Ich grüße euch, ich habe die Idee gehabt ein Netzteil Adapter zu bauen, der mir auf Wunsch über USB-C von 5 Volt bis 48 Volt bei 5 Ampere anfordert und ausgibt. Über ein Poti einstellbar. Was würde ich denn benötigen? Ich dachte zunächst an einen Power Delivery Controller. Gibt es diese einstellbar? Eine LED soll mir anzeigen, ob die Spannung erreicht werden kann. Ist meine Idee überhaupt umsetzbar? MfG.
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Sowas: https://a.aliexpress.com/_mPihTI4 Zwar ohne Poti, aber zeigt per LED die angeforderte Spannung an.
Manuel D. schrieb: > Sowas: https://a.aliexpress.com/_mPihTI4 > > Zwar ohne Poti, aber zeigt per LED die angeforderte Spannung an. Danke für die schnelle Antwort. Interessant, dass es sowas ähnlich schon gibt. Aber das Teil ist aber etwas unpraktisch, ich kann auch falsch liegen aber die Einstellung vergisst er bestimmt nachdem man es absteckt oder?
Nick schrieb: > Manuel D. schrieb: >> Sowas: https://a.aliexpress.com/_mPihTI4 >> Zwar ohne Poti, aber zeigt per LED die angeforderte Spannung an. > > Danke für die schnelle Antwort. Interessant, dass es sowas ähnlich schon > gibt. > Aber das Teil ist aber etwas unpraktisch, ich kann auch falsch liegen > aber die Einstellung vergisst er bestimmt nachdem man es absteckt oder? Ja klar, das ist bei USB C immer so. Die Spannung wird bei jedem Anstecken ausgehandelt. Im Übrigen nicht stufenlos einstellbar, sondern die PD Source sagt an, welche Spannungen mit welchen Strömen sie kann. Meist sind das 4...5 verschiedene. Den Rest muss dann die PD Sink machen. Üblicherweise sind das 5V (obligatorisch), 9V, 12V, 15V, 20V oder auch nur eine Auswahl davon. Steht auf dem Ladegerät drauf.
Nick schrieb: > Was würde ich denn benötigen? Ich dachte zunächst an einen Power > Delivery Controller. Gibt es diese einstellbar? Nein, das habe ich bislang noch nicht gesehen. Gibts zwar in der SPezifikation, ist aber noch zu neu. Lies erstmal die aktuelle USB PD Spezifikation, und zwar komplett. Wenn DU da auf Anhieb alles verstehst, dann erst kannst Du überhaupt darüber nachdenken, das Protokoll selber zu implementieren. Das wirst Du dann nämlich machen müssen. Kann man machen, aber ob DU dazu in der Lage bist, weiß ich nicht. Link: https://www.usb.org/document-library/usb-power-delivery Im USB-PD Standard steht zwar eine ganze Menge drin, aber die meisten USB-PD Netzteile unterstützen nur das Minimum von 5V/9V/15V/20V bei 3A und 20V bei 5A ("Standard Power Range (SPR)"), und zwar in genau diesen festen Kombinationen. (Seite 76 im USB PD 3.2 Standarddokument) Ein paar EPR (Extended Power Range) Netzteile gibts inzwischen auch (die brauchen dann auch spezielle Kabel, die für 5A elektronisch markiert sind), aber der Rest ist noch zu neu. Ein ganz normales Labornetzteil ist da die sinnvollere Anschaffung. Und das funktioniert dann nachher einfach so. fchk
Christian R. schrieb: > Üblicherweise sind das 5V (obligatorisch), 9V, 12V, 15V, 20V oder auch > nur eine Auswahl davon. Steht auf dem Ladegerät drauf. 12V steht im offiziellen Standard nicht drin! Im meinem vorherigen Post habe ich den Link zum maßgeblichen Standarddokument gepostet. Lies das nach. fchk
Frank K. schrieb: > Christian R. schrieb: >> Üblicherweise sind das 5V (obligatorisch), 9V, 12V, 15V, 20V oder auch >> nur eine Auswahl davon. Steht auf dem Ladegerät drauf. > > 12V steht im offiziellen Standard nicht drin! Im meinem vorherigen Post > habe ich den Link zum maßgeblichen Standarddokument gepostet. Lies das > nach. > fchk Hab ich auch nicht behauptet, daher der Hinweis, auf dem Gerät zu gucken. Mein altes HP 65 Watt Netzteil macht 12V, das neue kompaktere nicht.
Danke für die Infos, Wenn ich das richtigverstehe darf die Leitung nicht die 5A überschreiten, oder? Wenn ja, würde es bedeuten dass Spannung runter geregelt wird, wenn der widerstand singt, um unter die 5A zu bleiben. Mal angenommen, dass wäre so: Ich habe einen Verbraucher, der 5V bei 7,5A will. Ich würde im dem Fall 9V anfordern und Drossel diese mit einem Stepdown auf 5V runter. Dann müsste ich ungefähr 9A zu Verfügung stehen haben, um den Verbraucher zu versorgen zu können. Ist meine Denkweise richtig? Mfg
Christian R. schrieb: > Üblicherweise sind das 5V (obligatorisch), 9V, 12V, 15V, 20V oder auch > nur eine Auswahl davon. Steht auf dem Ladegerät drauf. Viel haeufiger bei USB-C/PD sind es 0 V die man dem NT entnehmen koennte. D.h. ohne PD kommt aus so einem Dingens rein gar nichts heraus. Nicht mal verschissene 5 V @ 100 mA. Wenn ich nicht so geizig waer, ein klarer Fall fuer den Rundordner. > Ein ganz normales Labornetzteil ist da die sinnvollere Anschaffung. +++ > Ich habe einen Verbraucher, der 5V bei 7,5A will. Fuer so einen Kandidaten haette ich hier "normale" USB-A NT die 5 V @ 8 A schaffen. Einfach so. :) Nur wird man die 8 A kaum ueben einen von diesen USB-A Blechsteckern dauerhaft zuverlaessig kontaktieren koennen. Ueber USB-C wohl auch nicht. :) > Ist meine Denkweise richtig? [ ] Loese dich einfach von deiner Fixierung auf USB(-C)!
Nick schrieb: > Wenn ich das richtigverstehe darf die Leitung nicht die 5A > überschreiten, oder? sofern das Kabel entsprechend elektronisch markiert ist. Ansonsten sind es 3A. > Wenn ja, würde es bedeuten dass Spannung runter geregelt wird, wenn der > widerstand singt, um unter die 5A zu bleiben. Singende Widerstände kenne ich nicht, allerhöchstens sinkende. Und die Spannung wird nicht herunter geregelt, sondern abgeschaltet, wenn das Limit überschritten wird. > Ich habe einen Verbraucher, der 5V bei 7,5A will. Das wären 37.5W > Ich würde im dem Fall > 9V anfordern und Drossel diese mit einem Stepdown auf 5V runter. Dann > müsste ich ungefähr 9A zu Verfügung stehen haben, um den Verbraucher zu > versorgen zu können. Das funktioniert so nicht, weil Du gemäß Standard (den DU gelesen haben solltest), nur 9V@3A anfordern kannst und dann nur 27W zur Verfügung hast. Bei 15V@3A hättest Du dann 45W zur Verfügung. 5A kannst Du gemäß Standard nur bei 20V (oder mehr bei EPR) anfordern, und dann brauchst Du ein Kabel, das für 5A oder EPR elektronisch markiert ist. Und denke daran, dass Dein Schaltregler keine 100% Wirkungsgrad hat, sondern eher so um 80% rum. Heißt also: 20% der Leistung sind dann eh schon mal weg. fchk
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Ich musste mich letztes Jahr mit einem Power Delivery Controller Microchip UPD beschäftigen. Das Handbuch vom Controller hat 200 Seiten. Weiterhin notwendig ist die offizielle USB Power Delivery Spec mit >700 Seiten. Und wenn du das alles durchgelesen hast, dann weißt du: du möchtest das nicht! Notwendig war weiterhin ein Analyse-Gerät, mit dem du den USB-PD Seitenkanal lesen konntest, damit man überhaupt erkennt, was gerade passiert. Welche Handshakes, States etc gerade stattfinden. Dann wünscht du dir ein einfaches Netzteil, wo nichts mehr einstellbar ist.
Es gibt auch relativ simple PD Controller wie den STUSB4500, aber insgesamt ist das Vorhaben nicht sinnvoll. Wenn man weiß, dass das Netzteil 20V/5A kann dann reicht ein einfaches PD Trigger Board vom Ali. Dahinter muss sowieso ein Buck Converter dann zum Einstellen. Das Kabel ist ja dann meist dran am Ladegerät, also die 5A sind machbar. Allerdings kann man dann natürlich auch gleich ein Tischnetzteil oder sowas nehmen, ein universal Laptop Netzteil mit 100W kostet auch fast nix und braucht den PD Overhead nicht.
Danke für bisher, Mein Gedanke ist, ich habe ein 100Watt USB-C geschenkt bekommen. Darauf kam ich auf die Idee, dass ich mir 300Watt USB-C Netzteil hole und auf Reisen nur noch dieses eine brauch. Ich habe ein LP der bei 20V 4,5A (90watt)benötigt, der ist der einfachste Kandidat der in frage kommt. Für den muss ich nur 20V anfordern und er kann versorgt werden. Dann habe ich ein Mobiler Monitor den ich selbst gebaut habe, der braucht halt 12V 8A 96watt. Dann habe ich noch ein Laufwerk welches 12V bei 2A benötigt. 24watt Dafür will ich mir gewisser Weise, Adapter bauen. Es soll mir nicht als Labor Netzteil dienen. Der Adapter soll halt etwas flexibel werden. ich will davon auch mehrere Bauen. Ich hoffe ihr versteht jetzt aus welchem antrieb heraus, denn aufwand machen möchte. Wie kann ich das am besten Umsätzen?
Nick schrieb: > Wie kann ich das am besten Umsätzen? Gar nicht. Vergiss USB-C einfach. Schau her: https://www.amazon.de/dp/B0BN37QT66 Ist fertig und funktioniert und deckt einen großen Bereich ab. Dein Selbstbau wird mit Sicherheit mehr kosten und weniger leisten, wenn er überhaupt funktionieren wird. fchk
Frank K. schrieb: > Nick schrieb: > >> Wie kann ich das am besten Umsätzen? > > Gar nicht. Vergiss USB-C einfach. > > Schau her: > https://www.amazon.de/dp/B0BN37QT66 > > Ist fertig und funktioniert und deckt einen großen Bereich ab. Dein > Selbstbau wird mit Sicherheit mehr kosten und weniger leisten, wenn er > überhaupt funktionieren wird. > > fchk Ich kaufe mir doch kein Netzteile, um ein Netzteile zu ersetzen. Ich habe ein 300watt USB-C Netzteil mit 5 Anschlüssen. Das teil soll mindesten 3 Netzteile ersetzen. mfg
Ich fand die Ratschläge gut, aber Nick schrieb: > Ich kaufe mir doch kein Netzteile, um ein Netzteile zu ersetzen. Dann eben nicht. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
Nick schrieb: > Mein Gedanke ist, ich habe ein 100Watt USB-C geschenkt bekommen. Darauf > kam ich auf die Idee, dass ich mir 300Watt USB-C Netzteil hole und auf > Reisen nur noch dieses eine brauch. Nick schrieb: > Ich habe ein 300watt USB-C Netzteil mit 5 Anschlüssen. Das teil soll > mindesten 3 Netzteile ersetzen. Ist das mit dem Netzteil Gedanke, Idee oder Realität?
Wenn die Anschlüsse wirklich unabhängig voneinander sind und die 300W nicht PMPO bei spontaner Verbrennung sind, dann würde das mit einigem Aufwand schon gehen. Laptop 20V direkt mit einem PD Trigger für 20V betreiben Deinen Monitor mit einem weiteren 20V Trigger und nachgeschalteten 20V zu 12V Buck Regler an einem weiteren Anschluss. Dann je nachdem ob das Netzteil 12V liefern mag, das Laufwerk mit einem 12V PD Trigger, oder nochmal 20V oder 15V Trigger und wieder ein Buck Regler auf 12V dann. Recht viel Aufwand, aber das wäre das Minimum für deine Idee. Hast du einen Link zu den technischen Daten des 300W Ziegelsteins?
Grüße, Es handelt sich um dieses Gerät : https://de.ugreen.com/pages/nexode-300w-5-anschluss-gan-schnellladegerat Hier dazu noch ein Test Bericht : https://techtest.org/satte-300w-das-beste-usb-c-ladegeraet-2023-das-ugreen-nexode-300w-im-test/#Der_Belastungstest_wurde_ueberstanden
Ich befürchte, dass der Werbetext auf der Webseite einem mit schönen Worten Flausen in den Kopf setzt, die das Ding nicht befriedigen kann. Nick schrieb: > bis 48 Volt bei 5 Ampere Geht nicht. Der stärkste Ausgang liefert laut Testbericht 5 A bei 3,3 bis 28 V. Aus der Produktbeschreibung: > 300 W super power, PD 240W Ein 240W Ladekabel mit geliefert Es liefert aber "nur" 140 Watt am stärksten Ausgang. Das angehängte Bild nennen die ernsthaft "Specs". Mehr schriftliches gibt es scheinbar nicht. Nicht mal eine Bedienungsanleitung. > Schnelladung für 3 Laptops 65 und 45 Watt für die beiden andere Laptops würde ich nicht als Schnelladung bezeichnen. 45 Watt ist sogar weit unterm Durchschnitt. > Er gibt genau die richtige Strommenge an angeschlossene Geräte aus und > ermöglicht so eine herkömmliche Schnellladung ohne Beeinträchtigung der > Batterielebensdauer Für die Regelung des Ladevorgangs ist das angeschlossene Gerät zuständig, nicht das Netzteil. Wenn das Gerät den Akku grillt, dann wird auch dieses Netzteil keine Besserung bringen. > erstklassige Sicherheit, indem es Temperaturänderungen in Echtzeit überwacht > und jede Minute 6000 Temperaturmessungen vornimmt. Das ist total unnützer Overkill. 60 Messungen pro Minute wären genug. > sauberes und grünes GaN Mit Sicherheit wurden nur einzelne Bauteile in GaN verwendet, die meisten sind ganz normale Silizium Bauteile. Aus dem Testbericht: > Aufgrund der Verteilung der Leistung über die Ports bräuchte ich 4-5 > elektronische Lasten um die vollen 300W zu erhalten. Ich habe aber nur 3. Sorry, aber da beschleicht mich das Gefühl, dass das Gerät absichtlich nicht voll belastet wurde, um Schwächen zu vertuschen. Ich bin zu alt, um derartige "Entschuldigungen" zu glauben. Bewertung bei Amazon: > PD-PPS wird nicht unterstützt! Das ist die Funktion, womit man die Spannung frei (fast Stufenlos) wählen könnte.
Das Bild sagt doch schon eindeutig, dass du deinen Monitor mit 98 Watt da dran nicht betreiben kannst, wenn du auch das Laptop mit 100W dran hast.
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Naja, wenn jemand deutlich mehr Zeit auf Reisen verbringt, als dass er daheim ist, mag so ein sauteures Teil noch eine gewisse Berechtigung haben. Aber schleppt man da wirklich ein halbes dutzend verschiedener per USB aufladbarer bzw betreibbarer Geräte mit sich rum? Zielführender ist wohl, wenn man da jeweils das zum Gerät passende NT mitnimmt. Und notfalls noch ein PD fähiges mit 65W. Das gibts ja schon für vielleicht 30€ zu kaufen.
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