habe hier einen PVC-Schrumpfschlauch mit 145mm Flachmaß und 0,13mm Wandstärke, der für eine Anwendung einen Tick zu eng ist. 2mm mehr im Umfang würden schon reichen, das wären bei 455mm Umfang nur 0,44%. Nächste Größe wäre 165mm, vor den Feiertagen bekomme ich aber sicher nichts mehr geliefert.
Falls jemand schon mal einen solchen PVC-Schrumpfschlauch einen Tick geweitet hat, bitte die Methode mitteilen.
Für (etwas kleinere) bietet es sich sonst an, mit zwei Schraubendrehern die gegeneinander verkeilt werden, den Schrumpfschlauch in Form einer Sanduhr zu weiten.
Mit der Telefonzange habe ich das auch schon mehrmals gut hinbekommen.
Bei kurzen Enden und geringem Durchmesser. Die Frage ist auch, wann das PVC-Gelumpe reisst, ich nutze Polyolefinschlauch.
Aber:
Gustav K. schrieb im Beitrag #7565305:
Schrumpfschlauch mit 145mm Flachmaß
Das sind 290mm Umfang, also will er auf ca. 95mm Durchmesser - das braucht eine riesengroße Zange. Die Länge hat er nicht benannt.
Mir kommt mein Schraubstock in den Sinn, dessen Backen man abschrauben kann. Mit nur je einer Schraube dran seitlich rausgucken lassen, kann man dehnen.
Bei mir war das Stück deutlich kürzer und der Durchmesser geringer ich musste es nur so weit reiten dass es so gerade über einen USB-Stecker passte aber der schwarze Schrumpfschlauch war halbwegs elastisch genug dafür
Habe mal einen 30mm breiten Streifen im Flachmaß um 1mm kalt gedehnt. Die benötigten Kräfte waren gewaltig und der Steifen hat sich nur an einer Stelle gedehnt und sich dabei um 4mm eingeschnürt (über 10%). An der Stelle ist das vorher transparente Material nun milchig. Kalt wird das also eher nichts.
Ca. 400mm. Wäre aber nicht das Problem, ausreichend fette Stahlwellen
sind vorhanden.
Bohrmaschine und Winkelschleifer auch?
Rundmaterial um 80mm und an beiden Enden je ein Loch bohren. Dann der Länge nach aufschneiden und eine Gewindestange (Schraube) mit Mutter(n) dazwischen. Schlauch kraftfrei drüber stülpen und dann durch drehen der Muttern aufspannen.
Ca. 400mm. Wäre aber nicht das Problem, ausreichend fette Stahlwellen
sind vorhanden.
Bohrmaschine und Winkelschleifer auch?
Rundmaterial um 80mm und an beiden Enden je ein Loch bohren. Dann der
Länge nach aufschneiden und eine Gewindestange (Schraube) mit Mutter(n)
dazwischen. Schlauch kraftfrei drüber stülpen und dann durch drehen der
Muttern aufspannen.
Oder diese Konstruktion für kleines Geld fertig als Aufweiter für Auspuffrohre kaufen. Oder zur befreundeten Kfz. Bude gehen, so etwas haben die meisten da.
Die folgende Methode habe ich einmalig, aber erfolgreich in den 90ern angewendet:
Ein Ende umgeknickt in einen Schraubstock geklemmt und damit abgedichtet, ans andere Ende Druckluft angeschlossen.
Druck nach Gefühl eingestellt und nachgeregelt, nach ein ein paar Stunden hatte sich der passende Durchmesser stabilisiert, allerdings nicht völlig gleichmässig.
Die folgende Methode habe ich einmalig, aber erfolgreich in den 90ern
angewendet:
Ein Ende umgeknickt in einen Schraubstock geklemmt und damit
abgedichtet, ans andere Ende Druckluft angeschlossen.
Druck nach Gefühl eingestellt und nachgeregelt, nach ein ein paar
Stunden hatte sich der passende Durchmesser stabilisiert, allerdings
nicht völlig gleichmässig.
GENIAL1
erfinde doch etwas - ABER sags nicht - erst patentieren!
Druckluft angeschlossen.
Druck nach Gefühl eingestellt und nachgeregelt, nach ein ein paar
Stunden hatte sich der passende Durchmesser stabilisiert, allerdings
nicht völlig gleichmässig.
Da hätte ich erwartet, dass die dünnste Stelle zuerst ausbaucht und platzt, so wie ein Fahrradschlauch bei gerissenem Mantel.
Bei allem was platzen könnte rate ich Wasser zu verwenden, das ist praktisch nicht komprimierbar und deshalb sicherer.
Beim einer Druckdehnung eines Schrumpschlauchs könnte Warmwaser die Sache erleichtern.
Druckluft angeschlossen.
Druck nach Gefühl eingestellt und nachgeregelt, nach ein ein paar
Stunden hatte sich der passende Durchmesser stabilisiert, allerdings
nicht völlig gleichmässig.
Da hätte ich erwartet, dass die dünnste Stelle zuerst ausbaucht und
platzt, so wie ein Fahrradschlauch bei gerissenem Mantel.
Daher schrieb ich "nach Gefühl".
Je nach Gefühl kanns bei manchen Leuten auch daneben gehen. :-)
Bei allem was platzen könnte rate ich Wasser zu verwenden, das ist
praktisch nicht komprimierbar und deshalb sicherer.
Kommt immer drauf an, um was es geht.
An manchen Stellen mag ich einfach kein Wasser, das da ggf. rumspratzt, im gepflegten Bad mag ich keinen dicken Schraubstock...
Auch habe ich dort nur um 3bar und nicht einmal ein Manometer, geschweige denn einen einstellbaren Druckregler.
Ich wollte mit dem Versuch auch nicht in eine Serienproduktion von geweiteten Schrumpfschläuchen beginnen, oder hinterher den Schlauch von innen trocknen.
Beim einer Druckdehnung eines Schrumpschlauchs könnte Warmwaser die
Sache erleichtern.
Könnte, muss aber nicht.
Es kann ggf. Dünnstellen auch schneller platzen lassen oder das Material zusammenziehen.
Als ICH diesen Versuch in den 90ern unternahm, gab es nicht die Möglichkeit, sich diesen Artikel einzeln in passender Grösse und "bezahlbar" online innerhalb von 1-2 Werktagen liefern zu lassen.
Ausserdem bin ich immer geneigt, vor einem Experiemt eine sinnvolle Reihenfolge von verschieden Abfolgen zu durchdenken, die es erlaubt, zuerst das zu probieren, das bei Fehlschlag auch noch die die nächste Steigerung zulässt, statt das Versuchsobjekt und ggf. mehr zu zerstören.
Für Nachwelt: Mit den PVC-Schrumpfschläuchen geht es nicht. Das Zeug ist bretthart und absolut unelastisch. Der Schlauch schnürt an einer Stelle ein und reist dann genau an der Stelle ab. Der Kraftaufwand ist dabei erheblich.