt. Du kannst also jetzt noch gar nicht 
zielgerichtet dafür lernen.

Wenn du dir die jetzigen Fragen anschaust und siehst, dass der 
rechtliche und betriebliche Teil für dich kein Problem wäre (es wird ja 
eine recht hohe Fehlerquote akzeptiert bei der Afu-Prüfung), dann mach 
einfach los und warte nicht erst groß.

von CA (Gast)


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Klaus K. schrieb:
> Was soll das Geschwurbel von Bedeutung und so, antwortet doch einfach
> auf die Frage

Glaubst du wirklich, ich würde auf so eine Formulierung eingehen?

Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig und Leuten mit deinem Auftreten 
verweigere ich mich gänzlich.

Du gehörst zu der Gruppe Leuten, die den Amateurfunk als eine 
Versammlung von A.... in Verruf gebracht haben.

Die Reputation von Funkamateuren hat in den über 50 Jahren in denen ich 
lizensiert bin, sehr gelitten, woran Leute wie du maßgeblich Anteil 
haben.

von Michael B. (laberkopp)


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Gerhard H. schrieb:
> Es gibt keine dummen Fragen.
> Allenfalls dumme Antworten:

Der dumme Spruch wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer. 
Natürlich gibt es dumme Fragen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/raetsel-der-woche-von-der-luege-zur-wahrheit-a-1039775.html

von Klaus K. (Gast)


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CA schrieb:
> Klaus K. schrieb:
>> Was soll das Geschwurbel von Bedeutung und so, antwortet doch einfach
>> auf die Frage
>
> Glaubst du wirklich, ich würde auf so eine Formulierung eingehen?
> Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig und Leuten mit deinem Auftreten
> verweigere ich mich gänzlich.

Aber ganz gewaltig, den selbsterklärten "Tutor" heraus hängen lassen. 
Und gerade einer, der sich anmaßt, anderen als Lehrer ein Fach oder gar 
Prüfungsstoff vermitteln zu wollen, steht in der Pflicht seine Kompetenz 
diesbezüglich nachzuweisen.

> Die Reputation von Funkamateuren hat in den über 50 Jahren in denen ich
> lizensiert bin, sehr gelitten, woran Leute wie du maßgeblich Anteil
> haben.

Naja, IMHO leidet die Reputation der Funkamateure stärker solange  man 
die Amateurfunker als einen Haufen Metzger, Tischler und Klempner ohne 
Vorbildung im Bereich Elektronik darstellt und dabei komplett die 
Funkamateure mit akademischen Hintergrund ausblendet.

von CA (Gast)


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Klaus K. schrieb:
> steht in der Pflicht seine Kompetenz
> diesbezüglich nachzuweisen.

Dir gegenüber?

Klaus K. schrieb:
> IMHO leidet die Reputation der Funkamateure mehr solange  man die
> Amateurfunker als einen Haufen Metzger, Tischler und Klempner ohne
> Vorbildung im Bereich Elektronik darstellt und dabei komplett die
> Funkamateure mit akademischen Hintergrund ausblendet.

Dazu muss ich nichts weiter kommentieren, du machst dich selbst zum 
Affen.

Aber jetzt verweise ich nochmal darauf:

CA schrieb:
> Leuten mit deinem Auftreten
> verweigere ich mich gänzlich.

Ciao

von Klaus K. (Gast)


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> Aber jetzt verweise ich nochmal darauf:
>
> CA schrieb:
>> Leuten mit deinem Auftreten
>> verweigere ich mich gänzlich.
>
> Ciao

Dann hoffe ich mal, das Du Deinen markigen Worten Mannhafte Taten folgen 
lässt und sich mein Weg nicht mehr dessen kreuzt, der einen grundlos als 
"Arschl0ch"und  "Affe" beschimpft. Ja, jeder hat halt sein individuelles 
Verständnis von "HAM-Spirit".

Tipp, den Link zur Löschung Deines Accounts findest Du dort:
https://www.mikrocontroller.net/user/delete_account

von Tim (timgabinski)


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Klaus K. schrieb:
>> Klaus K. schrieb:
>>> Der TO beschreibt sich aber als Student, ich nehme an, MINT-Fach.
>>
>> Das privilegiert ihn keineswegs. Er muss das genauso lernen wie der
>> Handwerker.
>> Was hat Amateurfunk mit MINT zutun?
>
> Die technischen Grundlagen.
>

Die Prüfung besteht aus drei Teilen: Technik, Betriebstechnik, 
Vorschriften. Wenn man aus der Elektrotechnik kommt, ist der Teil 
Technik einfach. Für den hier oft als Beispiel erwähnten Metzger 
erfordert dieser Teil mehr Aufwand; ich glaube, darüber sind sich alle 
hier einig. Ich las von zwei bis vier Monaten; das erscheint mir 
realistisch.

In den anderen beiden Teilen hat der Elektroingenieur keinen Vorteil 
gegenüber dem Metzger. Manche Fragen lassen sich mit gesundem 
Menschenverstand beantworten, aber die meisten erfordern dann doch 
Auswendiglernen. Das hat mich am meisten genervt (ich kann die 
Bandgrenzen des 12m-Bandes bis heute nicht nennen, obwohl ich seit 15 
Jahren die Lizenz habe), aber da hilft "Mut zur Lücke". Ich dachte z.B. 
dass man alle über 20 0 Landeskenner kennen muss. Tatsächlich sind es 
viel mehr, weil DL z.B. auch DF, DK, DG, DH beinhaltet. Ich hatte von 
einem Funkamateur gehört, dass bevorzugt Nachbarländer abgefragt werden, 
und habe entsprechend gelernt. Am Ende wollte man von mir wissen, 
welchem Land PA entspricht. Das ist Mut zur Lücke!

Ich möchte dem TO daher raten, die Prüfung jetzt zu machen. Die Fragen 
sind bekannt, die Lernprogramme sind darauf ausgerichtet - für die neue 
Prüfungsordnung (die sicher viel praxisnäher sein wird) fehlt diese 
Infrastruktur. Daher: Go!

Tim

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tim schrieb:
> ich kann die Bandgrenzen des 12m-Bandes bis heute nicht nennen

Die gehen doch noch :-), das 60-m-Band schießt den Vogel ab, 5351,5 bis 
5366,5 kHz. Allerdings ist das zum Glück nicht Teil der Prüfung. Das 
Band ist aber so schmal, dass man schon schauen muss, wo man mit seinem 
Seitenband am Ende aufschlägt.

> weil DL z.B. auch DF, DK, DG, DH beinhaltet

Dann kommen noch diverse Sonderpräfixe dazu, 2E für G und sowas. Aber 
zum Glück wird in der Prüfung nur der jeweilige Haupt-Präfix gefragt.

An Klaus und CA: tragt doch eure persönlichen Animositäten bitte in PMs 
aus. Die interessieren hier keinen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Hannes schrieb:
> Wie lange habt ihr für die A-Klasse gelernt? Ist dies im Selbststudium
> in 4-5 Monaten möglich?
Ja, bestimmt sogar.
Ich überlege aktuell auch ob vorher oder erst mit dem neuen Katalog.
Als "vorgeschädigter" (ich Funke auch schon lange auf den 
Jedermannfrequenzen und höre auch Afu mit) Macht ich aktuell (ohne 
vorheriges lernen) für Technik A 50% oder mehr je nach dem wie die 
fragen in der App funktrainer Gerade "gewürfelt" werden.

Betriebstechnik etwas weniger, nur der Vorschriften teil, das ist so 
trocken...

: Bearbeitet durch User
von Jonny O. (-geo-)


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Kilo S. schrieb:
> für Technik A 50% oder mehr je nach dem wie die
> fragen in der App funktrainer Gerade "gewürfelt" werden.
>
> Betriebstechnik etwas weniger, nur der Vorschriften teil, das ist so
> trocken...

Das ist doch ein guter Start! Einfach weiterüben, dann hat man 
irgendwann genug richtig. Man muss ja in der Prüfung nicht alles korrekt 
haben. Der Betriebstechnik u. Vorschriften Teil ist wirklich nervig, da 
es schwierig ist sich zu motivieren das zu lernen (der Technik Teil ist 
ja interessant, aber in welcher Vorschrift was steht eher weniger).

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jonny O. schrieb:
> aber in welcher Vorschrift was steht

Ist ja zum Glück nicht ganz so viel. An einigen Stellen (Bandgrenzen 
beispielsweise) überschneiden sich Betriebstechnik und Vorschriften 
auch, da fiel den Autoren wohl für die Vorschriften nicht so sehr viel 
Stoff ein.

Wenn man sich sicher ist, den Rest halbwegs hinzubekommen, kann man 
sowas wie den exakten Wortlaut der Definition einer Amateurfunkstelle 
schon mal in den Skat drücken.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jonny O. schrieb:
> Das ist doch ein guter Start!

Ich war auch schon besser.. (63%+)

Aber hab jetzt länger nicht mit der app geübt.
Der Grund dafür das ich mich Eigentlich weigere das wirklich ernsthaft 
zu verfolgen steht hier auch ziemlich present im Beitrag!
Und ist auch schon live im forum vorgekommen. Schon krass wenn Leute mit 
ihrem Rufzeichen hier angemeldet sind und einem blöde Sprüche drücken 
weil man eben mal ein Bauteil schrottet. Und meine restlichen 
Erfahrungen aus Jugendzeiten sind ähnlich.

CA schrieb:
> die den Amateurfunk als eine Versammlung von A.... in Verruf gebracht
> haben.

Leider, es git natürlich auch Ausnahmen, im realen weniger present als 
die Kategorie die beschrieben wurde.

Klaus K. schrieb:
> Naja, IMHO leidet die Reputation der Funkamateure stärker solange  man
> die Amateurfunker als einen Haufen Metzger, Tischler und Klempner ohne
> Vorbildung im Bereich Elektronik darstellt und dabei komplett die
> Funkamateure mit akademischen Hintergrund ausblendet.

Jaja, Bild dir was drauf ein und fühle dich wie der große. Hochmut kommt 
vor dem Fall! Der Handwerker und auch der Jäger wahren als aller erstes 
überlebenswichtig, ohne Speer kein Jäger, ohne Jäger nix zu fressen! 
Während ich einen Fisch ausnehme schreibst du noch an deiner Abhandlung 
über angelschnur... Und bis die fertig ist bin ich dann bereits beim 
fetten wildbraten in meiner selbstgebauten Hütte.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Könnt ihr diese Offtopic-Diskussion bitte woanders weiterführen?

Wenn ich jetzt jeden sich daneben benehmenden Autofahrer als 
stellvertretend für alle Autofahrer, jeden die Regeln missachtenden 
Radfahrer als typisch für alle Radfahrer, jeden ungehobelt daher 
kommenden Mitforisten als exemplarisch für alle hier annehmen würde – 
ich denke, das bringt keinen weiter.

Nimm dir besser von allen die positiven Beispiele statt der negativen 
heran. Bringt auf Dauer mehr – für dich, und für alle anderen.

Für diese Diskussion ist es sowieso nicht relevant: die Fragen waren 
eingangs recht klar gestellt worden. Die gingen nicht über Metzger oder 
überhebliche Zeitgenossen.

von Jens K. (jensky)


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Hannes schrieb:
> Ist dies im Selbststudium
> in 4-5 Monaten möglich?

Ich kenne einen Amateurfunker, der hat das Ganze in einem Monat 
durchgezogen. Bei ihm waren es aber Fragen zum Ankreuzen. Er sagte mir 
das in der Prüfung die selben Fragen gestellt wurden wie im 
Fragenkatalog. Nur die Antworten haben andere Reihenfolge gehabt. Sogar 
die Schreibfehler sollen die selben gewesen sein.

von CA (Gast)


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Jens K. schrieb:
> Ich kenne einen Amateurfunker, der hat das Ganze in einem Monat
> durchgezogen. Bei ihm waren es aber Fragen zum Ankreuzen.

Leider ist dieses Muliple Choice bei Prüfungen vieler Art zum Standard 
geworden. Das verführt nur dazu, die richtigen Antworten auswendig zu 
lernen, ohne die zu Grunde liegenden Kenntnisse zu erwerben. 4 Wochen 
nach der Prüfung ist dann alles wieder vergessen.

In solch einem Fall sind Leute welche sich gerade in einem Lernprozess 
befinden im Vorteil, sie haben ein trainiertes Kurzzeitgedächtnis.

Wenn jemand aber im fortgeschrittenen Alter, auchnoch berufsfremd, sich 
für das Hobby entscheidet, dann dauert es doch ein bißchen länger. Das 
kommt natürlich auch ganz auf das Individuum und dessen Motivation an.

Es ist wie beim Führerschein, das richtige Fahren kommt später mit der 
Praxis.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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CA schrieb:
> 4 Wochen nach der Prüfung ist dann alles wieder vergessen.

Das ist allerdings in anderen Bereichen ganz genauso

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens K. schrieb:
> Er sagte mir das in der Prüfung die selben Fragen gestellt wurden wie im
> Fragenkatalog.

Das war aber auch schon zu den Zeiten so, als die Prüfung noch nicht 
multiple choice war. Nur musste man damals die Antworten halt verbal 
formulieren.

Die erste Multiple-Choice-Prüfung kam dann mit der damaligen Klasse 3 
(heute E), während Klasse 1 parallel noch verbal weiter lief.

von CA (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Das ist allerdings in anderen Bereichen ganz genauso

Schrieb ich ja:

CA schrieb:
> Leider ist dieses Muliple Choice bei Prüfungen vieler Art zum Standard
> geworden.

Wenn man aber die Basics verstanden hat, man Ergebnisse selbst herleiten 
kann, dann vergisst man das eben nichtmehr so schnell.

von Jens K. (jensky)


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Ich kann mir vorstellen das man beim Funken später nicht mehr 
feststellen kann ob jemand die Antworten auswendig gelernt hat oder die 
Fragen verstanden hat bei der Prüfung.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens K. schrieb:
> Ich kann mir vorstellen das man beim Funken später nicht mehr
> feststellen kann ob jemand die Antworten auswendig gelernt hat oder die
> Fragen verstanden hat bei der Prüfung.

So sollte es sein. :-)

von Jonny O. (-geo-)


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Kilo S. schrieb:
> Der Grund dafür das ich mich Eigentlich weigere das wirklich ernsthaft
> zu verfolgen steht hier auch ziemlich present im Beitrag!
> Und ist auch schon live im forum vorgekommen. Schon krass wenn Leute mit
> ihrem Rufzeichen hier angemeldet sind und einem blöde Sprüche drücken
> weil man eben mal ein Bauteil schrottet. Und meine restlichen
> Erfahrungen aus Jugendzeiten sind ähnlich.

Ich persönlich habe gar keinen direkten pers. Kontakt zu Funkamateuren 
und betreibe das Hobby einfach als Ergänzung zum Elektronikhobby an 
sich. Ich bin auch eher an der Kurzwelle interessiert um weite 
Entfernungen zu überbrücken. Man hat einfach viele Möglichkeiten da zu 
experimentieren.

Also einfach Augen zu und durch :-). Es ist auch ein schönes 
Erfolgserlebnis dann die Lizenz zu bekommen. Wie Jörg schon schrieb: 
konzentriere dich einfach auf die positiven Seiten.

: Bearbeitet durch User
von Klaus K. (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> CA schrieb:
>> 4 Wochen nach der Prüfung ist dann alles wieder vergessen.
>
> Das ist allerdings in anderen Bereichen ganz genauso

Naja, dann sind die Prüfungsgebühren und der Lernaufwand zum Fenster 
rausgeschmissen und Lebenszeit vergeudet.

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Amateurfunk/Gebuehren/ANetzABgebV-Abs3.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Während der Schulzeit kommt man
wohl nicht umhin nur für irgendwelche unbrauchbaren Prüfungsscheine zu 
büffeln, aber mit dem Erreichen des Erwachsenenalters hat man die Wahl.

Beispielsweise:
 * gleich Lizenz- und Lernbefreiten CB-Funk
 * oder vergessenfrei Lernen und sich die Prüfung sparen. Also auf das 
fokussieren was man bspw. in seinem Berufsleben anwenden wird.

Insofern stellt sich die Frage des TO nach der nötigen Vorlaufzeit bis 
zur Prüfung nicht wirklich, er ist ja nicht verpflichtet diese 
abzulegen:
https://dl1ofc.de/Lizenzfreier-Funk

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> Naja, dann sind die Prüfungsgebühren und der Lernaufwand zum Fenster
> rausgeschmissen und Lebenszeit vergeudet.

Kannst du es bitte unterlassen, die Diskussion immer weiter zu stören? 
Anders kann man deine Beiträge mittlerweile nicht mehr auffassen denn 
als vorsätzliche Provokation.

Nein, dein Beitrag beantwortet in keiner Weise in irgendeiner Form die 
Ausgangsfrage.

von Klaus K. (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Klaus K. schrieb:
>> Naja, dann sind die Prüfungsgebühren und der Lernaufwand zum Fenster
>> rausgeschmissen und Lebenszeit vergeudet.
>
> Kannst du es bitte unterlassen, die Diskussion immer weiter zu stören?
> Anders kann man deine Beiträge mittlerweile nicht mehr auffassen denn
> als vorsätzliche Provokation.

Bei allen Respekt, ich kann Deinen Vorwurf der mutwilligen oder auch 
unfreiwilligen Störung nicht nachvollziehen und weise diesen deshalb 
entschieden zurück.
Nicht zuletzt da in meinem Beiträgen reputable Quellen zur 
Selbstbeantwortung der Frage verlinkt sind, wie Umfang der 
"Digitaltechnik in der AFu-Prüfung: 
Beitrag "Re: Amateurfunkprüfung jetzt oder später", 
Selbstexperimentierliteratur: 
Beitrag "Re: Amateurfunkprüfung jetzt oder später" ,
Inhalt der Technik-prüfung: 
Beitrag "Re: Amateurfunkprüfung jetzt oder später"

Und hast du nicht selbst darauf hingewiesen das man zur Klärung 
persönlich-individueller Missstimmungen einen "privaten Kanal" wie PM 
nutzen soll und nicht die öffentliche Bühne?

Und bevor Du Dich wieder zu einem unüberlegten Kommentar hinreißen läßt, 
schlaf erst mal drüber: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Preu%C3%9Fische_Nacht

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> Bei allen Respekt, ich kann Deinen Vorwurf der mutwilligen oder auch
> unfreiwilligen Störung nicht nachvollziehen und weise diesen deshalb
> entschieden zurück.

Was soll es sonst sein, wenn du den Aufwand dafür als "vergeudet" 
bezeichnest und stattdessen CB-Funk empfiehlst?

Danach war nicht gefragt. Der TE wird selbst in der Lage sein zu 
entscheiden, ob er sowas machen will (oder hat es vielleicht auch schon 
gemacht). Den Unterschied von da zu Amateurfunk solltest auch du kennen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Klaus K. schrieb:
> gleich Lizenz- und Lernbefreiten CB-Funk

Das war so klar...

Auch bei der Nutzung der jedermannbänder, unabhängig der Frequenz 
(11m/2m/70cm) gibt es eine lernkurve! Und wenn es nur bedeutet zu wissen 
wie man das SWR Meter benutzt, was bei SSB der Clarifier macht oder wie 
man einen Stecker lötet. So ganz "Anstöpseln und loslegen" funktioniert 
nur bedingt, meist hauptsächlich bei Handfunkgeräten. Bei allem was 
darüber hinaus geht, gerade bei CB, musst du zwangsweise so sachen wie 
abstimmen der Antenne (bei den günstigen L/2 oder 5/8 aus alu typ 
GPE/GPS geht's sowieso nicht ohne. Und einem großen Teil der 
mobilantennen fürs Auto) "lernen".
Oder auch (weil keiner die Anleitung ließt) das ein DC ground eben nicht 
bedeutet das die Antenne "Kaputt" ist.

Bei Freenet und PMR kommen oft noch so Sachen wie 
CTCSS/DCS/Scrambler¹/DTMF dazu, das bei CB nur für die Nutzung von 
Relais, Repeater oder Gateways (hauptsächlich) relevant ist. Bei Freenet 
und PMR kommt es häufiger auch von Gerät zu Gerät zum Einsatz als man 
denkt.

¹:Wer unbedingt "verschleiert" senden möchte.

Und die Ganze "jedermann Infrastruktur" (vernetzte Gateways, Relais, 
Repeater) die mittlerweile doch recht verbreitet sind werden auch nicht 
ohne gewissen lernaufwand da hin gestellt.

Ebenso rechtliche Sachen wie die zugelassenen Kanäle für digimodes auf 
CB, Interfaces für digimodes,  Schutzabstände zu Nachbarländer, welche 
modulationsarten wo zugelassen sind...

Das mag einfach gehalten sein, aber nicht "Lernbefreit".

So, nun ist wenigstens wieder etwas "Informatives" mit eingeflossen. 
Damit Leute die hier zufällig drüber stolpern einen kleinen Einblick 
haben "Was man alles machen kann" und worüber sie sich informieren 
sollten.

Jörg W. schrieb:
> denn als vorsätzliche Provokation.

Sein Kommentar dazu wurde ja gerade von mir wiederlegt, das Bild das er 
mit sowas hinterlässt spricht übrigens wieder "gegen Amateurfunker". Er 
vernichtet Stück für Stück mehr des sowieso schon angeknacksten Ruf!

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> das Bild das er mit sowas hinterlässt spricht übrigens wieder "gegen
> Amateurfunker"

Nochmal: nur weil einer da so schräg daher kommt? (Das leider 
wiederholt.)

von CA (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> einer

einer? wirklich nur einer?

von Dieterich (einermehr)


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Hallo

CA schrieb:
> Leider ist dieses Muliple Choice bei Prüfungen vieler Art zum Standard
> geworden. Das verführt nur dazu, die richtigen Antworten auswendig zu
> lernen, ohne die zu Grunde liegenden Kenntnisse zu erwerben. 4 Wochen
> nach der Prüfung ist dann alles wieder vergessen.

Zum Glück ist Multiple Choice bei vielen Prüfungen zum Standard 
geworden.

Nicht nur bei der Amateurfunkprüfung ist die Anzahl der Fragen und 
möglichen (Choice) Antworten so groß da man sie gar nicht auswendig 
lernen kann.

Schon vor deutlich über 20 Jahren war die Amateurfunkprüfung auf 
Multiple Choice umgestellt wurden und zumindest im technischen Teil war 
sie ohne Verstehen nicht zu bestehen.

Die Multiple Choice Antworten sind nämlich generell (und nicht nur bei 
der Afu Prüfung)sehr Hinterlistig:

Falschen Antwortmöglichkeiten basieren nämlich auf typische Fehler - als 
ganz einfaches Beispiel wenn beim Ohmschen Gesetz z.B. I nicht mit U /R 
ausgerechnet wird sondern sich falsch erinnert wird (und eben nicht 
verstanden wurde) und U*R gerechnet wird.

So leicht ersichtlich ist es bei den meisten Fragen bei Multiple Choice 
Prüfungen (generell, nicht nur im Afu) aber nicht, dasind die falschen 
Antwortmöglichkeiten wesentlich fieser und auch sehr oft rein von der 
Formulierung sehr nah an den richtigen Antworten dran.

Multiple Choice sind gerade bei Sachen bei den es um mehr als bei der 
Afu Prüfung geht (Im Afu waren und sind die Prüfer eigentlich immer fair 
und haben Interesse daran das die Prüflinge irgendwie durchkommen - 
außerdem findet die Prüfung immer "extern" spricht Lehrpersonal das 
Lehrinstitut und Prüfer haben überhaupt nicht miteinander zu tun) sogar 
fairer.

Es gibt nur ein falsch oder richtig.
Lieblingsschüler und die einem Prüfer nicht so beliebte Prüflinge (der 
Prüfer ist abseits der Afu Prüfung ja öfter auch mal der Lehrer oder 
zumindest stammt aus den Lehrerkollegium...) gibt es somit nicht mehr.

Und glaub mir:

Lieblinge und Hassschüler gab es immer und wird es immer geben - Lehrer 
(Professoren) sind auch nur Menschen und öfter sogar recht speziell und 
nachtragender als "normale" Leute, einzelne haben einen Spaß daran die 
Zukunft bestimmter Schüler zu torpedieren (manchmal sogar aus 
Rassistischen "Gründen", manchmal wegen derer se xuelen Aurichtung usw.)

Es geht ja meistens nicht nur um solche "Hobby- und Spaß" Bereiche wie 
den Amateurfunk, einen Angelschein oder ähnliches.

Und gerade in den Bereichen die wichtig für die Zukunft sind, finden die 
Prüfungen da statt wo auch die Ausbildung (der Lehrbetrieb) stattfindet 
und werden dementsprechend auch von den dort aktiven Lehrpersonal 
abgenommen.

CA schrieb:
> Es ist wie beim Führerschein, das richtige Fahren kommt später mit der
> Praxis.

So ist es und wie beim Führerschein interessiert es bei Multiple Choice 
basierende Prüfungen niemanden mehr wie gut bestanden wurde.
Entweder bestanden oder nicht.

So sollte es meiner Meinung nach überall sein...

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieterich schrieb:
> So ist es und wie beim Führerschein interessiert es bei Multiple Choice
> basierende Prüfungen niemanden mehr wie gut bestanden wurde.

Auch bei anderen nur sehr selten. ;-) Nach 30 Berufsjahren musste ich 
für eine Anstellung tatsächlich mal mein Diplomzeugnis rauskramen, aber 
da wird sich auch kaum einer für die Benotung interessiert haben sondern 
nur dafür, dass ich nicht bloß behauptet habe, ein solches mal bekommen 
zu haben. Alle Firmen vorher hat nicht einmal das interessiert.

Der TE hat sich eh nicht mehr gemeldet. Vielleicht ist er schon tief ins 
Lernen versunken, um noch dieses Jahr zur Prüfung zu gehen. :-))

von Kilo S. (kilo_s)


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Jörg W. schrieb:
> Nochmal: nur weil einer da so schräg daher kommt? (Das leider
> wiederholt.)

Du erinnert dich noch an den Beitrag zum 1,25m downconverter Von mir?

Und eben genau dieser Funkamateur war wiederholt beleidigend und 
anmaßend gegenüber mir. Nicht nur in einem Beitrag.
Gut, ich bin da ebenfalls persönlich geworden, manchmal haben Menschen 
eben ihr Level an Wut erreicht bei dem das raus muss.

Aber im vorliegenden Fall was das einfach nur eine verallgemeinerte 
beleidigung und Provokation gegen alle (Ehemalige, Zukünftige, Aktive) 
die CB betreiben.

Das geht so nicht, das kann man meiner Meinung nach nicht so stehen 
lassen!
Und das habe ich (Sachlich) entkräftet, was nun mal deutlich dafür 
spricht das eben "der lernbefreite CB funker" nicht der dumme ist.

Natürlich sind die zwei Beispiele nicht repräsentativ, aber wenn ich 
jetzt noch anfange alle Geschichten zu diesem Thema aufzulisten... bin 
ich übermorgen noch nicht fertig. Und oftmals war das nicht mal 
persönlicher Kontakt. Das passende Band, zur passenden Tageszeit, Da 
erlebst du "HF Stammtische" die sollten alleine durch die Automatischen 
Stationen der BnetzA mal überwacht und einige Rufzeichen dadurch 
ungültig werden. Politik hat auf funk nichts zu suchen! Und wen  du auf 
relais hörst das legitime DO Nutzer mit "verpiss dich vom relais" 
begrüßt werden weil sie keine Klasse A haben...

Wie gesagt, Die positiven Beispiele sind hingegen leider in der 
unterzahl. Allerdings eher weil davon viele den sendebetrieb kaum noch 
ausüben. Um die eigenen Nerven zu schonen.

Selbst wenn ich die Prüfung mache und bestehe, wann auch immer, würde 
ich mir ganz genau aussuchen wem ich mein Rufzeichen sage, mit wem ich 
auf band quatsche und seien wir ehrlich, auch über was.

Bei mir in der Region ist das 40m Band da ziemlich gut, dort gibt es 
viele sehr "techniklastige" Gespräche. Macht viel Spaß Die Diskussionen 
über SDR und antennen zu verfolgen.

Aber dieses Problem verschiebt sich gerade sehr! Es wird eher eines das 
langsam die gesamte Gesellschaft betrifft.

Aber gut, ich hab ein gesundes Selbstbewusstseinund gebe eben Konter 
wenn ich solche allgemeinen verunglimpfungen lese!

von CA (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> Wie gesagt, Die positiven Beispiele sind hingegen leider in der
> unterzahl. Allerdings eher weil davon viele den sendebetrieb kaum noch
> ausüben. Um die eigenen Nerven zu schonen.

Du hast ein wahres Wort geschrieben.

Man kann auch immerwieder lesen, daß es eine große Zahl von 
Funkamateuren gibt, ich gehöre auch dazu, die ihrem Hobby still und 
leise im Shack nachgehen, basteln, bauen und ausprobieren ganz für sich 
selbst und die Lizenz nur dazu benötigen/benutzen um ihre Basteleien mal 
auzuprobieren; ab und zu mal eine Wolke HF ganz legal verblasen zu 
können.

Würde diese Gruppe ebenfalls einen Club gründen, wäre der wahrscheinlich 
größer als der DARC.

SCNR

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ich habe trotzdem den Eindruck, dass du dich explizit an den 
Negativbeispielen hochziehst. DO-Bashing kenne ich hier überhaupt nicht. 
Ich würde auch nicht via Funk über Politik reden, aber es ist nicht 
verboten, also kein Grund für die BNetzA zum Eingreifen – wenn dich das 
stört, warum hörst du dann zu, um dich hernach drüber aufzuregen? Es 
gibt doch wohl genügend andere Möglichkeiten, Funk zu machen, 
insbesondere genügend Leute, mit denen man sich über Technik unterhalten 
und daran basteln kann (was dir nach meinem Eindruck ja durchaus sehr 
liegt).

von Dieter P. (low_pow)


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Das Thema dürfte zwar schon durch sein.
Bisher nicht erwähnt, offenbar ab 2024, HAM-Radio möglich,
AFU Klasse "N".

https://www.funklizenz.de/info-klasse-n/index.html

Was man damit darf steht fest, was für die Prüfung zu lernen ist,
dürfte im Laufe der Zeit auch zu erfahren sein.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter P. schrieb:
> Bisher nicht erwähnt

War ja letztlich der Ausgangspunkt der Fragestellung: bis dahin warten 
oder nicht.

Es soll ja dann so sein, dass man in der Technik erst N, dann E und dann 
A aufeinander aufbauend ablegen soll (an einem Tag aber möglich), 
insofern impliziert die Frage des Eingangspostings eine derartige 
Prozedur (die man ja an beliebiger Stelle auch beenden kann).

von Jonny O. (-geo-)


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Kilo S. schrieb:
> Selbst wenn ich die Prüfung mache und bestehe, wann auch immer, würde
> ich mir ganz genau aussuchen wem ich mein Rufzeichen sage, mit wem ich
> auf band quatsche und seien wir ehrlich, auch über was.

Das Schöne ist ja, dass du die Lizenz fürs ganze Leben hast. Du wirst 
dich immer wieder fragen ob du nicht die Prüfung machen sollst, wenn du 
sie jetzt nicht machst. Glaub mir ich spreche aus Erfahrung. Das Thema 
wird dich nicht so schnell in Ruhe lassen. Dir bleibt also nichts 
anderes übrig als die Prüfung zu machen. :-D

Darum: Einfach nicht so viel überlegen und durchziehen. Du kannst damit 
soviel machen! Und wenn es nur Antennebau ist und man mal eben auf 
beliebigem Amateurfunkband einen CQ durchzurufen um die Antenne zu 
testen. :) Ich habe aus der Wohnung heraus (Indoor Antenne) schon 
Afrika, Asien und Europa in SSB Phonie gearbeitet. Keines der QSOs war 
besonders lang. Aber das ist ja auch ok. Man kann auch mal beim Wandern 
was aufbauen und da einem mit der Lizenz alle Bänder offen stehen findet 
sich fast immer irgendein Band wo was geht. Momentan ist das Band eh so 
schön offen, weil die Sonne grade ins Maximum läuft...

: Bearbeitet durch User
von CA (Gast)


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Jonny O. schrieb:
> Das Schöne ist...

hast du schön gesagt!

+++

von Re D. (Gast)


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Maik .. schrieb:
> Wobei mir damals als 16 Jähriger der Lizenzkurs beim Amateurfunk OV auf
> dem Dorf doch mehr als erheblichen Wissenszuwachs gebracht hat. Wir
> hatten aber auch einen menschlich und fachlich erstklassigen Tutor mit
> Industrieerfahrung.

Wann war das? 1970?

von Maik .. (basteling)


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Re D. schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Wobei mir damals als 16 Jähriger der Lizenzkurs beim Amateurfunk OV auf
>> dem Dorf doch mehr als erheblichen Wissenszuwachs gebracht hat. Wir
>> hatten aber auch einen menschlich und fachlich erstklassigen Tutor mit
>> Industrieerfahrung.
>
> Wann war das? 1970?

Um 1996 97...

Internet gabs noch nicht so richtig. Und die Technikregale in unserer 
Stadtbücherei hatte ich bereits alle durch. Von "Minispione 1..V" und 
diversen dazu passenden Lötkonstrukten bis "Rubinlaser im Selbstbau" - 
wobei es dafür gottseidank an Material mangelte. Da war bei 5mW HeNe 
Schluß...

Aber wir hatten damals auch einen etwas schwierigen erwachsenen 
Neuzugang im OV. Ein Rechthaber erster Güte um die 50. Erinnerte etwas 
an "Monk" aus der Krimiserie. Aber das ging statistisch im Rauschen 
unter den vielen weiteren netten Menschen unter.

vy73 Maik

von Dieterich (einermehr)


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Hallo

Kilo S. schrieb:
> Und eben genau dieser Funkamateur war wiederholt beleidigend und
> anmaßend gegenüber mir. Nicht nur in einem Beitrag.
> Gut, ich bin da ebenfalls persönlich geworden, manchmal haben Menschen
> eben ihr Level an Wut erreicht bei dem das raus muss.

Der Amateurfunk ist halt schon recht alt und es gibt ihn schon deutlich 
länger als das "Internet", das WWW, Foren und "soziale" Medien.

Funkamateuere sind und waren zum Großteil im besten Sinne "Nerds" - 
"Nerds" sind und waren wichtig für die technische wissenschaftliche 
Entwicklung und Ergänzen sich wenn alles gut läuft auch sehr gut 
gegenseitig - weil sie eben so sind wie sie sind.


Aber einzelne Nerds können auch anstrengend sein und sind untereinander 
manchmal (zum Glück recht selten) extrem "bissig" und gehen gerne ins 
Beleidigende und auf ein Niveau was genau umgekehrt zu deren Fachwissen 
ist.

Aber wie auch hier im Forum:

Genau diese wenigen sind besonders Laut, melden sich immer als erstes, 
haben die besten Antennen und die 750W +6dB "Sicherheitsreserve" 
Endstufen...,suchen sich gerne Prügelknaben, sind extrem neidisch wenn 
andere  (jüngere...)das gleiche (im Amateurfunk z.B. den Zugang zur 
Kurzwelle ohne Telegrafiekenntnisse) mit weniger Aufwand bekommen und 
haben einen manchmal dann auch noch einen perfiden Stammesdünkel (können 
CW, haben Platz für große Antennen, haben noch viel schwer gebaut,meinen 
das alter schon eine Leistung ist...)

Tja  und diese wenigen (miesen) Charaktäre Fallen halt Negativ auf und 
sorgen für den Ruf des Amateurfunks, oder auch eben dieses Forums (wenn 
im Detail auch wegen etwas andere Gründe).
Wenige faule Äpfel verderben den ganzen Salat....

Zum Glück ist die Masse (noch mehr als im Netz und im Forum) aber 
freundlich, ruhig, hilfsbereit, können gönnen und leben nicht nur in 
ihrer "Nerd Gollum Höhle".

Kilo S. schrieb:
> Selbst wenn ich die Prüfung mache und bestehe, wann auch immer, würde
> ich mir ganz genau aussuchen wem ich mein Rufzeichen sage, mit wem ich
> auf band quatsche und seien wir ehrlich, auch über was.



Richtig so - besonders was die Nennung des Rufzeichens in Forum und im 
Netz ganz allgemein angeht:
Mit der Nennung gibt (Gab ? Es ist wohl einiges strenger mit den Listen 
geworden?) man nämlich indirekt seinen Realnamen und oft seine 
(ehemalige) Adresse an.

: Bearbeitet durch User
von Klaus K. (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Dieter P. schrieb:
>> Bisher nicht erwähnt
>
> War ja letztlich der Ausgangspunkt der Fragestellung: bis dahin warten
> oder nicht.
>
> Es soll ja dann so sein, dass man in der Technik erst N, dann E und dann
> A aufeinander aufbauend ablegen soll (an einem Tag aber möglich),
> insofern impliziert die Frage des Eingangspostings eine derartige
> Prozedur (die man ja an beliebiger Stelle auch beenden kann).

Der TO fragt explizit nach Klasse A, also die mit dem Höchsten 
Technik-Anteilund nach einer "Vertiefung" in die Digitaltechnik. Das 
impliziert so garnicht das das Ziel der mehrmonatigen Lernerei lediglich 
der "Sprechfunkschein für Anfänger", also Klasse N , die mit dem 
geringsten Technik-KnowHow, sein soll.


> Nochmal: nur weil einer da so schräg daher kommt? (Das leider
> wiederholt.)

"Schräg" ist das hier:

Beitrag "Re: Amateurfunkprüfung jetzt oder später"
Beitrag "Re: Amateurfunkprüfung jetzt oder später"

Da beschimpft einer grundlos Personen als "aus Löcher kriechende 
Narzissten" und "Arschlöcher" nur weil diese sich mit dem Lernen leicht 
tun.... und das in einem Technik-Forum.

> Und das habe ich (Sachlich) entkräftet, was nun mal deutlich dafür
> spricht das eben "der lernbefreite CB funker" nicht der dumme ist.

Hat ja keiner behauptet, es wurde lediglich darauf hingewiesen, das, wem 
der Lernaufwand für die Lizensierung unangemessen hoch erscheint, auch 
Funktechnik betreiben kann, die wegen Allgemeinzuteilung keine 
Lizenz und damit Kundigen-Nachweis bspw. in spezif. Gesetzgebung 
verlangt.
Kann man in diesem Forum nicht auf CB-Funk verweisen ohne angeraunzt zu 
werden, dann verweist man eben auf  SRD "Short range devices" und 
anderes Gerät mit geringer Leistung. Senden mit geringer Leistung" ist 
ja auch der Anspruch besonders technisch affiner Funkamateure, siehe QRP

https://dl4ac.darc.de/11,0,qrp,index,0.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Short_Range_Device

> Was soll es sonst sein, wenn du den Aufwand dafür als "vergeudet"
> bezeichnest

Wenn man das was man in einem halben Jahr erlernt hat, nach 4 Wochen 
komplett vergessen hat - wie soll man die Lehrzeit anders bezeichnen als 
"Vergeudung von Lebenszeit" ?!

von Dieterich (einermehr)


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Hallo

Klaus K. schrieb:
> Wenn man das was man in einem halben Jahr erelernt hat nach 4 Wochen
> komplett vergessen hat - wie soll man die Lehrzeit anders bezeichnen als
> "Vergeudung von Lebenszeit" ?

Aber so was vergisst man nicht wenn man für die Sache (nicht nur im Afu) 
wirklich begeistert ist.
Es ist sogar für viele der Grundstock deutlich tiefer und vollkommen 
freiwillig in die Sache einzusteigen (Wer das macht wird feststellen wie 
wenig eigentlich im technischen Bereich auch bei der Afu Prüfung 
verlangt wird...)

Vergessen (und das auch nicht vollständig) tut man so was wenn man zu 
einzelnen Prüfungen in einen Bereich an dem man gar kein Interesse hat 
gezwungen wurde - und die gibt es und das System dahinter nennt sich 
Schule bzw. das was an "verschulter" Bildung nach der klassischen Schule 
kommt.

Und besonders dort (weil halt nicht nur Hobby und Liebhaberei sondern 
Einkommens- und Karrieregrundlage) gilt:

Vergeudet war die Lehrzeit nicht weil man ja einen Abschluss, einen 
Titel oder ähnliches erreicht hat den man halt leider oft braucht.
Das die Lehrinhalte dann in der Berufsrealität meist wenig zu tun haben 
und nur sehr selten nachgefragt werden wird auch hier im Forum dauernd 
bestätigt...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> Der TO fragt explizit nach Klasse A, also die mit dem Höchsten
> Technik-Anteilund nach einer "Vertiefung" in die Digitaltechnik.

Nach letzterem hatte er zumindest nicht direkt gefragt, man hätte seine 
Erkundigung aber so verstehen können, als ob ihn das besonders 
interessiert.

> Das
> impliziert so garnicht das das Ziel der mehrmonatigen Lernerei lediglich
> der "Sprechfunkschein für Anfänger", also Klasse N , die mit dem
> geringsten Technik-KnowHow, sein soll.

Die N müsste er ab Juni aber wohl – so, wie ich das System verstanden 
habe – sowieso machen, dann die E, dann die A. Weiß natürlich nicht, ob 
sie das dann gleich so in der Form einführen oder E und A erstmal 
belassen für eine Übergangszeit.

Aber dein "Sprechfunkschein" ist auch schon wieder sowas, wo eine 
gewisse Arroganz rausguckt – und inkorrekt sowieso. Auch eine Klasse N 
darf natürlich auf der ihnen zugeteilten Frequenz alle dort zugelassenen 
Betriebsarten machen. Es hindert niemanden in dieser Klasse, CW zu 
machen (was gerade in Contesten auf 2 m zuweilen durchaus passiert, wenn 
die Bedingungen keinen "Sprechfunk" hergeben), sowas wie FT8 natürlich 
ohnehin, aber auch beispielsweise SSTV (was auf 2 m üblicherweise in FM 
abgewickelt wird).

Ich vermute allerdings auch nicht, dass das sein Ziel ist. Aber er lässt 
sich sowieso nicht mehr blicken hier.

: Bearbeitet durch Moderator
von Klaus K. (Gast)


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> Die N müsste er ab Juni aber wohl – so, wie ich das System verstanden
> habe – sowieso machen, dann die E, dann die A. Weiß natürlich nicht, ob
> sie das dann gleich so in der Form einführen oder E und A erstmal
> belassen für eine Übergangszeit.

Hab ich jetzt anders verstanden, das Prüfungsstoff quasi aufgestapelt 
ist und E eine N + Zusatzstoff, heisst IMHO nicht das man beides 
hintereinander macht und eben einen N- und einem E-Schein macht.

Als ich meine A quasi von Null gemacht haben, saß ich im selben Raum und 
zur selben Zeit mit denen die E von Null gemacht haben. Die 
Prüfungsbögen waren grösstenteils gleich, gab halt einen Extrabogen für 
A.
Für von E auf A gab es damals keinen Kanditaten. Das hätte sich auch 
nach der Gebührenordnung nicht gerechnet (oben verlinkt). Auch hätte man 
nach der E erst mal ein Call-Sign aus dem E-Callsignblock bekommen, nach 
der A hätte man also wieder ein neues Callsign beantragen und bezahlen 
müßen.

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Amateurfunk/AmtsblattverfuegungenAFu/Vfg122005ge228ndertdurcId1833pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Ausserdem ist A = CEPT und damit international (bzgl. temporären QTH) 
nutzbar.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> Hab ich jetzt anders verstanden, das Prüfungsstoff quasi aufgestapelt
> ist und E eine N + Zusatzstoff, heisst IMHO nicht das man beides
> hintereinander macht und eben einen N- und einem E-Schein macht.

Naja, du bekommst natürlich nicht alle drei Genehmigungen, aber die 
Prüfungen sollen aufeinander aufbauen, d.h. für die A muss man alle drei 
Technikteile machen. Das ist dann in der Tat komplett anders als 
bislang.

Aber im Regelungstext stehen zum genauen Verfahren keine derartigen 
Details. Warten wir's ab, ich halte es auch gut für möglich, dass das 
dann doch nicht so schnell in der Form passieren wird, sondern dass das 
stufenweise passiert und A und E für eine Übergangszeit weiter nach den 
bisherigen Regelungen geprüft werden.

> Ausserdem ist A = CEPT und damit international (bzgl. temporären QTH)
> nutzbar.

Klasse E in vielen Bereichen ebenfalls ("CEPT Novice"), und auch die 
Klasse N beruht (wie E) auf einem "ERC Report", sodass es nicht völlig 
abwegig ist, dass es auch dafür in absehbarer Zeit gegenseitige 
Anerkennungen geben wird.

: Bearbeitet durch Moderator
von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg W. schrieb:
> Klaus K. schrieb:
>> Naja, dann sind die Prüfungsgebühren und der Lernaufwand zum Fenster
>> rausgeschmissen und Lebenszeit vergeudet.
>
> Kannst du es bitte unterlassen, die Diskussion immer weiter zu stören?
> Anders kann man deine Beiträge mittlerweile nicht mehr auffassen denn
> als vorsätzliche Provokation.

Unabhängig vom Inhalt ist schon der Nickname eine Unverschämtheit.

-------

Die Urpsrungsfrage von Hannes drängt leider auf, zu fragen, ob er sich 
schon selbst den Po abwischen kann: Wenn ich mich wirklich für das 
Thema interessiere, will ich das zeitnah dürfen und frage nicht im 
Forum.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Manfred P. schrieb:
> zu fragen, ob er sich schon selbst den Po abwischen kann

Was soll den so ein Quatsch? Es hat jemand eine Frage gestellt, dann 
kann er eine Antwort drauf erwarten und nicht so ein Geplapper. Sorry, 
musste mal raus.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jörg W. schrieb:
> Ich habe trotzdem den Eindruck, dass du dich explizit an den
> Negativbeispielen hochziehst.

Nein, wenn dem so wäre würde ich nicht ebenso erwähnen das es eben doch 
auch die andere seite gibt, vor allem nicht das die positive seite 
einfach meist "still" ist.

Und die Ausreißer gibt es ebenso im CB/Freenet/PMR Bereich. Allerdings 
einige dieser Leute (auswendig lernen) schaffen es ebenfalls ihre Afu 
Prüfung anzulegen und behalten eben dies Verhalten weiter.

Ich sende schon seit knapp 2 Jahren nur noch (im jedermannfunk) wenn ich 
denke das es "stressfrei" zu einem interessanten QSO führt. 
Hauptsächlich kurze RS(T) DX verbindungen, SSB, viel "Freeband" (auch 
wenn es "illegal" ist, da tummeln sich die experimentalfunker, man 
spricht kurz über Antenne und Ausrüstungund, macht "platz" für neue 
verbindungen) logbuch füllen, das gönnt man seinem funkkollegen gern!

Bei beiden Fraktionen gibt's die, welche sich ans Mikrofon setzen und 
nur "Mist" machen.

Aber den jedermannfunk als absolut lernbefreit zu bezeichnen, nur weil 
man selbst über "mehr" wissen verfügt(oder eben meint zu verfügen...), 
ist doch auch nicht richtig! Das gilt für alles im Leben!

Ich kenne Erwachsene, im gleichen Alter wie ich (30-40J) die nicht in 
der Lage sind sich selbst ein Essen zu kochen! Ja, da scheitert es daran 
das sie nicht wissen wann Kartoffeln durch sind, wie man das erkennt.. 
oder wie man gare Kartoffeln weiter verarbeiten kann ect...

Da könnte ich genauso meckern!

Das ist für mich einfach (vielleicht bin ich auch nur nicht "dumm" 
genug) unverständlich und macht den extremen Eindruck der 
unselbstständigkeit oder gar "Dummheit".

Aber das kannst du nicht nur dem Betroffenen, sondern vor allem seinem 
Vorbild vorwerfen.

Und das gilt auch nur für allgemeine Dinge, nicht für spezielle 
"fachthemen" wie beispielsweise elekronik oder eben in dem Fall HF.

Trotz meiner Affinität für Technik, meinem Verständnis und möglichst 
logischen Denken, habe ich bei Schaltungstechnik und Mathematik 
deutliche Defizite.

Trott allem kann ich praktisch so einiges erreichen.

Jörg W. schrieb:
> DO-Bashing kenne ich hier überhaupt nicht.

Das ist  als positiv zu bewerten, zumindest für deine region. Berichte 
darüber gibt es zu genüge.

Jörg W. schrieb:
> Ich würde auch nicht via Funk über Politik reden, aber es ist nicht
> verboten,

Da deine Aussendung je nach Band sehr weit zu hören ist, teils über 
kontinentale Grenzen hinweg, könnte das andere Funkamateure, bei 
Beteiligung am Gespräch und der Äußerung der freien Meinung, in 
Schwierigkeiten bringen.

Politik gehört nicht auf Band!

Würde mich nicht wundern wenn beispielsweise in Nordkorea oder Russland 
kritische Äußerungen zur Regierung selbst beim Empfang strafbar wären! 
Und der OM muss sich nicht mal selbst äußern, der Empfang  solcher 
Nachrichten könnte schon als "propagandistische" Nachrichtensendung 
feindlicher Staaten gelten.

Schon mal drüber nachgedacht?

Jörg W. schrieb:
> also kein Grund für die BNetzA zum Eingreifen – wenn dich das stört,
> warum hörst du dann zu, um dich hernach drüber aufzuregen?

Weil in der alten Prüfung genau das behandelt wird. Politik ist außen 
vor um sowohl beim Empfang als auch bei der Beteiligung am Gespräch 
Repressalien anderer Afu aus anderen Staaten zu verhindern.
In der Tat steht im Amateurfunkgesetz in der Ausführung von 1997 dieses 
Verbot nicht mehr drin. Aber ist aktuell leider doch präsent, denn 
selbst Äußerungen zur gleichgeschlechtlichen Beziehungen könnten so 
manche in unangenehme Situationen bringen. (Russland zb. Um mal 
medienpresente Staaten zu nennen die diese Thema echt nicht mögen!)

Da reicht es wenn beim Empfang die Lautstärke ausreicht das der Nachbar 
mithören kann.

Jörg W. schrieb:
> Es gibt doch wohl genügend andere Möglichkeiten, Funk zu machen,
> insbesondere genügend Leute, mit denen man sich über Technik unterhalten
> und daran basteln kann (was dir nach meinem Eindruck ja durchaus sehr
> liegt).

Nur dem Hören nach, ist vieles wie beschrieben "logbuch füllen". Nicht 
schlimm, aber doch wenig informativ. Klar freue ich mich ebenfalls über 
verbindungen nach Afrika, USA, Kanada, auch wenn es nur "RST" ist. Aber 
oft gibt nur "Antenne soundso, Rig Soundso, THX 128"

Klar, zum testen der Bedingungen ist das unabdingbar, und durch teis 
schnell wechselnde Bedingungen muss es eben ab und an kurz gehalten 
werden... wie gesagt, ich nehme es nicht übel wenn jemand solche 
verbindungen bevorzugt.

CA schrieb:
> Man kann auch immerwieder lesen, daß es eine große Zahl von
> Funkamateuren gibt, ich gehöre auch dazu, die ihrem Hobby still und
> leise im Shack nachgehen, basteln, bauen und ausprobieren ganz für sich
> selbst und die Lizenz nur dazu benötigen/benutzen um ihre Basteleien mal
> auzuprobieren; ab und zu mal eine Wolke HF ganz legal verblasen zu
> können.

Ach, ab und zu blase ich auch ohne Rufzeichen mal bisschen HF durch Die 
Luft. Und wenn es nur zum Messen mit dem VNA ist. Ab und an mit 
erstaunlichen Resultaten. Hab meinen eigenen Fernseher mit einer 5/8 für 
VHF (TV am Kabelanschluss) "platt gemacht". Beim abstimmen und testen.

Das spricht für höchste Effizienz der Antenne, durch eine betonwand 
hindurch mit max. 10mW. ;-)

Sonst konnte ich sogar 1-5W direkt neben dem TV an der Handfunke 
aussenden, das hat nicht gestört.

Jörg W. schrieb:
> Es soll ja dann so sein, dass man in der Technik erst N, dann E und dann
> A aufeinander aufbauend ablegen soll (an einem Tag aber möglich),
> insofern impliziert die Frage des Eingangspostings eine derartige
> Prozedur (die man ja an beliebiger Stelle auch beenden kann).

Das amerikanische Prinzip. Angleichen an Novice, Regular, Expert... Wenn 
ich mich recht erinnern kann.

Muss man das gut finden? Jetzt werden dann eben die N Lizensierten 
gequält, wie es hier bei den DO (E) regional der Fall ist. Wie gesagt, 
nicht überall, aber bereits erlebt.

Jonny O. schrieb:
> Das Thema wird dich nicht so schnell in Ruhe lassen. Dir bleibt also
> nichts anderes übrig als die Prüfung zu machen. :-D
> Darum: Einfach nicht so viel überlegen und durchziehen. Du kannst damit
> soviel machen! Und wenn es nur Antennebau ist und man mal eben auf
> beliebigem Amateurfunkband einen CQ durchzurufen um die Antenne zu
> testen. :) Ich habe aus der Wohnung heraus (Indoor Antenne) schon
> Afrika, Asien und Europa in SSB Phonie gearbeitet. Keines der QSOs war
> besonders lang. Aber das ist ja auch ok.

Ich bin ein Fan (weil eben auch kein Platz zum Aufbau großer antennen) 
von Magnetic Loops. Die sind so schön verzwickt, weil der Aufbau 
handwerklich als auch elektrisch für beste Effizienz so viel "basteln" 
erfordert. Und sogar ein Unterschied zwischen Koppelschleife, Gamma 
Match, Lose gekoppelt, am kalten Punkt geerdet usw.. erkennbar ist.

Es macht mir großen Spaß bei sowas bis zum Optimum zu experimentieren.
Und vor allem im städtischen Störnebel kann man sich damit voll 
austoben.

Antennenbau ist zwar "offiziell" für Freenet und PMR "Grauzone", aber 
auch da versuche ich mich natürlich.
Für 11m (CB) ist das aber ganz und gar kein Problem. Da ist nur die 
allgemeinzuteilung ist "Käse". 4W ERP, gegen 4W Senderausgangsleistung 
und aktuell 4W ERP gegenüber vorher 10W ERP bei der alten Fassung mit 
standortbescheinigung... bei wenig Kabel und 12W SSB ist da eine 
standortbescheinigung fast "pflicht".

Jonny O. schrieb:
> Momentan ist das Band eh so schön offen, weil die Sonne grade ins
> Maximum läuft...

Seit Wochen MUF3000 bei 30+, und früher und bessere Bedingungen als 
vorhergesagt. ;-) Einfach toll, selbst für CB, wenn man DX mag.

Dieterich schrieb:
> Funkamateuere sind und waren zum Großteil im besten Sinne "Nerds" -
> "Nerds" sind und waren wichtig für die technische wissenschaftliche
> Entwicklung und Ergänzen sich wenn alles gut läuft auch sehr gut
> gegenseitig - weil sie eben so sind wie sie sind.
> Aber einzelne Nerds können auch anstrengend sein und sind untereinander
> manchmal (zum Glück recht selten) extrem "bissig" und gehen gerne ins
> Beleidigende und auf ein Niveau was genau umgekehrt zu deren Fachwissen
> ist.

Ich habe lange, sehr lange an meiner eigenen sozialkompetenz arbeiten 
müssen, damit ich nicht mehr so bissig bin. Und ich versuche das auch so 
durchzuziehen... naja, Wie immer im Leben, mal mehr, mal weniger 
erfolgreich.

Im beschriebenen Fall habe ich aber explizit nach Hilfe WEGEN meiner 
Defizite gefragt, lir also einen dummen Spruch zu drücke weil ich ein 
Bauteil schrotte ist da sehr unfair gewesen. Oder wie ich damals schon 
sagte: (sinngemäß) Jeder hat mal ein Bauteil geschrottet als er 
angefangen hat. Das ist nichts das man verteilen sollte.

Dieterich schrieb:
> suchen sich gerne Prügelknaben

Verbal (schriftlich im forum) ist ja halb so wild, das sind nur Worte! 
Das lässt sich ebenso mit Worten kontern, je härter der angriff um so 
härter auch de Konter... So mancher würde es (weil ich oft unterschätzt 
werde, aber ich bin klein und drahtig, nicht schwach!) Vielleicht auch 
im realen Leben versuchen, wie so viele vorher, nur sollte man sich das 
bei mir durchaus zwei mal überlegen.
Ich mache zwar nicht den Eindruck, meist gehe ich auch nicht unverletzt 
aus einem Kampf. Aber bisher immer ohne KO zu gehen. Oder um es genauer 
auszudrücken, ich bin real genauso schlagfertig wie mit Worten. Auch 
wenn ich da echt null Bock drauf habe, wenn es sein muss bin ich ein 
wütender Pinguin.

(Linus Torvalds:  „Sie haben wohl noch nie einen wütenden Pinguin 
gesehen, der mit über 100 mph auf einen zurast.“ )

;-)

Und wie gesagt, früher hätte ich mir die Adresse gesucht, und einen 
hausbesuch gemacht.
Ja, so einer war ich mal... dagegen sind die verbalen 
Auseinandersetzungen hier einfach harmlos.

Dieterich schrieb:
> Mit der Nennung gibt (Gab ? Es ist wohl einiges strenger mit den Listen
> geworden?) man nämlich indirekt seinen Realnamen und oft seine
> (ehemalige) Adresse an.

Dem kann man heute widersprechen und taucht glaube nur namentlich in der 
Liste auf. Das macht es zwar nicht viel, aber ein bisschen besser da 
viele Namen ja häufiger in gleicher Kombination vorkommen.Aber Wer das 
möchte findet trotzdem die Adresse raus.

Klaus K. schrieb:
> Hat ja keiner behauptet, es wurde lediglich darauf hingewiesen, das, wem
> der Lernaufwand für die Lizensierung unangemessen hoch erscheint, auch
> Funktechnik betreiben kann, die wegen Allgemeinzuteilung keine Lizenz
> und damit Kundigen-Nachweis bspw. in spezif. Gesetzgebung verlangt.

Klar doch.. meine Argumentation das lernbefreit nicht stimmt weil du im 
minimalsten Falle wenigstens lernen musst wie ein SWR Meter benutzt 
werden muss und wie die Antenne abzustimmen ist, wird mal eben unter den 
Teppich geschoben. Aber auch das IST LERNEN.

Nicht viel, sehr einfach gehalten, aber ohne hast du keine Freude am 
funken. Und die Endstufe dankt es dir auch!

Wie gesagt, die Ausnahme bilden Handfunkgeräte mit fest abgestimmten 
antennen in egal welchem Bereich, sogar im Amateurfunk.

Allerdings wird mit denen keiner glücklich und jeder Einsteiger hat nun 
mal den Wunsch nach Reichweite. Also neue Antenne ist das mindeste, und 
davon gibt's genügend die ebenfalls abgestimmt Werden müssen.

Es läuft immer darauf hinaus das etwas gelernt werden muss, nicht 
unbedingt dauerhaft. Aber kurzzeitig muss das eben sein.

Das Wort "lernbefreit" ist in dem Fall sowohl beleidigend als auch 
Provokation. Und das empfinde nicht nur ich so. Wobei ich tief Luft 
geholt habe und versucht habe dem keinen weiteren Zündstoff zu geben 
sondern eben viele Punkte aufzuzählen die eben nicht 
"selbstverständlich" zu verstehen sind, für einen Anfänger der sich sein 
erstes Funkgerät kauft. Frag mal ganz einfach, irgendjemanden, morgens 
beim Bäcker (oder auch einfach die versammelte Kundschaft im Supermarkt) 
wer weiß was "SWR" bedeutet. Oder CTCSS/DCS/Rauschsperre ... Mit Glück 
gibt es einen der das kennt.

Nicht mal Hintern abwischen ist "lernbefreit", denn das bringen einem 
die Eltern bei. Das muss ein mensch LERNEN...

von Harry L. (mysth)


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Ich bin seit 1978 lizensiert, und würden sich meine Kinder heute für AFU 
interessieren, würde ich denen dringend davon abraten.

Der AFU im Jahr 2023 besteht -gefühlt- beim Nachwuchs nur noch aus 
technischen Analphabeten, die die Prüfungsfragen auswendig gelernt 
haben, und die Inhalte nach Erhalt der Lizenz gleich wieder vergessen 
haben.
Das Anbringen eines Mikrofon-Stecker überfordert die meist bereits.

Das ist dann wohl "CB-Funk-deluxe".

Dieses Problem dürfte sich durch die kommende N-Lizenz eher verschärfen, 
aber der DARC braucht eben neuen, zahlende Mitglieder.

Auf der anderen Seite sind die alten weissen Männer, die zwar 
grundsätzlich mal die Technik richtig gelernt haben, aber seit 30 Jahren 
oder mehr nichts mehr dazu gelernt haben, und für die die 2m/70cm-Relais 
und das 80m-Band der Ersatz für die Kneipe ist; mit den entsprechenden 
Themen - Arztbesuche, AfD-Propaganda und Grünen-Bashing.
Klima-, Corona-Leugnung, Migranten-Hetze und andere Querdenker-Ideen 
sind auch sehr beliebt.
Das kann man allabendlich auf 3690 kHz oder 3753 kHz verfolgen - einfach 
nur zum fremdschämen.

In diesem Punkt muß ich Kilo S. recht geben: ich habe auch noch gelernt, 
daß Politik und Religion auf den Bändern nichts zu suchen hat, und genau 
diese alten Herren mußten das ebenfalls so lernen, nur haben die das 
scheinbar inzw. vergessen - tolle Vorbilder!
So geht Völkerverständigung - eben nicht!

Ein ganz übles Beispiel für die letzte Gruppe ist dieser Kollege:
https://dl6mq.de/

Das ist der "Meister des DO-Bashing".
Für den ist die DO-Lizenz eine DOofen-Lizenz. (seine Worte und auf 
seiner Seite nachzulesen)

Ja, es gibt natürlich auch Andere, (auch mit DO-Lizenz) aber, die sind 
inzwischen leider eine relativ kleine Minderheit.

Die romantischen Gefühle, die viele ältere OMs pflegen, wenn sie sich 
daran erinnern wie sie als Kind an Opas altem Röhrenradio Sender aus 
fernen Ländern empfangen konnten locken heute keinen Hund mehr hinter 
dem Ofen vor.
Wenn es nur darum geht, Kontakte in ferne Regionen dieser Welt zu 
pflegen, nutzen junge Leute hierzu Discord o.Ä.
Was dann bleibt, ist das Interesse an der Technik.

Alle älteren OMs jammern über den Nachwuchsmangel, was aber auch nicht 
wirklich verwunderlich ist, da sie nicht mit, sondern nur über den 
Nachwuchs reden, und wenn dieser potentielle Nachwuchs nicht die 
Interessen der alten Herren teilt, wird er niedergemacht.

Für mich war der AFU damals (ich war 16 als ich die Prüfung abgelegt 
hab) die "Lizenz zum Basteln", aber heute kann man auch mit HF 
experimentieren, ohne lizenziert zu sein (WiFi, LoRa, Bluetooth etc.)

Hinzu kommt, daß der potentielle Nachwuchs sowieso i.d.R. keine 
Möglichkeiten mehr hat, die erforderlichen großen Antennenanlagen zu 
installieren, die man braucht, um in den Augen dieser Herrschaften ein 
"richtiger Funkamateur" zu sein.

Genau diese alten Herren verteufeln aber prinzipiell jede moderne 
digitale Betriebsart, mit der man auch ohne eine riesige Cubical Quad 
weltweite Kontakte pflegen kann/könnte.

In deren Augen zerstört diese (digitale) Technik den AFU - dabei 
erledigen sie das bereits selbst, während sie vor ihrem IC-7300 sitzen, 
der eigentlich auch mehr ein Computer mit HF-Frontend ist.

Einen ganz guten Vortrag aus der Sicht des Nachwuchs kann man hier 
verfolgen:
https://www.youtube.com/watch?v=pj_feLL42Dc

Erwartungsgemäß wurde dieser Vortrag in der DARC-Facebook-Gruppe 
vollkommen verrissen.

: Bearbeitet durch User
von Hadmut F. (hadmut)


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IMHO ist das einzig wertvolle an der AFU ausbildung die antenentheorie.
Die ganzen kürzel, länderprefixes und bandgrenzen sind verlorene zeit.

von Klaus K. (Gast)


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Kilo S. schrieb:

> Das Wort "lernbefreit" ist in dem Fall sowohl beleidigend als auch
> Provokation. Und das empfinde nicht nur ich so. Wobei ich tief Luft
> geholt habe und versucht habe dem keinen weiteren Zündstoff zu geben
> sondern eben viele Punkte aufzuzählen die eben nicht

OK, mach ich mal einen Eintrag in meinem virtuellen Handbuch "Regeln zur 
Vermeidung kultureller Missverständnisse": Verwechslungsgefahr 
"Lernbefreit" und "Merkbefreiung".

https://de.wikipedia.org/wiki/Merkbefreiung

Wobei allgemein schon zwischen
(im stillen Kämmerlein) "Lernen" und "experimentierend Erfahrung 
sammeln" unterschieden wird. Hatte ja auch extra oben daraufhingewiesen, 
das man neben "Radiobastelbüchern" früher auch sein Wissen zur 
Funktechnik durch Knöpfe drücken am Radio erlangt hat. Und "Knöpfe 
drücken" zähle ich in diesem Sinne nicht zum "Lernen".

 "Lernen" ist Wissensvermittlung vom Lehrenden (oder lehrbuch) zum 
Schüler, und "Erfahrung sammeln" ist eben "Der Schüler wartet nicht auf 
den Lehrer sondern macht einfach mit 'Versuch und Irrtum' los".

Also in diesem Sinne ist der "Lernbefreite Weg" so gar keine 
Beleidigung, es sind halt manche eher Praktiker und andere sind eher 
Theoretiker.

Und da wäre noch die sogenannte "Behaltenskurve", der Mensch "Behält nur 
20% von dem was er gehört hat, aber 92% von dem was er selbst gemacht 
hat.

Bei der Funktechnik ist es deshalb IMHO sehr empfehlenswert, mal mit 
einem SDR Stick am PC mit SDR-Sharp/Air-spy zu experimentieren. Dabei 
werden schnell Fachbegriffe wie "Modulationsart" klar und in welche 
Funktionsgruppe fm/NFM/USB/LSB gehören und was es bewirkt, wenn man 
diese aktiviert und das man sie nicht gleichzeitig aktivieren kann.

Und wenn man das ausführlich erfaheren/erlebt hat, "lernt" es sich mit 
den Büchern viel besser. Manfred v. Ardenne war beispielsweise so einer, 
der mit eine Lernbefreiung (Schulabbruch) bis zum Atombombenbauer 
aufstieg. Steve Wozniak war auch so ein eher praktischer Typ, seinen 
Bachelor hat der erst nach seiner Firma Apple gemacht und auch nur um 
später seine Kinder zum Studium bewegen zu können.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Harry L. schrieb:

> Der AFU im Jahr 2023 besteht -gefühlt- beim Nachwuchs nur noch aus
> technischen Analphabeten, die die Prüfungsfragen auswendig gelernt
> haben, und die Inhalte nach Erhalt der Lizenz gleich wieder vergessen
> haben.

Dann darfst du dein Gefühl korrigieren. Für den Nachwuchs, den ich hier 
erlebe, trifft das nicht zu. Insbesondere die, die jenseits des 
jugendlichen Alters dahin kommen, kommen ja aus Interesse am Funk dahin 
und bleiben dann in der Regel auch.

> Auf der anderen Seite sind die alten weissen Männer, die zwar
> grundsätzlich mal die Technik richtig gelernt haben, aber seit 30 Jahren
> oder mehr nichts mehr dazu gelernt haben

Mag sein, erlebe ich hier auch nicht. 80-m-Runden höre ich mir 
allerdings nicht an (meine Antenne ist dafür eh zu kurz und der urbane 
Störnebel zu dick). Beim 2-m-Relais hier war lange Zeit eher Stille, 
jetzt freuen sich alle, dass es an einem neuen Standort wieder 
funktioniert.

> In diesem Punkt muß ich Kilo S. recht geben: ich habe auch noch gelernt,
> daß Politik und Religion auf den Bändern nichts zu suchen hat

Das mit "Nachrichten, deren Inhalt zu unwürdig für einen Transport über 
Post und Telefon ist" war aber vor 40 Jahren – wobei Stammtischgelaber 
wahrscheinlich ohnehin schon damals geringwertig genug gewesen wäre, um 
drunter zu fallen. :-)

Mittlerweile ist das Thema "zulässiger Inhalt" komplett auf "nicht mit 
kommerziellem Hintergrund" zusammengeschrumpft worden.

Wie geschrieben, ich würde das da auch nicht diskutieren wollen, aber es 
ist eben auch nicht verboten. Scheint mir aber eben, wie auch die von 
dir genannte Webseite, eher so eine Art Drang zur Selbstdarstellung zu 
sein, der Leute zu sowas bringt. Solche Leute findest du aber überall, 
und genau deshalb eben auch im Amateurfunk (oder auch hier im Forum).

> Ja, es gibt natürlich auch Andere, (auch mit DO-Lizenz) aber, die sind
> inzwischen leider eine relativ kleine Minderheit.

Nur weil die Selbstdarsteller laut herum krakelen, sind sie trotzdem 
keine Mehrheit.

> Genau diese alten Herren verteufeln aber prinzipiell jede moderne
> digitale Betriebsart

Was du hier machst, ist aber letztlich nichts anderes als das von dir 
verteufelte DO-Bashing: du scherst pauschal alle Funkamateure über einen 
Kamm und behauptest, sie seien alle so. Differenzierte Betrachtung wäre 
angebrachter.

Von 30 Leuten hier im OV gibt es vielleicht drei, die nicht schon mal 
selbst digitale Betriebsarten benutzt haben, und Leute, die keinen 
Computer haben / benutzen, gibt es wohl inzwischen keinen einzigen mehr. 
Und nein, der OV hat kein Durchschnittsalter von 25. :-)

Klaus K. schrieb:
> Verwechslungsgefahr "Lernbefreit" und "Merkbefreiung".

So ist es. Aber wie Kilo S. dir nahegelegt hat, ist eben auch 
Jedermannfunk alles andere als "lernbefreit". Wenn überhaupt, ist er 
"lernpflichtbefreit".

von Klaus K. (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Klaus K. schrieb:
>> Verwechslungsgefahr "Lernbefreit" und "Merkbefreiung".
>
> So ist es. Aber wie Kilo S. dir nahegelegt hat, ist eben auch
> Jedermannfunk alles andere als "lernbefreit". Wenn überhaupt, ist er
> "lernpflichtbefreit".

Ich wiederhole:
Es gibt "Funkarten" bei denen man keine Lizenz nach Prüfung des 
Wissenstandes braucht. Um an diesen "Funkarten" teilheben zu können, 
braucht es also nicht die Absolvierung einer Prüfung nach Abarbeitung 
eines fachübergreifenden Lernpensums (u.a. gesetzestexte) um an diese 
Lizenz zu gelangen.
Sind also "Lernbefreit". Punkt.

... Wobei "Lernbefreit" nicht "Lernverbot" meint, auch so eine Stelle 
mit "Verwechslungsgefahr".

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> Es gibt "Funkarten" bei denen man keine Lizenz nach Prüfung des
> Wissenstandes braucht.

Daher "lernpflichtbefreit": es gibt keine Pflicht, vor deren Verwendung 
etwas lernen zu müssen.

Für eine erfolgreiche Verwendung jenseits von 200 m Entfernung wird man 
trotzdem was lernen müssen …

von Klaus K. (Gast)


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> Für eine erfolgreiche Verwendung jenseits von 200 m Entfernung wird man
> trotzdem was lernen müssen …

200m überbrücke ich dir locker mit Schallwellen, kann schon jeder 
Neugeborener. Komplett ohne Bildung und vor jedem Schulbesuch ;-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> 200m überbrücke ich dir locker mit Schallwellen

Nur, wenn kein QRM ist.

von Klaus K. (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Klaus K. schrieb:
>> 200m überbrücke ich dir locker mit Schallwellen
>
> Nur, wenn kein QRM ist.

Nope, die Übertragung findet dennoch statt, aber der RX kann sie nicht 
selektieren (von anderen Übertragungen (Noise zähle ich mal frech zu den 
Übertragungen) trennen).

Ist vielleicht der Grund, das der RST-Rapport neben Strength auch 
Readability kennt. Melde 19 und der TX versucht QRP bis zum QRT  ;-)

von Kilo S. (kilo_s)


Angehängte Dateien:

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Klaus K. schrieb:
> Bei der Funktechnik ist es deshalb IMHO sehr empfehlenswert, mal mit
> einem SDR Stick am PC mit SDR-Sharp/Air-spy zu experimentieren.

Neben vier SDR ist aktuell mein neuestes handfunkgerät sogar mit 
"Spectrum Firmware" ausgestattet.
Ersetzt aktuell den malachite der beim Transport nen Knacks weg bekommen 
hat und daher gerade nicht funktioniert.

https://github.com/OEFW-community/RT-890-custom-firmware

;-)

Dazu gesellen sich noch drei weitere "normale" VHF/UHF dualbander, ein 
2/4M dualbander, ein AE2990 und ein FT-857.

: Bearbeitet durch User
von Harry L. (mysth)


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Jörg W. schrieb:
> Insbesondere die, die jenseits des
> jugendlichen Alters dahin kommen, kommen ja aus Interesse am Funk dahin
> und bleiben dann in der Regel auch.

Jaja...die Boomer in der Midlifecrises.
Das ist für mich aber kein "Nachwuchs" und der Focus liegt bei diesen 
Leuten eher auf "Unterhaltung".
Zur Erinnerung: der Gesetzgeber definiert Amateurfunk als 
"Experimentalfunk"

Die Herkunft aus dem CB-Funk können viele auch oft nicht verbergen.
Begriffe wie "Ober-, Unterkünftig" (die im Duden nicht zu finden sind) 
und Sätze bei denen nach jedem 3. Wort ein "da" eingefügt wird sind 
leider keine Seltenheit.
Und das findet man sogar bei OVVs und anderen "DARC-Würdenträgern". (ich 
werde hier keine Rufzeichen oder Namen nennen)

Jörg W. schrieb:
> Was du hier machst, ist aber letztlich nichts anderes als das von dir
> verteufelte DO-Bashing: du scherst pauschal alle Funkamateure über einen
> Kamm und behauptest, sie seien alle so. Differenzierte Betrachtung wäre
> angebrachter.

Absolut nicht!
Ich kenne tatsächlich mehr innovative OMs mit DO-Lizenz, als alte Männer 
mit DL, oder DJ, die zwar CW mit Tempo 120 perfekt beherrschen und 
liebevoll ihre uralten Röhren-PAs pflegen, aber mit moderner Technik 
ansonsten vollkommen überfordert sind.

Darauf habe ich auch explizit hingewiesen:

Harry L. schrieb:
> Ja, es gibt natürlich auch Andere, (auch mit DO-Lizenz) aber, die sind
> inzwischen leider eine relativ kleine Minderheit.

Ich freue mich über jeden echten Nachwuchs, und bin auch gern bereit, 
diese jungen Leute mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften zu 
unterstützen, aber einem >40-jährigen Quereinsteiger, der in seinem 
Leben nie etwas mit Technik zu tun hatte, kann man die auch nicht mehr 
nahebringen.

Jörg W. schrieb:
> Mittlerweile ist das Thema "zulässiger Inhalt" komplett auf "nicht mit
> kommerziellem Hintergrund" zusammengeschrumpft worden.

Das sollte keine Frage der Gesetzgebung, sondern des Anstand und der 
Menschlichkeit sein.
Ich musste damals sogar noch ein kleines Führungszeugnis vorlegen.

Jörg W. schrieb:
> 80-m-Runden höre ich mir
> allerdings nicht an

Dann solltest du dir auch kein Urteil erlauben!
Diese Runden werden inzwischen auch im Ausland wahrgenommen - und das 
keinesfalls positiv.
Such einfach mal bei YT nach 3690kHz!

Hätte ich sowas als SWL vor meiner Prüfung empfangen, und meine Eltern 
hätten das mitbekommen, hätten die mir den AFU sofort verboten. (zu 
Recht!)

Sorry, aber, was du hier betreibst, ist der leider typische ungesunde 
Korpsgeit unter dem Deckmantel des HAM-Spirit.
Ganz nach dem Motte: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf"

Auf die zentralen Punkte meines Beitrag (Abschreckung des Nachwuchs 
durch vollkommen ungerechtfertigte Arroganz) bist du sowieso nicht 
eingegangen, da das ja deinem gewünschten Bild der Funkamateure in der 
Öffentlichkeit schaden könnte.

Ganz im Sinne des DARC...

Du schlägst mit deiner Sichtweise -mit der du ja nicht allein bist- nur 
einen weiteren Sargnagel in den AFU.

Ich kenne wirklich keine andere Technik-afine Gruppe, die so 
rückwärtsgewand ist wie Funkamateure.
Da sind mir die s.g. "Maker" mit ihren Arduinos, die ganz am Anfang 
ihrer Laufbahn stehen, und aufgrund dessen auch über wenig Ahnung 
verfügen tausend mal lieber.
Die sind immerhin bereit, sich weiter zu entwickeln.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Harry L. schrieb:

> Das ist für mich aber kein "Nachwuchs" und der Focus liegt bei diesen
> Leuten eher auf "Unterhaltung".

Schön, dass du alles gleich weißt und die Leute kennst, die hier sind.

Damit haben sich weitere Diskussionen erledigt, du hast dein gefestigtes 
Weltbild. Ob die Realität anderswo anders aussieht, stört dich darin 
nicht.

Beitrag #7546510 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Harry L. (mysth)


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Jörg W. schrieb:
> Harry L. schrieb:
>
>> Das ist für mich aber kein "Nachwuchs" und der Focus liegt bei diesen
>> Leuten eher auf "Unterhaltung".
>
> Schön, dass du alles gleich weißt und die Leute kennst, die hier sind.
>
> Damit haben sich weitere Diskussionen erledigt, du hast dein gefestigtes
> Weltbild. Ob die Realität anderswo anders aussieht, stört dich darin
> nicht.

Deine Antwort erinnert mehr an ein trotziges Kind, dem man gerade 
erklärt hat, daß zu viele Karamel-Bonbons schlecht für die Zähne sind.

An einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit der von mir geäußerten 
Kritik bist du ja scheinbar nicht interessiert.

Das kommt mir sehr bekannt vor, und bestätigt mich eher in meiner 
Wahrnehmung.

von Alex (alex_k2)


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Harry L. schrieb:
> Die Herkunft aus dem CB-Funk können viele auch oft nicht verbergen.
> Begriffe wie "Ober-, Unterkünftig"

Allerdings. Auch die weibliche Benennung von Geräten, wie meine ICOM, 
die ICOM usw. So etwas hat man vor 20 Jahren im Amateurfunk nicht 
gehört. Andererseits hat sich der CB-Funk professionalisiert. Die Leute 
haben dort heute viel mehr Ahnung als noch vor 20 Jahren.

> 80-m-Runden höre ich mir
> allerdings nicht an

Die Beleidigungen, der unangemessene Umgangton und die Nutzung von 
Sendeleistungen über 700 Watt für Deutschlandverbindungen haben dort 
Tradition und sind auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus 
bekannt.  Ja, ist so.

> Such einfach mal bei YT nach 3690kHz!

Danke für den Tip. ;-)

> Genau diese alten Herren verteufeln aber prinzipiell jede moderne
> digitale Betriebsart

War 1995 viel schlimmer. Der Altersstarrsinn war schon immer sehr 
verbreitet. Wer CW nicht als das aller wichtigste im Leben (und im 
Amateurfunk sowieso) ansah, war kein richtiger Funkamateur. Packet-Radio 
und PSK31 war des Teufels und das Ende des Amateurfunks. Digitalfilter 
und DSPs sowieso. Computerbedienung - Fehlanzeige. Selbst eine E-Mail zu 
schreiben war den meisten im Jahre 2010 noch zu kompliziert. Logbücher 
am Computer tippen gab es höchstens bei Contesten, aber eher selten. 
Datenaustausch mittels zip-Dateien wurde noch nach dem Jahre 2000 von 
vielen prinzipiell abgeleht: "Auf meinen Computer kommt kein 
zip-Packer/Entpacker. Wenn es nicht auf deine Diskette passt, dann ist 
es eben so." Um das Jahr 2000 gab es dann eQSL. Das hielt ich für eine 
Innovation um die teuren (für mich als Schüler/Student) antiquierten 
Papierkarten abzulösen, die manchmal mehrere Jahre auf dem Versandweg 
waren und sind. Aber eQSL wurde selbstverständlich abgelehnt.

Jörg W. schrieb:
> Der wesentliche Vorteil, den du nach den neuen Fragen haben wirst: falls
> dir diverses Auswendiglernen nicht so leicht fällt, davon soll dann
> einiges entfallen, also sowas wie Landeskenner oder
> Frequenznutzungspläne.

Oha, das wusste ich gar nicht.

von Maik .. (basteling)


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Ach - kriegt Euch und die gekränkten Egos doch mal wieder ein.
Hat alles seien Berechtigung. Für mich als Schüler war CB -Funk ein 
schöner und hürdenloser Einstieg - und für viele Anwendungen ohne 
Technischen Bastelwillen doch super. Ich hab auch letztens aufm 
Dorfflohmarkt zwei schöne Stabo SH8000 für nen 10er mitgenommen. Das war 
früher der Traum aller technisch interessierten Schüler. Und man kann 
sie heute noch bentzen und einem nichtlizenziertem Laien in die Hand 
drücken.
Die Lizenz war dann eher die Lizenz zum Funkbasteln. Und waren wir nicht 
mal alle Schwarzfunker?

--

Ich hab mir immer einen Spaß draus gemacht, breitgrinsend die (wenigen) 
"Ein Funkamateur ohne Morsekentnisse ist nicht vollwertig" Gestalten mit 
der Tatsache aufzuziehen, dass ich mit meiner bei sehr gute 
Technikpunktzahl bestandene ehemalige "Einsteiger" C Lizenz nun auch für 
volles Rohr auf Kurzwelle und überall benutzen darf.

--

Bei den CB Funkern hat man halt einen gewissen gänzlich Bildungs oder 
motivationsfreien Bodensatz mit dabei, der durch den mäßigen 
intellektuellen und zeitlichen Aufwand der Amateurfunkprüfung dort im 
Großen rausgehalten wird. Dafür hat man dann andere Leute mit 
Sozialisierungsproblemen beim Amateurfunk dabei. Aber wer kennt das 
nicht - in vielen Vereinen gibts einen - der sonst nix hat oder von 
zuhause flüchtet- und sich im Verein überengagiert.

--

Ach - ich könt ja mal wieder einen meiner alten Kurzwellenempfänger 
anwerfen und schauen ob die Teekanne darauf warmbleibt. Oder schauen - 
warum mein alter Harris 350K letztens den Sicherungsautomat geworfen 
hat...

von CA (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Nochmal: nur weil einer da so schräg daher kommt? (Das leider
> wiederholt.)

Siehst du, wie schnell deine diesbezügliche Meinung widerlegt wird :-)

von Dieter P. (low_pow)


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Viele der Kommentare kann ich hier nicht beurteilen.Wenn
die neue Abstufung der Lizenzklassen kommt, wie ist dann
die Gerätetechnik geregelt? Selbstbau nur noch mit Klasse A?
Es dürfte nur wenige Leute geben, wo die entsprechende
Ausrüstung  Messtechnik  Software vorhanden ist, um einen
modernen Sendeempfänger ( Transceiver ) im Detail zu bauen.
Könnte das in Richtung Führerschein wie bei Mopeds / Motorrädern
laufen?
Klasse yxz :Sie dürfen...Produkte ABC kaufen und bestimmungsgemäß Ihrer 
vorhandenen Lizenzklasse verwenden.Statt dem
Mofakennzeichen hat man dann halt ein Rufzeichen.

Als Anhang mal noch die lokale ? Bandbelegung von 2 - 8 MHz
bei einem WebSDR eines Funkamateurs.Auf höheren Frequenzen
werden die Störungen dann schon kleiner als S 9.
Solche Dinge dürften eine zunehmende Bedrohung oder
Herausforderung nicht nur im Amateurfunk darstellen.
Wird halt ignoriert werden, weil die AM-Rundfunksender
in DE abgeschalted sind.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter P. schrieb:
> Selbstbau nur noch mit Klasse A?

Nein, es war den Verantwortlichen stets wichtig, dass das Recht zum 
Selbstbau auch weiterhin untrennbar mit dem Amateurfunk verankert 
bleibt. Das ist wohl bei vergleichbaren "Novice"-Klassen anderer Länder 
nicht immer der Fall.

> Es dürfte nur wenige Leute geben, wo die entsprechende
> Ausrüstung  Messtechnik  Software vorhanden ist, um einen
> modernen Sendeempfänger ( Transceiver ) im Detail zu bauen.

Funkamateure müssen die Regeln kennen und einhalten. Wie sie diese 
dann einhalten, ist ihnen überlassen.

Vor 20 … 30 Jahren war entsprechende Messtechnik tatsächlich noch so 
schweineteuer, dass sie nur wenig außerhalb der Industrie anzutreffen 
war. Das hat sich gewandelt, einerseits gibt es genügend ausgesonderte 
Geräte aus der Industrie im "Bootsanker"-Format bei Amateuren, 
andererseits sind durch neue Bauelemente und Verfahren sehr preiswerte 
Messgeräte entstanden, die zwar nicht an Komfort und Genauigkeit der 
teuren Geräte heranreichen, aber unter Beachtung ihrer Grenzen durchaus 
ausreichend sind für viele Zwecke.

Es muss ja auch nicht jeder alles selbst daheim stehen haben, sondern 
man muss ja nur jemanden kennen, der jemanden kennt …

> Wird halt ignoriert werden, weil die AM-Rundfunksender
> in DE abgeschalted sind.

Und weil sich zu wenige Leute beschweren. Es spielt auch keine Rolle, 
woher die Sender senden: als Rundfunkhörer hast du ein Recht auf 
Störungsbeseitigung auch, wenn du Radio Tirana hören willst. Außerdem 
gibt es ja selbst in DL noch Kurzwellen-AM-Sender, nur nicht mehr 24x7.

von Kilo S. (kilo_s)


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Dieter P. schrieb:
> Als Anhang mal noch die lokale ? Bandbelegung von 2 - 8 MHz
> bei einem WebSDR eines Funkamateurs.

Krass! Nicht mal bei mir sieht der Wasserfall so "Beschi... äh 
bescheiden" aus. Und ich wohne mitten in der Stadt.

Der tut mir echt leid, da macht doch der Betrieb eines SDR überhaupt 
keinen Spaß mehr, jedenfalls würde es mir so gehen. Und seien wir 
ehrlich, das lohnt sich doch in so einem Fall auch nicht, alleine der 
Strom den die Hardware verbraucht zu "sponsorn" wenn es so extrem ist.

Da habe ich wirklich Glück!

von CA (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> Krass! Nicht mal bei mir sieht der Wasserfall so "Beschi... äh
> bescheiden" aus.

Siehst du da etwas was ich nicht sehe?

Dieser Wasserfall sagt mir garnichts, weil nicht klar ist wie er 
eingestellt ist.
Bei einem Span 1,5 - 8 Mhz kommt sowieso kein gescheites Bild heraus.

Das Bild ist völlig ohne Aussagekraft.

von Kilo S. (kilo_s)


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CA schrieb:
> Siehst du da etwas was ich nicht sehe?

Meiner vermutung nach schon.
Gerade am Anfang viel zu viel "Rot".
Die dunklen Streifen dazwischen kenne ich nur wenn der Empfänger 
"überfahren" wird und nur starke Signal durch lässt, andere Signale sind 
dabei stark gedämpft oder teils ganz weg. Könnte aber auch 
Konfigurationsbedingt sein, zu viel Verstärkung.

6MHz Bandbreite am websdr, könnte ein RSP1 oder Nachfolger sein. Selbst 
die clone von den Teilen sind nicht übel, haben überlappende filter, die 
tuen ihren Job ganz gut. Aber bei lokalen starken Störungen sind die 
auch machtlos, vor allem wenn sie im durchlassbereich der Filter sind. 
Die Software dürfte OpenWebRX sein. Vielleicht findet man den SDR auch 
ohne Hinweis

: Bearbeitet durch User
von Joe (Firma: Wessibisser) (joe_l794)


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Hannes schrieb:
> seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich neben dem Studium etwas mit
> Amateurfunk.

Eins nach dem anderen. Mach erst mal dein Studium fertig und zwar mit 
vollem Einsatz. Gibt auch bessere Noten, evtl. bessere erste 
Arbeitsstelle, aber vor allem mehr Selbstbewusstsein und 
Selbstkontrolle. HAM-Test ist Kür. Manche haben nicht den gewünschten 
Erfolg im Studium und suchen ihr Selbstbewusstsein woanders. (Monetäre) 
Anerkennung gibt es aber erst nach dem Abschluss. Also mache es dir 
nicht unnötig schwer und fokussiere deine Kräfte, die sind nämlich 
begrenzt.

IMHO

von CA (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> Gerade am Anfang viel zu viel "Rot".

Ich kann den Wasserfall so einstellen, daß er komplett rot wird.
Das ist reine Einstellungssache.

Du hast doch in der Software Regler mit denen du das Erscheinungsbild 
einstellen kannst, von rot bis nach ganz schwarz, ganz egal welche 
Eingangssignale du hast.

Dann schau dir das Bild nochmal genau an, die verwaschenen Farbsegmente 
erstrecken sich über mehr als 1 MHz und die wenigen vertikalen Linien, 
können echte Träger, aberauch intern erzeugte Störsignale sein.

Solch ein Bild zu erzeugen ist ganz einfach, das kann jedes SDR.

Ich vermute auch, daß es mit einem RSP1 erzeugt wurde, wegen dem Span 
und für selbigen gibt es die Spektrumanalyzer-Software von Steve Andrew: 
https://www.sdrplay.com/spectrum-analyser/

Damit kannst du erheblich bessere Analysen erstellen.

Dann wäre in dem Zusammenhang auch ganz wichtig zu wissen welche Antenne 
da angeschlossen war.

Nochmal, das Bild ist ohne jede Aussagekraft.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Joe schrieb:
> Eins nach dem anderen.

Naja, als Student hat man eigentlich genügend Freizeit, um sich auch mit 
anderen Dingen zu beschäftigen. Interessen jenseits eines bloßen 
Studiums kommen durchaus auch bei potenziellen späteren Brötchengebern 
gut an, denn sie zeigen, dass jemand begeisterungsfähig ist und nicht 
nur stur nach Schema F arbeiten kann.

von Klaus K. (Gast)


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Joe schrieb:
> Hannes schrieb:
>> seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich neben dem Studium etwas mit
>> Amateurfunk.
>
> Eins nach dem anderen. Mach erst mal dein Studium fertig und zwar mit
> vollem Einsatz. Gibt auch bessere Noten, evtl. bessere erste
> Arbeitsstelle, aber vor allem mehr Selbstbewusstsein und
> Selbstkontrolle.

So pauschal kompletter Bullshit. Es kommt erst mal auf das Studienfach 
an, als Veterinär- oder Humanmediziner liegt die Funktechnik 
wahrscheinlich so weit daneben, das sie "nur" als "Ausgleich-sport" 
taugt.
Dagegen erlebt ein Technik-Student beim Funken resp. bei der Ausbildung 
dahin, wie er den technischen Lehr-Stoff aus den Vorlesungen umsetzt und 
erfährt grundsätzliches zur Selbstorganisation im realen Technikbetrieb, 
uch systematische Fehleranalyse und -behebung, jedenfalls hat man die 
Chance dazu.
 Viele sind dadurch motiviert, es ist eben nicht nur schnöde Rechnerei 
im Komplexen sondern so richtigen Abschlusswiderstand hat echte 
Vorteile. Und Rechnen ist nicht der einzige Wege um die korrekte 
Terminierung zu ermitteln.
Ebenso lernt man, das es nicht auf die letzte Kommastelle ankommt, 
sondern das man das zugrundeliegende Wirkprinzip verstanden hat und 
dementsprechend "Kompromisse" in der richtigen Richtung sucht. 
Beispielsweise niedriger Richtstrahler statt hoher Rundstrahler, der bei 
den Herbststürmen regelmäßig abknickt.

> HAM-Test ist Kür. Manche haben nicht den gewünschten
> Erfolg im Studium und suchen ihr Selbstbewusstsein woanders.

Ich behaupte mal pauschal und Ketzerisch das es sowas wie "Erfolg im 
Studium" nicht gibt, resp. reine Illusion und subjektive Ansichtssache 
ist. Erfolg ist gleichbedeutend mit zufriedenen Leben und "Leben "ist 
nun mal mehr als das was sich an den 4 Jahren auf dem Unigelände 
abspielt.

> (Monetäre)
> Anerkennung gibt es aber erst nach dem Abschluss.

Bullshit, natürlich kann man auch neben dem Studium Geld verdienen, bei 
manchen ist es soviel das sie das Studium abbrechen. Auch Anerkennung 
für die eigenen Fähigkeiten gibt es im Minutentakt, wenn man sich im 
passenden Umfeld bewegt.

> Also mache es dir
> nicht unnötig schwer und fokussiere deine Kräfte, die sind nämlich
> begrenzt.

Dazu muss man erst mal "seine Kräfte" kennen und diese freisetzen 
können. Da gibt es einige (in den MINT-Fächern), die eben bei der 
Auseinandersetzung mit der Funktechnik erfahren, das sie für Technik und 
"Werkeln" ein besonderes Talent haben. Oder auch nicht, was aber auch 
eine wichtige Erkenntnis ist.

Und gerade bei Nicht-Dualen Ausbildung sollte man IMHO frühzeitig die 
"Konfrontation" mit dem wirklichen Leben ausserhalb Elternhaus und 
Campus-Blase suchen.

von Res (resmon)


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CA schrieb:
> Dieser Wasserfall sagt mir garnichts, weil nicht klar ist wie er
> eingestellt ist.

In einem störungsfreien Kurzwellen-Spektrum sieht man nur schmalbandige 
Signale. Die breitbandigen Signale sind Störungen.
So wie hier im Anhang sollte es aussehen.


Kann aber durchaus selbstverschuldet sein. Aus 20 Jahren 
LW/MW/KW-Entstörungsdienst kann ich sagen dass 90% der Störungen aus dem 
eigenen Haus kommen.

: Bearbeitet durch User
von CA (Gast)


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Res schrieb:
> In einem störungsfreien Kurzwellen-Spektrum sieht man nur schmalbandige
> Signale. Die breitbandigen Signale sind Störungen.
> So wie hier im Anhang sollte es aussehen.

Sorry Mate, aber du scheinst keinerlei Erfahrung mit solchen Empfängern 
zu haben.

Wenn ich einen so großen Span von 2MHz - 8Mhz habe, dann kommt da nur 
Mist dabei heraus.

Im Bild siehst du mal einen Span von 0,5-10MHz, den ich gerade mal 
aufgenommen habe.
Was da angezeigt wird, hat keinerlei Aussagekraft.

Einmal weil die Antenne niemals linear einen so großen Bereich empfangen 
kann und zweitens weil die Auflösung so miserabel ist.

Als Beispiel mal das zweite Bild in dem das 40m-Band abgebildet ist, 
welches gerademal 200kHz anzeigt.
Das zweite Bild ist im ersten Bild integriert, nur finden wirst du es 
dort nicht.

Also, was soll das Ganze?

von Res (resmon)


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CA schrieb:
>
> Also, was soll das Ganze?

Schau dir auf http://rx.linkfanel.net/ ein paar Spektren an, dort kannst 
du auch reinzoomen, dann weisst du was gemeint ist. Die Probleme sieht 
man schon im Wideband.

von CA (Gast)


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Res schrieb:
> Schau dir auf http://rx.linkfanel.net/ ein paar Spektren an,

Nochmal sorry mate, das muss ich mir dort nicht anschauen.

Ich verfüge über ausreichend eigene Messmittel um Spektren darstellen zu 
können.

Im Bild siehst du das Spektrum von 0,5MHz - 10MHz jetzt gemessen mit 
einem Spektrumanalyzer.

Schön zu sehen, daß die Antenne ihre höchste Empfangsleistung im Bereich 
von 7MHz erbringt, darauf ist sie schließlich auch abgestimmt.

Ich verstehe jetzt nur nicht, was du eigentlich sagen möchtest.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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CA schrieb:
> Einmal weil die Antenne niemals linear einen so großen Bereich empfangen
> kann

Warum funktionieren dann WebSDRs wie in Twente?

Klar kann man sich jetzt drüber streiten, was man in so ein Bild hinein 
interpretiert wie hier oben, aber dass es gar keine Aussage hat, würde 
ich nun so auch nicht behaupten. Man kann gut das abends recht dicht 
belegte Mittelwellen-Rundfunkband ausmachen, man kann sogar ein paar 
regionale CB-Stationen ausmachen, und zumindest erkennen, dass im 
Wesentlichen auf der Kurzwelle unterhalb 10 MHz einiges los ist – was 
natürlich für die Tageszeit kein Wunder ist.

Gut, was die paar einzelnen Linien bis zu 17,8 MHz hinauf sind, lässt 
sich ohne rein zu zoomen nicht erklären.

: Bearbeitet durch Moderator
von CA (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Warum funktionieren dann WebSDRs wie in Twente?

Daß du sowas in den Raum stellst, wundert mich jetzt sehr, denn jeder 
weiß, daß Antennen resonanzabhängig sind und somit keine Spektren von 
10MHz im unteren KW-Bereich linear abbilden können, esseidenn es sind 
aperiodische Antennen wie z.B. eine MiniWhip, die auch in Twente 
Verwendung findet.

Jörg W. schrieb:
> Klar kann man sich jetzt drüber streiten, was man in so ein Bild hinein
> interpretiert wie hier oben, aber dass es gar keine Aussage hat, würde
> ich nun so auch nicht behaupten.

Ja bitte, interpretiere mal.

Mit solchen Bildern kann ich allenfalls sagen, wo, in welchem Bereich 
die höchste Aktivität statt findet, aber nichteinmal das stimmt, wenn 
ich davon ausgehe, daß die Antenne periodisch arbeitet.

Schau dir mal mein Bild an: 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/616756/0_5-10MHz.jpg
da siehst du, daß es oberhalb 9,5MHz dunkel wird, nicht wegen der 
Bandgrenze, oder wegen fehlender Aktivität, sondern wegen der Antenne, 
die dort nichtsmehr empfängt.

Wenn jemand solche Bilder postet, ohne weitere Parameter zu benennen, 
dann sind sie schlicht wertlos.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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CA schrieb:

> …, esseidenn es sind
> aperiodische Antennen wie z.B. eine MiniWhip, die auch in Twente
> Verwendung findet.

So ist es, aber deshalb fand ich die pauschale Behauptung, eine Antenne 
könne das gar nicht, naja, zumindest arg unkorrekt. Es gibt genügend 
Breitbandantennen ohne ausgeprägtem Resonanzverhalten. (OK, eine 
logarithmisch-periodische Antenne wäre bei diesen Wellenlängen schon 
etwas unhandlich. ;-)

> Wenn jemand solche Bilder postet, ohne weitere Parameter zu benennen,
> dann sind sie schlicht wertlos.

Die Frage nach der verwendeten Antenne wäre in der Tat angebracht 
gewesen. Aber selbst, wenn man das außer acht lässt, kann man von dem 
Spektrum weiter oben schon mal konstatieren, dass das nicht nach 
normalen Nutzsignalen des unteren Kurzwellenbereich aussieht. Wenn du 
dir das Spektrum von Twente für den gleichen Bereich ansiehst, kann man 
zumindest die Rundfunkbänder doch schon recht klar erkennen.

von CA (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Aber selbst, wenn man das außer acht lässt, kann man von dem
> Spektrum weiter oben schon mal konstatieren, dass das nicht nach
> normalen Nutzsignalen des unteren Kurzwellenbereich aussieht.

Da interpretierst du mehr hinein, als das Bild hergibt. So kühn wäre ich 
nicht.

Aber egal, wenn es darum geht, z.B. einen Störnebel auszumachen, dann 
muß unbedingt einmal die Art der verwendeten Antenne und zum Zweiten 
deren Position benannt werden. Einfach nur ein Bild posten, wie hier 
geschehen, auch ohne zu wissen wie die Software eingestellt ist, geht 
garnicht.

Prinzipiell kann ich jedes beliebige Bild erzeugen, wenn ich an keine 
Vorgaben gezwungen bin.

Also, viel Nebel um nichts.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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CA schrieb:
> Aber egal, wenn es darum geht, z.B. einen Störnebel auszumachen, dann
> muß unbedingt einmal die Art der verwendeten Antenne und zum Zweiten
> deren Position benannt werden.

Zustimmung.

von Dieter P. (low_pow)


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Die farbliche Einstellung kann man ändern, mit der Größe des
Frequenzbereiches ändert sich auch die Frequenzauflösung der 
Darstellung.
Das Problem bleibt aber.Die Oberfläche ist OpenWebRX mit Kiwi WEB SDR.
Die verwendete Antenne hat natürlich einen Einfluss, Störungen dieser
Art sind aber bei mehreren SDRs sichtbar.Beurteilen kann ich
diese Dinge nicht, ob das Smartmeter sind, ist hier nur Spekulation.

Als Vergleich ein anderes Websdr, der RX hat nur eine Drahtantenne,
viel besser.Aber auch hier ändert sich sichtbar der noisefloor,
breitbandig über die Zeit gesehen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter P. schrieb:
> ob das Smartmeter sind

Nee, die brauchen keine Datenrate.

Aber das wäre wohl Stoff für einen neuen Thread (auch, wenn der TE sich 
hier nicht mehr blicken lässt).

von CA (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Aber das wäre wohl Stoff für einen neuen Thread (auch, wenn der TE sich
> hier nicht mehr blicken lässt).

In der Tat, das wäre durchaus einen eigenen Thread wert, denn da gibt es 
viel zu diskutieren.
Die Zuordnung bestimmter Signale zu den Quellen wäre ein interessantes 
Thema.
Da hätte ich ebenfalls Klärungsbedarf :-)

Wer möchte den Thread eröffnen?

von Andreas S. (marais)


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Klaus K. schrieb:
> Viele sind dadurch motiviert, es ist eben nicht nur schnöde Rechnerei
> im Komplexen sondern so richtigen Abschlusswiderstand hat echte
> Vorteile.

Dein Post strotzt vor Rechtschreibfehlern. Das ist sehr unhöflich 
gegenüber den Lesern.

von Klaus K. (Gast)


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> Die verwendete Antenne hat natürlich einen Einfluss, Störungen dieser
> Art sind aber bei mehreren

> denn da gibt es
> viel zu diskutieren.
> Die Zuordnung bestimmter Signale zu den Quellen wäre ein interessantes
> Thema.

Ich stimme zu, auch bei einem Einstiegskurs wie die Vorbereitung auf die 
Lizenzprüfung könnte es (a) mehr und (b) nicht nur den Funkeralltag 
betreffend Wissen zur Störproblematik in/mit der Technik geben.

Wenn ich mich recht erinnere wurde da lediglich auf (HF-)Band-Filter, 
Richtantennen (magnetic loop)  und (Vermeidung von) 
Intermodulationsprodukte verwiesen.
Wer da mehr Info wie in Sachen EMV KnowHow erwartet, wird da enttäuscht. 
Selbst solche Nichtfunker-Alltags-Basics wie die Ferritperle an 
Computerkabel (Mantelwellensperre) kommt (kam?) da im Technikteil nicht 
vor. Aber eigenlich nicht so verwunderlich, das "leitungsgeführte 
Störungen" bei der Ausbildung zu drahtlosen Übertragung nicht so die 
Rolle spielt.

Und Netzteil-entstörprobleme kennt der Funkamateur der am Field-day mit 
dem Batteriegespeisten portable unterwegs ist auch nicht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> Selbst solche Nichtfunker-Alltags-Basics wie die Ferritperle an
> Computerkabel (Mantelwellensperre) kommt (kam?) da im Technikteil nicht
> vor.

Naja, man kann ja nun auch nicht alles unbedingt gleich zu einem 
Prüfungsthema machen. Aber da vieles dort noch bspw. klassisches TVI 
betraf in den bisherigen Fragen (welches es so ohnehin nicht mehr gibt), 
kann man darauf hoffen, dass vielleicht beim Thema Funkstörungen auch 
ein paar Fragen aktualisiert worden sind.

Ansonsten ist für sowas natürlich auch der Smalltalk unter den 
Funkamateuren selbst da, ob nun auf dem Band oder in einer 
Telegram-Gruppe oder bei einem Treffen vor Ort (egal, ob man es 
"OV-Abend" oder irgendwie anders nennt).

von Klaus K. (Gast)


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> Naja, man kann ja nun auch nicht alles unbedingt gleich zu einem
> Prüfungsthema machen.

Wobei es mir eben nicht darum geht, das zu einem "Prüfungsthema" zu 
machen sondern "Allgemeime Entstörung" als Thema in einem 
Einführungs-/Vorbereitungs-Kurs zu sehen.

> Aber da vieles dort noch bspw. klassisches TVI
> betraf in den bisherigen Fragen

So wie der Anhang aus 
http://www.arrl.org/files/file/Technology/tis/info/pdf/8502034.pdf ?!

Ja, so hab ich das auch in Erinnerung, die Entstörung bestand dann 
darin, das man zum Nachbar mit dem gestörten Fernsehbild gehen sollte 
und dann an seiner Antenne einen Eingangsfilter platziert, der die 
HAM-Bänder im VHF rausfiltert.

> (welches es so ohnehin nicht mehr gibt),
Dafür gibt es dutzende "neue" Störszenarien (z.B Solrkraftwerke mit 
(Stör-) Booster)auf die man beim Vorbereitungskurs auch allgemein 
technisch eingehen könnte/sollte.

 Obwohl es (nicht erst) heute üblich die Vorbereitung auf die 
Lizensierung auf Lernen der Antworten der Prüfungsfragen zu reduzieren. 
Aber gerade einer, "der die Lizenz macht" nicht wegen der Funkerei 
nachher sondern wegen dem technischen Fachwissen was dabei vermittelt 
allgemein wird (so interpretiere ich den TO auch), ist die 
Störproblematik wichtig.

Aber derzeit muss man wohl sagen, das man mit der Lizenz zum Funken kein 
KnowHow in dem Bereich Entstörung/EMV erwirbt. Das muss man halt wie 
hingewiesen nebenher und danach im Smalltalk nachholen...


> kann man darauf hoffen, dass vielleicht beim Thema Funkstörungen auch
> ein paar Fragen aktualisiert worden sind.
>
> Ansonsten ist für sowas natürlich auch der Smalltalk unter den
> Funkamateuren selbst

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus K. schrieb:
> Wobei es mir eben nicht darum geht, das zu einem "Prüfungsthema" zu
> machen sondern "Allgemeime Entstörung" als Thema in einem
> Einführungs-/Vorbereitungs-Kurs zu sehen.

Sowas ist ja aber nirgends reguliert, es steht jedem frei, mehr oder 
weniger tief in einem Lehrgang darauf einzugehen.

Aber wie ich schon schrieb, halte ich die ständige Weiterbildung (in 
Form von Smalltalk zwischen Funkamateuren) da für viel wichtiger als 
irgendwelche Lehrgänge, bei denen die Kandidaten doch sowieso erstmal 
das Bestehen der Prüfung zum Ziel haben.

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Jörg W. schrieb:
> Aber wie ich schon schrieb, halte ich die ständige Weiterbildung (in
> Form von Smalltalk zwischen Funkamateuren) da für viel wichtiger als
> irgendwelche Lehrgänge, bei denen die Kandidaten doch sowieso erstmal
> das Bestehen der Prüfung zum Ziel haben.

Prüfung..? Das ist dann aber mehr für die Profis. Ich denke, für eine 
Amateurfunkprüfung ist dieses Thema viel zu komplex und zu kompliziert. 
Grundzüge ja, aber sonst? Heutezutage werden ein Tiefpassfilter und eine 
Mantelstromsperre wohl kaum ausreichen.
Wie man sächsischen Dialekt zu Papier bringt, weiss ich nicht..: 'Der 
gonze Abbarat bäbt..' war die Aussage.  Unterdach TV-Antenne, meine 
Groundplane, 40m, Geloso-Tx ca. 40W, CW. Das war mein Equipment mit der 
dazugehörigen Begebenheit vor mehr als 50 Jahren.

73
Wilhelm

: Bearbeitet durch User
von Gerhard H. (ghf)


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Wilhelm S. schrieb:

> Wie man sächsischen Dialekt zu Papier bringt, weiss ich nicht..: 'Der
> gonze Abbarat bäbt..' war die Aussage.  Unterdach TV-Antenne, meine

Ich hatte mal in der Nachwendezeit einen Fluglehrer, der sagte
zum Strömungsabriss am Flügel, dass der "schloochotsch" erfolgt.
Mit dunklen O.

> 73
> Gerhard

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wilhelm S. schrieb:
> 'Der gonze Abbarat bäbt..' war die Aussage.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile halt einzuhaltende Regeln für 
Einstrahlfestigkeit, auch für Jubel-Elektronik.

Bislang habe ich von Nachbarn noch keine Beschwerden vernommen, wenn ich 
100 W auf Kurzwelle abschicke. Lediglich meine eigene, uralte (und 
vermutlich noch nicht nach CE-Einstrahlfestigkeitsregeln gebaute) 
Mini-Kompaktanlage, die hier als NF-Verstärker fungiert, lässt sich 
zuweilen auf 20 m vernehmen.

von CA (Gast)


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Warum sollte jemand überhaupt noch etwas lernen?

Habe gerade gelesen, daß Goggle jetzt auch eine App entwickelt die 
Geräusche identifizieren kann.

Nachdem es jetzt schon für Pflanzen, Tiere, Geräusche und weiß nicht was 
alles noch, eine App gibt, wird es auch nicht mehr lange dauern, bis du 
über deine SDR-Bildchen Goggle laufen lässt und dann wird dir 
ausgespuckt welches Signal aus welcher Quelle kommt. ;-)

Alexa und Goggle Assitant werden fusionieren und übernehmen sämtliche 
intellektuellen Aufgaben.

Schade, daß ich schon so alt bin...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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CA schrieb:
> Warum sollte jemand überhaupt noch etwas lernen?

Damit es jemanden gibt, der Alexa, Google App etc. weiter bauen kann.

Naja, oder damit man Spaß an der Freude hat. Ist doch ein Hobby.

von CA (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Damit es jemanden gibt, der Alexa, Google App etc. weiter bauen kann.

Ja, die Elite wird es immer geben. Fett schwimmt immer oben. ;-)

von Gerhard H. (ghf)


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Jörg W. schrieb:
> Wilhelm S. schrieb:
>> 'Der gonze Abbarat bäbt..' war die Aussage.
>
> Glücklicherweise gibt es mittlerweile halt einzuhaltende Regeln für
> Einstrahlfestigkeit, auch für Jubel-Elektronik.
>
> Bislang habe ich von Nachbarn noch keine Beschwerden vernommen, wenn ich
> 100 W auf Kurzwelle abschicke. Lediglich meine eigene, uralte (und
> vermutlich noch nicht nach CE-Einstrahlfestigkeitsregeln gebaute)
> Mini-Kompaktanlage, die hier als NF-Verstärker fungiert, lässt sich
> zuweilen auf 20 m vernehmen.

Da hast Du's besser als ich. Ich brauche nur das Handy auf den
Tisch zu legen und die Logitech Brüllwürfel am PC drehen völlig hohl.
tok-tok-tok-tok-tok-tok
Immerhin erstaunlich, zu welcher Basswiedergabe die kleinen Dinger
fähig sind.

Ich habe hier seit mindestens 30 Jahren kein ernstzunehmendes
Funkgerät mehr benutzt; wenn was funktioniert, dann hab' ich kein
Interesse mehr. Selbst die Errichtung einer GPS-Antenne auf dem
Garagendach wurde mit großer Anteilnahme verfolgt (1.5 m hoch, für
das HP/Lucent Frequenznormal).

Ich war auch per default-Einstellung schuld, dass diesen Sommer die
Funksteuerung für's Garagentor meiner Nachbarn nicht mehr ging.
Nachher war's ihre eigene neue Wetterstation im Garten. Und das in
UNSEREM 70 cm-Band! Ich habe vor, nächstes Jahr noch ein paar
EME-Tests auf 70 zu machen. Na, das wird wohl was werden!
(Mit der avisierten Gegenstation ist eine 10-El purer Luxus.)

73, Gerhard.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jörg W. schrieb:
> Glücklicherweise gibt es mittlerweile halt einzuhaltende Regeln für
> Einstrahlfestigkeit, auch für Jubel-Elektronik.

Nach dem ich das Vergnügen hatte, mir die Tage (im vergleich) anzusehen 
welches Spektrum mein Legales TeamTecom und das RT-890 "absondert" und 
dabei erstaunlicherweise (und erfreulicherweise!) feststellen musste das 
mein 890 gar keine "lattenzaun" Schleuder ist, so scheint das noch "zu 
schlecht" geregelt zu sein.

Auf dem Heimweg, Probe aufs Exempel, an gleicher Stelle wie mit dem 890 
(im hausflur) auf die PTT, Kabelfernsehen gestört!

Und nein, ich habe kein Puxing (was nichts anderes als ein TecomDuo ist, 
nur eben nicht mit Team firmware) sondern mein Gerät kommt vom 
Fachhändler.

Da hab ich mich schwer blenden lassen vom Preis! Das 890 erfüllt knapp 
die Anforderungen für Afu Geräte.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> so scheint das noch "zu schlecht" geregelt zu sein.

Du hast die Einstrahlfestigkeit eines Geräts (die Teil der 
Konformitätserklärung ist und daher normalerweise exemplarisch 
nachzuweisen ist) mit der Einstrahlfestigkeit irgendeiner 
ortsunveränderlichen Installation verwechselt.

Ob dein Funkgerät in den Nebenaussendungen jetzt 10 dB über dem 
Grenzwert liegt oder nicht, spielt hier eh keine Geige: es ist ja 
(wahrscheinlich) die Hauptausstrahlung, die in  deiner beobachteten 
Anlage die Störung verursacht.

Inwiefern nun die beobachtete Anlage überhaupt den jeweiligen 
Anforderungen genügt, darf angezweifelt werden – die Feststellung wäre 
im Zweifel Aufgabe der BNetzA.

Dennoch, vor Jahrzehnten hat sich um Einstrahlfestigkeit von 
Jubelelektronik (also den ortsveränderlichen Geräten wie Fernseher und 
Radio) überhaupt niemand seitens der Hersteller geschert, es war dann 
immer die Aufgabe des benachbarten Amateurs, da Abhilfe zu schaffen bei 
Störungen. Das ist inzwischen rein rechtlich nicht mehr so, wenngleich 
es natürlich im Sinne der guten Nachbarschaft hilfreich ist, wenn man 
nicht nur die Störung verursacht, sondern auch Abhilfe zu schaffen in 
der Lage ist.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jörg W. schrieb:
> sondern auch Abhilfe zu schaffen in der Lage ist.

Ich würde es jedenfalls versuchen, ja wenn ich dürfte.

Telekom Verstärker, auf dem gibt's nen großen Aufkleber "Eigentum der 
Deutschen Telekom".
Da darf ich nicht dran!

Jörg W. schrieb:
> es ist ja (wahrscheinlich) die Hauptausstrahlung, die in  deiner
> beobachteten Anlage die Störung verursacht.

Ja was macht die Telekom eigentlich wenn ich jetzt meine A mache, jedoch 
mein reines nutzsignal die Anlage stört. Und das bei geringster 
Leistung. (1W)

Verbieten können sie nix wenn ich laut Messung "nur nutzsignal" in die 
Luft stelle, aber aufriss und entstörung wollen die sicher auch keinen 
machen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Ja was macht die Telekom eigentlich wenn ich jetzt meine A mache, jedoch
> mein reines nutzsignal die Anlage stört. Und das bei geringster
> Leistung. (1W)

Wie genannt, das wird im Zweifelsfalle die BNetzA per Auflage 
entscheiden, und bei nur 1 W kannst du davon ausgehen, dass die Auflage 
nicht dich trifft.

(Insofern ist die Genehmigungsklasse gar keine Frage, selbst jemand mit 
der künftigen Klasse N dürfte ja so viel ausstrahlen.)

von Kilo S. (kilo_s)


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Jörg W. schrieb:
> und bei nur 1 W kannst du davon ausgehen

Das irgendwo ein Kabel mit unzureichender schirmdämpfung liegt und ich 
gar keine Chance habe groß bei der entstörung tätig zu werden.

;-)

Ist schon hart das dies eine Watt Senderausgangsleistung an der 
originalen DuoC Antenne (also kurze Antenne) so Chaos stiftet.
Immerhin ist das genau so, völlig legal, selbst im Jedermannfunk!

von Gerhard H. (ghf)


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Jörg W. schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Ja was macht die Telekom eigentlich wenn ich jetzt meine A mache, jedoch
>> mein reines nutzsignal die Anlage stört. Und das bei geringster
>> Leistung. (1W)
>
> Wie genannt, das wird im Zweifelsfalle die BNetzA per Auflage
> entscheiden, und bei nur 1 W kannst du davon ausgehen, dass die Auflage
> nicht dich trifft.
>
> (Insofern ist die Genehmigungsklasse gar keine Frage, selbst jemand mit
> der künftigen Klasse N dürfte ja so viel ausstrahlen.)

JA, das kann ich bestätigen. Ich hatte vor ~50 Jahren einen FT505
mit Ptot = 66 Watt, bei erlaubten 50 Watt. Ich hab' vorgeschlagen,
eine der beiden Endröhren (KT66??) rauszuziehen. Das hat die Leute
vom Funkstörmeßdienst überhaupt nicht interessiert. Untereinander:
"In paar Monaten kann er mehr als das Doppelte".

Klar, die wussten, das es nervig ist wenn die Sache bald auf
Wiedervorlage kommt. Und dass ich drauf verzichte, eine PL-Brate
zu bauen. Diminshing returns.
Es waren dann mehrere Breitbandverstärker ohne wirkliche Masse-
verbindung beim Nachbarn. Ich war natürlich trotzdem schuld.
Wenn auch nicht für die Post.

Ich bin dann auf unbestimmte Zeit an die TU nach Berlin verzogen.
Clubstation vom Feinsten. Der Nachbar hat sich trotzdem in seiner
Garage mit laufendem Motor selbst entleibt.
Mit seiner Tochter komme ich bestens klar. Guckt eh ASTRA.
Ich hoffe, 10 GHz EME wird funktionieren.

Suche: 10 GHz-Spiegel, 1.8 m oder so + passenden xy-Rotor.
1,2m hab'ich im Keller.
1,8m ist noch Zwergen-Klasse, sollte aber dank DSP grundsätzlich
reichen.

Gerhard

von Al (almond)


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Gerhard H. schrieb:
> Ich hatte vor ~50 Jahren einen FT505
> mit Ptot = 66 Watt, bei erlaubten 50 Watt.

Das sind gerade mal 1,2dB Überschreitung. Abgehakt.

von Maxim (Gast)


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Hannes schrieb:
> seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich neben dem Studium etwas mit
> Amateurfunk.

(dazu Link und Liste - den Rest vom 127-teiligen Beitragssenf ignorier 
ich - TLDR)

https://www.darc.de/der-club/distrikte/o/ortsverbaende/54/funk-an-hochschulen/

    RWTH Aachen - DL0UA
    Hochschule Aalen - DL0FAA
    Technische Universität Berlin - DK0TU
    Ruhr Universität Bochum - DK0UB
    Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
    Technische Universität Braunschweig - DL0IU
    Technische Universität Chemnitz
    Brandenburgische Technische Universität Cottbus - DK0BTU
    Technische Universität Darmstadt - DL0TD
    Dortmunder Hoschulen - DK0DH
    Dortmunder Schulen
    Technische Universität Dresden - DL0TUD
    Fachhochschule Esslingen - DF0HTE
    Fachhochschule Flensburg - DK0FHF
    Hochschule Furtwangen - DL0FHF
    Technische Hochschule Mittelhessen
    Technische Universität Illmenau - DK0TUI
    Fachhochschule Jena - DL0UJ
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - DF0UK
    Technische Universität Kaiserslautern - DL0XK
    Fachhoschule Kiel - DL0FHK
    Hochschule Koblenz
    Universität Köln - DK0UN
    Hochschule Mittweide - DK0MIT
    Fachhochschule Münster - DF0MU
    Hochschule Niederrhein - DF0FN
    Universität Paderborn
    Universität Passau - DA0UP
    Universität Siegen
    Universität Wuppertal
    Fachhochschule Stralsund - DL0HST
    Universität Stuttgart - DK0SU

vlt. haste Glück - Quelle

https://www.darc.de/der-club/distrikte/o/ortsverbaende/54/funk-an-hochschulen/

von Gerhard H. (ghf)


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Kopiert aus dem Württemberg-Rundspuch von heute.
Mich persönlich tangiert das schon lange nicht mehr.
73, Gerhard DK4XP


Amateurfunkprüfungen nach "altem" Fragenkatalog in 2024
AJW-Bundesreferent, Prof. Dr. Matthias Jung, DL9MJ, rechnet mit einem 
erhöhten Prüfungsaufkommen im ersten
Halbjahr 2024. Interessenten, die die Prüfung noch nach dem "alten" 
Fragenkatalog ablegen wollen, sollten sich
möglichst frühzeitig zur Prüfung bei der Behörde anmelden, damit das 
DLZ10 in Dortmund genügend
Prüfungstermine einplanen kann. Falls es noch keinen veröffentlichten 
Prüfungstermin für den Wunschort gibt,
kann auf dem Anmeldeformular auch ein Wunschmonat eingetragen werden.
Es empfiehlt sich, beim Wunschmonat spätestens "Mai 2024" anzugeben, da 
es ab Juni unter Umständen durch
die dann anstehende Umstellung zu knapp werden kann. (Info: DARC 
AJW-Referat

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Das klingt danach, als würde mit dem Stichtag im Juni wirklich alles 
komplett umgestellt, und dann mit dem Stufen-Schema.

: Bearbeitet durch Moderator
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nun ist die Katze aus dem Sack, und der TE kann sich überlegen, ob er 
schnell noch an einer der Prfüfungen bis Juni 2024 teilnehmen möchte 
oder danach.

von Harry M. (hmr)


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Hallo,

ich würde die Lizenz vor einer Änderung machen. Dann weiß man was 
drankommt.
Hier am Ende mitgegeben wurden die neuen Prüfungsfragen. Etwas wird sich 
immer ändern.

Zum Lernen: im Schnitt ist man mit einem Jahr dabei. Die Profis welche 
das in einem Monat machen kenne ich. Das sind keine Funkamateure sondern 
Leute welche alles besser wissen. So etwas gibt es auch. Leider.

Man lernt viel und querbeet. Unnütz ist fast nichts. Irgendwann braucht 
man es mal und dann weiß man vielleicht noch darüber.

Wer schon mit dem Beispiel kommt daß man etwas nicht benötigt oder daß 
etwas unwichtig ist der sollte beim CB-Funk bleiben. Das sind die mit 
Nachbrenner welche auf dem Band unnötig stören. Ich meine nicht die 
CBler sondern die welche alles unnötig finden, und in einem Monat oder 
in 5... mit "hervorragenden" Noten die Lizenz bestehen.

Mach es, lerne kontinuierlich und zieh es durch.

Viele Grüße

  Harry.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Harry M. schrieb:
> Die Profis welche das in einem Monat machen kenne ich. Das sind keine
> Funkamateure sondern Leute welche alles besser wissen.

Ah ja. Du kennst sie also alle.

Es geht halt nichts über ein gutes Vorurteil.

Mag es jeder so tun, wie er gern die Zeit investieren will. Man kann den 
Stoff prüfungsreif problemlos in ein paar Wochen drauf bekommen (das 
konnte man sogar zu Zeiten, als es noch keine "Kreuzchen-Prüfung" war 
und man noch CW lernen musste), aber man kann sich auch ein halbes oder 
ganzes Jahr Zeit nehmen – dann natürlich nur noch gemäß dem neuen 
Fragenkatalog

> Unnütz ist fast nichts.

Naja, bei der alten Prüfung noch Dinge über Packet Radio zu lernen ist 
schon fast unnütz, denn das macht keiner mehr. Auch Röhrenverstärker 
wird nur noch ein sehr kleiner Teil der Funkamateure jenseits 
nostalgischer Erinnerungen oder Projekte gut finden. Auch wenn sie schön 
robust waren, der Wirkungsgrad ist aus heutiger Sicht unterirdisch (wenn 
man die nötige Heizleistung mit einbezieht), und die Risiken einer 
Arbeit mit Hochspannung muss man sich zum Glück nicht mehr unbedingt 
freiwillig antun.

Aber klar, dass Dinge sich mit der Zeit verändern, ist völlig normal. 
"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit." ist ein Spruch, der 
sicher auch auf den Amateurfunk zutrifft.

von Harry L. (mysth)


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Jörg W. schrieb:
> Aber klar, dass Dinge sich mit der Zeit verändern, ist völlig normal.
> "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit." ist ein Spruch, der
> sicher auch auf den Amateurfunk zutrifft.

Vollkommen Richtig!
Das Problem des AFU ist allerdings, daß mehr OMs gehen, als nachkommen.
Eine Änderung dieses Trend kann ich derzeit auch nicht erkennen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Harry L. schrieb:
> Das Problem des AFU ist allerdings, daß mehr OMs gehen, als nachkommen.

Ja, weil der Amateurfunk früher eine andere Bedeutung hatte. Die, die 
lediglich kommunzieren möchten, machen das heute übers Internet. Es 
kommen dann nur noch die nach, die an der Technik "Funk" interessiert 
sind: Bau und Modifikation eigener Sender, Beschäftigung mit Antennen, 
Beschäftigung mit der Funkausbreitung der verschiedenen Frequenzen, 
Conteste natürlich auch.

von Dieterich (einermehr)


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Hallo

Harry M. schrieb:
> Die Profis welche
> das in einem Monat machen kenne ich. Das sind keine Funkamateure sondern
> Leute welche alles besser wissen. So etwas gibt es auch. Leider.


Nein - das sind tatsächlich Profis, welche die Technik und Theorie 
dahinter schon von ihrer Ausbildung und (oder) dem Hobby her schon 
beherrschen und sich höchstens an die Art und Formulierung der Fragen 
gewöhnen müssen.
Und die Technik ist und war schon immer der Teil mit dem höchsten 
Lernaufwand und den man nicht auswendig lernen (sondern wirklich 
verstehen muss um zu bestehen) kann und konnte.

Wenn diese vorgebildeten Profis dann auch noch aktive SWL waren und 
optimaler Weise sogar immer noch noch sind (im Afu  funktioniert SWL 
sein das immer noch, aber auch Rundfunk hatte -leider 
Vergangenheitsform,- viel gebracht. Leider ist der verbliebende KW 
Rundfunk vom Umfang, Angebot und die Programminhalte betreffend  in 
keiner Weise mit dem zu vergleichen, was es bis in den frühen 90er 
Jahren gab - aber ich schweife ab und reiß ohne Not meine alten Wunden 
auf...) eigentlich die Wartezeit bis in der jeweiligen Region eine 
Prüfung stattfindet, der begrenzende "bremsende" Faktor.


Gerade diese Profis bereichern den Afu und sorgen dafür, dass der Afu 
zumindest etwas auf den technisch aktuellen bleibt, und selten sogar 
(mittlerweile aber mehr Software für Übertragungsverfahren) etwas 
unabhängig von der Industrie neu entwickelt wird.

: Bearbeitet durch User
von CA (Gast)


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Harry M. schrieb:
> Zum Lernen: im Schnitt ist man mit einem Jahr dabei. Die Profis welche
> das in einem Monat machen kenne ich. Das sind keine Funkamateure sondern
> Leute welche alles besser wissen. So etwas gibt es auch. Leider.

Ja, es gibt Leute die alles besser wissen, zum Glück, nicht 
leider....und sie sind auch Funkamateure.

Ja, da gibt es welche, die machen die AFu-Prüfung quasi in der 
Mittagspause, ganz nebenbei. Das sehe ich als ganz großen Gewinn für das 
Hobby an.

Steck deinen Neid weg und freue dich, wenn sich solch ein Profi die Zeit 
nimmt, dir etwas zu erklären.

von Jens B. (dasjens)


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Harry M. schrieb:
> Hallo,
>
> Zum Lernen: im Schnitt ist man mit einem Jahr dabei. Die Profis welche
> das in einem Monat machen kenne ich. Das sind keine Funkamateure sondern
> Leute welche alles besser wissen. So etwas gibt es auch. Leider.
>

Und warum schaffen die das so schnell?
Bestimmt nicht aus Dummheit.
Warum hast Du was gegen Leute die es besser wissen?
Ich fände es besser mehr solche Menschen zu kennen, als die die sich nur 
einbilden etwas zu wissen. Denn bei ersteren kann man etwas lernen.

von Dieter P. (low_pow)


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Bild afu_NF404_seite_65.png

Antwort A ist richtig.

Ahh, ja.Dann brauche ich ja gar kein Filter, auch das Antennenkabel
läßt den gewünschten Frequenzbereich direkt durch.
Die Frage bezieht sich auf das Filter hinter einem VHF-Sender.

Ob man manche Antworten im Fragenkatalog nochmal durchsehen sollte?

Mit meiner Logik würde ich diese Prüfung wohl nicht bestehen,
was mich allerdings recht wenig kümmert.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter P. schrieb:
> Mit meiner Logik würde ich diese Prüfung wohl nicht bestehen,
> was mich allerdings recht wenig kümmert.

Wieso? Welche der vier Antwortmöglichkeiten würde denn deiner Logik 
entsprechen?

Ja, in der ersten Antwort fehlt das Wort "nur" – aber die anderen drei 
kannst du doch auf jeden Fall schon mal ausschließen.

von CA (Gast)


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Dieter P. schrieb:
> Antwort A ist richtig.
>
> Ahh, ja.Dann brauche ich ja gar kein Filter, auch das Antennenkabel
> läßt den gewünschten Frequenzbereich direkt durch.

Du bist genau der Kandidat, der dank Multiple Choice nur auf die 
richtige Antwort hin lernt, ohne die dazugehörigen Grundlagen zu 
verstehen.

Das habe ich schon früh in diesem Thread angesprochen:

CA schrieb:
> Leider ist dieses Muliple Choice bei Prüfungen vieler Art zum Standard
> geworden. Das verführt nur dazu, die richtigen Antworten auswendig zu
> lernen, ohne die zu Grunde liegenden Kenntnisse zu erwerben. 4 Wochen
> nach der Prüfung ist dann alles wieder vergessen.

Setzen 6. Von mir bekommst du keine Lizenz ;-)

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Und gilt die Antwort nur für ein Filter hinter einem *VHF*-Sender?
Wirklich ein Schmarrn. Das kann man nur auswendig lernen. Jedes tiefere 
Nachdenken führt zu Übersprunghandlungen.
Ich plädiere für mündliche Prüfungen. Aber bitte keine AI als 
Fragesteller!
Auslassungspunkte werden in diesem Fall auch nicht geklempt. Die 
Fragebögen sollten wirklich überarbeitet werden!

von Jens B. (dasjens)


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Kay-Uwe R. schrieb:
> Und gilt die Antwort nur für ein Filter hinter einem *VHF*-Sender?

Warum sollte es? Vielleicht, vielleicht auch nicht, darum geht es auch 
nicht.

> Wirklich ein Schmarrn. Das kann man nur auswendig lernen. Jedes tiefere
> Nachdenken führt zu Übersprunghandlungen.

Oberwellenunterdrückung => da ergibt sich die Antwort von ganz alleine.

> Ich plädiere für mündliche Prüfungen. Aber bitte keine AI als
> Fragesteller!
> Auslassungspunkte werden in diesem Fall auch nicht geklempt. Die
> Fragebögen sollten wirklich überarbeitet werden!

Da würdest Du aber sicher nicht bestehen, wenn man deinen Text so liest.

: Bearbeitet durch User
von Carsten S. (dg3ycs)


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Jörg W. schrieb:
> Wieso? Welche der vier Antwortmöglichkeiten würde denn deiner Logik
> entsprechen?
>
> Ja, in der ersten Antwort fehlt das Wort "nur" – aber die anderen drei
> kannst du doch auf jeden Fall schon mal ausschließen.

Also ich finde die Frage auch äusserst unglücklich formuliert. Bezieht 
sich das "gewünscht" auf den Sender oder den Filter? Und wenn auf den 
Filter, dann ist die Frage doch was ist bei einem Filter der 
"gewünschte" Frequenzbereich?

Der Bereich den man durchlassen möchte oder der Bereich den man Sperren 
möchte?
In der Realität des (Hobby- und auch beruflichen-) Entwicklers ist es 
doch mal das eine oder das andere auf das man vorrangig optimiert. Auch 
bei einem Sender...
Und je nachdem auf was man hier das schwammige  "Gewünscht" bezieht ist 
halt Antwort A oder D logisch.

Besser, weil eindeutig, wäre es hier eine Formulierung wie 
Sendefrequenz, Betriebsfrequenz, zur Kommunikation genutzte Frequenz 
etc. Zu verwenden.

Gruß
Carsten

von Jens B. (dasjens)


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Carsten S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Wieso? Welche der vier Antwortmöglichkeiten würde denn deiner Logik
>> entsprechen?
>>
>> Ja, in der ersten Antwort fehlt das Wort "nur" – aber die anderen drei
>> kannst du doch auf jeden Fall schon mal ausschließen.
>
> Also ich finde die Frage auch äusserst unglücklich formuliert. Bezieht
> sich das "gewünscht" auf den Sender oder den Filter? Und wenn auf den
> Filter, dann ist die Frage doch was ist bei einem Filter der
> "gewünschte" Frequenzbereich?

Steht doch eineindeutig da: "Welche Eigenschaft sollte ein hinter einem 
VHF-Sender geschaltetes Filter haben?"

Der Frequenzbereich ist garantiert nicht der mit dem man nicht arbeitet.

>
> Der Bereich den man durchlassen möchte oder der Bereich den man Sperren
> möchte?

Du willst etwas Senden, also ist Sperren des gewünschten Signals bei 
einem Filter leicht Supoptimal.
Filter, nicht Dummyload, nicht attenuator, nein, Filter.

> In der Realität des (Hobby- und auch beruflichen-) Entwicklers ist es
> doch mal das eine oder das andere auf das man vorrangig optimiert. Auch
> bei einem Sender...

Und das wäre was?

> Und je nachdem auf was man hier das schwammige  "Gewünscht" bezieht ist
> halt Antwort A oder D logisch.

Seit wann sperren Filter die gewünschten Bereiche?

>
> Besser, weil eindeutig, wäre es hier eine Formulierung wie
> Sendefrequenz, Betriebsfrequenz, zur Kommunikation genutzte Frequenz
> etc. Zu verwenden.

Völlig unnütze Angaben.

: Bearbeitet durch User
von Morty S. (Gast)


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Die Frage steht nicht allein auf dem Prüfungszettel sondern im Kontext 
(siehe Anhang). Für diejenigen, die das Blockbild des Gerätes nicht im 
Kopf parat haben, ist im Kontext dargestellt für welches Gerät diese 
Prüfung gilt.

BTW: Wer das Blockbild eines Funk-Senders nicht kennt, ist ohnehin 
falsch bei Funk-Lizenz-Prüfung.

> In der Realität des (Hobby- und auch beruflichen-) Entwicklers ist es
> doch mal das eine oder das andere auf das man vorrangig optimiert. Auch
> bei einem Sender...
> Und je nachdem auf was man hier das schwammige  "Gewünscht" bezieht ist
> halt Antwort A oder D logisch.

Ehrlich, wer tatsächlich die Optimierung einer "Störaussendung" als 
gewünscht ansieht, ist meines Erachtens ein Kandidat für die MPU.
Denn bei diesen liegt das Problem weniger im technischen Verständnis als 
in der charakterlichen Eignung für den Funkbetriebsdienst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Medizinisch-Psychologische_Untersuchung

von Kilo S. (kilo_s)


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Beim Blockschaltbild ist die Antwort A, bei der zweiten Frage ebenfalls 
A.

Die Frage war weder schlecht noch unverständlich gestellt für meinen 
Geschmack.

Aber ich solle nicht vor dem ersten Kaffee posten. :-/

: Bearbeitet durch User
von Dieter P. (low_pow)


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Der fehlende Bezug zum Senderblockschaltbild wäre für mich
die Erklärung, sogesehen.
>Aber ich solle nicht vor dem ersten Kaffee posten. :-/
In diesem Katalog ist die richtige Antwort in der Regel immer A,
anders als dann bei einer Prüfung.Es wurde auch irgendwo erwähnt.

Das Blockschaltbild bei NF201 ( RX ) dürfte in der Realität kaum mehr
zu finden sein.

>Ahh, ja.Dann brauche ich ja gar kein Filter...
Vielleicht hat auch da bei mir der Kaffee gefehlt...

Letztendlich werden die Leute entscheiden ob sich Klasse N etablieren
wird.Ob es dann dazu auch passende Fertiggeräte gibt, ist sicher ein
anderes Thema.Eine Handfunke ist halt kein Stationsgerät.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter P. schrieb:
> Das Blockschaltbild bei NF201 ( RX ) dürfte in der Realität kaum mehr
> zu finden sein.

Von einem Wideband SDR abgesehen*), wüsste ich nicht wieso. Dass das 
Diodensymbol natürlich nicht etwa für einen AM-Detektor steht sondern 
allgemein für "Demodulator", sollte offensichtlich sein.

*) Ein Wideband-SDR hat im Eingang nur einen Tiefpass, keinen Bandpass.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Dieter P. schrieb:
> Ahh, ja.Dann brauche ich ja gar kein Filter, auch das Antennenkabel
> läßt den gewünschten Frequenzbereich direkt durch.

Die Frage lautet nicht: "Welche ausschließliche Eigenschaft sollte ein
hinter einem VHF-Sender geschaltetes Filter haben?"

Von den schätzungsweise 269473 Eigenschaften, die ein Filter haben kann,
gibt es

- welche, die für den Einsatz hinter einem VHF-Sender erwünscht sind,

- welche, die dafür unerwünscht sind, und

- welche, die neutral (also egal) sind.

In der Aufgabenstellung sind von den 269473 Eigenschaften 4 zur näheren
Begutachtung herausgepickt worden. Für jede dieser Eigenschaften (A, B,
C und D) kannst du nun entscheiden, ob sie erwünscht, unerwünscht oder
neutral ist. Stellt sich heraus, dass genau eine dieser Eigenschaften
wünschenswert ist, hat die Aufgabe eine eindeutige Lösung.

Ich bin zwar kein HF-Experte, habe mich aber trotzdem mal an die Aufgabe
herangewagt. Meiner Meinung nach ist

- A erwünscht (ja, sogar gefordert)
- B unerwünscht
- C unerwünscht
- D unerwünscht

Falls das so stimmt (wovon ich fast ausgehe), existiert die Lösung und
ist eindeutig :)

Somit ist die Aufgabe absolut sauber formuliert und bedarf daher keiner
Überarbeitung.

: Bearbeitet durch Moderator
von Carsten S. (dg3ycs)


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Jens B. schrieb:
> Carsten S. schrieb:
>> Also ich finde die Frage auch äusserst unglücklich formuliert. Bezieht
>> sich das "gewünscht" auf den Sender oder den Filter? Und wenn auf den
>> Filter, dann ist die Frage doch was ist bei einem Filter der
>> "gewünschte" Frequenzbereich?
>
> Steht doch eineindeutig da: "Welche Eigenschaft sollte ein hinter einem
> VHF-Sender geschaltetes Filter haben?"
>
> Der Frequenzbereich ist garantiert nicht der mit dem man nicht arbeitet.
Ein Filter hat einen Sperrbereich und einen Durchlassbereich.
(Wenn man jetzt mal von Sonderfällen wie dem Allpass absieht)
Also einen Frequenzbereich in dem eine möglichst hohe Sperrwirkung 
gewünscht ist und einen Frequenzbereich in dem eine möglichst geringe 
Dämpfung gewünscht ist.
Sowohl der Sperr- wie auch der Durchlassbereich sind im Sinne des 
Filters gewünschte Frequenzbereiche. Zwar Frequenzbereiche in denen sich 
die gewünschten Eigenschaften auf gegensätzliche Eigenschaften beziehen, 
aber dennoch beides gewünscht.

>> Der Bereich den man durchlassen möchte oder der Bereich den man Sperren
>> möchte?
>
> Du willst etwas Senden, also ist Sperren des gewünschten Signals bei
> einem Filter leicht Supoptimal.
> Filter, nicht Dummyload, nicht attenuator, nein, Filter.

Ich will etwas Senden.
Und immer wenn ich mit einem Sender etwas Senden möchte, dann möchte ich 
möglichst wenige Störungen verursachen. Zum einen weil dies in den 
Frequenznutzungsbestimmungen so vorgeschrieben ist und zum anderen 
alleine schon aus Rücksichtnahme.
Das bedeutet ich möchte ich dem Frequenzbereich wo mein Sendesignal ist 
eine geringe Sperrwirkung haben, in dem Frequenzbereich den ich vor 
ungewollten Aussendungen schützen will eine Maximale Sperrwirkung.

>
>> In der Realität des (Hobby- und auch beruflichen-) Entwicklers ist es
>> doch mal das eine oder das andere auf das man vorrangig optimiert. Auch
>> bei einem Sender...
>
> Und das wäre was?
Je nach Sendertopologie und Zielsetzung:
Minimale Dämpfung im Passband, aber auch mal eine Mindestdämpfung im 
Sperrband bei gegebenen Maximalabmessungen (oder Maximalaufwand), auch 
wenn dies höhere Verluste im Passband bedeutet.
ODer möglichst geringe Welligkeit/konstanter Phasengang im Passband, 
steile Flanken etc.
Es gibt auch Fälle wo man, selbst wenn die Anforderungen an die 
Nebenaussendungen eingehalten werden, so gezielt nochmals einzelne 
Frequenzbereiche z.b. mit einem Sperrfilter nochmals bedämpft um z.B. 
den Einfluss auf besonders Schützenswerte Funkanwendungen im Nahbereich 
des Senders noch besser zu entkoppeln.
Oder auch nur um z.B. nicht die eigene Eingabe bei Vollduplexverkehr zu 
stören (Hier Abhängig davon ob ggf. relevante Frequenzanteile vorhanden 
sind...)
>
>> Und je nachdem auf was man hier das schwammige  "Gewünscht" bezieht ist
>> halt Antwort A oder D logisch.
>
> Seit wann sperren Filter die gewünschten Bereiche?
Von Ausnahmen (siehe o.g. Allpass) abgesehen hoffentlich von Anfang an.
Im gewünschten Durchlassfrequenzbereich minimale Dämpfung. Im 
Gewünschten Sperrfrequenzbereich hohe Dämpfung.
Wie schon von mir geschrieben: Es kommt darauf an ob man das "gewünscht" 
für den Frequenzbereich auf den Sender (dann könnte man argumentieren 
das eigentlich wirklich nur die Sendefrequenz gemeint ist) oder auf den 
Filter bezieht. Und wenn man das auf den Filter bezieht ist halt die 
Frage auf welche Eigenschaft des Filters man es bezieht.
>
>>
>> Besser, weil eindeutig, wäre es hier eine Formulierung wie
>> Sendefrequenz, Betriebsfrequenz, zur Kommunikation genutzte Frequenz
>> etc. Zu verwenden.
>
> Völlig unnütze Angaben.
Nö...
Es geht hier ja nicht darum was du oder ich in die Frage 
hineininterpretieren. Sondern es geht darum wie man die Frage mit den 
gegebenen Informationen dem Wortlaut nach überhaupt interpretieren kann. 
Auch wenn man (Beispielsweise) kein Muttersprachler ist.
Und wenn sich aus dem Wortlaut mehr als eine (sich widersprechende) 
Antwortmöglichkeit ergeben kann ist die Frage schwammig formuliert. Auch 
wenn 95% die so wie vom Fragesteller gewollt interpretieren.
Lässt eine Frage Interpretationsspielraum zu, dann ist die Frage 
schlicht und einfach schlecht formuliert.
PUNKT!

Ich habe jetzt auch schon ein paar Jahre Erfahrung mit beruflichen 
Auszubildenden wie auch mit der Einarbeitung von (studierten) 
Berufsanfängern. Manchmal auch eigentlich erfahrenen Personen.
Auch habe ich schon anderen zur Afu Lizenz verholfen...
(Von Hobbyunterstützung Elektronik allgemein ganz zu schweigen)
Und da kann ich sagen das meine Erfahrung ganz klar sagen darauf hinaus 
läuft das es bei jeder Uneindeutigkeit früher oder später (meist früher) 
jemanden geben wird der es anders versteht als derjenige der die Frage 
formuliert hat oder wie man sie selbst verstehen würde.
Murphys Law.

Und so lange die "andere" Interpretation dem Wortlaut nach ebenfalls 
zulässig ist, so lange darf sich daraus keine als Falsch zu wertende 
Antwort ergeben können!

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,
Morty S. schrieb:
> Die Frage steht nicht allein auf dem Prüfungszettel sondern im Kontext
> (siehe Anhang). Für diejenigen, die das Blockbild des Gerätes nicht im
> Kopf parat haben, ist im Kontext dargestellt für welches Gerät diese
> Prüfung gilt.
>
> BTW: Wer das Blockbild eines Funk-Senders nicht kennt, ist ohnehin
> falsch bei Funk-Lizenz-Prüfung.

Das solltest du dir aber noch einmal genauer ansehen...
Das Blockschaltbild gehört (alleine) zur Frage NF403.
Die Frage mit den Filter ist aber Frage NF404.
Die stehen zwar so im Musterkatalog untereinander, aber in der realen 
Prüfung kann jede völlig unabhängig voneinander stehen. Oder auch gar 
keine von beiden.
Dieser Umstand ist doch auf Seite 4 und 5 des Fragenkatalogs erklärt.

Das ist ja gerade das Wichtige bei der Formulierung dieser Fragen:
ALLE für die Beantwortung relevanten Informationen müssen EINDEUTIG 
alleine aus der Fragestellung heraus hervorgehen ohne irgendwelche Dinge 
implizit vorrauszusetzen. Es soll das (hier technische) Fachniveau 
geprüft werden.

Es soll nicht geprüft werde ob jemand bei einer etwas ungenauen 
Definition dasselbe herausliest wie 95% der Leser das wegen Impliziten 
Annahmen ebenfalls machen oder aber weil er z.B. Nichtmuttersprachler 
bzw. wegen vorliegen bestimmter Krankheitsbilder eine dem exakten 
Wortlaut nach ebenfalls zulässige aber, wegen des Fehlen von impliziten 
Annahmen etwas von dem Mehrheitsverständnis der Frage etwas 
Abweichendes, Textverständnis der Frage hat.
>
>> In der Realität des (Hobby- und auch beruflichen-) Entwicklers ist es
>> doch mal das eine oder das andere auf das man vorrangig optimiert. Auch
>> bei einem Sender...
>> Und je nachdem auf was man hier das schwammige  "Gewünscht" bezieht ist
>> halt Antwort A oder D logisch.
>
> Ehrlich, wer tatsächlich die Optimierung einer "Störaussendung" als
> gewünscht ansieht, ist meines Erachtens ein Kandidat für die MPU.
> Denn bei diesen liegt das Problem weniger im technischen Verständnis als
> in der charakterlichen Eignung für den Funkbetriebsdienst.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Medizinisch-Psychologische_Untersuchung

Solche Töne wo man doch das beste Beispiel für das Problem bei der Frage 
des Textverständnisses ist... Zwei Aussagen gemacht und dabe in Zwei von 
Zwei abwegige Interpretationen geliefert.

Zuerst den Erklärenden Text zu den Prüfungsfragen, insbesondere die 
letzten beiden Absätze auf Seite 4, anders verstanden wie ihn die 
Verfasser und vermutlich 99% der Leser verstehen werden und dann aus 
einem Text zum Hinweis das bei dem Entwurf von Filtern verschiedene 
Designkriterien zur Anwendung kommen den Wunsch nach Optimierung von 
Störaussendungen gelesen.
(wobei Optimierung ja auch in beide Richtungen gehen kann... also auch 
als Reduzierung verstanden werden könnte... Was wieder das 
selbstverständlich wünschenswerte Ziel wäre... Soviel zum Thema 
Eindeutigkeit!)

Nochmals: Bei der Formulierung von Prüfungsfragen geht es nicht darum 
wie die Mehrheit die Frage versteht sondern darum wie man die Frage 
überhaupt verstehen KÖNNTE ohne das man dem expliziten Wortlaut der 
Frage nach Falsch liegt.
Ohne jede implizite Annahme!

Gruß
Carsten

von Jens B. (dasjens)


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Carsten S. schrieb:
> Jens B. schrieb:
>> Carsten S. schrieb:
>>> Also ich finde die Frage auch äusserst unglücklich formuliert. Bezieht
>>> sich das "gewünscht" auf den Sender oder den Filter? Und wenn auf den
>>> Filter, dann ist die Frage doch was ist bei einem Filter der
>>> "gewünschte" Frequenzbereich?
>>
>> Steht doch eineindeutig da: "Welche Eigenschaft sollte ein hinter einem
>> VHF-Sender geschaltetes Filter haben?"
>>
>> Der Frequenzbereich ist garantiert nicht der mit dem man nicht arbeitet.
> Ein Filter hat einen Sperrbereich und einen Durchlassbereich.
> (Wenn man jetzt mal von Sonderfällen wie dem Allpass absieht)
> Also einen Frequenzbereich in dem eine möglichst hohe Sperrwirkung
> gewünscht ist und einen Frequenzbereich in dem eine möglichst geringe
> Dämpfung gewünscht ist.
> Sowohl der Sperr- wie auch der Durchlassbereich sind im Sinne des
> Filters gewünschte Frequenzbereiche. Zwar Frequenzbereiche in denen sich
> die gewünschten Eigenschaften auf gegensätzliche Eigenschaften beziehen,
> aber dennoch beides gewünscht.
>
>>> Der Bereich den man durchlassen möchte oder der Bereich den man Sperren
>>> möchte?
>>
>> Du willst etwas Senden, also ist Sperren des gewünschten Signals bei
>> einem Filter leicht Supoptimal.
>> Filter, nicht Dummyload, nicht attenuator, nein, Filter.
>
> Ich will etwas Senden.
> Und immer wenn ich mit einem Sender etwas Senden möchte, dann möchte ich
> möglichst wenige Störungen verursachen. Zum einen weil dies in den
> Frequenznutzungsbestimmungen so vorgeschrieben ist und zum anderen
> alleine schon aus Rücksichtnahme.
> Das bedeutet ich möchte ich dem Frequenzbereich wo mein Sendesignal ist
> eine geringe Sperrwirkung haben, in dem Frequenzbereich den ich vor
> ungewollten Aussendungen schützen will eine Maximale Sperrwirkung.
>
>>
>>> In der Realität des (Hobby- und auch beruflichen-) Entwicklers ist es
>>> doch mal das eine oder das andere auf das man vorrangig optimiert. Auch
>>> bei einem Sender...
>>
>> Und das wäre was?
> Je nach Sendertopologie und Zielsetzung:
...

Sorry, Du schreibst einfach nur Müll.

>>
>>> Und je nachdem auf was man hier das schwammige  "Gewünscht" bezieht ist
>>> halt Antwort A oder D logisch.
>>
>> Seit wann sperren Filter die gewünschten Bereiche?
>" blahblahblah" Und wenn man das auf den Filter bezieht ist halt die
> Frage auf welche Eigenschaft des Filters man es bezieht.

Das steht ganz genau da.


>>
>>>
>>> Besser, weil eindeutig, wäre es hier eine Formulierung wie
>>> Sendefrequenz, Betriebsfrequenz, zur Kommunikation genutzte Frequenz
>>> etc. Zu verwenden.
>>
>> Völlig unnütze Angaben.
> Nö...
> Es geht hier ja nicht darum was du oder ich in die Frage
> hineininterpretieren. Sondern es geht darum wie man die Frage mit den
> gegebenen Informationen dem Wortlaut nach überhaupt interpretieren kann.

Da gibt es nichts zu Interpretieren. Wenn es zu Interpretieren wäre, 
dann wären alle Antworten richtig.

> Auch wenn man (Beispielsweise) kein Muttersprachler ist.

Sorry, dann Sprache lernen, sonst nix mit lizenz.

> Und wenn sich aus dem Wortlaut mehr als eine (sich widersprechende)
> Antwortmöglichkeit ergeben kann ist die Frage schwammig formuliert.

Da ist garnichts schwammig.

> PUNKT!
Alles klar. Jetzt fehlt noch "Fakt".

> Ich habe jetzt auch schon ein paar Jahre Erfahrung mit beruflichen
> Auszubildenden wie auch mit der Einarbeitung von (studierten)
> Berufsanfängern.

Von dem bisherig gelesenem gehörst Du auch zu der Truppe, und das seit 
Jahrzehnten.

> Und so lange die "andere" Interpretation dem Wortlaut nach ebenfalls
> zulässig ist, so lange darf sich daraus keine als Falsch zu wertende
> Antwort ergeben können!

Tut es auch nicht.


Inhaltlich nur Schrott.
Kann es sein, daß Du nur trollst? Dann 10 Punkte.


Wie hast Du nur die Lizenz geschafft? Falls das Rufzeichen stimmt.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bitte keine persönlichen Anfeindungen!

von Carsten S. (dg3ycs)


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Jörg W. schrieb:
> Bitte keine persönlichen Anfeindungen!

Lass ihn ruhig...
Wenn er es doch halt nicht anders kann.
Damit zeigt er doch genau was von ihm fachlich und menschlich zu halten 
ist.

Daher: Lasst es bitte auch genau so stehen
;-)

Gruß
Carsten

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nichts gegen eine fachliche Diskussion, aber persönliche Angriffe 
gehören einfach nicht hierher.

Fachlich, Carsten, ist deine Denkweise viel zu spitzfindig. Mag sein, 
dass man hätte die Frage irgendwie geschickter formulieren können, aber 
angesichts der gegebenen Antwortmöglichkeiten sehe ich es wie Yalu, kann 
man mit nur wenig Nachdenken die drei falschen Antworten bequem 
aussortieren.

Auch wenn das Blockschaltbild natürlich zu einer anderen Frage gehört, 
sollte man als Prüfungskandidat schon in etwa ein solches 
Blockschaltbild vor Augen haben, wenn man die Frage liest. Ist ja nun 
auch wirklich nicht schwierig.

von Kilo S. (kilo_s)


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Yalu X. schrieb:
> In der Aufgabenstellung sind von den 269473 Eigenschaften 4 zur näheren
> Begutachtung herausgepickt worden.

Logik... und mal blöd und für alle möglichst leicht zu formulieren:
(Alles rein theoretisch!)

Hinter einm VHF TRX willst du einen Tiefpassfilter mit einer hohen 
Dämpfung bei F_nutzsignal x 2, und noch viel mehr Dämpfung bei allen 
vielfachen größer f×n der nutzfrequenz. Dein Nutzsignal soll so wenig 
wie möglich gedämpft werden und der Filter möglichst genau auf 50Ohm 
angepasst sein.

Warum?

Damit deine Endstufe nicht noch zusätzlich (reine Theorie) 1W auf 290MHz 
raushustet und damit womöglich in Bereichen stört wo du effektiv KEIN 
Signal "hinstellen" willst bzw. Darfst.

Das ist die logische, graue, Theorie hinter dieser Frage.

Es geht um die ANGEBRACHTE Filterung für die Einhaltung der 
nebenaussendungen. Nicht Um um duplexfilter, nicht um spezielle 
anwendungfälle bei denen zusätzlich notchfilter benötigt werden...


Um die blöden 60dB Unterdrückung der nebenaussendungen...


Alles weiter kommt im Betrieb, und notchfilter sind nicht nur damit 
andere nicht gestört werden sondern auch um selbst übersteuerung von 
Empfängern (als beispiel) zu verhindern, nützlich.

: Bearbeitet durch User
von Jens B. (dasjens)


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Jörg W. schrieb:
> Bitte keine persönlichen Anfeindungen!

An welcher Stelle wurde angefeindet?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens B. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Bitte keine persönlichen Anfeindungen!
>
> An welcher Stelle wurde angefeindet?

Lies dir bitte einfach deine Beiträge nochmal durch und schau nach, an 
welchen Stellen du persönlich wirst. Sowas bringt eine fachliche 
Diskussion keinesfalls voran.

von CA (Gast)


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Schon schlimm genug, daß der Sermon vom Carsten hier steht; den dann 
aber auch noch in voller Länge zu zitieren, somit quasi zweimal hier 
einzustellen, ist eine Zumutung,

von Kilo S. (kilo_s)


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Der geneigte und geeignete Leser wird seine Informationen aus diesem 
Beitrag ziehen und für sich verwerten.



Jetzt ist doch aber mal gut mit OT.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Jörg W. schrieb:
> Fachlich, Carsten, ist deine Denkweise viel zu spitzfindig.
Natürlich ist diese Argumentation spitzfindig.
Sogar maximal spitzfindig.
Und sicher würden 95%++ der Leser (wie ich selbst auch) das so 
interpretieren wie es vom Fragesteller gemeint ist.

Aber es geht hier nun einmal nicht um das Quiz auf der Weihnachtsfeier 
der Gartenzwergfreunde Wattenscheid Ost-West sondern um eine staatliche 
Prüfung zur Erlangung einer durch den Staat erteilten Berechtigung.

Und da geht es nur darum ob die Möglichkeit einer anderen Interpretation 
ohne das diese gegen den Wortlaut der Frage verstösst, so wenige diese 
auch treffen würden, grundsätzlich besteht oder nicht.


> Mag sein,
> dass man hätte die Frage irgendwie geschickter formulieren können,
Genau darum ging es mir: Die Frage ist ungeschickt formuliert weil 
"gewünschter Frequenzbereich" nicht GENAU definiert ist und zumindest 
die Möglichkeit zulässt das es als "gewünschter Frequenzbereich für 
Maximale Dämpfung" und nicht als "gewünschter Frequenzbereich für 
minimale Dämpfung" verstanden werden kann.

Nicht darum das die Frage an sich schlecht ist, nicht darum das der neue 
Fragenkatalog blöd ist, sondern nur darum es eine kleine Chance gibt das 
falsch verstanden werden kann.
Samt Begründung und Beispiele wie man es absolut Mehrdeutigkeitsfrei 
formulieren könnte.

Jörg W. schrieb:
> Nichts gegen eine fachliche Diskussion, aber persönliche Angriffe
> gehören einfach nicht hierher.

Bin da duraus deiner Meinung. Auch wenn ich in OT und DevNull durchaus 
auch noch etwas mitspiele um jemanden sich völlig bloßstellen zu lassen.
Hier in den Fachforen allgemein- und gerade bei so einem Thema wo dann 
auch vielleicht mal tatsächlich Interessenten über die Suchfunktion 
hereinstolpern im Besonderen, sollte man von erwachsenen Menschen etwas 
mehr Benehmen erwarten können. Besonders wenn es nur um die Diskussion 
geht ob eine Fragestellung Mehrdeutigkeiten zulässt oder nicht.

Und gerade deshalb soll es ja ruhig da stehen bleiben damit für alle 
Mitleser erkennbar ist mit welcher Art von Mensch sie es zu tun haben.
Soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Wie halt bei meinen Beiträgen auch.
Ich weiß das es Leute gibt die gerade das Ausführliche mögen genau so 
wie es Leute gibt die das maximal hassen. Genau so wie es hier und im 
realen Leben Personen gibt die mich mögen und solche die mich 
Ablehnen...
Darf und soll sich gerne jeder selbst sein Bild machen wie auch ich mir 
natürlich mein Bild mache ;-)

CA schrieb:
> Schon schlimm genug, daß der Sermon vom Carsten hier steht; den dann
> aber auch noch in voller Länge zu zitieren, somit quasi zweimal hier
> einzustellen, ist eine Zumutung,

Ach Phasenschieber...
PRO Tip für dich:
Oben über dem Beitrag steht der Name des Verfassers und rechts am 
Fensterrand gibt es einen Scrollbalken. Da es keine Pflicht gibt alle 
Beiträge zu lesen gibt es den Livehack diese mit dem Scrollbalken 
einfach zu überspringen.

Und sofern das mit den Filtern im Kopf mangels verfügbarer Leistung 
nicht mehr klappt hat hier ein Nutzer mal ein Hilfreiches Script 
geschrieben das einem die Arbeit abnimmt.
Dieses sei dir hiermit zum wiederholten Mal wärmstens ans Herz gelegt:
Beitrag "User ausblenden"

So einfach kann der Seelenfrieden sein...

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
von CA (Gast)


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Carsten S. schrieb:
> Ach Phasenschieber...
> PRO Tip für dich:
> Oben über dem Beitrag steht der Name des Verfassers und rechts am
> Fensterrand gibt es einen Scrollbalken. Da es keine Pflicht gibt alle
> Beiträge zu lesen gibt es den Livehack diese mit dem Scrollbalken
> einfach zu überspringen.

Um ein Urteil über "lesenswert" oder "nichtlesenswert" erstellen zu 
können, muss man zwangsläufig den Text erstmal lesen.

Aber Logik ist nichtso dein Ding.

Nachdem man dann sein Urteil gefällt und einen Text als Schwachfug 
eingestuft hat, kann man den getrost in die Ablage "Rubbish" verbringen.

Wenn dann aber genau dieser Rubbish nochmal zitiert wird, ist das schon 
eine Zumutung.

Capiche?

Das alles ist normalerweise kein Problem, wenn Texte kurz und bündig 
sind, jedoch deine Texte laufen regelmäßig aus dem Ruder.

Oft weiß der Lesende am Ende garnichtmehr was du eigentlich sagen 
willst/wolltest.
Da bleibt dann nur, auf Fragmente des Textes einzugehen und auch dabei 
entstehen Irritationen, da du dirselbst manchmal widersprichst.

Aber schön, daß du dichselbst bewunderst, schön für dich, aber deine 
Außenwirkung ist beileibe nicht so, wie du sie dir vorstellst.

von Carsten S. (dg3ycs)


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@Phasenschieber (jetzt CA)
Wenn dein Drang  mir etwas mitteilen zu müssen so stark ist das du einen 
Fachthread zum AFU Einstieg damit zumüllen musst, dann bist du herzlich 
eingeladen dies entweder über PN zu machen oder aber dies auch gerne per 
Telefon.
Wenn du wirklich ein Funkamateur sein solltest, so sollte das ermitteln 
der Nummer ja kein Problem für dich sein. Werde mir auch die Zeit dafür 
nehmen. Nur Clip muss aktiv sein bzw. für PN der Mut zur Nennung der 
realen Identität. Für jemand der nicht den Mut hat zum gesagten mit 
seinem Namen zu stehen ist mir meine Zeit hingegen echt zu schade.

Ansonsten lassen wir deinen letzten Beitrag hier jetzt einfach mal so 
stehen und ich glaube zum Thema Aussenwirkung solltest du dir mal 
gedanken machen welchen Eindruck dein obiger Beitrag so macht und wie 
viele Mitleser wohl keinen Wert auf deinen OT-Krieg-Geschreibsel (und 
das noch Anonym) legen.
Auf weiteres *** von dir werde ich hier öffentlich nicht mehr eingehen!

von CA (Gast)


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Carsten S. schrieb:
> @Phasenschieber (jetzt CA)

Du darfst mich gerne nennen wie du möchtest, solange es nicht 
beleidigend ist.

Carsten S. schrieb:
> Wenn dein Drang  mir etwas mitteilen zu müssen so stark ist das du einen
> Fachthread zum AFU Einstieg damit zumüllen musst

Na, da drängt sich dann doch die Frage auf, wer hier den meisten Müll 
ablädt.

Carsten S. schrieb:
> Wenn du wirklich ein Funkamateur sein solltest...

allerliebst 😍

Carsten S. schrieb:
> Für jemand der nicht den Mut hat zum gesagten mit
> seinem Namen zu stehen ist mir meine Zeit hingegen echt zu schade.

Da bist du hier im Forum aber total falsch, da hast du immernur deine 
Zeit vergeudet.

Carsten S. schrieb:
> Ansonsten lassen wir deinen letzten Beitrag hier jetzt einfach mal so
> stehen

Ich danke dir untertänigst, daß du den Beitrag so stehen lässt, ist 
wirklich nobel von dir 🤣

von Percy N. (vox_bovi)


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Jörg W. schrieb:
> Bitte keine persönlichen Anfeindungen!

Seit wann und für wen soll das gelten?

Könnte es sein, dass Du mitunter etwas weniger aufmerksam bist, mitunter 
etwas mehr.

Jörg W. schrieb:
> Lies dir bitte einfach deine Beiträge nochmal durch und schau nach, an
> welchen Stellen du persönlich wirst. Sowas bringt eine fachliche
> Diskussion keinesfalls voran.

Bemerkenswert,  dass Dir das gerade jetzt einfällt ...

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Percy N. schrieb:
> Könnte es sein, dass Du mitunter etwas weniger aufmerksam bist, mitunter
> etwas mehr.

Kommt schon mal vor.
Eier oder Feierabend!

https://youtu.be/6PGLHiEDB6E?si=MQToIdAVVs4r_6ec

Iss dir noch nicht aufgefallen das man hier entweder besteht oder sich 
klein machen lässt?....

Repeat: Eier oder Feierabend!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Carsten S. schrieb:
> Nicht darum das die Frage an sich schlecht ist, nicht darum das der neue
> Fragenkatalog blöd ist, sondern nur darum es eine kleine Chance gibt das
> falsch verstanden werden kann.
> Samt Begründung und Beispiele wie man es absolut Mehrdeutigkeitsfrei
> formulieren könnte.

Naja, überleg mal, die Frage richtet sich an Prüflinge für Klasse N. Die 
sollen ein Grundverständnis für den Aufbau eines Senders haben - das 
soll doch keine wasserdichte Erklärung für eine Dissertation in 
HF-Technik werden, und mit übermäßig vielen Fachbegriffen stößt du 
solche Leute potenziell vor den Kopf, wenn sie erst über alle Winkelzüge 
nachdenken müssten.

Selbst meinen Einwand, dass da das Wort "nur" sinnvoll wäre, ziehe ich 
zurück: so ein Filter kann sowohl Bandpass als auch Tiefpass sein, und 
ein Tiefpass lässt natürlich grundsätzlich erst einmal mehr als nur das 
Nutzsignal durch – nur dass unterhalb des Nutzsignals für gewöhnlich nur 
wenig störende Signale zu erwarten sind, im Gegensatz zu oberhalb.

von CA (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> und
> ein Tiefpass lässt natürlich grundsätzlich erst einmal mehr als nur das
> Nutzsignal durch – nur dass unterhalb des Nutzsignals für gewöhnlich nur
> wenig störende Signale zu erwarten sind, im Gegensatz zu oberhalb.

Naja, das war früher mal so, als man noch klassische AM- oder FM-Sender 
gebaut hat. Da waren das Hauptproblem die Harmonischen, (Oberwellen).

Wenn aber schon im Fragekatalog ein Sender mit Mischstufe als 
Blockschaltbild gezeigt wird, dann hat man nichtnur mit Harmonischen zu 
kämpfen, auch weitabliegende Mischprodukte müssen selektiv entfernt 
werden.
Daher Bandpass!

Aber ja, das wäre für eine Prüfung sozusagen Overkill.

Es geht einfach darum mitzuteilen, daß eine Sendefrequenz nicht einfach 
nur ein Sendefrequenz ist und es auch zu unerwünschten Nebenprodukten 
kommen kann.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jörg W. schrieb:
> Naja, überleg mal, die Frage richtet sich an Prüflinge für Klasse N. Die
> sollen ein Grundverständnis für den Aufbau eines Senders haben

Ähm. War da nicht was von wegen allen Klassen... hust....

Jörg W. schrieb:
> und ein Tiefpass lässt natürlich grundsätzlich erst einmal mehr als nur
> das Nutzsignal durch

Was bitte?!

Ein tiefpass lässt alle Frequenzen durch die UNTERHALB! Des sperrberrich 
liegen! Beispiel 30MHz Tiefpassfilter: Sperren oberhalb wenigstens 56MHz 
mit mehr als 30dB!

Ja das ist mehr als die obere grenzfrequenz, aber weniger als f_max×2!

Und das nur anhand eines kommerziellen Filter (Lowpass) gemessen.

Also bitte... wesentlich mehr als das nutzsignal .... soll keiner von 
uns abstrahlen!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Naja, überleg mal, die Frage richtet sich an Prüflinge für Klasse N. Die
>> sollen ein Grundverständnis für den Aufbau eines Senders haben
>
> Ähm. War da nicht was von wegen allen Klassen... hust....

Klar, die anderen müssen da auch durch.

> Jörg W. schrieb:
>> und ein Tiefpass lässt natürlich grundsätzlich erst einmal mehr als nur
>> das Nutzsignal durch
>
> Was bitte?!
>
> Ein tiefpass lässt alle Frequenzen durch die UNTERHALB! Des sperrberrich
> liegen!

Sicher. Wenn du aber hinter einem VHF-Sender (um den ging es) einen 
Tiefpass mit beispielsweise 160 MHz Grenzfrequenz setzt, dann würde der 
auch eventuell anfallende Störprodukte von 30 oder 50 MHz durchlassen.

Ob diese nun im aktuellen Aufbau entstehen oder nicht, ist natürlich 
eine andere Frage und damit auch, ob ein Tiefpass hier sinnvoll ist oder 
es ein Bandpass sein muss.

von Dieter P. (low_pow)


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Im nach hinein gesehen, wars wohl der Fehler hier zu schnell
zu posten.Als richtige Antwort beim Filter NF404 hätte ich halt
gerne gesehen, das es in der PA entstehende unerwünschte Oberwellen
unterdrückt.Im Grunde die Aufgabe / Eigenschaft des Filters (Tiefpass).

Als Zweites Beispiel, bei NF201, mußte ich einfach an Geradeausempfänger
denken, Breitband-SDR hatte ich dabei nicht im Kopf.Möglicherweise
ist auch beabsichtigt, das Empfänger nicht nur Überlagerungsempfänger
sind, weshalb das Superhet-Blockschaltbild nicht verwendet wurde.

Es wäre auch denkbar, das ich schlicht einfach schon zu lange
keine solchen Tests mehr gemacht habe, und das deshalb nicht mehr
beurteilen kann.

Sicher, ist es dann auch eine Sache, wie Klasse N von E und A abgegrenzt
ist.

von CA (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> Ein tiefpass lässt alle Frequenzen durch die UNTERHALB! Des sperrberrich
> liegen! Beispiel 30MHz Tiefpassfilter: Sperren oberhalb wenigstens 56MHz
> mit mehr als 30dB!

Ein Beispiel aus meiner frühen Amateurfunkzeit:

Ich hatte einen 9MHz-Oszillator (VFO), freischwingend, hoch gemischt auf 
145MHz, um endlich unabhängig von den bis dahin üblichen Quarzen zu 
werden.

Super, ich konnte jetzt das ganze 2m-Band überstreichen...bis mir jemand 
sagte, daß er mich auchnoch auf 127, 136 und auf 154 MHz hören kann.

Oooops, da fehlte es an Selektivität....und zwar nach dem Mischer.

Langer Rede, kurzer Sinn: Weder Band- Noch Tiefpass hätten das 
verhindert.

Was ich damit sagen will: Filter am Senderausgang sind kein 
Allheilmittel für unerwünschte Aussendungen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter P. schrieb:
> Als richtige Antwort beim Filter NF404 hätte ich halt
> gerne gesehen, das es in der PA entstehende unerwünschte Oberwellen
> unterdrückt.Im Grunde die Aufgabe / Eigenschaft des Filters (Tiefpass).

Klar, das ist der Klassiker.

Aber wie gerade schon genannt wurde, je nach Frequenzaufbereitung können 
durchaus auch Störungen an anderen Stellen im Frequenzbereich auftreten. 
In so einem Falle wäre ein Bandpass hinter der PA das Mittel der Wahl.

> Als Zweites Beispiel, bei NF201, mußte ich einfach an Geradeausempfänger
> denken, Breitband-SDR hatte ich dabei nicht im Kopf.Möglicherweise
> ist auch beabsichtigt, das Empfänger nicht nur Überlagerungsempfänger
> sind, weshalb das Superhet-Blockschaltbild nicht verwendet wurde.

Direktmischer waren schon früher als Einsteiger-Projekte nicht ganz 
unbeliebt, und mit SDR haben sie natürlich ganz neue Anwendungsgebiete 
erschlossen.

von Jens B. (dasjens)


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Jörg W. schrieb:

> Sicher. Wenn du aber hinter einem VHF-Sender (um den ging es) einen
> Tiefpass mit beispielsweise 160 MHz Grenzfrequenz setzt, dann würde der
> auch eventuell anfallende Störprodukte von 30 oder 50 MHz durchlassen.
>
> Ob diese nun im aktuellen Aufbau entstehen oder nicht, ist natürlich
> eine andere Frage und damit auch, ob ein Tiefpass hier sinnvoll ist oder
> es ein Bandpass sein muss.

Deswegen steht da ja "den gewünschten Frequenzbereich durchlassen".
Was im Sender ist und wie der aufgebaut ist, ist völlig irrelevant.
Und es steht nur da "Filter", nicht der Typ des Filters.

Wenn ich einen Sender habe, der für x MHz ausgelegt ist und auf y MHz 
auch ein Signal abgibt, ich aber das Signal y haben möchte, dann kommt 
nur ein Filter in Frage was y durchlässt. Weil das der gewünschte 
Frequenzbereich ist.



PS. Ich hab mein Zeug nochmal durchgelesen, bei mir hab ich keine 
Anfeindung gefunden, ausser vlt: "Wie hast Du nur die Lizenz geschafft?"

Aber selbst das ist doch eine legitime Frage.
Wenn bei so einfachen Fragen es schon Probleme gibt, wie sieht es dann 
bei der Betriebstechnik aus, wo man wirklich nur auswendig lernen kann?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens B. schrieb:
> Aber selbst das ist doch eine legitime Frage

Nein, es unterstellt, der andere sei ja eigentlich zu blöd dazu. Was 
angesichts der (zugegeben, manchmal etwas ausufernden) technischen 
Details, die Carsten vorgetragen hat, mehr als Unsinn ist.

von Percy N. (vox_bovi)


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Jörg W. schrieb:
> Jens B. schrieb:
>> Aber selbst das ist doch eine legitime Frage
>
> Nein, es unterstellt, der andere sei ja eigentlich zu blöd dazu.
Vorsicht, hier bist Du einem Fehlschluss aufgesessen:
> Was
> angesichts der (zugegeben, manchmal etwas ausufernden) technischen
> Details, die Carsten vorgetragen hat, mehr als Unsinn ist.

Es ist gerade diese überbordende Detailfülle. die den thematischen 
Rahmen der eigentlichen Fragestellung weit überschreitet, die die 
Bearbeitung des Prüfungspensums innerhalb der vorgegebenen Zeit extrem 
unwahrscheinlich macht: wer sich solchermaßen verzettelt, kann 
eigentlich nicht fertig werden. Da,ist die,grage, wie es gleichwohl 
geschafft wutde (schnell gedacht, Konzentration auf das Wesentliche ...) 
durchaus berechtigt.

Genau genommen beinhaltet die Frage daher eher die Unterstellung "Du 
weißt viel zuviel". Du selbst meinst hierzu

Jörg W. schrieb:
> Fachlich, Carsten, ist deine Denkweise viel zu spitzfindig. Mag sein,
> dass man hätte die Frage irgendwie geschickter formulieren können, aber
> angesichts der gegebenen Antwortmöglichkeiten sehe ich es wie Yalu, kann
> man mit nur wenig Nachdenken die drei falschen Antworten bequem
> aussortieren.

und

Jörg W. schrieb:
> Naja, überleg mal, die Frage richtet sich an Prüflinge für Klasse N. Die
> sollen ein Grundverständnis für den Aufbau eines Senders haben - das
> soll doch keine wasserdichte Erklärung für eine Dissertation in
> HF-Technik werden, und mit übermäßig vielen Fachbegriffen stößt du
> solche Leute potenziell vor den Kopf, wenn sie erst über alle Winkelzüge
> nachdenken müssten.

Auffällig ist hingegen, dass Du Carstens persönliche Angriffe geradezu 
habituell zu übersehen scheinst. Ich denke, dass Du ihm damit nicht 
hilfst; eher im Gegenteil.

von Jens B. (dasjens)


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Jörg W. schrieb:
> Jens B. schrieb:
>> Aber selbst das ist doch eine legitime Frage
>
> Nein, es unterstellt, der andere sei ja eigentlich zu blöd dazu. Was
> angesichts der (zugegeben, manchmal etwas ausufernden) technischen
> Details, die Carsten vorgetragen hat, mehr als Unsinn ist.

Den Vorwurf, daß ich Carsten für zu Blöd halte, den erhebst Du.

von Morty S. (Gast)


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>> BTW: Wer das Blockbild eines Funk-Senders nicht kennt, ist ohnehin
>> falsch bei Funk-Lizenz-Prüfung.
>
> Das solltest du dir aber noch einmal genauer ansehen...
> Das Blockschaltbild gehört (alleine) zur Frage NF403.

Nein die Kenntnis des  Blockschema eines Senders ist auch für die 
Beantwortung der Frage NF404 nötig.

>  Es soll das (hier technische) Fachniveau
> geprüft werden.

Nö, es geht nicht ums Bildungs-Niveau, es geht hier um die "Kenntnis der 
Bedienvorschriften". Funkausbildung ist kein Ersatzstudium.
Und Bedienvorschriften kann man jedem mit IQ zwischen 90 und 160 
"einbläuen", siehe Fahrschule.

> Es soll nicht geprüft werde ob jemand bei einer etwas ungenauen
> Definition dasselbe herausliest wie 95% der Leser das wegen Impliziten
> Annahmen ebenfalls machen oder aber weil er z.B. Nichtmuttersprachler
> bzw. wegen vorliegen bestimmter Krankheitsbilder eine dem exakten
> Wortlaut nach ebenfalls zulässige aber, wegen des Fehlen von impliziten
> Annahmen etwas von dem Mehrheitsverständnis der Frage etwas
> Abweichendes, Textverständnis der Frage hat.

>>> Und je nachdem auf was man hier das schwammige  "Gewünscht" bezieht ist
>>> halt Antwort A oder D logisch.
>>

> Nochmals: Bei der Formulierung von Prüfungsfragen geht es nicht darum
> wie die Mehrheit die Frage versteht sondern darum wie man die Frage
> überhaupt verstehen KÖNNTE ohne das man dem expliziten Wortlaut der
> Frage nach Falsch liegt.

Nein, nicht der Prüfling bestimmt die Prüfungsfragen oder deren 
Formulierung sondern der Prüfer.
Der Prüfling hat alle Möglichkeiten sich auf die Prüfung detailiert 
vorzubereiten, auch auf Formulierungs-Schmuss. Tut er das nicht, muss er 
"zaubern" ...

Prüfungen, deren Inhalt durch (einzelnen) Prüflingen und nicht durch den 
Prüfer bestimmt sind, bezeichnet man als "Schein-prüfung", entwertete 
Prüfung, manipulierte Prüfung etc. pp.,
manche sehen in einer solchen versuchten Einflussnahme durch den 
Prüfling auf die (Amtlichen) Prüfungsfragen eine gewisse Nähe zur 
Korruption.

>> Ehrlich, wer tatsächlich die Optimierung einer "Störaussendung" als
>> gewünscht ansieht, ist meines Erachtens ein Kandidat für die MPU.
>> Denn bei diesen liegt das Problem weniger im technischen Verständnis als
>> in der charakterlichen Eignung für den Funkbetriebsdienst.

> (wobei Optimierung ja auch in beide Richtungen gehen kann... also auch
> als Reduzierung verstanden werden könnte... Was wieder das
> selbstverständlich wünschenswerte Ziel wäre... Soviel zum Thema
> Eindeutigkeit!)

Also manche Beiträge hier geben wohl unfreiwillig Beispiel wie sich 
"Überqualifizierte" Probleme schaffen wo keine sind.

Schließlich stellen sich auch E-technisch Unbelehrte wie bspw. Amtsbote 
oder Zusteller erfolgreich der Prüfung und kennen "Filter" eben nur in 
der "volkstümlichen" Funktion als Trenner (passieren lassen/Blockieren)
wie eben ein Kaffeefilter oder Teesieb:
das Gewünschte (Kaffee) wird zur nächsten Abteilung (Kaffeetasse) 
durchgeleitet,das nicht erwünschte (Kaffeesatz) bliebt im Filter hängen. 
Also
 bewertet man für den Multiple Choice lediglich die genannten Anteile 
nach gewünscht/unerwünscht und reduziert die Funktion zu pass/block.


Dann steht da:
* A  gewünschter Bereich (gewünscht)   -> PASS
* B Oberwellen           (unerwünscht) -> PASS
* C  Nebenaussendung     (unerwünscht) -> PASS
* D gewünschter Bereich  (gewünscht)   -> BLOCK

und hinter dem Filter liegt die Antenne, zu der man ja kein 
"Gewünschtes" blockieren will oder "Unerwünschtes" durchleitet. So wie 
in dem Kindermärchen: "die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins 
Kröpfchen".

Ob der Filter nun als BP mittels TP der sich mit einem HP überlappt 
realisiert ist oder dergleichen ist ohne Belang für die Frage. 
Unstudierten kommen solche Details mangels elektronischer Vorbildung 
meist nicht erst in den Sinn,
insofern könnte es sich der studierende TO vielleicht schwerer machen 
als es sich ein Realschüler tut.

von CA (Gast)


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Morty S. schrieb:
> Prüfungen, deren Inhalt durch (einzelnen) Prüflingen und nicht durch den
> Prüfer bestimmt sind, bezeichnet man als "Schein-prüfung", entwertete
> Prüfung, manipulierte Prüfung etc. pp.,
> manche sehen in einer solchen versuchten Einflussnahme durch den
> Prüfling auf die (Amtlichen) Prüfungsfragen eine gewisse Nähe zur
> Korruption.

Oh Mann, jetzt gleitest du aber in ein Paralleluniversum ab 😒

Morty S. schrieb:
> Schließlich stellen sich auch E-technisch Unbelehrte wie bspw. Amtsbote
> oder Zusteller erfolgreich der Prüfung und kennen "Filter" eben nur in
> der "volkstümlichen" Funktion als Trenner (passieren lassen/Blockieren)
> wie eben ein Kaffeefilter oder Teesieb:

Ja, auch Bäcker, Metzger und Schornsteinfeger können Funkamateure 
werden, das befreit sie jedoch nicht von der Pflicht sich die Grundlagen 
der HF-Technik einzuverleiben.

"Ich kenne halt Filter nur vom Kaffeekochen" hilft da keineswegs weiter 
und sollte es auch nicht.

Ich lese deinen Beitrag so, als wolltest du in einer "Kindersprache" mit 
den Prüfungsaspiranten Sprechen.

Nein, die Physik bleibt eben Physik und sollte korrekt vermittelt 
werden.

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